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Ilkar

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Mario Party 4
Mario Party 4
Wird angeboten von maximus2014

15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Riesenspaß mit Raum für Verbesserungen!, 17. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Mario Party 4 (Videospiel)
Der Klassiker des virtuellen Brettspiels in seiner bereits vierten Auflage ist gleichzeitig das Gamecube-Debüt der Serie, die auf dem N64 viele Fans gewinnen konnte. Auch mit „Mario Party 4" werden Freunde der Mehrspielerunterhaltung erneut auf das Vorzüglichste unterhalten.
Wie bei jedem Brettspiel gilt bei „Mario Party 4" natürlich auch: Alleine macht's (wenn überhaupt) nur halb soviel Spaß wie mit zwei oder mehr Mitspielern. Zwar gibt es einen Storymodus für einen Spieler, der sogar eine Reihe von Elementen aufweist, die im Mehrspielermodus nicht zu finden sind, trotzdem sollte jedem klar sein, das der Spielspaß sein volles Potenzial erst in geselliger Runde ausspielen kann.
Gespielt wird auf fünf thematisch völlig unterschiedlichen Spielbrettern (Geisterhaus, Dschungel,...), die allesamt konzeptionell gut gestaltet wurden und alle ihre eigenen Eigenheiten haben. Das Herzstück des Spiels bilden natürlich einmal mehr die zahlreichen Minigames, von denen jeweils eins am Ende einer Würfelrunde gespielt wird. Diese bewegen sich qualitativ auf durchweg hohem Niveau und bieten eine Menge Abwechslung, während sie grafisch den Gamecube nicht ansatzweise ausreizen. Da der Charme des Spiels aber sowieso im einfachen, aber ansprechenden Nintendo-Design liegt, fällt die schwächere Technik kaum negativ ins Gewicht. Sehr schön ist auch der sogenannte „Spezialmodus", der sich in erster Linie für kurze Einspielerrunden eignet. Dieser nämlich umfasst einige Minigames, die nicht zum Brettspielmodus gehören und die speziell auf Solospieler zugeschnitten sind. Einer meiner absoluten Favoriten aus diesem Modus ist das Minispiel „Arztbesuch", bei dem der Spieler bei fünf Patienten unter zeitdruck mittels Rumblefunktion (!) den Herzschlag überprüfen muss, um schließlich die Figur ausfindig zu machen, die krank ist; sprich: deren Herzschlag sich von dem der anderen unterscheidet. Hört sich leichter an, als es ist und ist unglaublich motivierend, zumal die Highscore speicherbar ist.
Ganz ohne Kritik kommt „Mario Party 4" allerdings bei mir nicht davon: Mal abgesehen von den Minispielen basiert der Brettspielmodus in den Würfelrunden ein wenig zu sehr auf dem Glücksprinzip. Man kann nach dem Würfeln nämlich nicht entscheiden, in welche Richtung man ziehen möchte. Das kann man bei „Mensch-ärgere-dich-nicht" zwar auch nicht, aber bei einem etwas komplexeren Brettspiel, wie es „Mario Party 4" ist, hätte die freie Wahl der Richtung dem Spiel eine gehörige Portion Taktik hinzufügen können. So kommt es jetzt in erster Linie nur auf die Erfolge in Minigames an. Die Sega-Konkurrenz „Sonic Shuffle" hat auf dem Dreamcast vorgemacht, dass das auch anders geht.
FAZIT: Auch wenn der Storymodus mit Sicherheit vorübergehend seinen Reiz hat, kann ich niemanden empfehlen, sich „Mario Party 4" zuzulegen, wenn er oder sie es langfristig gesehen nur alleine spielen möchte, da das Spiel hauptsächlich auf den Mehrspielermodus ausgelegt ist.
Alle, die gern mit Freunden spielen, kann ich „Mario Party 4" uneingeschränkt ans Herz legen, auch wenn der hohe Glücksanteil etwas ärgerlich ist, darum gibt's von mir auch nur 4 Sterne - in der Hoffnung, dass Nintendo bei „Mario Party 5" dem Ganzen etwas mehr taktische Würze verleiht.


