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Rezensionen verfasst von
Klassikfan

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Die unerklärliche Sucht nach Wasser
Die unerklärliche Sucht nach Wasser
von Bruno Baumgartner
  Broschiert
Preis: EUR 16,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein motivierendes Buch mit einigen Haken, 26. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ja, die Geschichte ist schon beeindruckend: jahrelang war Bruno Baumgartner sportlich abstinent - und dann entdeckt er dank seiner Frau das Schwimmen für sich, um nur wenig später die großen Langstreckenprojekte angehen und teilweise auch erfolgreich abschließen zu können.

Aber meines Erachtens dient diese Geschichte nur sehr bedingt als Beispiel:

- Herr Baumgartner stammte aus einer sehr sportlichen Familie, er selbst beschreibt, wie er schon in der Jugend sich für verschiedene Sportarten (zwar nur kurzzeitig) sehr intensiv begeistern konnte.
- Auch die langjährige Sportpause erscheint mir nicht so absolut gewesen zu sein, wie er sie darstellt. Wer ein Pferd hat und sich um dieses kümmert, verfügt zumindest über eine gewisse sportliche Basis
- Und der Hauptpunkt: er hat sowohl großen Ehrgeiz als auch Stehvermögen. Wenn er ein Ziel erreichen will, dann mit aller Macht. Dies ist meines Erachtens nach eine eher seltene Ausprägung von Selbstdisziplin.

Dennoch möchte ich dieses Buch ein Stück weit empfehlen, denn es hat auch einige positive Seiten:

- Es motiviert, einen Umbruch, etwas Neues zu wagen.
- Es stellt den Nutzen von Sport für Körper, aber vor allem für den Geist dar.
- Es zeigt aber auch die Risiken, die durch Selbstüberschätzung entstehen können.
- Und: es zeigt, dass Scheitern zum Leben gehört, erst wahren Erfolg ermöglicht.

Wer also meint, mit diesem Buch innerhalb weniger Wochen seine 100kg Übergewicht abbauen und Sportheld werden zu können, dem sei gesagt, dass dieses Buch diesem Anspruch nicht genügen wird.

Wer aber eine interessante Geschichte lesen möchte, die den Leser motivieren kann, zumindest Etwas in seinem Leben zu ändern, und ihm dabei noch ein paar Tipps mitgibt, der ist hier richtig.


ScSPORTS Klimmzughaken mit Gummi, 10000368
ScSPORTS Klimmzughaken mit Gummi, 10000368
Wird angeboten von SALES-CITY
Preis: EUR 6,95

2.0 von 5 Sternen Für das Trainieren an Geräten eher ungeeignet, 26. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir diese Zughilfen gekauft, da ich bei verschiedenen Übungen an Geräten mit der bloßen Hand nach einiger Zeit abrutschte und mir von diesen Zughilfen mehr Sicherheit und eben auch Zughilfe versprach.

Zwar sind diese Klimmzughaken sehr massiv und stabil gebaut, jedoch passten meine Hände schon noch kaum um sie herum. Gleichzeitig musste ich die Manschetten der Klimmzughaken sehr fest anziehen, damit sie mir nicht davonrutschen konnten - was letztlich dazu führte, dass ich mir die Handgelenke abschnürte.

Zugunterstützend wirken diese Klimmzughaken auf jeden Fall, daher 2 Sterne - aber ich bin letztlich nicht davon überzeugt und werde diese Klimmzughaken nicht mehr weiter nutzen.


angeklagt - gemartert - verbrannt: Die Opfer der Hexenverfolgung in Franken (Heimatarchiv)
angeklagt - gemartert - verbrannt: Die Opfer der Hexenverfolgung in Franken (Heimatarchiv)
von Birke Grießhammer
  Broschiert
Preis: EUR 17,99

0 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kaum bekannte Geschichte, sehr emotional dargestellt, 5. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Hexenverfolgung an sich ist ein Bereich der Geschichte, der durchaus noch Neuentdeckungen bieten kann. Kaum bekannt sind die wahren Tragödien, die Hintergründe für Anklagen und die Konsequenzen für alle Beteiligten, ja teilweise sind nicht mal die Opferzahlen wirklich bekannt.

