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Beiträge von Lanara
Top-Rezensenten Rang: 54.934
Hilfreiche Bewertungen: 38
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Rezensionen verfasst von Lanara
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Stimmen in der Nacht, 4. Juni 2012
Zum Inhalt: Das Semester ist fast zu Ende und die Abschlüsse stehen bevor. Grund genug für die Studenten, dies mit einer Party zu feiern. Drei von ihnen 'verirren' sich auf das einladende und abgelegene Grundstück von Literaturprofessorin Emma. Da es schon spät ist und Emma befürchtet, dass ihre kleine Tochter Maggie nicht schlafen kann, bittet sie sie, zu gehen. Sie zeigen sich einsichtig, möchten nur kurz noch die Toilette benutzen. Doch dann kommt es zum Eklat: Einer der Studenten, den sie schon des Öfteren des Diebstahls verdächtigt hat, aber es nicht beweisen konnte, hat aus dem Zimmer ihrer Tochter Spielzeug gestohlen. Emma ist empört und konfrontiert den jungen Mann mit einem anderen Diebstahlsverdacht und droht, ihn beim College-Ausschuss anzuzeigen. Infolgedessen kommt es zu einer tödlichen Auseinandersetzung, die die kleine Maggie mit ansehen muss ' Zum Buch: Sprachlich sehr schön geschrieben ' einzig die mehr als ausführlichen Beschreibungen von Nebensächlichkeiten haben mich sehr gestört. Diese haben an einigen Stellen zu sehr die Spannung genommen. Denn spannend war das Buch, zumindest zu Beginn, sehr. Die Auseinandersetzung von Emma mit den Studenten, Maggies Flucht und Jahre später ihre Alpträume ' alles wies in eine bestimmte Richtung. Doch nichts ist so, wie es zu Anfang schien. In verschiedenen Abschnitten erfährt man, was sich in dieser Nacht wirklich abspielte. Und auch das Ende kommt überraschend. Diese Wendungen machten 'Stimmen in der Nacht' weniger zum Thriller (in der Hinsicht hat die Leseprobe definitiv nicht gehalten, was sie versprochen hat), vielmehr werden die Folgen eines Ereignisses dargestellt und wie sich ein Leben plötzlich ändern kann. Obwohl die Charaktere gut herausgearbeitet sind, konnte ich mit keinem wirklich warm werden. Dies lag vielleicht auch an den verschiedenen Erzählperspektiven, die zwar einerseits gut gewählt waren, mich aber immer wieder aus der Geschichte geworfen haben. Und leider hat die Autorin sich mit manchen 'Nebengeschichten' ein wenig verzettelt. Fazit: Wer einen spannenden und rasanten Thriller erwartet hat, wurde von 'Stimmen in der Nacht' leider enttäuscht. Es handelt sich hier eher um ein Familiendrama, das definitiv zum Nachdenken anregt. Was nicht nachteilig ist ' ganz im Gegenteil. Trotzdem vergebe ich nur 3 Sterne, denn das Buch hatte mir zu viele Längen, die mir das Lesen ein wenig verleidet haben.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Final Cut, 29. Mai 2012
Zur Story: Ein unheimlicher Serienkiller treibt in Berlin sein Unwesen. Keiner kennt ihn, keiner sieht ihn, er hinterlässt keine Spuren. Und seine 'Besonderheit': Seine Morde bleiben unentdeckt. Bis er Kontakt zu Clara Vidalis, einer LKA-Beamtin mit tragischer Vergangenheit, aufnimmt. Welche Verbundenheit fühlt er zu ihr? Und wichtiger noch ' kann sie ihn stoppen? Zum Buch: Veit Etzolds Thriller fesselt den Leser von der ersten Seite an. So ist die Handlung in unterschiedliche Erzählstränge unterteilt ' mal aus der Sicht von Clara, mal aus der des Killers oder des Opfers. Sein