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Rezensionen verfasst von
Kai-juergen Lietz (Bad Homburg Deutschland)
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Präsentationen erfolgreich gestalten und halten: Wie Sie mit starker Wirkung präsentieren
Präsentationen erfolgreich gestalten und halten: Wie Sie mit starker Wirkung präsentieren
von Matthias Garten
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Leitfaden für packende Präsentationen, 18. Oktober 2013
»Ich habe da etwas bahnbrechendes Neues!« Vor ein paar Jahren erzählte mir Matthias Garten von seiner neuen Presentation-Booster Methode. Ich konnte damals seine Begeisterung förmlich greifen. Nachdem er mir erklärt hatte, wie seine Methode funktioniert, wusste ich auch warum.

Spulen wir vor in den Herbst 2013. Ich bin bewegt. Denn vor einigen Tagen habe ich Matthias Gartens neuestes Werk bekommen. »Präsentationen erfolgreich gestalten und halten. Wie Sie mit starker Wirkung präsentieren!« Wann erlebt man schon einmal so hautnah die Geburt einer Idee, bis sie schließlich als Buch auf den Markt kommt?

Was darf der Leser erwarten? Ganz klar, sachliche Informationen, wie Vertreter der redenden Zunft jedes Publikum überzeugen.

Jeder kennt das ja. Da hast Du eine tolle Präsentation und Dein Publikum möchte Dich auf Händen tragen und eine Woche später schmeißt Dich ein anderes Publikum mit der gleichen Präsentation fast aus dem Saal.

Warum das so ist, erklärt MG anhand seines MotivChart. Wie bei der DISG-Methode gibt es unterschiedliche Typen, die nicht nur anders kommunizieren, sondern auch typgerecht angesprochen werden wollen.

Kinderspiel! Kein Thema oder? Zumindest dann nicht, wenn wir MGs Buch als Anleitung nehmen. Tatsächlich! Gartens Buch ist kein Theoriemonster, sondern es stellt eine Schritt-für-Schritt-Anleitung dar, wie selbst nicht versierte Redner zu einer zielgruppenorientierten Präsentation kommen und sie erfolgreich halten. Wer sich an Gartens Leitfaden hält, wird jederzeit einen hochprofessionellen Eindruck machen. Man könnte meinen, dass 90 Prozent der Redner, die IHKs und andere Verbände auf uns los lassen, dringend dieses Buch lesen sollten. Bei manchen könnte das allerdings auch schon zu viel verlangt sein.

Der Leser merkt schnell, dass er kein Sonntagabend-Buch vor sich hat. Mir persönlich war es mitunter sprachlich zu trocken und driftet im Bereich des Pyramiden-Argumentation zu sehr in die Fachsprache ab. Letzteres ist allerdings eher die Ausnahme und wahrscheinlich sind viele Leser auch dankbar, dass ihr Präsentationslehrbuch nicht so farbig formuliert ist, wie diese Rezension.

Einen Kritikpunkt habe ich noch. An einer Stelle geht MG in einen Exkurs über Kreativität. Ja, es ist nett, noch den einen oder anderen Tipp dazu zu bekommen. Aber entweder richtig oder gar nicht. Kreativität für die Entwicklung neuer Präsentationsideen hätte ein eigenes Kapitel verdient, vielleicht sogar ein eigenes Buch.

Mit anderen Worten, solche Nebenschauplätze hätte der Autor auch weg lassen können. Allerdings schaut ja auch nicht jeder auf 1,5 Meter Buchrücken übers Reden und Präsentieren. Andere Leser finden es wahrscheinlich gut, wenn ihr einziges Buch über dieses Thema möglichst viele Kniffe, Tipps & Tricks enthält.

»Na, wenn das alles ist, dann kann der Leser das wohl verschmerzen.« Ja, das ist alles. Denn Matthias Garten ist ein Profi und hat schon mehr Bücher übers Präsentieren geschrieben, als manche Menschen in ihrem Leben lesen werden.

Einem Präsentationsbuch angemessen, enthält »Präsentationen erfolgreich gestalten und halten« viele farbige Beispiele.

Der Leser findet hier knapp 200 Seiten Vorsprungswissen gut verpackt und wird sich spätestens nach seiner ersten gelungen Präsentation zu diesem Kauf beglückwünschen.


