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Rezensionen verfasst von
Michael "Micha" (Darmstadt)
(TOP 100 REZENSENT)   

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SIGMA SPORT Beleuchtungsset Micro Combo
SIGMA SPORT Beleuchtungsset Micro Combo
Wird angeboten von Alle-Spielwaren
Preis: EUR 14,55

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nur für die Dämmerung geeignet, 5. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich benutze dieses Fahrradlicht nun schon einige Wochen. Die Batterien haben immer noch volle Leistung und ich fühle mich damit sicherer im Straßenverkehr. Auch mehrere Regenfälle haben den Leuchten bisher nicht geschadet.

Die Monatage ist einfach, die beiliegenden Klettbänder braucht man eigentlich nicht bei der Montage am Fahrrad. Mit den integrierten Gummibändern kann man die beiden Leuchten in wenigen Sekunden am Fahrrad anbringen und wieder entfernen.

Man wird damit auf jeden Fall zu jeder Tages- und Nachtzeit gut gesehen, jedoch ist die Front-LED nicht wirklich für völlige Dunkelheit geeignet. Der Lichtkegel ist sehr schmal und reicht nur ca. 3 m weit. Ist also keine Straßenbeleuchtung vorhanden, kann man kaum schneller als Schrittgeschwindigkeit fahren, da man einfach kaum etwas sieht. Ich kann mir daher auch nicht vorstellen, dass diese Leuchten eine Zulassung für den Straßenverkehr besitzen.


Casio Privia PX-350BK · Stagepiano
Casio Privia PX-350BK · Stagepiano

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bestes Gerät in dieser Preisklasse: Die eierlegende Wollmilchsau, 26. November 2013
Ich wollte schon immer Klavier spielen lernen, jedoch war mir dies bisher wegen fehlendem Platz und aus Kostengründen nicht möglich.

Nachdem in den letzten Jahren Digitalpianos immer erschwinglicher und klanglich hochwertiger wurden, schaute ich mir vor einigen Wochen einige Geräte im Musikladen vor Ort an, die meinen preislichen und qualitativen Vorstellungen entsprachen. Besonders wichtig waren mir auch die Abmessungen. Es sollte auf jeden Fall ein Stagepiano sein, welches man auch flexibel auf und abbauen konnte und auch die Möglichkeit besitzt, es am PC anschließen zu können.

Natürlich kommt man an den großen Herstellern wie Yamaha und KORG nicht vorbei und so spielte ich 3 Geräte an. Ich bekam gleich ein paar Kopfhörer in die Hand gedrückt und durfte mir dabei richtig Zeit lassen.

Das Yamaha P-105 ist ein sehr kompaktes Stagepiano mit einem sehr guten Klang und schon ein gutes Jahr auf dem Markt. Ganz neu ist das Yamaha DGX-650. Dieses Piano wird mit dem passenden Ständer verkauft und soll angeblich die gleichen Samples und die gleiche Tastatur wie das P-105 besitzen. Leider spielt es von den Abmessungen und vom Gewicht her in einer anderen Liga, der Schwergewichtsklasse, obwohl man es vom Ständer abschrauben und auch transportieren kann. Es schaut schon ein wenig aus, wie meine Orgel aus vergangenen Zeiten und die Vorstellung des Instruments erinnerte auch mehr an den Auftritt eines Alleinunterhalters. Klanglich gefiel mir das DGX 650 leider nicht so besonders. Obwohl auch hier das Sample vom Konzertflügel CFIIIS sein soll, klang es irgendwie dumpfer und weniger detailreich als beim P-105. Auch die vielen Hundert Samples konnten mich nicht wirklich überzeugen.

Das KORG SP-280 klang ebenfalls sehr gut und beinhaltet sogar schon den passenden Ständer, wobei aber nach und vor jedem Aufbau die 4 Füße ins Gestell rein- bzw. herauszuschrauben sind. Sehr umständlich. Der fehlende USB-Anschluss, die komplizierte Bedienung und der nicht ganz so gute Klang im Vergleich zum P-105 stellten für mich aber unüberwindbare K.O.-Kriterien dar. Zudem bekam ich ein gutes Angebot für das P-105B im Bundle, so dass ich eigentlich hätte zugreifen können. Lediglich die nicht so gut umgesetzten weiteren Klangfarben überzeugten mich nicht vollends.

Ich genehmigte mir aber noch einen Tag Bedenkzeit und fand beim Stöbern im Netz heraus, dass es auch sehr gute Digitalpianos von Casio gibt wie z.B. das PX-150 oder PX-350, welches ähnlich wie das DGX-650 ausgestattet ist, jedoch deutlich kleinere Abmessungen besitzt.

Da ich auf die vielen Features eines MIDI-Keyboards nicht verzichten wollte, jedoch ohne Einbußen in der Qualität des Pianosounds oder des Gewichts, erschien mir das PX-350 sehr interessant.

Da es vor Ort leider kein Musikhaus gibt, welches Casio Pianos vertreibt, entschied ich, auf die 30 Tage Geld-zurück-Garantie eines Online Musikhauses zurückzugreifen und das Casio PX-350 zu bestellen, was ich nicht bereuen sollte.

