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borg029un03

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Borderlands 2 (100% uncut) - [PlayStation 3]
Borderlands 2 (100% uncut) - [PlayStation 3]
Wird angeboten von maxifreund2
Preis: EUR 17,00

72 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 96,5% more WUBWUB, 21. September 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Ohne Umschweife direkt zum Punkt, wer Teil 1 kennt und mag kann bedenkenlos zugreifen. Alles ist genauso wie im ersten Teil nur größer schöner und besser. Umgekehrt wer mit dem Erstling schon nichts anfangen konnte wird auch mit diesem neuen Ableger nicht wirklich glücklich werden.

Aber um was gehts eigentlich?
Vorweg: Realismus über Bord. Hirn aus. Spaß an!

Es ein bisher noch nicht allzu oft vertretendes Genre welches Ego-Shooter mit Rollenspielanteilen vermischt. Man wandert durch die weiten Pandoras in feinster Shooter-Manier, schießt alles über den haufen was bei 3 nicht auf den Bäumen ist und sammelt allerlei hinterlassene Items ein. Doch das mit dem Gegner erledigen gestaltet sich als ungemein schwierig sobald man auf Gegner trifft die einige Levels über einem sind. Ungeachtet der Anzahl an Headshots die man verteilt nehmen diese Gegner kaum Schaden. Sicherlich ungewohnt für den Shooter-Puristen, aber eines der Elemente aus denen Borderlands seinen Reiz bezieht. Also zurück ins nächste Dorf, leichtere Missionen bewältigen, ein paar Levels aufsteigen, neue Skills erlernen, bessere Waffen finden und dann zurück kehren und nochmal klar machen wer da der Stärkere ist.

Das ganze lässt sich selbstverständlich kooperativ bewältigen (solche Titel schreien quasi danach) und zwar mit bis zu 3 Mitspielern online oder einem via Splitscreen. Letzteres ist allerdings nur bedingt brauchbar, da die Übersicht doch gewaltig nachlässt.

Was ist neu?
-Es gibt mehr Landschaften. Endlich. Allein für die optische Abwechslung bin ich dem 2. Teil schon sehr dankbar, die endlosen Wüsten gingen mir beim ersten Teil schon ziemlich auf die Nerven.

-Witzigere Quests. Die Quests sind zwar nicht gehaltvoller geworden und bewegen sich immer noch auf dem Niveau von "Töte X ganz oft" oder "Sammle Y noch viel öfter", aber sie werden unglaublich witzig erzählt bzw. in Szene gesetzt, so dass man die Belanglosigkeit der eigentlichen Tätigkeit gerne verschmerzen wird.

-Höherer Schwierigkeitsgrad. Das Spiel ist rundherum schwieriger geworden, es ist immer noch meilenweit weg von einem Dark Souls, aber angenehm fordernd.

-Resistenzen sind wichtiger und Gegner "schlauer". Es ist unglaublich wichtig mit der richtigen Knarre auf das richtige Monster zu schießen. Das bringt eine ordentliche Prise Taktik mit rein und macht richtig Laune, dass es die Gegner mit mehr Deckungsmanövern und Ausweichrollen auch mal schaffen nicht extrem dämlich zu wirken tut dem ganzen ebenfalls sehr gut.

-Aufgeräumteres Menü. Das Menü ist wesentlich übersichtlicher, leichter zu bedienen und schneller zu handhaben.

-Spannendere Skills. Die Skills sind zwar nicht mehr geworden, aber sie unterscheiden sich jetzt noch viel gravierender als vorher, zudem erscheinen mir die einzelnen Fähigkeiten der Charaktere als wesentlich durchdachter.

-Mehr von allem. Von allem was bisher da war gibt es jetzt einfach noch mehr in besserer Qualität, egal ob Grafik, Gegnervielfalt, Quests, Städte, Items, Bossgegner oder witzige Kommentare (welche übrigens sehr gut ins Deutsche Synchronisiert wurde).

Fazit:
Das perfekte gute Laune Spiel. Viele Gags unter der Gürtellinie, spannende Kämpfe und ein Grafikstil der perfekt dazu passt. Mit ein paar Freunden wird die ganze Sache dann noch viel besser, halt wie Teil 1 nur mit 96,5% mehr WUBWUB. Genial!
Kommentar Kommentare (9) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 28, 2013 3:19 AM MEST


Borderlands 2 (100% uncut) - [Xbox 360]
Borderlands 2 (100% uncut) - [Xbox 360]
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 15,99

34 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 96,5% more WUBWUB, 21. September 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Ohne Umschweife direkt zum Punkt, wer Teil 1 kennt und mag kann bedenkenlos zugreifen. Alles ist genauso wie im ersten Teil nur größer schöner und besser. Umgekehrt wer mit dem Erstling schon nichts anfangen konnte wird auch mit diesem neuen Ableger nicht wirklich glücklich werden.

Aber um was gehts eigentlich?
Vorweg: Realismus über Bord. Hirn aus. Spaß an!

