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Rezensionen verfasst von
Johannes Daum (München)
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Minimal Piano Collection 9-CD
Minimal Piano Collection 9-CD
Preis: EUR 22,69

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Minimal Piano Collection, 12. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Minimal Piano Collection 9-CD (Audio CD)
Man kann über das Label "Brilliant Classics" sagen was man will, aber mit dieser CD-Collection hat es auf jeden Fall bewiesen, dass hier nicht nur Komponisten und Werke herausgebracht werden, die eh schon jeder kennt.
Zudem sind die Einspielungen des Pianisten Jeroen van Veen gelungen interpretiert und befinden sich in einer guter Aufnahmequalität, so dass diese Collection nicht nur sein Geld wert ist, sondern sie stellt sogar ein verlockendes Angebot dar, falls man sich für minimalistische Klaviermusik interessiert und wie in meinen Fall, schon als Kenner, Einspielungen bekannterer minimalistischer Werke, wie die "Metamophosis" von Phil Glass, "China Gates" von John Adams oder Werke von Arvo Pärt und Michael Nyman, besitzt. Aus diesen Grund waren die vielen unbekannten Stücke, die sich auf dieser Collction befinden, ausschlaggebend dafür, dass ich mir überhaupt erst diese Collection zugelegt habe. Deswegen hat es sich schon für Werke wie "A hour for piano" von Tom Johnson, "Postnuclear Winterscenario nr.1" von Jacob ter Veldhuis oder "Echo" von Klaas de Vries gelohnt, die ich vorher nicht kannte und die auf jeden Fall wesentlich interessanter sind, als die Stücke von Phil Glass oder "struggle for Pleasure" von Wim Mertens, die sich auf dieser Collection auch befinden und in ihren Kompositionstechniken sehr durchsichtig und vorhersehbar sind. Auch interessant ist der Zyklus "Minimal Preludes" - eine Komposition des Interpreten van Veen - auch wenn einige Stücke dieser Reihe zu sehr an Phil Glass erinnern.
Dennoch eine gelungene Produktion - deswegen 5 Sterne.


Cosmic Trigger 2
Cosmic Trigger 2
von Robert Anton Wilson
  Broschiert
Preis: EUR 18,90

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen down to earth, 12. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Cosmic Trigger 2 (Broschiert)
Ich kaufte mir "cosmic trigger II - down to earth" nach dem ich cosmic trigger I gelesen hatte und war anfangs ein wenig enttäuscht. Leider kann es mit cosmic trigger I nicht mithalten. Dennoch findet man darin, wenn man es ganz liest, einige interessante Geschichten, so dass man, wenn man es auf die Größe von Cosmic Trigger I komprimiert hätte, ein sehr gutes Buch erhalten hätte. Irreführend mag hier der Titel sein, denn während es in Cosmic trigger I großenteils noch um cyberspace und ufos geht, tauchen diese Themen im zweiten Teil so gut wie gar nicht mehr auf und es geht hauptächlich um die Fehler der amerikanischen Regierung. Das meißte in dem Buch ist außerdem sehr biographisch.


Cosmic Trigger: Die letzten Geheimnisse der Illuminaten oder An den Grenzen des erweiterten Bewußtseins
Cosmic Trigger: Die letzten Geheimnisse der Illuminaten oder An den Grenzen des erweiterten Bewußtseins
von Robert Anton Wilson
  Taschenbuch

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die letzten Geheimnisse der Illuminaten, 12. Oktober 2007
Also ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Zumindest wenn man sich für Wissenschaft, Psychedelika und Verschwörungsgleichtheorien zugleich interessiert. Außerdem ist ein zentrales Thema das Buches: UFOs und außerirdische Intelligenz. Das Buch lässt sich ziemlich schnell lesen und bietet für seine nicht mal 300 Seiten erstaunend viel Information. Obwohl das Buch aus den siebzigern ist, erscheint es selbst heute noch zukunftsvisionär.


Mercedes Dance
Mercedes Dance
Preis: EUR 6,99

7 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen mercedes dance, 15. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Mercedes Dance (Audio CD)
Jan Delay ist zur Zeit in aller Munde. In Musikzeitungen liest man ständig positive Kritiken über ihn. Aber ich frage mich was an Jan Delay so außergewöhnlich ist. Der Mann kann ja nicht mal singen.