Die Lieferung erfolgte bereits nach 2 Tagen und zusammen mit dem Ständer Casio CS-67 PBK, der zwar für stationären Einsatz vorgesehen ist, jedoch im Bundle so günstig zu haben war, dass ich ihn mit bestellte.

Lieferumfang

Geliefert wurde alles in 2 riesigen Kartons, einer mit dem PX-350 und der andere mit dem Ständer CS-67 PBK.

•Digital Piano Casio Privia PX-350
•SP-3 Pedal (Sustain/Dämpfer)
•Netzteil
•Bedienungsanleitung in Papierform (Sowas gibt es noch und ist nicht selbstverständlich!)
•CS-67 PBK Ständer

Technische Daten

Hier führe ich nur die wichtigsten Daten auf

•Mehrdimensionale AiR Klangerzeugung (128 stimmig polyphon)
•Tri-Sensor skalierte Hammermechanik II
•"Ivory Touch" Tastatur mit gemaserter Oberflächentextur
•Dämpfer-Resonanz
•Hammer-Response
•250 Klangfarben, 180 Rhythmen, 300 Musikpresets
•Audio Aufnahmefunktion
•Sequenzer (MIDI, 5 Songs x 17 Spuren)
•Digitaleffekte (inkl. DSP)
•Registrationsspeicher
•Layer-, Split- und Duett-Funktion
•Metronom
•Pitch Bender
•Hintergrundbeleuchtetes LC-Display
•2 Kopfhöreranschlüsse
•Lautsprechersystem mit 2x8 Watt
•USB-Schnittstelle (PC)
•USB-Flashmemory-Port
•MIDI In/Out, Line In/Out

Aufbau

Der optionale Ständer ist mit den wenigen beiliegenden Schrauben schnell aufgebaut: Man steckt die 4 Muttern in das Mittelteil und befestigt dieses mit den 4 Gewindeschrauben mit den beiden Außenteilen. Nun ist noch ein Vierkantrohr aus Metall mit 2 Schrauben am Piano selbst zu befestigen. Dies soll vermutlich die Verwindungssteifheit des Digitalpianos erhöhen, damit es sich auf dem Ständer nicht durchbiegt. Danach muss nur noch das PX-350 mit den weiteren 4 Flügelmuttern fixiert werden. Erst jetzt sollte man die Transportsicherung, das Klebeband unterhalb der Tastatur, entfernen. Der Notenständer wird nach dem Auspacken einfach in die dafür vorgesehen Nut am Piano eingesetzt. Nach Anschluss des Netzteils kann es auch schon losgehen.

Verarbeitungsqualität und Design

Im Gegensatz zu einem Billiggerät fällt natürlich das hohe Gewicht von 11,6 kg sofort auf. Das ist auch verständlich, denn die Mechanik der Tastatur braucht eben ein gewisses Eigengewicht, um die Tasten eines Klaviers zu simulieren und um sich auch so anzufühlen.

Der Blick schweift zuerst über die Klaviatur, die sich nicht nur sehr hochwertig und stabil anfühlt, sie sieht auch so aus. Das liegt nicht zuletzt an der "Ivory Touch" Tastatur mit gemaserter Oberflächentextur. Auch wenn es sich nur um ein Imitat handelt, so vermittelt sie doch den Eindruck von Qualität und Eleganz. Die Tasten selber haben nur wenig Spiel zur Seite und sind über die gesamte Länge der Tastatur allesamt exakt gleich hoch angeordnet. Das Drücken der Tasten im ausgeschalteten Zustand ist deutlich hörbar und lauter als bei meinem Keyboard. Dies ist kein Mangel und durch die Mechanik begründet. Dies und die nicht ganz regelmäßigen Abstände zwischen den Tasten ist normal und konnte ich bei den beiden Yamaha Pianos ebenso feststellen. Die Tasten dürfen sich nur nicht berühren!

Das Piano selber ist aus mattem Kunststoff gefertigt, was vor Fingerabdrücken schützt. Die Lautsprecher bestehen aus einem Tief- und Hochtöner. Die Klangaustrittsöffnungen befinden sich oben und hinten und sind mit schwarzem Stoff bezogen, was edler wirkt, als ein einfaches Metallschutzgitter.

Die Anschlussbuchsen sind leider nicht farblich hervorgehoben beschriftet, so dass man bei Kunstlicht kaum erkennen kann, was in welche Buchse gesteckt wird.

Über der Klaviatur befinden sich zahlreiche, winzige Tasten zur Auswahl der verschiedenen Klänge und Rhythmen und der vielen anderen Funktionen. Die Beschriftung hätte gerne größer ausfallen können. Das Display ist zwar klein, lässt sich aber aufgrund der Hintergrundbeleuchtung gut ablesen und es sind genau die Informationen auf einem Blick vorhanden, die man braucht.

Durch seine schmale Bauweise wirkt das PX-350 sehr elegant und benötigt selbst zusammen mit dem optionalen Ständer nur wenig Platz.