Eve of Extinction
Eve of Extinction
Wird angeboten von Ihr-Heimkino-
Preis: EUR 36,89

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, aber auf keinen Fall jedermanns Sache!, 16. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Eve of Extinction (Videospiel)
Wäre „EOE" in den Anfangstagen der Playstation 2 erschienen, hätte man es damals wahrscheinlich zu den echten Tophits zählen können. Zwei Jahre später versumpft das an sich gelungene Spiel zwischen den starken Genrekonkurrenten. Auch wenn „EOE" insgesamt etwas altbacken wirkt und wenig innovativ ist, dürfen Genrefans durchaus mal einen Blick riskieren.
Der Hauptaspekt bei „EOE" ist der bewaffnete Kampf: Ausgerüstet mit Schwertern, Lanzen oder auch einer Armbrust wirft man sich den Gegnerhorden entgegen. Interessant dabei ist die Möglichkeit, die Waffe während eines Moves mittels der L1/R1-Tasten zu wechseln, um auf diese Weise wirkungsvolle Kombos aufzuführen. Leider sind die Kämpfe nicht ganz so dynamisch, wie man sich das in einem Martial Arts-lastigen Spiel gewünscht hätte. Obwohl sich die Animationen sehen lassen können, hat man als Spieler den Eindruck, dass der Kampffluß nicht ganz „rund" ist. Neben den Kämpfen sind einige kleinere Geschicklichkeitsaufgaben und „Rätsel" der bekannten Machart zu bewältigen. Gameplaymäßig also praktisch nichts Neues. Die Stärke von „EOE" liegt ganz eindeutig in den abwechslungsreichen Umgebungen und der ordentlichen Anime-Atmosphäre. Die gesamte Präsentation ist insgesamt gut, wobei vor allem die schönen Zwischensequenzen gefallen mögen. Die restliche Grafik ist zwar etwas detailarm und steril, jedoch sehr schön und atmosphärisch gestaltet. Der recht eigenwillige „Techno/Anime"-Stil von „EOE" dürfte wohl nicht jedem Spieler zusagen; hauptsächlich werden auch hier wieder die Japan-Fanatiker unter den Spielefans bedient. Wer „Maken X" auf dem Dreamcast gespielt hat, kann sich das Designkonzept und Story von „EOE" etwa vergleichbar vorstellen. Ziemlich abgehoben also...
FAZIT: Während „Eve Of Extinction" spielerisch das Actiongenre wohl kaum neu definiert; konnten mich die Stimmung und das Flair wirklich überzeugen. Eine klare Empfehlung kann ich trotz der Qualitäten des Spiels hier nicht aussprechen, da man auf sowas stehen muss, um davon angesprochen zu werden. Wer einfach nur ein gutes Action-Spiel sucht, ist mit vielen anderen bekannteren Titeln ("Devil May Cry", "Onimusha 2",...) deutlich besser versorgt.


Gun Griffon Blaze
Gun Griffon Blaze
Wird angeboten von schaefer_sylke
Preis: EUR 8,20

