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Rainbow (Hessen)

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Lovedrive
Lovedrive
Preis: EUR 10,48

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker der Skorpione aus Deutschland, 14. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Lovedrive (Audio CD)
Wir schreiben das Jahr 1979 und der langjährige Scorpions-Gitarrist Uli Jon Roth hatte sich nach dem Livealbum Tokyo Tapes aus dem Vorjahr von den Scorpions getrennt, um seine eigene Band Electric Sun zu gründen. Beim den Scorpions sprang Rudolf Schenkers Bruder Michael ein, der bis vor kurzem noch bei UFO war. Da dieser aber langsam Drogenprobleme bekam und unzuverlässig wurde, ist auf den meisten Songs aus diesem Album schon ex-Lady-Gitarrist Matthias Jabs zu hören (nur "Another Piece Of Meat", "Coast To Coast" und "Lovedrive" sind noch mit Michael.)

Ansonsten ist die Besetzung aber gleich geblieben. An der Rhythmus Gitarre ist immer noch Bandgründer Rudolf Schenker, der hier einige prächtige Riffs raushaut. Klaus Meine singt richtig gut, wenn auch die Txte kein so gutes Englisch sind. Hermann Rarebell heißt der Mann an den Drums. Auch wenn er keine sehr schweren Parts hat, spielt er doch gut. Am Bass ist Francis Buchholz, der für dieses Album leider keinen Song geschrieben hat. Genau wie der Neuankömmling Matthias Jabs an der Lead Gitarre, der noch nicht ganz in der Band angekommen ist, aber dennoch sehr souverän spielt.

"Loving You Sunday Morning" eröffnet das Album recht langsam, aber richtig gut und melodisch. Mit "Another Piece Of Meat" gibt es einen sehr schnellen und harten Song, der wie "Loving..." und viele andere ein Klassiker wurde. "Always Somewhere" ist eine wunderbare, gefühlvolle Ballade, die einfach toll ist. "Coast To Coast" ist ein prima Instrumental, sehr Rhythmus betont und von den Gitarristen toll gespielt. "Can't Get Enough" rockt wieder richtig los und Klaus Meinekann hier zeigen, dass er genauso schreien kann wie seine Kollegen von Deep Purple und co. "Is There Anybody There" ist wie schon von anderen erwähnt ein fast Reagge; sehr gut. Genauseo gut, aber deutlich rockiger ist der Titelsong, der für mich der beste Rocksong vom Album ist. Als Abschlussballade gibt es dann das legendäre "Holiday". Eine geniale Ballade mit Rockteil in der Mitte und einem tollen Solo von Matthias Jabs am Ende.

Für mich ist Lvedrive das beste Album der Scorpions und zeigt die Band gröstenteils von ihrer harten Seite. Das Cover ist gewöhnungsbedürftig, gehört aber irgendwie dazu. Es zeigt einen Mann auf der Autorückban, der mit Kaugummi an den Brüsten der Frau hängt
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 6, 2014 10:02 PM CET


Fireball
Fireball
Preis: EUR 11,98

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Deep Purple auf neuen Wegen, 8. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Fireball (Audio CD)
Fireball von 1971 ist der Nachfolger der legendären Hard Rock-Platte Deep Purple In Rock. Auch dieses Album wurde ein weltweiter Erfolg für die Band und erreichte in Deutschland sogar sehr schnell Platz 1 der Charts. Musikalisch gesehen ist dieses Album eher experimentiell. Zwischen den gewohnten Hard Rock werden Blues,-Soul,-und Countryelemente gemischt. Aber gerade diese Mischung macht dieses Album so genial.

An der Besetzung hat sich nichts geändert. Ritchie Blackmore, der Saitenzauber ist an der Gitarre und liefert sich instrumentale Duelle mit dem genialen Jon Lord am Keyboard bzw. der Orgel. Ian Gillan schreit auch hier wieder wunderbar, wenn auch etwas düsterer. Roger Glover am Bass und Ian Paice an den Drums ergänzen diese Besetzung großartig. Diese sogenannte MkII-Besetzung ist wohl die beste und auch erfolgreichste von Purple.

