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Rezensionen verfasst von
Retrospieler (Berg b. Neumarkt i.d. Opf.)

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Wolke 9 [Special Edition] [2 DVDs]
Wolke 9 [Special Edition] [2 DVDs]
DVD ~ Ursula Werner
Preis: EUR 12,98

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ich war auf Wolke Sieben, 28. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wolke 9 [Special Edition] [2 DVDs] (DVD)
"Wolke 9" ist kein Film für Menschen, die ein Problem mit Tabuthemen haben, und denen beim Anblick nackter alter Menschen das Weiße in den Augen stockt. Der Film macht auf respektvolle Weise darauf aufmerksam, dass Lust und Sexualität kein Verfallsdatum haben.

Beim ansehen des Films war mein erster Gedanke: "Hoffentlich bin ich in dem Alter noch genau so Fit!"

Diesen Film hätte man ebenso mit Teenagern besetzen können. Denn wenn es um die Liebe und die Lust geht, werden selbst Rentner wieder jung und unvernünftig. Der Film zeigt, dass es alten Leuten meist nicht viel anders geht, als den jungen Hüpfern. Beim fremdgehen unterscheiden sich die Probleme nicht maßgeblich voneinander.

Ist der Film provokativ? Bei oberflächlicher Betrachtung, ja! Genauer betrachtet spricht er aber einfach nur das aus, was wir alle schon längst insgeheim wussten: Auch alte Leute lieben Sex!

Und genau dafür schätze ich ihn so sehr!

Wer Hollywood-Blockbuster mag, sollte um diesen Film einen großen Bogen machen. Wer aber einen anspruchsvollen deutschen Film sucht, der zum nachdenken anregt, muss hier zugreifen.

Die Schauspielerische Leistung wirkt anfangs noch etwas unbeholfen, gewinnt im Laufe des Films aber deutlich an Qualität und Intensität.


Silent Hill 0rigins
Silent Hill 0rigins
Wird angeboten von Crazydeal Dein An & Verkauf
Preis: EUR 7,92

9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr gut aber mit einigen Mängeln, 29. September 2008
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Silent Hill 0rigins (Videospiel)
Manchmal hat man das Gefühl, dass die Spieleindustrie den Kunden an der Nase herum führt um den Absatz zu steigern. Da wird ein Spiel exklusiv für eine bestimmte Konsole angekündigt, damit man sich als verrückter, eingefleischter Fan auch noch diese Konsole kauft und sich nachher einredet, man hätte sie ja später ohnehin kaufen wollen... Etwas später erscheint das Spiel dann als Umsetzung für andere Konsolen, mit der Entschuldigung, man habe lediglich auf die vielen Kundenanfragen reagiert. Als ob man das nicht schon vorher wüsste! So ist es nämlich auch mit Silent Hill: Origins, das ursprünglich ein PSP-Exklusivtitel sein sollte. So haben PSP-Besitzer also doch kein exklusives Spiel. Schön ver***cht!

Abgesehen davon ist das Spiel durchaus gut gelungen. Die Umsetzung für die Playstation 2 machte mir anfangs Sorgen, denn man musste ja irgendwie vom kleinen PSP-Bildschirm auf das TV-Gerät kommen. Und was das manchmal für die Grafik bedeutet ist ja hinlänglich bekannt... Doch zum Glück fiel es viel besser aus als erwartet. Zwar darf man hier nicht erwarten dass das Niveau eines Silent Hill 3 oder 4 erreicht wird, aber es ist weit besser als vermutet. Die Gesichter sind teilweise etwas kantig und die Texturen manchmal körnig, aber das ist nicht so schlimm, wenn man die Ursprungskonsole bedenkt.

