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Rezensionen verfasst von
Captain Future "thorstenbartel4" (Oberhausen, Rheinland)

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Birth and the Burial
Birth and the Burial

4.0 von 5 Sternen Gelungen!, 29. September 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Birth and the Burial (MP3-Download)
Erster output von Chris Broderick nach dem Ausstieg bei Megadeth und musikalisch konnte er sich nach der unsäglichen "Super Collider"-Platte ja praktisch nur verbessern. Herausgekommen ist eine moderne Platte zwischen Bay Area und Neo-Thrash. Es fehlen zwar die Riesen-Kracher aber mehr als nur einmal habe ich gedacht, dass ich mir sowas in der Art auch von einer neuen Megadeth-Scheibe wünschen würde. Man würde nämlich damit bei seinen Wurzeln bleiben aber gleichzeitig modern klingen. Insgesamt gelungen!


Dream Theater
Dream Theater
Preis: EUR 5,00

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erwartungen zu hoch!?, 25. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dream Theater (Audio CD)
Nach dem ersten Durchlauf der Platte war ich ziemlich sprachlos, da enttäuscht. ABER... die Platte gewinnt tatsächlich nach mehrmaligem Hören an Reiz. Waren meine Erwartungen vorab vielleicht zu groß? Aber hätte man sich nicht auch viel (mehr) erwarten können - von wegen erste Platte, die gemeinsam in der neuen Konstellation geschrieben wurde? Ich finde, man durfte mehr erwarten und aus diesem Grund bin ich halt ein wenig enttäuscht und vergebe nur 4 Sterne. Zur Begründung:

Der Opener ist toll, auch wenn ich mir unter einer 3 teiligen suite sicher mehr vorgestellt hätte als ein ziemlich kurzes Instrumental-Stück. Dann kommt aber ein total unpassender Übergang zum zweiten Stück, das "Intro"-Stück faded aus und "Enemy Inside" fängt ohne erkennbare Anbindung an das Intro-Stück an, finde ich irgendwie total befremdlich.

O.K. Dann... die erste Minute von "The Enemy Inside" ist einfach nur großartig und die Mundwinkel gingen Richtung Ohren. Aber dann - nach eben dieser Minute - komplettes Break, das Stück fängt quasi neu an mit einem total einfallslosen Allerwelts-Riff und die erste Minute des Stücks wird nicht einmal mehr aufgegriffen. Was jetzt folgt finde ich gut, aber verglichen mit dem Beginn des Stückes ist es ein totaler Abfall... Mundwinkel also wieder runter.

"The Looking Glass" ist ein tolles Stück und erinnert mich zu Beginn an die Ära "Six Degrees of Inner Turbulence" und der Solopart an "Trial of Tears" von "Falling Into Infinity", für mich eines der schwächeren Alben, aber gerade dieses Stück (Trial Of Tears) finde ich halt ganz groß. ABER (ja, auch hier gibt's wieder ein aber)... das Stück endet dann völlig abrupt nach viel zu kurzer Zeit mit einem total stupiden Ende... 2 mal noch Refrain, dann ausklingen... Die ganze Atmosphäre auf einen Schlag dahin, als wäre den Song-Schreibern da einfach nichts mehr eingefallen. Seltsam!

"Enigma Machine" ist ein Instrumentalstück, welches mich aber vollkommen enttäuscht zurück lässt. Na klar, die technischen Darbietungen sind vom Allerfeinsten, aber gemessen an Stücken wie "Ytse Jam", "Erotomania" oder auch "Stream Of Consciousness" belegt dieses Instrumentalstück hier abgeschlagen nach mehreren Überrundungen den letzten Platz. Sorry, aber da reißt mich nichts mit.

"The Bigger Picture" und "Behind The Veil" sind wirklich gute Stücke, auch wenn bei letzterem zu Beginn wieder ein für mich seltsam ödes Gitarrenriff daher kommt. "Surrender To Reason" plätschert für mich einfach nur so dahin, es packt mich einfach nicht. Aber O.K., den ein oder anderen Ausfall kann man ja locker wegstecken.

"Along For The Ride" finde ich wieder richtig gut, ABER... dieses Stück hat gerade mit dem Song-Aufbau unheimlich viel Potenzial zu einem epischen Prog-Stück von mehreren Minuten länge ausgearbeitet zu werden. Warum dann wieder mal so ein "Intro-Strophe-Bridge-Refrain-Strophe-Bridge-Refrain-Zwischenteil-Solo-Refrain"-Stück? Ich finde, man hätte so viel mehr aus diesem Stück heraus holen können...