Das einzig positive an dem Album ist, dass die Titel mit einer richtigen Band eingespielt wurden, bei einigen Songs kommen sogar noch Bläsersätze dazu, die die ganze Platte in eine Soulrichtung lenken sollen. Was an sich ja auch nett gedacht ist. Aber Soul, bzw. Funk mit deutschen Texten ist eine sehr schwere Herausforderung. Soul, bzw. Funk lebt halt nunmal doch von der englischen Sprache. Abgesehen davon dass die lyrics von Jan Delay oft ziemlich hirnverbrannt erscheinen, wenn man überhaupt Text versteht, meistens ist es ja, wenn Jan Delay singt, oft nur ein Nuscheln dass zu verstehen ist. Jan Delay singt als hätte er Zahnschmerzen.

Das ist zumindest meine Meinung.

Fazit: Empfehlen kann ich das Album nicht. Dennoch ist es ganz gut produziert. Man kann es sich zumindest anhören. Es gibt in der Pomusik schließlich noch schlechteres als Jan Delay. Z.B. Sportfreunde Stiller.


Abonecronedrone
Abonecronedrone
Preis: EUR 21,17

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ABoneCroneDrone, 14. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Abonecronedrone (Audio CD)
"ABoneCroneDrone" ist meiner Meinung nach Sheila Chandras gelungenstes Album.

Dieses Album eignet sich sehr zur Meditation. Alle Titel des Albums sind sehr atmosphärisch und besitzen eine Tiefe die vielen anderen Meditationsscheiben

oft fehlt. Ich kann dieses Album nur wärmstens Empfehlen.


Fires
Fires
Preis: EUR 6,99

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen fires, 14. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Fires (Audio CD)
"Fires" das neue Album von Sängerin und Songwriterin Nerina Pallot ist tatsächlich mal eine willkommene Abwechslung auf einen immer träger und einfallslos werdenden Popmarkt.

Alle Songs auf dem Album sind von Nerina Pallot auch geschrieben und sie selbst spielt zusätzlich auch noch die Klavierparts ein. Die gelungensten Titel auf dem Album sind meiner Meinung nach "Geek love", "Sophia", das Nerina alleine nur auf dem Klavier begleitet darbietet, "Idaho", das einen deutlichen Tori Amos Einfluss wohl nicht verleugnen kann, sowie "All good people" das fasst schon in die Soulrichtung geht.

Die Songs des Albums sind gelungen eingespielt, eingängig und trotzdem nicht einfältig. Lässt sich nur hoffen, dass Nerina der Durchbruch gelingt und dann trotzdem nicht in kommerz abtrifftet.


Music for 18 Musicians
Music for 18 Musicians
Wird angeboten von Fulfillment Express
Preis: EUR 21,08

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 18 Musicians, 8. Juni 2004
Rezension bezieht sich auf: Music for 18 Musicians (Audio CD)
"Music for 18 Musicians" ist sicherlich Reichs spannendstes und
beindruckendstes Werk. Und mit deiner Spieldauer von 60 Minuten
wohl sicherlich auch eines seiner längsten.
Reich zeigt hier, wie die sogenannte "Minimal Music" zur
klanglichen Meisterleistug wird. Zum einen durch die fantastische
Instrumentierung - das Stück ist für zwei Klarinetten, vier Frauenstimmen, zwei Streicher, Klaviere und Percussioninstrumente
komponiert, zum anderen durch einen perfekten, formalen Aufbau.
Außerdem ist das Werk, hier in der frühen Einspielung von "Steve
Reich and Musicians" - inzwischen gibt es ja auch zwei Neueinspielungen - perfekt umgesetzt und auch in hervorragender
Klangqualität aufgenommen. Nur zu empfehlen.


