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Rezensionen verfasst von
Wookieetreiber (Weinheim)

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The Devil Went Down To The Holy Land
The Devil Went Down To The Holy Land
Preis: EUR 16,39

5.0 von 5 Sternen Endlich wieder was auf's Freßbrett, 27. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach der letzten Platte - Freedom to the Slave Makers - die in meinen Augen ein ziemlicher Reinfall war (vor allem soundtechnisch), gibt es jetzt wieder richtig was auf die Ohrenfresse. Geil! - Bei Platte zwei hätte ein besserer Sound und ein besserer Gesang noch was reißen können... aber neeee.

Hier hingegen orientiert man sich wieder an der ersten Platte - Down Low - und zeigt dem Zuhörer wieder, wie man geilen Groove Metal macht. Die Songs sind abwechslungsreich, wenn auch nicht unbedingt von großer Vielfalt geprägt, sind eingängig und bringen wieder das gewisse Etwas mit sich.

Vor allem der titelgebende Song Nr. 2 hat es mir neben Killing the Fuss angetan. Hier wird gegrooved und gepaced... herrlich. Ein positiver Ausreißer ist Cannibal, hier wird gegrunzt wie Sau. Schön das :)

Weiter so, Betzefer.


Steamhammer
Steamhammer
Preis: EUR 5,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr guter Sampler, 4. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Steamhammer (MP3-Download)
Schöne Mischung von Hard Rock, über Heavy Rock hin zu Heavy Metal und Thrash Metal.
Besonders angetan bin ich vom neuen Betzefer-Song - wußte gar nicht, daß die was Neues am Start haben... gleich mal die ganze Platte ordern :)


Red Dawn [DVD]
Red Dawn [DVD]
DVD ~ Chris Hemsworth
Wird angeboten von media-merlin
Preis: EUR 6,35

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Peinlicher Rotz..., 16. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Red Dawn [DVD] (DVD)
... für Gehirnamputierte. Das ist nicht einmal mehr Popcornkino. Bei letzterem möchte man sein Hirn nur ausschalten, bei diesem hier bekommt man es - sofern noch vorhanden - aus dem Schädel gesaugt.

Man sollte sich also nicht von dem Mitwirken "Thors" verführen lassen (wie auch in Cabin in the Woods, der gleichfalls unverschämt schlecht ist). Das Betrachten des Trailers dürfte die Entscheidung leicht machen, denn dort sind im Grunde die "besten" Szenen schon drin samt unerträglicher One-Liner.

Müll hoch 3.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 4, 2014 12:09 PM CET


Doctor Strange
Doctor Strange
DVD ~ Frank Paur
Preis: EUR 10,49

1.0 von 5 Sternen Total billig und voller Logikfehler, 28. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Doctor Strange (DVD)
Ein Film, der mich unendlich angeödet hat. Die Animationen sind eine totale Katastrophe, die Story hat Logiklücken so groß wie'n Haus... hier werden keinerlei Erwartungen erfüllt, wenn man auch nur einen Funken Anspruch besitzt.
So. Mehr Text ist dieser Käse nicht wert.


Outlaw Gentlemen & Shady Ladies
Outlaw Gentlemen & Shady Ladies
Preis: EUR 6,99

5.0 von 5 Sternen Revolverhelden und gute Riffs, 26. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Outlaw Gentlemen & Shady Ladies (Audio CD)
Willkommen zur neuen Elvis-Metal-Scheibe 2013.
Wer noch nie etwas von Volbeat gehört, dem sei hier ein wenig über diese außergewöhnliche Band erzählt:

Volbeat stammen aus Dänemark und sind eine sehr ambivalente Musikgruppe, die sich im Wesentlichen dem Heavy Metal zuordnen läßt. Man sagt allerdings "Elvis Metal" dazu. Warum? Nun, ganz sipel: weil es Heavy Metal ist und der Sänger ziemlich an Elvis Presley erinnert. Und ja, ich bin mir sicher, wenn Elvis noch leben würde, würde er heute solche Musik machen ;-)

Die bisher erschienen Platten von Volbeat sind:
2005: The Strength / The Sound / The Songs
2007: Rock The Rebel / Metal The Devil
2008: Guitar Gansters & Cadillac Blood
2010: Beyond Hell / Above Heaven
2013: Outlaw Gentlemen & Shady Ladies

Volbeat vernetzen auf praktisch jeder Platte sehr geschickt verschiedene Musikstile miteinander. Das geht von Rock und Metal über Blues, Country bis hin zum Punk.
Insgesamt ist die Musik sehr melodiös und lebt von seinen einprägsamen Refrains.

