Profil für theamazingbookblog.blogspot.de > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von theamazingbook...
Top-Rezensenten Rang: 13.230
Hilfreiche Bewertungen: 76

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
theamazingbookblog.blogspot.de

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8
pixel
City of Bones: Chroniken der Unterwelt (1)
City of Bones: Chroniken der Unterwelt (1)
von Cassandra Clare
  Broschiert
Preis: EUR 13,99

5.0 von 5 Sternen Wunderbar, 10. April 2015
Inhalt:

Dämonen, Vampire und andere Geschöpfe der Nacht? Bei Clary Fehlanzeige. Sie glaubt nicht an solchen Hokuspokus. Bis sie eines Nachts einen Anruf von ihrer Mutter erhält, in dem sie ihr erklärt sie solle fliehen und nicht nach Hause zurückkehren…Zum Glück ist Jace bei ihr. Was Clary zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß: Jace ist ein Dämonenjäger und jagt Vampire, Werwölfe und andere gefährliche Wesen. Als Clary schließlich doch allein und entgegen dem Rat ihrer Mutter und dem Jace' zu ihrer Wohnung zurückkehrt fehlt jede Spur von ihrer Mom. Dafür greift sie wie aus dem Nichts ein Dämon an! Anscheinend ist ja doch etwas an den alten Mythen dran und Clary fasst den Entschluss ihre Mutter zu finden und gerät so in ein komplett unbekanntes und gefährliches Abenteuer, wie sie es noch nie vorher erlebt hat…

Meine Meinung:

Der Einstieg fiel mir super leicht. Schon nach den ersten Seiten war ich vollkommen in der Geschichte drin und konnte mich auch sofort mit den Charakteren erwärmen. Generell wurde der Anfang ziemlich stürmisch gestaltet, was mir gut gefiel, da es gleich mit einer Dämonenjagd und dem Aufeinandertreffen von Clary und Jace beginnt und man so förmlich ins kalte Wasser geschmissen wird.

Ich persönlich liebte den Schreibstil Clare's. Sie schreibt einfach wunderbar und man kann sehr schnell und vor allem auch sehr flüssig lesen. Die Art ihres Stils, gepaart mit einer tollen Ausdrucksweise, durch die die Emotionen ziemlich gut vermittelt werden, und einer kleinen großen Portion Humor, machten diesen Schreibstil (fast) rundum perfekt. Manchmal musste ich laut auflachen, da Jace' Antworten oder Clary's Paraden einfach so witzig waren!
Einen klitzekleinen Kritikpunkt habe ich nämlich dennoch. Und zwar finde ich, dass der Schreibstil an manchen Stellen etwas zu detailliert geraten ist, was aber nicht wirklich ins Gewicht fällt, da man das Buch immer noch ohne jegliche Schwierigkeiten lesen konnte!

Spannung war meiner Meinung nach ständig vorhanden und man hatte so immer einen Grund weiterlesen zu wollen. Vor allem am Ende gibt es einige ziemlich unvorhersehbare Ereignisse, die es beinah unmöglich machten, das Buch aus der Hand zu legen beziehungsweise die Geschichte aus seinem Kopf zu bekommen.
Aber nicht nur das Ende strotzte vor Spannung. Bereits die ersten fünfzig Seiten waren von fesselnden Momenten geprägt, ebenso wie eigentlich auch der ganze Rest des Buchs.–Sei es wegen einer Dämonenjagd oder wegen den zwischenmenschlichen Beziehungen.

Die Charaktere mochte ich super gern. Sie waren mir allesamt sympathisch (natürlich außer den Bösewichten, obwohl auch sie auf ihre Art und Weise interessant waren) und ich konnte sie ziemlich gut nachvollziehen. Man lernt sie im Laufe der Handlung sehr gut kennen und meiner Meinung nach machen einige Figuren eine interessante Wandlung durch.

So zum Beispiel unsere Hauptfigur Clarissa Fray, die von allen nur Clary genannt wird. Ich konnte mich beinah sofort mit ihr identifizieren und ihre Entscheidungen und Gedanken sehr gut mitverfolgen beziehungsweise nachvollziehen.
Clary ist eine sehr selbstbewusste Person, die immer eine bissige Antwort parat hat, womit sie mich ab und an zum Schmunzeln gebracht hat. Dennoch hat sie eine neugierige und vor allem mutige Seite, die mich auch mal zum Nachdenken gebracht hat.
Wie bereits erwähnt denke ich, dass sie eine derer ist, der eine Wandlung widerfahren ist. Zu Beginn noch vollkommen skeptisch dem gegenüber, was sie sehen kann und was ihr geschied, entwickelt sie sich zu einer Figur, die die Entscheidungen zu akzeptieren beginnt, die über sie gefällt wurden.
Ich persönlich liebe Clary und sie wurde zu einer meiner Lieblingsfiguren ♥

Die zweite Figur, die ich euch vorstellen möchte, der Waise ist Jace. Er ist seit er denken kann Schattenjäger. Der Beste seines Alters. Die einzige Aufgabe, die er in seinem Leben sieht, ist die des Dämonentötens und des gut aussehens.–Bis Clary auftaucht. In ihr sieht er eine neue Herausforderung, die er vor den Gefahren der Dämonenwelt schützen muss.
Jace war mir auf anhieb sympathisch, selbst wenn er des Öfteren die Ich-bin-das-größte-A*******-das-rumläuft–Karte ausspielt. Man lernt ihn von Seite zu Seite besser kennen und bekommt einen Einblick hinter die arrogante Fassade. (Er ist so arrogant, dass es schon wieder witzig ist. Beispielzitat: Dorothea: "Und? Hast du dich schon in die falsche Person verliebt?" Jace: "Unglücklicherweise, gilt meine einzige und wahre Liebe nur mir selbst." Dorothea: "Dann musst du dir zumindest keine Sorgen machen, zurückgewiesen zu werden, Jace Wayland." Jace: "Nicht unbedingt. Ab und zu gebe ich mir selbst einen Korb, um das Ganze interessanter zu machen.")
Mit seiner etwas verkorksten Art konnte mich Jace vollkommen in seinen Bann ziehen und sich zu einer meiner Lieblingsfiguren hochmausern ♥ Ich freue mich schon auf die folgenden Bände, in denen ich hoffentlich noch mehr Seiten von ihm kennenlernen werde!

Cassandra Clare schaffte es jedoch auch die Nebenfiguren aufblühen zu lassen, denn nicht nur Clary und Jace waren toll dargestellt, sondern auch Isabelle, Alec und alle anderen! Sie machen ebenfalls kleinere oder größere Veränderungen durch und manchmal kommen Geheimnisse über sie ans Tageslicht…Die es in sich haben!!

Das Cover finde ich ganz interessant, schön gemacht und vor allem passend zur Geschichte gewählt. Die Raben und die Wasserspeier passen wirklich gut zur Handlung und die Skyline der Stadt, die eventuell New York sein könnte, passt auch perfekt zum Buch.
Der Titel gefällt mir auch sehr gut und eignet sich gut, um der Geschichte einen Namen zu geben.

Zitate:
»“[…] Dämonen kommen aus anderen Welten. Es sind interdimensionale Parasiten. Sie dringen in eine Welt ein und zehren sie auf. Sie können nichts aufbauen, nur zerstören - sie können nicht schaffen, nur benutzen. Sie verwandeln einen Ort zu Asche, und wenn er tot ist, ziehen sie zum nächsten. Sie wollen Leben, nicht nur dein Leben oder meins, sondern das gesamte Leben dieser Welt, ihrer Flüsse und Städte, ihrer Meere, alles. Und das Einzige, dass zwischen ihnen und der Zerstörung all dessen steht, was du hier siehst […] sind die Nephilim.”«
Seite 183

»Der Junge weinte nie wieder und er vergaß nie, was er gelernt hatte: dass lieben zerstören heißt und dass geliebt werden bedeutet, derjenige zu sein, der zerstört wird.«
Seite 214

Fazit:

Cassandra Clare schafft mit City of Bones - Chroniken der Unterwelt eine wunderbare Geschichte mit Charakteren, die sehr menschlich und gut nachvollziehbar sind, und in die man einfach völlig eintauchen kann zu schaffen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, auch wenn er an manchen Stellen etwas zu detailliert geraten ist. Auch die Spannung kam nicht zu kurz und so wollte man, sei es wegen unerwarteten Wendungen oder einfach nur wegen der momentanen Stimmung, stets weiterlesen!
Für mich war City of Bones ein wahrer Glückstreffer und ich empfehle euch: kauft es. Lest es. Liebt es. Ich vergebe 5 von 5 Herzen an den ersten Teil der Chroniken der Unterwelt -Hexalogie ♥


Die Verschworenen: Band 2
Die Verschworenen: Band 2
von Ursula Poznanski
  Broschiert
Preis: EUR 9,95

5.0 von 5 Sternen Eine perfekte Fortsetzung, 31. März 2015
Rezension bezieht sich auf: Die Verschworenen: Band 2 (Broschiert)
Inhalt:

Ria und ihre Freunde konnten Zuflucht in der Stadt unter der Stadt finden und befinden sich im Schutze Quirins. Es scheint alles sicher, doch mit der Zeit nehmen die Angriffe der Feinclans auf die Schwarzdornen stark zu und auch die Anzahl der Sentinel steigt stetig.
Trotz dieser Gefahren auf der Oberfläche sind Dantorian und Aureljo – mit der Hilfe Quirins – fest entschlossen in die Sphäre Vienna 2 zu gelangen, um den Bewohnern dort die Augen zu öffnen und zu beweisen, dass ihre kleine Gruppe nicht aus Verrätern besteht.
Ria und die anderen jedoch sind strikt dagegen, da sie es eher für ein Selbstmordkommando halten, als für eine sinnvolle Aktion. Doch die Situation ändert sich schlagartig, als Ria Fragmente aus Jordans Chronik findet. Was wird sich ihr erschließen, wenn sie schließlich die Fragmente zu einem großen Ganzen zusammensetzen kann? Und wird sie Aureljo und Dantorian von ihrem Plan abhalten können?