Was die Kritik an der Steuerung betrifft, muss ich mich leider der Mehrheit anschließen: während man die Sache mit dem Gehen und der teilweise verkorksten Kameraperspektive noch gut kompensieren kann, ist das Kampfsystem das nackte Grauen. Schläge mit den Fäusten oder einer Waffe sind etwas verzögert, was ein genaues Timing erfordert. Hinzu kommen dann noch oft die Quick-Time-Events, bei denen man einen oder mehrere Knöpfe schnell abwechselnd drücken muss, um zum Beispiel einen Gegner abzuschütteln. Und die Sache mit dem "aufladen" oder "konzentrieren" eines Schlages wird zur Zitterpartie, denn es gibt keine Anzeige wie etwa bei Silent Hill 4. Wenn Sie der Meinung sind, dass das Kampfsystem von Silent Hill 4 zum Haare raufen war, dann spielen Sie doch mal Silent Hill: Origins...

Ich hege die Vermutung, dass die Leute von Konami gewisse krankhafte Gedanken haben. Anders lässt sich die Umgebung sowohl optisch als auch inhaltlich nicht erklären. Die ist natürlich wieder mal dunkel und gruselig, wie man es von der Serie kennt. Zudem geben viele Dekorationselemente ihr übriges dazu. So muss das sein!

Das Gegenerdesign ist im Großen und Ganzen gut gelungen. Zwar trifft man häufig auf bekannte Gegner wie die Bubble-Head Nurse oder Straight-Jacket, doch ein paar neue sind dabei. So zum Beispiel ein - wie will man es nennen - schwebendes Korsett das einen Menschlichen Schatten an die Wand wirft, oder etwas das an ein schrecklich deformieres Schwein erinnert... schwierig zu beschreiben, aber sehr gruselig!

Der Schwierigkeitsgrad der Gegner ist allerdings teilweise unfair. Die dämonischen Krankenschwestern sind ja noch relativ leicht mit den Fäusten zu besiegen. Wenn allerdings Gegener auftauchen die gefühlte dreihundert (ich übertreibe maßlos) Schuss aus der Pistole wegstecken bevor sie zu Boden gehen, diese zu allem Überfluss auch noch zu dritt auftauchen, und das ganze mit dem erwähnten Kampfsystem gekrönt wird, können Sie den Leichensack genauso gut gleich selbst zu ziehen.

Die Rätsel sind Silent Hill typisch abartig. Ohne spoilern zu wollen, halte ich zum Beispiel eine eiserne Lunge und diverse Plastikorgane, die in zwei in Rätsel integriert sind, schon für unglaublich pervers... Deren Schwierigkeitsgrad hält sich in Grenzen. Zwar sind einige Kopfnüsse dabei, aber im großen und ganzen kann man sich nicht über Über- oder Unterforderung beschweren.

Man hätte sich allerdings etwas anderes einfallen lassen sollen, als wieder mal die Sache mit den parallelwelten (eine reale- und eine Horrorwelt) zwischen denen der Hauptcharakter hin und her wechselt. Aber darüber kann man geteilter Meinung sein.

Mein Fazit: Silent Hill: Origins ist ein unglaublich atmosphärisches Spiel das große Gänsehaut aufkommen lässt, und dem Spieler einige Schauer über den Rücken jagt. Leider hat es mit einigen Mängeln zu kämpfen, die sich fast ausschließlich auf die schwammige Steuerung und die schweren Gegner beziehen. Wer bereit ist sich daran zu gewöhnen, der kann getrost zugreifen. Ein Fehlkauf ist das Spiel jedenfalls nicht.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 2, 2010 8:57 PM MEST


Kochkurs - Was wollen wir heute Kochen?
Kochkurs - Was wollen wir heute Kochen?
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 4,95

24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Programm für alle Hobbyköche, 27. August 2008
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
"Kochkurs - Was wollen wir heute kochen?" versteht sich nicht als Kochbuch für die gehobene Küche. Zwar können erfahrene Hobbyköche sicher hier und da noch etwas lernen, doch meist sind die Gerichte nicht schwer zu zubereiten. Das bedeutet nicht, dass sie nicht schmackhaft sind. Ganz im Gegenteil, sie schmecken wirklich hervorragend!