Erzählstil ist sehr plastisch und detailhaft, realistisch und brutal. Er spielt mit den Macken und Eigenheiten unserer Gesellschaft und zeigt auf, wie sehr diese verrohen könnte, wenn man sie ließe. Die Charaktere wirken sehr echt, auch ihre Handlungen sind nachvollziehbar. Beängstigend ist die Tatsache, wie schnell man via Internet verfolgt und 'ausspioniert' werden kann und wie anonym man dennoch bleibt. Solange man im Internet 'lebt', lebt man auch in der Realität ' oder auch nicht. Das Buch ist definitiv ein Pageturner. Ich habe bis zum Schluss mitgefiebert; allerdings war mir das Ende dann ein wenig zu plötzlich. Fazit: Ich kann 'Final Cut' definitiv weiter empfehlen. Für Fans der härteren Thriller ist es absolut das Richtige.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Schöner Abschluss, 9. Mai 2012
Zum Inhalt: Seamus und Willa kennen sich seit ihrer Kindheit, wachsen zusammen auf, stacheln sich in ihrer Abenteuerlust immer gegenseitig an und werden zum Liebespaar. Doch bei einer Klettertour passiert ein tragisches Unglück, das Willa nur durch die Amputation ihres Beines überlebt. Willa gibt Seamie die Schuld ' immerhin musste er diese Entscheidung treffen, um ihr Leben zu retten ' und verlässt ihn. Er leidet unter der Trennung, ist Willa doch seine einzige große Liebe. Und auch sie ist unglücklich und bereut ihre Entscheidung. Keiner der beiden wagt den ersten Schritt des Wiedersehens. Dies geschieht Jahre später bei der Beerdigung von Willas Vater. Seamus ist inzwischen verheiratet und glaubt, in Jennie eine neue Liebe gefunden zu haben ' doch die Liebe zu Willa flammt wieder auf. Zum Buch: Ich habe die Vorgängerbände zu 'Die Wildrose' vor einigen Jahren gelesen und mich nicht mehr an alle Begebenheiten erinnern können. Doch dies hat dem Lesespaß keinerlei Abbruch getan (und ein paar Erinnerungen kamen beim Lesen doch zurück). In gewohnter Manier hat Jennifer Donnelly die Menschen, Lieben und Leiden um die Familien Bristow und Finnegan wieder aufgenommen und eine wunderschöne Familiensaga weitergehen lassen. Personen und Orte sind anschaulich und lebendig beschrieben, man kann mit allen Protagonisten mitfiebern und mitleiden. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig zu lesen und sehr gefühlvoll, ohne kitschig zu werden. Außerdem schafft sie es, eine Liebesgeschichte so mit politischen Themen, den Kriegswirren und Spionage zu verweben, dass man auf keiner Seite gelangweilt wird. Auch die Ortswechsel und damit beschriebenen unterschiedlichen Szenerien haben das Ganze aufgelockert. Das Einzige, was mir ein klein wenig zu viel war, waren die immer wieder neuen Wendungen bei Willa und Seamus. Fazit: Ein gelungener Abschluss der Rosen-Trilogie! Ich habe das Buch leider durch Zeitmangel wesentlich weniger schnell lesen können, als ich eigentlich gewollt habe ' das 'aus der Hand legen' fiel mir schwer. Definitiv ein Buch zum Weiterempfehlen und zum nochmal lesen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Das Geflecht, 23. April 2012