Erster Eindruck - Klangqualität

Der erste Eindruck ist aus meiner Sicht besonders wichtig. Das Einschalten dauert einen kurzen Augenblick der mir beim ersten Mal sehr lang vorkam. Nachdem ich die ersten paar Akkorde und Noten angespielt hatte, kam schon ein zaghafter „Wow“-Eindruck zum Vorschein, bei dem aber noch etwas Skepsis mit klang. Da ich schon vorher wusste, dass die internen Lautsprecher nicht überragend sind, schloss ich meine Kopfhörer an und probierte es gleich nochmal. Genau zu dem Zeitpunkt war mir klar, dass ich dieses Digitalpiano behalten werde. Die Haptik der Tastatur, in Verbindung mit dem extrem authentischen Klavierklang machte mir die Entscheidung nicht schwer.

Im Gegensatz zum P-105 überzeugt hier auch ein Großteil der anderen Klänge. Beim Spielen des Saxophones hört man z.B. sogar beim Spielen die Geräusche der Saxophonklappen.

Nun gilt es erst einmal alles zu erkunden, was man mit dem PX-350 so machen kann und wie einzelnen Features umgesetzt wurden.

Bedienung

Die grundsätzlichen Einstellungen wie Klangfarbe oder Rhythmus lassen sich noch relativ einfach und ohne Handbuch durchführen. Möchte man speziellere Einstellungen vornehmen, ist man damit ohne Handbuch schnell überfordert. Das ist aber kein Problem, denn das mitgelieferte Handbuch beschreibt jede Einstellung Schritt für Schritt und durch den logischen Aufbau der meisten Konfigurationen findet man sich nach einer gewissen Zeit der Eingewöhnung auch ohne Handbuch zurecht und benötigt es nur noch zum Nachschlagen.

Die kleinen Tasten wirken zwar etwas wackelig, haben aber einen guten Druckpunkt.

Anschlüsse

Das PX-350 hat zahlreiche Anschlüsse, die keine Wünsche offen lassen. Leider sind auch die Kopfhöreranschlüsse nach hinten geführt, was mir nicht so gut gefällt und bei kurzen Kabeln so eine Verlängerung nötig sein kann, wenn man das Kabel nicht über die Klaviatur führen möchte.

Wer noch alte MIDI-Komponenten besitzt wird sich darüber freuen, dass noch herkömmliche 5 –polige MIDI-Buchsen vorhanden sind.

Um ungestört üben zu können gibt es gleich 2 Kopfhöreranschlüsse, so dass auch der Klavierlehrer mithören kann.

Für das mitgelieferte Dämpferpedal, welches bei einem Klavier von allen Pedalen am häufigsten genutzt wird, ist eine entsprechende Buchse vorhanden. Das Haltepedal und das weniger gebräuchliche Sostenuto Pedal teilen sich einen Anschluss. Hier sind die handelsüblichen Pedale, auch die anderer Hersteller, anschließbar.

Unterhalb des Pianos befindet sich noch ein weiterer Pedalanschluss. Dieser kann nur für die optionale Pedaleinheit CS-67P verwendet werden.

Zur Ausgabe an einen Verstärker ist pro Kanal ein 6,35 mm Klinkenstecker vorhanden. Das gleiche gilt für den LINE-IN Eingang zum Anschluss einer externen Audioquelle. Da in einem 6,35 mm Klinkenstecker üblicherweise 3 Pole für ein Stereosignal verbaut sind, wundert mich das ein wenig, da ein Stecker und eine Buchse auch gereicht hätten, so dass herkömmliche Kabel verwendbar gewesen wären. Vermutlich liegt es daran, dass auf der Bühne pro Kanal ein einzelner Verstärker verwendet wird und man somit auch nur ein Monokabel braucht.

So wird ein spezielles Kabel (2 x 6,35 mm Klinke 2-polig auf 3,5 mm Klinke 3-polig) notwendig, wenn man z.B. den heimischen MP3-Player an den Eingang des Pianos anschließen möchte. So teuer war das Kabel mit weniger als 8 EUR dann aber doch nicht:

Sofern man das PX-350 auch an einen HiFi-Verstärker anschließen möchte, benötigt man dann ebenfalls ein passendes Kabel (2 x 6,35 mm Klinke auf 2 x Cinch):

Für die Wiedergabe oder Aufnahme von Songs im MIDI- oder WAV-Format oder das importieren und exportieren von Rhythmen und Einstellungen ist ein USB-Flash-Drive Port zum Anschluss eines USB-Speichermediums vorhanden. Daneben ist auch ein USB-Port zur Verbindung mit dem PC enthalten, so dass das PX-350 auch wie ein normales MIDI-Keyboard zum Einspielen am PC mit einer passenden Sequenzer-Software verwendbar ist.

Wie man erkennen kann, ist die Anschlussvielfalt enorm und lässt wirklich nichts vermissen. Dass dennoch zusätzliche Kabel für den Anschluss von gewöhnlichen Heimkomponenten benötigt werden ist kein Mangel, denn schließlich ist dieses Piano für den Stage-Einsatz konzipiert, wo die Anschlüsse und Kabel etwas anders aussehen.

Klangfarben

Mit 250 Klangfarben ist das PX-350 sehr gut bestückt, was nur von wenigen Digitalpianos u.a. dem DGX-650 mit weit über 500 Klangfarben übertroffen wird. Viel wichtiger als die Quantität ist aus meiner Sicht die Qualität. Was nutzen hunderte Sounds, wenn sie schlecht und unnatürlich klingen, denn dann kann man genauso gut darauf verzichten. Daher habe ich die Sounds alle einmal durchprobiert, um einen Eindruck darüber zu gewinnen.

