Profil für Michael > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Michael
Top-Rezensenten Rang: 147
Hilfreiche Bewertungen: 1508

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Michael "Micha" (Darmstadt)
(TOP 500 REZENSENT)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20
pixel
10 Paar original SNEAK IT! Sneaker Socken für Sie und Ihn - Viele trendige Farben und Größen 35-50 wählbar! - Qualität von celodoro
10 Paar original SNEAK IT! Sneaker Socken für Sie und Ihn - Viele trendige Farben und Größen 35-50 wählbar! - Qualität von celodoro
Wird angeboten von celodoro
Preis: EUR 12,95

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekte Paßform, sehr gut verarbeitet und nach vielen Wäschen noch in gutem Zustand, 29. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe die Socken für meinen Sohn bestellt. Er hat Größe 42 und sie passen wie angegossen. Nichts drückt oder schneidet ein. Mittlerweile haben sie ca. 20 Waschgänge hinter sich und sehen immer noch gut aus und passen auch noch. Das setzt natürlich voraus, die Socken, was man ohnehin nicht darf, nicht in den Trockner zu stecken, sondern auf dem Wäschtrockner an der Luft trocknen zu lassen. Bisher hatten wir zu einem ähnlichen Preis Socken aus dem Discounter, die meist schon nach 10 Wäschen hinüber waren. Daher sind 5 Sterne hier voll gerechtfertigt.


Vans M FERRIS VVHKC2Q Herren Sneaker
Vans M FERRIS VVHKC2Q Herren Sneaker
Preis: EUR 26,39 - EUR 51,43

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Zu Klein ausgefallen und drückt stark, 29. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Vans M FERRIS VVHKC2Q Herren Sneaker (Schuhe)
Ich habe Größe 42 und nicht das erste Mal Online bestellt. Bei den Chucks in Größe 42 war alles perfekt.

Hier leider nicht. Die Schuhe sind mindestens eine Nummer zu klein ausgefallen und zudem haben sie unterhalb der Schnürösen einige dicke Stellen, die stark am Fuß drücken.

Daher gleich zurück geschickt und keinen Ersatz geordert, da die drückenden Stellen auch bei der größeren Version ein Problem sein werden.


Supremery Sony Xperia Tablet Z2 Tastatur Alu Bluetooth Keyboard - Deutsches QWERTZ Layout + USB Datenkabel
Supremery Sony Xperia Tablet Z2 Tastatur Alu Bluetooth Keyboard - Deutsches QWERTZ Layout + USB Datenkabel
Wird angeboten von Supremery Store inkl. MwSt
Preis: EUR 29,95

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekte Tastatur für unterwegs, 29. Juli 2014
Das Schreiben von längeren Texten auf dem Touchscreen eines Tablets oder Smartphones gehört nicht unbedingt zu meiner Lieblingsbeschäftigung. Daher spielte ich schon länger mit dem Gedanken, mir eine Bluetooth-Tastatur zuzulegen. Mit dem Model HB007 dieses Herstellers besitze ich schon eine Version mit Tabletständer. Diese Version (HB005) ist noch einmal schmäler und leichter als die HB007 und noch besser für den mobilen Einsatz geeignet.

Lieferumfang:
===========
Im Lieferumfang sind natürlich die Tastatur, ein kurzes Mini-USB-Kabel, 4 selbstklebende Gummifüße, sowie eine reich bebilderte, jedoch englische Kurzanleitung enthalten. Dort findet man auch eine Übersicht, über die verschiedenen Tastaturen des Herstellers und deren technische Daten. Bei diesem Modell handelt es sich um die HB005.

Technische Daten:
===============
- Bluetooth Standard 3.0
- Maximaler Wirkungskreis: 10 Meter
- Standby-Zeit: 100 Tage
- Nutzungsdauer im Dauerbetrieb: 100 Stunden
- Ladezeit: ca. 2 Stunden
- Druckpunkt: 80 +/- 10 Gramm
- Tastenbelegung nach QWERTZ
- Lebensdauer: 5 Millionen Tastenbetätigungen
- Lebensdauer Lithiumbatterie: 3 Jahre
- Gewicht 184 Gramm (nachgewogen mit der Küchenwaage)

Hierbei handelt es sich um die technischen Daten, die auf der Verpackung aufgedruckt sind. In der Anleitung sind abweichende Daten ausgeführt, was ich mir nicht erklären kann und daher beim Hersteller nachgefragt habe.

Design und Verarbeitung:
====================
Man könnte jetzt hier die Ergonomie-Richtlinien anlegen, die es auch für Tastaturen gibt. Da darf nichts glänzen und glitzern und alle Tasten müssen eine Normgröße und einen Normabstand haben. Das ist aber nicht der Anspruch, den diese Tastatur besitzt, da sie schon aufgrund ihrer Größe diese Anforderungen nicht erfüllen würde.

Die Tasten selbst sind schwarz und matt gehalten und die Oberfläche neben den Tasten und auch der schmale, schwarze Rand oben sind matt gummiert. Oben rechts befinden sich die Statuslampen für CAPS, Bluetooth-Suche, Laden, Power, der Ein-/Ausschalter, sowie die Connect-Taste, rechts oben an der Seite sitzt die Mini-USB-Ladebuchse. Als Anti-Rutsch-Maßnahme sind 4 selbstklebende Gummifüße beigelegt, die man selbst befestigen muss.

Die Rückseite ist aluminiumfarbig und verleiht der Tastatur so insgesamt ein edles Design.

Trotz der geringen Dicke biegt sich die Tastatur beim Schreiben kaum durch und lässt sich angenehm bedienen.

Bedienung und Kopplung:
====================
Die Kopplung ist sehr einfach: Nach kurzer Betätigung des Connect-Tasters an der Rückseite und Bluetooth-Suche am entsprechenden Gerät, gibt man nach Aufforderung einen mehrstelligen Bestätigungscode ein und drückt kurz die Enter-Taste. Schon ist die Tastatur betriebsbereit. Dies muss man natürlich nur bei der ersten Verbindung durchführen. Die Eingabe des Codes dient der Sicherheit, damit sich nicht jede Tastatur unbemerkt mit dem Endgerät verbinden kann.

Das Schreiben selbst gelingt trotz der kleinen Abmessungen sehr gut. Die Tasten haben einen angenehmen Druckpunkt von ca. 80 Gramm, was sogar im Bereich der Ergonomie-Richtwerte (40-80 Gramm) liegt. Die Funktionstasten werden teilweise auf meinem Tablet schon erkannt wie z.B. die Tasten zur Einstellung der Lautstärke und zur Bedienung des Video- und Audioplayers. Es ist natürlich manchmal nötig, am mobilen Gerät selbst noch Konfigurationen vorzunehmen, um die Tastatur den persönlichen Bedürfnissen anzupassen.

Fazit:
=====
Für mich ist diese Tastatur eine optimale Ergänzung zu meinem Smartphone, die man aufgrund der geringen Abmessungen überall hin mitnehmen kann. Daneben habe ich sie auch mit verschiedenen, anderen Endgeräten wie einer XBox360, diversen Smartphones und einem Lenovo-Notebook getestet. Sie funktionierte mit allen Geräten einwandfrei.


