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Rezensionen verfasst von
helmut seeger "liberaler" (karlsruhe)
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Kabelsalat: Wie ich einem kaputten Kabel folgte und das Innere des Internets entdeckte
Kabelsalat: Wie ich einem kaputten Kabel folgte und das Innere des Internets entdeckte
Preis: EUR 15,99

3.0 von 5 Sternen Bisschen weitschweifig geraten, 14. Februar 2014
Der Untertitel "Wie ich einem kaputten Kabel folgte" ist hier wörtlich zu nehmen. Der Autor folgt dem physischen Internet tatsächlich buchstäblich bis in den dunklen Keller.
Das beeindruckende an diesem Buch ist das kindliche Staunen über das Internet als solches, das Andrew Blum hier glaubwürdig und zum Anfassen präsentiert. Leider unterliegt er dabei dem Irrtum, dieses Staunen allzu weitschweifig zu unterfüttern. Kommt er etwa in eine Stadt, besucht er nicht nur den dortigen Internetknotenpunkt, sondern findet auch noch die Zeit und den Raum, die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Stadt auszubreiten. Und wenn er auf Reisen ist, vergisst er auch nicht, das neueste vom krabbelnden Baby daheim berichten (Nachricht natürlich über das Internet versandt). Besuche bei Internetexperten der ersten Stunde führen zu weitschweifigen historischen Ausführungen, welche wirklich gesteigertes Interesse an der Materie voraussetzen.
Es ist diese Weitschweifigkeit, die mich an diesem lesenswerten Buch schließlich hat scheitern lassen. Ich habe hier einiges Interessante über das Internet und dessen dezentrale Struktur gelesen, musste mich aber nach jedem Unterbrechen mit größerer Anstrengung zum Weiterlesen zwingen, bis ich es schließlich ganz aufgegeben habe. Schade eigentlich.


Adobe Photoshop Lightroom 4 WIN & MAC
Adobe Photoshop Lightroom 4 WIN & MAC

5.0 von 5 Sternen Wieder Spaß am Produkt, 8. Februar 2014
Dass Lightroom unverzichtbares Werkzeug für Fotografen ist, braucht nicht extra betont zu werden. Der Workflow in diesem Produkt ist einfach unübertroffen.
Allerdings hatte ich mit der Version 3 nach und nach die Lust verloren, da die permanenten Probleme bei der Ordnersynchronisation mir den Spaß erheblich verdarben.
Ich habe nun wegen Umstieg auf die NEX auf Version 4 upgedated, und siehe da: Alles funktioniert wie es soll, das Programm ist gefühlt deutlich schneller und die NEX RAW-Aufnahmen werden erkannt.
Kurz: Das Arbeiten mit Lightroom vermittelt endlich wieder den Spaß, den es von Anfang an versprach.


Showdown: Der Kampf um Europa und unser Geld
Showdown: Der Kampf um Europa und unser Geld
Preis: EUR 17,99