Es ein bisher noch nicht allzu oft vertretendes Genre welches Ego-Shooter mit Rollenspielanteilen vermischt. Man wandert durch die weiten Pandoras in feinster Shooter-Manier, schießt alles über den haufen was bei 3 nicht auf den Bäumen ist und sammelt allerlei hinterlassene Items ein. Doch das mit dem Gegner erledigen gestaltet sich als ungemein schwierig sobald man auf Gegner trifft die einige Levels über einem sind. Ungeachtet der Anzahl an Headshots die man verteilt nehmen diese Gegner kaum Schaden. Sicherlich ungewohnt für den Shooter-Puristen, aber eines der Elemente aus denen Borderlands seinen Reiz bezieht. Also zurück ins nächste Dorf, leichtere Missionen bewältigen, ein paar Levels aufsteigen, neue Skills erlernen, bessere Waffen finden und dann zurück kehren und nochmal klar machen wer da der Stärkere ist.

Das ganze lässt sich selbstverständlich kooperativ bewältigen (solche Titel schreien quasi danach) und zwar mit bis zu 3 Mitspielern online oder einem via Splitscreen. Letzteres ist allerdings nur bedingt brauchbar, da die Übersicht doch gewaltig nachlässt.

Was ist neu?
-Es gibt mehr Landschaften. Endlich. Allein für die optische Abwechslung bin ich dem 2. Teil schon sehr dankbar, die endlosen Wüsten gingen mir beim ersten Teil schon ziemlich auf die Nerven.

-Witzigere Quests. Die Quests sind zwar nicht gehaltvoller geworden und bewegen sich immer noch auf dem Niveau von "Töte X ganz oft" oder "Sammle Y noch viel öfter", aber sie werden unglaublich witzig erzählt bzw. in Szene gesetzt, so dass man die Belanglosigkeit der eigentlichen Tätigkeit gerne verschmerzen wird.

-Höherer Schwierigkeitsgrad. Das Spiel ist rundherum schwieriger geworden, es ist immer noch meilenweit weg von einem Dark Souls, aber angenehm fordernd.

-Resistenzen sind wichtiger und Gegner "schlauer". Es ist unglaublich wichtig mit der richtigen Knarre auf das richtige Monster zu schießen. Das bringt eine ordentliche Prise Taktik mit rein und macht richtig Laune, dass es die Gegner mit mehr Deckungsmanövern und Ausweichrollen auch mal schaffen nicht extrem dämlich zu wirken tut dem ganzen ebenfalls sehr gut.

-Aufgeräumteres Menü. Das Menü ist wesentlich übersichtlicher, leichter zu bedienen und schneller zu handhaben.

-Spannendere Skills. Die Skills sind zwar nicht mehr geworden, aber sie unterscheiden sich jetzt noch viel gravierender als vorher, zudem erscheinen mir die einzelnen Fähigkeiten der Charaktere als wesentlich durchdachter.

-Mehr von allem. Von allem was bisher da war gibt es jetzt einfach noch mehr in besserer Qualität, egal ob Grafik, Gegnervielfalt, Quests, Städte, Items, Bossgegner oder witzige Kommentare (welche übrigens sehr gut ins Deutsche Synchronisiert wurde).

Fazit:
Das perfekte gute Laune Spiel. Viele Gags unter der Gürtellinie, spannende Kämpfe und ein Grafikstil der perfekt dazu passt. Mit ein paar Freunden wird die ganze Sache dann noch viel besser, halt wie Teil 1 nur mit 96,5% mehr WUBWUB. Genial!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 19, 2012 9:00 AM MEST


Pegasus Spiele 51840G - Mage Knight
Pegasus Spiele 51840G - Mage Knight

32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klein, aber oho...., 24. Mai 2012
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Man schaut sich die Verpackung an und das Spiel wirkt erstmal unscheinbar. Eine Handvoll Counter, ein paar Figuren, einige Spielsteine und Würfel, einige Spielbretter und ein ordentlicher Stapel Karten. Soweit so üblich, zumindest in dieser Brettspiel Kategorie, aber der erste Blick auf die Regelbücher gibt einen Eindruck über das komplexe Machwerk, welches man sich da zugelegt hat.

Beim Aufbauen stellten wir rasch fest, dieses Spiel benötigt Platz und ein Tisch mit 1,60m x 1,00m ist knapp bemessen, aber kaum war das erste Regelheft durchgelesen hat man direkt Lust auf mehr gehabt. Es gibt zwar unmengen an Regeln, diese sind jedoch gut erläutert und auch in der Spielmechanik logisch, so dass sie sich schnell erschließen.

Aber worum gehts überhaupt?
Es ist eine Art Strategie-Abenteuer-Rollenspiel, wer da Paralellen zu dem Computerspiel Heroes of Might & Magic sieht, liegt gar nicht mal so verkehrt. Man reist mit seinem Helden durch die Lande des Mage Knight Universums, besucht Dörfer, rekrutiert dort Armeen, überfällt Dungeons, nimmt Burgen ein, lernt von Mönchen oder Magiern neue Fähigkeiten oder überfällt deren Kloster und noch vieles mehr. Unterwegs bekämpft man heroisch fieße Monster, Burgbesitzer oder gar andere Helden. Die Masse an möglichen Aktionen werden dabei angenehm im Einstiegsszenarion Schritt für Schritt eingeführt und auf beiliegenden Karten kurz und knapp erläutert inkl. der dafür wichtigen Regeln.