Dream Theater steht - oder vielleicht besser gesagt stand - doch genau dafür, dass komplexe parts unterschiedlicher Tonarten, Tempi und Rhythmen intelligent aneinander gereiht wurden. Das gelingt seit einigen Alben meiner Meinung nach immer schlechter. Und besonders zeigt sich das an "Illumination Theory"! Klar, der Synthesizer-Orchester-part in der Mitte ist toll, aber meiner Meinung nach passt er so gar nicht zu dem Songmaterial, welches direkt davor und dahinter kommt. Dream Theater muss sich halt immer an den eigenen Klassikern messen lassen, und dieses 20 Minuten-"Epos" holt mich emotional einfach nicht ab. Das ging mir bei "Octavarium" bereits genau so. Diese beiden Stücke stehen meiner Ansicht nach im absolut dunklen Kernschatten von "A Change Of Seasons", bei dem keine einzige Sekunde der über 20 Minuten auch nur ansatzweise zu viel ist. Das kann ich von "Illumination Theory" wirklich nicht behaupten. Und dann dieses Ende!? Zunächst der Versuch eines epischen Finales, was DT auch seit "Metropolis Pt. 2" einfach nicht mehr gelingen will, und dann nach einigen Sekunden Pause noch ein wenig Klavier"geklimper"... Naja.

Alles in allem ein gutes Album, ja. Vor allem sind wieder mehr Prog Rock-Anleihen enthalten, was ich hier ausnahmsweise mal ganz gut finde, da mir DT stellenweise zu sehr in's "nur noch knüppeln" abgedriftet waren. Aber wirklich viele "Aha-Momente" konnte ich leider nicht ausmachen. Man hat sich bei den Refrains sehr viel Mühe gegeben, dass diese Ohrwurm-Charakter haben. Allerdings scheint das z.B. auf Kosten der Strophen gegangen zu sein, diese plätschern oft nur öde daher. Was mich auch immens stört ist, dass sehr häufig die Tonart der Stücke falsch für LaBries Stimme ausgewählt wurde. Er soll anscheinend nicht mehr so hoch singen. Das geht aber einige Male vollkommen schief, da er diese tiefen Refrains zwar perfekt singt, aber diese Melodien dann eben nicht mitreißen können, weil keine Steigerung in der Tonlage erkennbar wird. Warum schneidert man die Tonarten nicht auf die Stimme des Sängers zu? Was so etwas bewirken kann lässt sich doch wunderbar an den letzten zwei, drei Solo-Platten von LaBrie erkennen.

Also, insgesamt für mich kein Meilenstein und nach "ADTOE" leider eine kleine Enttäuschung.


Daybreaker
Daybreaker

5.0 von 5 Sternen Sticht aus der Masse hervor, 7. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Daybreaker (MP3-Download)
Zugegeben, diese Platte musste bei mir erst mal ein wenig reifen. Dann hatte ich auf einmal dieses eine Lied dauernd im Kopf, wobei ich mich erst nicht erinnern konnte, welches genau es war. Und dann endlich fand ich es wieder... es war "Alpha & Omega" von Architects. Seit dem ist es eines meiner absoluten Lieblingsstücke des Genres - voll auf die Zwölf und dann aber unfassbarer Refrain! Und mit dieser Erkenntnis wuchsen dann plötzlich auch die anderen Stücke mehr und mehr, bis "Daybreaker" für mich zu einem der herausragenden Metalcore-Platten überhaupt wurde.


Impermanent Resonance
Impermanent Resonance
Preis: EUR 8,97

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Messlatte zu hoch!?, 7. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Impermanent Resonance (Audio CD)
Zunächst einmal: Ich bin großer Dream Theater - Fan aber auch vor allem die letzten beiden Soloalben von LaBrie fand' ich richtig, richtig gut. Und vielleicht hat gerade der Vorgänger "Static Impulse" die Messlatte für alle weiteren LaBrie-outputs - vor allem, wenn diese sich stilistisch daran orientieren - zu hoch gelegt. Denn "Impermanent Resonance" geht in die gleiche Richtung, allerdings ohne diese zum Teil kompromisslose Härte des Vorgängers, da geht's dann doch einen gehörigen Schritt zurück. Zum Beispiel ist mir der Sound auf "IR" auch zu sanft und "rund". Und die Gesangsmelodien gerade natürlich in den Refrains sind dann doch zum Teil ein wenig zu "catchy", man möchte fast mit dem Finger mitschnippen. Aber ich glaube, dass dieses Album 5 Sterne bekommen hätte, wenn es vor "SI" erschienen wäre, für letzteres hätte man dann meiner Meinung nach amazon zwingen müssen, den sechsten Stern einzuführen. Alles in allem aber eine wirklich gute Platte mit zum Teil richtig guten songs, aber halt leider ohne den "Aha-Effekt" von "Static Impulse".