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen um's große Ganze, 8. Februar 2014
Wenn man dieser Tage in der Presse über die geplante Stromtrasse von Schleswig-Holstein nach Bayern liest, könnte man beinahe annehmen, die politisch Verantwortlichen hätten Dirk Müllers Buch gelesen. Denn eines der eindrucksvollsten Kapitel von „Showdown“, einem allerdings etwas martialischen Titel, befasst sich in der Tat mit der deutschen und europäischen Energiewende und ihrer unkonventionellen Finanzierung.
Daneben sind natürlich die klassischen Finanzthemen wie Euro- und Schuldenkrise, Griechenland, europäische Einigung, Geldpolitik und einiges andere in Müllers eigenem schnoddrig-flapsigen Stil abgehandelt, der das Buch angenehm zu lesen macht. Bei aller Lockerheit spürt man stets die Mühe, die der Autor in Recherche und Formulierung gesteckt hat. „Showdown“ ist ein Buch, das immer gut informiert klingt und eine Reihe origineller und vernünftig klingender Ideen präsentiert. Da ist es müßig, Details herausgreifen und dem Autor Mängel nachweisen zu wollen. Hier geht es ums große Ganze.
Insgesamt sind es drei Punkte, die mir an diesem Buch gefallen haben:
1. Der durchweg positive und zukunftsgewandte Ton. Dirk Müller zeigt nicht nur die Perspektiven für die Rettung Griechenlands auf der Basis eigener Öl- und Gasvorkommen auf, er zeigt auch die Perspektiven Europas insgesamt auf. Es geht gar nicht darum, ob jetzt jede hier präsentierte Einzelheit stimmt, es geht um die Vision.
2. Dirk Müller klingt bisweilen wie ein Linker, wenn er die ungerechte Vermögensverteilung in Deutschland anprangert, im Gegensatz zu den „echten“ Linken hat er aber vernünftige und praktikable Vorschläge zu bieten, wie man daran wirklich etwas ändern könnte. Diesen Teil des Buches möchte man den parlamentarischen Möchte-Gern-Umverteilern besonders ans Herz legen.
3. Auch die basisdemokratische und dezentrale Grundorientierung Müllers ist eine lobende Erwähnung wert, sein Gegenentwurf zur europäschen Zentralisierung und Bürokratisierung, die vielen immer wieder sauer aufstoßen. Seine Erwähnung von Abgeordnetenwatch.de und [...] ist ebenfalls dankenswert.


Matin Trageschlaufe (2teilig) für Digitalkameras
Matin Trageschlaufe (2teilig) für Digitalkameras
Wird angeboten von ENJOYYOURCAMERA
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erwartungen übertroffen, 8. Februar 2014
Diese Schlaufe aus koreanischer Produktion macht auf mich einen sehr wertigen Eindruck. Habe sie für die NEX 3 gekauft, für die Sie in jedem Fall ausreicht.
Das Design ist ansprechend, das Band kann über Schnellverschluss schnell gelöst und befestigt werden. Ein - etwas schwergängiger - Stopper ermöglicht es, die Schlaufe an das Handgelenk anzupassen.
Als Zusatz gibt es eine fluoreszierende Beschichtung für den Einsatz bei Dunkelheit.
Meine Erwartungen bezüglich des Preis-/Leistungsverhältnisses wurden hier jedenfalls deutlich übertroffen.


Wirtschaftswissen für jedermann: Die nützliche Alltagsfibel für Geld, Finanzen und Co
Wirtschaftswissen für jedermann: Die nützliche Alltagsfibel für Geld, Finanzen und Co
von Lawrence H. Officer
  Broschiert
Preis: EUR 19,90