•Grand Piano in 14 Ausprägungen
•E-Piano in 17 Ausprägungen
•Orgel in 14 Ausprägungen
•Strings in 16 Ausprägungen
•Verschiedenes in 47 Ausprägungen
•142 General-MIDI-Sounds (GM)

Die Qualität der meisten Klangfarben hat mich im Gegensatz zu anderen Geräten wirklich überzeugt. Das Saxophon klingt z.B. sehr natürlich, soweit ich das als Nicht-Saxophonspieler aber Gelegentlich Saxophon-Hörer beurteilen kann. Man hört sogar das Geräusch beim Betätigen der Klappen!

Die Klangfarben lassen sich untereinander mischen und was besonders gut ist, auf der Tastatur splitten. So kann man z.B. mit der linken Hand Akkorde im String spielen, während man mit der rechten Hand mit einer anderen Klangfarbe die Melodie spielt. Der Splitpunkt ist frei auf der Tastatur verschiebbar. Besonders wichtig ist dabei die Möglichkeit, auch die Lautstärke der gesplitteten Instrumente unabhängig voneinander variieren zu können, so dass die Melodie nie im Akkord untergeht. Natürlich wurde auch daran gedacht, die Oktaven verschieben zu können, so dass die zu tief liegenden Noten bzw. Akkorde auf der rechten Seite der Klaviatur in der Tonlage angehoben werden können.

Zur Absenkung und Anhebung von Noten ist auch das bei Keyboards übliche Pitchbend-Rad vorhanden.

Damit man bei der Vielzahl der Einstellmöglichkeiten nicht den Überblick verliert, besitzt das PX-350 auch Register. Hierzu dienen 4 Tasten mit jeweils 24 Bänken, wo die verschiedenen Setups abgespeichert werden können.

Nicht zuletzt lassen sich auch mehrere Effekte hinzumischen wie z.B. Hall oder Chorus.

Begleitautomatik und Rhythmen

Das PX-350 besitzt 180 Rhythmen aus den Kategorien, Pop, Rock, Beat, Dance, Jazz, Latin, Country, Balladen, etc. um die eigenen Songs zu begleiten. Damit nicht genug. Es gibt auch die Möglichkeit, die bestehenden Rhythmen zu editieren. Diese lassen sich dann auf einem USB-Stick ablegen, so dass sie jederzeit verfügbar sind.

Dazu gibt es alle nur denkbaren Formen der Automatisierung bis hin zu One-Touch Akkorden oder sogar der automatischen Harmonisierung, d.h. die Akkorde werden sozusagen automatisch und passend zu den Noten erzeugt, die mit der rechten Hand gespielt werden. Und selbst dort gibt es wiederum zahlreiche Optionen, die automatische Harmonisierung auf die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

Auch für die Rhythmen ist das Register nutzbar, damit auch hier der Überblick nicht verloren geht.

Freilich, der geübte Pianist wird sich jetzt fragen: Wozu das alles? Hier reicht wahrscheinlich schon das PX-150 vollkommen aus, die Ansprüche zu erfüllen. Als Orgelspieler und Keyboarder, der sich dem Klavierspiel widmen und das bisherige Equipment veräußern möchte, ist das PX-350 jedoch das ideale Instrument.

Musik-Presets

Für bestimmte Genres und Songs stehen bis zu 300 optimierte Einstellungen für Klangfarbe, Rhythmus und Akkorde zur Verfügung, die in mehrere Gruppen, ähnlich der Rhythmen, unterteilt sind.

Song-Rekorder

Es können bis zu 5 eigene Songs im MIDI-Format aufgenommen werden. Dafür stehen bis zu 17 Spuren zur Verfügung. Hier werden nicht, im Gegensatz zur Aufnahme von WAV-Dateien, Töne in digitaler Form abgespeichert, sondern lediglich MIDI-Informationen, die erst beim Ausgabegerät wieder in Toninformationen umgewandelt werden.

Hierbei bietet das PX-350 fast schon Sequenzerqualitäten, da auch noch nach der Aufnahme eine Bearbeitung der einzelnen Spuren möglich ist. So kann man z.B. bei einem Spielfehler im Nachhinein an der passenden Stelle korrigieren.

Im Anschluss lassen sich die Songs auch auf den USB-Speicher kopieren. Das direkte Aufzeichnen aus USB ist nur mit WAV-Dateien im PCM-Format möglich.

USB-Features

Die Möglichkeiten in Verbindung mit den beiden USB-Anschlüssen sind enorm.

Schließt man einen einfachen USB-Stick oder eine externe Festplatte an, kann man nicht nur Songs im MIDI- oder WAV-Format aufnehmen, sondern es gibt noch weitere, zahlreiche und nützliche Funktionen. Hier eine Übersicht:

•Abspeichern von eigenen Songs im WAV Format oder MIDI (zur späteren Bearbeitung mit einem Sequenzer)
•Wiedergabe von Songs im MIDI-Format und Anpassung an die eigenen Bedürfnisse. So können Lautstärke, Tempo und sogar einzelne Spuren bearbeitet werden. Es ist so z.B. möglich die Spur für die rechte Hand auszuschalten und diese dann selbst beim Abspielen eines Songs zu spielen, was hervorragend für Übungszwecke geeignet ist. So kann man gezielt einen Part für die linke oder rechte Hand einstudieren! Daneben lassen sich auch Dateien im WAV-Format wiedergeben, freilich können diese nicht so umfangreich verändert werden.
•Abspeichern von Registrierungen
•Sichern von Anwenderrhythmen
•Speichern von Musikpresets

Fazit

Für mich ist dieses Piano fast schon eine eierlegende Wollmilchsau und stellt m.E. in dieser Preisklasse die beste Symbiose aus Keyboard und Digitalpiano dar. Andere Geräte mit diesem Funktionsumfang und gleicher Qualität kosten locker das Doppelte.