Nach der letzten Platte - Beyond Hell / Above Heaven - war ich gespannt, ob Volbeat mein Herz würden zurückerobern können, fand ich besagte Platte doch etwas schwächer als die anderen, wenngleich auch auf ihr extrem gute Songs waren wie bspw. "Heaven Nor Hell" oder "Fallen".

Aber gehen wir ans Eingemachte.
Outlaw Gentlemen ist eine Scheibe, mit der ich zwar erst warm werden mußte, was aber viel schneller geschah, als bei anderen Platten, die sich am Ohr erst haben entwickeln müssen.

Titel Nr. 1: Let's Shake Some Dust
Wie der Name schon sagt, werden hier nur mal eben ein paar Noten fallen gelassen. Es handelt sich um eine Art Intro, das aber den Weg vorzeichnet. Es klingt nach Western und Country. Und dieser Stil taucht immer wieder thematisch in einigen Songs auf. Das ist charakteristisch für Volbeat - die letzte Platte war eher punkig/hardcoremäßig, eine andere wiederum eher dem Blues zugeschrieben. Aber alle Scheiben beschränken sich niemals ganz auf das eine Thema.

Titel Nr. 2: Pearl Heart
Ein sehr solider Volbeat-Song mit einem vielleicht eher schwachen Aufhänger und schwacher Strophe, aber mti eingängigem Refrain. Solide, nichts wirklich, das hängenbleibt.

Titel Nr. 3: The Nameless One
Hier wird es erstmals richtig "volbeatig". Eine eingängige Strophe und eine viel bessere Bridge und ein toller Refrain. Rüpelhaft metallig und sehr melodiös, so mag man es!! Dazwischen klassisch im Drama die Moll-Komponente, die einen aus dem Dur reißt. Ein ganz klassischer Volbeat-Song.

Titel Nr. 4: Dead But Rising
HIer knüppelt es zu Beginn und man wird noch einmal kurz an die Death Metal-Wurzeln des Sängers erinnert. Es folgt ein schönes Riff, hier wird richtiger Metal praktiziert. Das Lied ist härter. Und dann wiederum, wie wir es kennen und schätzen, schüttelt man das Metall ab und legt eine schöne Melodie vor. Ein eingängiger Song, der aber nicht unbedingt gleich hängen bleibt.

Titel Nr. 5: Cape Of Our Hero
Beginnt in Moll, macht eine traurige Andeutung. Das Lied wird getragen von der Leadgitarre. Eine sehr schöne Quasi-Ballade, die ein sehr eingängiges Thema hat.

Titel Nr. 6: Room 24
HIer wirkt King Diamond als Sänger mit. Der Song beginnt hart und schnell. Insgesamt einer der schwächeren Lieder ohne einprägsame Lines, mit einer Prise Thrash Metal. Nichts aufregendes.

Titel Nr. 7: The Hangman's Body Count
Hier begegnet uns das erste Mal wieder (in ganz zarter Weise) das Country-Thema, welches aber schnell von einem klassischen Metal-Riff abgeschüttelt wird. Der Song ist schnell, die Strophe zackig, die Bridge "mollig", der Refraint bleibt eher blaß. Mehr so ein "läuft-halt-nebenbei-Song".

Titel Nr. 8: My Body
Der Anfang des Songs ist fast etwas Pop-lastig. Ein echter Sommer-Gute-Laune-Song in meinen Augen, jedenfalls vom anfänglichen Thema her. Wird sehr getragen von der Stimme des Sängers; My Body schlägt ruhigere Töne an, reißt einen ein wenig aus der härteren und schwermüteren Gangart des Albums, die bislang vorherrschte.

Titel Nr. 9: Lola Montez
Gleich zu Beginn gibt es eine hübsche Melodie, danach ein flottes, fröhliches Gitarrensolo. HIer ist wieder die gute Laune am Werk. Ein sehr eingängiger Song, der gleich zum Mitwippen einlädt.

Titel Nr. 10: Black Bart
Hier geht es wieder schneller zur Sache, der Song hat Punk-Elemente am Start. Die Strophe ist in meinen Augen ziemlich langweilig. Und auch der Rest bleibt blaß. Da nutzt es auch nichts, das Geschrammel mit einer zarten Blues-Line kurz aufzulockern.