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen kenntnisreicheres Mitdiskutieren, 26. Januar 2014
Was an diesem Werk als erstes auffällt, ist das abweichende Konzept. Der Autor hat kein Lehrbuch im üblichen Sinne geschrieben, sondern er beantwortet, nach Kapiteln gegliedert, die Fragen, die ein Durchschnittsbürger mit gesundem Menschenverstand an den Ökonomen stellen würde.
Das Buch beginnt mit der Bedeutung der Wirtschaftswissenschaft, geht dann zu Beschäftigung und Vergütung über, handelt dann die privaten Finanzen und privaten Ausgaben ab, bevor es sich makroökonomischen Fragestellungen zuwendet: Staat und Wirtschaft, Finanzmärkte, Zyklen und Wachstum, Zentralbanken und Geld, Wirtschaftssysteme, Globalisierung.
Für wirtschaftswissenschaftlich vorgebildete findet sich insbesondere in den Anfangskapiteln eine Menge eher trivialer Stoff (hier geht es zum Beispiel um die Abwicklung des Autokaufs), das Niveau steigert sich später aber erheblich, so dass man auch mit einem wirtschaftswissenschaftlichen Studium die letzten Kapitel mit Gewinn lesen kann.
Allerdings könnte der eine oder andere Durchschnittsbürger am Ende auf der Strecke bleiben. Während der Autor zu Beginn auch die trivialsten Vorgänge im Detail erläutert, werden später grundlegende Begriffe offenbar als bekannt voraus gesetzt oder nur noch rudimentär erläutert. Insbesondere bei komplexen makroökonomischen Fragestellungen wie der Geldpolitik lesen sich die Ausführungen gegen Ende zunehmend wie aus einem klassischen Lexikon der Volkswirtschaftslehre übernommen.
Persönlich gefallen haben mir die Erläuterungen zum Entstehen der Finanzkrise, welche zwar sicher nicht erschöpfend genannt werden können, aber einen fundamentalen Einblick vermitteln.
Auch grundlegende Begriffe wie Inflation, Stagflation, Depression oder Bruttosozialprodukt werden brauchbar erklärt. Mit der Welt der IT hat Office allerdings erkennbar keine Berührungspunkte, was ja per se nicht schlimm ist. Aber die Absätze über die Datensicherheit bei Onlinetransaktionen im Bankensystem hätte er sich besser erspart.
Insgesamt kann ich dieses Werk empfehlen, auch den makroökonomischen Teil. Wer mit völliger Unkenntnis an die Materie herangeht, wird sich aber am Ende erheblich konzentrieren müssen.
Zu beachten ist auch, dass das Buch keine grundlegenden Kenntnisse der Betriebs- oder Volkswirtschaft vermittelt, sondern lediglich das kenntnisreichere Mitdiskutieren bei bestimmten Fragestellungen. Aber das ist schon eine ganze Menge. Insbesondere manchen politischen Laienökonomen möchte man dieses Werk unbedingt ans Herz legen.
Außerdem ist zu begrüßen, dass das Buch wissenschaftlich auf dem neuesten Stand ist. Das ist alles andere als selbstverständlich.


Samsung Galaxy Note N7000 Smartphone (13.5 cm (5.3 Zoll) HD Super AMOLED-Touchscreen, 8 MP Kamera, Android 4.0 oder höher) carbon-blue
Samsung Galaxy Note N7000 Smartphone (13.5 cm (5.3 Zoll) HD Super AMOLED-Touchscreen, 8 MP Kamera, Android 4.0 oder höher) carbon-blue

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen täglich begeisternd, 26. Januar 2014
Auch wenn es mittlerweile eine ganze Reihe Nachfolgemodelle gibt: Ich habe mir das Gerät bewusst wegen der Größe gekauft, die genau an der Grenze zwischen Smartphone und Tablet liegt, und nach einigen Monaten der Nutzung finde ich es an der Schwelle zur Perfektion.
Was mich nach wie vor an diesem Gerät begeistert, ist erstens die Vielfalt der technischen Möglichkeiten: Ich nutze das Gerät unterwegs als Telefon, zum Musikhören, für Sprachaufzeichnungen, natürlich für Internetrecherchen und -buchungen, Abspielen von Trainingsvideos und Filmen, als Scanner, Kamera, Book Reader, zum Erfassen von schriftlichen Notizen und auch mal für ein Spielchen. Zweitens aber überzeugt am "Note" der Grad an Funktionialität. Alle Anwendungsbereiche lassen sich in einer für ein mobiles Gerät fast perfekten Weise abbilden. Das einzige, was mich als Autor ein wenig stört, ist, dass die Notizen-Funktion nur für recht kurze Notizen geeignet ist.
Ich stamme noch aus der "analogen" Zeit und kann mich erinnern, wieviele verschiedene Geräte es früher bedurft hätte, um eine vergleichbare Funktionalität abzubilden, soweit dies überhaupt möglich war. Mich begeistert das "Note" - natürlich in Verbindung mit den entsprechenden Apps immer noch jeden Tag.


