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Rezensionen verfasst von
Michael "Micha" (Darmstadt)
(TOP 100 REZENSENT)   

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Der Dunkle Turm, Band 4: Glas
Der Dunkle Turm, Band 4: Glas
von Stephen King
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zerbrechlich, verzehrend, hellrosa, tödlich, allwissend...Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen, 14. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Dunkle Turm, Band 4: Glas (Taschenbuch)
Was ist Glas ? Zerbrechlich, verzehrend, hellrosa, tödlich, allwissend? Vielleicht von allem etwas, aber wie der Name schon sagt, hat dieser Band eine Menge mit Glas zu tun. Es geht nicht nur um eine von zahlreichen Glaskugeln, sondern auch um einen Glaspalast und viele andere Dinge, die zerbrechlich sind und natürlich um das Ka-tet unserer Protagonisten.

Band 4 setzt dort an, wo Band 3 endet, innerhalb Blaine dem Mono und dem munteren Rätselraten um Kopf und Kragen. In Anbetracht weiterer Bände, kann man sicher vorhersehen, auch ohne Glaskugel, dass Roland, Eddi, Susannah, Jake und Oy irgendwie aus dieser gefährlichen Situation entrinnen können. Danach taucht die Gruppe von Roland lange in seine Vergangenheit. Roland erzählt die Geschichte, auf die viele Leser sicher schon lange gewartet haben, von seiner Kindheit, nachdem er die Mannesprüfung zum Revolvermann abgelegt hat.

Roland wird zusammen mit seinen Freunden Cuthbert und Alain nach Mejis geschickt, der letzte sichere Ort vor dem guten Mann. Dort erfahren wir auch endlich die Geschichte von Roland und Susan Delgado, seiner schon angedeuteten großen Liebe. Diese Geschichte ist sehr lang und nimmt mehr als 70 % von Glas ein. Dennoch ist es nicht langweilig, diese Geschichte zu lesen. Sie ist unheimlich spannend und mitreißend, aber auch gefühlvoll und ergreifend geschrieben und es gab bisher noch kein Buch von King, dass mich so berührt und gerührt hat wie der 4. Band aus der Reihe des dunklen Turms. Man kann gar nicht mehr aufhören zu lesen, ähnlich wie bei einer Serie, wo man am Ende einer Folge schon wieder auf die Fortsetzung hinfiebert.

Nach Erscheinen von Glas im Jahr 1997 mussten die Leser erst einmal einige Jahre warten, um die Fortsetzung der Geschichte mit Wolfsmond lesen zu können. Heute haben wir die Qual der Wahl: Lesen wir die Geschichte um den Pfad des Balkens auf dem Weg zum dunklen Turm weiter oder vertiefen wir uns in Rolands Vergangenheit? Neben der Fortsetzung Wolfsmond gibt es nämlich seit Kurzem den Band Wind, der sozusagen den Teil 4.5 darstellt und eine Brücke, einen Balken zwischen Glas und Wolfsmond bildet.

Ich kann nur jedem Leser den Tipp geben, sich nicht vorher verrückt zu machen, sondern einfach das Ka entscheiden zu lassen, dass einen nach dem Ende von Band 4 in die richtige Richtung bringt. Mein Ka hat mir mitgeteilt, dass ich mit dem Wind gehe und mich weiter in Rolands Vergangenheit vertiefen werde, die mich schon in Glas so fasziniert und berührt hat.

Ich kann die Reihe um den dunklen Turm auch nach wie vor allen Fans von spannenden Fortsetzungsgeschichten empfehlen. Egal ob Fantasy-, Horror- oder Science Fiction Fan. Mit dem dunklen Turm bekommt man das richtige Futter für monatelanges Lesevergnügen.


Sony TDG-BR100 3D-Active Shutter Brille, groß, schwarz
Sony TDG-BR100 3D-Active Shutter Brille, groß, schwarz

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sitzt angenehmer als das neuere Modell, 10. Januar 2014
Ich besitze seit einiger Zeit den Sony KDL-46NX715. Da nur eine Brille zum Lieferumfang gehörte, hatte ich mir zunächst noch das neuere 3D-Brillenmodel TDG-BR250B dazugekauft. Gegenüber der Standardbrille TDG-BR100 soll diese Brille einige Vorteile aufweisen:

-Integrierter Akku mit USB-Ladefunktion
-Bessere Trageeigenschaften durch geringeres Gewicht
-Besseres 3D-Bild und geringere Neigungsempfindlichkeit

Mittlerweile besitze ich von jedem Modell 3 Brillen, so dass ich deren Qualität gut beurteilen kann. Dieses, alte, Modell hat trotz einem höheren Gewicht, m.E. einen besseren Tragekomfort. Es drückt nicht so stark an den Schläfen wie die TDG-BR250B. Mit der TDG-BR250B bekomme ich nach spätestens 30 Minuten ein sehr unangenehmes Druckgefühl, obwohl mein Kopf nicht übermäßig breit ist. Da man mit einer Batterie 100 Stunden schauen kann und neue Knopfzellen nur einige Cent kosten, kann ich den Nachteil gut verschmerzen. Dafür ist das Ghosting mit dieser Brille deutlicher wahrnehmbar. Die Neigungsempfindlichkeit ist identisch.