4.0 von 5 Sternen Ein Geheimtip für Mechfans!, 15. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Gun Griffon Blaze (Videospiel)
Ich gebe zu: „Gungriffon Blaze" ist alt; dies heißt jedoch in diesem Fall keinesfalls dass es auch veraltet ist. Das Spiel macht immer noch für die kurze Runde zwischendurch Spaß wie eh und je und ist nach wie vor insbesondere Freunden von Arcadespielen zu empfehlen.
„Gungriffon Blaze" gehörte anno 2000 zu den besten Titeln im Playstation 2-Startaufgebot und gilt bis heute noch als echter Geheimtipp unter den Mechaction-Spielen. Während Spiele wie „Armored Core 2" mehr auf leichte Simulation mit viel Variationsmöglichkeiten setzten, geht es bei „Gungriffon Blaze" ohne Verzug in die Action. Das Spiel ist dabei unterteilt in fünf verschiedene Einsätze rund um die Welt sowie einem Trainingsszenario. Auf die jeweiligen Einsätze wird der Spieler durch die Erörterung der taktischen Situation eingestimmt. Im eigentlichen Kampf gilt es dann, den vorangegangenen Plan in die Tat umzusetzen. Neben etwas taktischen und vorausschauendem Geschick zählt hier vor allem die bloße Feuerkraft. Das Spiel steuert sich ähnlich wie ein Ego-Shooter, sprich: Ein Analog-Knüppel zum Bewegen, der andere zum Umschauen. Die Action ist im Gegensatz zu anderen Mech-Spielen extrem schnell und hektisch und vermittelt dadurch das pure Arcade-Feeling. Während des Spiels lassen sich diverse Boni wie neue Mechs und Waffen freischalten. Außerdem wird für besonders erfolgreiche Spieler für jedes Szenario eine alternative Mission bereitgehalten.
Die Technik ist zwangsläufig nicht mehr wirklich überzeugend: etwas magere Texturen und eine durchwachsene Fernsicht zeugen vom Alter des Spiels. Dafür läuft das Ganze bei erfreulichen ultraflüssigen 60 Bildern pro Sekunde.
FAZIT: Wer Actionfan mit Leib und Seele ist und „Gungriffon Blaze" noch nicht in seiner Sammlung hat, sollte jetzt ganz schnell zugreifen, da es wohl nur noch eine Frage der Zeit ist, bis das Spiel vergriffen sein wird.


The Bouncer
The Bouncer
Wird angeboten von Ihr-Heimkino-
Preis: EUR 13,00

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für Nippon-Fans immer noch lohnenswert!, 15. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: The Bouncer (Videospiel)
Als „The Bouncer" im Sommer 2001 erschien, zeigten sich sowohl Spieler als auch Fachwelt maßlos enttäuscht. Die Erwartungen, die man in Squares erstes PS2-Spiel hatte, waren enorm hoch, zumal damals echte Hits auf der Playstation 2 noch Mangelware waren. Wenn man sich das Spiel heute - 18 Monate später - objektiv begutachtet, wird man feststellen, dass „The Bouncer" beleibe kein schlechtes Game ist. Natürlich kann es nach wie vor nicht als Tophit gewertet werden, aber es macht immerhin richtig Laune, das Spiel hin und wieder mal einzulegen.
Einer der größten Kritikpunkte bei Erscheinen von „The Bouncer" war die nach damaligen Maßstäben schockierend kurze Spielzeit (heutzutage gibt es ja nun bekanntermaßen viele ziemlich kurze Spiele). Wenn man aber bedenkt, dass das Spiel von vorneherein von den Entwicklern als „spielbarer Film" konzipiert wurde, sind die etwa zwei Stunden, die man für ein Durchspielen benötigt, gerade richtig. Wichtig ist dabei jedoch, dass der Spieler „The Bouncer" auch als filmisches Erlebnis versteht. Zieht man nämlich die zahlreichen, hochwertigen Zwischensequenzen und die restliche Präsentation ab, bleibt in der Tat nur ein recht durchschnittliches Prügelspiel zurück. Wenn man sich allerdings von vorneherein auf einen interaktiven Actionfilm mit viel Japan-Flair einlässt, wird man dementsprechend auch mit einer kurzweiligen und spannenden Spielerfahrung „belohnt". Daneben lädt der Survival-Modus (inkl. Highscore-Liste) des Spiels immer wieder zu einer flotten Runde für zwischendurch ein.
FAZIT: „The Bouncer" ist zwar kein Meilenstein, aber dennoch ein liebevoll und aufwändig gestaltetes Action-Abenteuer mit ordentlicher Grafik und einer tollen Atmosphäre.