Bei solchen Lösungen stellt man oft fest, dass zwar viele Disziplinen beherrscht werden, aber keine davon richtig.

Nicht so beim Privia PX-350. Es überzeugt mich sowohl als Digitalpiano mit einem realistischen Klavierklang und Tastengefühl, welche in dieser Preisklasse seinesgleichen suchen, als auch als MIDI-Keyboard mit sehr vielen Sounds, die größtenteils auch gut umgesetzt wurden und zum Experimentieren einladen.

Dazu eine vorbildliche Konnektivität an Anschlüssen und hochwertige Verarbeitung. So denke ich mit diesem Digitalpiano ein Musikinstrument gefunden zu haben, dass mich die nächsten Jahre begleiten und mir sicher viel Freude bereiten wird.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 19, 2014 1:51 AM MEST


Ravensburger 27164 - Phase 10 - Kartenspiel
Ravensburger 27164 - Phase 10 - Kartenspiel
Preis: EUR 7,98

5.0 von 5 Sternen Macht Spaß und süchtig!, 26. November 2013
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auf der Suche nach Möglichkeiten, meine Kinder von Fernseher und Smartphone wegzulocken, bestellte ich vor einigen Wochen Phase 10 (und Skip Bo.

Phase 10 hat etwas Ähnlichkeit mit Rommé. Es geht darum, 10 Phasen durchzuspielen und wer die letzte Phase zuerst erreicht, hat gewonnen. Jede Phase besteht daraus, eine Aufgabe zu erfüllen (z.B. einen Drilling auszulegen oder eine Zahlenfolge oder ...). Die Aufgaben werden natürlich in jeder Phase schwieriger. Verbliebende Karten eines Spielers werden zu Ende einer Phase mit Strafpunkten bewertet.

Der Spaßfaktor liegt in 2 Punkten: Am Anfang schaffen die Spieler es noch meist, die Phase gleichzeitig zu beenden. Schafft man seine Phase nicht, wird es spannend, weil man dadurch den Anreiz bekommt, seine Phasen schneller abzuschließen und die gegnerischen Spieler damit daran zu hindern, ihre Phasen zu beenden. Die andere Seite sind die Strafpunkte. Diese werden, wie die geschafften Phasen, auf einem Vordruck notiert. Schaffen die Spieler ihre 10. Phase gleichzeitig, entscheiden die Strafpunkte über den Sieg. Eine Runde dauert meist eine Stunde (Wenn man zu zweit ist, sonst etwas länger) und uns macht das Spiel immer noch Spaß und wir können oft gar nicht mehr damit aufhören.

Die Karten selber sind nicht besonders dick, also nicht so wie bei einem "normalen" Kartenspiel, aber noch akzeptabel, so dass man länger Freude daran hat.

Noch ein Tipp: Der Kopiervordruck muss nicht kopiert werden. Im Servicebereich auf der Homepage von Ravensburger kann man sich diese Vorlage auch herunterladen und ausdrucken.


LE Solares LED Garten- Licht, Rasen Licht, aus Edelstrahl, Straßenlampe, 8 Einheiten jeder Packung
LE Solares LED Garten- Licht, Rasen Licht, aus Edelstrahl, Straßenlampe, 8 Einheiten jeder Packung
Wird angeboten von Neon Mart Deutschland
Preis: EUR 75,50

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schöne Lampen mit ausreichender Helligkeit für den Garten, aber hoher Serienstreuung, 26. November 2013
Nachtrag vom 20.01.2014:

Leider muss ich meine Meinung revidieren. Ich dachte anfangs, es läge an der dunklen Jahreszeit, dass die Lampen nach 2-3 Stunden schon wieder aus sind. Jetzt, wo es einige Tage sehr schönes Wetter hatte und die Sonne schon etwas länger scheint, gehen die Lampen meist schon nach 2 Stunden aus, obwohl sie den ganzen Tag über Sonne bekamen. Ich hatte zunächst die Akkus alle in einem externen Ladegerät voll aufgeladen, was keine Besserung brachte. Dann tauschte ich alle Akkus durch Markenakkus: Keine Besserung. Nur 3 der Lampen schaffen es, bis zum Morgen zu leuchten, die anderen 5 sind schon nach 2-3 Stunden aus. Ich vermute, dass die Solarpanels mindere Qualität haben und daher das Licht nicht optimal in Energie umwandeln. Ich habe auch noch 10 Jahre alte Solar LEDs aus dem Baumarkt und selbst die sind am nächsten Morgen noch hell, so dass ich meine Empfehlung leider zurückziehen muss.