Teil der Spielmechanik ist ein Deck-Building System wie man es aus Dominion oder Thunderstone kennt, jedoch hat sich der Autor des Spiel sichtlich Mühe gegeben mehr daraus zu machen. Gespielt wird in Runden, die wiederrum in Züge unterteilt sind. Jeder Spieler macht einen Zug und übergibt an seinen Nachbarn, das geht reihum so lange bis einer das Rundenende verkündet. Bei dem Beginn einer neuen Runde findet ein Tag-/Nachtwechsel statt, der Einfluss auf die Magie, die Bewegung und auf die Monster im Lande hat. Ist ein Spieler am Zug spielt er Karten von seiner Hand, die ihm Bewegungen auf dem Spielfeld, Angriffe gegen Monster oder Interaktionen mit Dörfern, Städten oder dergleichen ermöglichen. Jede Karte verfügt dabei über 2 Varianten, wobei die erste stets eine schwächere Möglichkeit ohne Kosten und die zweite eine mächtigere mit Kosten ist. Gezahlt wird dabei in Mana, welches in 6 Farben und 3 Formen verfügbar ist. Zusätzlich können einen Einheiten bei diesen Aktionen unterstützen. Ist der eigene Zug zu Ende zieht man wieder auf seine Handgröße auf, bis der eigene Kartenstapel aufgebraucht ist.

Je nach Szenario, von denen es 11 Stück gibt, endet das Spiel nach einer gewissen Anzahl von Runden. Ziel des ganzen ist es meist mehr Ruhm als seine Mitspieler zu sammeln, gleichzeitig stellt der Ruhm die gesammelte Erfahrung dar, mit der man dann auch zusätzliche Talente erlernt, neue Karten erhält oder die eigene Rüstung verbessert.

Das zweite Regelheft erläutert die Regeln noch einmal detaillierter und bietet auf so ziemlich jede Frage auch eine Antwort, jedoch fehlt eindeutig ein brauchbarer Index, so dass man sich an viele Stellen fragt zu welchem Bereich das Problem gehört. Die Provokation eines Monsters, ist das Teil der Bewegung oder im Bereich der Monster zu finden?

Ansonsten gibt es an dem mitgelieferten Material wenig zu bemängeln. Anders als bei vergleichbaren Spielen ist die Schachtel sehr gut aufgeräumt und auch sämtliche Marker aus Pappe sind bereits sauber ausgestanzt. Die Figuren sind ordentlich gearbeitet und pre-painted. Die Qualität der Bemalung ist nicht berauschend, aber vollkommen aussreichend, zumal das ganze hübscher aussieht als wenn sie in plastikgrau wären.

Der Umfang dieses Spiel ist gigantisch, auch jetzt nach mehrmaligen spielen ist längst noch nicht alles erkundet und entdeckt. Der oben beschriebene Spielablauf umreisst nichtmal einen Bruchteil der gesamten Möglichkeiten und Varianten, wie das arbeiten mit Resistenzen, Städte eroberung, Beliebtheit unter der Bevölkerung und, und, und... Allein die Mechaniken laden zum experimentieren ein und das offene System schreit schon danach selbst Szenarien zu entwerfen.
Trotz des Volumens bleiben die Regeln stets überschaubar und man fühlt sich von selbigen höchstens zu beginn ein wenig erschlagen.

Fazit:
Wer es ein wenig komplexer mag sollte sich das Spiel auf keinen Fall entgehen lassen, man verpasst sonst wirklich was.
Für allen denen Agricola schon zu anstrengend war sollten lieber die Finger davon lassen oder es ggf. bei Freunden mal ausprobieren.

Einziges Manko, irgendwann ist das Spiel dann auch vorbei.
Aber man kann ja wieder von vorne anfangen, diesmal vielleicht mit einem anderen Held, mal ganz fieß die Bevölkerung unterdrücken, Zauberer werden oder, oder, oder....


Dark Souls - Limited Edition
Dark Souls - Limited Edition
Wird angeboten von Gamestore-Essen
Preis: EUR 89,99

15 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kurzum zu alt., 18. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Dark Souls - Limited Edition (Videospiel)
Ich mag dieses Spiel nicht. Daher auch der eine Punkt obwohl die Grafik und Stimmung den einen oder anderen Punkt mehr verdient hätten.

Worauf begründet sich meine Aussage?
Es ist ein Trial und Error - Spiel oberster Güte. Das Spiel gibt mir nichts. Keine Info, keine Hinweise, keine Orientierung, frei nach dem Motto "Friß oder Stirb", wobei letzteres wortwörtlich zu nehmen ist.
Beispiele gefällig:
Ein Stein rollt aus heiterem Himmel entgegen - Hinweise oder Chancen dem im Nachhinein noch auszuweichen gibt es nicht, die Folge ist das eigene Ableben.