Supremery® Ultra Slim | Bluetooth 3.0 (Wireless) | Bluetooth Tastatur Keyboard mit eingebauter Standfunktion für iPhone iPad | Tablets | Android Phones | Samsung Galaxy Note | Samsung Galaxy Tab | Sony Xperia Z | Smartphone Handy | Windows | Apple und PC | Windows 7 + 8 | Linux | Mac OS X | Notebook | Laptop | Netbook | Mac Book
Supremery® Ultra Slim | Bluetooth 3.0 (Wireless) | Bluetooth Tastatur Keyboard mit eingebauter Standfunktion für iPhone iPad | Tablets | Android Phones | Samsung Galaxy Note | Samsung Galaxy Tab | Sony Xperia Z | Smartphone Handy | Windows | Apple und PC | Windows 7 + 8 | Linux | Mac OS X | Notebook | Laptop | Netbook | Mac Book
Wird angeboten von Supremery Store inkl. MwSt
Preis: EUR 39,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekte Ergänzung für mein Tablet (Mit Bildern!), 29. Juli 2014
Das Schreiben von längeren Texten auf dem Touchscreen eines Tablets gehört nicht unbedingt zu meiner Lieblingsbeschäftigung. Daher spielte ich schon länger mit dem Gedanken, mir eine Bluetooth-Tastatur zuzulegen.

Die Supremery Ultra Slim Tastatur sollte damit ein Ende bereiten.

Lieferumfang:
==============
Im Lieferumfang sind natürlich die Tastatur, ein kurzes Mini-USB-Kabel, sowie eine reich bebilderte, jedoch englische Kurzanleitung enthalten. Dort findet man auch eine Übersicht, über die verschiedenen Tastaturen des Herstellers und deren technische Daten. Bei diesem Modell handelt es sich um die HB007.

Technische Daten:
==================
- Bluetooth Standard 3.0
- Maximaler Wirkungskreis: 10 Meter
- Standby-Zeit: 100 Tage
- Nutzungsdauer im Dauerbetrieb: 100 Stunden
- Ladezeit: ca. 2 Stunden
- Druckpunkt: 80 +/- 10 Gramm
- Tastenbelegung nach QWERT
- Lebensdauer: 5 Millionen Tastenbetätigungen
- Lebensdauer Lithiumbatterie: 3 Jahre
- Gewicht 225 Gramm (nachgewogen mit der Küchenwaage)

Hierbei handelt es sich um die technischen Daten, die auf der Verpackung aufgedruckt sind. In der Anleitung sind abweichende Daten ausgeführt, was ich mir nicht erklären kann und daher beim Hersteller nachgefragt habe.

Design und Verarbeitung:
========================
Man könnte jetzt hier die Ergonomie-Richtlinien anlegen, die es auch für Tastaturen gibt. Da darf nichts glänzen und glitzern und alle Tasten müssen eine Normgröße und einen Normabstand haben. Das ist aber nicht der Anspruch, den diese Tastatur besitzt, da sie schon aufgrund ihrer Größe diese Anforderungen nicht erfüllen würde.

Die Tasten selbst sind schwarz und matt gehalten, oberhalb der Tasten befindet sich ein schmaler, schwarz glänzender Rand. Den hätte man auch weglassen können, was aber in Verbindung mit den meist glänzenden Displays der Tablet-PCs nicht wirklich negativ ins Gewicht fällt.

Die Rückseite ist aluminiumfarbig und besitzt oben einen schwarzen Aufsatz, der die ausklappbaren Tablethalter, einige Statuslampen, die Mini-USB-Ladebuchse, den Ein-Ausschalter, den Kopplungstaster, sowie die Knopf zum Ausklappen der beiden Tablethalter beinhaltet. Wie man auf dem Bild sehen kann, befinden sich dort auch 2 Gummifüße, die für einen sicheren Stand sorgen. Durch diesen Aufsatz erhält die Tastatur im Betrieb bereits eine leicht Schräge, wie es auch Ergonomen empfehlen.

Trotz der geringen Dicke biegt sich die Tastatur beim Schreiben kaum durch und lässt sich angenehm bedienen.

Bedienung und Kopplung:
=======================
Die Kopplung ist sehr einfach: Nach kurzer Betätigung des Connect-Tasters an der Rückseite und Bluetooth-Suche am entsprechenden Gerät, gibt man nach Aufforderung einen mehrstelligen Bestätigungscode ein und drückt kurz die Enter-Taste. Schon ist die Tastatur betriebsbereit. Dies muss man natürlich nur bei der ersten Verbindung durchführen. Die Eingabe des Codes dient der Sicherheit, damit sich nicht jede Tastatur unbemerkt mit dem Endgerät verbinden kann.

Das Schreiben selbst gelingt trotz der kleinen Abmessungen sehr gut. Die Tasten haben einen angenehmen Druckpunkt von ca. 80 Gramm, was sogar im Bereich der Ergonomie-Richtwerte (40-80 Gramm) liegt. Die Funktionstasten werden teilweise auf meinem Tablet schon erkannt wie z.B. die Tasten zur Einstellung der Lautstärke und zur Bedienung des Video- und Audioplayers. Es ist natürlich manchmal nötig, am Tablet selbst noch Konfigurationen vorzunehmen, um die Tastatur den persönlichen Bedürfnissen anzupassen.

Bei Verwendung mit einem Tablet, drückt man den Knopf in der Mitte und schon klappen 2 Halter aus dem rückseitigen Wulst, auf die man dann das Tablet abstellen kann. Das sieht zwar nicht so schick aus wie beim Microsoft Surface, erfüllt aber seinen Zweck (S. Bilder).

Fazit:
======
Für mich ist diese Tastatur eine optimale Ergänzung zu meinem Tablet. Daneben habe ich sie auch mit verschiedenen, anderen Endgeräten wie einer XBox360, diversen Smartphones und einem Lenovo-Notebook getestet. Sie funktionierte mit allen Geräten einwandfrei. Aufgrund der aus meiner Sicht sehr guten Verarbeitung ist der etwas hohe Preis dennoch gerechtfertigt.


Aukey® amzdeal Mikro USB 2.0 Kabel USB Datenkabel Mikro USB A-Stecker auf Micro-B-Stecker Mikro 5PIN weiß 30cm mit integrierten Magnet
Aukey® amzdeal Mikro USB 2.0 Kabel USB Datenkabel Mikro USB A-Stecker auf Micro-B-Stecker Mikro 5PIN weiß 30cm mit integrierten Magnet
Wird angeboten von AukeyDirect
Preis: EUR 8,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vorbei mit Kabelsalat, 20. Juli 2014
Ich war auf der Suche nach einem kurzen Kabel, um mein Smartphone zu Hause ohne großen Kabelsalat aufladen zu können, zumal mit abnehmender Kabellänge auch der Kabelinnenwiederstand fällt, was zumindest theoretisch auch einen größeren Ladestrom zur Folge hat.

Die vergoldeten Kontakte am Flachstecker und der Stecker selbst haben etwas die Optik der iPhone-Kabel. Das flache Kabel verhindert eine Verdrehung und den nicht mal so selten auftretende Kabelbruch. Durch den Magnetkontakt an den Steckern, lässt sich das Kabel nach Gebrauch einfach zusammenklappen und platzsparend verstauen.

Das längere Kabel (120 cm) besitzt eine im Umfang verstellbare Schlaufe, die auch am Kabel hin und her geschoben werden kann. So lässt sich das Kabel während und nach der Benutzung platzsparend zusammenbinden, was bei herkömmlichen, langen Kabeln, nicht möglich ist.

Ich habe das Kabel mit verschiedenen Geräten (Galaxy S3 und S4, Kindle Paperwhite) ausprobiert, auch am USB-Anschluss meines Notebooks und einige meiner Akkupacks damit geladen. Es funktioniert dabei immer zuverlässig und für den günstigen Preis gibt es an dem Kabel nichts auszusetzen. Die in einigen Rezensionen beschriebenen Unterbrechungen sind bei mir bis jetzt mit beiden Kabeln noch nicht aufgetreten. Sollte sich daran etwas ändern, werde ich meine Bewertung entsprechend anpassen.