Zum Inhalt: Die Schule ist fertig, der Abschluss in der Tasche. Das muss gefeiert werden allerdings nicht auf der offiziellen Abschlussfeier, sondern mit einer ganz besonderen Party. Justin klaut seinem Vater den Schlüssel zu einem stillgelegten Bergwerk. Hier sind er, seine Freundin Dana und ein weiteres Pärchen unter sich. Doch die private Party endet mit Schrecken; benebelt von Alkohol und Drogen stürzen zwei der Jugendlichen etliche Meter tief in einen Müllschacht. Panisch vor Angst ruft Justin seinen Vater zu Hilfe, der mindestens genauso panisch wird, denn in genau diesem Müllschacht verbirgt sich ein Geheimnis. Doch Glück im Unglück: Zufällig befindet sich die blinde Höhlenforscherin Tia zu einem Vortrag in einem Nachbarort. Justins Vater bittet sie um Hilfe die sie ihm nicht abschlagen kann. Zusätzlich zu ihrer Erfahrung mit Höhlen hat sie den vermeintlichen Vorteil, nicht sehen zu können, was mit diesem Schacht nicht in Ordnung ist. Doch ihre anderen Sinne sind mehr als überdurchschnittlich ausgeprägt. Nachdem sie sich in den Schacht abgeseilt hat, stürzt der Eingang zur Mine ein. Nun beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Denn in diesem Schacht lebt etwas - eine Art Pilz, der rasant wächst und sich von lebenden Organismen ernährt. Eine dramatische Rettungsaktion beginnt, in der sich alle Beteiligten (im wahrsten Sinne des Wortes) blind aufeinander verlassen müssen. Zum Buch: Andreas Laudan hat mit "Das Geflecht" einen sehr spannend erzählten Thriller geschrieben. Die Erzählstränge werden aus verschiedenen Perspektiven erzählt - das fand ich persönlich sehr gut gemacht, bekommt man doch einen Einblick in alle Vorgänge und Gefühlslagen aller Protagonisten. Die Charaktere sind sehr gut und lebendig beschrieben, auch die unterschwellige Gefahr, ausgehend durch die völlige Finsternis in der Höhle und dieses Gewächs, kann man hautnah spüren. Als Leser weiß man zusätzlich noch von der Gefahr, die den Eingeschlossenen von außen droht - auch das erhöht noch die Spannung. Gut gemacht war auch die Einteilung der Kapitel: Immer aus der Sicht eines anderen Protagonisten und mit Zeitangabe, so dass man einen Überblick hat, wie lange die Rettungsaktion dauert. Auch das Cover des Buches ist sehr gut gewählt; ein Gesicht, verdeckt von Ranken - passt gut zum Titel. Fazit: Auch wenn innerhalb der ersten 100 Seiten schon die Hauptstory "gelaufen" ist und man weiß, woher dieses ominöse Geflecht kommt, wird die Geschichte nicht langweilig. Ganz im Gegenteil: Die immer neuen Probleme, die Tia und die Jugendlichen in dem Stollen überwinden müssen, halten die Spannung aufrecht. Auch der Umgang Tias mit ihrer Blindheit ist sehr gut beschrieben und wirkt nicht übertrieben. Dazu noch der angenehm zu lesende Schreibstil von Herrn Laudan - das Buch hat sich einfach so weglesen lassen und ich wollte es nur ungern aus der Hand legen! Ich kann es definitiv weiter empfehlen!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Pandoras Tochter, 25. November 2011
Nach dem Tod ihrer Mutter wächst Megan bei ihrem Onkel auf. Vergessen sind die Stimmen, die sie in ihrer Kindheit hörte und die plötzlich verstummten, als sie 15 Jahre alt war. Plötzlich tritt ein alter Bekannter in ihr Leben - Neal Grady. Von ihm erfährt sie, dass ihre Mutter nicht, wie sie dachte, an einem Herzanfall starb, sondern ermordet wurde. Und dass ihr Mörder nun hinter ihr, Megan, her ist. Ihr Leben ist plötzlich auf den Kopf gestellt. Die Leseprobe hat mich gefesselt. Übersinnliches gemischt mit Spannung. Noch dazu ein Roman von Iris Johansen, deren Romane um Eve Duncan ich sehr gerne mag. Leider hat das Buch nicht halten können, was die LP versprochen hat. Die Story an sich hätte wirklich