Sony TDG-BR250B 3D-Active Shutter Brille (Bügel, USB 2.0) schwarz
Sony TDG-BR250B 3D-Active Shutter Brille (Bügel, USB 2.0) schwarz
Wird angeboten von Willy's Widgets
Preis: EUR 28,94

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht viel besser als der Vorgänger TDG-BR100 und schlechterer Tragekomfort, 10. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich besitze schon länger den Sony KDL-46NX715. Da nur eine Brille mit Knopfzelle zum Lieferumfang gehörte, hatte ich mir zunächst noch das neuere 3D-Brillenmodel TDG-BR250B dazugekauft. Gegenüber der Standardbrille TDG-BR100 soll diese Brille einige Vorteile aufweisen:

-Integrierter Akku mit USB-Ladefunktion
-Bessere Trageeigenschaften durch geringeres Gewicht
-Besseres 3D-Bild und geringere Neigungsempfindlichkeit

Die letzten beiden Vorteile kann ich so nicht bestätigen. Im direkten Vergleich empfinde ich den Tragekomfort eher schlechter, da die Bügel etwas stark in die Schläfen drücken, was auf die Dauer unangenehm ist. Lediglich der integrierte Akku ist eine wirkliche Verbesserung, die sich aber nur für 3D-Vielseher lohnt, denn passende Knopfzellen vom Typ CR2032 für die TDG-BR100 erhält man schon für wenige Cent und hat so für weitere 100 Stunden 3D-Heimkino vorgesorgt. Auch die Neigungsempfindlichkeit ist mit dieser Brille nicht besser. Etwas den Kopf gedreht und schon ist das 3D-Bild weg. Lediglich beim Ghosting scheint es eine kleine Verbesserung gegeben zu haben.


Samsung Original HDMI-Adapterkabel EPL-3FHUBEGSTD (kompatibel mit Galaxy S3 / S3 LTE) in schwarz
Samsung Original HDMI-Adapterkabel EPL-3FHUBEGSTD (kompatibel mit Galaxy S3 / S3 LTE) in schwarz
Preis: EUR 18,54

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Macht mein S3 zur Spielekonsole und zum Media-PC, 8. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ergänzung vom 25.02.14:

Auch mit dem Galaxy S4 bekomme ich ein Bild und es läuft zusammen mit Watchever ohne Probleme. Damit ist das Schauen von Videos nun doch ein Thema.

Ursprüngliche Rezension:

Ich habe den Adapter nicht gekauft, um damit Videos oder Fotos zu schauen, obwohl das damit zufriedenstellend funktioniert.

Ich verwende den Adapter, um Spiele mit einem externen Bluetooth-Controller spielen zu können und damit im Netz zu surfen, während ich auf der Couch sitze.

Beides funktioniert hervorragend. Wenn ich meine Bluetooth-Controller mit dem S3 verbinde (Dazu eigenen sich hervorragend die Controller der Nintendo Wii), kann ich kabellos mit dem S3 spielen. Das funktioniert natürlich nur bei Spielen, wo man die Belegung der Tasten ändern kann. Durch den MHL-Adapter sehen die Spiele auf meinem großen 46" TV richtig gut aus.

Mit einer externen Bluetooth-Tastatur und Maus kann man das Galaxy S3 auch vollständig bedienen. Dann stört das kurze Kabel auch nicht mehr.

Negativ ist die Ladefunktion zu bewerten, was aber kein Adapter richtig kann. D.h. wenn man sehr intensiv mit dem S3 arbeitet, entlädt es sogar schneller als es auflädt, so dass die Ladefunktion eher ein Witz ist. Deswegena uch nur 4 Sterne.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 25, 2014 8:51 AM CET


Superlux HD668B Studio-Kopfhörer
Superlux HD668B Studio-Kopfhörer
Wird angeboten von Appods
Preis: EUR 34,71

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis mit wenigen Nachteilen, 2. Januar 2014
Auf der Suche nach einem Kopfhörer für mein Digitalpiano hatte ich bereits den vielfach teureren DT 770 Pro von Beyerdynamic in der 80 Ohm Variante zum Test. Da er mir zu leise war und etwas an Neutralität fehlte, schickte ich ihn zurück und bestellte bei einem Musikhaus den Superlux HD 668B, da er bei Amazon direkt zur Zeit nicht lieferbar ist.

Im Lieferumfang sind der Kopfhörer, ein Adapter auf 6,5 mm Klinke zum Stecken, ein 1 Meter Kabel, ein 3 Meter Kabel (Beide sind kombinierbar zu 4 Meter), eine Anleitung und eine Tasche enthalten.

Mit 52 Ohm Impedanz hoffte ich, einen guten Kompromiss zwischen Lautstärke und gutem Klang zu erhalten.