Gungrave
Gungrave
Wird angeboten von Ihr-Heimkino-
Preis: EUR 4,95

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Fans japanischer Action ein absolutes Muss!, 12. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Gungrave (Videospiel)
„Gungrave" gehört zweifelsohne zu den kürzesten Actionspielen, die ich je gespielt habe. Nach nur 69 Minuten flimmerte der Abspann über den Bildschirm. Ich wusste bereits vor dem Kauf aus diversen Tests, dass das Spiel richtig kurz ist; trotzdem konnte mich das als Fan von Anime-Spielen nicht abschrecken. Jetzt, nachdem ich das Spiel das erste Mal durchgespielt habe (...und es wird nicht das letzte Mal sein!), kann ich sagen, dass sich die Investition in jeder Hinsicht gelohnt hat.
Die Story des Spiels ist schnell erzählt: Als untoter Racheengel Grave mit wallendem Mantel und Cowboyhut macht der Spieler sich auf den Weg, Selbstjustiz an seinen ehemaligen korrupten Arbeitgebern zu üben. Bei diesem Vorhaben stehen ihm zwei große Pistolen („Devil May Cry" lässt grüssen) und ein auf den Rücken geschnallter Raketenwerfer getarnt als Sarg zur Verfügung. Mit diesen ballert sich unser Anti-Held nun durch die sechs linearen Levels. Während das Spielprinzip nicht viel neues bietet und sich mit Doppel-Wumme und Bullet-Time ganz offensichtlich an den aktuellen Referenztiteln im Action-Genre orientiert, ist das Flair und das Design des Spiels umso außergewöhnlicher. Die Umgebungen sind sehr abwechslungsreich und sehen grafisch äußerst gut aus. Die gesamte Präsentation sowie auch die Musik von „Gungrave" sind dabei extrem stylisch und dürfte Fans von typisch japanischen Actiontiteln wie „Zone Of The Enders" in Verzückung versetzen. Man merkt zu jedem Zeitpunkt des Spiels, mit wie viel Liebe zum Detail die Entwickler zu Werke gegangen sind. Vor allem die Zwischensequenzen sind unheimlich gut ausgefallen. Die Atmosphäre ist von Anfang an sehr düster und „erwachsen" und hat oft auch ziemlich makabre Züge an sich. So sind einige der Endgegner extrem abgedreht und auch der Levelaufbau wir zum Ende hin immer abgehobener. Aber gerade die in den letzten Zeilen genannten Aspekte des Spiels machen „Gungrave" so besonders und lassen es zu einem wahren Action-Fest für Augen und Ohren werden.
„Gungrave" steuert sich ganz ausgezeichnet und erfreulich unkompliziert; die Kamera macht so gut wie nie Probleme. So sollte auch Anfängern der Einstieg in die Nonstop-Ballerei sehr leicht fallen. Die Grafik ist durchweg auf sehr ordentlichem Niveau und wird nur ganz selten durch leichte Ruckler getrübt.
FAZIT: „Gungrave" ist, wie bereits erwähnt, superkurz - aber dafür auch extrem intensiv und adrenalinfördernd. Wem es Spaß macht, immer wieder einen neuen Highscore aufzustellen und das letzte aus einem Spiel heraus zu kitzeln, ist mit „Gungrave" angesichts der genialen Präsentation vorzüglich bedient. Für wen allerdings ein Spiel nach dem ersten Durchspielen grundsätzlich uninteressant wird oder wer mit dem sehr japanischen Stil nix anzufangen weiß, sollte sein Geld lieber anders investieren. Trotz der kurzen Spielzeit und des etwas hirnlosen (aber superspaßigen) Gameplays gebe ich 5 Sterne, da „Gungrave" für Fans von typisch japanischen Actionspielen eine echte Offenbarung ist.
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ÜBRIGENS: Eine gute und vor allem deutlich umfangreichere Alternative zu „Gungrave" ist Capcoms Actionfeuerwerk „Devil May Cry".