Super Collider
Super Collider
Preis: EUR 9,09

5 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bittere Pille, 11. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Super Collider (MP3-Download)
Ich gehe mal davon aus, dass hier bislang 9 Vertreter der Plattenfirma o.Ä. Ihre Meinung kundgetan haben ;-) Spaß beiseite! Ich kann die positiven Kritiken überhaupt nicht nachvollziehen. Ich habe das bereits vorab auf Youtube veröffentlichte "Super Collider" als totale Frechheit empfunden - dieser eklige Refrain und dieses Kotzreiz auslösende Solo (warum spielt Mustaine immer noch selber seine beschi..... Soli, wenn er Chris Broderick als Lead-Gitarristen an seiner Seite hat?????), insgesamt der schlechteste Megadeth-Song seit "I'll get even" auf der "Cryptic Writings" oder fast allen Stücken auf der unsäglichen "Risk". Und für mich geht das ganze Album auch wieder schwer in Richtung dieser Tiefpunkte im Megadeth-Portfolio. "Cryptic Writings" hat ja wenigstens noch einige Highlights ("Trust", "Secret Place", "She-Wolf") zu bieten, "Risk" ist und bleibt für mich der absolute Tiefpunkt. Danach wurde es mit "The World Needs A Hero" nicht wirklich besser. Aber dann kam für mich mit "The System Has Failed" die absolute Wiederauferstehung! Mustaine hatte mich total überrascht und die Band war für mich plötzlich wieder voll da und oben auf. "United Abominations" konnte das nicht ganz halten, war aber auch voll O.K. und "Endgame" fand ich wieder richtig cool, alleine schon das statement zu Beginn mit dem 2-Minuten-Instrumental-Opener. Und dann...? "Thirteen" hat mich schon schwer enttäuscht und die Talfahrt geht mit dem neuen Output leider weiter. Mal schauen, ob man da noch ein zweites Mal die Kurve kriegt und auf den Pfad der Tugenden - es müssen ja noch nicht mal alte sein - zurück kehren kann. Ich glaub' nicht mehr daran. "Langweilig und uninspiriert" hat hier ein Anderer geschrieben - genau so sieht's aus! Da 3 Sterne "nicht schlecht" bedeutet also nur 2 von mir, denn "Super Collider" gefällt mir einfach nicht.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 20, 2013 6:18 PM MEST


Portraits
Portraits

5.0 von 5 Sternen Hebt sich ab!, 17. Mai 2013
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Rezension bezieht sich auf: Portraits (MP3-Download)
Tolle Platte, ragt definitiv deutlich heraus aus dem Gros der anderen Bands dieses Genres. Vor allem die Gesangs-Stimme weiß zu gefallen und setzt hier einen zusätzlichen Höhepunkt, während die Clean-Vocals bei einigen anderen Vertretern dieser Spielart ja mehr oder weniger als "wenigstens nicht störend" eingestuft werden müssen. Leider ist die Produktion nicht vollkommen auf der Höhe des Machbaren, was ja leider noch deutlicher für den Nachfolger dieser Platte gilt.


Aten CS22U-AT CS22U 2-Port USB VGA KVM Switch
Aten CS22U-AT CS22U 2-Port USB VGA KVM Switch
Preis: EUR 14,80

5.0 von 5 Sternen Sehr praktisches Helferlein, 17. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Benutze zum Musik machen 2 verschiedene Rechner, der Platz auf dem Schreibtisch reicht aber nur für ein Keyboard und eine Maus. Also musste eine Lösung her zur Bedienung beider Rechner mit nur jeweils einem dieser Geräte. Und da kam der Aten CS22U zum Zuge. Funktioniert super, und da ich bei den Apple-Keyboards die Maus ja selber noch per USB zunächst mit dem Keyboard verbinden kann, habe ich sogar noch einen USB-Port frei. Zudem kann ich noch einen zusätzlichen Monitor hin- und herschalten. Das Umschalten funktioniert bislang tadellos und geht schön schnell von statten. Wenn überhaupt wartet man ein, zwei Sekunden und man ist übergesprungen. Und das alles noch für diesen moderaten Preis... WUNDERBAR!