Die Verarbeitung ist für den Preis sehr gut. Natürlich kommen nur Kunststoffe zum Einsatz und auch das Ohrpolster besteht aus Kunstleder. Das hat bei längerem Hören den Nachteil, dass sich Schwitzwasser zwischen Ohr und Polster sammelt. Trotz Verwendung von Kunststoffen, roch es beim Öffnen der Verpackung neutral, was nicht selbstverständlich ist. Im Gegenteil, viele Billigprodukte aus Fernost verströmen oft einen üblen, beißenden Kunststoffgeruch, der auch nach tagelangem Lüften nicht verschwindet.

Der Sitz ist auch nach mehreren Stunden tragen noch angenehm. Aufgrund der ausschließlichen Verwendung von Kunststoff wiegt dieser Kopfhörer gerade mal etwas mehr als 220 Gramm.

Der Klang ist sehr ausgewogen und gefällt mir in dieser Hinsicht sogar noch etwas besser als beim DT 770 Pro. Er ist nicht ganz so basslastig und kommt auch im mittelfrequenten Bereich sehr neutral rüber. Die Höhen sind etwas spitz und neigen zum Verzerren. Mit einem Equalizer kann man dies aber durch Absenken der Höhen gut kompensieren.

Besonders wichtig war mir die Lautstärke. Hier kommt er natürlich nicht an einen 32 Ohm Kopfhörer heran, schafft aber doch eine zufriedenstellende Lautstärke auch an mobilen Endgeräten.

Was mir im Vergleich zum Beyerdynamic noch besser gefällt, ist die flexible Gestaltung der Kabellängen. Dadurch dass am Kopfhörer selber kein festes Kabel angebracht ist, sondern nur ein 3,5 mm Klinkenstecker, kann man sowohl kurze Kabellängen wie z.B. nur 1 Meter, als auch lange Kabellängen von 3 Meter oder sogar 4 Meter realisieren. Dazu finde ich den Steckadapter auf 6,5 mm praktischer als den Schraubadapter des DT 770 Pro. Der Wechsel geht so schneller von statten.

Für mich ist der HD 668B der optimale Kompromiss zwischen gutem Klang und günstigem Preis. Der Klang meines Digitalpianos wird damit neutral wieder gegeben, aber er ist nicht zu neutral, so dass auch Musik hören mit ihm sehr viel Spaß macht.


Beyerdynamic DT-770 Pro 80 Ohm Kopfhörer
Beyerdynamic DT-770 Pro 80 Ohm Kopfhörer
Preis: EUR 139,00

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hochwertiger Kopfhörer, aber nicht für alle Geräte zu gebrauchen, 2. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte den Kopfhörer erworben, um ihn an meinem Casio Digitalpiano anzuschließen und mich vorher natürlich ausgiebig informiert. Es gibt diesen Kopfhörer in verschiedenen Varianten, eine mit 80 Ohm und eine mit 250 Ohm. Klanglich soll die 250 Ohm Variante besser und abgerundeter sein, die 80 Ohm Variante ist eher sehr basslastig. Da man für einen 250 Ohm Kopfhörer, eine Quelle mit entsprechend hohem Ausgangsstrom braucht, kann dieser an vielen Endgeräten nur mit einem Kopfhörerverstärker betrieben werden, um eine entsprechende Lautstärke zu erhalten. Zudem gibt es noch eine Variante mit 32 Ohm, was ich aber erst später erfuhr, die speziell für mobile Endgeräte geeignet ist.

So entschied ich mich für die 80 Ohm Variante.

Im Lieferumfang ist der Kopfhörer, eine Tasche, ein schraubbarer Adapter auf 6,5 mm Klinke enthalten. Das Kabel hat eine Länge von 3 Meter und ist fest mit dem Kopfhörer verbunden.

Der Klang des DT 770 Pro hat mir persönlich sehr gefallen. Er hat eine sehr gute Basswiedergabe, die Höhen werden nicht verzerrt, lediglich im mittleren Frequenzbereich ist er etwas zurückhaltender und könnte so Fans von neutralen Kopfhörern nicht so gut gefallen.

Die Verarbeitung wirkt sehr hochwertig und er ist angenehm zu tragen.

Da es sich um einen geschlossenen Kopfhörer handelt, hört man nahezu keine Außengeräusche. Gerade beim Digitalpiano ist das zu begrüßen, denn die Tasten eines Pianos spielen sich nicht lautlos. Andere Personen im Raum bekommen so beim Hören von Musik kaum etwas mit, da die Abgabe von Geräuschen an die Außenwelt sehr gering ist.

Leider habe ich ihn dennoch zurückgeschickt. Obwohl es heißt, 80 Ohm würden für die meisten Zwecke ausreichen, habe ich gemerkt, dass er mir damit zu leise ist. Wenn ich an meinem Keyboard spiele, ist er trotz voll aufgedrehter Lautstärke zu leise, ebenfalls an meinem MP3 Player und Smartphone, womit ich die meiste Zeit Musik höre. Zudem ist mir der Pianoklang nicht natürlich genug, was an der nicht so guten Umsetzung im mittelfrequenten Bereich liegt. Hier soll der AKG K-271 MK II besser sein, jedoch so extrem neutral in der Klangwiedergabe, dass "normales" Musik hören evtl. nicht so optimal ist.