Ratchet & Clank
Ratchet & Clank
Wird angeboten von maximus2014
Preis: EUR 59,49

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grafisch und spielerisch auf höchstem Niveau!, 8. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Ratchet & Clank (Videospiel)
Die Grafik macht die Hauptfaszination des Spiels aus: Unglaublich detaillierte Landschaften mit einer mehr als überzeugenden Weitsicht wollen vom Spieler erforscht werden. Ob eisige Berggletscher oder weitverzweigte Höhlensysteme, in keinem anderen PS2-Spiel werden derartige Landschaften so überzeugend und atmosphärisch dargestellt wie bei „Ratchet & Clank".
Spielerisch erwartet den Spieler mehr oder weniger die genretypische Standardkost auf hohem Niveau, wobei es den Entwicklern toll gelungen ist, klassisches Platform-Gehüpfe mit zahlreichen Action -und Ballerelementen zu verquicken. So bedient sich Ratchet eines ausschweifend großen und sehr abwechslungsreichen Waffenarsenals, um seinen Feinden den Garaus zu machen. Neben den traditionellen 3rd-Person-Abschnitten haben die Entwickler auch einige nette Minigames mit ins Spiel eingebaut. So schwingt sich unser Held zum Beispiel manchmal in den Pilotensessel seines kleinen Raumschiffs, um aus der Luft oder in den Weiten des Alls seine Gegner zu bekämpfen. Auch der Umfang mag gefallen: Fast 20 riesige Planeten mit vielen Aufgaben und Geheimnissen fesseln mehrere Wochen an den Bildschirm, vorausgesetzt natürlich, dass man die Welten ausführlich auskundschaftet und nicht einfach durch das Spiel rast.
FAZIT: Nach „Jak & Daxter" bietet Sony mit „Ratchet & Clank" einmal mehr qualitativ hochwertige und ausgesprochen edel präsentierte Hüpfaction mit ordentlichem Umfang. Wem grundsätzlich Spiele dieser Art zusagen, sollte hier unbedingt zugreifen.


Final Fantasy X
Final Fantasy X
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 19,49

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr Film und weniger Spiel als in den Vorgängern!, 8. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Final Fantasy X (Videospiel)
Keine Frage, auch „Final Fantasy 10" ist wie bereits die Vorgänger, ein absolutes Muss für Rollenspiel-Fans. Wer episch inszenierte Fantasykost sucht, ist bei Squares Erfolgsserie nach wie vor am besten aufgehoben. Leider fällt gerade bei diesem zehnten Teil das eigentliche Gameplay etwas hinter der filmreifen Präsentation und der Edel-Grafik zurück.
„Final Fantasy 10" ist extrem linear - und ich meine „extrem". Die aus den Vorgängern so beliebten Erforschungsausflüge auf der Weltkarte wurden komplett gestrichen, zudem fallen auch die Dungeons diesmal noch gradliniger aus. Der Freiraum, sich fernab von der Hauptstory auf ausgedehnte Suchen nach Geheimnissen zu begeben, ist recht eingeschränkt. Klar, es gibt einige mehr oder minder gut versteckte Schatztruhen mit etwas rareren Gegenständen, allerdings befinden sich diese alle in der Umgebung des Hauptpfades.
Als „Entschädigung" für die starke Eingeschränktheit des Spielers war es den Entwicklern möglich alle Gespräche als Echtzeit-Video mit Sprachausgabe ablaufen zu lassen. Mit einer stark verschachtelten Story wäre dieser Aufwand wohl kaum zu bewältigen gewesen. So ist „Final Fantasy 10" über weite Strecken mehr Film als Spiel. Nicht selten kommt es vor, dass der Spieler hauptsächlich zum Zuschauer mutiert. Einige mögen von dieser Tatsache begeistert sein, andere dürfte es nur langweilen, da das eigentliche Spielen stellenweise fast ein wenig zur Nebensache verkommt. Square ist es in diesem Punkt wirklich gelungen, ein beeindruckendes audio-visuelles Erlebnis zu schaffen.
Das Kampf- und Skillsystem ist gewohntermaßen mal wieder hervorragend gelungen und beweist, dass Square trotz des offensichtlichen Augenmerks auf die optische Präsentation auch von spielerischen Aspekten her noch in der oberen Liga mitspielt. Ich hoffe dennoch, dass Square mit den Nachfolgern wieder zu alten Werten zurückfindet und insbesondere der freien Erforschung wieder ein hohen Anteil beimisst.
FAZIT: Alle Aspekte zusammengenommen ganz eindeutig die Rollenspielreferenz auf allen Konsolen, auch wenn der weggefallene Erforschungspart ein klitzekleines Bisschen negativ ins Gewicht fällt. Meine Meinung: Jeder Besitzer einer PS2 muss „Final Fantasy 10" im Regal stehen haben!