Yesterdays
Yesterdays
Wird angeboten von thebookcommunity
Preis: EUR 51,63

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Yesterdays, 20. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Yesterdays (Audio CD)
Die CD "Yesterdays" von Gato Barbieri erinnert mich stark an die
gelungenen Aufnahmen von Pharoah Sanders. Auch Barbieris Saxophonsound erinnert stark an den von Pharoah. Er ist in
ähnlicherweise bodenständig und Barbieri hat wie Pharoah eine Vorliebe für Crowl-Effekte und Überblastechniken. Der Unterschied beider ist, das sich Sanders mehr für die afrikanische Musik interessierte, während Barbieri von
den Einflüssen Lateinamerikanischer Musik geprägt ist.
Auf den Einspielungen dieser CD wird Barbieri u.a. von
Ron Carter am bass und Bernard Purdie am Schlagzeug unterstützt.
Das Ergebnis ist ein Mischung aus Jazz und Latin mit unglaublich
viel power. Mal groovig, dann mal wieder free.
Einziges manko: Alle Titel klingen ein wenig ähnlich.


Hustle to Survive
Hustle to Survive
Preis: EUR 13,01

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hustle to Survive, 20. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Hustle to Survive (Audio CD)
"Hustle to Survive" von 1975 ist nach "Another Beginning" (1974)
ein weiteres Album, das den Jazzpianisten Les McCann als Soulsänger präsentiert. Die Einspielungen zu "hustle to survive" besitzen jedoch wesentlich mehr drive als die Songs zu "Another Beginning".
Das Album beginnt mit dem instumentalen "US", ein schnörkelloser Funktrack, mit einem groovigen fender-rhodes solo. Darauf folgt
"Changing Seasons" - eine schöne soulballade und der Titelsong
"Hustle to survive" - ein funky Blues.
Mein Lieblingssong jedoch ist "Well,Cuss my Daddy" - eine gelungene Soulnummer. Titel hingegen wie "Everytime I see a butterfly" oder "Let your learning be your eyes" bewegen sich ein wenig am Rande des Kitsch . Vorallem "Let your learning be your eyes" ist etwas überproduziert mit Streichern und Backgroundchor, doch zum Schluß der Nummer dreht die Band noch einmal ordentlich auf, so daß man auch dieser Nummer einiges abgewinnen kann.
Fazit: alles in allem, eine gelungene Soulproduktion. Wer auf 70er Jahre-Musik steht, der wird gefallen an dem Album finden.


Nixon in China
Nixon in China

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nixon in china, 19. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Nixon in China (Hörkassette)
Leider wurde John Adams früher sehr oft mit dieser Oper in Verbindung gebracht, aber ich zähle "Nixon in China" eher zu den schwächsten Kompositionen die Adams geschrieben hat. Adams greift in diesem Werk sehr häufig die Akkordbrechungen eines Philip Glass auf. Überhaupt könnte man "Nixon in China" als den Versuch beschreiben, amerikanische "Minimal Music" mit klassischen Opernarien zu verbinden, wo man womöglich schnell zu der Überzeugung kommt, daß man sich diesen Versuch hätte sparen können. Daß diese Verbindung jedoch dennoch gelingen kann, beweist Adams in seiner zweiten Oper: "the death of Klinghoffer".
Dort harmonisieren diese zwei äußerst verschiedenen Musikgattungen auch wesentlich besser und klingen nicht wie bei "Nixon in China" aufgesetzt und erzwungen.
Thema der Oper ist, wie man anhand des Titels schon erraten kann, Nixons Staatsbesuch in China. Die Charaktere werden, wie bei Adams üblich, ironisch dargestellt, weswegen man natürlich gewisse musikalische Klisches immer aus dem Blickwinkel der Ironie betrachten muß. Ob dabei großes herauskommt, bleibt fraglich.
Harmonisch ist das Werk jedoch äußerst dürftig gehalten, vergleicht man es mit anderen, spannungsgeladeneren Werken von Adams - wie bespielsweise "Harmonielehre" oder "Harmonium",
die Musterbeispiele für Adams Kunst sind, tonale, aber harmonisch überzeugende Musik zu schreiben.
Lediglich das Vorspiel zu "Nixon in China" und der Übergang zu dem Choreinsatz in "Soldiers of heaven hold the sky" zeigt Adams von seiner überzeugenden Seite.


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