Das Album beginnt mit dem harten "Fireball", einem melidiösen und einfach guten Song. "No No No" geht schon in die Richtung Blues. Der Song ist eintspannt und gefällt mir mit seinen Breaks sehr gut. "Demon's Eye hat ein gutes Riff und ist sehr interesant. "Anyone's Daughter" ist ein für Deep Purple ganz untypischer Song, weil er in Richtung Country geht! Aber auch gut. Mit "The Mule" gibt es einen psychedelischen Song, der schöne Melodien besitzt, vor allem aber durch die vielen Solos überzeugt. "Fools" ist dann der Höhepunkt des Albums. Der Song ist unglaublich progressiv. Er fängt mit einem ruhigen Teil an, geht über einen gewoht harten Teil bis hin zu dem auf Ian Paice Schlagzeug getragenem Geigenähnlichem Solo. Wunderbar! "No One Came" klingt dann sehr funky ist kommt nett rüber. Auf der Jubiläumsausgabe befindet sich außerdem noch die Single "Strange Kind Of Woman".

Das Album ist eines der Besten von Deep Purple und ein Klassiker des Genres. Unbedingt zugreifen für alle die dieses Album noch nicht haben. Geeignet ist es für Hard Rock-Fans. Das Cover zeigt einen Feuerball mit Deep Purples Köpfen auf schwarzem Hitergrund.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 5, 2013 7:36 PM MEST


Heaven & Hell (Jewel Case CD)
Heaven & Hell (Jewel Case CD)
Preis: EUR 15,98

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Black Sabbath und Ronnie James Dio, 28. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Heaven & Hell (Jewel Case CD) (Audio CD)
Nachdem bei Black Sabbath Ozzy Osbourne nach Streitigkeiten mit Tony Iommy ausgestiegen war und Ronnie James Dio bei Rainbow abgehauen ist, weil ihm die Musik, die Gitarrenlegende Ritchie Blackmore machen wollte, zu kommerziell wurde, bekam Ronnie ein Angebot von Sabbath, ob er als neuer Sängermitmachen wolle. Dieser nahm das Angebot an und so wurde zwei Rocklegenden auf diesem Album vererint.

Eingespielt wurde es von den alten Black Sabbathmitgliedern Bill Ward an den Drums, Geezer Butler am Bass und Tony Iommi an der Gitarre, der hier unglaublich gute Riffs und super Solos spielt. Der "Neue" ist eben der Sänger Ronnie James Dio. Zu seinem Gesang ist eigentlich schon alles gesagt worden. Er ist ein wunderbarer Sänger, vielleicht der Beste den die Rockmusik je gehört hat. Er singt, als ob er schon immer zur Band gehört hätte.

Das Album beginnt mit dem, für die Band recht schnellen und richtig guten Song, "Neon Knights. Mit "Children Of The Sea" gibt dann allerdings schon den ersten Höhepunkt. Nach dem akkustischen Intro gibt es einen melodischen Kracher, der am Ende noch mal richtig Gas gibt. "Lady Evil" ist ein Song, der einen guten Refrain besitzt und überzeugen kann. Der nächste Höhepunkt ist "Heaven And Hell". Der Titelsong überzeugt durch geniale Riffs, melodische, basslastige Strophen, das Solo und den schnellen fast schon Heavy Metal-Teil gegen Ende. Das Lied klingt dann leise mit Akkustikgitarren aus. "Wishing Well" ist ein Song, der eher im Schatten bleibt, dennoch nicht schlecht ist. "Die Young" beginnt verträumt mit Keyboards, ist sonst aber, bis auf den ebenfalls ruhigen Teil in der Mite, ein schneller Hard Rocksong, der richtig gut ist. Mit "Walk Away" gibt es dann wieder einen schwächeren Song, nicht so schlimm. Das Abschleißende "Lonley Is The Word" ist ein langsamer Song, der noch aus der Zeit mit Ozzy sein könnte. Hier ist das Solo wieder gut.