Dieses Buch will zumindest für die Region Franken eine Übersicht über diese dunkle Zeit liefern. Viele interessante Aspekte (so ist die damalige fränkische Kleinststaaterei heutzutage nicht mehr ohne Weiteres nachzuvollziehen) werden leider gepaart mit sehr tendenziösen Darstellungen, denen man die Emotionalität der Autorin viel zu stark anmerkt. Eine neutralere Darstellung als eine derartige "feministische Kampfschrift" (ums mal überspitzt auf den Punkt zu bringen) wäre wünschenswert gewesen. Daher nur 3 Punkte.


"Pamir" und "Passat" - die letzten deutschen Handelssegler
"Pamir" und "Passat" - die letzten deutschen Handelssegler
von Erich R. Andersen
  Gebundene Ausgabe

5.0 von 5 Sternen Hervorragende Darstellung einer vergangenen Ära, 5. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die P-Liner der Reederei Laeisz sind legendäre Schiffe. Die "Pamir" erlangte durch ihren Untergang (inzwischen auch verfilmt) quasi Weltruhm, die "Passat" wurde bereits von Zehntausenden an ihrem finalen Liegeplatz besichtigt.

Die Darstellung des Lebens auf diesen Schiffen, Bilder der Tätigkeiten auf und um die Schiffe wie auch der Schiffe in ihrem Element stellen einen Leckerbissen für jeden Seefahrtsnostalgiker und -historiker dar und liefern dem jungen Interessierten einen hervorragenden Eindruck, wie Seefahrt vor noch nicht allzu langer Zeit wirklich war, bevor es Containerriesen mit Vollautomatik gab.


Die Schlafwandler: Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog
Die Schlafwandler: Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog
von Christopher Clark
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 39,99

8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch über die vergessene europäische Geschichte, 5. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wenn ich mich an meinen eigenen Geschichtsunterricht von vor knapp 20 Jahren erinnere, so war die Zeit vor dem 1. Weltkrieg in wenigen Minuten und mit der klaren Aussage "Deutschland mit seinem übertriebenen Hegemonialstreben war schuld am 1. Weltkrieg" abgehakt.

Dass diese wichtige Episode der europäischen Historie doch etwas komplexer sein könnte, erschloss sich mir unter anderem bei einem Besuch des Heeresgeschichtlichen Museums in Wien, in dem viele Originalstücke des Attentats von Sarajevo ausgestellt werden.

Christopher Clark vermochte es, mich über mehr als 700 Seiten reinen Texts zu fesseln, was für ein Buch mit wissenschaftlichem Anspruch doch eher ungewöhnlich ist. Doch gerade seine Detailfülle bis hin zu manchmal eher Bunte/Gala-mäßigen Episoden aus den Leben der Beteiligten und Hauptakteure führt zu einem exzellenten Erzähl- und Spannungsbogen, der einzigartig ist und als genial bezeichnet werden muss.

Stellen wir uns aber grad nochmal die Schuldfrage: waren es die Franzosen, die mit der Marokkokrise erst Italien zum Einmarsch in Libyen und somit letztlich zur Destabilisierung des Osmanischen Reiches und zur nationalen Hybris Serbiens führte? Oder waren es die Engländer, die sich so viele Optionen offen halten wollten, dass letztlich sich alle verspekulierten? Oder die Russen mit ihrem Wunsch, den Bosporus zu beherrschen? Etc. - Die Antwort lautet wohl wie so häufig: es gibt keinen Unschuldigen in dieser Runde. Interessanter ist aber, dass mehrere Aspekte zur Verschärfung der Krise führten, die Clark besonders deutlich herausarbeitet:

- Alle Parteien sahen sich unter Zwängen von anderen/dem Schicksal.
- "Jetzt oder nie" war eine gängige Formulierung für die Kriegsstrategien. Millionen Europäer wären wohl lieber für ein "Nie" gewesen...
- Kommunikation und Transparenz zwischen den Parteien hätten sehr zur Entschärfung beitragen können.

Wenn man sich diese Aspekte so betrachtet, wird man rasch feststellen, dass es fast schon universelle "Brandbeschleuniger" sind, die auch im Arbeitsleben oder jetzt in der Eurokrise sehr schnell die Lage verändern können. Und dies sollte uns alle nachdenklich machen!