7 Blades
7 Blades
Wird angeboten von konsolenkost_berlin
Preis: EUR 15,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für Nippon-Fans gut - für alle anderen weniger!, 8. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: 7 Blades (Videospiel)
Eins kann ich gleich schonmal vorwegnehmen: „7 Blades" ist in keinster Weise für den Mainstream-Spieler (ich meine dies nicht abwertend!) geeignet. Dies hat mannigfaltige Gründe: Zu einem wäre da schon mal die ziemlich abgefahrene und zugleich auch verwirrende Story, die sich erst nach mehrfachem Durchspielen halbwegs erschließen lässt. Der nächste Punkt wäre das äußerst japanische Flair des Spiels mit dem sehr ungewöhnlichen Design und stellenweise ziemlich grotesken Zügen. So tauchen z.B. an einer Stelle des Spiels Ninjas aus dem Wasser auf, die Tauchermasken und Pressluftgeräte tragen. Da das Spiel vor dem Hintergrund des mittelalterlichen Japans spielt, muten solche Dinge doch äußerst seltsam an. „7 Blades" präsentiert sich mit seinen vielen schönen Zwischensequenzen sehr storylastig; das eigentliche Gameplay kann da qualitativ nicht ganz mithalten, was in erster Linie an dem sehr unbeständigen Schwierigkeitsgrad (von superleicht bis ultraschwer ist alles dabei) und einigen Bedienungsmacken, die man aber mit einiger Übung in den Griff kriegen kann, liegt.
Zudem kommt die Grafik nicht besonders schön und zeitgemäß daher.
Trotz dieser Mängel wird die Atmosphäre des alten Japans aber recht gut eingefangen und motiviert immer wieder zum Weiterspielen.
FAZIT: Nochmals: „7 Blades" richtet sich an Spielefreaks, die alles spielen müssen, was uns aus dem Land der aufgehenden Sonne erreicht, - und wirklich nur an solche. Für solche Spieler ist es allein schon aufgrund der sehr edlen Präsentation empfehlenswert. Alle anderen werden mit „7 Blades" angesichts des makabren Spieldesigns und der ziemlich schwachen Grafik wohl kaum glücklich. Meine Wertung ist daher als Durchschnittswertung zu verstehen: Für Japano-Freaks ist das Spiel mit 4 STERNEN zu bewerten, der Rest darf 2 STERNE als kleine Warnung vor einer Enttäuschung betrachten. GESAMTWERTUNG: 3 STERNE.