Supremery® 7800mAh Wasserdichte Staubdichte und Stoßfeste Powerbank portabler USB Akku, externer Akku Ladegerät für LG G3, Asus MeMo Pad HD7 ME176C 7 Zoll Tablet PC, Samsung Galaxy Tab 4, Lenovo Yoga 10 HD+, iPhone, iPad, Sony Xperia, Samsung Galaxy, Galaxy Tab Pro, Galaxy Note Pro, HTC, Nokia blitzschnelles Ladegerät für alle Geräte mit USB-Anschluss, mobiler Akku für unterwegs in schwarz
Supremery® 7800mAh Wasserdichte Staubdichte und Stoßfeste Powerbank portabler USB Akku, externer Akku Ladegerät für LG G3, Asus MeMo Pad HD7 ME176C 7 Zoll Tablet PC, Samsung Galaxy Tab 4, Lenovo Yoga 10 HD+, iPhone, iPad, Sony Xperia, Samsung Galaxy, Galaxy Tab Pro, Galaxy Note Pro, HTC, Nokia blitzschnelles Ladegerät für alle Geräte mit USB-Anschluss, mobiler Akku für unterwegs in schwarz
Wird angeboten von Supremery Store inkl. MwSt
Preis: EUR 69,95

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nahezu perfekter Akkupack für Outdoor-Einsatz: Wasserdicht und stoßfest mit Videobeweis, 18. Juli 2014
Länge:: 1:36 Minuten

Ich spielte schon länger mit dem Gedanken, mir eine Outdoor Akkubank für mein spritzwassergeschütztes Sony Xperia Tablet S zuzulegen. Die Akkus moderner Smartphones oder Tablets halten meist nicht länger als einen Tag und wenn man gerade unterwegs ist, hat man so die Möglichkeit, das mobile Gerät wieder schnell aufzuladen. Nicht unterschätzen sollte man auch das Aufladen in der Arbeit. Nach aktueller Rechtsprechung ist das Aufladen privater Geräte am Arbeitsplatz verboten und kann sogar eine Abmahnung nach sich ziehen. Mit einer Akkubank hat man dieses Problem nicht mehr und ist auf der sicheren Seite.

Ein Tablet aufzuladen ist aber eine besonders große Herausforderung, da dies mit vielen externen Akkus nicht möglich ist. Mein Sony Xperia Tablet S ist mit einem internen Akku mit 6000 mAh noch relativ anspruchslos.

Noch ein Hinweis zu den Herstellerangaben: Da Smartphones und andere mobile Endgeräte zum Laden eine konstante und gleichbleibende Spannung von 5 V benötigen, schalten diese den Ladevorgang ab, sobald ein bestimmter Grenzwert unterschritten wird, so dass noch eine gewissen Restladung im Akkupack verbleibt. Deswegen kann man die Ladezeiten verschiedener Smartphones mit gleicher Akkukapazität nicht ohne weiteres vergleichen. Da sich die Kapazität auf 3,7 Volt bezieht und bei der Transformation von Energie auch Verluste entstehen, wird man also nie die Energie aus der Herstellerangabe aus dem Akkupack herausbekommen. Meist muss man ca. 30% Kapazität von der Herstellerangabe subtrahieren. Aber auch das ist nicht unbedingt immer so, da man ja nicht weiß, auf welcher Basis der Hersteller seine Angaben macht und ob er Verluste nicht schon berücksichtigt hat.

So kam das Angebot einer Teststellung für mich wie gerufen.

Lieferumfang:
===========

Im Lieferumfang sind der Akkupack, eine USB-Ladekabel und eine knappe Anleitung enthalten.

Technische Daten:
===============

Kapazität: 7800 mAh
Ladestrom Eingang: DC 5 V 1,0 A (max)
Ladestrom Ausgang: DC 5V 2,1 A (max)
Abmessungen (nachgemessen): Breite: 9 cm; Länge: 11 cm; Dicke: 3,5 cm
Gewicht: 300 Gramm (nachgewogen)

Dazu besitzt der Akkupack eine LED Taschenlampe, deren Helligkeit in 2 Stufen verstellbar ist und die sogar über eine automatische SOS Funktion verfügt. Sicher sehr nützlich, wenn man im dunklen unterwegs ist, für mich jedoch kein Testkriterium.

Der Akku selbst hat eine Kapazität von7800 mAh. Mit 300 Gramm ist die Powerbank etwas schwerer im Vergleich zu Konkurrenzprodukten. Dies ist aufgrund der aufwändigeren Verarbeitung akzeptabel.

Design und Verarbeitung:
====================

Der Akkupack kommt in einem recht klobigen Design daher, was aber der Abschottung gegen Staub, Wasser und Stöße geschuldet ist. Die geriffelte Oberfläche sorgt für Grip, so dass er auch mit nassen Händen sicher zu fassen ist. Die Ecken sind etwas verstärkt und schützen aufgrund ihrer Struktur noch einmal besonders vor Stößen. Die orangefarbenen Streifen verleihen dem Akkupack ein schönes Outdoor-Design. Unter einer gummierten Kappe befinden sich die USB Ports, so dass auch hier kein Wasser eindringen kann.

Die Taster zum Aktivieren des Ladevorgangs und der Taschenlampe sind etwas schwergängig. Deswegen wurde bei der Taschenlampe wohl auch die SOS Funktion gleich mit eingebaut.

Die Abmessungen sind für die Bauform relativ gering, wenn man die zusätzliche Verstärkung mit in Betracht zieht.

Bedienung - Aufladen - Qualität:
=========================

Eine Anmerkung zu den Ladezeiten:

Die Ladezeit eines Smartphones hängt von sehr vielen, verschiedenen Faktoren ab. Entscheidend ist z.B. der Ausgangsstrom des Ladegerätes. Laden per USB 2.0 liefert nur 0,5 A Ladestrom, mit USB 3.0 bekommt man immerhin 0,9 A. Das Ladegerät des Samsung Galaxy S4 liefert 2,1 A und das meines Tablets Sony Xperia S immerhin noch 1,5 A, jeweils bezogen auf 5 Volt. Die meisten Akkubänke schaffen angeblich bis zu 2,1 A bei 5 Volt. Damit nicht genug. Auch die interne Ladeelektronik und das verwendete Kabel beeinflussen maßgeblich die Zeit bis zur vollständigen Aufladung. Längere Kabel verursachen teils hohe Leistungsverluste aufgrund des größeren Widerstandes, so dass bei extremen Längen der Ladestrom sogar halbiert werden kann. Manche Geräte verweigern bei bestimmten Konstellationen die Aufladung. Deshalb verwende ich bei meinen Tests nur Ladegeräte mit Anschluss für ein USB-Kabel, so dass ich immer das gleiche Kabel und Ladegerät verwenden kann. Zudem kommt noch hinzu, dass nach der Spezifikation des USB-Forums der maximale Ladestrom auf 1,5 A begrenzt ist. Möchte man ein Smartphone oder Tablet mit einem Ladegerät laden, das einen höheren Strom liefert, muss das Endgerät den AC-Lademodus unterstützen, der es erlaubt, auch mit höheren Stromstärken zu laden. Beim Samsung Galaxy S4 ist dies zumindest der Fall.

Zuerst einmal muss der Akkupack selbst aufgeladen werden, was ca. 8 Stunden dauert und bei einer Stromaufnahme von 1 A den Herstellerangaben entspricht.

Sowohl während des Ladens von Endgeräten, als auch beim Aufladen der Powerbank, signalisieren 4 blaue LEDs den Ladezustand in 25%-Schritten. Durch Druck auf den Taster bekommt man im Ruhezustand ebenfalls die aktuelle Kapazität angezeigt. So hat man immer im Blick, in welchem Zustand sich die Powerbank befindet.
Die Ladezeit lässt sich relativ einfach ermitteln: Zeit = (Kapazität in mAh / Ladestrom in mA) x 1,3 (Korrekturfaktor für Verluste durch z.B. Wärmeabgabe). Dabei handelt es sich nur um einen Richtwert, für eine grobe Schätzung.
Um einen annähernd ähnlichen Ausgangszustand vor dem Laden zu erhalten, erfolgte der Anschluss der Geräte erst, nach automatischer Ausschaltung aufgrund des leeren Akkus und wurden erst nach vollständiger Aufladung wieder eingeschaltet. In der Praxis können somit die Ladezeiten variieren, da man dort das Smartphone ja meist im eingeschalteten Zustand lädt.