Auf der Suche nach einem Kompromiss zwischen diesen beiden Kopfhörern habe ich jetzt den Superlux HD 668 B zur Probe bestellt. Über meine Erfahrungen damit werde ich in Kürze ebenfalls berichten.

Dennoch bekommt der DT-770 Pro 5 Sterne, da er an den richtigen Quellen wie z.B. einem AV-Receiver einen sehr guten Klang hat.


Buffalo LS-WX2.0TL/R1-EU Link Station Duo NAS-System mit Festplatte 2TB
Buffalo LS-WX2.0TL/R1-EU Link Station Duo NAS-System mit Festplatte 2TB

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis mit wenigen Nachteilen, 18. Dezember 2013
Ich besitze dieses NAS schon fast 3 Jahre und möchte neben meinen Erfahrungen am Ende der Rezension noch darauf eingehen, wie ich das Update auf 2 X 4 TB gemacht habe.

Vorbemerkung:
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Ich zog schon länger die Beschaffung einer größeren Festplatte in Erwägung. Bisher besitze ich diverse 2,5“ USB Laufwerke, eine 500 GB und eine 1 TB USB Festplatte. Hauptsächlich habe ich darauf selbst erstellte Videos im AVI-Format gespeichert. Eine mini DV oder Digital 8 Aufnahme benötigt im Rohformat ca. 13 GB Daten pro Stunde Spielzeit. Dazu gibt es natürlich noch Backups der daraus erzeugten DVDs und einige tausend digitale Fotos der unzähligen familiären Ereignisse der letzten Jahrzehnte. Mit meiner SAT-TV Karte habe ich etliche Aufnahmen im MPEG2 Format getätigt und nicht zuletzt bin ich gerade dabei, meine alten Schallplatten und CDs zu digitalisieren. Da kommen eine Menge Daten zusammen! Wie es der Zufall manchmal will, sah ich vor ca. 2 Jahren im Media Markt Flyer ein NAS-Laufwerk im Angebot: Die Buffalo Link Station Duo 2 TB für schlappe 199 EUR. Selbst Amazon konnte bei dem Preis damals nicht mithalten.

So fuhr ich schnell zum Media Markt und konnte eine der letzten 3 Laufwerke ergattern.

Eigentlich wollte ich ja nur eine weitere externe Festplatte kaufen, aber der Gedanke, endlich eine netzwerkfähige Komplettlösung zu haben, war zu verlockend.

Technische Daten:
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Auch wenn man die technischen Daten beim Hersteller nachlesen kann, möchte ich dennoch die wichtigsten Punkte kurz erwähnen:

-Kapazität: 2 Festplatten (Seagate) mit jeweils 1 TB und 7200 Umdrehungen/min
-10/100/1000 GBit LAN
-Hardware RAID 0 und 1
-Ein- und Ausschaltautomatik (per PC)
-Bittorrent Client
-PHP & MySQL Server (Somit könnte ich mein Blog auch auf meinem NAS Laufwerk hosten)
-SMB und FTP-Freigaben
-iTunes Unterstützung
-Direct Copy von USB Geräten über USB-Anschluss
-Integrierter DLNA-Server (Braucht man für den Zugriff von DLNA-zertifizierten Geräten wie z.B. viele der
aktuell am Markt erhältlichen Flachbild-TVs oder mein Samsung Galaxy S I9000)
-Stromverbrauch im Durchschnitt ca. 21 Watt
-Administrierbar über http-Weboberfläche

Lieferumfang:
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Im kleinen Karton ist eine ganze Menge Zubehör enthalten und es sind auch alle Kabel dabei, so dass nichts zugekauft werden muss:

-Buffalo Link Station Duo Laufwerk mit 2 Samsung Festplatten (jeweils 1 TB)
-Netzadapter mit Kabel
-Adapter mit zusätzlichem Ein-/Ausschalter (…den ich gleich an meine externe USB Festplatte ohne
Ein-/Ausschalter angeschlossen habe…)
-UK-Netzkabel (Wer es braucht)
-Netzwerkkabel (Flachkabel)
-Handbuch
-Installations-CD

Verarbeitung:
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Hier musste ich doch einige Mängel feststellen. Als ich das Laufwerk aus dem Karton nahm, klapperte es heftig. „Klar, da ist etwas kaputt“, dachte ich mir. Da ich von Natur aus neugierig bin, habe ich versucht, die Frontblende abzunehmen, was mit etwas sanfter Gewalt auch gelang. Hierunter entdeckte ich die Ursache für die seltsamen Geräusche. Die beiden Seagate Festplatten sitzen etwas lose im Gehäuse und zur Herausnahme aus demselben ist oberhalb jeder Platte ein Blechnippel angebracht, an dem man sie herausziehen kann. Da auch diese ziemlich lose aufliegen, war der Grund somit gefunden. Das ganze Gehäuse ist aus Plastik und wirkt etwas billig. Insgesamt aber hinnehmbar, da man immer die Relation zum Preis sehen muss und eine besser verarbeitetes Laufwerk auch deutlich mehr kostet.