Titel Nr. 11: Lonesome Rider
Mein persönlicher Favorit auf dieser Platte. Er beginnt mit einer Art Rockabilly-Country-Strophe. Es singt Sarah Blackwood mit Michael Poulsen im Duett. Dem schnellen Revolver-Thema folgt immer ein sehr melodiöser Refrain, der ein echter Gassenhauer ist. Natürlich darf in der Mitte die nachdenkliche Mollmelodie nicht fehlen, um dann bald wieder dem Revolver gegenüber zu stehen. Ein absolut genialer Song.

Titel 12: The Sinner Is You
Es folgt wieder eine flottere Dur-Nummer. The Sinner Is You ist aber nicht unbedingt mehr als ein Bonus-Track. Eine nette Melodie, aber nichts, was mich vom Hocker reißt. Bleibt in seiner Struktur eher schwach und deutlich hinter Lonesome Rider, Lola Montez und The Nameless One zurück.

Titel 13: Doc Holiday
Da haben wieder das Country-Thema. Gefolgt von einem harten Riff und einer Strophe mit fast Hip-Hop-Gesang. Ein schneller Song, ein eher harter Song, aber ein sehr guter! Hier geht richtig die Post ab, man muß sich aber (ich zumindest) erst ein wenig dran gewöhnen. Hier durfte sich wohl der neue Gitarrist, Rob Caggiano (ehem. Anthrax) ein wenig austoben ;-) Das merkt man auch am Solo, das richtig reinhaut. Das Stakkato in der Strophe ist irgendwann einfach richtig geil. Und dann wieder Country-Bridge... das paßt einfach und klingt richtig neu und nach Abwechslung. Und das Solo rockt die Hütte ;-) - Heavy-/Thrash-/Blues-Metal vom Feinsten.

Titel 14: Our Loved Ones
Zum Abschied gibt es eine zu Beginn country-/blueslastige Metal-Ballade. Ein schöner Song, der mit seiner Melodie die letzte Erholung nach Doc Holiday bringt und einen zurückholt in das Volbeat-Thema. Man möchte die Platte jetzt noch einmal hören, tiefer einsteigen. Ein schöner, tragender, melancholischer Refrain treibt eine kalte Träne in die Augen. Ein langsames Solo folgt und treibt uns in schön klingende Höhen. Ein toller Song!!


Star Trek: Into Darkness (+ Digital Copy) [Blu-ray]
Star Trek: Into Darkness (+ Digital Copy) [Blu-ray]
DVD ~ Chris Pine
Preis: EUR 9,99

8 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartige Fortsetzung mit (leider) massig Lens Flares, 26. Mai 2013
Star Trek: Into Darkness läuft derzeit im Kino und stellt den zweiten Teil des Reboots des Franchises dar.

J. J. Abrams hat auch hier wieder Regie geführt und war gleichzeitig mit seiner Produktionsfirma Bad Robot an der Finanzierun beteiligt. Für diejenigen, die Abrams noch nicht kennen: er war u. a. der Showrunner von LOST und Fringe, sowie der Regisseur des Old School-Jugendfilms Super 8.

Nun, ich persönlich war bereits von Star Trek (dem Vorgänger) begeistert und mochte auch die anderen Arbeiten von Abrams, sodaß ich mit recht hohen Erwartungen das Kino betrat.

Übrigens stimmt “Reboot” nicht unbedingt… jedenfalls nicht 100%ig, vielmehr wurde der Marke Star Trek neues Leben eingehaucht, indem man sie in eine alternative Realität katapultierte. Kirk & Co. haben etwas unterschiedliche Wege eingeschlagen, verursacht durch den Bösewicht in Teil 1. In Teil 2 setzt sich dies konsequent fort; unser böser Gegenpieler ist (wie auch im 2. Teil der Originalfilmserie) Khan – dargestellt von dem äußerst brillianten Benedict Cumberbatch. der einigen u. a. durch die aktuelle TV-Serie “Sherlock” bekannt sein dürfte.

Der besondere Reiz in dieser alternativen Ralität liegt einerseits darin, daß beständig Bezug genommen wird zur alten Realität (auch durch Gastauftritte Leonard Nemoys, der noch immer sein Alter Ego Spock verkörpert) und anderseits durch die deutlich aufgemotzte Darstellung, die sich aber schön an die alten Design hält.

Nun, um es gleich vorweg zu nehmen: Into Darkness rockt die Hütte! Ich habe lange keinen Scienc-Fiction-Film mehr gesehen, der Effekte, Story, gute Darsteller und ein hohes erzählerisches Tempo so gut verknüpft. Ohne zuviel zu verraten: auch Fans der alten Filme werden hier voll auf ihre Kosten kommen.