SOS: The Final Escape
SOS: The Final Escape
Wird angeboten von "Händlershop von Softland 2011 (Alle Preise inkl. Mwst.) -ABGs, Garantiebedingungen & Widerrufsbelehrung finden Sie unter Verkäuferhilfe"
Preis: EUR 22,97

15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Durchweg überzeugend!, 2. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: SOS: The Final Escape (Videospiel)
„SOS - Final Escape" beginnt richtig harmlos; alles wirkt in den ersten Spielminuten eher wie ein müdes Kammerspiel. In den darauffolgenden Spielstunden gewinnt das Spiel immer mehr an Intensität, um schließlich in einem Finale zu enden, welches selbst einen Hollywood-Katastrophenfilm in den Schatten stellen kann. Nach dem ersten Durchspielen kann ich sagen, dass nur wenige Spiele mich in einem solch hohen Maße wie „SOS" beeindrucken konnten. Doch der Reihe nach...
Über die Story des Spiels will ich nicht allzu viel verraten, da diese von vielen überraschenden Wendungen und Spannungsmomenten bestimmt wird. Als angehender Zeitungsreporter wird man auf dem Weg zu seinem Arbeitsplatz von einem plötzlichen Erdbeben überrascht. Nach einer langen Bewusstlosigkeit wacht er im Bus auf einer Brücke wieder auf, nur um festzustellen, dass bereits fast die gesamte Bevölkerung der Stadt evakuiert wurde und nur noch sporadisch Rettungsversuche durch Bergungsteams unternommen werden. Es liegt nun am Spieler, einen Weg aus der betroffenen Stadt, die auf einer vom Festland abgeschnittenen Insel erbaut wurde, zu finden. Dies erweist sich schon bald als ein fast hoffnungsloses Unterfangen, zumal die Stadt immer wieder von heftigen Nachbeben erschüttert wird.
Wie in Action-Adventures üblich, steuert der Spieler die Figur aus der 3rd-Person-Perspektive, wobei die Kamera in geschlossenen Räumlichkeiten fest fixiert (ähnlich RE: Code Veronica) ist. Einer der Hauptaspekte des Spiels besteht darin, diverse Gegenstände zu finden, die auf der Flucht hilfreich sein könnten. Es lassen sich sogar aus verschiedene Einzelteilen neue Werkzeuge und Gegenstände zusammenbauen. So wird z.B. aus einem Helm, einer Lampe und einer Batterie im Endergebnis ein Helm mit angeschraubter Lampe. Zudem gibt es Ausrüstungsteile, mit denen man die Figur direkt ausrüsten kann. Beispielsweise kann man sich, wenn man zuvor ein paar Arbeiterhandschuhe gefunden hat, vor scharfen Kanten oder Glas schützen. Ein Regenschirm dagegen lässt sich zum Schutz vor herabfallenden Bruchstücken aufspannen. Diese und viele der anderen Gegenstände müssen nicht unbedingt gefunden werden, sie erleichtern das Überleben aber ungemein. Besonders erfreulich fand ich, dass man alle Gegenstände an der Figur sehen kann. Befindet sich z.B. im Rucksack eine Brechstange, guckt diese wirklich aus dem Rucksack raus. Hier wären wir auch schon beim nächsten wichtigen Thema: Das Inventar lässt sich im Gegensatz zu anderen vergleichbaren Spielen nicht unendlich füllen; der Platz im Rucksack ist nach Volumen begrenzt. So muss man sich jederzeit überlegen, was man wirklich braucht und was man wegschmeißt. Während unser Held zu Beginn des Spiels noch einen lockeren Minirucksack trägt, lassen sich im weiteren Verlauf neue Rucksäcke und Taschen bis hin zum schweren Abenteuerrucksack finden.
Auf seinem Weg durch die Stadt muss man immer auf der Hut sein vor mehr oder weniger starken Nachbeben. Die Palette der hervorragend gestalteten Erdbebeneffekte reicht dabei von splitternden Fenstern bis hin zum Einstürzen ganzer Gebäude. Es ist schier unglaublich, wie viele Varianten der Verwüstung sich die Entwickler des Spiels haben einfallen lassen. Jederzeit und völlig unvermittelt muss der Spieler auf die Nachbeben reagieren und sich schnell aus der Gefahrenzone bewegen. Nicht selten (bei mir waren es laut Endstatistik stolze 30 mal) heißt es dann Game Over, weil man sich nicht mehr rechtzeitig in Sicherheit bringen konnte; dank äußerst fairer Rücksetzpunkte kommt es hier aber praktisch nie zu Frustmomenten.
Die Grafik im Spiel ist technisch zwar kein Überhammer, passt allerdings gut zum Spiel. Während die Umgebung an sich stellenweise etwas trist wirkt, spielt die Grafikengine bei den zahlreichen Erdbebeneffekten ihre volle Stärke aus; diese nämlich sind durchweg herausragend animiert und wirken erschreckend realistisch.
Einziger Kritikpunkt des Spiels ist die etwas dünne und unbeständige Soundkulisse; die Atmosphäre leidet darunter aber nur geringfügig.
FAZIT: „SOS - Final Escape" punktet durch das völlig unkonventionelle und erfrischend neuartige Spielprinzip. Die Story ist zwar nicht bahnbrechend, aber dennoch halbwegs ansprechend. Das Spiel beinhaltet übrigens mindestens vier verschiedene Lösungswege und unterschiedliche Enden; die Möglichkeiten, von der Insel zu entfliehen, sind vielseitig. Auch wenn ein Durchspielen nicht übermäßig lang ist (ungefähr acht Stunden inkl. Zwischensequenzen), gibt es jedoch mehr Grund als genug, es mindestens noch ein zweites Mal durchzuspielen. Alle Spieler, die mal Lust auf etwas komplett anderes haben, müssen sich das Spiel unbedingt mal ansehen!


