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Rezensionen verfasst von
Michael "Micha" (Darmstadt)
(TOP 100 REZENSENT)   

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TEC.BEAN® Bluetooth-Stereo-Audio-Musik-Empfaenger und Sender 2-in-1-Adapter fuer Audio-Geraete, Bluetooth-Sender mit Streaming-Adapter Freisprechen 3,5 mm Stereo fuer iPhone, iPod, Handy, MP3, Schwarz
TEC.BEAN® Bluetooth-Stereo-Audio-Musik-Empfaenger und Sender 2-in-1-Adapter fuer Audio-Geraete, Bluetooth-Sender mit Streaming-Adapter Freisprechen 3,5 mm Stereo fuer iPhone, iPod, Handy, MP3, Schwarz
Wird angeboten von MyStore365
Preis: EUR 24,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Bluetooth-Multitalent für beide Richtungen, 24. April 2015
Ich besitze schon jeweils einen Bluetooth-Sender und Empfänger und habe mich schon öfter gefragt, wieso man nicht beide Geräte kombinieren kann. Mit diesem Gerät ist dieses Problem gelöst, denn es dient sowohl als Transmitter, als auch als Receiver und eignet sich somit für JEDEN Anwendungsfall, bei der es um die Übertragung von Audiosignalen über Bluetooth geht.

Lieferumfang:
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Neben dem Empfänger/Transmitter sind im Karton noch eine Menge Zubehörteile enthalten. Da wäre zum ein reichhaltiges Kabelset zu nennen:

- Ein Kabel von 3,5 mm Klinke auf Cinch zum Anschluss an einen AV-Receiver
- Ein 3,5 mm Klinkenkabel, ideal zum Anschluss an den Kopfhörerausgang verschiedener Geräte
- Ein USB-Ladekabel

Dazu bekommt man noch eine Anleitung in deutscher und englischer Sprache auf einem kopierten DIN A5 Blatt, was ich nicht sehr professionell finde.

Technische Daten:
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Wie schon geschrieben, fungiert diese kleine Box als Sender und Empfänger für Bluetooth-Audiosignale. Der 280 mAh starke Akku besitzt 10 Stunden Betriebszeit und soll in 2,5 Stunden aufgeladen sein. Es werden alle Bluetooth-Standards bis 4.0 unterstützt. Als Übertragungsstandard kommt A2DP, AVRCP zum Einsatz, was aufgrund der hohen Übertragungsrate von 345 kBit/s, sofern es das Sendegerät beherrscht, eine gute Klangqualität ergibt. Ob auch der bessere Codec AptX unterstützt wird, schreibt der Hersteller in seinen Daten nicht. Der SBC-Codec, vergleichbar mit MP3, ist in jedem Fall implementiert.

Design und Verarbeitung:
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Die kleine und leichte Box macht einen wertigen Eindruck, zieht aber aufgrund seiner glänzenden Oberfläche Fingerabdrücke magisch an. Oben befindet sich der große, unübersehbarer Ein- und Ausschalter, an der Seite der Umschalter TX (Senden) / RX (Empfangen). Gegenüber sind die 3,5 mm Klinkebuchse und die Buchse für das Ladekabel angebracht.

Installation und Bedienung:
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Mit der holprig geschrieben Anleitung muss man sich erst länger beschäftigen, deswegen habe ich einfach mal probiert, ob es auch ohne geklappt. Tatsächlich ist die Bedienung intuitiv. Bei der Kopplung als Empfänger stellt man den Schiebeschalter auf RX und drückt einfach länger auf den Ein-/Ausschalter. Nach einigen Sekunden blinken, wie bei den meisten anderen Bluetooth-Geräten auch, eine rote und blaue LED abwechselnd. Auf dem Smartphone wird nach dem Einschalten von Bluetooth und Scannen nach neuen Geräten DL-LINK angezeigt. Schon ist die Kopplung erledigt.

Möchte man Senden, macht man einfach das gleiche, nur stellt man zuvor den Schiebeschalter auf TX.

Wichtig war mir, dass beim Wechsel zurück auch die Kopplung gespeichert bleibt. Dies ist der Fall.

Getestet habe ich mir zahlreichen Geräten wie z.B. eine Samsung Galaxy S4 und Sony Xperia Tablet S (Android) und einem Lenovo Helix (Windows 8 Convertible) als Sender. Im Empfängermodus nutzte ich diverse Bluetooth-Kopfhörer und auch einige meiner mobilen Bluetooth-Lautsprecher. Es gab keinerlei Probleme.

Fazit:
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Warum brauche ich nun ein solches Gerät mit Doppelfunktion?

Nun, man spart zum einem Geld, da man eben nur 1 Gerät kaufen muss, aber die Funktion von 2 Geräten bekommt. Auf der anderen Seite muss man weniger Umstecken, wenn man z.B. einen AV-Receiver als Sender und Empfänger nutzen möchte. So könnte man das CINCH-Kabel hinten am Receiver und das Klinkenkabel vorne am Kopfhörerausgang befestigen, um sowohl Signale vom Smartphone an den Receiver zu senden, als auch Signale zum Bluetooth-Kopfhörer zu schicken. Zum Wechseln des Modus braucht man nur den Schiebeschalter umzulegen.

Daher empfinde ich dieses Produkt als eine gelungene Innovation und kann den Kauf zu dem günstigen Preis uneingeschränkt empfehlen.
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Bluetooth Selfie Stange Stick Stab Monopod für alle Smartphone mit Bluetooth wie iPhone 6/6 plus/5/5s/5c/ 4/4s/, Samsung Galaxy S6/S5/S4/S3/Note 4/Note 3/Note 2 etc.
Bluetooth Selfie Stange Stick Stab Monopod für alle Smartphone mit Bluetooth wie iPhone 6/6 plus/5/5s/5c/ 4/4s/, Samsung Galaxy S6/S5/S4/S3/Note 4/Note 3/Note 2 etc.
Wird angeboten von Poweradd
Preis: EUR 39,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vom Selfie-Gegner zum Selfie-Fan, 24. April 2015
Bisher hatte ich die Touristen mit Selfie-Stangen immer wieder im Stillen verspottet und mich darüber lustig gemacht, wie sie da so vor den Sehenswürdigkeiten versuchten, ihre Selbstportraits zu machen. Dann bekam ich eine Selfie-Stange mit integriertem Stativ zum Test, wovon mich eigentlich nur das Stativ interessierte. Irgendwann probierte ich aber dann doch mal aus, wie so ein Selfie im Endergebnis dann aussieht. Da meine bisherige Stange aus mehreren Einzelteilen besteht, sollte eine kompaktere und günstige Stange aus "einem Stück" her. So kam es, dass ich diese Stange bei meinem letzten Urlaub zusammen mit meiner Tochter dabei hatte, die ebenfalls "Haterin" von Selfie-Stangen ist... Wie es endete, erfahrt ihr hier in meiner Rezension:

Zum Lieferumfang gehört erst einmal natürlich die Stange selbst und eine sehr knappe und etwas holprig geschriebene Anleitung. Ein USB-Ladekabel ist ebenfalls dabei, so dass ich mittlerweile eine ganze Box voller Ladekabel besitze :-).

Die Stange ist ausgefahren ca. 80 cm lang und zusammengeklappt nur 18 cm. Das gelingt dadurch, dass die Halterung fürs Smartphone so konstruiert ist, dass sie umgeklappt werden kann. Eine sehr intelligente Lösung, die für den Transport nicht unbedeutend ist. Durch die Halteschlaufe kann man sie auch gut transportieren, wenn man ohne Rucksack auf einem Tagesausflug unterwegs ist.

Die Verarbeitungsqualität würde ich als ok bezeichnen. Ausgefahren wird die Stange durch kräftigen Zug. Sie besitzt mehrere Elemente, wie man es von einer Autoantenne her kennt. Die Halterung ist zwischen 7 cm und 10 cm einstellbar, was für die meisten Smartphones ausreichen sollte. Die Einstellung ist einfach, da man nur den Halter auseinander ziehen und das Smartphone einlegen muss. Nach dem Loslassen, sorgen eine kräftige Feder und die Gummiauflage des Halters für einen festen Sitz des Smartphones. Ich konnte neben dem Samsung Galaxy S4 auch eine kleine Panasonic Kompaktkamera sicher einklemmen und hatte zu keiner Zeit Sorge, dass mein teures, mobiles Gerät aus der Stange fällt.