Aus dem Beispiel kristalliert sich schon leicht das Spielprinzip:
Du musst mindestens einmal sterben um auf neue Situationen reagieren kannst.

Es ist beim lesen hier öfters mal das Wort realistisch gefallen; ich sage nicht das es andere Spiele besser machen, aber das ist nicht realistisch.
Nichts gegen die Leute, die sowas mögen, aber solche Mechanismen sind gut und gern 20 Jahre alt und als man es noch nicht besser kannte, war das noch was tolles, aber inzwischen hat sich das Genre weiter entwickelt. Mich beschleicht so das Gefühl all jene, die sich dafür begeistern können suchen die richtig harte Herausforderung suchen oder sich nach vergangen Tagen sehnen.

Mich reizt sowas überhaupt nicht.
Der Eine oder andere wird schrein "Casual-Spieler geh doch nach Hause.", aber hey ich mag schwere Spiele, das hier empfinde ich jedoch nicht als schwer sondern als unfair. Daher auch meine negative Wertung.

Um den Technischen Aspekt noch etwas in den Vordergrund zu heben:
Das Spiel bietet in seinem gesamt Eindruck ein angehem düsteres Bild, jedoch kämpft das Spiel mit ein paar wenigen Slow-Downs, teils matschigen Texturen und hölzernen Animationen, das schädigt leider den guten Eindruck. Der Sound leistet sich dagegen keine Blöße, da passt soweit alles.

Fazit:
Wers hart braucht und mal wieder in seine Schranken gewiesen werden muss oder "den guten alten Tagen" hinterhertrauert dem sei dieses Machwerk empfohlen. Allen anderen denen es um den Spaß geht und diesen nicht an obengenannten Kriterien fest macht, sollten erstmal den Gang zur Videothek auf sich nehmen und das Spiel ausleihen und Probe spielen.
Kommentar Kommentare (16) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 6, 2014 8:20 AM CET


Gears of War The Board Game
Gears of War The Board Game
Wird angeboten von M and N Media US
Preis: EUR 56,52

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Actionportierung gelungen, 15. Oktober 2011
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Gears of War The Board Game (Spielzeug)
Gears of War als Brettspiel?
Wo bleibt die Spannung und Dramatik der Videospielvorlage?
Kann das überhaupt funktionieren? Es kann.

Zu Beginn steht wie immer das Auspacken. Noch immer hat FFG es nicht geschafft vernünftige Verpackungen mit zu liefern um all die kleinen Teile vernünftig zu verstauen. Zum Glück sind es diesmal nicht allzu viele Teile und der sonst sehr gravierende Nachteil relativiert sich. Das Material selbst ist sehr hochwertig und die Spielfiguren sind schön ausmodelliert. Die Anleitung ist gut strukturiert und fast jede Situation ist mit Beispielen bestückt.

Aber worum geht es eigentlich in dem Spiel?
Bis zu 4 Spieler spielen gemeinsam eine Mission gegen die Spielmechanismen. Dabei lassen sich durchaus ein paar Parallelen zu anderen Dungeon-Crawlern wie Descent, Doom oder SpaceHulk ziehen jedoch mit dem Unterschied, dass keiner den Bösen-Part übernehmen muss. Durch ein Zufallssystem werden die Missionen jedesmal neu gestaltet und unterschiedliche Gegner ins Spiel gesetzt. Ein so genanntes AI-Deck kontrolliert das Verhalten der Gegner, welche je nach Gegner auf Distanz bleiben und auf die Spieler schießen, oder mal weglaufen um Deck zu suchen und umgekehrt auf die Spieler einstürmen um sie im Nahkampf zu attakieren.

Die Spieler selbst haben dagegen Aktionskarten, welche gleichzeitig Ihre Lebenspunkte darstellen. Die Aktionskarten können für herkömmliche Sachen, wie Bewegungen oder Angriffe eingesetzt werden, aber auch für bestimmte Reaktionen im Zuge der Gegner. Durch diesen Mechanismus entsteht eine ungeahnte Dramatik. Spiele ich die eine Karte noch um einem Freund auf zu helfen, oder nutze ich sie lieber um mir zusätzlichen Schutz vor Angriffen zu geben. Dabei stellt sich auch schnell heraus, für Einzelgänger ist hier kein Platz. Absprachen und ein gemeinsames Spielen sind der Schlüssel zum Erfolg. Gekämpft wird mit einem schnellen Würfelmechanismus der zusätzliche Spannung ins Spiel bringt, natürlich auch einen gewissen Glücksfaktor.

Und gibt es auch die Deckung?
Natürlich wurde auf die Deckung nicht verzichtet und genauso wie im Spiel ist sie das wichtigste Mittel zum Überleben.