Bisherige Rezension:

Meine bisherigen Solargartenleuchten sind schon fast 10 Jahre alt und nicht mehr so hell wie am Anfang und auch schon stark verwittert. Daher überlegte ich schon lange, mir neue Gartenleuchten zuzulegen, die mit LED Technik arbeiten.

Lieferumfang und technische Daten:

- 8 LED Gartenleuchten in Farbe Bronze/Braun mit leichtem Metallic-Effekt bestehend aus 3 Teilen (Lampe, Stab und Spieß) mit 1 LED.
- 8 NiMh Akkus mit 600 mAh Kapazität
- Englischsprachige Bedienungsanleitung
- Leuchtdauer ca. 10-12 Stunden (Je nach Wetterlage und Lichteinfall)

Zusammenbau:

Schön wäre eine deutsche Anleitung, aber da der Zusammenbau sehr einfach und selbsterklärend ist, kann man darauf auch verzichten. Man steckt dazu einfach die Lampe auf den Stab und den Erdspieß in den Stab. Am Batteriefach ist ein Plastikstreifen zum Schutz des Akkus angebracht, den man vor Inbetriebnahme herausziehen muss. Besonders praktisch ist, dass der Akku ohne Schrauben einfach aus dem Fach herausgenommen werden kann.

Design und Verarbeitung:

Die Lampen sind farblich sehr ansprechend in bronze/braun mit leichtem Metallic-Effekt ausgeführt. Der Stab und Deckel mit Solareinheit bestehen aus Metall, die restlichen Teile aus Plastik. Wenn man die Lampe soweit in die Erde steckt, dass der Spieß gerade so verschwindet, hat sie eine Höhe von 29 cm. Die Leuchtkraft der LEDs entspricht dem Stand der Technik und mit den gelieferten 8 Lampen konnte ich mein ca. 150 m² großes Gartengrundstück gut in Szene setzen. Jetzt, in der dunklen Jahreszeit, leuchten die Lampen am Morgen noch schwach, was aber bei meinen alten Lampen auch von Beginn an so war. Wenn es den ganzen Tag hell ist und die Sonne scheint, reicht eine Akkuladung für durchgehende und gleichbleibende Leuchtstärke.

Fazit:

Für umgerechnet weniger als 5 EUR pro Stück bekommt man ein schönes Leuchten-Set für den Garten, um diesen gut in Szene zu setzen. Die Lampen sind gut verarbeitet und lassen sich auch ohne Studium der englischen Anleitung einfach montieren. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist aus meiner Sicht 5 Sterne wert.

Das kostenlose Rezensionsexemplar wurde mir von der Firma Lighting EVER freundlicherweise zur Verfügung gestellt.
Die Firma Lighting EVER hat natürlich keinen Einfluss auf den Inhalt und die Bewertung des Produktes genommen oder mir sonst irgendwelche Vorgaben gemacht.


Der Dunkle Turm, Band 2: Drei
Der Dunkle Turm, Band 2: Drei
von Stephen King
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Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gute Belohnung für das Durchhalten bei Band 1, 21. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Dunkle Turm, Band 2: Drei (Taschenbuch)
Wer meine erste Rezension zu „Schwarz“ gelesen hat, findet hier die Antwort auf meine Frage, die ich mir am Ende der Rezension gestellt habe: Möchte ich wirklich weiterlesen und Roland auf seiner Reise begleiten?
Hätte King den zweiten Band „Drei“ genauso fortgeführt wie Band 1 wäre die Antwort ein klares „Nein“ gewesen. Stattdessen zieht das Spannungsniveau in „Drei“ deutlich an. Nachdem der Revolvermann den Mann in Schwarz gefunden und der ihm den weiteren Weg gewiesen hat, begibt er sich auf die Suche nach den 3 Gefährten. Das hat ein wenig von Tolkiens Herr der Ringe, hat doch Frodo schließlich auch auf der Suche nach dem Ring einige Gefährten gefunden, da er alleine hoffnungslos verloren gewesen wäre.

Schon nach den ersten Seiten, als der Revolvermann nach seinem Erwachen am Strand von einer Horde wilder Monsterhummer überfallen wird, war mir klar, dass ich dabei bleiben möchte.

Der 2. Band plätschert nicht mehr so gemächlich dahin und spielt auch nicht nur in der trostlosen Welt von Roland, die sich nicht weitergedreht hat. Er muss die Gefährten aus einer anderen Welt holen, die ähnlich der unseren ist und dort einige brenzlige Situationen meistern, nicht zuletzt auch die Gefährten davon überzeugen, mit ihm auf die Suche nach dem dunklen Turm zu gehen, obwohl sie wissen, dass der Revolvermann sie wahrscheinlich für den dunklen Turm opfern würde.

Man erfährt mehr über Rolands Welt und ihn selber und einige Fragen aus Band 1 werden beantwortet, aber auch neue gestellt. Die neuen Charaktere hatte ich schnell ins Herz geschlossen und obwohl der 2. Band umfangreicher ist, brauchte ich zum Lesen bei weitem nicht so lange wie bei Band 1.

Gerade habe ich die ersten Seiten von „Tot“ gelesen, in der Roland mit seinen Gefährten die Reise fortsetzt und kann jetzt schon sagen, dass das Niveau auf jeden Fall gehalten wird und es sich ganz sicher lohnt, die Geschichte über die Suche nach dem dunklen Turm weiter zu verfolgen.