Die Kopplung geschieht nach längerem Druck auf den Einschalter (Mehr als 3 Sekunden). Auf dem Smartphone wird die Stange als "POWERADD" registriert. Schon kann es losgehen.

Aufladen musste ich die Stange nach ca. 20 Fotos noch nicht. Daher kann ich zu Lade- und Akkulaufzeiten noch nicht so viel schreiben.

Wir hatten also im Urlaub einige Selfies damit gemacht, wie z.B. vor dem Buckingham Palace, etc. und nach anfänglicher Ablehnung, war meine Tochter so begeistert, dass sie mich bat, ihr auch eine Selfiestange zu besorgen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Im Gegensatz zu normalen Selfies, bekommt man so ein komplettes Bild vom Hintergrund oder kann sich in Ganzkörpergröße ablichten. Das hatte dann auch meine Tochter überzeugt.

Fazit:
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Als anfänglicher Gegner solcher Selfie-Stangen, finde ich die nun gar nicht mehr so schlecht. Die Bilder sehen wirklich viel besser aus, als normale Selfies, da man viel mehr vom Hintergrund sieht.

Diese Stange ist in Relation zum Preis sehr günstig und dennoch recht gut verarbeitet. Sie hält das Smartphone sicher fest und ist einfach zu koppeln und zu bedienen. Daher kann ich den Kauf jedem empfehlen und lege sie besonders auch denjenigen ans Herz, die diesen Produkten generell noch kritisch gegenüber stehen. Ausprobieren kann manchmal überzeugend wirken.
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Kuuk Silikon Hochwertige Professionelle Silikon Ofenhandschuhe mit rutschfestem Griff (1 Paar) (Grau)
Kuuk Silikon Hochwertige Professionelle Silikon Ofenhandschuhe mit rutschfestem Griff (1 Paar) (Grau)
Wird angeboten von iHeadphones
Preis: EUR 19,95

5.0 von 5 Sternen Hygienischer, hitzebeständiger und rutschfester Ofenhandschuh, 24. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich besitze 2 Paar herkömmliche Ofenhandschuhe für Küche und Grill. Allen gemeinsam ist, dass sie schnell verschmutzen und nach dem Waschen nach und nach die Hitzebeständigkeit immer schlechter wird. Schon nach wenigen Sekunden verbrannte ich mir mit den Stoffhandschuhen die Finger.

Deshalb stellte ich zur Eröffnung der Grillsaison auf diese Silikonhandschuhe um. Die Handschuhe sind innen mit weichen Stoff ausgekleidet und haben einen guten und festen Sitz. Besonders gut gefällt mir die viel bessere Hitzebeständigkeit. Ich kann den Grillrost damit deutlich länger festhalten und durch die Rillen hat man einen sichereren Halt und muss keine Angst mehr haben, dass einem etwas aus der Hand gleitet.

Natürlich waren auch diese Handschuhe nach einigem Gebraucht schmutzig, aber man kann sie einfach unter etwas fließendem, warmen Wasser reinigen und sie sehen wieder aus wie neu.

Der Topflappen passt farblich zu den Handschuhen und wird bei mir dazu gebraucht, die heißen Grillschalen abzustellen. Den schmutzigen Lappen hatte ich danach durch den Geschirrspüler laufen lassen und sah ebenfalls wieder aus wie neu.

Die Stofflappen habe ich im Müll entsorgt und ich bin wirklich froh, dass ich diese Handschuhe habe. Daher meine Empfehlung: Kaufen, kaufen, kaufen!
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Sonixx X-Touch Drahtlose Bluetooth Kopfhörer / Headset mit Anfassen Steuerung, Mikrofon und Fernbedienung für alle Smartphones (iPhone / iPad / Android / Windows / Samsung Galaxy / HTC etc.) - 3 Jahre Garantie - Deutsch Bedienungsanleitung (Schwarz)
Sonixx X-Touch Drahtlose Bluetooth Kopfhörer / Headset mit Anfassen Steuerung, Mikrofon und Fernbedienung für alle Smartphones (iPhone / iPad / Android / Windows / Samsung Galaxy / HTC etc.) - 3 Jahre Garantie - Deutsch Bedienungsanleitung (Schwarz)
Wird angeboten von iHeadphones
Preis: EUR 79,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kopfhörer mit sehr gutem Klang und innovativer Bedienung, 23. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich besitze schon einige, kleine Bluetooth-Kopfhörer als ständige Begleiter beim Joggen. Der Klang ist zwar nicht schlecht, aber kam bisher nicht an meine günstigen, aber guten Superlux HD 668B heran.
Was mir fehlte, war ein klanglich sehr guter, drahtloser Kopfhörer zum Musik hören und Filme schauen, speziell zum Anschluss an mein Fire TV. Ich wollte aber kein Vermögen für einen teuren Sennheiser oder Beyerdynamic ausgeben. Also gab ich diesem preiswerten Modell eine Chance.

Lieferumfang:
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Nach dem Öffnen des Kartons war ich zunächst etwas überrascht, als ich eine Art ovales Plastikei mit Reißverschluss vorfand. Es handelt sich hier um eine Box mit Reißverschluss zur dauerhaften Aufbewahrung. Nach dem Öffnen, findet man auf einer Seite den zusammengeklappten Kopfhörer, sowie diverses Zubehör:

- Ein ca. 1,2 Meter langes 3,5 mm Klinkenkabel zum Anschluss an herkömmliche Geräte
- USB-Ladekabel
- Reinigungstuch
- Ausführliche Anleitung in mehreren Sprachen, darunter auch Deutsch

Technische Daten:
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- Impedanz: 32 Ohm (Sehr gut bei Quellen mit schwachem Ausgangssignal)
- Frequenzbereich: 20 bis 20.000 Hz
- 9 Stunden Akkulaufzeit (Bisher 7 Stunden genutzt, ohne aufzuladen)
- Ladezeit: 2-3 Stunden
- Bluetooth-Standard 3.0

Design und Verarbeitung:
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Der Kopfhörer ist weitgehend aus Kunststoff gefertigt in mattem Design. Die Oberfläche fühlt sich leicht gummiert an und ist sehr griffig. Der Mechanismus zum Einstellen der Bügel ist sehr stabil und die Verbindung zwischen Hörmuschel und Bügel besteht aus einem Metallgestänge. Das Scharnier für den Klappmechanismus befindet sich an derselben Stelle und wirkt sehr stabil und von der Konstruktion her gut durchdacht. Obwohl die Ohrpolster aus Kunststoff bestehen, fühlen sie sich weich und angenehm an. Die einzelnen Komponenten sind mit kleinen Kreuzschrauben verschraubt: Das könnte darauf hindeuten, dass man den Kopfhörer für einen Akkutausch zerlegen kann. Wegen der Garantie wollte ich das aber nicht ausprobieren.

Durch seine schmale Bauweise und die etwas kleinen Ohrpolster wirkt dieser Kopfhörer nicht so wuchtig, wie die teuren Modell anderer Hersteller. Die Ohrpolster sind aber dennoch groß genug, das Ohr komplett zu umschließen.

Das Touchfeld für die Bedienung befindet sich außen an der rechten Hörmuschel, etwas weiter darüber, an der Seite, sitzt der Druckschalter zum Ein- und Ausschalten.

Auch die innen gepolsterte Aufbewahrungsbox macht einen edlen und stabilen Eindruck, so dass ich insgesamt mit der Verarbeitungsqualität und dem Design sehr zufrieden bin.

Tragekomfort:
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Als Brillenträger für mich ein wichtiges Kriterium. Nach dem Aufsetzen, fühlt es sich etwas "eng" an, da die Spannung des Bügels dafür sorgt, dass die Ohrmuschel fest am Ohr sitzt. Meine anfänglichen Zweifel waren aber schnell verflogen, denn nach gut 1 Stunde Benutzung tat es nirgendwo weh. Man schwitzt aber schon etwas am Ohr, wenn man die Kopfhörer länger auf hat. Das ist aber bei meinem Superlux auch so. Durch den verstellbaren Bügel ist eine Anpassung an verschiedene Kopfformen kein Problem.