Das Album ist ein echter Klassiker des Genres und sollte allen, die etwas mit Hard Rock zu tuen haben gefallen, für mich das beste von Sabbath. Das Cover zeigt drei Engel, die rauchen und Karten spielen.
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 5, 2013 7:32 PM MEST


Long Live Rock 'n' Roll
Long Live Rock 'n' Roll
Preis: EUR 11,98

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein weiterer Klassiker des Regenbogens, 3. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Long Live Rock 'n' Roll (Audio CD)
Nachdem es Rainbow jetzt schon über drei Jahre gibt und sie mit dem Vorgänger "Rising" ein absulutes Meisterwerk abgeliefert hatten, aber in den Charts nicht erfolgreich, ging Ritchie Blackmore ein bisschen in Richtung Kommerzrock. Das merkt man daran, dass die Songs nicht mehr so lang sind, wie auf "Rising", ansonsten merkt man aber noch nichts von dem Pop Rock, den Rainbow später machen würde. Hier ist wirklich noch alles genialer Hard Rock.

Für das Album wurden der Bassist Bob Daisley eingestellt, der seinen Job richtig gut macht. Ans Keyboard kommt jetzt David Stone, der vielleicht nicht ganz so gut ist, wie Tony Carey, aber auch ordentlich spielen kann. Am Schlagzeug ist immernoch Cozy Powell, der wie schon beim Vorgänger zeigt, dass er zu den besten an den Drums gehört. Für Ronnie James Dio ist "Long Live Rock'n'Roll" das letzte Album bei Rainbow. Ihm wurde die Musik dannach zu Kommerziell. Aber hier darf er noch mal singen und das tut er wie kein anderer. Dazu kommt natürlich Ritchie Blackmore, der auch hier wieder sehr gut Gitarre spielt.

Das Titellied "Long Live Rock'n'Roll" eröffnet das Album gewohnt hart und überzeugt durch tolle Melodien, tollen Gesang und ein super Soli. "Lady Of The Lake" ist leicht mystisch angehaucht und ist ebenfalls gut. Mit "L.A. Connection" liefert Rainbow einen doch eher kommerziellen Song ab, der aber durchaus sienen Reiz hat. "Gates Of Babylon" ist wieder ein epischer Song mit super Keyboardintro und auch sonst genialen Musikern, die hier ein weiteres Meisterwerk einspielen. Der fast schon Metalsong "Kill The King" ist ein Klassiker der Band und wurde eigentlich als Opener für Konzerte geschrieben. So hart war Rainbow nie wieder. "The Shed (Subtle)" wird von einem Gitarrensolo eingeleitet und rockt dannach auch wieder gewohnt gut weiter. "Sensitive To Light" ist ein eher kurzer Rocker, der nicht weiter auffällt, aber auch nicht stört. Den Abschluss bildet die Ballade "Rainbow Eyes", die wunderschön und sehr gefühlvoll ist. Ronnie singt sehr schön, Ritchie spielt schön und auch das Orchester macht einen guten Job. Ein sehr gelungener Abschluss, dieses Albums.

Long Live Rock'n'Roll kann von vorne bis hinten überzeugen und es befinden sich auch einige Klassiker auf dem Album. Zu empfehlen ist es allen, die gerne Hard Rock und tolle Melodien haben. Das Cover zeigt die gemalten Köpfe der Musiker auf braun-gelbem Hintergrund.
Kommentar Kommentare (10) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 3, 2013 8:20 PM CET


In Rock (25th Anniversary Edition)
In Rock (25th Anniversary Edition)
Preis: EUR 7,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Album des Hard Rock, 6. September 2012
Rezension bezieht sich auf: In Rock (25th Anniversary Edition) (Audio CD)
Deep Purple In Rock kam 1970 auf den Markt und wurde zu dem für mich besten Album von Deep Purple. Die Band hatte schon zuvor mit "Hush" einen großen Hit gehabt und war schon etwas bekannt. Mit diesem Album brachte die Band die erste wirkliche Hard Rockscheibe heraus, denn die Gruppe war deutlich extremer als andere Rock-Bands in dieser Zeit und dieses Album sollte in die Geschichte eingehen.

Waren auf den Vorherigen Album noch Rod Evans am Mikrophon und Nick Simper am Bass, so werden sie hier von Ian Gillan (Gesang) und Roger Glover (Bass) abgeelöst. Ian Gillan singt wie sonst niemand in der Zeit. Der Mann kann schreien und auch sonst alles mit seiner Stimme machen. Ian Paice ist weiterhin am Schlagzeug, Jon Lord an der Orgel und Ritchie Blackmore natürlich an der Gitarre. Die drei machen ihre Sache natürlich hervorragend, aber das machen sie schließlich immer.