Blood
Blood
Wird angeboten von BestSellerRecordshop
Preis: EUR 17,30

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Geradezu schockiert, 1. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Blood (Audio CD)
2 Dinge schockieren mich nahezu: Zum einen die CD an sich und zum anderen, dass Selbige hier bei den Kritiken so gut weg kommt. Daher mal, quasi als Gegenpol, meine Meinung dazu:

Ja, ich finde den Gesang auch sehr abwechslungsreich und mitunter auch "atmosphärisch", selbiger ist auch für meinen Geschmack sehr gut abgemischt, er bohrt sich quasi direkt in's Gehirn - sehr cool gemacht. "Blood" ist ein Stück, das - wie passend - ganz gut in's Blut geht und welches man sich gerne auch noch ein zweites, drittes Mal anhört. Das war's dann aber auch schon an positiven Aspekten...

Ich will nicht lange herum schwafeln: Außer eben bei "Blood" finden sich für mich kaum gute Ideen, Songstrukturen, packende Riffs und (er)greifende Melodien. Nichts dergleichen! Die Songs sind bestenfalls belanglos und langweilig und in den schlechtesten Momenten grausam. A propos grausam, ich habe selten erlebt, dass ich bei den Song-Texten zu einer CD dermaßen oft den Kopf geschüttelt und quasi die Hände über Selbigem zusammen geschlagen habe, stellenweise grauenhaft. Vielleicht entgeht mir ja auch der tiefere philosophische Sinn, aber reicht es nicht auch uns bei nur einem Lied mitzuteilen, dass Fr. Brink gerne harten, dreckigen Sex hat...!? Vielleicht benebelt ja auch die Vorstellung, dass man eben solchen mit ihr gerne hätte die Meinung einiger Schreiber hier...!? Ähnlich wie die Musik finde ich die Texte belanglos bis lächerlich.

Punktum: Die Songs plätschern für mich nur so platt daher, nach "Blood" wartet man auf weitere Höhepunkte, aber da wartet man leider vergebens.

Und eigentlich ist es doch eh ein offenes Geheimnis, dass nur Sängerin und Lead-Gitarrist (übrigens, was für ein besch... Solo bei "Blood" - dann lieber ganz sein lassen!) mit ein paar Riffs in's Studio gegangen sind und dort zusammen mit Kevin Churko, dem Mann an den Mischpult-Fadern, die Stücke zusammen geschustert haben. Und genau das hört man meiner Meinung nach der Platte auch an! Nichts klingt organisch oder ausgearbeitet. Für mich ist da sehr viel uninspiriert aneinander geklatscht, es bauen sich keine Spannungsbögen auf, nichts...

Nichts für ungut, alles Geschmackssache, aber mir ist die hohe Bewertung dieser Platte total unbegreiflich...


Th1rt3en
Th1rt3en
Preis: EUR 7,49

10 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unausgereifte Fließbandproduktion, 1. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Th1rt3en (Audio CD)
Im Vorfeld war ja schon in diversen Interviews zu hören/lesen, dass Mustaine nur ca. 2 Monate Zeit für diese Platte hatte... das hört man ihr meiner Meinung nach auch an. Mustaine bedient sich der Einfachheit halber fast ausschließlich "alter" Riffs - alles schon da gewesen, alles schon gehört. Irgendwie verständlich, wo sollen in so kurzer Zeit die neuen Ideen auch herkommen? Bestes Beispiel: "Millenium of the Blind" ab ca. 1:03 - eins zu eins das gleiche Riff wie von einem Stück auf der "The World Needs A Hero" (weiß gerade leider nicht auswendig, welches). Mehr noch... 3 komplette Stücke ("Millenium of the Blind", "Black Swan", "New World Order") sind ja aufgewärmte alte Stücke, die wohl zu schwach für die damals aktuellen Alben waren. Was mich persönlich auch total nervt ist die Tatsache, dass Mustaine anscheinend immer noch davon überzeugt ist ein guter Solo-Gitarrist zu sein. Er ist sicherlich einer der besten Rhythmus-Gitarristen, aber was er da z.B. im Intro von "Sudden Death" abliefert ist einfach nur jämmerlich: immer die gleichen Licks und dann auch noch gespickt von Spielfehlern und technischen Unzulänglichkeiten (z.B. 0:16 bis 0:22) - so was presst man doch nicht auf Platte! "Public Enemy No. 1" hat mich schon in der Vorab-Version mächtig enttäuscht, es finden sich haufenweise schreckliche Refrains wie bei Lied 5, 7, 11, 12 - ich sag' nur "Guns, Drugs and Money"... Die Glanzlichter der Scheibe, wie etwa die Refrains bei "Sudden Death" und "Black Swan" sind einfach zu rar gesät. Eins muss ich aber auch zugestehen: Der Sound ist wirklich klasse weil druckvoll und direkt. Dennoch, nach dem großartigen "Endgame" für mich eine herbe Enttäuschung.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 12, 2013 10:44 AM MEST