Kurzum:
Das Spiel macht extrem viel Laune und bietet mit seinem dynamischen Mechanismus und verschiedenen Mission für reichlich Abwechslung. Der einzige Kritikpunkte beschränkt sich wieder auf die Verpackung, bei der man eigentlich bei dem Preis mehr erwarten dürfte.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 16, 2011 10:02 AM CET


Fantasy Flight Games TI03 - Twilight Imperium 3rd Edition
Fantasy Flight Games TI03 - Twilight Imperium 3rd Edition
Wird angeboten von CJ-MaX
Preis: EUR 102,75

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Imperiumsmanager, mit allem was dazugehört auch den unschönen Dingen, 27. September 2011
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
In Twilight Imperium muss man nicht weniger als ein Imperium lenken und das braucht Zeit.

Aber fangen wir von vorne an. Vorweg sei nochmal erwähnt das Spiel gibt es derzeit nur auf Englisch und eine Übersetzung ist im Moment nicht geplant.

Man kauft dieses Spiel, legt einen stolzen Preis auf die Theke und fragt sich ersteinmal, war es das wert? Die eindeutige Antwort ist Ja! Für den Preis erhält man eine fülle an Material bestehend aus endlosen Pappmarkern und Unmengen an Plastikschiffchen. Wunderbar verarbeitet jedoch wie so oft bei Fantasyflightgames fehlt es an jeglicher Sortier- bzw. Aufbewahrungsmöglichkeit. Dem sollte man unbedingt mit kleineren Schachteln, Tütchen oder sonstigem nachhelfen, das Sortieren alleine kann schon eine Menge Zeit an sich in Anspruch nehmen.

Aber genug der Verpackung, direkt zur Anleitung. Diese ist genauso hervoragend geschrieben wie bei vielen anderen Spielen des Verlegers. Klar verständlich mit vielen Beispielen. Mit 5 Freunden am Start kann der Spaß auch direkt beginnen, einen großen Tisch vorrausgesetzt. Für den Abend sollte sich dann jedoch keiner mehr was großartiges vornehmen, denn eine Partie Twilight Imperium kann schonmal 6 oder mehr Stunden in Anspruch nehmen.

Ein kurzer Abriss des Spiel:
Zu Beginn jeder Runde wählt jeder Spieler eine Initiativekarte aus einem Pool von 8 Karten, die nachfolgend über Zugreihenfolge und besondere Fähigkeit entscheidet. Danach vollführt jeder Spieler in Reihenfolge eine Aktion und übergibt an den nächsten Spieler, das ganze geht solange Reihum bis irgendwann keiner mehr Aktionen machen will und jeder gepasst hat. Die Aktionen bestehen im groben aus dem Bewegen von Schiffen, dem Kolonisieren von Planeten, dem Bauen neuer Schiffe, dem spielen von Aktionskarten, Politik betreiben, andere Angreifen etc. Im Anschluss wird quasi nochmal kurz geschaut ob jemand Missionsziele erfüllt hat (derer gibt es mehrere) und ggf. gewonnen hat. Sofern dies nicht der Fall ist wird alles bereitgemacht für den nächsten Zug und der Spaß beginnt von neuem.

Die Fülle an Optionen und Möglichkeiten sind schlicht gigantisch, zum Teil auch überfordernd. Wenn ich jetzt in System X Schiffe baue bin ich gestärkt gegen die bösen Piraten, aber dann fehlen mir wichtige Stimmen im Referendum der Universität. Oder doch lieber jetzt Technologien erforschen, aber dann können die aggresiven Maschienenwesen bessere Waffen entwickeln. Vielleicht auch einfach Expandieren und neue Planeten besetzen, aber das könnten die kriegerischen Insekten etwas Mißmutig aufnehmen. Diese und ähnliche Fragen stellt man sich ununterbrochen bei jeder Aktion die man vollzieht. Das hat durchaus seinen Reiz, aber kann sich in die Länge ziehen.

Aber all das stellt noch keinen Kritikpunkt dar, sondern die wahren Schwierigkeiten liegen in ein paar Unausgegorenheiten. Einige Völker sind etwas zu mächtig, Kämpfe können aufgrund der Abhängigkeit von relativ wenigen Würfelergebnissen sehr willkürlich sein, Politik kann sehr belanglos sein oder im Gegenteil viel zu mächtig, das gleiche trifft auf Aktionskarten zu und eine der Initiativekarten gibt einem Spieler zu viele Siegpunkte. Es sind viele dieser Ungereimtheiten, die einem zwar nicht beim erstenmal auffallen, aber spätestens beim 3. Spiel unangenehm aufstoßen.

Abschließend sei gesagt, man managet ein Imperium und wer meint das sei reines Zuckerschlecken der hat sich gewaltig geirrt, das Spiel macht diesen Umstand teilweise deutlich, der Spaß hat dennoch nicht drunter zu leiden, bekommt jedoch manchmal einen faden Beigeschmack. Daher gibt es in der Endnote einen Stern weniger.

(Anmerkung: Ich habe über die 3. Edition geschrieben und ich bin mir dessen Bewusst, dass es Erweiterungen gibt, diese fließen jedoch in keinsterweise in meine Kritik mit ein.)