Meine Meinung:

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir spielend leicht. Ich konnte mich sofort wieder in die Lage der verbliebenen fünf Studenten versetzen, da die Handlung nur kurze Zeit nach dem Ende des ersten Bandes anschließt. Pozanski baut zudem kleine Erinnerungsauffrischer ein, was den Einstieg noch einfacher machte. Es kommt dem Leser überhaupt nicht so vor, als würde man ein neues Buch beginnen, sondern viel mehr, als ob man das Letzte einfach fortsetzen würde.

Der Schreibstil der Autorin ist unvergleichbar. Er lässt sich sehr locker und leicht lesen, kann den Leser jedoch auch mal zum Nachdenken bringen und die Emotionen der Charaktere perfekt an die Leserschaft vermitteln. Man hat zu jeder Zeit das Gefühl, als sei man mitten in der Geschichte, weil alles so lebensecht und nicht überzogen wirkt.
Poznanski schafft es, dass die von ihr entworfene Umwelt sehr plastisch im Kopf des Lesers zum Leben erweckt wird. Man hat ständig ein sehr lebhaftes Bild von den Charakteren, der Stadt unter der Stadt, dem Wald, … vor Augen.

Zur Spannung muss man eigentlich nichts sagen.–Sie war immer gegenwärtig. Poznanski schafft es gekonnt ständig ein bestimmtes Niveau zu halten und den Leser so an das Buch zu ketten. Unerwartete Wendungen und Wahrheiten, die ans Licht kommen, machen es mir unmöglich das Buch auch nur eine Minute aus der Hand zu legen. Wer Die Verschworenen anfängt sollte sich auf eine schlaflose Nacht gefasst machen ;-)

Die Charaktere sind wieder einmal sehr gut geworden. Sie alle machen kleine oder auch große Veränderungen durch, was es interessant macht ihnen bei all ihren Taten und Entscheidungen zu folgen. Generell sind die Figuren sehr tiefgründig und vielschichtig und eigentlich bei allen Entscheidungen die sie treffen und Meinungen die sie fällen gut nachzuvollziehen. Durch diese tolle Darstellung wirken die Charaktere beinah real!

Im Fokus der Geschichte steht einmal mehr Ria, aus deren Perspektive übrigens auch das Buch geschrieben wurde. Durch diese Sicht wird dem Leser eine gute Möglichkeit geboten, um sich in Ria hineinversetzten und vor allem um sich mit ihr identifizieren zu können, was die Autorin mir wirklich gut ermöglicht hat. Ich konnte Ria bei allen ihren Entscheidungen nachvollziehen und wusste warum sie so handelt, wie sie eben handelt.
Ria gewinnt in diesem Teil viel Tiefe, wodurch sie mir noch mehr ans Herz gewachsen ist. Desweiteren ist sie eine der Charaktere, die eine der angesprochenen Wandlungen durchmachen muss, wodurch ihre Stärke und ihr Ehrgeiz aber eigentlich nur noch mehr in den Mittelpunkt gerückt werden.

Eine Person, auf die in diesem Teil ein größeres Augenmerk gelegt wurde, war Sandor. Auch er macht eine ziemlich Verwandlung mit, was zum Großteil daran liegt, dass plötzlich ganz andere Prioritäten sein Leben bestimmen, da er ja zum Clanfürsten ernannt wurde. Man lernt ganz andere Seiten an ihm kennen, die nicht wild und tödlich sind…
Sandor war – wie Ria – sehr gut nachzuvollziehen, auch wenn seine Entscheidungen im ersten Moment vielleicht nicht immer einleuchtend wirkten.

Auch die anderen Figuren sind sehr gut ausgeführt und

Die Aufmachung des Buchs finde ich schön.
Das Cover ist dem des ersten Teil nachempfunden. Anstelle des Blatts sieht man nun den Querschnitt eines Baumstamms. Auch die bienenwabenähnlichen Spotlacks sind noch vorhanden und machen es interessant über den Buchrücken zu streichen und das Buch in der Hand zu halten.
Auch der Titel ist wieder einmal sehr passend gewählt, da er eine gute Verbindung zur Handlung darstellt.

Zitate:
»Eine Emotion durchbricht die Leere in meinem Inneren, es ist die Wut, und ich begrüße sie wie eine alte Freundin. Sie und ich, wir können gemeinsam Dinge gegen die Wand werfen oder Leute anbrüllen, sie für das Geschehene verantwortlich machen. Irgendwann werden wir erschöpft sein, uns in eine Stille Ecke setzen und der Trauer dabei zusehen, wie sie ihre grauen Fäden webt.«
Seite 130

»“[...] Jedes Mal, wenn ich um eine Ecke biege oder einen Raum betrete, habe ich Angst. Ich fühle mich ständig bedroht. Irgendwann wird jemand große Augen bekommen, mit dem Finger auf mich zeigen und sagen: Das ist er.”«
Seite 357

Fazit:

Wieder einmal war Poznanskis Buch ein einziger Genuss. Tolle Charaktere, eine einfallsreiche Handlung, die durch unvorhersehbare Geschehnisse immer spannend blieb, und Poznanskis unvergleichbarer Schreibstil machten Die Verschworenen zu einem rundum perfekten Lesevergnügen.
Ein Buch für alle, die Thriller und Dystopien lieben, aber auch für alle die, die bis jetzt noch nicht auf den Geschmack dieser Genre gekommen sind. – Ihr werdet es lieben!!
Ich vergebe 5 von 5 Herzen und bin sehr gespannt auf den dritten und leider auch letzten Teil!


Frostfluch: Mythos Academy 2
Frostfluch: Mythos Academy 2
von Jennifer Estep
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

3.0 von 5 Sternen Etwas schwächer, als Band eins, 29. März 2015
Rezension bezieht sich auf: Frostfluch: Mythos Academy 2 (Broschiert)
Inhalt:

Eine Tortur jagt die Nächste.
Nur knapp hat Gwen den Kampf mit Jasmine überlebt. Und gewonnen. Nun ist Jasmine wirklich tot und Gwen hat den Hass ihrer ganzen Schnitter-Familie im Rücken.
Noch nicht richtig von den ganzen Ereignissen erholt, und schon folgt das nächste qualvolle Ereignis. Der Winterkarnelval. Bei diesem Skiausflug spielen Partys, Alkohol und Sex die Hauptrollen.–Nicht ganz Gwens Fall. Nichtsdestotrotz lässt sie sich dazu überreden mitzufahren. Aber vielleicht war es ja doch die richtige Entscheidung mitzukommen? Preston, ein Schüler der New York Academy hat es Gwen nämlich angetan und das Interesse beruht auf Gegenseitigkeit…
Doch die Schnitter des Chaos sind Gwen immer noch auf den Fersen und Gwen beginnt zu realisieren, dass sie in ernsthafter Lebensgefahr steckt…

Meine Meinung:

Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht. Die Handlung schließt beinahe nahtlos da an, wo der erste Teil geendet hat, sodass man direkt wieder Anschluss an die Geschichte findet. Erleichtert wurde das ganze durch viele Rückblicke und Erinnerungsauffrischer, die Estep einbaut. Meiner Meinung nach wurde jedoch das erste Drittel des Buchs etwas von diesem auf Geschehnisse des ersten Teils rückgreifendem Schreibstil dominiert, sodass ich das Gefühl hatte, als wäre beinahe nichts neues passiert.

Generell gefiel mir Esteps Schreibstil wieder einmal sehr gut. Sie schreibt, wie ich finde, unverwechselbar. Ein Hauch Humor, gepaart mit einer zum Teil sehr jugendlichen Ausdrucksweise und nichtsdestotrotz der Möglichkeit Spannung aufzubauen. Das Buch ließ sich so sehr angenehm und flüssig lesen!
Jedoch tritt auch in diesem Band wieder das Problem der Wiederholung auf. Nicht nur bei den bereits angesprochenen Rückblicken, sondern bei vielen Ausdrucksweisen und einzelnen Wörtern. Diesmal habe ich es aber nicht als allzu störend empfunden.

Der Anfang der Geschichte war meiner Meinung nach etwas ruhiger. Zwar geschehen einige Ereignisse, die definitiv Fragen aufwerfen und für ein klein wenig Spannung sorgen, doch all das wurde durch die ständigen Rückblenden ein wenig überschattet.
Im weiteren Verlauf baut sich hingegen definitiv Spannung auf. Sei es aufgrund von Gwens unerwiderten Gefühlen für Logan, der neuen Bekanntschaft Prestons oder wegen etwas gänzlich anderem. Man hat immer einen Grund weiterzulesen.
Einen Kritikpunkt habe ich jedoch noch: Ich fand, dass das Ende des Buchs etwas vorhersehbar war. Estep gibt dem Leser nämlich immer wieder kleine Hinweise, die schließlich in der Auflösung des Geheimnisses münden. An manchen Stellen hatte ich leider das Gefühl, als würde es die Autorin etwas zu gut meinen, weshalb der große Knaller zum Schluss ausblieb.