Inbetriebnahme:
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Die Inbetriebnahme ist relativ einfach: Nach Anschluss des Laufwerks ans Stromnetz (WICHTIG: Schalter auf der Rückseite auf ON, NICHT AUTO!) und am Switch installiert man von der CD den „NAS Navigator 2“ und ggf. noch die Zusatzsoftware (Sicherungstool, Handbuch etc.). Danach wird die Festplatte im Netz gesucht und nach kurzer Zeit gefunden. Hier gibt es leider auch schon den nächsten Negativpunkt: Die AUTO-Funktion soll dazu dienen, die Festplatte zeitgleich mit den Rechnern im Netz ein- oder auszuschalten. Das funktioniert auch tadellos. Wer jedoch z.B. eine Playstation 3 sein eigen nennt, kann diese Funktion nicht nutzen. Hierfür gibt es keinen NAS-Navigator. Daher bleibt dann nur, die Festplatte manuell ein- oder auszuschalten oder den Timer zu verwenden. Leider funktioniert der Timer nur im „ON“-Modus, so dass bei Rechnern mit installiertem „NAS Navigator 2“ das automatische Hoch- und Runterfahren des NAS Laufwerks nicht mehr möglich ist. Nach einigen Monaten fiel mir auf, dass der Einschalter nicht immer reagiert und man das Laufwerk temporär von der Stromversorgung trennen muss, bevor der Schalter reagiert.

Nun sollte man sich überlegen, ob man RAID 0, 1 oder gar kein RAID benutzen will. RAID 0 bedeutet, dass beide Festplatten zu einer einzigen zusammengefasst werden. Man hat die volle Kapazität und greift auf beide Festplatten so zu, als sei es eine einzige. Fällt jedoch nur eine Festplatte aus, sind alle Daten verloren. Das liegt daran, dass die Fragmente einer Datei auf beide Festplatten verteilt werden. RAID 1 spiegelt die Daten auf beide Festplatten, so dass man zwar Ausfallsicherheit hat, jedoch nur noch die Hälfte der Kapazität zur Verfügung steht. Es gibt NAS Laufwerke, die für RAID 1 die Auswahl von Teilbereichen zulassen, d.h. man kann z.B. 200 GB jeder Platte für RAID 1 nutzen und den Rest getrennt verwalten. Die Buffalo Link Station Duo kann das leider nicht. Da mein oberstes Ziel die maximale Kapazität war und immer noch ist, entschied ich mich für keine der beiden Lösungen. Ich verwalte beide Festplatten getrennt, da ich ja noch genug externe Datenträger besitze, um Backups zu „fahren“. Mit einem Tool wie z.B. Robocopy, lässt sich das Script gesteuert relativ schnell bewerkstelligen, da damit nur die Änderungen kopiert werden.

Die Betriebsgeräusche des Laufwerks sind trotz eines vorhandenen Ventilators relativ leise. Derzeit steht es noch unter meinem Schreibtisch und man hört es wirklich nur, wenn man sich darauf konzentriert.

Auch wenn die Festplatte den Auslieferungsstand Juli 2010 hatte, war nicht die aktuellste Firmware installiert. Daher hatte ich ein Update der Firmware auf die Version 1.34 durchgeführt, aktuell steht sie bei 1.68, welche für den Betrieb mit größeren Festplatten notwendig ist. Man bekommt sie auf der Herstellerwebseite zum Download angeboten. Nach Auspacken eines fast 180 MB großen ZIP-Files, startet man den Updater, der das Update der Firmware mit ein paar Dialogen vollautomatisch durchführt.

Verwaltung:
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Über den „NAS Navigator 2“ lässt sich der http-Link für die Verwaltungskonsole aufrufen. Das Standardpasswort sollte man aus Sicherheitsgründen gleich als erstes ändern. Es gibt hier nun eine Menge Einstellmöglichkeiten, von denen ich nur die für mich Wichtigsten erwähne:

Freigegebene Ordner: Hier kann man die Ordner festlegen, auf die von den angeschlossenen Rechnern aus zugegriffen werden darf. Für jeden Ordner lässt sich die Berechtigung pro User bzw. pro Usergruppe definieren (Lesen, Lesen und Schreiben). Das macht z.B. Sinn, um Aufnahmen mit Altersfreigaben nicht jedem Familienmitglied zukommen zu lassen. Auch die erlaubten Zugriffsmethoden sind hier konfigurierbar (Windows SMB, Apple, ftp, sftp, Disc Backup).

Benutzer/Gruppen: Hier lassen sich die Benutzer und Gruppen anlegen. So kann man zur Vereinfachung alle Benutzer mit gleicher Berechtigung auf einen Ordner (z.B. Musik) in einer Gruppe zusammenfassen.