Laden mit Netzteil:

D.h. die Ladezeit eines Samsung Galaxy S4 würde mit dem mitgelieferten Ladegerät (2100 mA) bei einer Akkukapazität von 2600 mAh ca. 1,6 Stunden dauern bzw. ca. 95 Minuten. Tatsächlich benötigt das Samsung Galaxy S4 beim Laden mit Originalzubehör ca. 110 Minuten.
Mein Tablet benötigte mit Originalzubehör (1,5 A) ca. 4 Stunden und bei Verwendung des Samsung Galaxy S4 Ladegeräts mit 2,1 A sogar nur ca. 3 Stunden.
Beim Samsung Galaxy S3 dauert die Aufladung mit dem 2,1 A Ladegerät etwas über eine Stunde.

Laden mit der Powerbank:

Für meinen Test habe ich das Samsung Galaxy S4 (2600 mAh), Samsung Galaxy S3 (2100 mAh) und mein Sony Xperia Tablet S (6000 mAh) verwendet. Zum Starten des Ladevorgangs oder Anzeigen der aktuellen Kapazität muss kurz der kleine Taster auf der Oberseite gedrückt werden. Dieser ist aufgrund der wasserdichten Ausführung etwas schwergängig zu betätigen.
Das Samsung Galaxy S4 konnte ich etwas weniger als 2,5 Mal aufladen, was einer Kapazität von ca. 6200 mAh beträgt. Beim Samsung Galaxy S3 erfolgte der Ladevorgang ca. 3 Mal. Mein Tablet Sony Xperia Tablet S konnte gerade noch voll aufgeladen werden. Das war ja auch meine Anforderung, so dass ich beide im Badeurlaub am Stand benutzen kann, ohne mir Sorgen um eindringenden Sand oder Wasser machen zu müssen. Die Ergebnisse mit den drei Mobilgeräten lassen auf eine tatsächlich nutzbare Kapazität von ca. 6200 mAh schließen, was ein recht guter Wert für einen Akkupack ist.

Die Ladegeschwindigkeit entspricht nicht ganz der Herstellerangabe: Das Samsung Galaxy S4 war bei mir in ca. 2 1/2 Stunden aufgeladen und der Ladevorgang dauerte damit 40 Minuten länger, als mit dem Originalnetzteil, welches ebenfalls 2,1 A liefert. Beim Samsung Galaxy S3 benötigte die Aufladung volle 120 Minuten, also nahezu doppelt so lange als mit dem Netzladegerät. Die Ladezeit meines Tablets betrug stolze 6 Stunden, so dass hier ebenfalls mit nur ca. 1 A Ladestrom geladen wurde. Das konnten andere von mir getestete Akkupacks schon besser.

Die Ladezeiten sind aufgrund des geringen, tatsächlichen Ausgangsstroms relativ hoch und betragen im Vergleich zum ebenfalls von mir getesten Aukey® amzdeal A1 Moving Life 8000mAh fast doppelt so lange. Dieses liefert ebenfalls einen Ausgangsstrom von 2,1 A und schaffte es, dass Samsung Galaxy S3 in etwas über einer Stunde voll aufzuladen.

Härtetest:
========

Ein Video sagt mehr als viele Worte. Daher habe ich die Wasser- und Stoßfestigkeit in einem kleinen Video belegt.
Der mehrfache Sturz aus ca. 1,0 m Höhe auf einen harten Fliesenboden hinterließ überhaupt keine Spuren. Wahrscheinlich dürften auch Stürze aus größeren Höhen kein Problem sein. Auch der ca. 15-minütige Aufenthalt im heimischen Waschbecken konnte dem Akkupack nichts anhaben. D.h. dem Einsatz unter erschwerten Bedingungen ist dieser Akkupack auf jeden Fall gewachsen.

Fazit:
=====

Die Supremery® 7800mAh Powerbank hinterlässt bei mir einen gemischten Eindruck. Auf der einen Seite ist sie perfekt für den Outdoo-Einsatz geeignet, auf der anderen Seite hätte ich mir kürzere Ladezeiten gewünscht.

Deswegen wären 5 Sterne auch nicht gerechtfertigt. Das wäre einfach unfair gegenüber den Produkten, die nahezu den maximalen Ladestrom bei der Aufladung liefern.

Eine Bewertung kann auch immer nur subjektiv durchgeführt werden. Eigentlich tendierte ich zuerst zu 3 Sternen, aber aufgrund der wirklich sehr guten Outdoor-Fähigkeiten, die mir persönlich besonders wichtig waren, ziehe ich nur einen Stern ab, so dass ich in Summe 4 Sterne vergebe und für die Anwendung im Outdoor-Bereich eine Empfehlung ausspreche.


Aukey® Interner Induktiver qi Lade-Empfänger für Samsung Galaxy S4 (für Samsung Galaxy S4)
Aukey® Interner Induktiver qi Lade-Empfänger für Samsung Galaxy S4 (für Samsung Galaxy S4)
Wird angeboten von AukeyDirect
Preis: EUR 19,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Passt perfekt beim Samsung Galaxy S4, 10. Juli 2014
Länge:: 2:57 Minuten

Ich besitze ein Samsung Galaxy S4 und hatte bei den Vorgängern schon 2 Mal das Problem, dass durch das häufige an- und abstecken des Mini-USB-Steckers zum Laden, ein Wackelkontakt an der Buchse entstand. So musste ich z.B. beim Samsung Galaxy S2 die komplette Buchse austauschen, da es irgendwann nicht mehr geladen werden konnte.

Das Laden mit Induktion ist nicht neu. Die meisten elektrischen Akkuzahnbürsten werden mit Induktionsladegeräten aufgeladen, da in Feuchträumen nichts anderes denkbar ist. Für viele Spielekonsolen gibt es ebenfalls Induktionsladegeräte für die Controller. So besitze ich schon seit Jahren einen Induktionslader für meine mittlerweile betagten Wii-Controller und bin damit sehr zufrieden.

Die Technik selbst besitzt, wie es oft der Fall ist, verschiedene Standards von verschiedenen Herstellern. Der beim S4 implementierte Qi-Standard stammt vom Wireless Power Consortium, an dem verschiedene Smartphone-Hersteller beteiligt sind.
Das Samsung Galaxy S4 hat zwar eine QI-Schnittstelle, besitzt jedoch leider keinen Induktionsempfänger, so dass man diesen zusätzlich benötigt.

Wie das ganze aufgebaut wird, kann man meinem kleinen Video entnehmen. Ergänzend dazu möchte ich zusammenfassen, was mir gut und weniger gut gefällt:

+ Kontaktloses Laden und dadurch kein Verschleiß der Mini-USB-Buchse
+ Laden auch mit Silikonschutzhülle möglich.
+ Abmessungen sind kompakt, d.h. der Gehäusedeckel schließt sauber und man sieht von außen nur eine kleine Beule. Das erste Schließen war noch etwas schwer, weil ich beim Videodreh nur Eine Hand frei hatte. Mit beiden Händen gibt es keine Probleme, den Akkudeckel aufzudrücken.
+ Kaum Temperaturentwicklung

- Ladevorgang dauert mit ca. 3 1/2 Stunden recht lange
- Zugang zur Micro-SD-Karte wird verdeckt, was einen Wechsel fummelig macht

Fazit:

Ich habe lange überlegt, ob ich wegen der langen Ladezeit einen Stern abziehe. Leider ist die lange Ladezeit dem Wirkungsgrad von 60-70 % geschuldet. Das bedeutet, dass durch die Umwandlung von Energie in eine andere Form immer Verluste auftreten, egal ob in Form von Induktion oder Licht. Dadurch wird der Ladestrom geringer und das Laden selbst dauert einfach länger. Das ist also kein spezieller Nachteil dieses Produkts.