Daher empfehle ich dieses Buch dringend zur Lektüre:

- den Geschichtslehrern und Schülern, um die Vorzeit des 1. Weltkriegs besser zu verdeutlichen
- allen anderen als hervorragende Übersicht und Analyse von Konflikten, Disputen etc. im Speziellen des 1. Weltkriegs wie auch allgemein.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 6, 2014 6:28 PM CET


Nicht von dieser Welt - Bayerns Meteorite
Nicht von dieser Welt - Bayerns Meteorite
von Bayerisches Landesamt für Umwelt
  Gebundene Ausgabe

5.0 von 5 Sternen Bayerns Meteorite charmant vorgestellt, 13. Oktober 2013
Unser blauer Planet ist keineswegs der sichere Ort, für den wir ihn tagtäglich halten. In Wirklichkeit müssen wir froh und dankbar sein für jeden Tag, an dem der Himmel uns NICHT auf den Kopf fällt!

Dies belegt auf für Laien gut verständliche Art und Weise dieses wundervolle Buch, das sich auf die bayerischen Fälle von "speziellen Himmelsgrüßen" beschränkt. Sehr unterhaltsam werden hierbei Augenzeugenberichte und die dazu gehörigen wissenschaftlichen Fakten dargestellt. Etwas umfangreicher hätten die Inhalte doch noch ausfallen können - das Buch ist aber jedem bayerischen Hobbyastronomen und Meteoriteninteressierten wärmstens zu empfehlen.


1913: Der Sommer des Jahrhunderts
1913: Der Sommer des Jahrhunderts
von Florian Illies
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen 1913 - ein Jahr wie viele andere auch, 9. Oktober 2013
Die Rezensionen in verschiedenen Medien deuteten auf einen Knaller, ein "Must-read" hin, sofern man sich für die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg interessiert. Also schnappte ich mir dieses Buch und las es begierig.

Florian Illies hat auch ein gutes Händchen zu unterhalten, die ersten 20, 30 Seiten flogen nur so dahin! Die Verquickung von historischen Personen und ihres Lebens mit herausragenden Höhepunkten eben jenes Jahres 1913 erschien zunächst sehr spannend.

Doch um ehrlich zu sein, mit den weiteren Kapiteln, denen die Monate des Jahres 1913 zugeordnet sind, verloren sich langsam einige Fäden. "Wer war nochmal mit wem wann und wo zusammen, wieso danach nicht mehr und dann doch wieder?" - Wie diese Fragestellung erahnen lässt, hat der Autor nichts unversucht gelassen, möglichst all seine Protagonisten in Beziehung zueinander zu stellen, was bei der Anzahl der Personen und der unterschiedlichen Metiers, denen diese Personen angehören (und wer bitte kennt WIRKLICH ALLE genannten Personen?!?), schon zu einiger Konfusion führt.

Man kann es auch anders zusammenfassen: Illies ist eine hervorragende Seifenoper in 12 Teilen gelungen - oder aber eine Darstellung der Ereignisse und Beziehungsdramen des Jahres 1913 im Stil von "Bunte, "Gala", "Bild der Frau" u.ä.

Mit der Zeit ermüdete jedenfalls dieser leicht reißerische Stil - dass sich bspw. Kokoschka und Alma Mahler heiß und innigst liebten, hatte man bereits nach der ersten Darstellung verstanden, weitere Darstellungen somit nicht notwendig, außer man will sich an weiteren erotischen Fantasien des Autors ergötzen (woher er denn alles immer so genau weiß? war er mit im Schlafzimmer dabei?). Man hat es also doch mit einer "Yellow Press"-Darstellung der Privatsphäre der Avantgarde des Jahres 1913 zu tun, na denn.

Viel mehr hätte mich an einem Buch über dieses spannende Jahr vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs die Spannungen zwischen Avantgarde und konservativem "Rest der Welt" (der kaum beachtet wird, weil die Sympathien des Autors eindeutig verteilt sind) interessiert - diese kamen mir eindeutig zu kurz, wurden nicht wirklich ausgeführt. Sehr schade das!

Sex sells - dies trifft auch bei diesem Buch zu. Wer sich für die Bett- und sonstigen Geschichten der europäischen modernen Elite interessiert - bitte schön, dies ist das ideale Buch. Wer aber wirklich ein Gefühl für das Leben in der damaligen Zeit, die wirklichen Spannungen zwischen den Generationen und innerhalb der Generationen verstehen will, der findet leider nur einzelne, kleinere Episoden. Daher nur 2 Punkte.