Installation und Bedienung:
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Zunächst hatte ich den Kopfhörer an meiner alten Stereoanlage mit dem beiliegenden Klinkenkabel getestet. Leider ist das mitgelieferte Kabel viel zu kurz. Mich stört das aber nicht, da ich ja einen zusätzlichen, kabelgebundenen Kopfhörer besitze, sowie einen Bluetooth-Transmitter zur Kopplung an ältere Geräte ohne Bluetooth-Funktionalität.

Die Kopplung selber ist kinderleicht. Einfach den Einschalter drücken und länger als 4 Sekunden halten, bis die darin enthaltene LED abwechselnd rot und blau blinkt. Auf dem Smartphone wird dann X-TOUCH als neues Gerät angezeigt. Der Multifunktionsschalter hat tatsächlich sehr viele Funktionen, je nach Druckdauer. Zum Einschalten betätigt man ihn 2 Sekunden, weitere 2 Sekunden zum pairen. Zum Ausschalten muss man ihn jedoch 4 Sekunden drücken und 2 Sekunden zum aktivieren der Sprachssteuerung. Außerdem dient er auch als Pause- und Anruftaste.

Das Touchfeld ist aber die eigentliche Innovation. Es funktioniert ausschließlich im Bluetooth-Modus und es reicht nicht aus, einfach nur eine der Tasten zu berühren, sondern man muss sie "swipen". D.h. man wischt vom Zentrum des Touchfeldes in die jeweilige Richtung: Hoch und runter für die Einstellung der Lautstärke und seitlich rechts und links zum Titelsprung. Das funktioniert nach etwas Eingewöhnung erstaunlich gut und zuverlässig.

Klangqualität:
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Die Klangqualität hat mich sehr begeistert. Als Freund tiefer Bässe passt dieser Kopfhörer gut zu mir, da die Bässe kräftig und knackig rüber kommen. Deutlicher als bei meinem Superlux, eher vergleichbar mit den höherpreisigen Modellen von Beyerdynamic, die auch eher basslastig sind. Dennoch werden die Höhen und der Mitteltonbereich nicht vernachlässigt und auch die Kanaltrennung empfinde ich gelungen. Subjektiv betrachtet gefällt mir der Klang also sehr, sehr gut und hat mich für diese Preisklasse doch ein wenig positiv überrascht.

Für Rock- und Popmusik, besonders auch Hip Hop und R&B, ist dieser Kopfhörer sehr gut geeignet. Auch Filme kommen richtig gut rüber, was nicht zuletzt der guten Basswiedergabe geschuldet ist.

Fazit:
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Ich bin mit diesem Kopfhörer rundum zufrieden. Neben seiner tollen Optik und dem innovativen Bedienkonzept, bietet er auch einen sauberen und sehr guten Klang, der mich sehr überzeugt hat.

Aber auch hier gilt: Gerade die Beurteilung der Klangqualität ist einer sehr subjektive Sache. Wer keine dominanten Bässe mag, könnte vielleicht weniger zufrieden sein. Im Zweifel sollte man den Kopfhörer daher vorher ausprobieren.
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Fire TV Stick
Fire TV Stick
Preis: EUR 39,00

45 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fire TV Stick, Fire TV oder doch Google Chromecast ? - Ein Vergleich, Testbericht und Überblick - Bluetooth-Tastatur möglich, 21. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fire TV Stick (Elektronik)
Update vom 25.04.2015: Der Anschluss einer Bluetooth-Tastatur - So geht's:
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Nach Installation einer kleinen App per Sideaload, war auch die Kopplung mit einer Bluetooth-Tastatur möglich, was anfangs beim Fire TV bei mir nicht klappte. Da ich hier keine Links posten kann, bitte bei Interesse in meinem Blog nachschauen, welches in meinem Profil hier verlinkt ist. Dort steht eine Anleitung, wie man eine Bluetooth-Tastatur koppeln kann. Damit ist der Stick auf jeden Fall noch mehr in meiner Gunst gestiegen. Leider klappt es mit Kopfhörern noch nicht so wie gewünscht. Sie lassen sich so zwar koppeln, aber die Wiedergabe funktioniert noch nicht wirklich. Sobald ich eine Lösung dazu habe, gibt es ein Update.

Update vom 24.04.2015: Mögliche Lösung zu WLAN-Problemen:
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Ich hatte zwar keine WLAN Probleme und denke auch, dass es nur in bestimmten Konstellationen auftritt, fand aber heraus, wie man die Empfangsqualität verbessern kann. Dazu habe ich einfach ein 1 Meter langes HDMI Kabel genommen wie z.B. HDMI-Verbindungskabel HDMI-Stecker (A) auf HDMI-Stecker (A), gold plated, Länge 1,0 m und den Stick über die Kupplung HDMI Adapter - Buchse/Buchse - 1080p - FULL HD angeschlossen und VOR den TV gelegt bzw. etwas weiter weg. So kann man auch im entsprechenden Radius die optimale Position finden. Bei mir war damit die Empfangsstärke deutlich besser als direkt am TV. Mit ca. 4 EUR Aufpreis, wenn man das Material nicht sowieso schon hat, finde ich, kann man das ja mal ausprobieren.

Ursprüngliche Rezension:
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Ich besitze bereits das Fire TV. Mittlerweile bin ich dank Kodi als Mediaplayer und der recht guten Auswahl im Angebot von Prime Instant Video sehr zufrieden mit der kleinen, quadratischen Box. Deswegen wünschte ich mir die Vorteile des Fire TV auch in anderen Räumen mit TV wie z.B. im Arbeitszimmer, Schlafzimmer oder auch im Kinderzimmer, da meine dortigen Fernseher noch älter sind und kein Smart TV besitzen. Die Mobilität und damit die Möglichkeit, den kleinen Stick im WLAN im Hotel oder zum Vorführen von Bildern aus der Cloud bei Freunden einzusetzen, reizte mich ebenfalls. Natürlich wollte ich als Technikfreak diesen Streaming-Stick auch einfach nur mal ausprobieren und schauen, was man damit so anstellen kann. Da ich vor einiger Zeit auch den Google Chromecast ausprobieren konnte und damit überhaupt nicht zufrieden war, interessierte mich natürlich sehr, ob es Amazon beim Fire TV Stick besser macht. Der Preisunterschied zum regulären Preis beträgt aktuell nur 4 EUR. Der Chromecast kostet 35 EUR, der Fire TV Stick 39 EUR.

Der größte Unterschied ist die Philosophie der beiden Geräte: Der Chromcast bezieht seine Apps" über das verbundene mobile Gerät, d.h. man kann darauf direkt keine Apps installieren und benötigt zwingend ein Smartphone oder Tablet, um ihn zu bedienen. Beim Fire TV Stick ist es anders. Hier werden die Apps direkt auf dem Stick installiert, so dass man zur Bedienung auch kein Smartphone oder anderes mobiles Gerät benötigt. Die beiliegende Fernbedienung reicht vollkommen aus.

Lieferumfang:
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Geliefert wird der Fire TV Stick in einem kleinen Karton und nach dem Öffnen war ich doch ziemlich überrascht, wie klein der Stick doch ist. Nicht viel größer als ein USB Stick älterer Bauart.

Neben dem Fire TV Stick selbst, enthält der Karton noch eine Fernbedienung inkl. Batterien, ähnlich der des Fire TV, jedoch ohne Sprachsuche. Ein USB-Kabel samt Netzteil ist ebenfalls vorhanden. Der beiliegende HDMI-Extender dient zum Anschluss an schwer zugänglichen Stellen, wie z.B. bei Wandbefestigung des TV. Auch an eine leicht verständliche Kurzanleitung wurde gedacht.

Beim Chromecast sind hingegen weder Fernbedienung, Netzteil noch HDMI-Extender enthalten.