Der Reiter Netzwerk erlaubt neben der Konfiguration der üblichen Netzwerkparameter den Betrieb als Webserver inkl.MySQL Server. Es ist sogar die Aufnahme in eine Domäne möglich.

Unter „System“ ->“Speicher“ legt man fest, in welchem Modus man das Laufwerk betreiben möchte: RAID 0, RAID 1 oder Normalmodus. Voreingestellt ist RAID 0. Für den Betrieb im Normalmodus musste ich das RAID 0 also erst einmal löschen (Auf „Array“ klicken und dann löschen). Unter „System“->“Einstellungen“ kann man den Namen des Laufwerks, sowie die Uhrzeit und das Datum manuell konfigurieren. Mit dem Network Time Protocol (NTP) sind Datum und Uhrzeit auch automatisch konfigurierbar. Den Timer kann man über „System“->“Energieverwaltung“ aktivieren.

Unter „Erweiterungen“->“MediaServer“ ist für die Nutzung von DLNA zunächst der MediaServer zu aktivieren, der sich zudem noch sehr detailliert konfigurieren lässt (Zugriffslisten, Medienliste etc.). „WebAccess“, „Bit Torrent“, „PrintServer“ und „Time Machine“ nutze ich nicht.

Glücklicherweise muss man hier nur einige wenige Male etwas konfigurieren, da das Web Front End extrem träge reagiert.

Überspielen der Daten:
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Als nächstes gilt es, die Daten auf die Festplatte zu bekommen. Bevor Daten aufgespielt werden, sollte man sich über die Struktur der Daten und Berechtigungen im Klaren sein.

Hierzu gibt es mehrere Möglichkeiten:

Direct Copy über den USB Anschluss (Der USB Anschluss ist NICHT dazu geeignet, die Festplatte mit dem PC zu verbinden!!!)

Befüllen der Festplatte über das Netzwerk (Mit FTP-Tool wie Filezilla oder direkt über die Freigabe mit dem Windows Explorer)

Hier hängt viel von der Netzwerkbandbreite ab. Ich habe leider die bereits bestehende Telefonverkabelung (4-paarig) kombiniert als Netzwerk- und ISDN-Kabel über ein Patch Panel geschaltet. Damit sind nur 100 MBit möglich. Sofern man aber den Rechner und das NAS Laufwerk an einen 1 GBit Switch anschließt, spielt das keine Rolle. Ich übertrug zunächst die Daten über den vorhandenen 100 MBit Switch, was bei maximal 12 MByte/Sec. sehr lange dauerte. Daher erwarb ich noch einen günstigen Gigabit-Switch.

Rein theoretisch sollten damit 125 MByte/Sec. Übertragungsrate möglich sein. Praktisch schaffte ich nicht mehr als 40 MByte/Sec. Nach einiger Recherche im Netz stellte sich heraus, dass dies wohl normal ist und auch von der Größe der zu übertragenden Dateien abhängt.

Zugriff übers Netz:
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Der Zugriff übers Netz klappte problemlos von jedem Rechner aus. Man sollte lediglich den „NAS Navigator 2“ installieren, da damit auch die Konfiguration im Netz automatisch durchgeführt wird. Noch einfacher ist der Zugriff mit einem DNLA-fähigen Gerät. Beim Samsung Galaxy S I9000 genügt es, die App „AllShare“ zu starten und schon hat man Zugriff auf alle Medieninhalte. Schließt man dann noch das Galaxy an den Fernseher an, hat man einen voll funktionsfähigen Media Player. Mit meinem T-Mobile MDA Compact V funktionierte der Zugriff auch, war aber etwas umständlicher, aufgrund der fehlenden DLNA-Funktion.

Um Datenverluste auf lokalen Rechnern zu verhindern, speichern alle angeschlossenen Rechner ihre Daten wie z.B. Texte in jeweiligen Benutzerordnern auf dem Laufwerk. In Verbindung mit der Funktion „Offlinedateien“ der Microsoft Betriebssysteme können die Daten dann sowohl lokal als auch auf dem Server vorgehalten werden und sind bei Ausfall einer Komponente immer noch vorhanden. Gerade bei so wichtigen Daten wie Lebensläufen, Bewerbungsschreiben etc. sollte man darauf nicht verzichten.

Aufrüstung:
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Dieser Punkt beschäftigt mich schon sehr, sehr lange. Nach fast 3 Jahren sind 2 X 1 TB wirklich nicht mehr state of the art wie man so schön sagt. Als die ersten 2 TB Platten auf den Markt kamen, dachte ich darüber nach, auch als es die ersten 3 TB gab. Dann kam die Flutkatastrophe in Thailand und das Thema war wegen der hohen Festplattenpreise vergessen. Vor wenigen Tagen schlug ich dann zu und kaufte mir zwei 4 TB Festplatten. Auf der FAQ von Buffalo wird für dieses Modell nur eine 4 TB als empfehlenswert eingestuft, die HDS724040ALE640 bzw. auch H3IK40003272SE (Ist dasselbe Model, nur mit anderem Namen).