Für mich ist der Aukey QI Empfänger eine gute Ergänzung zum Galaxy S4, obwohl er wegen der langen Ladezeiten nicht immer zum Einsatz kommen wird. Wirklich interessant wird es erst in der Zukunft, wenn es an vielen öffentlichen Plätzen Induktionsladestationen gibt. So wünschen es sich jedenfalls die Hersteller.

Das kostenlose Rezensionsexemplar wurde mir von der Firma Lighting EVER freundlicherweise zur Verfügung gestellt.
Die Firma Lighting EVER hat natürlich keinen Einfluss auf den Inhalt und die Bewertung des Produktes genommen oder mir sonst irgendwelche Vorgaben gemacht.


Aukey® QI Ladegerät Wireless Charging für direkte Ladung an das Nexus 4/5/7, HTC 8X, HTC Droid DNA, Nokia Lumia 920, und alle Qi kompatiblen Handys
Aukey® QI Ladegerät Wireless Charging für direkte Ladung an das Nexus 4/5/7, HTC 8X, HTC Droid DNA, Nokia Lumia 920, und alle Qi kompatiblen Handys
Wird angeboten von AukeyDirect
Preis: EUR 35,99

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Funktioniert perfekt mit dem Samsung Galaxy S4 (N7 Weiß), 10. Juli 2014
Länge:: 2:57 Minuten

Ich besitze ein Samsung Galaxy S4 und hatte bei den Vorgängern schon 2 Mal das Problem, dass durch das häufige an- und abstecken des Mini-USB-Steckers zum Laden, ein Wackelkontakt an der Buchse entstand. So musste ich z.B. beim Samsung Galaxy S2 die komplette Buchse austauschen, da es irgendwann nicht mehr geladen werden konnte.

Zunächst einmal musste ich feststellen, dass hier Rezensionen vermischt werden, die eigentlich nicht zusammenpassen: Das von mir getestet Model besitzt integrierten KEINEN Akku, was aber bei anderen Rezensionen der Fall war. Ich besitze die Variante N7 weiß!

Das Laden mit Induktion ist nicht neu. Die meisten elektrischen Akkuzahnbürsten werden mit Induktionsladegeräten aufgeladen, da in Feuchträumen nichts anderes denkbar ist. Für viele Spielekonsolen gibt es ebenfalls Induktionsladegeräte für die Controller. So besitze ich schon seit Jahren einen Induktionslader für meine mittlerweile betagten Wii-Controller und bin damit sehr zufrieden.

Die Technik selbst besitzt, wie es oft der Fall ist, verschiedene Standards von verschiedenen Herstellern. Der beim S4 implementierte Qi-Standard stammt vom Wireless Power Consortium, an dem verschiedene Smartphone-Hersteller beteiligt sind.
Das Samsung Galaxy S4 hat zwar eine QI-Schnittstelle, besitzt jedoch leider keinen Induktionsempfänger, so dass man diesen zusätzlich benötigt.

Wie das ganze aufgebaut wird, kann man meinem kleinen Video entnehmen. Nach dem Auflegen blinkt die an der Kopfseite angebrachte LED dezent abwechselnd rot.

Ergänzend dazu möchte ich zusammenfassen, was mir gut und weniger gut gefällt:

+ Kontaktloses Laden und dadurch kein Verschleiß der Mini-USB-Buchse
+ Laden auch mit Silikonschutzhülle möglich.
+ Das Smartphone muss nicht exakt parallel aufgelegt werden
+ Gummifüße verhindern wegrutschen
+ Abmessungen des zugehörigen Senders sind kompakt, d.h. der Gehäusedeckel schließt sauber und man sieht von außen nur eine kleine Beule. Das erste Schließen war noch etwas schwer, weil ich beim Videodreh nur Eine Hand frei hatte. Mit beiden Händen gibt es keine Probleme, den Akkudeckel aufzudrücken.
+ Für Smartphones verschiedener Hersteller nutzbar
+ Kaum Temperaturentwicklung

- Ladevorgang dauert mit ca. 3 1/2 Stunden recht lange
- Zugang zur Micro-SD-Karte wird verdeckt, was einen Wechsel fummelig macht
- Direkter Kontakt nötig, d.h. kein wirklicher Vorteil beim Nutzen
- Höherer Energieverbrauch durch Umwandlungsverluste
- Höherer Preis als herkömmliches Ladegerät

Fazit:

Ich habe lange überlegt, ob ich wegen der langen Ladezeit einen Stern abziehe. Leider ist die lange Ladezeit dem Wirkungsgrad von 60-70 % geschuldet. Das bedeutet, dass durch die Umwandlung von Energie in eine andere Form immer Verluste auftreten, egal ob in Form von Induktion oder Licht. Dadurch wird der Ladestrom geringer und das Laden selbst dauert einfach länger. Das ist also kein spezieller Nachteil dieses Produkts.

Für mich ist das Aukey QI Ladegerät eine gute Ergänzung, obwohl es wegen der langen Ladezeiten nicht immer zum Einsatz kommen wird. Wirklich interessant wird es erst in der Zukunft, wenn es an vielen öffentlichen Plätzen Induktionsladestationen gibt. So wünschen es sich jedenfalls die Hersteller. Bis dahin genieße ich die Bequemlichkeit, wenn ich von der Arbeit nachhause komme, einfach das Smartphone auf die Ladestation zu legen, ohne groß noch einen Stecker anstöpseln zu müssen.


ABUS Kettenschloss IVY 9100/110, Black, 110 cm, 52544
ABUS Kettenschloss IVY 9100/110, Black, 110 cm, 52544
Preis: EUR 61,40

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr sicher, schwer, aber leicht zu handhaben, 26. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich benötigte ein Schloss, um mein nicht ganz so billiges MTB beim Lauftreff im Wald sicher abzuschließen. Da hier die Diebstahlgefahr recht hoch ist, informierte ich mich zunächst, welche Schlösser in diversen Tests gut abschnitten, besonders was das Thema Picking angeht.

Da ich das Schloss am Fahrrad selbst befestigen wollte, war mir ein Bügelschloss zu sperrig, Faltschlösser zu unhandlich in der Bedienung und normale Panzerschlösser mit Stahlseilinlay zu unhandlich.

So stieß ich auf dieses Schloss hier, welches von 4 Fachzeitschriften befriedigend getestet wurde. Ein befriedigend ist für diese Schlosskategorie schon eine gute Note, denn viel bessere zu diesem Preis gibt es nicht.

Nach dem Auspacken musste ich erst mal schlucken: Es sieht schon sehr groß aus, hat aber keine 4 cm Durchmesser, wie jemand hier schrieb. Maximal ca. 2,5 cm. Die Nylon-Ummantelung wirkt extrem stabil und ist doch so flexibel, dass man das Schloss einfach eng um den Sattel wickeln kann. Anforderung erfüllt. Das Gewicht von fast 3 kg ist zwar recht hoch, aber im Vergleich zum Körpergewicht, das auch mal um 3 kg schwanken kann, relativiert sich das.

Ich habe die 110er Variante gewählt, weil ich das Rad samt Hinterrad abschließen möchte. Mit 85 cm wäre das schon recht eng und der Aufpreis ist nicht hoch. Die Schließung selber funktioniert sehr gut. Der Schlüssel hakt nicht, bleibt jedoch nach dem Öffnen im Schloss und kann nicht rausgezogen werden.

Insgesamt bin ich mit dem Schloss also sehr zufrieden und vertraue ihm mein MTB mit einem guten Gefühl an.