Schatzfinder: Warum manche das Leben ihrer Träume suchen - und andere es längst leben
Schatzfinder: Warum manche das Leben ihrer Träume suchen - und andere es längst leben
von Hermann Scherer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Scherer's Schatz, 27. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das ist eigentlich ein typischer Scherer. Nein, nicht das Buch! Ich meine die Chuzpe, einen Lebensratgeber zu schreiben, während der ganze Buchmarkt behauptet, »Ratgeber gehen nicht. Die kannst Du vergessen!«

Aber Hermann Scherer macht das, was er tun möchte. Während ich diese Zeilen schreibe, ist »Schatzfinder« bereits ein Bestseller.

Damit lebt der Autor glaubwürdig seine eigene Kernbotschaft. Mache das was Du liebst und nicht das, was andere als richtig und »normal« empfinden. Nur so findest Du Glück, Erfolg und Erfüllung.

Unterschrieben und genehmigt
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Für eine Kritik dieses Buches bin ich vermutlich nicht der Richtige. Denn ich kann fast jeden Satz in diesem Buch unterschreiben. Herr Scherer und ich scheinen über Vieles ähnlich zu denken. Eine ganze Reihe seiner Thesen finden Sie in der einen oder anderen Form auch in meinem Entscheiderblog wieder.

Für eine objektive Kritik ist das kein guter Ausgangspunkt.

Warum habe ich das Buch gelesen?
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Scherer bringt seine Ideen und Gedanken in seinem Buch hervorragend auf den Punkt und schreibt sehr unterhaltsam.

Es ist mir anatomisch unmöglich, mir selbst in den Hintern zu treten und so selbstverliebt bin ich dann auch nicht, ständig meine eigenen Texte zu lesen. Daher ist dieses Buch für mich genau der richtige lustvolle Tritt in den Allerwertesten.

Beim Lesen habe ich mich häufig selbst in Frage gestellt und arbeite heute wieder mit Engagement an Dingen, die ich sonst meinen Kunden empfehle. »Der Schuster hat die schlechtesten Schlappen«, heißt es ja immer.

Nachdenken inklusive
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Schatzfinder bietet keine Lösungen. Wer das erwartet, versteht nicht das Konzept des Anwendens. Denn Wissen haben wir alle genug. Doch die meisten handeln wider besseren Wissens. Sie sind faul, obwohl sie fleißig sein müssten. Sie trinken einen über den Durst, obwohl die Situation alle Sinne erfordert oder sie stoßen einen wichtigen Menschen vor den Kopf, obwohl sie dringend auf ihn angewiesen sind. Genauso wissen wir alles, um täglich erfolgreich zu sein. Wir tun es nur nicht.

Scherers Buch gibt uns die Möglichkeit, unsere eigenen Lebensentscheidungen in Frage zu stellen. Er motiviert uns, unsere Vorsätze endlich in die Tat umzusetzen. Das Buch ist aber kein geheimer Schlüssel, den man nur in ein noch geheimeres Schloss stecken muss, damit plötzlich alles funktioniert.

Das widerspricht auch der Freiheit und Selbstverantwortung, die Hermann Scherer uns ans Herz legt.

Das Urteil meiner Frau
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Weil ich kein guter Kritiker für »Schatzfinder« bin, habe ich meine Frau gebeten, es ebenfalls zu lesen. Der Campus-Verlag liefert mit dem Buch auch einen Gutschein für die elektronische Form des Buches. Meine Frau las Schatzfinder also auf unserem Kindle, während ich mit dem toten Baum vorlieb nahm.

Ihr Urteil: Die Thesen sind OK. Schatzfinder enthält viel Bekanntes, was sie auch schon aus anderen Ratgebern kannte, die wir über die letzten 20 Jahre gelesen haben oder aus meinem Entscheiderblog. Allerdings hatte sie beim Lesen das Gefühl, dass ihr jemand relativ unstrukturiert seine Gedanken über das Leben erzählt. Als hätte der Autor seine Vorstellungen und Ideen über eine Zeit lang auf einem Diktiergerät gesammelt und seine Weisheiten dann abtippen lassen.

So sehr ich mich auch bemühe. Ich kann ihre Argumente nicht wirklich entkräften. Es gibt zwar Kapitel. Aber sie geben dem Buch nicht unbedingt eine stringente Ordnung.

Ist das wichtig?