"Speed King" hat wohl das genialste Intro der Musikgeschichte. Erst quitscht Ritchie Blackmore auf seiner Gitarre herum und dann kommt Jon Lords Orgel. Nach mehr als 1 1/2 Mituten setzt dann der Gesang ein und das Lied entwickelt sich zu einem tollen Rocksong mit klasse Solo. "Bloodsucker" hat ein schönes Riff, Ian Gillan singt gut. Ein interesantes Lied, das allerdings nicht ganz die Klasse des Vorgängers hat. "Child In Time" ist der beste Song den man sich nur vorstellen kann. Das Lied beginnt ganz leise mit Jon Lords Orgel und zurückhaltendem Schlagzeug. Dann kommt Ian Gillans Gesang und später fängt er erst leise, dann immmer lauter zu schreien an. Nun kommt Ritchies' göttliches Solo und der Song wird noch einmal ruhig. Das alles wiederholt sich und dann gibt es einen phantastischen Schluss. "Flight Of The Rat" ist ein gelungener Rocker mit viel Schlagzeug am Ende und einfach guten Musikern. ""Into The Fire" ist relativ kurz, hat aber eine schöne Melodie und ein eingängiges Riff. Klasse! Mit "Living Wreck" bietet die Band ein eher düsteres Lied, das mit Schlagzeug beginnt und mir gut gefällt. "Hard Lovin' Man" bildet den Abschluss der Original-LP und ist ein super Lied. Das Solo ist toll und auch die Melodie geht ins Ohr. Auf dieser Jubiläumsausgabe befindet sich auch die Single "Black Night, die infach nur weltklasse ist. Sonst braucht man dazu nichts sagen. Einfach hören. "Cry Free" ist ebenfalls entalten. Die Melodie ist schön und etwas traurig. Zudem ist das unveröffentlichte Instrumental "Jam Stew" auf der CD.

In Rock ist für mich mit Rising von Rainbow, die beste Platte harter Musik. Es ist klar, dass ich fünf Sterne gebe. Ich kann die Platte allen empfehlen, die gerne härtere Musik hören.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 3, 2012 1:36 PM CET


On Stage
On Stage
Preis: EUR 6,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Live ist Rainbow genial, 10. August 2012
Rezension bezieht sich auf: On Stage (Audio CD)
Das erste Livealbum der Hard Rock Band um Gitarristen Ritchie Blackmore und Sänger Ronnie James Dio ist wie in der Überschrift zu lesen genial. Es sind zwar nur sechs Songs drauf, diese sind aber in einer tollen Version vorgetragen und dauern oft mehr als zehn Minuten. Es fehlen allerdings die Songs "Stargazer", "Do You Close Your Eyes" und das Schlagzeugsolo von "Still I'm Sad". All das ist dann auf Live in Germany enthalten. Aber was solls, hauptsach supertolle Musik, die Rainbow bietet. Veröffentlicht wurde On Stge im Jahr 1977 auf der "Rising-Tour".

Die Besetzung hatte sich nicht verändert. Immer noch waren Jimmy Bain am Bass, Tony Carey am Keyboard, Cozy Powll am Schlagzeug, als Sänger fungierte Ronnie James Dio und die Saiten seiner Gitarre zupfte natürlich Ritchie Blackmore. Die Musiker sind alle samt genial und spielen auch live richtig gut. Die Songs stammen aus den Alben Ritchie Blackmore's Rainbow (1975) und Rainbow Rising (1976), aus dem allerdings hier nur eine kurze Version von "Starstruck" enthalten ist. Zudem wurde als Opener extra der Song "Kill The King" komponiert, den man auf dem Nachfolgealbum Long Live Rock'n'Roll als Studioversion findet. Ein Cover von Deep Purple ist ebenfalls vertreten. Wer wirklich noch mehr will, für den gibt's dann Live in Munich und Live In Germany.

