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Rezensionen verfasst von
Dr. M. Bauer
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Teakholz Baumbank halber Kreis Größe 1
Teakholz Baumbank halber Kreis Größe 1

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen gemischter Eindruck, 13. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Teakholz Baumbank halber Kreis Größe 1
Zunächst die positiven Seiten:
schönes Design wie auf dem Bild (5 Sterne);
prompter und kostenloser Versand in solider Verpackung (5 Sterne);
die Holzqualität ist solide bis gut (Sitzflächen), aber nicht überragend (4 Sterne);
die beigelegten Schrauben sind z. T. aus weichem Stahl (nur messingfarben lackiert und rostgefährdet), nur die nach außen sichbaren Hülsenschrauben, die die Elemente untereinander verbinden sind aus Messing (2-3 Sterne);
Das große Manko ist die leider nicht befriedigende Verarbeitungsqualität: Damit die Teile zusammenzufügen waren musste mit einer Raspelfeile an den Zapfen und Nuten nachgearbeitet werden. Die kleinen aufgeklebten Zettelchen waren wertlos, da entweder nicht lesbar oder mit Zahlen und Buchstaben versehen, die überhaupt nicht zusammen passten (Sortierungsfehler beim Zusammenstellen der Lieferung?). So hieß es mühsam probieren und da es nicht passte wie gesagt nacharbeiten. Da fiel der Schönheitsfehler kaum noch ins Gewicht, dass beim Halbkreis die äußeren Bohrungen (die nur beim Vollkreis gebraucht würden) offen sichtbar bleiben.
Wer nicht handwerklich ambitioniert ist oder wenig Zeit hat, sollte dies Produkt lieber nicht erwerben.
Insgesamt nicht schlecht, aber auch nicht wirklich rundum befriedigend, deshalb nur 3 Sterne. Schade!


Nichts: Was im Leben wichtig ist. Roman
Nichts: Was im Leben wichtig ist. Roman
von Janne Teller
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,90

36 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Maßlos überschätzt!, 23. Januar 2011
Ich halte das Buch für maßlos überschätzt. Dabei stört mich nicht die Tatsache, dass es provokante Szenen enthält, sondern dass das Buch der Herausforderung des Titels nicht gerecht wird, weder philosophisch, noch psychologisch, noch literarisch.
Philosophisch: Ein Jugendlicher stellt mit vermeintlicher Radikalität die Frage nach der Bedeutung von irgend etwas. Doch die innere Widersprüchlichkeit eines totalen Nihilismus wird nirgendwo in dem Buch angesprochen. Wohl auch weil der provokante Frager es vielleicht so doch gar nicht meint, sondern vor allem die an Karriere, Geld und Konsum ausgerichtete Lebensphilosophie der Erwachsenen in Frage stellt (dies deutet sich an in seiner Reaktion auf den Berg der Bedeutung gegen Ende des Buches). Völlig vertan bleibt die Chance eine philosophische Begründung aufzuzeigen für die Bedeutung von Menschenwürde und des Rechts auf körperliche und seelische Unversehrtheit, wonach die Jugendlichen am Ende doch im Grunde verlangen.
Psychologisch: Die einzelnen Charaktere bleiben bedauerlicherweise sehr oberflächlich dargestellt. Ihre inneren Beweggründe oder Zweifel und Ängste werden nicht ausreichend erkennbar. Es erschließt sich nicht, warum die Jugendlichen das zunehmend grausamere Spiel immer weiter mitspielen. Dabei geht es ja zuletzt nicht um existentielle Verzweiflung, sondern um verletzen und verletzt werden. Die möglicherweise vorhandenen Gruppenzwänge werden nicht so dargestellt, dass man sich beim Lesen damit auseinander setzen könnte. Die Frage, was für mich Bedeutung hat, woran meine Seele hängt und worauf ich verzichten kann um innerlich freier zu werden, kann ich nur selbst herausfinden und zwar nicht dadurch, dass ich nur noch abhänge oder mich in oppositionellem Gehabe ergehe.
Literarisch: Das Buch ist trotz der im Mittelteil zunehmend provokanten Szenen auf eine Art langweilig. Man fragt sich allenfalls zunehmend besorgt, wie die Autorin das wohl zu Ende bringen wird. Und in der Tat fällt ihr nichts Besseres ein, als am Schluss alles in Asche zu legen. Wobei dieses Ende sich eben nicht schlüssig aus dem Verlauf ergibt. Zumal das Feuer banaler Weise nur dazu dient einen Totschlag zu kaschieren. Sprachlich bewegt sich die Autorin auf einem sehr bescheidenen Niveau. Ich halte es für ein Missverständnis zu glauben, ein Buch für Jugendliche müsse so geschrieben sein, als sei es von einer 13 jährigen verfasst.
So legt man das Buch, wenn man denn überhaupt bis zum Schluss durchgehalten hat, enttäuscht beiseite und mag es nicht empfehlen.


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