Technische Daten :
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Das Wichtigste für mich, waren folgende Punkte (In Klammern stehen die Werte des Google Chromecast zum Vergleich):

-Dual-Core-Prozessor mit 1 Ghz (Single-Core-Prozessor)
-Auflösung bis hin zu FullHD mit 1080p mit 60 fps (Angeblich bis 1080p mit 30 fps)
-HDMI-Tonübertragung bis hin zu 7.1 (Dolby Digital 5.1)
-1 GB RAM (512 MB)
-8 GB Speicher für Apps und Daten (2 GB für Daten)
-Dualband WLAN mit externem Extender (Single Band WLAN)

Die Wärmeentwicklung ist wie schon beim Fire TV ungewöhnlich niedrig. Der kleine Stick wird im Betrieb höchstens handwarm, also deutlich unter 40°C.

Außerdem unterstützt auch der Fire TV Stick, wie das Fire TV schon, CEC, womit man diesen per TV-Fernbedienung über den HDMI-Port steuern kann.

Design und Verarbeitung:
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Das Design des Fire TV Stick gewinnt sicher keinen Design-Preis, ist aber auch nicht wirklich relevant, da sich der kleine Stick meist irgendwo hinten am TV befinden wird, wo man ihn ohnehin nicht sieht.

Die Abmessungen könnte man am besten mit einem zu lang geratenen USB-Stick vergleichen. Der USB-Anschluss ist an der Seite angeordnet und das USB-Kabel ist ausreichend lang, um es an einem im TV befindlichen USB-Anschluss zu verbinden. Mit 11,5 cm ist aber ausreichend Abstand zur Wand erforderlich, sofern die HDMI-Anschlüsse nach hinten ausgeführt sind. Bei meinem Sony LCD-TV befinden sich die HDMI-Anschlüsse zwar an der Seite, jedoch etwas vertieft, so dass der Stick zu lang war und ich auf den HDMI-Extender zurückgreifen musste.

Die Fernbedienung besteht aus einer matten, griffigen Beschichtung. Die Tasten selbst sind glänzend.

Sogar beim Netzteil, wo andere Hersteller keinen großen Wert auf Design legen, hat Amazon sich Gedanken gemacht. Es sieht recht edel aus, da es auch schwarz glänzend ausgeführt ist.

An der Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen. Alles macht einen stabilen und wertigen Eindruck, wie man es auch von anderen Produkten wie z.B. dem Kindle oder Fire TV gewohnt ist.

Einrichtung:
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Schon beim Fire TV war die Einrichtung einfacher, als ich es bisher von anderen Geräten gewohnt war. Beim Fire TV Stick ist es nicht anders: Nach Anschluss an einem freien HDMI-Port an TV oder Beamer, WLAN und Stromnetz über einen freien USB-Port oder das Netzteil, fährt der Stick hoch und geht seine Installationsschritte durch:

1. Suche nach der Fernbedienung: Falls es da Probleme gibt, sind wahrscheinlich die Batterien nicht richtig eingelegt. Anders, als bei anderen Fernbedienungen, werden beide Batterien in die gleiche Richtung eingelegt.

2. Suche nach dem WLAN. Hier hatte ich erst Verbindungsprobleme, die ich dadurch beheben konnte, die Sperren im Router wie z.B. für FTP, aufzuheben.

3. Suche nach Updates: Dieser Punkt wurde schnell abgehandelt, obwohl mir kurze Zeit später dann doch ein Update auf 54.1.1.0 angeboten wurde.

4. Frage nach dem Amazon-Konto: Der Stick ist auf das eigene Konto voreingestellt, kann aber hier auch für ein anderes Konto konfiguriert werden.

5. Geschwindigkeitstest

6. Ein kurzes Einführungsvideo wird gezeigt, wie man es schon vom Fire TV her kennt.

7. Kindersicherung: Endlich wird man gleich darauf hingewiesen. Hier kann man einen PIN vergeben, um sich vor versehentlichen Einkäufen z.B. durch die Kinder zu schützen. D.h. Ohne diesen PIN können Familienmitglieder Serien, Filme etc. kaufen, ohne das eine weitere Bestätigung verlangt wird. MEIN TIPP: Falls es doch mal dazu kommt, ist Amazon recht kulant. Einen von mir durchgeführten Testkauf" beim konfigurieren der Kindersicherung, stornierte Amazon ohne Probleme. Die PIN-Eingabe ist bei beiden Streaming Clients jetzt deutlich besser gelöst, da ein Außenstehender den PIN am TV nicht mehr mitlesen kann!

Nun erscheint der Startbildschirm, wie man ihn schon vom Fire TV her kennt. Er ist damit auf dem ersten Blick absolut identisch.

Reicht die Stromversorgung über den USB-Port des angeschlossenen TV/Beamer nicht aus, informiert eine Meldung auf dem Bildschirm (USB-Anschluss nicht unterstützt") über die Inkompatibilität". In diesem Fall ist das mitgelieferte USB-Netzteil zu verwenden. Leider bekam ich bei meinem Sony LCD-TV genau diese Meldung, jedoch nicht am LG LCD-TV meiner Tochter und auch nicht, was mir besonders wichtig war, an meinem Beamer. Gerade da macht es durchaus Sinn, auf ein HDMI-Kabel zu verzichten und nur ein dünnes, optisches Kabel vom Beamer aus zu verlegen.

Nachdem aber alle Updates auf dem Stick installiert waren, versuchte ich es erneut an meinem Sony LCD TV und siehe da, die Fehlermeldung kam nicht und mehr und esfunktionierte auch hier mit dem USB-Anschluss des TV.

Bedienung :
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Da dies keine Rezension zu Prime Instant Video sein soll, gehe ich nur auf die Neuerungen ein. Die Prime-Oberfläche sieht mit dem Fire TV Stick deutlich besser aus als auf meinem Sony LCD TV oder Blu-ray Player. Besonders hervorzuheben ist die Schnelligkeit, mit der man durch die Menüs navigieren kann. So etwas bin ich weder von meinem bisherigen TV, noch von meinem Mediaplayer gewohnt. Keine Ruckler oder Wartezeiten nach Tastendruck! Im Vergleich mit der identischen Bedienoberfläche meines Fire TV konnte ich keine merkliche Performance-Unterschiede feststellen. Lediglich der Druckpunkt der Fernbedienung kommt mir etwas schwerer vor, als bei der Fire TV Remote.

Die Strukturierung ist recht gut gelungen. Auf der linken Seite des Startbildschirms befindet sich eine schmale Menüleiste mit den jeweiligen Menüpunkten wie z.B. Prime Video", Spiele", Apps" oder das Einstellungsmenü, von wo aus man nach rechts in das jeweilige Untermenü weiter navigieren kann.

Mit der beiliegenden Fernbedienung ist keine Sprachsteuerung möglich. Daher habe ich den Fire TV Stick gleich mit der Fernbedienung meines Fire TV gekoppelt. Danach funktioniert die Sprachsteuerung einwandfrei. Suche ich z.B. nach Filmen eines bestimmten Schauspielers, hält man die Mikrofontaste gedrückt und sagt den Namen und nach Loslassen der Taste bekommt man eine Vorschlagsliste mit Filmen dieses Schauspielers. Genauso verhält es sich mit Filmen oder Kategorien (Action, Komödie etc.). Die Erkennung arbeitet fehlerfrei und schnell. Einziges Manko: Die Sprachsuche funktioniert, wie auch beim Fire TV, nur mit Prime Instant Video. Ich hätte mir die Sprachsuche auch in anderen Apps, wie z.B. den Mediatheken gewünscht. Da der USB-Anschluss nur zur Stromversorgung dient und es wie auch beim Fire TV nicht möglich ist, meine externe Bluetooth-Tastatur anzuschließen, lässt sich dieses Manko auch nicht ausgleichen. Leider kann eine Fernbedienung mit jeweils nur einem Gerät gleichzeitig gekoppelt werden, so dass ich diese wieder bei meinem Fire TV neu anmelden musste.