Hervorzuheben ist in jedem Fall, dass die Gerichte für die Zubereitung mit frischen Zutaten optimiert sind. Im Klartext heißt das für die Spaghettisoße: Karotten, Knoblauch, Zwiebeln und Staudensellerie schneiden, anbraten, zerdrückte ganze Tomaten (aus der Dose) und Rotwein hinzu geben usw. Fertigsoßen aus dem Glas sind Tabu. Wichtig ist, das alles selbst gemacht wird.

Das Programm bietet eine Auswahl vieler verschiedener Grundrezepte meist typischer Gerichte aus aller Welt, wie zum Beispiel Chop Suey aus China, Coq au Vin (Huhn in Rotwein) aus Frankreich, Spaghetti Bolognese aus Italien, Sauerbraten aus Deutschland, Pytt i panna aus Skandivanien (eine Art Kartoffelpfanne), Bangers & Mash (Wurst mit Kartoffelpüree) aus Großbritannien und vieles mehr. Obwohl das Hauptaugenmerk offensichtlich auf Hauptspeisen liegt, so findet man doch auch viele Salate, Suppen und Süßspeisen. Also im Prinzip kann man seinen Gästen ein komplettes Drei-Gänge-Menü zaubern.

Die Gerichte kann man nach verschiedenen Vorgaben auswählen: nach Herkunftsland, nach Kategorie (Salat, Fleisch, Fisch etc.), nach Schwierigkeit, nach Dauer, nach Nähwert, nach Zutaten usw.

Gut ist auch die Möglichkeit bestimmte Zutaten die man nicht mag (z.B. Koriander), auf eine Art schwarze Liste zu setzen. Wenn ein Gericht diese Zutat enthält, wird das vorher angezeigt. Diese Gerichte kann man aber auch komplett ausblenden lassen. Das ist natürlich auch wunderbar für Allergiker!

Beim Einkauf hilft der elektronische Einkaufszettel. Man wählt das Gericht und die Personenzahl, und das Gerät ermittelt die nötige Zutatenmenge. Nun kann man abhaken was man bereits Zuhause hat. Der Rest bleibt auf einer Liste. Man muss das Gerät nur noch mit in den Supermarkt nehmen.

Nebenbei gibt es viele Tipps und Kniffe als Text oder Videoclip. So kann man zum Beispiel sehen, wie man bei Riesengarnelen den Darm entfernt, wie man Sushi rollt oder eine Flunder richtig filetiert. Eine alternative Zutatenliste kann man zum improvisieren zu Rate ziehen, wenn sich eine bestimmte Zutat mal wirklich nicht auftreiben lässt.

Als Nachteilhaft hat sich für mich aber die verflixte Sprachsteuerung erwiesen. Der nette kleine Koch der mir die Arbeitsschritte Schritt für Schritt erklärt, hat leider den großen Nachteil, dass er fast jedes kleine Geräusch, wie zum Beispiel das Klappern eines Tellers als Kommando zum wiederholen, weiterführen oder zurücksetzen versteht. Oder er versteht in einem Klappern nichts und fragt mit einem "Pardon?", "Hmm?" oder "bitte wiederholen Sie" immer wieder nach. Und das nervt irgendwann dermaßen, dass man die Sprachsteuerung genervt abschaltet.

Dass das Programm auch Musik hat ist ja ganz nett, aber wenn ich ehrlich bin, geht mir diese Fahrstuhlmusik irgendwann auf den Wecker.

Mein Fazit: das Programm wird bei uns fast täglich verwendet, weil es sich in der Praxis bewährt hat. Die Gerichte sind Schmackhaft. Manche sind etwas aufwändig, aber niemals besonders schwer in der Zubereitung. Profis können damit nichts anfangen. Doch wer gerne kochen lernen möchte oder wieder mal nicht weiß was er denn heute kochen soll, für den ist dieses Programm wunderbar geeignet.