Die Charaktere wurden gut dargestellt und erschienen mir tiefgründig und vielschichtig. Man lernt Seiten von Figuren kennen, von denen man nicht wusste, dass sie diese besitzen, was mir ziemlich gut gefiel.

Gwen steht wieder im Mittelpunkt der Handlung. Sie befindet sich immer noch im Liebeschaos wegen Logan, der ihre Gefühle nicht erwidert. Zu ihrem Glück kann Daphne sie überreden mit zum Winterkarneval zu kommen, da sie dort auf den umwerfenden Preston trifft, der sie anscheinend genauso toll findet, wie sie ihn…Aber nicht nur das widerfährt ihr. Auch ihre Gabe scheint sich mittlerweile weiterzuentwickeln. Eine Tatsache an die Gwen sich vorerst noch gewöhnen muss.
Alles in allem konnte ich mich ziemlich gut mit Gwen identifizieren und mochte sie mit jeder Seite mehr. Sie wurde mir immer sympathischer und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen, bis auf ein paar Launen, die sie hatte. Sie beginnt an sich und den Herausforderungen, die sie sich stellt, zu wachsen.
Geschrieben wurde das Buch übrigens aus Gwens Sicht in der ersten Person Singular, sodass man sich ziemlich gut in sie hineinversetzten kann, da man so ihre Gedanken mitverfolgen kann.

Natürlich spielt auch Logan wieder eine tragende Rolle. Der Spartaner hat Gwen das Herz gebrochen indem er eine Beziehung mit der Amazone Savannah eingegangen ist, mit der er ziemlich glücklich zu sein scheint. Zu allem Überfluss ist er auch noch ihr Trainer, der ihr helfen soll sich im Falle eines Falles gegen einen Schnitter verteidigen zu können. Somit sehen sich die beiden unweigerlich jeden Tag…

Es gibt aber noch viele andere Charaktere wie Daphne, Carson und natürlich auch Preston. Ich möchte euch jedoch nicht zu viel verraten, weshalb ich lieber gar nichts sage :-) (Außer, dass auch die Nebenfiguren, zu denen diese drei und noch viele andere zählen, ebenfalls sehr gut nachzuvollziehen sind und dargestellt wurden!)

Das Cover ist, wie ich bereits in der Rezension zu Frostkuss geschrieben habe, nicht so ganz mein Fall. Dieses Mal jedoch finde ich, dass das abgebildete Motiv besser zur Geschichte passt, als das des ersten Teils, da die Augen immerhin purpurn (eines von Esteps Lieblingsworten) sind, so wie Gwens Augen in der Geschichte auch.
Den Titel finde ich ganz passend zur Handlung gewählt und schlecht finde ich ihn eigentlich auch nicht ;-)

Zitate:

» […] Ich [ließ] die Geschehnisse des Tages noch einmal Revue passieren. Erst der Geländewagen und nun der Pfeil im Bücherregal. All das ließ nur einen Schluss zu. Jemand versuchte mich umzubringen. Aber diesmal war es nicht in der Turnhalle, und es war auch nicht nur Training. Nein – diesmal meinte es jemand ernst.«
Seite 73

»Wenn ich nicht für mich selbst einstand, wenn ich nicht versuchte, mich gegen den Schnitter zu wehren, der mich umbringen wollte, würde ich es vielleicht nie schaffen – und Nike hätte umsonst ihr Vertrauen in mich gesetzt. Ich wollte mich des Vertrauens der Göttin des Sieges würdig erweisen – und all den anderen Frost-Frauen Ehre machen, die über die Jahre Nikes Champions gewesen waren. Ich wollte die Bösen und die Dunkelheit, die in ihnen lauerte, bekämpfen.«
Seite 215

Fazit:

Wieder einmal konnte mich Jennifer Estep mit der Geschichte und dem Schauplatz der Mythos Academy faszinieren.
Ihr Schreibstil gefiel mir gut, auch wenn mich die ständigen Wiederholungen am Anfang des Buchs etwas gelangweilt und genervt haben. Den weiteren Verlauf der Handlung mochte ich. Es war spannend, dennoch hätte Estep meiner Meinung nach weniger Hinweise zur Auflösung des Buchs geben können, da so etwas Spannung auf der Strecke blieb. Die Charaktere wurden im Großen und Ganzen ebenfalls gut dargestellt.
Ich vergebe 3 von 5 Herzen an die solide Fortsetzung des Vorgängers Frostkuss. Leute, die den ersten Teil mochten werden auch ihren Spaß mit dem zweiten haben. In meinen Augen ist Frostfluch jedoch kein absolutes Must Read, sondern eher ein sehr kurzweiliger Lesespaß. Nichtsdestotrotz weder ich die Reihe weiterverfolgen.


Frostkuss: Mythos Academy 1
Frostkuss: Mythos Academy 1
von Jennifer Estep
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

4.0 von 5 Sternen Sehr guter Einstieg mit ein paar Macken, 13. März 2015
Rezension bezieht sich auf: Frostkuss: Mythos Academy 1 (Broschiert)
© theamazingbookblog

Meine Meinung:

Der Einstieg in das Buch fiel mir eigentlich ganz leicht. Die Geschichte beginnt mit einer interessanten Handlung, durch die man die beteiligten Figuren auch gleich sehr viel besser kennen und einschätzen lernt, wodurch ich sofort einen Draht zu unserer Protagonistin hatte.

Der Schreibstil der Autorin hingegen lässt mich etwas zwiegespalten zurück.
Auf der einen Seite fand ich ihn wirklich toll. Er hat sich meistens sehr flüssig lesen lassen und punktete mit einer nicht zu überladenen Art. Aber er ließ sich eben nicht immer so "problemlos" lesen, was daran lag, dass die Autorin ziemlich viele Wiederholungen einbaut. Wörter wie purpur, Gypsymädchen oder generell sehr häufig wiederkehrende Schreibmuster haben meinen Lesefluss dann doch etwas behindert. Nichtsdestotrotz gefiel mir die Art wie Estep schrieb. Nämlich jugendlich und ab und an auch etwas umgangssprachlich.
Was neu für mich war und ich so auch noch nicht erlebt habe, war die Idee den Leser direkt anzusprechen. Das hat mir gut gefallen! Man bekam das Gefühl, als sei man wirklich selbst von der Figur angesprochen worden und so konnte ich mich auch besser auf sie einlassen ☺

Die Charaktere mochte ich generell ziemlich gerne. Sie sind vielschichtig und ganz gut nachzuvollziehen, auch wenn ich ihre Beweggründe an sich manchmal etwas fragwürdig fand...

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Gwen, die von allen nur Gypsy genannt wird. Sie ist einer dieser Charaktere, die einem sofort sympathisch sind und mit denen man sich wirklich gut identifizieren kann. Durch die Perspektive des Buchs, in der Gwen die Geschichte erzählt, kann man ihre Gefühls- und Gedankenwelt sehr gut nachvollziehen.
Wie alle anderen Schüler an Mythos auch, hat sie eine magische Gabe. – Und zwar die der Psychometrie (übrigens auch ein Wort, dass gehäuft auftritt). Allein dadurch, dass sie jemanden oder etwas berührt erfährt sie dessen Geheimnisse, Gefühle und auch dessen Vergangenheit.
Generell ist Gwen eher eine Einzelgängerin und auch etwas ... anders, als die anderen an ihrer Schule. So zum Beispiel möchte sie als einzige den Mord an einem ihrer Mitschüler aufdecken. Aber das ist nicht das einzige, was sie von den anderen unterscheidet. Andere Dinge werdet ihr wohl selbst beim Lesen herausfinden müssen ☺
Was mich etwas genervt hat: Gwen ist ja wie gesagt eher eine Einzelgängerin. Und an ihrem Einzelgängerdasein ist wirklich nur sie schuld. Sie ist diejenige, die sich isoliert. Niemand sonst ist daran schuld. Nur. Sie. Aber dann erwähnt sie Seite um Seite, dass sie ja so allein ist und keine Freunde hat. Das konnte ich nicht ganz nachvollziehen, da es je ihre Schuld ist. Das war nach einer Weile wirklich etwas nervig.
Trotzdem fand ich das Gesamtpaket, in dem Gwen auftritt, durchaus überzeugend!

Aber nicht nur unsere Hauptprotagonistin konnte mich überzeugen – auch wenn sie manchmal etwas nervig war –, ja selbst die Nebencharaktere waren wunderbar dargestellt und vor allem diese Nebencharaktere machten hoch interessante Wandlungen durch, die dem Buch die ein oder andere Wendung bescherten.

Generell schaffte Estep mit Mythos eine tolle Umgebung, die beeindruckend und faszinierend zugleich ist. Während man liest hat man wirklich das Gefühl, als würde man sich auf dem Campus der Schule oder in Grandma Frosts Küche befinden.

Einen sehr interessanten Aspekt stellte außerdem die Mythologie dar, auf die in Frostkuss ein großes Augenmerk gelegt wird. Nie hätte ich gedacht, dass man die ganzen mythologischen Wesen so gut miteinander in Verbindung hätte bringen können. Von Walküren über Spartaner bis hin zu Amazonen war alles vertreten!