Bayonetta
Bayonetta
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 24,99

8 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mehr Hype als Substanz, 20. Januar 2010
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Bayonetta (Videospiel)
Wie die hohen Wertungen diverser "Fachzeitschriften" zu stande kamen, will mir nicht ganz in den Kopf, was ich mir jedoch vorstellen könnte, ist dass der ungewohnte Look einen gewissen Nerv getroffen hat. Gänzlich schlecht ist das Spiel natürlich nicht, aber von perfekt extrem weit entfernt.

Im groben geht es um eine Hexe, die nach knapp 500 Jahren aus ihrem Schlaf wieder erwacht und sich nicht wirklich an das erinnern kann, was davor war, geschweige denn warum sie in den Schlaf gefallen ist.
Die Story wird zwar in schick und hoffnungslos überzogenen Filmschnipseln erzählt, ist aber von ihrer Struktur dermaßen Konfus erzählt, dass dabei kaum Freude aufkommt.

Das Spiel ist in feinster Devil May Cry Manier aufgezogen, sprich Action am Fließband, das ist soweit auch gar nicht schlecht, zumal mit der Hexenzeit (das Geschehen um Bayonette wird kurz verlangsamt) ein doch taktisch, spannendes Element hinzu gefügt wurde. Das Problem an den Kämpfen ist die Kamera, zu fast jedem Zeitpunkt ist der Kampf massivst unübersichtlich und die Kamera ist offenbar nicht in der Lage, das Geschehen vernünftig zu präsentieren, auch die Option einen Gegner mit der Kamera zu fokussieren, damit man zumindest einen mal nicht aus dem Blickwinkel verliert gibt es auch nicht, so kommt es vor das ich sogar den Hochhaus großen Endboss aus den Augen verliere. Da sich die Kamera nur mehr als träge nach justieren lässt, passiert es durchaus öfters, dass man das Zeitliche segnet, ohne so richtig den Grund dafür zu erfahren. Das sorgt für ordentlich frust.

Für weiteren Frust sorgen diverse Ereignisse, die aus heiterem Himmel auftauchen und vom Spieler spontan irgendwas verlangen, nur hat dieser leider keine Ahnung was das ist, die Folge sind meist weitere Tode.

Zumindest kennt das Spiel faire Rücksetzpunkte und auch Zwischensequenzen dürfen jederzeit übersprungen werden.

Zu der Grafik brauch nicht viel gesagt werden, das Spiel ist eine der Spitzen, die die Meßlatte verdammt hoch setzen.

Zu der Aufmachung selbst sei gesagt, die ist dermaßen japanisch, mehr geht glaub ich nicht mehr. Sprich jene die mit asiatisachen Martial Arts Filmen nichts anfangen können, werden hier auch nicht wirklich Glücklich und auch der Japan-Pop der aus den Boxen säuselt ist eine Geschmacksfrage, mich hats nicht so gestört, aber ich kann durchaus nach voll ziehen wenn man nicht drauf steht.

Fazit:
Tolle Grafik, interessantes Kampfsystem, absolut unübersichtliche Kämpfe und eine Story die total wirr erzählt wird. Gutes Mittelmaß mehr aber auch nicht. Wer auf den Japanischen Touch nicht steht, sollte lieber erstmal die Demo runterladen, bevor er zu greift.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 10, 2010 5:32 PM CET


Fallout 3
Fallout 3
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 27,94

7 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Hoch gelobt und doch unten durch., 14. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Fallout 3 (Videospiel)
Ich mag Rollenspiele, ich mag Ego-Shooter, ich mochte Fallout 1, ich mag taktische Spiele und ich mag auch Kombinationen aus den verschiedenen Elementen. Da kam nun mein Kumpel daher, der total begeistert von dem Spiel erzählte, ich wurde aufmerksam. Ein paar weitere Recherschen schienen auf den Hit schlechthin zu verweisen.

Das Spiel lag dann nur wenige Tage später im Laufwerk meiner Box und ich ging frisch ans Werk, das übliche Charaktererstellen kam dazu, dazu noch ein äusserst orginelles Tutorial, ich war angenehm überrascht. Kaum an der Oberfläche konnte mich auch die Grafik überzeugen, also frisch ans Helden - Werk und eine passende Aufgabe gesucht. Nach kurzer Zeit offenbarte sich die erste Schwäche des Spiels, der rote Faden verläuft extrem schnell im Sand und nach einige Quests, war ich mir schon gar nicht mehr sicher wo ich eigentlich hin soll.

Nun gut, versuchen wir uns erstmal an den Quests, da kam das zweite Manko zum tragen. Sämtliche Aufgaben werden nur Vage beschrieben und es wird noch ungenauer angegeben wo sich das Ziel überhaupt befindet, geschweige denn wie man da hin kommt. Beim erneuten Lesen der Gespräche ließen sich ein paar Hinweise finden, aber in einer Welt die ich nicht kenne, ist mir das zumindest für den Anfang massivst unpräzise und sorgte bei mir eher für Frust denn für Lust.