Ich habe es nicht als störend empfunden, dass der Autor mehr aus dem Nähkästchen geplaudert hat, als sein Buch in eine künstliche Ordnungsstruktur zu pressen. Ganz im Gegenteil finde ich seine persönliche Erzählweise sehr inspirierend.

Das Buch hat etwas bewegt und das ist alles, was für mich zählt.

Meine Erfahrung mit Hermann Scherer
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Obwohl nicht ganz. Ein Buch ist der Spiegel der Gedankenwelt und der Erfahrungen seines Autors. Was wissen wir über den erfolgreichen Unternehmer und Keynote Speaker?

Ich bin Hermann Scherer nie persönlich begegnet. Ich habe niemals einen seiner Vorträge gehört und ich habe nie eines seiner Seminare besucht.

Trotzdem hat er mich außerhalb seiner Bücher und seines beruflichen Schaffens beeindruckt. Und das kam so:

In meinem Blog habe ich schon einige Bücher von diversen Autoren rezensiert. Bedankt haben sich die meisten. Aber keiner ist jemals auf die Idee gekommen, mich zu fragen, was er denn einmal für mich tun könnte, bis auf Hermann Scherer. Ich hatte »Der Weg zum Spitzenredner« und »Denken ist dumm!« rezensiert.

Er war auf meine Rezensionen nicht angewiesen. Weil wir uns nicht persönlich kennen, kann er auch den Wert einer Rezension im Entscheiderblog nicht einschätzen. Trotzdem machte er mir dieses Angebot, ohne dass ich danach gefragt hätte.

Mag sein, dass Hermann Scherer auf alle Konventionen pfeift, aber er ist auch ein feiner Charakter und das ist in unserer schnelllebigen Welt selten.

Meine Empfehlung: Lesen Sie »Schatzfinder«, erschienen im Campus Verlag, Frankfurt am Main 2013


Denken ist dumm: Wie Sie trotzdem klug handeln
Denken ist dumm: Wie Sie trotzdem klug handeln
von Hermann Scherer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,90

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Angriff auf unreflektiertes Handeln, 6. August 2012
Herrmann Scherers neues Buch heißt "Denken ist dumm. Wie Sie trotzdem klug handeln".
Denkfallen, wie sie die Verhaltenswissenschaft und die Gehirnforschung in den letzten Jahren aufgedeckt haben sind »in«.

Im Buchmarkt gibt es inzwischen eine große Anzahl lesenswerter Bücher zum Thema. Viele haben sich letztes Jahr auch den Bestseller von Rolf Dobelli "Die Kunst des klaren Denkens" gekauft.

Als das neue Buch angekündigt wurde, fragte denn auch gleich ein Scherer-Fan auf Facebook, inwiefern sich »Denken ist dumm« vom Dobelli-Buch unterscheide.

Konkurrenzlos
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Die Frage ist müßig. Schließlich hatten unsere Lehrer in der Schule alle einen Standard-Lehrplan. Aber es gab einige, bei denen wir besser und mehr lernten als bei anderen.

Trotzdem möchte ich mit dem größten Unterschied zum Bestseller von Dobelli beginnen. Während Dobelli ein reichlich oberflächliches Sammelsurium verschiedener Denkfallen zum besten gibt, die sich teilweise unter anderem Namen sogar wiederholen, geht Hermann Scherer in die Tiefe.

Auf Tauchfahrt
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Er lädt uns Leser zu zahlreichen Experimenten ein, in denen wir uns selbst erproben können. Das öffnet die Augen besser, als es eine ano­nyme Gruppe von Pro­ba­nden in einem Ex­peri­ment einer amerika­ni­schen Universität könnte. Das macht »Denken ist dumm« zur spannenden Selbsterfahrung. So sichert Scherer sich die volle Auf­merk­sam­keit seiner Leser.

Verständnis durch Kontext
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Was allerdings den besonderen Wert dieses Buches ausmacht, ist der Kon­text, in die er die Denk­fal­len einordnet.

Da gibt es unseren »Blinden Fleck«, unseren »Auto­pilo­ten«, »nicht sorgfältig überlegte« Einschätzungen, »Verlust­äng­ste«, »Zah­len­spie­le« nach Pi mal Daumen und »Kom­plexi­tät«, die unsere Vernunft überfordert.

Dieser Kontext ist es, der zu echtem Verständnis führt und es wahrscheinlich macht, dass wir uns im richtigen Moment daran erinnern.