Mit der Spannung ist das so eine Sache. Es gab wirklich einige Stellen, an denen man das Buch nicht aus der Hand legen konnte und wieder andere, an denen sich die Kapitel nur so in die Länge zogen. Ginge es nach meiner Meinung würde ich jedoch sagen, dass die spannenden Teile überhand hatten, weswegen die nicht so spannenden Stellen eher weniger ins Gewicht fallen.

Das Cover hat mich ehrlich gesagt nicht so ganz angesprochen. Ich finde es zwar ganz hübsch, aber es ist einfach nichts besonderes. Im Großen und Ganzen muss ich leider auch zugeben, dass mir das Design der nachfolgenden Teile ebenfalls nicht allzu sehr zusagt.
Den Titel hingegen finde ich wieder sehr passend. Die Vorsilbe Frost zieht sich ja durch die Titel der gesamten Reihe, was gut gewählt ist, da Gwen ja auch mit Nachnamen Frost heißt und man so immer einen Bezug zum Hauptcharakter herstellen kann.

Zitate:

»Sie waren bei Weitem nicht so bestürzt, wie ich es erwartet hätte. Es schien für sie fast ... normal zu sein. Als wäre so etwas schon einmal passiert. [...] hier war so etwas offensichtlich bei Weitem nicht so schockierend. Eher erweckte es den Eindruck, als käme es einfach ... ungelegen, weil es Papierkram mit sich zog, Anrufe erforderte und das Blut auch noch weggewischt werden musste. Irgendwas in der Richtung.«
Seite 75
»In diesem Moment traf in eine Entscheidung. Vielleicht war es verrückt. Vielleicht lag es an diesem nagenden Verdacht, dass es um mehr gegangen war als darum, eine magische Schale zu stehlen. Vielleicht war es dumm oder albern oder einfach nur falsch. Aber ich wollte mehr über [...] erfahren.«
Seite 94

Fazit:

Die Autorin hat es mit Frostkuss geschafft, eine mythische Welt aufzubauen und diese Aspekte mit einer kleinen Detektivgeschichte in Verbindung zu bringen, was ihr sehr gut gelungen ist. Einige unvorhersehbare Wendungen und interessante charakterliche Wandlungen trugen zur Spannung des Buches bei.
Auch wenn mir die Hauptprotagonistin an manchen Stellen etwas nervig erschien, so konnte sie mich dann doch von sich überzeugen! Durch ihre Vielschichtigkeit, sowie durch ihre Tiefgründigkeit, die auch die Nebencharaktere inne hatten, war es mir ein Vergnügen sie und ihre Handlungen zu verfolgen.
Ein Kritikpunkt waren die ständigen Wiederholungen, die die Autorin in ihren Schreibstil einbaute, und die meinen Lesefluss leider etwas minderten, auch wenn ich die Art, wie Estep schrieb, sehr gut fand!
Ich vergebe 4 von 5 Herzen und freue mich schon auf den zweiten Teil!


Legend - Schwelender Sturm: Band 2
Legend - Schwelender Sturm: Band 2
von Marie Lu
  Broschiert
Preis: EUR 9,95

5.0 von 5 Sternen Einfach legendär!!, 3. März 2015
Meine Meinung:
Nachdem ich den ersten Teil der Serie so wunderbar fand, musste schnellst möglich der zweite her und hier ist er und hat mich, wie ihr gleich lesen werdet, auch nicht enttäuscht!!

Ich konnte mich wirklich sehr einfach wieder in die Geschichte hineinversetzen, auch wenn bereits etwas Zeit verstrichen ist, seitdem ich den ersten Teil gelesen habe. Durch einige Erinnerungsauffrischer im weiteren Verlauf schafft es die Autorin, dass dies spielend leicht gelingt.
Die Geschichten der beiden Bücher gehen einfach nahtlos ineinander über und man bekommt das Gefühl, als sei man überhaupt nicht weggewesen, da es gleich an das Ende von Legend - Fallender Himmel anschließt.

Der Schreibstil gefiel mir wieder einmal sehr gut. Er lässt sich wirklich flüssig und schnell lesen und ich lüge nicht, wenn ich sage, dass es mir nicht aufgefallen ist, dass ich zweihundert Seiten am Stück gelesen habe. Die Art, mit der Lu schreibt, ist unvergleichbar. Sie bringt alles immer ziemlich schnell auf den Punkt, schafft dies aber so, dass man sich immer alles genaustens vorstellen kann.

Wie auch schon im ersten Band, wurde auch Teil zwei aus einer wechselnden Perspektive zwischen Day und June geschrieben. Man bekommt so einen tollen Eindruck von den Charakteren und kann alle ihre Gefühle hautnah mit ihnen miterleben. Jeder Gefühlsumschwung wird gekonnt an den Leser vermittelt, sodass sich dieser integriert in die Handlung fühlt.

Die Figuren in dem Buch sind wieder toll geworden. Sie sind alle so vielschichtig, machen sehr interessante Wandlungen durch und außerdem erlebt man mal andere Seiten an ihnen, die sie dem Leser noch näher bringen, als sie sowieso schon sind.

Day ist nach wie vor der zielstrebige Kämpfer, jedoch ist er einer derer, die eine dieser großen Wandlungen durchmachen. Stand er in Teil eins noch vollkommen hinter June, lässt er sich in diesem Band doch verunsichern. An manchen Stellen hätte ich ihm dafür glatte eine Ohrfeige geben können. – So schei*e hat er sich verhalten. (Tut mir leid für diesen Ausdruck.) Nichtsdestotrotz bleibt er weiterhin seinen Grundprinzipien treu, was ihm wieder ein paar Sympathiepunkte eingeholt hat.

June hat mir in Legend - Schwelender Sturm besonders gut gefallen. Auch bei ihr konnte ich eine entscheidende Veränderung ausmachen. Denn hat man sie im ersten Teil doch wirklich größtenteils als kaltblütige Kämpferin kennengelernt, die die Befehle der Republik befolgt, wird sie in diesem Buch etwas mehr vermenschlicht. Man bekommt einen Einblick hinter die perfekte, glatte Fassade und hinein in ihr Wesen. Man lernt ihre Schwächen und ihre schwache Seite kennen, was mir persönlich ziemlich gut gefallen hat.

Einen Platz in meinem Herzen bekam auch Anden, der neue Elektor. Wurde dieser in Teil eins doch eher vernachlässigt und als unwichtige Nebenfigur dargestellt, so rückt er in diesem Band doch ziemlich ins Zentrum des Geschehens. Man lernt ihn und seine Gefühle bzw. Meinungen sehr gut kennen, was ihn mir zum einen sympathisch gemacht hat, zum anderen in ein völlig neues Licht rückte. Warum, das werdet ihr wohl oder über beim Lesen erfahren müssen...

Andere Nebencharaktere gab es natürlich auch. So durften beispielsweise Tess und Kaede nicht fehlen. Aber sie waren nicht die einzigen. Man lernt auch viele neue Menschen kennen, auf die ich jetzt nicht näher eingehen möchte.

Eines haben jedoch alle Figuren gemeinsam: Sie sind dazu in der Lage, den Leser immer wieder zu überraschen. Sei es im positiven, als auch im negativen Sinne...

Spannung gab es in diesem Buch wirklich zur Genüge. An vielen Stellen war es einfach nervenzerreißend, an Anderen hingegen hielt sich die Spannung eher zurück, war aber immer noch im Hintergrund zu spüren. Es war mir eigentlich nicht möglich, das Buch auch nur eine Sekunde aus der Hand zu legen.

Und das Ende. Wow. Dieser Cliffhanger. Im ersten Moment dachte ich einfach, dass ich jetzt sofort den nächsten Teil lesen müsse. Dieses Gefühl ist zwar noch nicht ganz verschwunden, zum Glück aber bereits abgeebbt. Sonst würde ich es wohl nicht überleben ☺Hier hat die Autorin wirklich noch einmal alle Register gezogen.

Das Design ist dem des ersten Teils sehr ähnlich. Das goldene Emblem (von dem ihr noch erfahren werdet, was es genau bedeutet), die goldenen Sterne und der schlichte weiße Hintergrund passen wie ich finde sehr gut zusammen.
Auch der Titel passt ziemlich gut.