Unheil: Warum jeder zum Mörder werden kann                                                   Neue Fälle des legendären Mordermittlers
Unheil: Warum jeder zum Mörder werden kann Neue Fälle des legendären Mordermittlers
Preis: EUR 7,99

3.0 von 5 Sternen Philosophie des Tötens, 19. Januar 2014
„Unheil“ ist einerseits eine Sammlung von mehr oder weniger berührenden Geschichten, die alle im Mord oder Totschlag an einem Menschen kulminieren. Es geht also nicht immer um Mord, wie es der Titel suggeriert. Auch handelt es sich hier nicht um „neue Fälle“, schließlich ist Wilfling seit 2009 in Rente, sondern um eine „Fortsetzung“ des erfolgreichen Erstlings „Abgründe“ mit weiteren Fällen aus den Jahrzehnten Wilflings kriminalistischer Tätigkeit.
Das Buch ist aber auch, und das macht es interessant, auch eine Art „Philosophie des Mordens“. Wilfling stellt anhand seiner jahrzehntelangen Erfahrung als Ermittler der Mordkommission die These auf, dass jeder Mensch unter entsprechenden Umständen zum Mörder oder Totschläger werden könne – getreu dem angeblichen Goethe-Satz „Es gibt kein Verbrechen, zu dem ich nicht fähig wäre“.
Der Kriminalist weiß, dass die weitaus meisten Tötungsdelikte in Deutschland Beziehungstaten sind, begangen von Menschen, die von ihrem Umfeld als niemals zu einem solchen Verbrechen fähig eingeschätzt werden. Dennoch töten genau diese Menschen in Situationen extremer Belastung oder Angst andere Menschen, häufig als Folge von durch das Opfer erlittenen Provokationen oder Demütigungen.
Dieser Ansatz macht das Buch interessant als Appell an die Allgemeinheit, etwas sorgsamer auf den Mitmenschen zu achten beziehungsweise etwas behutsamer mit diesem umzugehen. Insofern handelt es sich bei „Unheil“ um ein humanes und daher empfehlenswertes Buch.


Tartüff
Tartüff
Preis: EUR 0,00

4.0 von 5 Sternen Monographie der Heuchelei, 18. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tartüff (Kindle Edition)
"Tartüff" präsentiert weniger den titelgebenden Tartuffe, dem charakterlichen Musterbeispiel des Heuchlers und Schmeichlers aus betrügerischer Absicht, es ist eher eine einzige Anklage gegen die Heuchelei und Schleimerei, wie sie nicht nur zu Molières Zeiten auch am Hofe üblich war.
Die Angehörigen des braven Bürgers, der dem Schmeichler Tartuffe derart verfallen ist, dass er ihm sogar sein Vermögen überschreibt, versuchen mit allen Mitteln, die wahren Eigenschaften des Betrügers herauszuarbeiten. Und sie tun das in brillanten Dialogen, deren Leuchtkraft in Jahrhunderten kein bisschen gelitten hat. Selbst in der Übersetzung wird aus diesem Werk in einer an Klarheit und Deutlichkeit nicht zu überbietenden Sprache eine fulminante Gegenrede gegen durchtriebene Ränkespiele und ein Psychogramm des Heuchlers bzw. eine Monographie der Heuchelei. Hervor tut sich dabei insbesondere, und das mag für den proletarischen Zug der Komödie stehen, das Dienstmädchen.
An der auch in der Weltliteratur einzigartigen Strahlkraft dieser Dialoge ändert auch das missratene Ende nichts, an dem der Bürger vor dem triumphierenden Betrüger nur durch die Weisheit des regierenden "Sonnenkönigs" gerettet wird, der die Ränkespiele des Betrügers selbstredend von Anfang an durchschaut habe. Diesen Schluss muss man wohl als Konzession an den Hof verstehen, an dem und von dem Molière zeitweise lebte.