Nachtrag vom 02.08.2014:

Leider hat sich bei mir die Nylonummantelung gelöst, was aber nicht am Schloss liegt, sondern am befestigen unterhalb des Sattels. Das Schloss lag auf dem Bremsbügel auf und die Ummantelung hatte sich an einer der Schrauben aufgescheuert. Also bitte nicht denselben Fehler machen wir ich und darauf achten, dass beim Fahren das Schloss auf keinen scharfkantigen Teilen aufliegt.


BenQ W1080ST Kurzdistanz DLP-Projektor (3D, Kontrast 10000:1, Full HD, 1920 x 1080 Pixel, 2000 ANSI Lumen, HDMI) weiß
BenQ W1080ST Kurzdistanz DLP-Projektor (3D, Kontrast 10000:1, Full HD, 1920 x 1080 Pixel, 2000 ANSI Lumen, HDMI) weiß
Wird angeboten von Beamer-Discount
Preis: EUR 799,00

41 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen BenQ 1080ST - In der Kürze liegt die Würze ..., 24. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
... was auf die Projektionsdistanz zutrifft, nicht aber auf meine Rezension, denn das würde diesem tollem Projektor nicht gerecht.

Erst einmal finde ich es ungünstig, dass hier die Rezensionen des W1080ST und W1070 vermischt werden. Es handelt sich um 2 unterschiedliche Produkte und unter den deutlich mehr Rezensionen zum W1070 sind die zum W1080ST kaum zu finden. Dennoch dürfen sich auch Interessenten für den W1070 meine Rezension gerne durchlesen, da es auch zahlreiche Überschneidungen gibt.

Vorbertrachtung:
==============
Obwohl ich bereits einen guten LCD TV besitze, träumte ich schon lange von einem Projektor, um ein wirklich großformatiges Bild ins Wohnzimmer zu zaubern. Bisher waren solche Geräte kaum zu bezahlen und kosteten bei entsprechend hoher Lichtstärke von 2000 ANSI-Lumen und mehr meist einige Tausend EUR. Dies hat sich in letzter Zeit grundlegend geändert. Teilweise sind 3D-fähige FullHD-Beamer schon für wenige Hundert EUR zu haben. Vergleicht man den Preis mit dem, was z.B. ein 80" Monitor aktuell kostet, liegen dazwischen sprichwörtliche Welten, zudem ein Projektor auch problemlos mehrere 100" darstellen kann.

Warum also viel Geld für einen noch größeren Fernseher ausgeben? Aber zunächst einmal sollte man die Anforderungen klären.

In meinem Fall waren diese relativ klar:
*Große Bilddiagonale von ca. 100 Zoll.
*Flexibler Einsatz in Wohn- und Schlafzimmer, sowie im Hobbykeller und auch im Garten.
*Optisch unauffällige Lösung, d.h. kein Beamer mitten im Raum an der Decke und auch keine feste Leinwand, die das Wohnzimmer verschandelt.
*Anschluss von Spielekonsolen wie z.B. die Xbox360.
*Möglichst großes Bild bei möglichst kurzer Distanz.
*FullHD und 3D

Mit einem 47" LCD TV ist 3D nicht wirklich optimal, wenn man zwischen 3 und 3,50 m entfernt sitzt. Der Effekt verpufft sozusagen, weil der Sitzabstand zu groß ist und selbst wenn man sich nahe davor setzt, fühlt es sich einfach nicht so an wie im Kino. Das Gehirn merkt den Unterschied! Daher war nach ein paar Filmen in 3D auf meinem 47" LCD die Begeisterung schnell wieder verflogen.

Ach ja, natürlich gab es auch ein Budget: Der Gesamtpreis inkl. Zubehör durfte 1000 EUR nicht überschreiten!

Zuerst kam der wohl beliebteste Projektor am Markt, der BenQ W1070 in Betracht. Dieser hat aber für mich den Nachteil, sehr weit von der Leinwand entfernt stehen oder an der Decke hängen zu müssen. Damit war das Thema Flexibilität nicht abgedeckt. Zufällig fand ich dann heraus, dass das Model W1080ST von BenQ mit dem zuvor genannten nahezu identisch ist, jedoch eine Weitwinkellinse besitzt, die es ermöglicht, den Beamer selbst bei großen Diagonalen, extrem nahe an der Leinwand aufstellen zu können, so dass man sich mit der Konsole austoben kann, ohne dass es Schatten auf die Leinwand wirft.

Besonders hilfreich für die Berechnung des Abstandes war für mich die Seite von projectorzentral. Hier kann man seinen bevorzugten Beamer eingeben und den optimalen Abstand oder die Größe der Leinwand ermitteln. Damit findet man schnell heraus, welche Leinwandbreite für die gewünschten Räumlichkeiten optimal ist, ohne lange irgendwelche Handbücher studieren zu müssen.

Nachdem ich mich ausreichend informiert hatte, bestellte ich mir also den BenQ 1080ST, den derzeit einzigen Beamer mit FullHD, 3D und Kurzdistanztechnik.

1. Lieferumfang
============

Was bekommt man für knappe 800 EUR?

BenQ W1080ST
*Den BenQ W1080ST
*Beleuchtete Fernbedienung mit Batterien
*Kurzanleitung
*Ausführliches Handbuch auf CD
*Netzkabel
*KEINE 3 D-Brillen!
*Eine schöne Tasche zum Transport des Beamers mit Ablagefach für Fernbedienung und Zubehör.

Da die 3D-Brillen selten beim Lieferumfang eines 3D-fähigen Gerätes dabei sind, kann man das auch hier verschmerzen.

2. Technische Daten
================

Hier erwähne ich nur die wesentlichen Daten, die für mich kaufentscheidend waren und nicht überall unter den technischen Daten gelistet sind:
*Full HD 1080p
*3D inkl. Transmitter
*Lichtstärke: 2000 ANSI-Lumen
*Farbrad mit 6 Segmenten (Vermindert Regenbogeneffekt)
*2 HDMI Eingänge
*Mini-USB-Eingang zur Steuerung von Präsentationen mit dem PC
*VGA-Eingang
*Komponenteneingang
*S-Video Eingang
*FBAS-Video- und Audioeingang
*Analoger Audioausgang
*Integrierter Lautsprecher
*Kurzdistanzlinse
*Maximale Leinwandgröße: 5,969 m Diagonale bei mind. 5,949 m Abstand (bezogen auf 16:9 Format)
*12 Volt Trigger (zur Steuerung von z.B. Beleuchtung)
*Abmessungen: 31,2 x 24,4 x 10,4 cm
*Gewicht: 2,8 kg

Ein digitaler, optischer Ausgang für den Ton wäre wünschenswert gewesen. Zudem fehlt im Gegensatz zum W1070 eine Lensshift-Funktion, die ich aber nicht vermisse.

Unterschiede zwischen BenQ W1070 und BenQ W1080ST

Auf dem ersten Blick scheint der Unterschied nur in der Kurzdistanzprojektion zu bestehen. Es gibt aber noch mehr Unterschiede:
*Der W1080ST besitzt kein Lensshift!
*Der W1080ST besitzt eine deutlich größere Projektionsfläche mit einer Diagonalen von 7,620 m bei mind. 4,566 m Abstand (Bezogen auf 16:9 Format)

3. Verarbeitung und Design
=====================

Optisch gefällt mir der BenQ W1080ST sehr gut. Gerade wenn man Geräte in schwarzer Klavierlackoptik nicht mehr sehen kann, ist der W1080ST eine richtige Augenweide. Alle Kanten sind schön abgerundet und die silberfarbenen Seitenteile harmonieren sehr gut mit der glänzenden, weißen Oberseite. Die Abmessungen sind sehr kompakt und das geringe Gewicht von weniger als 3 kg kommt dem Wunsch nach Mobilität sehr entgegen.