Da die Fernbedienung mittels Bluetooth arbeitet, braucht man keinen Sichtkontakt. Das ist insofern wichtig, da sich der Fire TV Stick ja meist hinter einem TV befindet. Die kleine und leichte Remote liegt gut in der Hand und die Tasten sind optimal belegt. Der Navigationsring ersetzt eine Maus und ermöglicht neben Prime Instant Video auch in vielen anderen Apps, wie den Mediatheken, eine flüssige Bedienung. Die Home-Taste ist doppelt belegt. Mit einem kurzen Druck gelangt man in den Startbildschirm. Mit der aktuellen Firmware wird nach einem langen Druck ein weiteres Menü angezeigt, bei dem man die Wahl zwischen Ruhemodus, Einstellungsmenü und Bildschirmspiegelung hat. So hat man schnellen Zugriff auf die wichtigsten Einstellungen.

Der Fire TV Stick unterstützt, wie auch das Fire TV, inoffiziell CEC. CEC (Consumer Electronics Control) erlaubt die Steuerung von Geräten über den HDMI Port. D.h. die Steuersignale der Fernbedienung des TVs werden über HDMI an den Fire TV Stick weitergegeben, selbst dann, wenn sich dazwischen ein AV-Receiver befindet. So kann ich mit der Fernbedienung meines Sony TVs, trotz Infrarottechnik, in den Menüs des Fire TV Stick navigieren! Bis auf die Sprachsuche sind alle Tasten funktionsfähig und das, obwohl Sony selbst schreibt, dass Bravia Sync nur mit Sony-Geräten funktionieren soll. Die Tasten der Fernbedienung sind dabei ergänzend belegt, d.h. bestimmte Tasten wie z.B. die Lautstärkeregelung sind dem TV zugeordnet, die Navigations-, Vor- und Rücklauftasten jedoch dem Fire TV. Da es sich dabei um eine Funktion des TVs handelt, spielt es auch keine Rolle, ob man die Originalfernbedienung oder eine lernfähige Fernbedienung wie z.B. die One for All URC 7960 oder eine Logitech Harmony im Einsatz hat. Zum Aktivieren muss man im Sync-Menü des TVs das Fire TV bzw. den zugehörigen HDMI-Eingang auswählen.). Damit lässt sich auch das Manko fehlender Tasten für die Lautstärkeregelung ausgleichen.

Die Eingabe des Pins für die Kindersicherung finde ich etwas kompliziert, da die Zahlen nun auf 2 Seiten verteilt sind und jede Zahl einer bestimmten Taste auf der Fernbedienung zugeordnet ist. Aber nur so lässt es sich realisieren, dass niemand den PIN mitlesen kann. Außerdem hätte ich mir diesbezüglich mehr Optionen gewünscht, wie z.B. das Trennen des PINs für die Altersfreigabe vom PIN für die Einkäufe. So muss man, falls man den PIN nur zur eigenen Sicherheit eingerichtet hat, für jeden Film ab FSK 16 ebenfalls den PIN eingeben. Nimmt man den PIN für die Altersfreigabe heraus, sind auch Einkäufe ohne PIN-Eingabe möglich.

Die Software: Prime Instant Video, Apps und Spiele:
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Als Prime Kunde ist mir natürlich die Umsetzung der Software für den Zugriff wichtig. Hier hat Amazon alles richtig gemacht, nämlich einfach die Oberfläche des Fire TV beibehalten. Mit der aktuellen Firmware gibt es sogar noch ein neues Feature, welches man schon vom Kindle kennt: X-Ray. Wer kennt das nicht? Man schaut einen Film und fragt sich bei dem ein oder anderen Schauspieler, wer das bloß ist oder woher man den Song kennt, der gerade gespielt wird. Ein kurzer Druck auf die obere Navigationstaste zeigt unten kleine Bilder der Darsteller der aktuellen Szene und deren Real- und Filmname an. Betätigt man die Taste 2 Mal, öffnet sich ein Menü, wo man im Film nach bestimmten Szenen suchen kann. Daneben erhält man hier noch konkretere Infos zu allen Darstellern wie z.B. deren Biographie. Natürlich gibt es auch eine Übersicht der Songs und man kann mit einem Klick in die Szene des Films springen, in der ein bestimmter Song gespielt wird. Die Infos selber kommen alle aus der Filmdatenbank IMDB. Ich finde die Umsetzung von X-Ray geradezu phantastisch und nutze sie auch häufig.

Für mich ebenfalls besonders wichtig sind die Mediatheken von ARD und ZDF, wo man sich den letzten Tatort, die Nachrichten oder seine verpasste Lieblingssoap-Folge anschauen kann. Der Aufbau ist sehr praktisch und auch hier gelingt die Navigation flüssig.

Daneben gibt es noch zahlreiche andere Apps wie Spotify, Youtube, Spiegel Online, Bild, Netflix, etc., über die hier schon berichtet wurde. Erst nach Auswahl findet die kurze Installation statt. Auch hier gefällt mir die optische Aufbereitung besser, als bei meinem Smart TV und Mediaplayer. Durch die schnelle Reaktion bei der Navigation ist die Eingabe eines Suchtextes bei z.B. YouTube nicht ganz so mühsam, aber natürlich immer noch viel zu langsam im Vergleich zur Sprachsuche oder der Eingabe mittels einer Tastatur.

Der Fire TV Stick eignet sich begrenzt auch als Spielekonsole, was für mich jedoch nicht von Bedeutung ist. Dafür habe ich meine Xbox mit kompletter Ausstattung. Im Gegensatz zum Fire TV, sind im Amazon AppS-Shop deutlich weniger Spieletitel vorhanden. Das ist verständlich, da die Hardware nicht für alle Spiele geeignet ist. So sucht man z.B. das grafisch recht anspruchsvolle Rennspiel Asphalt 8 für den Fire TV Stick im Amazon AppShop vergeblich.

Da der USB-Port, im Gegensatz zum Fire TV, nicht zur Erweiterung mit USB-Geräten geeignet ist, kann man auch keinen anderen als den von Amazon angebotenen Bluetooth-Controller anschließen und auch keinen USB-Hub. Das jüngste Firmware-Update des Fire TV, mit dem auch die Konnektivität mit fremder Bluetooth-Hardware verbessert wurde, steht für den Fire TV Stick nicht zur Verfügung. D.h. Es ist ohne Kunstgriffe nicht möglich, schnell mal eine Bluetooth-Tastatur oder einen Kopfhörer anzuschließen.

Ansonsten kann man mit einigen Apps den Funktionsumfang des Fire TV Stick enorm erweitern wie z.B. die Möglichkeit der IP Cam Steuerung mit IP Cam Viewer Free".

Bild- und Tonqualität:
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Die Bildqualität habe ich mit meinem 47" Sony LCD TV und einem BenQ W1080ST-Beamer getestet. Bei Amazon Prime Instant Video schaffte ich mit meinem 16 MBit-Internetzugang und 60% WLAN-Empfang die volle HD-Auflösung.

Die Tonausgabe funktioniert ebenfalls perfekt, so dass auch der Dolby-Ton per HDMI sauber zu meiner Soundbar weiter geleitet wird. Ein Tonausgang fehlt aber, so dass für die Verwendung mit einem AV-Receiver der Stick auch dort angeschlossen sein muss.

Miracast und Chromecast:
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Miracast ermöglicht die drahtlose Übertragung des Bildschirms eines Smartphones, Laptops oder Tablets auf einen externes Wiedergabegerät über das Heimnetz. Dabei wird der komplette Bildschirm gespiegelt. Es handelt sich dabei um einen offenen Standard.

Chromecast ermöglichte bisher nur die Wiedergabe der Inhalte einzelner Apps, beherrscht mittlerweile aber auch die Spiegelung. Wie der Name schon sagt, ist dieser Standard" eine Eigenentwicklung von Google. Deswegen funktioniert Chromecast auch nicht mit Microsoft-Betriebssystemen. Natürlich funktioniert die Übergabe von Streams aus Netflix oder Youtube vom mobilen Endgerät auch mit dem Fire TV Stick, so dass man mit dem mobilen Endgerät andere Aufgaben erledigen kann. Amazon nennt es in dem Fall DIAL (Discover and Launch), wie es anfangs auch der Google Chromecast verwendete. Dabei handelt es sich um ein von Netflix und YouTube entwickeltes Nachrichtenprotokoll.