Nudelfee Nudelmaschine
Nudelfee Nudelmaschine
Wird angeboten von Thats Shopping GmbH
Preis: EUR 23,18

1.0 von 5 Sternen drei Versuche, 18. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Nudelfee Nudelmaschine (Haushaltswaren)
Ich bin langjähriger Freund der Börner-Reiben, daher dachte ich mir trotz der vielen abfälligen Kommentare im Web, das Gerät werde so schlecht schon nicht sein. Aber schon das erste, was mir auffiel, war, dass einer der Einsätze nicht richtig passte.
Wir haben dem Gerät dann drei Versuche gegeben. Beim ersten kam uns der Teig trotz Spätzle-Sieb flächig entgegen, beim zweiten blieb zuviel Restteig in der Presse übrig und beim dritten Versuch schließlich, bei dem ich auch das letzte Quentchen Teig auspresste, verklebte die Presse derart, dass wir sie mit geballter Körperkraft nicht mehr auseinander bekamen und in die Tonne tun mussten.
Der Griff, mit dem die Presse bedient wird, ist eine recht hakelige Sache und wackelt beim Drehen gerne mal mit. Außerdem ist die Zubereitung des Teiges in der "Nudelfee" selber eine eher mühselige Angelegenheit. Dass die Presse für richtige Nudelteige ungeeignet ist, muss man gar nicht mehr extra erwähnen. Die Spätzlegenerierung dagegen funktioniert prinzipiell gut, wenn sie denn funktioniert. Aber dafür gibt es wesentlich probatere Lösungen.
Fazit: Wer bei dieser Fee einen Wunsch frei hätte, der würde sich wohl eine vernünftige Nudelmaschine wünschen.


Sony SEL-P1650 E-Objektiv E PZ 16-50 mm f/3,5-5,6 OSS
Sony SEL-P1650 E-Objektiv E PZ 16-50 mm f/3,5-5,6 OSS
Wird angeboten von hstmall
Preis: EUR 188,75

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen überraschend gut, 12. Januar 2014
Die Testergebnisse von photozone entsprechen weitgehend meinen Erfahrungen. Wer das Objektiv als Weitwinkelobjektiv nutzen möchte, muss darauf achten, dass das verwendete NEX-Modell die automatische Korrektur der Verzeichnung und Vignettierung unterstützt. Mit der älteren C3 etwa, an der wir es zunächst im Einsatz hatten, weisen die 16-mm-Fotos eine starke Vignettierung auf, die in vielen Fällen nicht einmal mit Lightroom mehr zu korrigieren ist. Da empfiehlt sich eher den Bereich 20-50 mm zu nutzen.
Mit der 3N und der 5R hatte ich diesbezüglich keine Probleme. Die Autokorrektur ist bei diesen Modellen voreingestellt und die Weitwinkelaufnahmen gelingen überraschend gut. Mit gelegentlichen Lightroom-Korrekturen bei Schärfe, Klarheit und Sättigung lassen sich auch für ambitioniertere Fotografen qualitativ brauchbare Aufnahmen machen, die sich auch im Vergleich zum 10-18, mit dem ich normalerweise fotografiere, sehen lassen können.
Im Telebereich sollte man keine wirkliche Schärfe mehr erwarten. Mit den DSLR-Standardzooms, etwa dem Canon 18-55, mit dem ich vorher fotografierte, kann sich dieses Objektiv hier nicht annähernd messen. Es ist halt für Amateure gedacht, und das sieht man hier deutlich, wenn man sich die Bilder in der vollen Größe betrachtet.
Berücksichtigt man die Abstriche, macht das Objektiv durchaus Spaß, denn es ist wegen seiner kompakten Abmessungen in diesem Bereich konkurrenzlos, wenn es auf den Platzbedarf ankommt - zumindest für alle, die keine Festbrennweite einsetzen wollen. Insbesondere die kleinen NEX-Kameras wie die NEX 3N oder 5 lassen sich damit fast wie Kompakte immer mitnehmen.


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