Zitate:
»Der meistgesuchte Verbracher der Republik ist plötzlich nur noch ein Junge, der hier vor mir sitzt, so verwundbar, und mir all seine schwächen darbietet.«
Seite 49 [June]
»Unsere Worte klingen locker, beinahe unbeschwert, aber wir spüren beide die Anspannung dahinter, den angestrengten Versuch, zu vergessen, zu verdrängen. Die Folgen der Worte, die keiner von uns beiden je wieder zurücknehmen kann.«
Seite 335 [Day]

Fazit:

Ein wunderbares Buch, das den Leser einfach mitreißt.
Sehr interessante und vor allem tiefgründige, vielschichtige Charaktere, eine spannende, nie langweilig werdende Handlung und ein herrlicher Schreibstil konnten mich einfach überzeugen. Ich konnte über zweihundert Seiten am Stück lesen, ohne das es je langweilig wurde.
Und das Ende. – Das Ende hat mich wirklich fast umgebracht. Dieser Cliffhanger ist einfach....Wow. Ich muss einfach wissen, wie die Reihe endet und werde mir auf jeden Fall auch Teil drei kaufen!!
Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, habe ich keinen Kritikpunkt. Legend - Schwelender Sturm erhält deswegen sehr wohl verdiente 5 von 5 Herzen und meins noch oben drauf ♥


Herrscher der Gezeiten
Herrscher der Gezeiten
Preis: EUR 14,99

3.0 von 5 Sternen Tolle Grundidee, jedoch bei der Umsetzung noch etwas Luft nach oben, 17. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Herrscher der Gezeiten (Kindle Edition)
Meine Meinung:

Ein Dank geht an BloggdeinBuch und den Darkiss Verlag, die mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Der Einstieg ins Buch fiel mir leider nicht allzu leicht. Ich hatte ein paar Probleme mit den Figuren – worauf ich gleich zurückkomme –, aber auch mit dem Setting. Lange hatte ich Schwierigkeiten damit, die ganze Informationen, die gegeben wurden, zu einem einheitlichen Bild zusammenzufügen und gerade, als ich dachte, ich hätte es geschafft, kommt eine neue Information, die so überhaupt nicht in mein Bild passte, hinzu...

Der Schreibstil der Autorin gefiel mir trotz alledem ziemlich gut. Er ließ sich sehr flüssig und angenehm lesen, was meinen Lesespaß (positiv) beeinflusst hat. Reilly bezieht sich dabei nur auf das Wesentliche und hält sich nicht lange mit unwesentlichen Details auf. Dieser fokussierte Schreibstil gefiel mir wirklich gut.

Herrscher der Gezeiten startete meiner Meinung nach etwas zäh, wie ich bereits erwähnt habe. Am Anfang, sah ich eine Zeit lang keinen einheitlichen Handlungsstrang und alles plätscherte vor sich hin, ohne dass sich wirklich Spannung aufbaute. Außerdem konnte ich eine Zeit lang – vor allem am Anfang – keine Richtige Beziehung zu den Figuren aufbauen.

Nun zu den bereits erwähnten Charakteren. Sie waren mir zu Beginn leider etwas suspekt und es dauerte eine Weile, bis ich mich in Coe und die anderen hineinversetzen und ihre Entscheidungen nachvollziehen konnte, was meinen Lesefluss leicht verminderte. Dieses Problem legte sich während dem Lesen zum Glück wieder, kehrte an ein paar Stellen jedoch wieder, da ich die Entscheidungen nicht ganz durchblickte und die Beweggründe ebenfalls nicht ganz sah.

Corvina, von allen Coe genannt, bildet die Hauptprotagonistin des Buchs. Gleich auf den ersten Seiten lernt man sie und ihr körperliches Manko kennen – als sie klein war, hat sie ihren Unterarm verloren. Ich kann nicht genau sagen weshalb, aber Coe war mir in den ersten Kapiteln einfach unsympathisch. Zum Glück gewann sie mit der Zeit wieder Sympathiepunkte und irgendwann gelang es mir dann auch mich in sie hineinzuversetzen.
Coe ist ein eher unbeliebtes Persönchen auf der Plattform. Da sie den anderen nutzlos erscheint und trotzdem einen der besten Plätze der Formation innehat, ist diese Antipathie durchaus nachzuvollziehen. Durch die Abneigung, die Coe immer wieder entgegen gebracht wird, hegt sie ziemliche Selbstzweifel. – Auch gegenüber ihres besten Freundes Tiam. Denn was Coe für Tiam empfindet ist tiefer als Freundschaft...
Mit diesen Empfindungen hängt auch ein Teil meiner Kritik an dem Buch zusammen: mich nervte das ständige Hin und Her von Coe's Gefühlen. Von wegen "Ich mag ihn, darf es aber nicht und außerdem mag er mich auch nicht" oder "Er hat mir etwas geschenkt, aber das war bestimmt nur aus Mitleid". Vielleicht könnt ihr nachvollziehen, weshalb mich das etwas nervte.

Tiam ist Coe's bester Freund. Sie schlafen nebeneinander in der Formation und kennen sich deshalb schon seit sie auf der Welt sind. Er ist – charakteristisch gesehen – das genaue Gegenteil von Corvina. Mutig, selbstbewusst und bei allen beliebt.

Die Nebencharaktere fand ich eigentlich sehr gelungen. Sie waren immer für eine Überraschung zu haben und dabei trotzdem so tiefgründig, dass man sie verstanden hat und ihr Handeln nachvollziehen konnte. Außerdem finde ich, dass einige der Nebenfiguren eine beachtliche Wandlung durchgemacht haben, die durchaus von Interesse für Teil zwei sein könnte.

Noch einmal zur Spannung: Am Anfang herrschte, wie bereits erwähnt, eher Flaute, während am Ende alles sehr schnell geschah. Meiner Meinung nach sogar manchmal etwas zu schnell. In der Mitte des Buchs herrschte meistens auch eher wenig Spannung, was ich nicht allzu super fand.
Der Cliffhanger am Ende war trotzdem einfach Wow. Ich möchte total gerne wissen, wie es denn weitergeht!!

Das Cover finde ich, ebenso, wie den Titel, eigentlich sehr ansprechend, auch wenn ich mich frage, wer auf dem Cover zu sehen ist. Coe kann es nicht sein, da diese ja nur noch einen Arm hat und auf Anhieb fallen mir auch keine anderen, mir bekannten relevanten Personen ein, die so aussehen, wie die Frau auf dem Umschlag. – Ich werde es wohl nie herausfinden.
Den Titel finde ich ganz gut und außerdem passend für das Buch, da ich persönlich das Gefühl hatte, erfahren zu müssen, wie es weitergeht.

Zitate:
»[Sie] nannten Leute wie mich Kritzler-Köder. Zankten sich um die Plätze auf der Plattform. Die Leute sagen, es wäre die Sonne. Aber ich glaube, das kommt mit dem Bewusstsein, dass es in diesem Leben keinen Sinn gibt. In unserer Welt existiert nichts Gutes mehr. Ein Tag des Leidens folgt dem anderen, während man darauf wartet, zu sterben. Jeden Tag fragt man sich, was das eigentlich soll, warum das alles passiert. Und je älter man wird, desto mehr erscheint einem das Leben wie ein Spiel, das man nur verlieren kann. Meist bringt das die Menschen dazu, harmlose Dinge zu tun [...]. Aber ab und zu rastet jemand richtig aus. “Sie sind harmlos”, sage ich laut vor mich hin. Als würde es wahr werden, wenn ich es laut ausspreche.«
Seite 60

Fazit:

Herrscher der Gezeiten konnte mich mit einer sehr interessanten Grundidee, sowie mit einem guten Schreibstil begeistern. Auch die Nebencharaktere und der Cliffhanger am Ende
Leider fand ich doch einige Punkte, die mir etwas missfielen. So fand ich die Handlung am Anfang beispielsweise sehr zäh und langatmig, am Ende hingegen geschah alles Schlag auf Schlag, was mir zwar an einigen Stellen ganz gut gefiel, an anderen hingegen einfach zu schnell ging und ich nicht mehr richtig mitkam. Auch konnte ich eine Zeit lang kein richtiges Verhältnis zu den Charakteren aufbauen. – Das jedoch hat sich im Laufe des Buchs immer wieder verändert. Mal war mir Coe sympathisch, mal erschien sie mir etwas überempfindlich und naiv.
Meiner Meinung nach war Herrscher der Gezeiten kein Buch, das mich total umhauen konnte, weil ich dafür einfach zu viele Kritikpunkte finden konnte. Trotzdem freue ich mich auf Teil zwei und vergebe schlussendlich gute 3 von 5 Herzen.


von Bitterweg: Das DuneburgDebakel (Band 1)
von Bitterweg: Das DuneburgDebakel (Band 1)
Preis: EUR 5,99

2.0 von 5 Sternen Nicht ganz mein Fall, 28. Januar 2015
Inhalt:

Aiden ist auf dem Weg nach Duneburg. Als Kopfgeldjäger muss er dort die Liste mit den aktuellen und nicht mehr so aktuellen Verbrechern abholen. Doch bereits auf dem Weg nach Duneburg begegnen ihm merkwürdige Menschen...In der Stadt selbst steigert sich das ganze sogar noch und plötzlich findet sich Aiden in einem ungewöhnlichen Konflikt wieder...

Meine Meinung:

Der Einstieg in das Buch fiel mir leider alles andere als leicht. Ich quälte mich von Seite zu Seite und konnte einfach keinen Gefallen an der Handlung finden.
Hinzu kam zu allem Überfluss auch noch, dass ich verwirrt war. Ich fand einfach keinen roten Faden und weil man vor allem zu Beginn noch kaum bis keine Informationen über Schauplatz, Figuren, etc. hat, war die Verwirrung perfekt.
Was ich leider auch noch sagen muss: diese Verwirrung zog sich schlussendlich durch das ganze Buch. An einigen Stellen mehr, an anderen hingegen weniger, aber gerade, wenn ich dachte, dass ich wieder voll dabei bin und alles kapiere, gerade dann kam wieder etwas neues und in meinem Kopf herrschte wieder Chaos.