HTC One Mini Smartphone (10,9 cm (4,3 Zoll) LCD-Display, 1,4GHz, Dual-Core, 1GB RAM, Ultrapixel Kamera, Android 4.2) silber
HTC One Mini Smartphone (10,9 cm (4,3 Zoll) LCD-Display, 1,4GHz, Dual-Core, 1GB RAM, Ultrapixel Kamera, Android 4.2) silber
Wird angeboten von INOLINE
Preis: EUR 215,10

32 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Smartphone mit kleinen Schwächen, 25. August 2013
Seit wenigen Tagen gehöre ich zu den Nutzern dieses Smartphones - es ersetzt bei mir ein in die Tage gekommenes HTC Desire HD.

Design:

Das Handy ist schön schlank und schmal (wodurch man mit der Hand an alle Ecken kommt), zudem angenehm leicht - und dies trotz der metallischen Rückseite, die zum hervorragenden Handhabungskomfort beiträgt. Das Handy liegt einfach gut in der Hand.

Tasten/Knöpfe:

Warum HTC gegenüber dem Desire HD alle wichtigen Tasten und Knöpfe nunmehr auf die andere Seite platziert hat, bleibt wohl das Geheimnis von HTC. Für Neunutzer kein Problem, für alte HTC-Nutzer ist es schon eine (unnötige) Umgewöhnung.

Aber die Tasten fühlen sich gut an, auch der Bildschirm reagiert sehr genau auf Eingaben - meine Mails sind nun fehlerfreier als zuvor.

Bildschirm:

Herrlich brilliante Farben, scharfe Schriften - top!

Telefonie:

Der Klang ist sehr gut und verstanden werde ich auch hervorragend. Auch die Boxen (BeatsAudio) überzeugen.

Empfang Handynetz/WLAN:

Eine deutliche Steigerung gegenüber dem Desire HD. Wo jenes kein WLAN und/oder kein Netz mehr hatte, hat das One Mini noch guten Empfang.

Performance:

Das Handy kommt mit allen Apps, die ich nutze, sehr gut klar. Kein Ruckeln, kein Aufhängen, nix. Top!

Handhabung/Menüsteuerung:

Wie schon bei den Tasten - warum meinte HTC, einiges ändern zu müssen? Ganz klar, die alten Widgets waren besser zu handhaben und einzustellen als die neue Newspage. Das hätte man besser lösen können. Außerdem: wieso fehlen die Widgets für E-Mail, wieso wird der Widget für LinkedIn zwar erwähnt, aber nicht in der Widgetliste aufgeführt, etc.??? Da wurde etwas unsauber gearbeitet, so mein Eindruck. Aber vielleicht sitzt das Problem wie so häufig einfach vor dem Bildschirm - ich werde weiter nach den entsprechenden Möglichkeiten suchen!

Kamera:

Die Bilder sehen auf dem Handy gut aus (auch bei geringerer Helligkeit), habe sie mir aber noch nicht auf dem PC angeschaut, sodass Auflösungsprobleme noch nicht erkennbar sind für mich.

Speicher und Akku:

Für mich, der Musik nicht vom Handy hört und keine tausende Files/Spiele/Filme runterlädt, sind die insgesamt 16 GB (real um die 10 GB) dicke ausreichend. Ein SD-Karten-Slot wäre trotzdem nett gewesen.

Der Akku ist meines Erachtens etwas schwach auf der Brust - wer ein, zwei Spiele etwas intensiver betreibt, wird schon nachmittags das Handy wieder ans Stromkabel hängen müssen. Für den normalen Alltag aber ist der Akku ausreichend für den ganzen Tag.

Fazit:

Ein gutes Handy - man braucht den größeren Bruder HTC ONE im Normalfall nicht und kann das eingesparte Geld besser investieren. Jedoch Punktabzug für die Akkuleistung, die neuen Tastenplätze sowie die Widgets.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 27, 2014 1:42 PM CET


Der Eifelsteig-Vorfall
Der Eifelsteig-Vorfall
von Andreas Dronke
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,00

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Danach will niemand mehr in die Eifel, 25. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Eifelsteig-Vorfall (Taschenbuch)
Sie haben 2 Stunden zuviel Lebenszeit und keine Ahnung, was Sie in diesen 2 Stunden tun könnten? Dann, aber auch nur dann kann man Ihnen diesen Billigabklatsch eines Regionalkrimis empfehlen.