Bei all der Pracht und all dem Glanz, den dieser Film abfeuert, gibt es aber auch einen großen Kritikpunkt. Mir ist das in den anderen Filmen nie so sehr aufgefallen, aber bei diesem hier dachte ich gleich nach dem Ende: dieses Mal hat er es wirklich übertrieben. Die Rede ist von Abrams Sucht nach den sogenannten “Lens Flares”. Wer mit diesem Begriff nichts anfangen kann: Lens Flares sind (eigentlich zu vermeidende) Spiegelungen des Lichts in der Kameralinse. Wie gesagt, eigentlich versucht jeder, diese bewußt zu vermeiden, weil sie irritieren. Abrams mag dieses Nebeneffekt aber so sehr, daß er sie absichtlich vermehrt. Er geht dabei nicht einmal digital zu Werke, sondern steht tatsächlich mit einer Taschenlampe neben der Kamera und überblendet seine eigenen Aufnahmen.

Das führt dazu, daß man sich in einigen Szenen denkt: was zum Teufel ist hier los? Ich kann kaum noch was sehen? – Es blendet richtiggehend.

Dieser Effekt trübt das Gesamtergebnis dieses galaktisch guten Films; und ganz ehrlich: wenn ich da an Episode VII von Star Wars denke, den Abrams schließlich auch inszenieren darf, wird mir bange… er sollte sich dringend von der exzessiven Nutzung der Lens Flares verabschieden, auch wenn das sein Markenzeichen sein soll. Es kommt nicht immer gut an, und schon gar nicht in jeder Szene.

Von diesem Makel abgesehen, bietet Into Darkness noch nie dagewesene Kamerafahrten, herausragende Akteure, eine fantastische Geschichte, ein hohes Tempo und ansonsten noch spitzenmäßige Effekte. Auch der Soundtrack ist mehr als gelungen und – in diesem Falle – war auch das 3D im Kino sehr sehenswert, obgleich ich nie ein Fan dieser Technik werde – Filme haben in 2D zu funktionieren, nicht in 3D. Aber vielleicht bin ich dafür dann doch ein wenig zu alt. Hier jedenfalls hat 3D einigermaßen Spaß gemacht.

Fans der Science-Fiction und vor allem auch von Star Trek kann ich diesen Streifen nur ans Herz legen. Man wird großartig unterhalten.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 3, 2013 6:52 AM MEST


Iron Man 3 (Steelbook) [Blu-ray] [Limited Edition]
Iron Man 3 (Steelbook) [Blu-ray] [Limited Edition]
DVD ~ Robert Downey Jr.
Preis: EUR 10,26

14 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Fortsetzung, 19. Mai 2013
Nach den ersten beiden Auftritten Tony Starks aus den Jahren 2008 und 2010 und dem Zwischenstopp im Rahmen des Marvel Cinematic Adventure bei den Avengers, präsentiert sich uns im nun dritten Teil ein ganz anderer Self-Made-Man. Er ist verletzlicher und mehr auf sich als auf seinen Anzug angewiesen. Geschickt gibt die Regie und der Drehbuchautor dem geneigten Fan erst einmal eine gehörige Portion Selbstverliebtheit und Anzug-Action bevor die Figur des Tony Stark enorm an Tiefe gewinnt.

Die Ereignisse aus “The Avengers” haben Iron Man geprägt und seine Psyche mehr belastet, als er sich eingestehen will. Stark leidet unter Panikattacken und sucht gegenüber seinem neuen Widersacher, dem Mandarin, die Flucht nach vorne in den Kampf. Er unterschätzt dabei seinen Gegner und überschätzt sich auf der anderen Seite selbst. Iron Man ist verwundbarer, der Gegner mächtiger und dieses Mal ist Held mehr denn je auf die Hilfe anderer angewiesen, um sich und die Welt von dem neuen Übel zu befreien.

Dieser Ansatz strengt ein wenig an, ist aber gleichermaßen erfrischend. Der Superheld, der keine Superkräfte hat (von seinem Genie einmal abgesehen) wirkt menschlicher als je zuvor.