Alles beginnt mit dem sanften Intro "Over The Rainbow". Wie mir Thomas Max in den Kommentaren mitteilte ist es aus dem Film Der Zauberer von Oz. Dannoch wird die Melodie von Somewhere Over The Rainbow gespielt. Dannach geht es gleich in das rockende "Kill The King", das fast schon Heavy Metal ist. Es folgt "Medley:Man On The Silver Mountain", das aus eben "Man On The Silver Mountain" besteht, auch dieser Song in einer harten Powerversion. Dann folgt ein bisher unveröffentlichter Teil, der aus sanftem Blues besteht, wie ihn auch Santana gespielt hat. Das anschließende kurze "Starstruck" rockt wieder. Ronnie singt nun...You're The Man-The Man On The Silver Mountain...und schon gibt es schnell noch Mal den Mountain-Song. Im Anschluss folgt die göttliche Version von "Catch The Rainbow". Mehr als 15 Minuten gefühlvollen Rock. Unglaublich. Der wohl zweitbeste Song von Rainbow. "Mistreaded" ist ein Cover von Deep Purple, das im Orginal auf dem Album Burn veröffentlicht wurde ubnd auch von Rainbow super klingt. Das fünfte Lied "Sixteenth Century Greensleeves" ist auch toll. Mehr gibt's eigentlich nicht zu sagen. "Still I'm Sad", jetzt mit Gesang gefällt mir unglaublich gut und bekommt auch die Marke 'Genial'. Leider fehlt etwas, das fällt aber nicht so ins Gewicht.

Rainbow beweißt hier, dass die Band nicht nur im Studio sondern auch Live zu den besten Rock Bands der Geschichte zählt. Das ich 5 Sterne gebe ist eigentlich klar. Das Cover zeigt die Bühne der Band, über der ein leuchtender Regenbogen leuchtet.
Kommentar Kommentare (12) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 4, 2013 3:07 PM MEST


Rising (Rmst)
Rising (Rmst)
Preis: EUR 11,98

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von einem anderen Stern, 10. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Rising (Rmst) (Audio CD)
Nachdem das erste Album von Ritchie Blackmore's Rainbow ein voller Erfolg wurde nannte sich die Band ab jetzt nur noch Rainbow. Ritchie hatte sich schon von Deep Purple getrennt und wollte nun mit seiner eigenen Band erfolgreich werden. Ritchie komponierte die Musik der Songs und Ronnie den Text. Die Songs sind länger als auf dem Debüt. Einige schaffen sogar Längen von mehr als acht Minuten. Ronnie's Stimme ist wie immer perfekt und vergoldet jeden einzelnen Songs. Was sich hier abspielt ist einfach nur unglaublich. Veröffentlicht wurde das Album im Jahre 1976.

Ritchie schmiss alle Musiker außer ihn selbst und Ronnie James Dio aus der Band und stellte bessere Musiker ein. Jimmy Bain am Bass, Tony Carey am Keyboard und der unglaubliche Cozy Powell. Ronnie als Sänger und Ritchie selbstverständlich an der Gitarre. Jimmy ist ein sehr guter Bassist, fast jeder Song ist auf Tony Careys Keyboardteppich aufgebaut und das Doublebass-Spiel von Cozy erhöhte das Tempo der Songs und insgesamt hat das Album viel mehr Power, genauso wie das Livealbum On Stage, das mit den selben Musikern aufgenommen wurde. Beides unglaubliche Alben.

Der erste Song "Tarot Woman" beginnt ganz leise mit Tonys Keyboard-Spiel. Nach mehr als einer Minute beginnt Ritchie erst ganz leise dann immer lauter die gleiche Saite anzuschlagen. Darauf setzt das Schlagzeug ein und die Band spielt eine geheimnissvolle Melodie. Der Refrain ist einprägsam und das Solo wieder toll. "Run With The Wolf" kann diese Klasse nicht ganz halten, ist aber auch gut. "Starstruck" mit dem tollen Intro ist interesant und rockt richtig.Der Refrain ist super. Rainbow in Höchstform! Der letzte Song der LP A-Seite ist "Do You Close Your Eyes". Das Lied ist wieder schwächer. Der Song kommt ohne ein großes Solo aus und kann durch die Melodie doch wieder überzeugen. "Stargazer" ist der Übersong, der von einem anderen Stern kommt. Unglaublich was die Musiker hier machen. Mystisch, episch und einfach genial präsentiert sich Rainbow. Solch einen Song gibt es kein zweites Mal. Der Nachfolger "A Light In The Black" ist sehr schnell und auch gut. Das lange Solo ist wieder toll. die Melodie, die Power. Kaum schwächer als das unglaubliche "Stargazer".