Das Buch spielt in der Region des Eifelsteigs, zu einem großen Teil in der Region Trier. Leider wird nur zu Beginn etwas die schöne Landschaft beschrieben, danach beschränkt sich der Autor darauf, verschiedene Örtlichkeiten zu erwähnen - wahrscheinlich, damit diese Örtlichkeiten der Vollständigkeit halber erwähnt sind.

Die Handlung ist schon nach wenigen Seiten langweilig, weil das komplette Szenario auf dem Tisch liegt und nur noch die Polizei im Krimi etwas länger braucht. Und auch die Ermittlungstätigkeit der Polizei wird mehr oberflächlich dargestellt, ist somit auch alles andere als spannend.

Weiters: wie realistisch ist es denn, innerhalb einiger Tage/Wochen 20, 30 oder noch mehr Personen zu entführen und diese dann in einem alten Bunker unterzubringen? Die logistische Herausforderung (Sanitäreinrichtungen, Nahrung, Trinkwasser, Heizung etc.) wird auch nur angeschnitten - meine Befürchtung ist, dass in der Wirklichkeit nicht nur 1 Person diese Art der Behandlung nicht überleben würde.

Zu guter Letzt die Charaktere: eindimensional, holzschnittartig, nicht wandlungsfähig - das wären noch freundliche Umschreibungen. Man hat das Gefühl, dass sämtliche Vorurteile über dumme Eifelbauern bestätigt werden sollten. Dass etwas moselfränkische/letzebürger Mundart im Spiel ist, kann nur sehr kurzfristig erheitern.

Aber was will man auch erwarten bei 210 kleinen, aber groß bedruckten Seiten?!? Da kann man wohl einfach keine Details und psychologischen Feinschliff erwarten.

Kurzum: kaufen Sie sich lieber einen Wanderführer und erkunden Sie die schöne Landschaft des Eifelsteigs auf eigene Faust! Und wenn Sie unbedingt einen Regionalroman lesen wollen, dann schauen Sie sich in Trier nach Trier- oder Moselromanen um oder lesen Sie einen Berndorf. Aber bitte nicht diesen schrecklichen Mist!

Leider musste ich hierfür einen Stern vergeben - 0 Punkte wäre richtiger gewesen.

Anmerkung: ich wohne als Zugereister in der Region Trier, kenne also die Orte sowie die Mentalität der Region - und bin entsetzt von diesem Schund.


Elgar: The Collector's Edition
Elgar: The Collector's Edition

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Victorian England at its best!, 12. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elgar: The Collector's Edition (Audio CD)
Mit dieser Elgar-Sammlung erweitert EMI dankenswerter Weise wieder einmal den Horizont für viele kontinentaleuropäische Klassikfans, denn was sich in UK musikalisch vor dem Zeitalter der Popmusik ereignet hat, ist vielen Konzertbesuchern "dank" Missachtung durch Konzert- und Opernbühnen fast gänzlich unbekannt.

Elgar gehört hierbei noch zu den rühmlichen Ausnahmen - seine Pomp&Circumstance-Märsche, Violin- und Violoncellokonzerte sowie die Enigma-Variationen sind zumindest gelegentlich im Repertoire der Konzerthäuser anzutreffen. Doch wer kennt seine Sinfonien, seine Orchestersuiten, seine Oratorien? Eben!

Die EMI bietet mit dieser Box einen umfangreichen Überblick und bedient sich hierbei ihres umfangreichen Archivs mit Aufnahmen englischer Künstler, hierunter auch die immer noch als Referenzaufnahme geltende Einspielung des Cellokonzerts mit Jacqueline du Pré (die spätere Ehefrau von Daniel Barenboim, die viel zu früh an MS verstarb) und dem LSO unter Sir John Barbirolli.

Umgekehrt sei aber auch angemerkt, dass es von einigen Werken auch hervorragende Aufnahmen jüngeren Datums gibt, die man auch hätte berücksichtigen können. Weiterhin fehlen die Rekonstruktionen der 3. Sinfonie sowie des Klavierkonzerts. Dafür gibt es einen Punkt Abzug.

Aber für diesen Preis ist diese Kollektion wirklich eine sehr gute Basis, den Kontinent um die britischen Inseln zu erweitern!


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