Die Story – ohne zuviel zu verraten – ist grob umrissen die folgende: Die Geschichte beginnt mit einer Retrospektive. Man befindet sich im Jahre 1999 auf einem Kongreß in der Schweiz. Tony lernt die junge, hübsche und geniale Biologin Maya Hansen kennen, die ihn in ihre Forschung auf dem Gebiet der nachwachsenden Gliedmaßen einweiht. Auf dem selben Kongreß begegnet ihnen ein junger Mann, der sich von Tony finanzielle Hilfe für sein Start-up “AIM” erhofft. Als Tony, zu der damaligen Zeit noch arrogant, selbstverherrlichend selbstverliebt und abweisend gleichgültig, dem jungen Mann eine herbe Abfuhr erteilt, wird der neue Widersacher geboren…

In der Gegenwart hingegen verbindet diesen Kerl mit dem schreckenverbreitenden Mandarin noch nichts. Nach etlichen terroristischen Anschlägen gegen friedliche Ziele, erklärt Tony Stark dem Mandarin den Krieg. Von da an schlägt ihm eine Welle der persönlichen Gewalt entgegen, die ihn beinahe umbringt und seine innere Zerrissenheit noch steigert.

Zunächst denkt man, daß es sich um einen weiteren suboptimalen Post-9/11-Ansatz handelt. Wie in den 80er die Russen, so sind heute ganz selbstverständlich die Muslime der Paradefeind. Doch Iron Man 3 schlägt – wenn auch sehr leise – selbstkritische Töne an. Als Beispiel sei hier eine Szene genannt, in der War Machine in eine Näherei in Pakistan einfällt und erst schreit: “Ihr seid frei!” nur um dann kleinlaut nachzuschieben: “Wenn Ihr das nicht eh schon wart…” – Auch eine kurze Reminiszenz an Wernherr von Braun macht deutlich, daß die Welt nicht einfach in Schwarz und Weiß eingeordnet werden kann. Nun darf man hier nichts überstilisieren. Iron Man 3 ist eine Comicverfilmung, ein Action-Streifen, ein CGI-Monster und soll hauptsächlich unterhalten und Spaß machen. Und: das tut er!!

Um den Faden vom Anfang noch einmal aufzunehmen: natürlich lebt dieser Film von den Special Effects, das ist nicht anders zu erwarten und seien wir ehrlich: wenn dem nicht so wäre, wäre man reichlich enttäuscht. Wie aber schon bei den anderen Filmen aus dem besagten Marvel Cinematic Adventure wird aber neben all der Effekthascherei auch Wert auf eine stimmige und rasante Story gelegt. Und so hat der Film – vor allem aufgelockert durch die liebgewonnene Blödelei Tony Starks und einiger gut sitzender Gags – fast keine Längen und gibt ordentlich Gas. Daß dabei an der einen oder anderen Stelle zu sehr übertrieben wird oder die Logik ins Leere greift, läßt sich verschmerzen.

So bleibt am Ende eine wunderbaren Kinoabends nur zu sagen: absolut sehenswert!!


The Wire: Complete HBO Season 1-5 [UK Import]
The Wire: Complete HBO Season 1-5 [UK Import]
Wird angeboten von sent2u
Preis: EUR 88,04

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniale Krimiserie & Verbrechens-, sowie Sozialstudie mit dokumentarischem Charakter, 11. November 2012
Einleitung:
The Wire ist eine amerikanische Krimi-Serie des Sender Home Box Office (HBO). Dieser Sender ist seit langer Zeit dafür bekannt, besonders hochwertige TV-Serien zu produzieren, die mittlerweile pro Folge Spielfilm-Format angenommen haben. Zu deren bekannten Formaten gehören u.a. DIe Sopranos, True Blood, Six Feet Under, Band of Brothers, Boardwalk Empire und Game of Thrones.

The Wire wurde von einem ehemaligen Polizei- und Gerichtsreporter ersonnen und gilt unter Experten heute als die vielleicht realistischte Polizei-TV-Serie im amerikanischen Fernsehen - viele anderen Serien weltweit werden heute an dieser gemessen. David Simon, der Schöpfer der Serie hat auch schon die Vorlage zur Sendung Homicide geliefert und wirft somit einiges an Erfahrung in den Ring.
Die Serie spielt in Baltimore im US-Staat Maryland. Baltimore gilt als eine der gefährlichsten Städte der USA, in welcher jährlich bis zu 300 Morde (im Schnitt) verübt werden, der Drogenhandel blüht und die Korruption seitens der Politik die Stadt beinahe handlungsunfähig gemacht hat.