Guten Appetit!


Das Haus der Angst
Das Haus der Angst
von Dean R. Koontz
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für Horrorfans wirklich gut gelungen, 3. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Das Haus der Angst (Taschenbuch)
Eigentlich bin ein großer Fan von Stephen King. Doch durch eine Empfehlung kam ich dazu dieses Buch zu lesen. Und mich muss zugeben, Dean Koontz hat es wirklich drauf. Ein großer Unterschied zu Stephen King ist zum Beispiel wie Koontz seine Charaktere beschreibt. Während King oft zu sehr ausführlichen Schilderungen, teilweise sogar zu Abschweifungen neigt, kommt Koontz vergleichsweise schnell zum Punkt. Dadurch ist das lesen nicht ganz so anstrengend. Wenn es um den Horror geht, weiß er aber genau dass er jetzt besser ins Detail geht, um beim Leser die gewünschte Wirkung zu erzielen. Und das gelingt ihm wunderbar. Es gibt stellen in diesem Buch, bei dem einem eine Gänsehaut steht.

Ich will nicht zu viel verraten, doch am Ende kommt es zu einer überraschenden Wendung. Und mit dieser Wendung kann man geteilter Meinung sein: entweder man rümpft die Nase und sagt "das hätte jetzt wirklich nicht sein müssen", oder man ist hellauf begeistert, wie Dean Koontz das so genial hinbekommen hat. Geschmackssache.

Ich persönlich bin vom Schluss zwar nicht tief enttäuscht, aber es hätte etwas besser enden können. Das ist aber nur meine persönliche Meinung.

"Nur" 4 Sterne wegen dem letzten Viertel. Aber diese vier sind den Kauf allemal wert! Leute die den gepflegten Grusel lieben, sollten zuschlagen!


GN 503 USB PC-Headset USB-Anschluss
GN 503 USB PC-Headset USB-Anschluss

20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschung pur, 27. Juni 2008
Aufgrund der Rezensionen die man hier so liest könnte man meinen, dass man mit dem Kauf dieses Gerätes keinen Fehler machen kann. Leider bin ich diesem Irrglauben aufgesessen. Es ist mir egal wie viele Leute diese Rezension nun als Negativ bewerten. Dies ist meine Erfahrung an der es nichts zu rütteln gibt.

Unter Windows XP Home SP3 kommt es leider immer wieder vor, dass das Headset bei bestimmten Anwendungen nicht funktioniert. Hat es eben noch bei einem Video- oder dem Mediaplayer funktioniert, muss man schon im nächsten Moment das Kabel aus dem USB Anschluss ziehen und erneut einstecken. Schon funktioniert der Mist wieder. Da kann man das Headset in den Systemeinstellungen hundert Mal als Standardgerät festlegen, das Teil macht WAS es will, und WANN es will. Und das nervt dermaßen, dass ich es nicht beschreiben kann.

Bereits nach zwei Wochen stellte ich einen Wackelkontakt dort am Kabel fest, wo es in den Lautstärkeregler am Kabel führt. Wenn ich Musik hörte, wunderte ich mich, weshalb der Ton so dumpf, eben Mono klang. Und siehe da! Kaum hatte ich das Kabel am besagten Punkt etwas gebogen, kam der Ton im klaren Stereoklang rüber. Lasse ich das Kabel wieder los, habe ich wieder Mono. Und ich kann Ihnen versichern, dass ich wirklich vorsichtig damit umgegangen bin. Was soll man zu einem solchen Häufchen mies verarbeiteten Schrott noch großartig sagen?!