Die Handlung war sehr zäh: Der Einstieg, weil ich mich nicht wirklich in die Handlung hineinversetzen konnte und der Hauptteil, weil ich auch dort ziemlich lange – eigentlich die ersten zwei Drittel – keinen richtigen Handlungsstrang sehen konnte. Hinzu kam auch noch, dass sich meiner Meinung nach einfach keine Spannung aufgebaut hat, was mich ziemlich enttäuscht hat und die Geschichte nur noch länger hat erscheinen lassen.

Das Ende konnte das Buch leider nicht mehr aufwerten. Es entsteht weder ein ordentlicher Cliffhanger, noch Fragen, die dringend beantwortet werden müssen. Auch der Spannungshöhepunkt am Ende blieb aus. Ich hatte gehofft, dass nach der nicht-wirklich-spannenden-jedoch-verwirrenden Handlung ein wenigstens zufriedenstellendes Ende in Sicht kommt, was dann leider doch nicht der Fall war.

Aber mal zu etwas positivem. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir eigentlich ganz gut. Sie schreibt leicht und locker, jedoch konnte ich aufgrund der Handlung nie allzu lange an einem Stück lesen.
Das Buch ist ja unter "Funny Fantasy" zu finden und an einigen Stellen fand man zumindest das "Funny" wieder. Aiden reagiert manchmal sehr witzig, mit seiner trockenen Art, was mir durchaus gut gefiel.
Die Fantasyelemente kamen, wie ich fand, etwas zu kurz. Zwar gab es sie am Ende, aber am Anfangs- und am Mittelteil fest gemacht, würde ich nicht sagen, dass man das Buch unter Fantasy einordnen sollte...

Die Figuren konnten mich leider ebenfalls nicht überzeugen. Ich fand sie allesamt etwas unspektakulär, undurchschaubar und nicht wirklich tiefgründig, wodurch ich viele Entscheidungen nicht ganz nachvollziehen konnte. Hinzu kam, dass ich des Öfteren durcheinander kam, wer wer ist und wer welche Absichten hat, was nach einiger Zeit wirklich etwas störend wird...

Den Titel finde ich eigentlich ganz passend, da er wirklich in Bezug zur Handlung steht, was mir generell sehr wichtig ist.
Das Cover finde ich auch ganz schön, auch wenn es kein richtiger Hingucker ist. – Aber ich finde es eigentlich wirklich ganz süß.

Mein Danke geht, auch wenn mir das Buch nicht ganz so gut gefallen hat, an die Autorin – Platti Lorenz –, die mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Außerdem möchte ich mich entschuldigen; zum einen, weil es so lange keine Rezension mehr gegeben hat, zum anderen, weil es so lange gedauert hat, bis speziell diese Rezension veröffentlicht wurde!!

Zitate:

»Ich ließ Menschen Menschen sein. Manchmal rotteten sie sich eben selbst zu unüberschaubaren Massen zusammen - und manchmal waren sie schon froh, wenn sie einmal allein sein konnten.«
Seite 42 von 204

»“Die Leute in dieser Gegend haben es wohl sehr mit Büchern”, sagte ich. “Vor allem mit einem Buch – mit dem Buch”, sprach sie. “Die Duneburger sind davon regelrecht besessen. Haben sie erst einmal mit der Rezitation begonnen, ist es nahezu unmöglich einen von ihnen auch nur anzusprechen.”«
Seite 56 von 204

Fazit:

Ein Buch, das leider nicht wirklich meinen Geschmack treffen konnte.
Eine zähe Handlungsepisode jagt die nächste und der Einstieg in die Geschichte gelang mir kaum. Das gepaart mit undurchsichtigen und nicht nachvollziehbaren Charakteren, machte den Einstieg noch komplizierter. An einigen Stellen jedoch musste ich dann schon über einzelne Figuren schmunzeln, vor allem über Aiden, da seine trockene Art echt lustig sein konnte.
Die nicht wirklich vorhandene Spannung, sowohl im Mittelteil als auch gen Ende, krönte das Ganze und förderte meinen Lesefluss nicht.
Der Schreibstil der Autorin gefiel mir dann aber doch ganz gut, auch wenn mir längere Lesestunden verwehrt blieben, da ich immer nur kurze Abschnitte lesen konnte, weil ich die Handlung einfach nicht ganz verstand und den Großteils des Buches eine gewisse Verwirrung bei mir herrschte.
Alles in allem sehe ich mich gezwungen 2 von 5 Herzen zu vergeben; so leid es mir auch tut.

© theamazingbookblog


The Diviners - Aller Anfang ist böse: Roman
The Diviners - Aller Anfang ist böse: Roman
von Libba Bray
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hatte leider mehr erwartet, 12. Januar 2015
Inhalt:

An dem achtzehnten Geburtstag eines Mädchens wird ein Ouija-Brett zur Unterhaltung hervorgeholt. Die Jugendlichen haben ihren Spaß, doch sie wissen nicht, was sie mit diesem Spiel geweckt haben.
Einen bösen Geist.
Einen Geist, der lange nichts tun konnte und nun all seine schrecklichen Taten nachholen möchte.
Naughty John.

Zeitgleich wird die siebzehnjährige Evie O'Neill von ihren Eltern nach New York geschickt, nachdem sie mithilfe ihrer Gabe das Geheimnis eines mächtigen Mannes ans Licht gebracht hat. Doch von ihrer Gabe weiß niemand, außer ihrer in New York lebenden Brieffreundin. Evie ist ein Diviner. Sie kann, wenn sie den Gegenstand einer anderen Person in die Hände nimmt, deren am besten gehütetes Geheimnis sehen.
In der Stadt der Träume angekommen, möchte Evie erst einmal leben. Sie ist auf Alkohol und Tanzen aus. Doch dann wird sie mit einem grausamen Mord konfrontiert. Durch ihre Gabe kann Evie zwar die schrecklichen Geschehnisse aus dem Leben des Opfers sehen, doch sie kann niemandem von dem Gesehenen erzählen. Aber wie löst man einen Mord, bei dessen Mordermittlungen man nicht erzählen kann, was man weiß?

Meine Meinung:

Nachdem ich das erste Kapitel gelesen habe, dachte ich mir: Ok. Wie soll ich das weitere siebenhundert Seiten aushalten?? Ich fand die Perspektive merkwürdig und den Schreibstil ein wenig auch. Dieser ist nämlich sehr ausladend und beschreibt alles und jeden bis ins kleinste Detail, was an einigen Stellen zwar durchaus seinen Reiz hatte, an den meisten anderen Stellen hingegen einfach nur in die Länge gezogen wirkte.
Mit der Zeit gewöhnt man sich jedoch daran und es erschien mir nicht mehr merkwürdig, wie jeder Windstoß und jedes Steinchen so ausführlich beschrieben wurde.

Leider finde ich, dass es der Geschichte an manchen Stellen an Spannung gemangelt hat, wodurch die in die Länge gezogenen Stellen noch deutlicher hervortraten. Besonders am Ende hätte ich mir etwas mehr Nervenkitzel gewünscht.

Die Autorin hat es meiner Meinung nach ganz gut hinbekommen, Aberglauben, Okkultes und verschiedene religiöse Ansichten mit in die Geschichte einzuweben. Es gefiel mir sogar ziemlich gut etwas über unterschiedlichste Sekten zu erfahren.
Was mir auch gefallen hat, was das Setting. Was gibt es für einen besseren Ort, als New York in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts? Ich denke, dass sie Bray dabei sehr bemüht hat, alles so real wie möglich zu gestalten.

Für meinen Geschmack gab es zu viele Figuren, auch wenn die Charaktere meiner Meinung nach ganz gut ausgeführt waren. Trotzdem fand ich viele von ihnen an einigen Stellen einfach total unsympathisch und ihre Entscheidungen konnte ich auch nicht immer ganz nachvollziehen, was bei solch einem Seitenpensum eigentlich anders sein müsste.
Zudem konnte ich mich zu Beginn des Buchs nicht ganz mit den Figuren identifizieren und mich in sie hineinversetzen.

Was in engem Zusammenhang mit den Charakteren steht, war die Perspektive, aus der das Buch geschrieben wurde. Generell finde ich es gut, wenn man die Geschichte aus unterschiedlichen Sichten erfährt. Doch wenn sich die Perspektive wirklich in jedem Kapitel (und manchmal auch einfach mitten im Text) ändert und man selbst herausfinden muss, wer gerade erzählt, und das bei so vielen Figuren, ist es doch etwas kompliziert den Überblick zu behalten. Zwar habe ich mich mit der Zeit daran gewöhnt und es wurde auch einfacher, doch zu Beginn war es eher schwer zu wissen, wer gerade erzählt.

Leider finde ich, dass der paranormale Aspekt etwas zu kurz gekommen ist. Dort wo er eingesetzt wurde fand ich die Handlung durchaus interessant, doch er ist eben nur an so wenig Stellen eingebracht worden, dass einfach Potenzial verschenkt wurde.