Insbesondere zeichnet sich die Serie durch die extrem realistische Zeichnung der Charaktere, sowie die tiefen Einblicke in die politischen und sozialen Strukturen der Stadt und ihrer Organe aus. Besonders die Schauspieler mit eigenen Lebenserfahrungen in Baltimore geben der Serie ein hinreichend glaubwürdiges Gesicht. Dazu zählen u. a. Sonja Sohn als Detective Kima Greggs und Felicia Pearson. Sonja Sohn hat in ihrer eigenen Geschichte viel erlebt und war u. a. drogenabhängig; Felicia Pearson entstammt direkt dem Baltimore-Milieu.

Die Serie sollte komplett geschaut werden, da sich von Anfang bis Ende ein roter Faden durch die Geschichte zieht und die verfügbaren 5 Staffeln beinahe wie ein extrem langer Spielfilm wirken.

Die Staffeln teilen sich wie folgt auf:

Staffel 1:
Beginn des Einblicks in die Subkulturen Baltimores; Ort sind die Straßen der Stadt und die Drogenprobleme. Die Hauptpersonen werden eingeführt und deren Charaktere und Beziehungen herausgearbeitet.

Staffel 2:
Spielt im Wesentlichen im Hafen und führt weitere Personen ein, die in den weiteren Staffeln dann erneute Auftritte haben oder genauer in die Handlung eingewoben werden.

Staffel 3:
Die dritte Staffel ist wieder im innerstädtischen Bereich angesiedelt und widmet sich erneut intensiver dem Drogenhandel; gleichzeitig wird die kommunalpolitische Komponente aufgebaut.

Staffel 4:
In Staffel 4 rückt das städtische Schulsystem in den Fokus der Handlung und wie die sozialen Probleme dort ggf aufgefangen werden können.

Staffel 5:
Bezieht die Medien der Stadt in die Handlung mit ein. Es kommt zum neuen Handlungsklimax und die einzelnen Handlungsstränge aus den vorherigen Staffeln werden aufgelöst.

Interessant ist auch die Titelmusik, die pro Staffel jeweils von einem anderen Interpreten eingespielt wurde.

Auf den DVDs sind noch einige Extras untergebracht, die aber nicht sonderlich aus dem Rahmen fallen. Insgesamt bietet die DVDs ein sehr schönes Bild, lediglich bei Staffel 4 sind mir permanente Artefakte im oberen Bildbereich aufgefallen. Die komplette Serie wurde im damaligen TV-Seitenverhältnis 4:3 aufgenommen und auch so auf die Scheiben gepreßt. Klar: anfangs stören die Balken an den Seiten etwas, aber die Serie ist so intensiv, daß einem das schon nach wenigen Minuten nicht mehr auffällt.

Hauptcharakter der Serie ist zweifellos der Polizist Jimmy McNulty, der seine manischen Charakterzüge nicht in den Griff bekommt und immer wieder mit sich und den Kollegen, sowie Vorgesetzten ins Unreine kommt. In Staffel 4 wird er etwas aus der allgmeinen Handlung herausgenommen.
Ich mag Krimiserien eigentlich überhaupt nicht... und vielleicht ist das gerade ein Anreiz für Interessierte; denn selten hat mich eine Serie so gefesselt. Ich jonnte gar nicht mehr aufhören, diese zu schauen, ich mußte immer wissen, wie es weitergeht. Und so habe ich mir nicht nur eine Nacht um die Ohren geschlagen...
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 30, 2013 1:40 PM CET


The Wire: Complete HBO Season 1-2-3-4-5 [EU-Import]
The Wire: Complete HBO Season 1-2-3-4-5 [EU-Import]
DVD ~ Dominic West

5.0 von 5 Sternen Geniale Krimiserie & Verbrechens-, sowie Sozialstudie mit dokumentarischem Charakter, 11. November 2012
Einleitung:
The Wire ist eine amerikanische Krimi-Serie des Sender Home Box Office (HBO). Dieser Sender ist seit langer Zeit dafür bekannt, besonders hochwertige TV-Serien zu produzieren, die mittlerweile pro Folge Spielfilm-Format angenommen haben. Zu deren bekannten Formaten gehören u.a. DIe Sopranos, True Blood, Six Feet Under, Band of Brothers, Boardwalk Empire und Game of Thrones.