Das ist nun schon das dritte USB Headset innerhalb kurzer Zeit das zu spinnen beginnt. Ich habe keine Lust mehr. Das nächste wird wieder mit den Klinkenstecker über die gute alte Soundkarte laufen. Basta!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 5, 2009 11:43 AM MEST


Kein Titel verfügbar

54 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bequemer gehts nicht, 12. Mai 2008
Ich habe dieses Produkt nun schon seid ein paar Jahren und bin wirklich begeistert. Man befüllt den Kaminanzünder mit Kohle (vorzugsweise Holzkohlebriketts), zündet einige Grillkohle-Anzünder an und stellt den Kaminanzünder darüber. Jetzt kann man sich zurück lehnen und nach ungefähr zwanzig Minuten die perfekt glühende Kohle in den Grill schütten. Vergessen Sie das nervige wedeln mit einem Stück Pappe oder mit dem Fön. Das gefährliche Spiel mit Brennspiritus oder anderen Dummheiten sind Geschichte. Ich möchte nicht mehr auf den Kaminanzünder verzichten.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 4, 2010 9:22 AM MEST


World of WarCraft
World of WarCraft

7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen WoW anders als erwartet, 9. Januar 2008
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: World of WarCraft (Computerspiel)
Ich habe schon mehrfach ganz unterschiedliche Meinungen zu World of Warcraft gelesen. Es gibt eine Menge Für und Wider für dieses Spiel. Besonders negativ fällt zum Beispiel auf, dass das Hauptaugenmerk der Firma Blizzard ganz offensichtlich darauf liegt, das Spiel selbst billig zu verkaufen, um dann durch monatliche Onlinekosten erst richtig zu verdienen. Ungefähr so wie bei den Druckern und den Druckerpatronen. Das ist nüchtern betrachtet auch tatsächlich der Fall! Reden wir doch mal Klartext!
Doch World of Warcraft ist eine Rollenspielwelt die sich immer wieder verändert. Es gibt im Laufe der Zeit immer wieder was neues zu entdecken. Langweilig wird einem nie, wenn man einfach mal darüber nachdenkt, was man sonst noch tun könnte. Die Leute von Blizzard betreiben einen recht großen Aufwand um die Spieler bei der Stange zu halten. Manch einer mag das als Abzocke verstehen, ich verstehe das als stumme Übereinkunft: der Spieler zahlt seine monatlichen Beträge und Blizzard kümmert sich um dessen Unterhaltung. So einfach ist der Deal.

Das Spiel selbst ist überraschend anspruchslos was die Computerhardware betrifft. Hätte ich nicht gedacht. Selbst meine vergleichsweise billige Grafikkarte (ATI Radeon XPress 1100) zeigt keine Probleme mit WoW. OK, ich kann in die Grafik-Einstellungen nicht auf High-End schalten, aber das stört mich persönlich nicht.

Meine bisherigen Erfahrungen was das Gemeinschaftsgefühl betrifft, sind positiv. WoW ist ja ein reines online Spiel, und daher stark auf Menschliches "Miteinander" geprägt. Es ist schon irgendwie aufregend, wenn Sie einen anderen Spieler Treffen der Sie um Hilfe bei seinem Auftrag (Quest) bittet. Sie helfen einander und werden vielleicht ein eingespieltes Team, wer weiß? Bisher hatte ich da nur freundliche Spieler. Ich denke aber auch, das garstige Spieler ohnehin nicht besonders beliebt in der Onlinewelt sind...

Ich bin nun 27 Jahre alt. Zu alt für WoW dachte ich. "Das lernst Du niemals!"
Falsch gedacht, denn die ersten Aufgaben die der Spieler erhält, sind quasi nur zum Eingewöhnen. Der Spieler soll allem Anschein nach erst mal mit der Steuerung zurecht kommen. Man wird zu Anfangs in einer sehr sicheren Umgebung starten, in der man fast unmöglich sterben kann. Es ist alles ganz einfach. Doch später kommt man weiter, bekommt neue, schwierigere Aufgaben und wird immer besser. Irgendwann wird man feststellen, dass die Monster die vorher noch schwer zu besiegen waren, auf einmal lächerlich einfach sind...