Zitate:

»“Hab ich dir je erzählt, dass ich besondere Kräfte habe?”, hatte Evie ihn nach ihrem dritten Drink gefragt. Harry lächelte. “Das ist schwer zu übersehen.” “Nein, nein, ich meine es ernst. [...] Ich kann all deine Geheimnisse erraten, wenn ich einen Gegenstand, der dir am Herzen liegt, in der Hand halte und mich auf ihn konzentriere. [...] Ich meine es absolut und hundertprozentig ernst.”«
Seite 25

»“Die Zeit ist da. Sie kommen”, sagte Isaiah, schon halb im Traum; und das letzte Wort, bevor er einschlief, flüsterte er nur noch: “Diviner.”«
Seite 210

Cover und Titel:

Ich finde, dass Cover und Titel super gut zu der Geschichte passen.
Das auf dem Umschlag abgebildete Kleid und die Frisur des Mädchens passen einfach perfekt in die 20er Jahre. Ebenso passt die blutverschmierte Karte, auf der ein Pentakel abgebildet ist, super zu Geschichte, weil dieses Symbol eine große Bedeutung haben wird!
Der Titel passt einfach gut zum Buch, wie ihr in einem der beiden Zitate auch sehen könnt ☺

Fazit:

Ich hatte mir leider viel mehr von dem Buch erwartet.
Die Grundidee der Geschichte hat durchaus seinen Reiz, doch es mangelte ihr an vielen Stellen.
Viele Passagen waren einfach zu sehr in die Länge gezogen, was durch den detailverliebten Schreibstil nicht gerade gefördert wurde. Zudem finde ich, dass die Handlung noch eine Prise Spannung und ein wenig mehr Paranormalität vertragen hätte.
Einige mir unsympathische Charaktere und nicht nachvollziehbare Entscheidungen minderten meinen Lesespaß ein wenig. Auch die unübersichtlichen Perspektiven, aus denen das Buch geschrieben wurde, erschwerten mein Vorankommen.
Was die Autorin hingegen gut hinbekommen hat, war die Verflechtung von Aberglauben, Religion und allem, was auch nur im Entferntesten damit zu tun hat. Sehr interessant!
Alles in allem vergebe ich gut gemeinte 3 von 5 Herzen an The Diviners - Aller Anfang ist böse. Trotz der vielen negativen Kritik freue ich mich auf Band zwei und hoffe, dass der Cliffhanger aufgeklärt wird!


Getrieben. Durch ewige Nacht: Band 2
Getrieben. Durch ewige Nacht: Band 2
von Veronica Rossi
  Broschiert
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen 4.5 Sterne. Eine kleine Steigerung im Gegensatz zu Teil 1, aber noch nicht perfekt!, 1. Januar 2015
Inhalt:

Aria und Perry's Leben könnte perfekt sein. Endlich sind die beiden wieder vereint, doch da stellt sich ihnen auch schon die nächste zu überwindende Hürde: nachdem Perry seinen Bruder umbringen musste, ist er nun der Kriegsherr der Tiden. Somit muss er nun die gesamte Verantwortung für sich, seinen Stamm und seine Entscheidungen tragen. Als Perry Aria seinem Stamm vorstellen möchte, stößt er auf Verachtung und Abweisung. Sie wollen Aria als halbe Siedlerin einfach nicht akzeptieren.
Doch nicht nur der Stamm wird zum Problem. Auch Konsul Hess, der Sicherheitschef der Biosphären, übt immer mehr Druck auf Aria aus. Er droht ihr, dass, sollte sie die Blaue Stille nicht bald finden, Talon sterben müsse. Doch sie kann nicht gehen. Der Pass, der zu der Stadt führt, in der sie Informationen auftreiben wollen, ist zugefroren, weshalb die Reise viel zu gefährlich werden würde. Aber Aria bleibt keine Wahl; sie muss die Blaue Stille finden oder Hess wird Talon etwas antun! Perry möchte sie begleiten, doch er kann, darf seinen Stamm nicht allein lassen...

Meine Meinung:

Veronica Rossi's Schreibstil gefiel mir wieder einmal sehr gut. Das Buch ließ sich sehr angenehm und schnell, wie auch schon sein Vorgänger, lesen, was wahrscheinlich daran lag, dass Rossis's Schreibstil weder überladen, noch zu sporadisch, sodass man immer ein gutes Bild vor Augen hatte.

Der Einstieg fiel mir, anders als bei Gebannt - Unter fremdem Himmel, sehr einfach. Die Geschichte schließt genau dort an, wo sie im ersten Band aufgehört hat. Ich konnte mich also dementsprechend schnell wieder in die Handlung und in die Charaktere hineinversetzen.

Der Anfang und das Ende des Buchs waren toll! Zu Beginn wollte man die ganze Zeit wissen, wie die Situation für Aria denn nun ausgehen würde und wie sie sich im Falle Talon entscheiden würde. Das Ende war sehr spannend und ich konnte das Buch wirklich nicht aus der Hand legen.
Leider gibt es auch noch den Teil zwischen Anfang und Ende. Dieser war zwar auch nicht schlecht, aber mir fehlte das gewisse Etwas. Eine WOW-Moment oder ein total unvorhersehbares Ereignis hätten der Handlung in diesem Abschnitt ganz gut getan.Nichtsdestotrotz war der Mittelteil ganz gut; ich hätte mir eben nur ein bisschen mehr Nervenkitzel gewünscht.

Geschrieben wurde das Buch aus derselben Perspektive, wie in Gebannt - Unter fremdem Himmel; also aus der Sicht von Aria beziehungsweise Perry in der dritten Person der Vergangenheit. Wieder einmal gefiel mir diese Perspektive sehr, weil man so viel über die jeweiligen Figuren in Erfahrung bringt.

Die Charaktere waren wieder einmal klasse. Man hat sehr viel über die einzelnen Figuren erfahren, wodurch diese noch tiefgründiger und besser nachzuvollziehen wurden. Man findet viel über die Vergangenheit von einzelnen Figuren, wie beispielsweise über Perry oder Cinder, heraus und kann sich so noch besser in sie hineinversetzen.

Besonders von Perry war ich positiv überrascht. Während er alles verloren hat - Aria, die ohne ihn auf die Suche nach der Blauen Stille gegangen ist, Roar, der mit Aria gegangen ist, in der Hoffnung Liv zu finden, und schließlich Liv, von der niemand weiß wo sie ist und ob es ihr gut geht - merkt man, wie stark er eigentlich in Wirklichkeit ist. Er hat ein solches Verantwortungsgefühl und tut trotz seiner Rückschläge, alles für die Tiden, dessen Kriegsherr er ja nun ist. Er versucht sich immer wieder aufzurappeln und Lösungen für alle Probleme zu finden.
In diesem Buch habe ich Perry einfach noch mehr in mein Herz geschlossen ♥

Auch Aria hat mir in diesem Buch sehr gut gefallen. Nach den Startschwierigkeiten in Teil eins, konnte sie mich in diesem Buch vollends überzeugen. Sie erschien mir sehr glaubhaft und ich konnte ihre Entscheidungen eigentlich immer nachvollziehen.

In diesem Buch treten auch andere Personen in den Mittelpunkt, wie zum Beispiel Roar oder Cinder, die die Handlung stark beeinflussen und so eigentlich gar keine Nebenfiguren mehr sind, sondern schon eher Hauptfiguren.

Roar schloss ich scher schnell ins Herz. Seine tiefe Freundschaft zu Aria, sein Verhältnis zu Perry und seine Leidenschaft für dessen Schwester Olivia wirkten sich maßgeblich auf die Geschichte aus.
Auch auf Cinder wurde diesmal Wert gelegt. Während er zu Beginn noch etwas im Hintergrund ruht, entwickelt sich seine Rolle und deren Wichtigkeit von Seite zu Seite. Ich bin schon sehr gespannt, wie es sowohl mit Cinder als auch mit Roar in Teil drei weitergeht.

Auch de Nebencharakteren verlieh Frau Rossi eine Seele. Sie sind nicht flach und oberflächlich, so wie es in einigen anderen Büchern der Fall ist, sondern tiefgründig und interessant. Ich verstand ihr Handlungen und ihre Gefühle, was ich als ganz toll empfand.

Zitate:

»Sie kamen aus völlig verschiedenen Welten. Äther, dachte Aria. Das war das Einzige, was Siedler und Außenseiter miteinander verband: Er bedrohte beide gleichermaßen.«
Seite 16 [Aria]

»“Glaubst du wirklich an Fairness, wenn die Welt zu Ende geht?”«
Seite 101 [Aria]

Cover und Titel:

Wieder einmal finde ich sowohl Cover, als auch Titel sehr gut! Ich muss mal mein Lob an die Menschen aussprechen, die sich das so überlegt haben ☺ Gefällt mir sehr gut!
Das Cover ist dem des ersten Teils sehr ähnlich. Das Mädchen ist noch immer darauf und auch ein Buchstabe wurde hervorgehoben. Der Unterschied: der Hintergrund wirkt nicht mehr grünlich, sondern bläulich.
Der Titel passt ziemlich gut zu dem Buch, wie ich finde. Aber weshalb, müsst ihr selbst herausfinden ☺

Fazit:

Getrieben - Durch ewige Nacht ist seinem Vorgänger eine Nasenspitze voraus. Zwar konnte mich das Buch nicht ganz umhauen, aber es ist trotzdem sehr Lesenswert. Abgesehen von der kleinen Flaute im Mittelteil, war das Buch spannend und man wollte immer wissen, wie es weitergeht.
Den Schreibstil der Autorin genoss ich wieder einmal sehr. Ich kann ihn euch wirklich nur weiterempfehlen.
Auch die Charaktere sind sehr gelungen. Einige schloss ich noch mehr in mein Herz, als sie sowieso schon waren, andere arbeiteten sich aus der "Hass-Grube" heraus und wieder andere katapultierten sich hinein. Das volle Programm also. Durch eine gewisse Tiefgründigkeit konnte man die Charaktere immer gut nachvollziehen.–Die Nebenfiguren eingeschlossen.
Ich empfehle Getrieben - Durch ewige Nacht jedem, der den ersten Teil genossen hat und auch denjenigen unter euch, die diesen eventuell nicht so genossen haben.
Ich vergebe gute 4.5 von 5 Herzen an den zweiten Teil der Aria & Perry-Trilogie.