Die Übertragung klappt in beiden Fällen nicht ganz verzögerungsfrei, was die Anwendung bei Spielen ausschließt.

Beim Chromecast Stick ist dafür mindestens Android 4.4 erforderlich und die Spiegelung funktioniert nicht mit allen Geräten. Wenn es funktioniert, ist jedoch auch die Wiedergabe von FullHD-Material möglich.

Der Fire TV Stick nutzt den Miracast-Standard, welcher bereits ab Android 4.2 einwandfrei funktioniert. Miracast funktioniert mit nahezu allen mobilen Endgeräten, wie z.B. mit meinem Samsung Galaxy S4. Leider nutzt der Fire TV Stick diesen Standard nur für Android-Geräte und hat eine Unterstützung für Windows-Betriebssysteme bisher nur angekündigt. Faktisch funktioniert es wohl mit einigen Geräten. Bei mir habe ich es mit meinem Lenovo Helix versucht, es aber nicht hinbekommen. Mit dem Fire TV klappte es problemlos. Mal sehen, ob es mit zukünftigen Firmware-Updates noch besser wird.

Durch die verzögerungsbehaftete Übertragung ist der Nutzen jedoch eingeschränkt. Spiele machen keinen Sinn und Videos ruckelten bei mir mehr oder weniger stark. Nützlich finde ich es aber, wenn man schnell mal seine Mails vom Smartphone oder den Internet-Browser auf den Flat-TV projizieren möchte.

Die Miracast-Spiegelung mit dem Fire TV Stick dürfte jedenfalls auf deutlich mehr Endgeräten funktionieren als die Spiegelung mit Chromecast.

Kodi:
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Ja, es gibt Kodi im Amazon AppShop, aber es wird als nicht kompatibel mit dem Fire TV Stick bezeichnet. Daher ist es nach wie vor notwendig, dieses per Sideload zu installieren. Mittlerweile gibt es auch eine passende, selbsterklärende App (Apps2Fire") fürs Smartphone, so das man zwingend keinen PC mehr zur Installation benötigt.

KODI ist ein Media Center, welches ursprünglich für die Xbox entwickelt wurde. Für KODI benötigt man auch keine zusätzliche Software auf dem heimischen NAS-Server. Die Installation ist in wenigen Minuten erledigt und erfordert nur einige, kleine Schritte. Komplette Anleitungen mit Links gibt es zahlreiche im Netz (oder in meinem Blog, s. Profil) und da ich hier keine Links Posten kann nur eine kurze Übersicht, damit man ein Gefühl für den Aufwand bekommt.

1. Unter Einstellungen->System->Entwickleroptionen die beiden Optionen ADB-Debugging" und Apps unbekannter Herkunft verwenden" aktivieren. Danach die IP-Adresse des Sticks anzeigen lassen und notieren. Wenn man schon dabei ist, kann man auch unter Anwendungen"-> Nutzungsdaten sammeln" ausschalten, sofern man Amazon nicht über sein Nutzungsverhalten informieren möchte.

2. Amazon FireTV Utility App" besorgen und auf dem PC starten und dort die IP-Adresse eintragen (File->Settings) und Normal Debug Mode" auswählen. Damit kann man mittlerweile sogar mehrere Fire TVs verwalten!

3. Kodi in der aktuellen Version 14.2 (Helix) herunterladen. Das ist eine APK-Datei für Android (ARM-Version). Es gibt auch schon eine Alpha-Version 15 mit dem Namen Isengard, die ich bei mir erfolgreich installieren konnte.

4. Auswahl der APK-Datei für Kodi mit Select und dann Side Load und schon wird Kodi auf dem Fire TV Stick installiert. Wenn das einen Fehler "too many files specified; only takes APK file and verifier file" bringt, ist vermutlich der Pfad zu lang. Dann einfach das ganze Programm und die APK-Dateien in z.B. C:\FTV ablegen.

Das ganze dauerte bei mir weniger als 10 Minuten und ist wirklich ganz einfach. Man findet Kodi nicht im Startbildschirm unter Apps, sondern man muss sie unter Einstellungen->Anwendungen->"Alle installierten Apps verwalten" auswählen. Wem das zu kompliziert ist, installiert auf die gleiche Weise noch die App FiredTVLauncher.

Nun steht einem nahezu ALLES offen:

Zugriff auf ein NAS-Laufwerk mit beliebigen Protokollen wie SMB, NFS, FTP, UPnP, etc. Dabei werden von meiner Buffalo Link Station Duo wirklich alle Video- und Tonformate abgespielt bis hin zu MKV/MTS, DTS-Ton, etc. Wichtig dabei ist, das die Tonausgabe dann auch entsprechend in der Expertenansicht von Kodi konfiguriert wird. Dort kann man u.a. auch DD 5.1 und DTS auswählen. Meine WD TV Live hing sich bei MTS-Dateien, das sind Videoaufnahmen in 1080p von meiner Digitalkamera, regelmäßig nach 10 Sekunden auf. Nicht so der Fire TV Stick mit Kodi.

Daneben kann man zusätzliche Video- und Audio-AddIns installieren. Das sind keine Android Apps, sondern Erweiterungen für Kodi mit zusätzlichen Video- und Audiokanälen. Außerdem sind auch Program-AddIns installierbar, wobei nicht alle davon auf dem Fire TV Stick lauffähig sind.

Ausführlich zu beschreiben, was mit Kodi alles möglich ist, würde den Rahmen hier sprengen. Dazu gibt es eine ausführliche Webseite von den Entwicklern.

Ein Update muss wie folgt durchgeführt werden, damit die Daten nicht verloren gehen:

1. Installation der neuen Version via Side Load
2. Starten der neuen Version: Daten werden aus der alten Version übernommen
3. Deinstallation der alten Version über das App-Menü im Fire TV

Fire TV oder Fire TV Stick? Die wesentlichen Unterschiede:
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Das wesentlichste Merkmal ist sicher der Preis. Der Fire TV Stick kostet 60 EUR weniger als das Fire TV. Er verbraucht weniger Strom und benötigt im Idealfall nicht einmal ein Netzteil. Aufgrund seiner Abmessungen ist er extrem mobil und kann so auch überall hin mitgenommen werden. Die Leistungsfähigkeit ist bis auf die Spieleperformance nicht weit weg vom Fire TV.

Was mir nicht so gefällt ist die momentan noch fehlende Bluetooth-Konnektivität. Beim Fire TV lassen sich nach dem neusten Firmware-Update auch beliebige Tastaturen und Kopfhörer koppeln. Hier braucht es beim Fire TV Stick einen Kunstgriff, den ich auch schon beim Fire TV, als die Funktionalität noch nicht umgesetzt war, nutzte. Nach Installation und Konfiguration der App FireTV-Bluetooth-Settings.apk" aus dem XDA-Developer-Forum, kann man so auch auf dem Fire TV Stick externe Bluetooth Geräte koppeln. Ich hoffe aber, dass Amazon diese Funktionalität im Laufe des nächsten Updates implementiert, da dieser Trick mit Tastaturen nicht funktioniert, da die PIN-Eingabe zur Kopplung nicht unterstützt wird.

Ebenso fehlt die nun beim Fire TV vorhandene Möglichkeit, per USB Laufwerke anzuschließen. Da der USB-Anschluss nur zur Stromversorgung dient, wird es hier vermutlich künftig auch keine Möglichkeit geben. Da auf dem FireTV Stick ohnehin keine komplexen Spiele lauffähig sind, sollte der interne Speicher aber ausreichend sein.

Um es kurz zu machen: Wer auf leistungshungrige Spiele verzichten und auf die Umsetzung der Bluetooth-Kopplung anderer Geräte warten kann, zudem wenig Geld ausgeben möchte, ist mit dem Fire TV Stick gut beraten. Ebenso natürlich, wie in meinem Fall, als Zweitgerät fürs Schlaf- oder Kinderzimmer.