Der Dunkle Turm, Band 1: Schwarz
Der Dunkle Turm, Band 1: Schwarz
von Stephen King
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Mein" Lebenswerk, den ersten Band und Einstieg zu finden, 21. November 2013
Vor sehr langer Zeit, als ich schon Fan von Stephen King war und einige seiner Bücher mit großer Begeisterung gelesen hatte, wie z.B. Shining oder Das Attentat, welches wie viele seiner Romane dieser Zeit in der Kleinstadt Castle Rock angesiedelt ist, hatte mir ein Kollege die Lektüre des dunklen Turms nahe gelegt.

Ich war damals noch sehr jung und lieh mir den ersten Band aus und quälte mich nahezu bis zur Hälfte, nachdem ich dieses Buch durch etwas Spannenderes ersetzte.

Nachdem ich nun behaupten kann, fast alle King-Bücher zu besitzen und auch gelesen zu haben, musste ich eine längere Pause einlegen, da der Roman „Wind“ ebenfalls in die Thematik des Dunklen Turms einzuordnen ist. Stattdessen wartete ich auf „Joyland“, welcher mir, obwohl es kein ganz so typischer King-Roman ist, sehr gut gefiel. Danach war erst einmal Leere. Was jetzt lesen?

Ich erinnerte mich wieder an die Reihe über den dunklen Turm und vor einigen Wochen wagte ich es, den ersten Teil „Schwarz“ noch einmal anzugehen. In seiner langen Einleitung erzählt King erst einmal, wie dieser erste Teil und die anderen Teile entstanden sind. Vor allem aber auch, dass die Geschichte von ihm zu Ende geschrieben wurde, was nicht unbedingt zu Anfang festgestanden hatte. Vielmehr wäre auch der unvollendete Turm möglich gewesen.
Wenn man in die Geschichte einsteigen möchte sollte man, besonders wenn man wie ich schon einmal einen erfolglosen Versuch gestartet hat, sich die Neuauflage besorgen.

Den Grund erfährt man in der 20 seitigen Einleitung: King bezeichnet seinen Schreibstil der Erstauflage selber als wenig gelungen, da er zu dieser Zeit ziemlich arrogant war und erst mit dem Schreiben begann und sein Schreibstil stark von Literaturkursen geprägt war. Man könnte auch sagen, er schrieb zu sehr vor dem Hintergrund, einen besonders intellektuellen, an der theoretischen Lehre orientierten Schreibstil zu verwenden. Dieser wirkte auch damals sehr ermüdend. In der überarbeiteten Auflage hat King sehr viele Änderungen vorgenommen und einige langatmigen Passagen deutlich übersichtlicher und leicht verdaulicher formuliert, vielleicht auch einfach mehr Herz als Hirn beim Schreiben einfließen lassen.

Die Geschichte selber spielt in einer Welt, die sich ungünstig "weiter gedreht" hat, mit einfachen Worten, einer apokalyptischen Welt, bewohnt von Irren und Mutanten. Roland, der Revolvermann wuchs noch in der anderen, heilen Welt auf und wurde da zum Revolvermann, wofür es notwendig ist, eine schwierige Prüfung in Kriegsführung abzulegen. Danach verschwand diese Welt und Roland machte sich als letzter Revolvermann auf die Suche nach dem Mann in Schwarz. Auch die Neuauflage liest sich nicht unbedingt einfach und King deutet vieles nur an, so dass man manche Passagen zweimal liest, weil man meinen könnte, etwas übersehen zu haben.

So bleibt man während des Lesens oft genauso verwirrt, wie es Roland selbst ist, weil man einfach nicht weiß, wo die Geschichte hin will. Dahinter steckt natürlich auch etwas Absicht, denn zum einem regen die Andeutungen die eigene Phantasie an und zum anderen möchte man vielleicht auch die anderen Bände lesen, weil man sich dort weitere Enthüllungen erhofft.

Am Ende des ersten Bandes war ich zunächst unsicher, ob ich die Geschichte weiter lesen möchte. Roland war mir eigentlich sehr sympathisch, da er Antiheld und Held in einer Person verkörpert. Auf der einen Seite der knallharte Revolvermann der schneller als sein Schatten zieht, auf der anderen Seite der nachdenkliche Roland, der immer wieder mit seinem Gewissen ringt, wenn er für die Suche nach dem Mann in Schwarz und dem dunklen Turm unmoralische Opfer bringt. Man möchte einfach bei ihm bleiben und ihn auf seiner Suche begleiten.

Ob es dann tatsächlich dazu kam oder mich die doch nicht ganz einfache Lektüre des ersten Bandes abschreckte, nun, dass wird man daran erkennen, ob es eine weitere Rezension von mir zu „Drei“ gibt.


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bester Kompromiss zwsichen Billig und Teuer mit Preistipp, 7. November 2013
Billige Schirme hatte ich schon viele und bei meinem letzten, riss wieder mal der Stoff an der äußeren Befestigung am Gelenkarm ein. Da ich seit kurzem verstärkt mit Bus und Bahn unterwegs bin, musste ein neuer Schirm mit besserer Haltbarkeit und Qualität her. Ich wollte dafür aber höchstens 20 EUR ausgeben, so dass Knirps etc. ausschieden.