Dieses Album ließ Rainbow auf den Rockolymp fliegen. Nur gut Songs ohne Ausnahme. Das Beste Album, das Rainbow je hatte, aber auch der Nachfolger ist super. Das Cover zeigt Klippen und aufgepeitschte See aus der eine Hand nach dem Regenbogen greift. Auch das ist genial.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 22, 2013 2:36 PM MEST


Ritchie Blackmore's Rainbow (Re Release)
Ritchie Blackmore's Rainbow (Re Release)
Preis: EUR 12,81

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rainbows erster Geniestreich, 9. August 2012
Ritchie Blackmore stieg bei Deep Purple aus, weil er die Musik, die die Band seit dem Einstieg dem Coverdale und Hughes machte, zu sanft und zu bluesig fand. Da die Band Elf schon seit einiger Zeit die Vorgruppe von Deep Purple war, fragte Ritchie die Band um Frontmann Ronnie James Dio ob sie Lust hätten mit ihm eine eigene Band zu gründen. Und wer hat keine Lust mit einem der bekanntesten Gitarristen in einer Band zu spielen. Also wurden sie genommen und Ritchie wollte erst ein mal eine Single aufnehmen. Als diese sehr gelungen war, nahm die Band unter dem Namen Ritchie Blackmore's Rainbow das gleichnamige Album auf. Auf den Markt kam es 1975.

Eingespielt wurde Blackmore's erstes Soloalbum mit Gary Discoll am Schlagzeug, Graig Gruber am Bass, Micky Lee Soule am Keyboard, dann Ronnie James Dio als Sänger und natürlich Ritchie als Gitarrist. Die Musiker haben aber nicht die Klasse der Purple-Musiker, daher klingen manche Songs etwas Powerlos. Für das nächste Album Rising holte Ritchie dann Jimmy Bain an den Bass, Tony Carey ans Keyboard und den Meister Cozy Powell ans Schlagzeug. Die machten ihren Job dann besser, aber auch die Musiker von Elf sind natürlich nicht schlecht. Also ein gutes Album.

Der Opener "Man On The Silver Mountain" hat ein tolles Riff und eine tolle Melodie. Einfach toller Rock. "Self Portrait" ist nicht so gut, kann aber durch sehr eingängige Melodie überzeugen. "Black Sheep Of The Family" ist eine gelungene Coverversion. Auch bei diesem Song stimmt die Melodie. Die wunderschöne Ballade "Catch The Rainbow" ist einfach nur genial. Alle Musiker spielen sehr gefühlvoll. "Snake Charmer" ist kein überragender Song, aber mit tolllem Solo, das auch eine Klasse für sich ist. "The Temple Of The King" dagegen ist wieder toll. Die Ballade ist in schönem leicht mittelalterlichem Stil vorgertragen. "If You Dont Like Rock'n'Roll" ist wieder etwas schwächer, zwar im Rock'n'Roll Stil, aber eben nicht so gut wie der Rest der Lieder. "Sixteenth Century Greensleves" ist ebenfalls leicht mittelalterlich, aber dieses Mal in der Rockform. Ein klasse Song! Das Instrumental "Still I'm Sad" gibt noch Mal Gas und überzeugt durch die Melodie, die wirklich toll von Ritchie gespielt ist. Auf dem Livealbum On Stage ist dieser Song mit Gesang noch viel besser.

Ein wunderbares Album ohne große Schwächen und mit vielen genialen Songs. Für mich wirklich ein Geniestreich von Rainbow. Der Nachfolger ist zwar noch besser, aber ich muss trotzdem 5 Sterne geben und empfehle es allen Rockfans. Das Cover, das eine Gitarre zeigt, die zum Schloss umgebaut wurde, ist auch sehr gut.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 3, 2012 1:34 PM CET


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