Fire TV Stick oder Google Chromecast Stick? Die wesentlichen Unterschiede:
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Der Preisunterschied ist sehr gering. Da fällt die Entscheidung nicht schwer: Auf dem Fire TV Stick können im Gegensatz zum Chromecast Apps installiert werden. Nach Installation von Kodi bekommt man so einen Medienplayer mit unendlich vielen Streaming-Möglichkeiten von Video- und Musikinhalten bis hin ins heimische NAS. Beim Chromecast muss die zugehörige App auf dem mobilen Gerät damit kompatibel sein. So kann nicht jede beliebige App zum Streamen verwendet werden. Mit Kodi sollte das Streamen aber auch beim Google Chromecast funktionieren, da es dazu zahlreiche Anleitungen im Netz gibt (Ich hatte es nicht ausprobiert). Zudem ist der Fire TV Stick deutlich flüssiger zu bedienen und kann eigentlich all das, was auch der Google Chromecast kann, nur vieles davon noch besser und deutlich schneller. Selbst wenn man kein Prime Kunde ist, ist der Nutzwert durch Kodi enorm. Nicht zu vergessen, die kostenlose Dreingabe einer sehr gut durchdachten Fernbedienung.

Aus meiner Sicht liegt der Fire TV Stick im Vergleich ganz klar vorn und mir fällt kein Grund ein, wieso ich mich für den Google Chromecast entscheiden sollte.

Fazit:
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Mit dem Fire TV Stick ist Amazon aus meiner Sicht ein großer Wurf gelungen. Er kann vieles, was auch schon das Fire TV kann und übertrifft den Google Chrome in Leistung, Funktionsumfang und Geschwindigkeit deutlich. Die Einrichtung ist kinderleicht und selbst wenn man kein Prime Kunde ist, bekommt man dank Kodi einen hervorragenden Streaming-Client, der problemlos alles aus dem heimischen Netzwerk abspielen kann. Sofern der USB-Port des TV/Beamer genug Strom liefert, braucht man nicht einmal ein Netzteil und der Stick wird einfach mit dem TV ein- oder ausgeschaltet. Sogar die Sprachsuche ist dank entsprechender App fürs Smartphone möglich, so dass es keinen Grund gibt, deswegen die Fernbedienung mit integriertem Mikrofon zu erwerben.

Amazon sollte aber unbedingt, wie auch schon beim Fire TV, den Bluetooth Support für andere Geräte implementieren. Das sollte technisch kein Problem sein und ich erwarte das auch beim nächsten Firmware-Update. Damit wäre dann der Anschluss von Tastaturen und Kopfhörern möglich. Was mir auch noch nicht so gefällt ist die Miracast-Umsetzung für Windows 8, die bei mir bisher noch nicht zuverlässig funktioniert. Auch hier hoffe ich auf Verbesserungen durch kommende Updates.

So ist der Fire TV Stick nicht nur für Prime Kunden interessant, sondern für alle, die einen günstigen Streaming-Client suchen. Ich würde ihn auf jeden Fall wieder kaufen, auch zum aktuellen Preis.
Kommentar Kommentare (9) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 25, 2015 2:50 PM MEST


DBPOWER® E27 3W RGB LED Crystal Stage Rotierende Farblicht Birnen Lampen fuer Party Disco, 20000 Stunden Lebensdauer, Rotation Automatisch, 30 bis 50 Quadratmetern Bestrahlungsbereich
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Wird angeboten von MyStore365
Preis: EUR 11,89

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Lichteffekte; Viel besser als erwartet und wie bei einer richtigen Discokugel!, 20. April 2015
Länge:: 0:41 Minuten

Mein Jugendtraum war schon immer eine Discokugel. Die Effekte sind in Verbindung mit entsprechender Musik einfach toll. So einfach war das ganze aber dann nicht, denn eine Spiegelkugel muss angestrahlt werden und so ist damit schon viel Aufwand verbunden, wenn es nur um den Heimbereich geht.

Mit dieser Kugel ist das alles ganz einfach. Sie besitzt 3 LEDs in den Farben Rot, Grün und Blau, die durch eine Art durchsichtige Kunststoffhalbkugel, die auch entsprechend geschliffen ist, tolle Licht- und Farbeffekte in den Raum zaubern. Mit 3 Watt benötigt sie sehr wenig Strom und passt in jede herkömmliche E27-Fassung.

Nachdem ich die Lampe also probeweise in eine mobile Fassung geschraubt hatte, staunte ich nicht schlecht. Das Video habe ich im Dachgeschoss in einem 30m² Raum mit 5 Meter Deckenhöhe gemacht und die Effekte erfüllen wirklich den ganzen Raum., wie man auf dem Video erkennen kann.

Die Verarbeitung sieht ebenfalls ordentlich aus. Die transparente Kugel kann abgeschraubt werden. Insgesamt wirkt das Konstrukt aber schon etwas filigran und ich würde die versprochene Stoßfestigkeit nicht testen wollen.

Weitere Vorteile zur herkömmlichen Kugel sind:

- Dieses LED-Licht kann überall montiert werden, also auch an der Seite oder auch unten
- Mobilität: Man kann sie einfach aufschrauben und woanders wieder einschrauben. "Echte" Discokugeln sind nicht mobil. So ist auch der Einsatz im Freien denkbar.
- Geringerer Stromverbrauch

Als Nachteil fällt mir im Moment nur ein, dass man die Geschwindigkeit nicht regulieren kann. Das funktioniert aber bei den günstigen Lichtkugeln auch nicht.

Von daher meine volle Empfehlung für den Partykeller oder einfach nur, um bunte Effekte in einem beliebigen Raum zu erzeugen.


Sprachfernbedienung für Amazon Fire TV und Fire TV Stick
Sprachfernbedienung für Amazon Fire TV und Fire TV Stick
Preis: EUR 29,99

6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Optimale Fernbedienung fürs Fire TV oder Fire TV Stick - Aber nicht alternativlos, 11. April 2015
Ich besitze die Fernbedienung jetzt schon eine Weile und denke, mir ein Urteil darüber, sowie der möglichen Alternativen, erlauben zu können.

Zum Lieferumfang gehört neben der Fernbedienung noch ein Satz AAA-Batterien. Dies sind bei mir bereits nahezu 7 Monate im Einsatz, ohne dass ich sie wechseln musste. Bei Fernbedienungen nutze ich generell keine Akkus, da sich das bei der langen Lebensdauer von Batterien nicht wirklich lohnt.

Optisch finde ich die Fernbedienung sehr gelungen. Sie besitzt eine matt beschichtete, schwarze Oberfläche, die jetzt nach einigen Monaten schon etwas abgenutzt aussieht, aber das ist m.E. bei allen Fernbedienungen so, die ständig benutzt werden. Die Tasten selbst sind in glänzendem Klavierlackdesign gehalten, mit Ausnahme der Auswahltaste in der Mitte des Navigationsrings. Die Beschriftung ist auch nach langer Benutzung einwandfrei, wie am ersten Tag. Auch an der Verarbeitung gibt es nichts zu bemängeln. Selbst einige Stürze auf den Parkettboden konnten ihr nichts anhaben.

Die Bedienung ist so wie es sein soll: Simpel, da sehr wenig Tasten. Meist nutze ich die Sprachsuche, die sehr zuverlässig funktioniert, aber nur mit Amazon Prime, nicht in den Apps wie z.B. den Mediatheken oder Kodi. Dort ist sie nicht verfügbar. Ansonsten ist das Layout übersichtlich:

- Navigationsring mit Auswahltaste in der Mitte
- Home-Taste, um in das Prime-Hauptmenü zu gelangen
- Zurücktaste
- Optionstaste
- Play/Pause, Vor- und Rückspultaste

Die Bluetooth-Technik hat Vor- und Nachteile: In meinem Fall ist es ein Vorteil, weil ich so das Fire TV auch durch meine Beamerleinwand bedienen kann. Als Nachteil sehe ich, dass man dadurch diese Fernbedienung durch keine der üblichen lernfähigen, Fernbedienungen von Logitech oder One For All ersetzen kann. Diese verwenden die Infrarot-Technik.