gut sein können, nur leider kam keinerlei Spannung auf. Und das andauernde Geplänkel zwischen Megan und Neal - die dauernden Anspielungen auf die gegenseitige Anziehungskraft, die dauernden Bemerkungen von Neal, dass er nur auf ein Wort von Megan wartet, bis er sie ins Bett zerrt, ihre Zweifel - haben mich ganz schön genervt. Was war ich froh, als sie endlich im Bett gelandet sind - aber nein, das Geplänkel geht weiter. Auch manche Dialoge kamen mir sehr konstruiert vor. Fazit: Es war kein ganz schlechtes Buch, aber von Iris Johansen kenne ich bessere Romane. Von mir bekommt Pandoras Tochter nur 3 Sterne.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Die Pforten der Ewigkit, 13. Oktober 2011
Durch den Tod Kaiser Federicos ist das Reich führungslos. Rudolf von Habisburch, in seinen Gedanken schon der nächste Kaiser, scheitert an einem Geheimnis, das Federico dem jungen Hertwig von Staleberc anvertraute. Er setzt alles daran, dieses Geheimnis zu ergründen. Hertwig flieht ins Heilige Land, wird dort aber gefangen genommen und trifft auf die ebenfalls gefangenen Rogers de Bezers, ein Katharer, sowie Godefroy und Walter. Sterbend verrät Hertwig Rogers, warum er ins Heilige Land gekommen ist. In Wizinsten steht Constantia, Tochter eines Handwerkermeisters, kurz vor ihrer Hochzeit. Doch sie kann sich nicht freuen, denn sie verbirgt ein dunkles Geheimnis und kann sich niemandem anvertrauen. Zur gleichen Zeit entschließt sich die Zisterzienserin Elsbeth, eine Klosterruine in Wizinsten zu neuem Leben zu erwecken, um Hedwig, ihren Schützling, aus dem Einflussbereich des Bischofs zu bringen. Mit einer Handvoll Schwestern macht sie sich auf den Weg, doch bei der Realisierung ihrer Träume werden ihr Steine in den Weg gelegt. Verschiedene Handlungsstränge, bei denen man zu Beginn nicht ahnen kann, wie sie zusammen gehören. Im Laufe des Buches verbinden sich diese Stränge aber zu einer stimmigen Geschichte mit einigen Aha-Erlebnissen. Richard Dübells Schreibstil ist herrlich lebendig, die Charaktere und die Gegebenheiten sind anschaulich beschrieben, so dass man leicht die Bilder zum Buch im Kopf entstehen lassen kann. Dazu kommt ein herrlicher Wortwitz. Ich habe mit den Figuren mitgefiebert und 'gelitten und für sie gehofft. Viele Szenen nahmen unerwartete Wendungen, die 'Bösen' stellten sich trotz ihrer Taten als Menschen mit Gefühlen und Fehlern heraus und auch die 'Guten' hatten ihre Macken. Das Cover des Buches ist ein Hingucker. Auch die restliche 'Aufmachung' ist sehr gut gelungen. So gibt es zum Beispiel eine Stadtkarte von Wizinsten, ein Personenverzeichnis sowie Erklärungen zu den Ortsnamen plus einige Seiten an Zusatzmaterial mit Anmerkungen zu den historischen Persönlichkeiten und Gegebenheiten. Schön war auch, dass die damals gebräuchlichen Bezeichnungen für Namen und Ortschaften gewählt wurden. Mein Fazit: Ich kann dieses Buch mit mehr als gutem Gewissen jedem weiter empfehlen! Es wird nicht langweilig und durch die gute Recherche vorab wird einem noch dazu einiges Wissen vermittelt.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Wer schwarzen Humor liebt und Sarkasmus flüssig beherrscht, wird dieses Buch lieben!, 13. Oktober 2011