Daraufhin schilderte ich meine Problemchen besagtem Freund, der mir offenbarte in welche Richtung ich mich in etwa zu bewegen hätte, wie ich das Interface besser nutzen könne etc. Soweit so gut, neue Motivation ergriff mich und weitere Versuche folgten, einfache Aufgaben zu lösen. Da kam es selbstredend zu ein paar Konflikten und aufs Neue kam die Enttäuschung hinzu. Dem Kampfsystem fehlt jegliche Dynamik und Nachvollziehbarkeit. Beim ersten Versuch bemühte ich mich in Shootermanier, den Gegner nieder zu schießen, das führte jedoch zu einem dermaßen massiven Munitionverlust, dass der nächste Kampf mein letzter sein würde, wenn ich nicht auf VATS System umsteige. Gedacht, getan, auf Knopfdruck pausiert das Spiel und hübsche Prozent Zahlen geben an wie gut ich welches Körperteil treffen kann. Der Kopf erschien mir eine vernünftige Wahl, da Menschen dort doch sehr anfällig sind, eine kurze SloMo Einstellung verdeutlicht wie ich Schieße, was aber weiterhin der Dynamik abträglich ist, da dass ganze sehr steif präsentiert wird. Mein Gegner erhält Schaden, das erscheint mir zu wenig verglichen mit dem erhöhten Risiko nicht zu treffen. Also wird in den Torso geschossen und siehe da der Feind erhält die gleiche Menge an Schaden.
Vielleicht hat man Krit.-Chancen irgendwo, aber so richtig ersichtlich schien mir das nicht, auch zu dem ausgeteilten Schaden ließ sich keinerlei Verhältniss zur Waffe ziehen.
Keine Dynamik, keine Taktik und nicht einmal flott von der Hand ging die ganze Sache.

Nun gut der letzte entscheidende Punkt vorerst dieses Spiel nicht mehr zu spielen war die Art, wie die Geschichte erzählt wird, nähmlich noch steifer als die Kämpfe von statten gehen. Einfache, vertonte Textfenster und eine Figur die dahinter steht, das wars. Der Anfang macht vor was sich das ganze Spiel hindurch hätte ziehen sollen, tut es aber nicht.

Unterm Strich bleibt eine hübsche Grafik und ein Spiel was gern Shooter-, Taktik- und Rollenspiel in einem wäre, aber nichts davon richtig macht und das trotz der Option jedes Element seperat zu nutzen.

Die Begeisterung für das Spiel kann ich leider nicht nach voll ziehen, aber das klappte schon bei Oblivion nicht, welches mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hat.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 2, 2010 8:41 AM CET


Heidelberger Spieleverlag HEI0WC03 - World of Warcraft, Brettspiel
Heidelberger Spieleverlag HEI0WC03 - World of Warcraft, Brettspiel

18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider nur ein Wellenreiter, 13. Januar 2010
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen 
Nach einigen Spielen und verschiedener Variationen denke ich ist es Zeit die Leute davor zu warnen, da nicht alles Gold ist was glänzt.

Zu Beginn steht, wie bei jedem Spiel, das auspacken. Dabei staunt man nicht schlecht, die Fülle des Materials ist enorm und auch die Verarbeitung ist mehr als nur gelungen. Sobald man jedoch das ausstanzen der ganzen Marken hinter sich hat, macht sich Ernüchterung breit, da Fantasyflightgames es erneut versäumt hat eine brauchbare Verpackung mit zu liefern, abgesehen von einem raus nehmbaren Pappboden ist sonst nicht vorhanden um die ganzen Marker auf zu bewahren und sofern man nicht vor jedem Spiel noch zusätzliche Zeit mit dem Sortieren verbringen will, muss man sich irgendwoher noch zusätzliche Schachteln und dergleichen suchen.

Ein Blick in die Anleitung schockt auf den ersten Blick aufgrund der ordentlichen Seitenzahl, doch sobald man erstmal angefangen hat die Regeln zu lesen, stellt man fest, dass hier klar und sauber gearbeitet wurde. Die Regeln sind gut verständlich und mit vielen Beispielen versehen.

Sobald das Brett erstmal auf dem Tisch liegt (sofern man einen ausreichend großen Tisch besitzt und mein 1,6m x 1m großer Esstisch ist dafür arg knapp bemessen) kanns auch schon los gehen.

Gespielt wird in 2 Teams, die quasi gegeneinander, leider jedoch viel mehr nebeneinander, gespielt. Sofern eine gerade Anzahl an Spielern teilnimmt erhält jeder Teilnehmer einen Charakter, der fortan mit Magie, Fähigkeiten und Ausrüstung durch die Lande zieht und Monster nieder kloppt. Dafür gibt es Erfahrungspunkte, noch mehr Gegenstände und Gold, dass natürlich auch für Gegenstände, Fähigkeiten und dergleichen ausgegeben werden kann. Danach tauchen auf dem Spielbrett neue Monster auf und der Spaß beginnt von neuem. Gegen Ende des Spiels ist es möglich den Endboss zu besiegen oder nach einer Anzahl von 30 Zügen sich gegen die gegnerische Mannschaft zu prügeln um einen endgültigen Sieger zu definieren. Das ganze wird aufgelockert durch Ereignisse und der Möglichkeit gemeinsam (selbstredend nur die Kameraden aus dem eigenen Team) Monster zu besiegen. Das Kampfsystem ist dabei angenehm abwechslungsreich und durchaus motivierend.