Obsidian, Band 1: Obsidian. Schattendunkel
Obsidian, Band 1: Obsidian. Schattendunkel
Preis: EUR 12,99

5.0 von 5 Sternen Wunderbarer Einstieg in eine hoffentlich ebenso wunderbare Pentalogie, 31. Dezember 2014
Inhalt:

Drei Jahre nach dem Tod ihres Vaters zieht die leidenschaftliche Buchbloggerin Katy zusammen mit ihrer Mutter vom sonnigen Florida in das trübe West Virginia, um den alten Erinnerungen zu entfliehen. Abgesehen vom Wetter stellen sich Katy von nun an aber auch noch ganz andere Probleme.–So hat sie beispielsweise keinen Internetzugang und kann ihren Blog nicht auf den neusten Stand bringen, was das Schlimmste überhaupt ist. Aber davon nicht genug. Ihr Nachbar Daemon Black ist die Hölle. Unfreundlich, sobald er den Mund aufmacht. Leider ist er auch der heißeste, unwiderstehlichste Typ im Universum. Aber immer noch ein Arsch!!
Seine Schwester Dee hingegen ist die Freundlichkeit in Person und freundet sich prompt mit Katy an. Die beiden werden beste Freundinnen, aber Daemon scheint etwas dagegen zu haben und versucht Katy mit allen Mitteln zu vertreiben.
Katy beginnt sich zu fragen, was Daemon gegen sie hat und warum er die Freundschaft zu Dee mit allen Mitteln zu verhindern versucht...Generell stimmt aber etwas mit der Stadt, in der Katy lebt, nicht und sie beginnt sich zu fragen warum...

Meine Meinung:

Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht. Schon nach den ersten Seiten war ich voll in der Geschichte drin. Der wunderbare Schreibstil der Autorin erleichterte den Einstieg natürlich enorm. Sie schreibt so locker und leicht, dass man gar nicht merkt, wie die Seiten nur so dahinfliegen. Hinzu kommt die Prise Humor, mit der sie das Buch verfeinert hat. Auf beinah jeder Seite musste ich mindestens Schmunzeln oder auch loslachen!

Auch an der Spannung habe ich nichts zu bemängeln. Die Geschichte beginnt gleich mit dem Aufeinandertreffen von Daemon und Katy und erzeugt so eine gewisse Neugierde beim Leser, weil dieser wissen möchte, wie sich das Verhältnis zwischen den beiden im weiteren Verlauf verändert.
Zudem webt die Autorin immer wieder neue Fragen und ungewöhnliche Geschehnisse ein, wodurch man ebenfalls nur schwer von dem Buch ablassen kann.
Das Ende hatte ebenfalls seine spannenden Stellen aufzuweisen. Ich konnte das Buch zu diesem Zeitpunkt nicht mehr aus der Hand legen und so wurde es eine ziemlich lange Nacht! Auch wenn es mit keinem richtigen Cliffhanger endet, möchte man trotzdem wissen, wie die Geschichte weitergeht ☺

Geschrieben wurde das Buch aus der Ich-Perspektive in der Vergangenheit, wobei der Leser alles aus Katy's Sicht erlebt.

Die Charaktere schloss ich größtenteils sofort in mein Herz. Sie waren so vielschichtig und meistens sehr gut nachzuvollziehen. Trotzdem schafften sie es mich des Öfteren zu überraschen! An einigen Stellen jedoch erschienen mir die Figuren etwas stereotypisch, was die Autorin aber wieder mit ihren eigenen Ideen zu den Charakteren wettmachte.

Katy ist eine super tolle Protagonistin, die ich mit jeder Seite lieber gewonnen habe. Ich konnte mich wirklich sehr gut mit ihr identifizieren. Was ich mochte war die Idee, dass die Hauptfigur Buchbloggerin ist. Ich denke, dass ich für eine breite Masse von Buchbloggern spreche, wenn ich sage, dass ihr das ein paar Sympathiepunkte eingeheimst hat! Aber das ist nicht das einzige, was ich an ihr gern hatte. Sie hat so eine zynisch-sarkastische Art, was mich oft zum Schmunzeln gebracht hat. Auf beinah alles hat sie eine Antwort parat, die sich gewaschen hat. Auch ihr Umgang mit Daemon, beziehungsweise dessen Umgang mit Katy, hat mir sehr gefallen. Die beiden geben sich wirklich nichts und können sich bis auf's Blut nicht ausstehen, was zu eben diesen zynisch-sarkastischen Dialogen führte!

Daemon mochte ich auch irgendwie. Zwar gibt er sich als der totale Arsch, aber trotzdem mochte ich ihn, was–zu Beginn–größtenteils an den Schlagabtauschen zwischen ihm und Katy lag, die ich immer sehr genossen habe. Im weiteren Verlauf–also in der ersten Hälfte des Buchs– erfährt man herzlich wenig über ihn, weshalb er zu diesem Zeitpunkt immer etwas undurchsichtig erscheint. Im letzten Drittel gibt er dann auch mal was von sich preis, aber trotzdem stehen noch viele Fragen offen, die hoffentlich in den Folgebänden beantwortet werden.

Dee ist auch eine der Hauptprotagonisten. Sie ist das genaue Gegenteil ihres Zwillingsbruders Daemon, aber auch über sie erfährt man nicht allzu viel. Sie ist wunderschön und kann so viel essen, wie sie will, ohne auch nur einen Gramm Fett anzulegen, was Katy etwas neidisch werden lässt.–Aber mal ganz im Ernst; wer würde da nicht etwas neidisch werden? ☺

Die Nebenfiguren sind auch gut gelungen. Durch kleine Makel erscheinen sie, genau wie die Hauptcharaktere, realistisch. Man kann sie gut verstehen, da sie nicht flach sind, so wie in so manch anderem Buch, sondern interessant und mehrschichtig, wodurch man auch an ihnen immer mal wieder neue Seiten kennenlernt.

Wer von dem Buch eine völlig neue, noch nie gesehene Geschichte erwartet, wird sehr wahrscheinlich enttäuscht werden, da die Autorin das Rad eben nicht neu erfunden hat. Sie hat es aber geschafft ihre Gedanken und Ideen so einzuflechten, dass die Handlung trotzdem interessant und spannend ist. An einigen Stellen kam ich mir zwar vor wie in Twilight, aber ich sehe das nicht als Problem, weil mir der Rest des Buchs sonst zu gut gefallen hat und ich auch sonst nichts daran auszusetzen habe!

Zitate:

»Spannung lag in der Luft. Als wäre irgendwo eine unsichtbare Grenze markiert worden und ich hätte sie überschritten. Ich spürte, wie Dutzende Augen auf mich gerichtet waren. Aus ihren Blicken sprach Misstrauen und etwas noch viel, viel Schlimmeres. Angst.«
Seite 144

»Er war ein Mistkerl. Launisch. Aber es hatte Momente mit ihm gegeben – vielleicht nur Nanosekunden –, in denen ich das Gefühl gehabt hatte, den wahren Daemon zu erleben. Zumindest einen besseren Daemon. Und diese Seite machte mich neugierig. Die andere, die Arschseite, nein, auf die war ich nicht neugierig. Die fand ich irgendwie sexy.«
Seite 172

Buchtrailer:

Cover und Titel:

Das Cover finde ich super! Der Schutzumschlag sieht toll aus und schimmert so ein bisschen, was ich toll finde. Wenn man den Schutzumschlag schließlich abnimmt, kommt ein ebenso schönes Buch zum Vorschein, dass zwar nicht so toll glänzt, auf dem jedoch diese (Licht-)Punkte, die auch auf dem Cover vorzufinden sind, zu sehen sind.
Und der Titel passt toll. Ihr müsst zwar selbst herausfinden, weshalb, weil ich sonst zu viel verraten würde, aber wenn ihr es herausgefunden habt, werdet ihr mir zustimmen!

Fazit:

Obsidian - Schattendunkel konnte mich komplett überzeugen. Tolle Charaktere, ein wunderbarer Schreibstil, der glaube ich zu einem meiner Lieblinge geworden ist, und eine spannende Handlung fesselten mich an das Buch, weshalb es binnen eines Tages zu Ende gelesen war.
Die sarkastischen Dialoge zwischen Katy und Daemon machten viel von dem Buch aus, was mir gefiel, da man so immer etwas zu lachen hatte. Zwar war Obsidian an einigen Stellen etwas stereotypisch angelet, aber durch Daemon, Dee und Katy schaffte es die Autorin wieder, ihren eigenen Stil kenntlich zu machen.

Für alle, die nichts gegen ein wenig Bella&Edward-Getue haben, auf der Suche nach einem Buch sind, dass sie an vielen Stellen zum Lachen bringt, und einer mitreißenden Handlung–für die ist Obsidian - Schattendunkel genau das Richtige!
Ich vergebe 5 von 5 Herzen und freue mich schon auf Onyx - Schattenschimmer!!


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8