Neues und Altes
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»Denken ist dumm« geht dabei oft über die aktuelle Literatur hinaus und holt auch Erkenntnisse hervor, die weit vor den Neuro­wis­sen­schaf­ten entdeckt wurden. So finden wir in Scherers Buch einiges Neues, das eigentlich ganz alt ist.

Das gibt dem Buch eine Vollständigkeit, die ich bei vielen anderen Büchern dieses Genres vermisse.

Kritisch
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Zum Schluss möchte ich zum größten Kritikpunkt des Buches kommen. Mir persönlich gefällt der Titel nicht. Denn Denken ist ja nicht dumm, sondern es gibt nur Umstände, bei den wir genauer hinsehen müssen und eventuell einen von Scherers Ratschlägen beherzigen sollten.

Daher meine Empfehlung: Dieses Buch sollten wir nicht nach seinem Titel beurteilen. Sonst könnte uns etwas entgehen.

Wer sollte diese Buch lesen?
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»Denken ist dumm. Wie Sie trotzdem klug handeln« ist nicht für Jedermann. So wie ein Buch übers Autofahren einem Fahrradfahrer nicht viel bringt, braucht Scherers Leser ein Gehirn. Denn sonst können wir schlecht nachvollziehen, was gemeint ist. ;-)

Wer aber stolzer Besitzer einiger grauer Zellen ist, sollte dieses Buch unbedingt lesen. :-)


Der Weg zum Topspeaker: Wie Trainer sich wandeln, um als Redner zu begeistern
Der Weg zum Topspeaker: Wie Trainer sich wandeln, um als Redner zu begeistern
von Hermann Scherer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 49,90

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Insider packt aus und verführt, 14. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
»Der Weg zum Topspeaker: Wie Trainer sich wandeln, um als Redner zu begeistern« von Hermann Scherer ist ein Augenöffner.

Wer heute sein Geld mit dem harten Job als Management-Trainer verdient, wird sich verblüfft die Augen reiben, wenn Hermann Scherer aus dem Nähkästchen plaudert.

Denn fast jeder Trainer hält hin und wieder Vorträge. Für ihn sind sie ein Mittel zum Zweck. Er will damit sein Training verkau­fen.

Wie es anders gehen kann, zeigt der Mann, »der Bill Clinton nach Deutschland holte« in diesem Buch. Messerscharf zeigt er auf, warum gute Trainer zwar die Fähigkeiten zum Topspeaker mitbringen, aber sich mit dem Denken ihres Standes die eigenen Chancen als Topspeaker systematisch verbauen.

Der Autor
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Hermann Scherer ist selbst ein Topspeaker mit rund 200 Auftritten pro Jahr. Er weiß genau, welches Honorar ein Keynote Speaker für seinen Auftritt bekommt und vergleicht es mit den bekannten Zahlen, was Trainer durchschnittlich in Rechnung stellen.

Überzeugungsarbeit
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Die Toptrainer der Branche verdienen bis zu 3.000 Euro pro Tag. Redner verdienen ab 4.000 Euro pro Auftritt. Topredner können auch 10.000 Euro und mehr bekommen. Das ist eine Welt, von der viele Trainer nur träumen.

In diese Welt führt oder entführt uns Hermann Scherer. Er zeigt, wo die Unterschiede liegen, was Trainer ändern müssen, um in die Liga der Redner aufzusteigen.

Alles dabei
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Eine der wichtigsten Lehren ist verblüffend einfach: Ein Speaker ist kein Trainer. Er wird dafür gebucht, ein Experte zu sein, der mit seinen Auftritten die Menschen bewegt. Nicht mehr und nicht weniger.

Der Weg zum Topspeaker ist kein Kompendium. Scherer spricht zwar alle wichtigen Themen von der Positionierung über die Vermarktung, Kundenverhandlungen und die Inszenierung der eigenen Aufritte an, allerdings konzentriert es sich dabei auf das, was ihm wichtig ist.

So, wie es auch ein persönlicher Mentor machen würde. Das fiktive Beispiel der Trainerin Sabine Renner auf dem Weg zur Rednerin zeigt dem Leser, welche wichtigen Schritte für ihn zu gehen sind.

Ein Caveat
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Trotzdem möchte ich vor diesem Buch auch warnen. Denn Hermann Scherer ist ein geschickter Verführer. Gerne möchte der Leser ihm in die Welt der Topspeaker folgen.