Die Verarbeitung ist trotz ausschließlicher Verwendung von Kunststoffen aus meiner Sicht sehr hochwertig und gelungen. Bei genauerem Betrachten, fiel mir eine Kerbe an der Linse auf. Ich dachte zunächst an einen Einzelfehler, aber nachdem ich mir eines der Produktbilder auf der Homepage angeschaut habe, konnte ich dort die gleiche Kerbe an der gleichen Stelle erkennen. Auf die Bildqualität hat dies keinen Einfluss, jedoch könnte ich mir vorstellen, dass dadurch Staub in die Linse eindringen kann. Daher habe ich den Hersteller kontaktiert, der sich dieser Fragestellung angenommen hat. Sobald ich ein Ergebnis habe, werde ich darüber berichten. Da es keinen Einfluss auf die Bildqualität hat, bleibt es bei 5 Sternen.

Dass der BenQ W1080ST für den mobilen Einsatz konzipiert wurde, zeigt sich auch im mitgelieferten Zubehör. Eine praktische Tasche erlaubt es, den Beamer überall hin mitzunehmen und ihn bei Nichtgebrauch staubsicher zu verstauen.

4. Bedienung
==========

Die Bedienung kann entweder über die Fernbedienung oder über die Drucktasten direkt am Gerät erfolgen. Da man den Raum i.d.R. abdunkeln wird, ist eine beleuchtete Fernbedienung unumgänglich. Der Druckpunkt der Tasten auf dem Gerät selbst, wie auch auf der Fernbedienung ist sehr gut und präzise. Die rote Hintergrundbeleuchtung der Fernbedienung ist gewöhnungsbedürftig und etwas kontrastarm.

Die Übertragung der Codes auf meine lernfähige Fernbedienung stellte kein Problem dar. So bin ich auch nicht mehr auf die rote Hintergrundbeleuchtung der beiliegenden Fernbedienung angewiesen.

Das Menü ist sehr übersichtlich und man findet sich auch ohne Anleitung schnell zurecht. Hier können zahllose Einstellungen vorgenommen werden, von der einfachen Einstellung der Helligkeit bis hin zum kompletten Farbmanagement der einzelnen Primärfarben.

5. Aufstellung, Leinwand, Sitzabstand
=============================

Der W1080ST besitzt - im Gegensatz zum W1070 - KEINE vertikale Lensshift-Funktion! Das war für mich kein Problem, da ich den Beamer ja mobil einsetzen und damit nicht an der Decke montieren wollte.

Zur besseren und stufenlosen Ausrichtung, besorgte ich mir noch einen passenden Tischhalter, den Vogels EPT 6525. Das erleichtert die Ausrichtung ungemein und sieht auch wesentlich besser aus, als ein Stapel Zeitschriften. Als weitere Einstellmöglichkeiten sind der ausziehbare vordere Standfuß, sowie einer der herausdrehbaren hinteren Füße zu nennen. Damit lassen sich der Projektionswinkel und die Bildhöhe einstellen, falls die Unterlage nicht eben ist.

Der richtige Sitzabstand ist natürlich eine nicht zu unterschätzende Fragestellung. Bei einem FullHD-Beamer wird allgemein die 1,5 fache Breite der Leinwand empfohlen, um den Tennisballeffekt zu vermeiden, der zu Verspannungen führen kann, weil man nicht die ganze Leinwand überblickt und den Kopf ständig drehen muss, wie es eben bei einem Tennisspiel der Fall ist.

Ich hatte mir zuerst den Beamer gekauft und an einer Wand verschiedene Bildgrößen ausprobiert. So findet sich aus meiner Sicht am besten die richtige Bildgröße. Große Bildschirmdiagonalen wirken in der Theorie schon gewaltig, können einen in der Praxis aber fast schon erschlagen. Ich wollte zuerst eine 3 Meter breite Leinwand ordern, überlegte es mir dann aber nach einigen Tests anders und entschied mich für die Variante mit 2,2 Meter.

Da ich ca. 3,5 m von der Leinwand entfernt sitze, war eine Breite von ca. 2,2 Meter optimal für mich. Zudem sollte die Leinwand mobil sein, so dass eine Deckenbefestigung ausschied. Gerade hier ist die Qualität wichtig, denn die Leinwand sollte natürlich auch mehrere Auf- und Abbauten problemlos überstehen.

Unter Berücksichtigung all dieser Gesichtspunkte fiel meine Entscheidung auf die mobile 16:9 Leinwand von Celexon mit 2,19 m x 1,23 m, mit der man viele Einstellmöglichkeiten inkl. Keystone Korrektur über Keystone-Bügel bekommt.

Der Aufbau ist somit denkbar einfach: Ständer ausklappen, Leinwand nach oben ausziehen und in den Bügel einhängen, Höhe mit der Rändelschraube einstellen und durch Lösen der Arretierung am Tragegriff ganz nach unten ausziehen und dort in der Position fixieren. Ist man fertig, klappt man die Leinwand zusammen und "versteckt" sie z.B. so wie ich neben dem Schrank an der Wand.

Das alles ist jetzt sicher nicht extrem professionell, aber in meiner Situation die beste Variante. Sicher kann man einen Beamer an der Decke befestigen, eine Wand entsprechend streichen oder eine passende Leinwand an der Decke montieren. Aber all das geht auf Kosten der Mobilität. Mir war es besonders wichtig, die Leinwand schnell mal in den Hobbykeller oder in das Schlafzimmer oder auf die Terrasse zu schaffen. Dafür braucht man eine mobile Leinwand, deren Tragegestell eine gute Qualität besitzt, so dass ihr auch häufiges Auf- und Abbauen nichts ausmachen.

6. Einrichtung und Anschluss an's Heimkino
==================================

Nachdem alle Vorbereitungen abgeschlossen sind, der richtige Aufstellort gefunden und die passende Leinwand installiert ist, kommen wir zur Einrichtung des BenQ W1080ST. Viel gibt es dazu aber gar nicht zu sagen, denn der W1080ST liefert dank ISFccc (Imaging Science Foundation) , genau wie der W1070, bereits "out of the box" ein traumhaft natürliches und kontrastreiches Bild. Der W1080ST stellt automatisch die für den jeweiligen Aufstellungsort passenden Parameter für Kontrast, Schärfe und Farbwiedergabe ein. D.h. anschließen, einschalten, ausrichten und schon kann es losgehen.

Der Anschluss an meinen AV-Receiver stellte aber eine kleine Hürde dar, da dieser nur einen HDMI-Ausgang besitzt und der Fernseher ja für das normale Tagesprogramm weiterhin genutzt werden sollte. Ein HDMI-Umschalter eignet sich nur für den Anschluss mehrere Geräte an einen HDMI-Eingang. Möchte man aber mehrere Geräte an einen HDMI-Ausgang anschließen, benötigt man eine HDMI-Matrix, sofern man nicht jedes Mal das Kabel manuell umstecken möchte.

Der Beamer selbst hat einen eingebauten Lautsprecher, der sogar erstaunlich gut klingt. Nicht schlechter als in so manchem LED-TV.

Der Nachteil eines so hellen Beamers ist natürlich, dass er eine entsprechende Geräuschkulisse verbreitet. Im SmartEco-Modus ist diese noch moderat und nur in leisen Sequenzen wahrnehmbar. Auch hier habe ich die Erfahrung gemacht: Am Anfang fällt es noch auf, aber spätestens nach 2-3 Filmen höre ich den Beamer nicht mehr.