Die Aufrüstung im normalen Modus verlief sehr unspektakulär. Ich hatte schlimmes befürchtet. Zuerst sicherte ich die Daten auf der 2. Festplatte und baute die erste der beiden 4 TB Festplatten ein. Die Link Station fuhr danach problemlos wieder hoch und ich konnte die neue Festplatte in der Weboberfläche formatieren, was nur ein paar Minuten dauerte. Länger dauerte das Sichern der Daten der 1. Festplatte, insgesamt fast 30 Stunden! Danach tauschte ich auch diese problemlos aus.

Wenn man bedenkt, dass die Link Station Duo mit 2 X 4 TB gerade um ca. 480 EUR kostet und ich die beiden Festplatten für 320 EUR bekommen habe, ist die Ersparnis doch sehr groß.

Fazit:
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Ich besitze das Laufwerk nun schon fast 3 Jahre und bin immer noch sehr zufrieden. Sonst hätte ich es nicht auf 2 X 4 TB aufgerüstet. Es gibt aber auch negative Aspekte. Daher fasse ich die Vor- und Nachteile einmal kurz zusammen:

Positiv:

-Günstiger Preis
-Leise und kompakt
-Sehr vielseitig nutzbar (DLNA, WebServer, PrintServer etc.)

Negativ:

-Timer kann nicht zusammen mit dem „NAS Navigator 2“ genutzt werden.
-sehr träge Verwaltungsoberfläche
-Transferraten etwas niedrig (12 MB/Sec. schreiben und 45 MB/Sec. lesen), aber ausreichend für FullHD-
Material zu streamen


Gator Keyboard-Cover für Keyboards mit 88 Tasten (Stretch)
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Preis: EUR 18,94

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Passt perfekt auf mein CASIO PX-350 inkl. Notenständer, 18. Dezember 2013
Seit einigen Wochen besitze ich das PX-350 Digitalpiano von CASIO. Obwohl das Piano auf einem festen Holzständer steht, passt die Abdeckung perfekt und durch den dehnbaren Stoff kann man sie auch über den Notenständer ziehen, so dass dieser nicht jedes Mal entfernt werden muss.

Der Stoff ist sehr flexibel und macht einen qualitativ guten Eindruck. Mit der praktischen Zugkordel lässt sich die Abdeckung festzurren. Das Preis-Leistungs-Verhältnis und ein nun staubgeschütztes Piano sind mir 5 Sterne wert.


HGST 0S03356 interne Festplatte 4TB (8,9 cm (3,5 Zoll), 7200rpm, 64MB Cache, SATA III)
HGST 0S03356 interne Festplatte 4TB (8,9 cm (3,5 Zoll), 7200rpm, 64MB Cache, SATA III)
Wird angeboten von okluge
Preis: EUR 165,26

18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute und zuverlässige Festplatte zum günstigen Preis mit vielen Bildern, 18. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Neben meiner schriftlichen Rezension habe ich zahlreiche Bilder hochgeladen, wie Benchmarkergebnisse, Crystal Disk Infoprotokoll, Verpackung und natürlich von den Platten selber und dem Label. So könnt Ihr Euch besser ein Bild davon machen.

Zuerst einmal ein paar Worte zur Bezeichnung, da mir dies im Zusammenhang mit den sehr guten Testergebnissen der HDS724040ALE640 sehr wichtig war. Es gibt bei Amazon und bei anderen Händlern nämlich explizit das Model HDS724040ALE640 im Angebot, welche allerdings preislich oft weit über der H3IK40003272SE liegt. Tatsächlich ist die Bezeichnung der hier gelieferten Platte auch HDS724040ALE640 und auch die von HGST erhältliche, kostenlose Testsoftware WinDFT zeigt bei der Analyse diese Bezeichnung an.

Ich besitze aktuell eine schon betagte Buffalo Linkstation Duo mit 2 X 1 TB und die HDS724040ALE640 wird in der Herstellerliste für kompatible Festplatten als einzige mit 4 TB Größe benannt. So schieden andere Modelle wie z.B. die nahezu gleich teure NAS-Festplatte Western Digital Red aus. Das empfinde ich jedoch nicht als schlimm, da mein NAS nicht durchgehend läuft und ich auch kein RAID konfiguriert habe. Dennoch gibt der Hersteller an, dass die Hitachi HDS724040ALE640 im Dauerbetrieb laufen darf und ist somit auch für ein NAS im Dauerbetrieb geeignet. Eine Aufrüstung von 2 X 1 TB auf 2 X 4 TB ist natürlich schon eine gewaltige Verbesserung und wenn man bedenkt, dass die Link Station Duo in dieser Konfiguration fast 500 EUR kostet, auch eine kostengünstige Maßnahme und den Speicherplatz im NAS zu erhöhen.

Verpackung:
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Hier wird immer wieder bemängelt, dass Amazon schlecht verpackt. Dem kann ich nur zustimmen. Der Karton mit der Festplatte lag relativ lose im Karton (s.Bild). Da es sich bei der Festplatte um Retailware handelt, ist das zu verschmerzen, da die Festplatte selber noch einmal stoßfest in einem Herstellerkarton verpackt und somit dennoch gut geschützt ist.