A Dramatic Turn of Events (Deluxe Edition)
A Dramatic Turn of Events (Deluxe Edition)
Wird angeboten von hardliner-music
Preis: EUR 16,29

9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ende der Kreativitätsbremse, 12. September 2011
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Was hat sich seit Mike Portnoys Weggang geändert?

1. Die drums sind nicht mehr so elendig in den Vordergrund gemischt.
2. Der nervige Background- und zum Teil ja auch Lead-Gesang des Herrn Portnoy entfällt.
3. Es wird endlich mal wieder "geproggt", einfach mal zwischendurch mehrere Minuten herzhaft gemeinsam gefrickelt, dabei aber schon meistens schlüssig und nicht aneinander gestückelt. Für mich werden, besonders beim Opener "On The Backs Of Angels" Erinnerungen an "Images & Words" wach.
4. Endlich darf auch Herr Myung mal wieder Texte beisteuern und die zuletzt wirklich lächerlichen Texte des Herrn Portnoy fallen weg - man erinnere sich nur an "Best of Times" - nicht eine einzige Metapher, nicht ein Symbol, nichts gegen das Thema (über das Ableben eines Verwandten zu schreiben ist voll O.K.), aber so plump und billig, ich sage nur "and most of all thank you for my life"
5. Die neuen Freiheiten des Herrn LaBrie (z.B. dass er den Gesang komplett "zu Hause" in Kanada aufnehmen durfte) stehen der Aufnahme meiner Meinung nach sehr gut zu Gesicht. Endlich klingt der Gesang bei Dream Theater auch mal annähernd so gut wie auf LaBries Solo-Alben.
6. Die Stücke und vor allem die Lead-Passagen klingen endlich mal wieder ausgearbeitet und nicht auf die Schnelle zusammen geschustert.
7. Man hört den Bass endlich mal wieder und Petrucci und Rudess schöpfen soundtechnisch auch wieder mehr aus dem Vollen ohne total öde 8-Minuten Spielereien z.B. auf dem Haken Continuum wie bei "Octavarium"
8. Mike Mangini ist ein mehr als ebenbürtiger Ersatz am Schlagzeug und wird der Band da bestimmt auch von großem Nutzen sein, da er nicht so größenwahnsinnig ist und sich "nebenbei" noch um's Merchandising, Artwork, die nächste Tour, die Internetforen usw. kümmert, sondern sich auf's Schlagzeugspielen konzentrieren kann.
9. Ich finde es super, dass mal wieder 9 Stücke auf einer Dream Theater CD zu finden sind. Beim Vorgänger hätte das Motto ja sein können "Komm, wir schreiben ein paar Stücke, die Hälfte davon ziehen wir elendig in die Länge, dann kommen wir insgesamt auch auf 70 Minuten."
10. Lediglich der Drum-Sound ist immer noch ähnlich bescheiden wie bei Herrn Portnoy. Sowieso wirkt der Sound etwas matt/stumpf.

Kurz zu den einzelnen Stücken:

"On the Backs of Angels" und "Breaking All Illusions" sind schlichtweg genial - Stücke, ohne die man nicht mehr leben möchte oder kann ;-)

"Build Me Up, Break Me Down ", "Lost Not Forgotten", "Bridges In The Sky", "Outcry" - allesamt auf sehr hohem Niveau mit herausragenden Momenten.

"This Is The Life" - wirklich schöne Ballade, Refrain allerdings doch sehr weichgespült, aber Klasse-Gitarrenmelodie.

"Beneath The Surface" - Netter ruhiger Rausschmeißer am Schluss, mal was anderes.

"Far From Heaven" - diese Ballade will bei mir als einziges Stück einfach nicht zünden, es plätschert so vor sich hin, hier und da fehlt einfach Dynamik im Gesang, mal 'ne andere Tonlage...

Alles in allem aber: 5 Sterne für die Rückkehr zum Progressive Metal sowie zwei absolut unglaubliche und 4 hervorragende Stücke. Bestes Dream Theater-Album seit "Metropolis Pt. 2 - Scenes from a memory"? Im Moment würde ich spontan sagen: Ja.


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