The Wire wurde von einem ehemaligen Polizei- und Gerichtsreporter ersonnen und gilt unter Experten heute als die vielleicht realistischte Polizei-TV-Serie im amerikanischen Fernsehen - viele anderen Serien weltweit werden heute an dieser gemessen. David Simon, der Schöpfer der Serie hat auch schon die Vorlage zur Sendung Homicide geliefert und wirft somit einiges an Erfahrung in den Ring.
Die Serie spielt in Baltimore im US-Staat Maryland. Baltimore gilt als eine der gefährlichsten Städte der USA, in welcher jährlich bis zu 300 Morde (im Schnitt) verübt werden, der Drogenhandel blüht und die Korruption seitens der Politik die Stadt beinahe handlungsunfähig gemacht hat.

Insbesondere zeichnet sich die Serie durch die extrem realistische Zeichnung der Charaktere, sowie die tiefen Einblicke in die politischen und sozialen Strukturen der Stadt und ihrer Organe aus. Besonders die Schauspieler mit eigenen Lebenserfahrungen in Baltimore geben der Serie ein hinreichend glaubwürdiges Gesicht. Dazu zählen u. a. Sonja Sohn als Detective Kima Greggs und Felicia Pearson. Sonja Sohn hat in ihrer eigenen Geschichte viel erlebt und war u. a. drogenabhängig; Felicia Pearson entstammt direkt dem Baltimore-Milieu.

Die Serie sollte komplett geschaut werden, da sich von Anfang bis Ende ein roter Faden durch die Geschichte zieht und die verfügbaren 5 Staffeln beinahe wie ein extrem langer Spielfilm wirken.

Die Staffeln teilen sich wie folgt auf:

Staffel 1:
Beginn des Einblicks in die Subkulturen Baltimores; Ort sind die Straßen der Stadt und die Drogenprobleme. Die Hauptpersonen werden eingeführt und deren Charaktere und Beziehungen herausgearbeitet.

Staffel 2:
Spielt im Wesentlichen im Hafen und führt weitere Personen ein, die in den weiteren Staffeln dann erneute Auftritte haben oder genauer in die Handlung eingewoben werden.

Staffel 3:
Die dritte Staffel ist wieder im innerstädtischen Bereich angesiedelt und widmet sich erneut intensiver dem Drogenhandel; gleichzeitig wird die kommunalpolitische Komponente aufgebaut.

Staffel 4:
In Staffel 4 rückt das städtische Schulsystem in den Fokus der Handlung und wie die sozialen Probleme dort ggf aufgefangen werden können.

Staffel 5:
Bezieht die Medien der Stadt in die Handlung mit ein. Es kommt zum neuen Handlungsklimax und die einzelnen Handlungsstränge aus den vorherigen Staffeln werden aufgelöst.

Interessant ist auch die Titelmusik, die pro Staffel jeweils von einem anderen Interpreten eingespielt wurde.

Auf den DVDs sind noch einige Extras untergebracht, die aber nicht sonderlich aus dem Rahmen fallen. Insgesamt bietet die DVDs ein sehr schönes Bild, lediglich bei Staffel 4 sind mir permanente Artefakte im oberen Bildbereich aufgefallen. Die komplette Serie wurde im damaligen TV-Seitenverhältnis 4:3 aufgenommen und auch so auf die Scheiben gepreßt. Klar: anfangs stören die Balken an den Seiten etwas, aber die Serie ist so intensiv, daß einem das schon nach wenigen Minuten nicht mehr auffällt.

Hauptcharakter der Serie ist zweifellos der Polizist Jimmy McNulty, der seine manischen Charakterzüge nicht in den Griff bekommt und immer wieder mit sich und den Kollegen, sowie Vorgesetzten ins Unreine kommt. In Staffel 4 wird er etwas aus der allgmeinen Handlung herausgenommen.
Ich mag Krimiserien eigentlich überhaupt nicht... und vielleicht ist das gerade ein Anreiz für Interessierte; denn selten hat mich eine Serie so gefesselt. Ich jonnte gar nicht mehr aufhören, diese zu schauen, ich mußte immer wissen, wie es weitergeht. Und so habe ich mir nicht nur eine Nacht um die Ohren geschlagen...


The Wire - Die komplette vierte Staffel [5 DVDs]
The Wire - Die komplette vierte Staffel [5 DVDs]
DVD ~ Dominic West
Preis: EUR 9,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniale Krimiserie & Verbrechens-, sowie Sozialstudie mit dokumentarischem Charakter, 11. November 2012
Einleitung:
The Wire ist eine amerikanische Krimi-Serie des Sender Home Box Office (HBO). Dieser Sender ist seit langer Zeit dafür bekannt, besonders hochwertige TV-Serien zu produzieren, die mittlerweile pro Folge Spielfilm-Format angenommen haben. Zu deren bekannten Formaten gehören u.a. DIe Sopranos, True Blood, Six Feet Under, Band of Brothers, Boardwalk Empire und Game of Thrones.