Zum Inhalt: Baazlabeth, ein Kriegerdämon, freut sich gerade über einen neuen "Gast" in seiner Dimension, der seine Langeweile vertreiben soll, als er diese plötzlich verlassen muss. Ein alternder Magier wurde von zwei Finsterlingen gezwungen, einen Dämon zu beschwören, um einen Auftrag zu erfüllen. Zu Baazlabeth's Enttäuschung entpuppt sich dieser Auftrag - vom Magier nicht ganz weisungsgemäß weitergegeben - als harmlos: Er muss 5000 Goldstücke verdienen, aber mit ehrlicher Arbeit. In menschlicher Gestalt zieht er los, um die Stadt Brisenburg zu erkunden, fest der Meinung, diesen Auftrag mit links zu erfüllen und in Kürze wieder in seinem Reich zu sein. Womit er nicht gerechnet hat, sind allerdings die Tücken des menschlichen Daseins: Dinge, die nicht beim richtigen Namen genannt werden, ein ermüdender Körper, der nach schwerer Arbeit Pausen benötigt und Alkohol in rauhen Mengen nicht einfach so wegsteckt. Als dann auch noch Tote seinen Weg pflastern, mit denen er (leider) nichts zu tun hat, untersucht er Brisenburg genauer ... und seine dämonischen Charakterzüge kann auch ein menschlicher Körper nicht immer unterdrücken. Zum Buch / zum Autor: Stephan Russbült hat einen unnachahmlichen Sinn für Sarkasmus. Baazlabeth - obwohl Dämon und von daher eher nicht so nett - wächst einem sehr schnell ans Herz. Auch die anderen Charaktere, selbst die, die nur am Rande erwähnt werden, sind mit viel Liebe und Spaß an der Sache beschrieben. Man merkt, dass der Autor nicht einfach nur ein Buch auf den Markt bringen wollte, sondern sich viele Gedanken gemacht hat. Ich konnte mich von Anfang an in die Geschichte hineinversetzen und hatte meinen persönlichen Kinofilm vor dem inneren Auge. Und ich habe mehr als einmal laut lachen müssen über Baazi's schwarzen Humor und die diversen Begebenheiten, in die er hinein geschlittert ist. Fazit: Ein Buch, dass definitiv mehr als nur einmal von mir gelesen wird. Temporeich, fantasievoll und trotzdem spannend - eine sehr gelungene Mischung. Und die Moral von der Geschicht: Gut ist nicht immer gut und Böse nicht immer böse!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Choral des Todes, 6. Oktober 2011
Der Chorleiter einer armenischen Gemeinde, Wilhelm Götz, wird ermordet. Der pensionierte Kommissar Lionel Kasdan ' Mitglied dieser Gemeinde und zum Tatzeitpunkt gerade in der Kirche ' mischt sich in die Ermittlungen. Unterstützung erhält er hier von dem beurlaubten Cédric Volokine und seinen ehemaligen Kollegen, die ihm heimlich Informationen zukommen lassen. Der Mord an Götz zieht weitere Morde nach sich; die Todesursache scheint die gleiche zu sein wie bei Götz, nur werden die nächsten Opfer zusätzlich gefoltert. Die Ermittlungen bringen Kasdan und Volokine an ihre Grenzen und sie müssen mehr als einmal umdenken. Das Buch beginnt für mich ein wenig zu schleppend ' ausführliche Beschreibungen, auch von Nebensächlichkeiten, haben mir den Einstieg ins Buch schwer gemacht. Doch ab dem zweiten Teil nimmt die Rasanz zu und der Spannungsbogen steigt. Der Fall wird mit Ereignissen in Deutschland und Chile, die bis zum 2. Weltkrieg zurückreichen, verknüpft und nimmt überraschende Wendungen. Wenn man sich erst mal an Grangés teilweise etwas umständlichen Schreibstil gewöhnt hat, verspricht der Roman viel Spannung. Zum Ende hin wollte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Fazit: Das war mein erster Grangé, aber nicht mein letzter
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Deine Seele in mir, 6. Oktober 2011