Ich hatte diesen Schirm vor einigen Wochen bei Karstadt gekauft, da er dort für denselben Preis zu haben war und ich das Teil erst einmal vor Ort ausprobieren wollte, bevor ich mich länger daran binde (oder eben kürzer, wäre es Schrott gewesen). An der Kasse erfuhr ich dann, dass er nur 10 EUR kostete und alle Modelle dort reduziert aber noch nicht ausgezeichnet seien. Dies bewog mich, gleich noch einen zweiten fürs Büro mitzunehmen, falls ich ihn mal vergessen.

Die Verarbeitung ist sehr gut. Das Gestell besteht zum Teil aus Aluminium und faserverstärktem Kunststoff. Durch den Kunststoff ist der Schirm sehr flexibel und es kann sich weniger leicht etwas verbiegen, wenn der Schirm bei starkem Wind umklappt. Dies hatte ich auch schon testen können und den Schirm bei Wind absichtlich so gehalten, dass er umklappt. Es hat ihm nicht geschadet und er ließ sich problemlos wieder zurückklappen.

Die Schwachstelle bei billigen Schirmen ist m.E. die Befestigung des Gestells außen am Stoff. Reißt sie ein, ist der Schirm nicht mehr zu gebrauchen. Bei diesem Schirm erscheint mir die Naht stabiler ausgeführt, als bei meinem bisherigen (kaputten) Billigschirm aus dem Kaufland.

Der Griff ist gummiert und anatomisch geformt. Er liegt gut in der Hand. Drückt man den Schalter für die Auf-Zu-Automatik, fährt der Schirm aus und öffnet sich. Das Einfahren ist m.E. keine richtige Automatik: Drückt man den Schalter erneut, klappt das Gestell zwar zusammen, jedoch muss man den Schirm zusammendrücken, bis er wieder einrastet, was auch anders gar nicht möglich wäre, da die Feder zum Öffnen wieder gespannt werden muss.

Das Gewicht ist mit ca. 300 Gramm optimal und war mir wichtig, da ich ihn neben Laptop und anderen Dingen täglich im Rucksack dabei habe.

Bisher habe ich mit ihm Starkregen und Sturm erlebt und er hat alles im Rahmen seiner Möglichkeiten gemeistert. Damit meine ich, dass er mit 95 cm schon recht klein ist und man trotz Schirm immer etwas Regen abbekommt. Trägt man dazu noch einen Rucksack, sollte der wasserdicht sein. Da ich aber keinen Stockschirm mit mir rumschleppen möchte, ist dieser Schirm der für mich beste Kompromiss aus Preis und Qualität und deutlich stabiler, als die Billigmodelle aus den Discountern. Vor allem, da ich nur 10 EUR dafür bezahlt hatte, aber selbst für 20 EUR ist der Preis noch akzeptabel und hätte nichts an meiner Bewertung geändert.


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zeitlos und gute Qualität, 1. November 2013
Wir haben dieses Geschirr in der Ausführung für 12 Personen jetzt seit dem Erscheinen vor 4 Jahren inkl. Müslischüsseln etc. in einem 5 Personenhaushalt tgl. im Gebrauch.

Die anfangs kräftigen Farben sind nach mehreren hundert Durchgängen in der Spülmaschine deutlich verblasst und die Teller sind nicht alle gerade, d.h. sie berühren sich in der Spülmaschine.

Bei dem Preis kann man wohl auch keine jahrzentelange Haltbarkeit erwarten.

Ich finde es auch optisch sehr schön und es gefällt mir auch jetzt nach 4 Jahren noch sehr gut.


Flirt by Ritzenhoff & Breker Bozen Kombiservice 33tlg.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zeitlos und gute Qualität, 1. November 2013
Wir haben dieses Geschirr in der Ausführung für 12 Personen jetzt seit dem Erscheinen vor 4 Jahren inkl. Müslischüsseln etc. in einem 5 Personenhaushalt tgl. im Gebrauch.

Die anfangs kräftigen Farben sind nach mehreren hundert Durchgängen in der Spülmaschine deutlich verblasst und die Teller sind nicht alle gerade, d.h. sie berühren sich in der Spülmaschine.

Bei dem Preis kann man wohl auch keine jahrzentelange Haltbarkeit erwarten.

Ich finde es auch optisch sehr schön und es gefällt mir auch jetzt nach 4 Jahren noch sehr gut.


Flirt by Ritzenhoff & Breker Bozen Kaffeeservice 18tlg
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4.0 von 5 Sternen Zeitlos und gute Qualität, 1. November 2013
Wir haben dieses Geschirr in der Ausführung für 12 Personen jetzt seit dem Erscheinen vor 4 Jahren inkl. Müslischüsseln etc. in einem 5 Personenhaushalt tgl. im Gebrauch.

Die anfangs kräftigen Farben sind nach mehreren hundert Durchgängen in der Spülmaschine deutlich verblasst und die Teller sind nicht alle gerade, d.h. sie berühren sich in der Spülmaschine.

Bei dem Preis kann man wohl auch keine jahrzentelange Haltbarkeit erwarten.

Ich finde es auch optisch sehr schön und es gefällt mir auch jetzt nach 4 Jahren noch sehr gut.


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