Eine Lautstärkeregelung ist nicht möglich, was ich ein wenig vermisse, da man dann halt doch wieder die Fernbedienung des TV oder eines AV-Receivers braucht.

Alternativen gibt es natürlich auch:

Die "Fire TV"-App fürs Smartphone, welche sogar die Sprachsuche unterstützt. Diese nutzt aber eine bestehende WLAN-Verbindung und da ich mein Fire TV direkt am LAN angeschlossen habe, nutzt mir die nur etwas, wenn ich zumindest mein Smartphone über WLAN ins Heimnetz einbinde. Für den Fire TV Stick, der nur per WLAN angeschlossen werden kann, ist dies sicher eine kostengünstige Alternative. Auch "Remote Mouse for Fire TV" ist eine gute und kostengünstige App (1,76 EUR), die sogar eine Maus simuliert, die man für einige Apps wie Maxdome, Watchever oder SkyGo braucht.

Zumindest das Fire TV, und vermutlich auch der Fire TV Stick, unterstützen inoffiziell CEC. CEC (Consumer Electronics Control) erlaubt die Steuerung von Geräten über den HDMI Port. D.h. die Steuersignale der Fernbedienung des TVs werden über HDMI an das Fire TV weitergegeben, selbst dann, wenn sich dazwischen ein AV-Receiver befindet. So kann ich mit der Fernbedienung meines Sony TVs, trotz Infrarottechnik, in den Menüs des Fire TV navigieren! Bis auf die Sprachsuche sind alle Tasten funktionsfähig und das, obwohl Sony selbst schreibt, dass Bravia Sync nur mit Sony-Geräten funktionieren soll. Die Tasten der Fernbedienung sind dabei ergänzend belegt, d.h. bestimmte Tasten wie z.B. die Lautstärkeregelung sind dem TV zugeordnet, die Navigations-, Vor- und Rücklauftasten jedoch dem Fire TV. Da es sich dabei um eine Funktion des TVs handelt, spielt es auch keine Rolle, ob man die Originalfernbedienung oder eine lernfähige Fernbedienung wie z.B. die One for All URC 7960 oder eine Logitech Harmony im Einsatz hat. Zum Aktivieren muss man im Sync-Menü des TVs das Fire TV bzw. den zugehörigen HDMI-Eingang auswählen. Diese Alternative finde ich sehr interessant, wenn einem die fehlende Lautstärkeregelung stört und auf die Sprachsuche verzichten kann.

Fazit:

Diese kleine Fernbedienung ist die unkomplizierteste Art, das Fire TV oder den Fire TV Stick zu bedienen. Durch die Bluetooth-Technik wirken sich Hindernisse nicht störend aus. Es gibt dennoch einige Alternativen die teilweise sogar kostenlos sind oder etwas Zeit zum Ausprobieren benötigen. Leider haben alle diese Alternativen auch Nachteile, wie z.B. die Voraussetzung einer WLAN-Anbindung oder das Fehlen der Sprachsuche. Der Preis ist mit fast 30 EUR aus meiner Sicht ziemlich hoch, wenn man bedenkt, dass dieser nur 10 EUR unter dem Preis des Fire TV Stick liegt. Da bei mir auch das Preis-Leistungs-Verhältnis ein Kriterium für die Bewertung eines Produkts darstellt, ziehe ich deswegen auch einen Stern ab. Ein fairer Preis wäre aus meiner Sicht ein Preis um 20 EUR, da Amazon zudem ja auch schon über die Prime Mitgliedschaft und die kostenpflichtigen Einzelabrufe entsprechende Einnahmen verzeichnen kann und so den Preis der Fernbedienung auch etwas sponsoren könnte.


Kingston MobileLite G4 Multi Kartenlesegerät (USB 3.0)
Kingston MobileLite G4 Multi Kartenlesegerät (USB 3.0)
Preis: EUR 11,27

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr flotter Kartenleser, leider nicht ganz perfekt, 11. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe diesen Kartenleser für mein Lenovo Helix Convertible gekauft, welches leider keinen Kartenleser besitzt. Nachdem auch viele integrierte Kartenleser nur auf USB 2.0 basieren und zahlreiche Geräte am Markt gar nicht die mögliche Geschwindigkeit erreichen, schaute ich mir diverse Testbericht an. In diesen kam der Vorgänger G3 sehr gut weg. Warum also nicht gleich das neue Modell kaufen?

Die Verarbeitung des Kartenlesers ist sehr gut und hochwertig. Er besteht teilweise aus Aluminium und wirkt sehr stabil.

Man kann jeweils eine microSD und eine normale SD-Karte einstecken und auf beide parallel zugreifen. Für jede Karte wird nach Einstecken ein eigenes Laufwerk angezeigt,

Die Lesegeschwindigkeit ist hervorragend: Meine UHS I U3 Karte (SandDisk Extreme 64 GB), erreicht damit extrem hohe Schreib- und Leseraten (s.Bild). Hier werden die Herstellerangaben der microSD-Karte sogar übertroffen (60 MB/sec. Lesen und 40 MB/sec. Schreiben).

Die Handhabung ist aber leider etwas unglücklich geraten. Liegen neben dem USB Port andere Ports oder Buchsen, wie bei mir z.B. die Ladebuchse, werden diese durch den extrem breiten Leser verdeckt und können nicht mehr genutzt werden. Zudem wurde er bei mir beim Kopieren mehrerer, größerer Dateien ziemlich heiß. Dafür muss ich leider einen Stern abziehen.

Wer mit der Einschränkung durch die breite Bauweise leben kann, bekommt mit dem Kingston MobileLite G4 einen der schnellsten Kartenleser am Markt.
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MicroSIM Adapter - GOLD EDITION - PREMIUM QUALITÄT - MADE IN GERMANY - mit eingebauter Halterung (Farbe: GOLD) für iPhone 4+iPad+Samsung Galaxy S4, S3 Micro SIM Karten zur Verwendung als normale Simkarte
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Wird angeboten von Schnellversand-Deutschland
Preis: EUR 1,39

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Funktioniert hervorragend, 11. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir vor vurzem ein Lenovo Helix gekauft. Dieses besitzt einen Einschub für eine normal große SIM-Karte, ich besitze aber nur eine microSIM.

Das Einstecken der microSIM braucht etwas Fingerspitzengefühl, aber wenn man sie vorsichtig in den Adapter hineindrückt, sitzt sie danach absolut fest.

Die Aufnahme in den Einschub für mein Notebook klappt ohne Probleme. Auch das Herausziehen, wofür man bei meinem Notebook eine Büroklammer in ein kleines Loch drücken muss, machte ebenfalls keine Schwierigkeiten.

Deswegen kann ich diese Adapter ohne Einschränkungen empfehlen.


Patuoxun® Power Konverter Kabel Adapter für Lenovo ThinkPad X1 Carbon 0B47046 Laptop
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Wird angeboten von Patuoxun
Preis: EUR 7,89

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich Laden mit Powerbank - für Lenovo Helix, 10. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mich stört bei Lenovo schon lange, dass man die Stecker der Netzteile ständig ändert, so dass man die alten Netzteile für neue Geräte nicht mehr verwenden kann. Dieses Kabel kostet nur den Bruchteil eines neuen Netzteils.

Meine Anforderung ist dennoch etwas ungewöhnlich. Ich besitze eine mobile Powerbank zum Laden von Notebooks, der leider nur ein Adapter für das alte Lenovo Netzteil beilag (T520 etc.). Also bestellte ich mir dieses Kabel und damit kann ich nun, wie man auf dem Bild sieht, mein Lenovo Helix mit meiner mobilen Powerbank aufladen. Nicht nur das, im Büro besitze ich zahlreiche Netzteile der alten Bauart und spare nun viel Geld, da ich auch kein 2. Netzteil kaufen muss.

Die Qualität ist sehr gut. und die Stecker haben einen festen Sitz, so dass sich nichts lösen kann.

Daher kann ich dieses Kabel jedem empfehlen, der eine mobile Powerbank zum Laden von Notebooks ohne den passenden Adapter oder ein altes Lenovo Netzteil besitzt.
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