Wer sich ein abwechslungsreiches Online-Rollenspiel im klassischen Sinn erhofft sollte beherzt zugreifen! Die monatlichen Kosten bitte nicht vergessen, denn WoW kann man NUR online spielen!

Gruß Marcus


Logitech Premium Stereo USB Headset 350
Logitech Premium Stereo USB Headset 350

4.0 von 5 Sternen Faires Preis- Leistungsverhältnis, 22. November 2007
Nachdem mein altes Headset den Geist aufgegeben hatte, war es Zeit für ein neues. Bei einem Internet-Videoportal sah ich jemanden der dieses Headset benutze. Daher wusste ich bereits ungefähr was ich von der Tonqualität zu erwarten hatte. Tatsächlich ist das Mikrofon ziemlich präzise. Es nimmt so ziemlich alles auf, was sich direkt davor aber auch weiter weg befindet. Diese Präzision mag für einige allerdings auch ünerwünscht sein, weil dadurch natürlich auch einige Hintergrundgeräusche zu hören sind.

Der Klang ist sowohl mit den Kopfhörer als auch mit dem Mikro recht tiefenlastig. Das hält sich allerdings in einem guten Maß. Insgesamt ist die Tonqualität sehr gut.

Der Umgang mit Windows XP bzw mit Skype war anfangs nicht einfach. Irgendwie hatte ich keinen Ton mehr, weder im Browser noch bei Skype. Systemklänge waren aber noch zu hören. Es scheint fast so, als musste sich mein Computer an das Headset "gewöhnen"... Seltsam, denn laut Logitech ist das Gerät für den Einsatz unter Windows XP gemacht.

Jetzt scheint jedenfalls alles wunderbar zu funktionieren.

Toll finde ich die Idee mit dem Stummschalter der gleichzeitig als Laut- und Leise-Regler dient, direkt am Kabel. Diesen kann man sich nämlich per Clip ans Hemd klemmen. Das ist nicht nur praktisch weil man nur einen kleinen Handgriff zum Regeln machen muss, es wirkt auch zugeentlastend aufs Kabel.

Leider ist die Regelung selbst etwas unglücklich gelöst: wenn man laut und leise stellen möchten, muss man oben und unten auf dem Knopf drücken. Allerdings wird beim Drücken auch das Mikro stumm geschaltet. Das hätte man meiner Meinung nach besser trennen sollen. Aber nach einigem herumprobieren ist auch das nicht weiter tragisch.

Und durch die weichen Ohrkissen liegt der leichtgewichtige Kopfhörer bequem an, sodass man ihn nach einer Weile kaum noch wahr nimmt.

Das Gerät hat für meine Begriffe ein durchweg gutes Preis- Leistungsverhältnis.


Clatronic WK 2954 Wasserkocher SCALA
Clatronic WK 2954 Wasserkocher SCALA

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider nur mäßige Verarbeitung, 30. September 2007
Im Irrglauben ein gutes Gerät gekauft zu haben, erstanden wir diesen Wasserkocher bei einem Discounter. Bereits nach wenigen Wochen macht sich der Deckel selbstständig, indem er während des heizens immer wieder von selbst aufspringt. Man benötigt etliche Versuche um den Deckel wieder zu schließen. Hat man es dann endlich geschafft, klappt er wieder einfach so auf und das Spiel geht von vorne los. Das nervt dermaßen, dass man das Teil am liebsten gegen die Wand werfen würde ... vielleicht bliebe dann der Deckel endlich mal zu ...

Die zwei Sterne bekommt das Gerät von uns nur mit hängen und würgen, wegen des Thermostats, weil es Wasser recht zügig zum kochen bringt und recht ansehnlich ist. Das wars dann aber auch schon.

Investieren Sie lieber in ein anderes Gerät!