Das Ding aus einer anderen Welt
Das Ding aus einer anderen Welt
Wird angeboten von maximus2014
Preis: EUR 18,50

20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas durchwachsen, 20. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Das Ding aus einer anderen Welt (Videospiel)
„Das Ding" entpuppt sich nach längerem Spielen als ein zweischneidiges Schwert: einerseits motiviert die sehr gelungene Atmosphäre und die Spielidee ansich zu Weiterspielen, andererseits machen der stellenweise völlig überzogene Schwierigkeitsgrad und die kleinen Mängel im Detail dem Spielspaß des öfteren einen Strich durch die Rechnung. Auch das neuartige im Spiel verwendete „Trust-And-Fear"-System funktioniert nicht so, wie man sich das gewünscht hätte. Dafür ist der Spielverlauf viel zu linear und lässt dem Spieler kaum Variationsmöglichkeiten. So kann zum Beispiel ein Teammitglied, von dessen Virusfreiheit man sich noch gerade per Bluttest überzeugt hat, den Spieler in der nächsten Minute schon anfallen, nur weil es die fest fixierte Story so will. Durch solche Mankos verliert das Teammanagement schon bald an Reiz, da man ja eh weiß, das man nichts groß bewirken kann, wenn durch die Story schon vorbestimmt ist, wann was mit welchen Teammitglied passiert. Das zweite große Manko des Spiels ist neben dem sowieso schon hohen Schwierigkeitsgrad die ungenaue Steuerung der Spielfigur. Die halb-manuelle Zielfunktion entpuppt sich schon bald als eine echte Glückslotterie, die die Kämpfe (besonders bei hohem Gegneraufkommen) manchmal zur Qual werden lässt.
Trotz der oben genannten Schnitzer macht es dank des gelungenen Filmflairs und der guten Grafik dennoch recht viel Spaß, in die Tiefen der verlassenen Schneebasis einzudringen. Auch wenn das Spiel nicht unmenschlich schwer oder unfair ist, muss der Spieler sich doch auf den einen oder anderen Frustmoment einstellen.
FAZIT: Ok, „Das Ding" macht Spaß, aber es gehört ohne Zweifel zu den Spielen, die man nach einmaligem Durchspielen nicht mehr so schnell anfassen wird; zu nervig einige Passagen, zu hakelig die Kämpfe. Ärgerlich ist auch das verschenkte Teamkonzept. Nichts desto Trotz können Horror-Fans mal einen Blick wagen. Solider Durchschnitt.


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