Doch viele werden schon an einer eindeutigen Positionierung scheitern. Experten stehen für ein Thema, keine zwei und auch keine fünf Themen. Sie haben ein Thema, für das sie brennen. Welche Trainer können sich schon so bescheiden?

Topspeaker inszenieren ihren Auftritt, sie improvisieren fast nie. Für viele Trainer wird es eine enorme Umstellung sein, einen Vortrag wie die Bühnenperformance eines Schauspielers einzustudieren und immer wieder auf die gleiche Weise abzuspulen.

Es wird also nicht reichen, das Wort »Trainer« von der eigenen Website zu streichen und durch »Keynote Speaker« zu ersetzen.

Eine Empfehlung für die Empfehlung
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Hermann Scherer hat deshalb recht, wenn er dem Leser empfiehlt, einen erfahrenen Topspeaker als Mentor zu buchen. Wer die Transformation zum Redner schaffen will, braucht die Unterstützung von Profis.

Bremsen dann die alten Glaubenssätze, wirkt die Erkenntnis über das viele investierte Geld schnell befreiend.

Der Weg zum Topspeaker ist mit seinen 340 Seiten kein dünnes Buch. Das kann es auch nicht sein. Allerdings liest es sich schnell und mit dem Kapitelbändchen lassen sich wichtige Stellen später noch einmal intensiver verarbeiten.

Der Preis
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Der Weg zum Topspeaker ist kein gewöhnliches Buch. Ein Insider erklärt hier, was zu tun ist. Wer würde den Leser sonst darüber aufklären? Daher ist der Preis von 50 Euro auch absolut gerechtfer­tigt.

Hermann Scherer hat aber keinen Ratgeber geschrieben, auch wenn sein Buch viele kluge Ratschläge enthält. Stattdessen erklärt der Autor, wie das Geschäftsmodell eines Redners funktioniert. Das macht es so wertvoll und ist sehr überzeugend.

Die Wirkung
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Innerhalb meines Referentennetzwerkes »Sternstunde für Unterneh­mer« haben sich inzwischen drei Referenten entschlossen, den Weg zum Topspeaker zu gehen. Das sind 10 Prozent!

Ich kenne kein anderes Buch, das innerhalb so kurzer Zeit so viele schwerwiegende Entscheidungen in Gang gesetzt hätte.


Erfolgreich präsentieren mit PowerPoint 2010 - Das umfassende Training
Erfolgreich präsentieren mit PowerPoint 2010 - Das umfassende Training
Wird angeboten von alphamusic-shop
Preis: EUR 35,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen PowerPoints Bullet Points müssen nicht tödlich enden, 14. Mai 2012
PowerPoint ist ein feine Sache. Das geduldige Programm ist für jede Schandtat zu haben. Für das Publikum gilt das nicht. Es muss Bleiwüsten ertragen, genauso wie Ozeane der Langeweile.

Legendär sind die sogenannten Bullet Points, was übersetzt nichts anderes als »Schusslöcher« heißt. PowerPoint gilt daher bei vielen Menschen als potenziell tödlich - für unsere Aufmerksamkeit.

Dabei ist PowerPoint tatsächlich eine feine Sache. Wer mit dem Programm umzugehen weiß, kann sein Publikum begeistern. Doch wie so häufig sitzt der Fehler vor dem Rechner.

Wer geht schon zu einer PowerPoint-Schulung? Das wäre ja auch lächerlich. Denn PowerPoint lässt sich genauso einfach wie ein Textprogramm bedienen.

PowerPoint ist keine Textverarbeitung
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Leider übersehen wir dabei, dass PowerPoint kein Textprogramm ist, sondern nur ähnliche Funktionen bietet. Zwar gibt es zahllose Bücher zum Thema, aber die meisten überfliegen die Grundlagen und lesen dann vielleicht etwas über Animationen, ohne das Programm wirklich jemals zu verstehen.

Das DVD-Training vom Profi
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Matthias Garten ist eine Experte für überzeugende Präsentationen. Er arbeitet seit vielen Jahren mit dem Microsoft Programm. Er kennt seine Glanzlichter, wie auch seine Tücken. Von ihm gibt es seit einiger Zeit das DVD-Training »Erfolgreich Präsentieren mit PowerPoint 2010«.