Metal Slug 4
Metal Slug 4
Wird angeboten von karunsode
Preis: EUR 19,39

4.0 von 5 Sternen Retrofeeling vor allem für die alte Zocker-Schule, 12. September 2007
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Metal Slug 4 (Videospiel)
Ich erinnere mich noch an die Zeiten als die Videospiele (besonders Actionspiele) noch so schwer waren, dass man immer wieder von vorne anfangen musste. Und obwohl sie teilweise unfair waren, zockte man so lange bis man den Abspann sah. Letzterer bestand manchmal sogar nur aus ein paar Zeilen Text, in denen dem Spieler zum erfolgreichen durchspielen gratuliert wurde. Egal, denn man hatte das gute Gefühl es geschafft zu haben!

Ich wuchs mit Arcade-Spielen wie 'Contra' oder 'Probotector' auf, und suchte ein Spiel das sich an diese Klassiker anlehnt.
'Metal Slug 4' ist ein solches Spiel: nicht denken, sondern nur reagieren und ballern was das Zeug hält, während von allen Seiten Gegner auf die Spielfigur zu stürmen. Man sammelt verschiedene Waffen wie Schrotflinte, Maschinengewehr, Flammenwerfer etc. auf, und ballert sich seinen Weg zu zweit oder alleine bis zum Levelende, wo man schließlich auf einen ziemlich widerstandsfähigen Endgegner trifft. Zusätzlich kann man in so manch gepanzertes Gefährt einsteigen und mit dessen Feuerkraft so richtig los legen.

Leider hat das Spiel nur sechs (6) Level, weshalb man es ziemlich schnell durchgespielt hat. Ein kurzes aber heftiges Erlebnis. Allerdings bestand der Sinn solcher Spiele wohl schon immer darin, eine möglichst hohe Highscore zu erreichen. Dass dies offensichtlich auch hier von den Machern so gedacht sein muss, beweisen die Ranglisten, bei denen man sich bei Punkten oder Zeit immer wieder überbieten kann. Typisch für solche Spiele. Der Umfang dürfte also weniger das Problem sein.

Der Schwierigkeitsgrad reicht von schwer bis unmenschlich. Selbst auf der leichtesten Stufe ist das Gewimmel auf dem Bildschirm noch dermaßen hoch, dass man nur allzu leicht den Überblick verliert. Zu Anfang hat man bis zu 5 Leben, die ein ungeübter Spieler innerhalb weniger Augenblicke verlieren kann. Allerdings - und das muss man dem Spiel zu Gute halten - hat man zumindest auf der leichtesten Stufe, unendlich 'Continues' die es erlauben, an der selben Stelle weiter zu spielen. Auf dieser Stufe wird man den 'Game Over' Bildschirm also wohl nicht zu sehen bekommen.

Die Level sind relativ abwechslungsreich. Mal kämpft man in einer Stadt, dann in einer verschneiten Berglangschaft, dann wieder auf einem Schiff und einiges mehr. Auch genug unterschiedlicher Gegnertypen gibt es: von einfachen Soldaten über Helicopter, Panzer, Yetis, bis hin zu Zombies und sogar Mumien. Alles in allem also schon recht abwechslungsreich.

Die Grafik ist ziemlich altbacken. Aber das kann nur Absicht sein, wenn man sich das so ansieht. Es erinnert sehr stark an alte Zeiten mit dem Nintendo SNES und Spielen wie 'Contra' oder 'Probotector'. Ziemlich nostalgischer Look, bei dem ein Jahrgang wie ich feuchte Augen bekommt. Gefällt mir sehr!

Alles in allem ist 'Metal Slug 4' wohl überwiegend für Spieler der alte Schule gedacht, die noch richtig ehrgeizig sind, und sich selbst von schweren Arcade-Actionspielen nicht abschrecken lassen. Die bekommen dann aber auch richtig gute Kost geliefert.


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