7. Bildqualität 2D:
==============

Ich hatte schon den ein oder anderen Beamer aus der Firma zum Testen zu Hause, wobei auch durchaus hochwertige Geräte dabei waren. Der BenQ W1080ST legt hier definitiv eine Schippe drauf. Das Bild ist selbst bei Tageslicht und seitlichem Lichteinfall sehr gut zu erkennen. Lediglich bei direkter Sonneneinstrahlung, reichen die 2000 ANSI-Lumen des BenQ W1080ST nicht mehr aus, um ein sichtbares Bild zu erhalten. An Public Viewing bei Tageslicht im Garten ist so natürlich nicht zu denken, denn da braucht man Lichtstärken im Bereich von mehreren tausend Lumen. Nicht umsonst werden bei professionellen Events LED-Leinwände eingesetzt.

Selbst bei eingeschaltetem Licht war das Bild sogar im SmartEco-Modus noch perfekt zu erkennen. Problematisch ist also wirklich nur Sonnenlicht, besonders wenn es von der Seite und direkt auf die Leinwand einfällt.

Der erste Test fand dann auch pünktlich zum Eröffnungsspiel der Fußball WM 2014 statt:

Da die meisten TV-Sender noch in 720p übertragen und damit mit einer Auflösung von 1280 x 720 Bildpunkten, ist ein Sitzabstand von 3 Meter hier schon grenzwertig. Hatte ich den Unterschied zwischen HD und FullHD bisher an meinem LCD-TV kaum bemerkt, spielt er hier eine sehr große Rolle, zudem die Technik des Projektors ja auf die native Auflösung von 1920 X 1080 Bildpunkten ausgelegt ist und der Projektor bei 720p entsprechend interpolieren muss.

Die Bildqualität selbst hat mich absolut überzeugt. Besonders die vielgelobte Tatsache, dass man für ein natürliches, scharfes, kontrastreiches und plastisches Bild keine Kalibrierung vornehmen muss. Einschalten, Ausrichten und schon hat man ein perfektes Bild, sofern die Lichtverhältnisse passen. Die in einigen Tests beschriebene, ungleichmäßige Helligkeitsverteilung, konnte ich nicht feststellen. Auch die Schärfe ist bis an die Bildränder konstant gleich gut. Das ist auch meinen Besuchern zum Public Viewing positiv aufgefallen!

Manche Menschen sind empfindlich gegenüber dem sog. Regenbogeneffekt. Ich hatte mich aber absichtlich nicht über die genaue Erkennung dieses Phänomens informiert, denn dann achtet man besonders darauf. Lediglich nach einigen Bieren während des ersten WM-Spiels sind mir bei schnellen Kopfbewegungen bunte Streifen aufgefallen, bei denen es sich wahrscheinlich um den Regenbogeneffekt gehandelt haben könnte. Ansonsten haben weder meine Besucher, noch ich diesen Effekt wahrnehmen können.

Die gute Bildqualität ist unabhängig von der Signalquelle: Selbst Blu-rays mit 24p Material werden in toller Qualität und ohne Ruckeln wiedergegeben. Auch mit meinem SAT-Receiver oder der Xbox360 macht der BenQ W1080ST eine gute Figur. Spielen auf einer so großen Leinwand ist wie der Übergang in eine andere Dimension! Auch die Wii (oder WiiU, wer sie hat) kommt völlig anders zur Geltung, da die kleinen Fenster im Mehrspielermodus so groß wie mein jetziger LCD-TV sind. Allerdings ist die niedrige Auflösung der Wii nur aus sicherer Entfernung zu ertragen.

8. Bildqualität 3D
=============

Ich habe schon einige Filme im Kino gesehen, deren Effekte mich regelrecht überwältigten. Natürlich hatte ich schon versucht, mir auch zu Hause das 3D-Erlebnis zu gönnen. Aber wie schon geschrieben, hatte mich das bisher nicht überwältigt.
Der BenQ 1080ST nutzt entgegen der Technik in den Kinos das Shutterverfahren mit 144 Hz und Triple Flash. Damit werden sozusagen 3 Bilder mit jeweils 48 Hz gezeichnet, zwei davon fürs linke und rechte Auge in einem Puffer, während das 3. quasi schon unterwegs ist. So soll Flimmern vermindert werden. Natürlich braucht man dafür auch spezielle Brillen.

Da es keinen Transmitter gibt, wie bei vielen LCD-TVs, wird die 3D-Brille über einen Synchronisationsblitz synchronisiert. Dieser rote Blitz zwischen den Bildern kann sich störend auswirken. Nicht alle Brillen können diesen Blitz vollständig unterdrücken. Darauf sollte man also unbedingt achten.

Die originale Brille von BenQ ist nicht ganz günstig und es wird über Synchronisationsprobleme berichtet, so dass ich mich in diversen Foren über einen gleichwertigen Ersatz informiert hatte.

Viele Empfehlungen bezüglich Tragekomfort und Bildqualität bekam die "Billigbrille" G15-DLP. Besonders auch, da mit dieser Brille der rote Synchronisationsblitz kaum sichtbar ist. In diversen Foren berichten viele Benutzer positiv über diese Brille, die offensichtlich bessere Eigenschaften als nahezu jede andere Brille besitzt.

Deswegen bestellte ich mir gleich einen 3er-Pack. Ich kann die positiven Bewertungen nur unterstreichen. Auch als Brillenträger sind sie angenehm zu tragen und drücken nicht an den Schläfen oder auf der Nase. Lediglich die Steckbügel finde ich nicht so toll, da man diese zum Verstauen in der beiliegenden Tasche erst wieder entfernen muss.

Das 3D-Bild ist nicht merklich dunkler als im 2D-Betrieb, was der hohen Lichtstärke zu verdanken ist. Der Vorteil liegt auf der Hand. Eine Leinwand mit einem höheren Gain-Faktor als 1,0 ist nicht unbedingt erforderlich. Die Popout Effekte sind bei einem Sitzabstand von ca. 3,5 m gewaltig und nicht vergleichbar mit dem, was ich auf meinen 3D-TVs gesehen habe. Avatar 3D wirkt hier erstmals so, wie ich es von den vielen Malen im Kino gewohnt war. Besonders positiv ist mir aufgefallen, dass der 3D-Effekt nahezu gar nicht mehr vom Blickwinkel abhängig ist, egal, wo man sitzt oder wie man den Kopf hält.

9. Fazit
======

Für das Komplettpaket mit dem BenQ 1080ST, der Celexon Stativleinwand, den drei 3D-Brillen G15-DLP, einem 5 Meter HDMI-Kabel und der Ligawo HDMI-Matrix habe ich weniger als 1000 EUR bezahlt und bin damit innerhalb meines geplanten Budgets geblieben.

Ich bin mit dem Projektor absolut zufrieden. Die Bildqualität überzeugt mich sowohl in 2D als auch in 3D voll und ganz und Dank der Weitwinkellinse ist der W1080ST in kleinsten Räumen nutzbar. Leinwand und Projektor können nach der Benutzung einfach platzsparend verstaut werden.

Für das Public Viewing Erlebnis im Garten taugt der BenQ W1080ST nur bedingt. Lediglich in den späten Abendstunden nach Sonnenuntergang war das Bild ausreichend hell. Für mehr reicht die Lichtstärke nicht aus und ein zu heller Beamer wäre untauglich fürs Wohnzimmer.

Es gab einige Hürden zu nehmen, so dass mein Erfahrungsbericht auch etwas umfangreicher geworden ist und so Einsteigern vielleicht auch eine kleine Orientierungshilfe bietet.

Für Anregungen und natürlich auch Kritik in Form von Kommentaren bin ich sehr dankbar.

Nachtrag vom 27.06.2014:
Heute habe ich die Antwort von BenQ erhalten. Diese Kerbe sei produktionsbedingt und entsteht, wenn der Produktionsroboter die Linse einsetzt und tritt nur bei Kurzdistanzprojektoren auf. Es handele sich weder um einen Serienfehler, noch um einen Defekt und es könne dort auch kein Staub tiefer in das Gerät eindringen. Zudem habe diese Kerbe absolut keinen Einfluss auf die Darstellungsqualität.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20