The Wire wurde von einem ehemaligen Polizei- und Gerichtsreporter ersonnen und gilt unter Experten heute als die vielleicht realistischte Polizei-TV-Serie im amerikanischen Fernsehen - viele anderen Serien weltweit werden heute an dieser gemessen. David Simon, der Schöpfer der Serie hat auch schon die Vorlage zur Sendung Homicide geliefert und wirft somit einiges an Erfahrung in den Ring.
Die Serie spielt in Baltimore im US-Staat Maryland. Baltimore gilt als eine der gefährlichsten Städte der USA, in welcher jährlich bis zu 300 Morde (im Schnitt) verübt werden, der Drogenhandel blüht und die Korruption seitens der Politik die Stadt beinahe handlungsunfähig gemacht hat.

Insbesondere zeichnet sich die Serie durch die extrem realistische Zeichnung der Charaktere, sowie die tiefen Einblicke in die politischen und sozialen Strukturen der Stadt und ihrer Organe aus. Besonders die Schauspieler mit eigenen Lebenserfahrungen in Baltimore geben der Serie ein hinreichend glaubwürdiges Gesicht. Dazu zählen u. a. Sonja Sohn als Detective Kima Greggs und Felicia Pearson. Sonja Sohn hat in ihrer eigenen Geschichte viel erlebt und war u. a. drogenabhängig; Felicia Pearson entstammt direkt dem Baltimore-Milieu.

Die Serie sollte komplett geschaut werden, da sich von Anfang bis Ende ein roter Faden durch die Geschichte zieht und die verfügbaren 5 Staffeln beinahe wie ein extrem langer Spielfilm wirken.

Die Staffeln teilen sich wie folgt auf:

Staffel 1:
Beginn des Einblicks in die Subkulturen Baltimores; Ort sind die Straßen der Stadt und die Drogenprobleme. Die Hauptpersonen werden eingeführt und deren Charaktere und Beziehungen herausgearbeitet.

Staffel 2:
Spielt im Wesentlichen im Hafen und führt weitere Personen ein, die in den weiteren Staffeln dann erneute Auftritte haben oder genauer in die Handlung eingewoben werden.

Staffel 3:
Die dritte Staffel ist wieder im innerstädtischen Bereich angesiedelt und widmet sich erneut intensiver dem Drogenhandel; gleichzeitig wird die kommunalpolitische Komponente aufgebaut.

Staffel 4:
In Staffel 4 rückt das städtische Schulsystem in den Fokus der Handlung und wie die sozialen Probleme dort ggf aufgefangen werden können.

Staffel 5:
Bezieht die Medien der Stadt in die Handlung mit ein. Es kommt zum neuen Handlungsklimax und die einzelnen Handlungsstränge aus den vorherigen Staffeln werden aufgelöst.

Interessant ist auch die Titelmusik, die pro Staffel jeweils von einem anderen Interpreten eingespielt wurde.

Auf den DVDs sind noch einige Extras untergebracht, die aber nicht sonderlich aus dem Rahmen fallen. Insgesamt bietet die DVDs ein sehr schönes Bild, lediglich bei Staffel 4 sind mir permanente Artefakte im oberen Bildbereich aufgefallen. Die komplette Serie wurde im damaligen TV-Seitenverhältnis 4:3 aufgenommen und auch so auf die Scheiben gepreßt. Klar: anfangs stören die Balken an den Seiten etwas, aber die Serie ist so intensiv, daß einem das schon nach wenigen Minuten nicht mehr auffällt.

Hauptcharakter der Serie ist zweifellos der Polizist Jimmy McNulty, der seine manischen Charakterzüge nicht in den Griff bekommt und immer wieder mit sich und den Kollegen, sowie Vorgesetzten ins Unreine kommt. In Staffel 4 wird er etwas aus der allgmeinen Handlung herausgenommen.
Ich mag Krimiserien eigentlich überhaupt nicht... und vielleicht ist das gerade ein Anreiz für Interessierte; denn selten hat mich eine Serie so gefesselt. Ich jonnte gar nicht mehr aufhören, diese zu schauen, ich mußte immer wissen, wie es weitergeht. Und so habe ich mir nicht nur eine Nacht um die Ohren geschlagen...


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