Lieferumfang:
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Im Karton war neben der Festplatte auch eine knappe Anleitung und vier Schrauben zur Montage enthalten.

Inbetriebnahme:
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Bevor die Festplatten von mir im NAS verbaut wurden, habe ich mir das kostenlose Tool WinDFT von HGST heruntergeladen. Damit kann man einen Test der Festplatten durchführen und sie schon vorab auf fehlerhafte Sektoren testen. Zuerst hatte ich eine der Platten über einen USB-Adapter angeschlossen. Da sie sich sehr schnell und stark erwärmte, beschloss ich den vorübergehenden Umbau in ein Desktopgehäuse. Generell sollte man Festplatten nicht einfach offen in Betrieb nehmen, da hier die Luftzirkulation fehlt, was zu Überhitzung führen kann. Die bisherige Samsung Platte hatte ich jedoch auch einige Stunden zum Backup von Daten offen auf dem Schreibtisch liegen und sie erwärmte sich fast überhaupt nicht.

Sowohl Temperatur als auch Lautstärke sind also höher als bei meinen bisherigen Platten (Samsung HD103SI). Da diese aber nur mit 5400 Umdrehungen arbeiten, ist das nichts Ungewöhnliches. Im NAS selber hatte ich mit einem externen Temperaturfühler nach 2 Stunden Dauerbetrieb einen Wert von 30 Grad gemessen, bei einer Außentemperatur von 18 Grad. Das ist mehr als zufriedenstellend. Im PC Gehäuse lieferte CrystalDiskInfo jedoch einen höheren Wert von in der Spitze 37 Grad (s.Bild).

Ganz besonders interessant ist der Load Cycle Count (LCC): Dabei handelt es sich um die Anzahl der Parkvorgänge des Schreib-Lese-Kopfes. Bei den Green-Modellen von WD beträgt der Wert 150.000. Das klingt viel, ist aber wenig, denn die Köpfe parken bei Nichtbenutzung extrem häufig, was man nur schwer abstellen kann. So kann eine Platte in wenigen Wochen schon diesen Wert übersteigen! Diese Festplatte hat bisher genauso viele LCCs wie sie eingeschaltet wurde. Vermutlich parken die Köpfe nur nach einer längeren Zeit oder gar nicht. Lt. technischen Daten liegt hier der Wert bei 600.000, also deutlich höher als bei der Green und doppelt so hoch als bei den WD Red-Modellen. Damit stelle ich die Prognose, dass die Hitachi-Festplatte vermutlich deutlich langlebiger sein wird, als die Green-Modelle von WD und eher mit den Red-Modellen verglichen werden kann.

Auch wenn die Festplatte im ausgebauten Zustand lauter war, nach dem Einbau ins NAS konnte ich diesen Unterschied nicht mehr feststellen. Der Lüfter im NAS übertönt immer noch die Geräusche der Festplatte.

Fazit:
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Selbst wenn der Hersteller meines NAS auch andere Festplatten empfohlen hätte, wäre die Entscheidung wahrscheinlich dennoch für die Hitachi Deskstar gefallen. Gerade bei den renommierten, anderen Herstellern findet man in Foren sehr oft Beiträge über Probleme mit Ausfällen. Bei mir läuft die HDS724040ALE640 nun schon einige Zeit und es gab keine Ausfälle oder sonstige Probleme. Die Zugriffszeiten konnte ich nicht ausreizen, da mein NAS mit 12 MB/sec. Schreib- und maximal 45 MB/sec. Leserate recht träge ist. Mit einer Garantie von 3 Jahren, ist man im Vergleich zu anderen Herstellern, die weniger Garantie geben, ebenfalls auf der sicheren Seite.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 17, 2014 7:50 AM CET


Cordial CFY 1,5 WPP Y-Adapterkabel (Klinke 3,5mm stereo gold/2x Klinke 6,3mm mono gold, Länge 1,5m)
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Preis: EUR 7,30

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekte Qualität wie vor 30 Jahren, 10. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich musste beim Auspacken des Kabels unweigerlich an die 80er denken. Die Stecker sind nicht vergossen, sondern das Gehäuse ist auf die Stecker geschraubt, so dass man die Lötverbindungen des Kabels bewundern kann. Die Verarbeitung ist sehr hochwertig und ich kann mir gar nicht erklären, wie man dieses Kabel für einen so günstigen Preis anbieten kann, zumal es sich auch nicht um Massenware handelt, sondern um ein spezielles Kabel für Studioanwendung.

Ich nutze es für mein Digitalpiano, da ich zum Üben gerne Online Tutorials verwende und dafür mein Tablet in den Notenständer meines Pianos stelle und über den 3,5 mm Klinkenausgang mit meinem Piano verbinde.

Zum Test habe ich es auch einmal an den Ausgang geschaltet und mein Piano mit meiner Stereoanlage verbunden. In beiden Fällen ist der klang sehr gut , so dass ich das Kabel uneingeschränkt empfehlen kann.


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