Aber, (irgendwann musste der Haken ja kommen, es gibt immerhin nur 2 Punkte von mir)
es gibt einige Probleme, die das ganze Spiel mehr zu einer Qual machen, denn zu einer Freude.

1. Das Spiel geht lange. Wir reden hier nicht von nem Spiel was mal 3-4 Stunden geht, sondern hier verstreichen schon mal gut und gern 6 Stunden. Das wäre für mich hart gesottenen Brettspieler eigentlich gar kein Problem wenn da nicht der nächste Knackpunkt käme.

2. Während eine Gruppe ihren Zug macht, wird das gegnerische Team zum Zuschauer degradiert. Anfangs geht das noch entspannt von statten, die Züge sind noch überschaubarer, im späteren Spielverlauf kommt mit den Stufenaufstiegen auch eine stetig wachsende Optionsvielfalt hinzu, die einen Teamzug schonmal gut und gern 15-20 Minuten andauern lässt, während man unbeteiligt daneben sitzt. Es gibt zwar die Möglichekeit sich gegenseitig zu bekämpfen, jedoch gerät der Angreifer hins hintertreffen, da er seine begrenzte Zeit dafür aufwendet am kaum oder gar nicht dafür entlohnt wird, so entstehen eigentlich gar keine Konflikte zwischen den Parteien bis zum finalen Kampf.

3. Der letzte Knackpunkt, eine ordentliche Portion Unausgeglichenheit zwischen den beiden Parteien. So entstehen blaue Kreaturen, die zwar im Weg stehen, für die es jedoch keine Belohnung gibt (die 1. Erweiterung entschärft das Problem ein wenig, aber nicht genug). Das wäre nicht weiter dramatisch, jedoch tauchen die Figuren überwiegend bei einer Partei auf, die dadurch Benachteiligt wird, da diese Gruppe dann wesentlich langsamer voran kommt und gegen Ende schlechter dasteht als das Gegnerische Pendant.

Fazit:
Der Mangel an Interaktionsmöglichkeiten zwischen den Gruppen und die extrem hohe Spieldauer, machen aus dem Spiel einen ordentlichen Rohrkrepierer. Das schöne Kampfsystem kann da leider wenig retten.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 16, 2013 12:28 AM CET


Darksiders (uncut)
Darksiders (uncut)
Wird angeboten von games.empire
Preis: EUR 16,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im Januar der Hit des Jahres?, 7. Januar 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Darksiders (uncut) (Videospiel)
Ich kann nicht genau sagen ob uns im Laufe des Jahres noch besseres erwartet, aber Darksiders setzt die Meßlatte für das neue Jahr verdammt hoch an.

Worum gehts?
Die Apokalypse bricht los und der apokalyptische Reiter "Krieg" ist vor Ort. Doch eigentlich soll er das gar nicht sein und irgendwie gibt ihm jeder die Schuld dafür. 100 Jahre Aufenthalt in der Hölle sind die Strafe und bei seiner Rückkehr gilt es ersteinmal sich wieder zu rehabilitieren, natürlich unter Beobachtung.

Wie spielt sichs?
Der Anfang macht ein netter, aber nicht besonderer Hack & Slay - Part, der aber rechtzeitig, bevor Langeweile aufkommt, einigen schön designten Rätseln, spannenden Bosskämpfen und einigen "Panzer Dragon" Abschnitten weichen muss. Auch einige spannende Minispiele haben ihren Weg hinein gefunden. Der bunte Mix aus Elementen samt der spannend erzählten Story unterhalten durchweg bis zum Abspann. Die Deutsch Synchronisation ist super und sollte so manch anderem Publisher ein Vorbild sein, einzig wer auf Mark Hamill (Luke Skywalker) steht muss sich die (mitgelieferte) Englische Sprachausgabe anhören.

Wie siehts aus?
Das Spiel sieht aus als wäre es einem Comic entsprungen, jedoch ohne Cel-Shading Optik. Die Charaktere sind bunt, düster und wie aus einem Guß in die Spielwelt eingebettet. Der Look ist cool, jedoch technisch nicht auf dem höchsten Stand, hier und da ein paar matschige Texturen sind noch vertretbar, aber das teilweise starke Tearing wäre sicherlich besser gegangen. Zum Glück sind die Kämpfe flott und die Zwischensequenzen mit Balken versehen, so dass das Tearing seltenst in spannenden Momenten auftritt.

Generell gibt es an dem Spiel wenig zu meckern, höchstens das der Spaß nach geschätzten 20 Stunden sein Ende hat, das benannte Tearing und die etwas unpräzise Zielerfassung in Kämpfen mit mehreren Gegnern sind negativ Punkte.

Fazit

Grafik 4/5
Spielspaß 5/5
Sound 5/5
Steuerung 5/5

Gesamt 5/5

Ein tolles Spiel, davon wünsch ich mir noch mehr.


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