Amy und Matt erleben eine unbeschwerte Kindheit - bis zu einem schönen Sommertag, der Mattys Leben verändert und Amys beendet. Amy wird vergewaltigt und ermordet, während Matt hilflos zusehen muss. Doch ihre tiefe Freundschaft wird durch den Tod nicht beendet - Amys Seele überlebt und wird wiedergeboren in einem anderen Körper; doch sie ist immer an Matts Seite. Viele Jahre später - Matt ist inzwischen erwachsen - lernt er die autistische Julie kennen, die ihn sofort berührt. Durch seine Gabe, anhand von Berührungen das Innerste der Menschen lesen zu können, erkennt er in Julie Amy. Langsam beginnt er, sie zurück ins Leben zu holen - und ihre Eltern davon zu überzeugen, das Julie eigentlich gar nicht Julie ist. Das Buch ist hauptsächlich aus Matts Sicht erzählt - nur wenige Passagen schildern Amys Gedankengänge. Das Thema ist sehr anrührend und die Geschichte wunderbar aufgebaut. Die Charaktere sind liebevoll beschrieben und auch Susanna Ernsts Schreibstil ist flüssig lesbar. Die Geschichte an sich hat mich sehr berührt - diese tiefe Freundschaft, aus der Liebe entsteht und die den Tod überdauert. Mir fällt es richtiggehend schwer, eine gescheite Rezension zu schreiben. Ich kann nur sagen: Dieses Buch fordert einen emotional sehr heraus. Einen Großteil der Zeit habe ich heulend vor dem Computer gesessen - Taschentücher sollten wirklich bereit liegen. Noch was zum Format: Ich habe das Lesen eine ganze Weile vor mir hergeschoben, eben weil ich keinen Reader habe und am PC lesen muss. Allerdings war ich dann von der Geschichte so gefesselt, dass ich in 3 Abenden durch war. Ich hoffe aber trotzdem, dass das Buch auch noch als "richtiges" Buch verlegt wird - das wird dann definitiv in meinem Regal landen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Neuer Job für's Schicksal, 6. Oktober 2011
Zum Inhalt: Sergio, seines Zeichens das Schicksal, hat eigentlich keine Lust mehr auf seinen Job. Seine Menschen machen, was sie wollen und treffen dauernd Fehlentscheidungen. Wie viel besser hat es da Bestimmung, ihre Menschen sind etwas besonderes. Eines Tages trifft er auf Sara, die ihn fasziniert - und er muss sich eingestehen, dass er sich verliebt hat. Entgegen den herrschenden Regeln beginnt er mit ihr eine Beziehung, obwohl er weiß, dass sie wohl auf dem Pfad der Bestimmung wandelt. Auch sein Job macht ihm wieder Spaß; er greift in die Geschicke seiner Menschen ein und ändert ihr Leben. Doch das zieht mächtigen Ärger nach sich. Zum Buch: Eine schöne Idee für eine Geschichte und mal was anderes. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und es schwingt immer ein Hauch Ironie mit - gefällt mir sehr gut! Auch alle Charaktere (Bestimmung, Glück, Tod und alle anderen) waren wunderbar beschrieben - richtig schön menschlich. Trotzdem hatte das Buch ein paar Längen, die nicht hätten sein müssen. Das Ende nahm dann eine wirklich überraschende Wendung, darauf wäre ich nicht gekommen. Aber ich gebe zu, ich hätte mir einen anderen Schluss gewünscht. Fazit: Ein wirklich nettes Buch für zwischendurch. Durch die Story hebt es sich von anderen "leichteren" Lektüren ab. Auch die Aufmachung (buntes ansprechendes Cover, abgerundete Ecken) macht etwas her. Wegen der Längen und dem - für mich - nicht ganz so tollen Schluß kriegt "Schicksal" nur 3 Sterne, aber ich kann es trotzdem weiter empfehlen!
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