Das Training ist abwechslungsreich, so dass wir uns endlich auch einmal mit den Grundlagen des Programms beschäftigen. Selbst ein alter PowerPoint-Hase wie ich konnte hier noch einiges dazu lernen. Zum Beispiel die Importmöglichkeiten für Folien aus einer anderen Präsentation. Da hat sich in den letzten Jahren einiges getan, ohne dass es mir bewusst gewesen wäre.

Das Training via DVD ist einem normalen Kurs überlegen. Man kann es sich so einteilen, wie es die eigene Zeit zulässt. Bei vielen Schulungen wird man sonst mit so vielen Details überschwemmt, dass nur die Hälfte hängen bleibt. Das Videotraining dagegen können wir jederzeit unterbrechen, bevor uns das PowerPoint-Wissen wieder aus der Nase kommt.

Mehr als nur PowerPoint
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Über das PPT-Training hinaus führt Matthias Garten den Zuschauer auch in die Kunst der souveränen Präsentation ein. Auch hier gilt: manches kennen wir schon. Aber Meisterschaft entsteht bei den Grundlagen. Herr Garten vermittelt dazu wichtige Einsichten in Körpersprache, Artikulation, Tonalität und Inszenierung.

Viele der dort gezeigten Übungen sind ausgesprochen wichtig. Aus meiner eigenen Erfahrung mit semiprofessionellen Rednern weiß ich, dass deren Wirkung leider oft unterschätzt wird. Aber hier findet selbst der Profi noch das eine oder andere Schätzchen, zum Beispiel eine Atemübung, mit dem die wir einen längeren Atem bekommen.

Meine Empfehlung
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Ich finde »Erfolgreich präsentieren mit PowerPoint 2010« ist ein ausgesprochen pfiffiges Produkt, das ich ohne Einschränkungen empfehle.

Ich kenne Matthias Garten persönlich. Daher hat er mich auch gefragt, sein Videotraining im Entscheiderblog zu rezensieren. Für diese Rezension gilt das, wie ich es auch bei anderen Rezensionen halte. Wenn das Produkt gut ist, bespreche ich es. Wenn es nicht gut ist, brauche ich es auch nicht negativ zu erwähnen. Es gibt also keinen Freundschafts-Bonus.


Touchpoints: Auf Tuchfühlung mit dem Kunden von heute. Managementstrategien für unsere neue Businesswelt
Touchpoints: Auf Tuchfühlung mit dem Kunden von heute. Managementstrategien für unsere neue Businesswelt
von Anne M. Schüller
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz nah am Kunden, 16. April 2012
Als 1999 die Amerikaner Rick Levine, Christopher Locke, David Weinberger und Doc Searls das Cluetrain-Manifesto veröffentlichten, begann die Reformation des Internets. »Markets are Conversations« war jetzt das neue Credo der Marketingexperten.

Bis dahin hatte Corporate Amerika hunderte von Millionen Dollar in seine Internetauftritte investiert, ohne eine echtes Publikum zu finden. All die tollen Hochglanzwebseiten waren gnadenlos gescheitert. Denn bis dahin hatten nur wenige verstanden, dass Kommunikation keine Einbahnstraße ist. Das Internet war keine Litfaßsäule, sondern bot zahlreiche Begegnungsstätten - Touchpoints - mit dem Kunden.

Jahre später hat sich das Bild gewandelt. Das Internet hat technologisch nachgelegt. Heute sind wir alle vernetzt und Teil des Web 2.0. Viele Unternehmen haben auf diese Veränderungen noch nicht die richtigen Antworten gefunden.

Ganz nah am Kunden

Mit Ihrem Buch »Touchpoints: Auf Touchfühlung mit dem Kunden von heute« legt Anne M. Schüller jetzt eine umfassende Anleitung vor, wie Unternehmen endlich profitabel mit der neuen Herausforderung umgeben können.

Eine Leisetreterin ist Frau Schüller nicht. Sie legt die Finger in zahlreiche Wunden. So spricht sie oft von »selbstzentrierten Chefs« und »den Herren in der Teppichetage«.

Aber »if you can't stand the heat, get out of the kitchen«, sagt ein englisches Sprichwort. Gestandene Chefs sollten das aushalten können.

Tiefe Einblicke

Im Gegenzug erklärt die »Expertin für kundenfokussiertes Management« die schöne neue Onlinewelt. Gerade wer sich noch nicht so intensiv mit sozialen Netzwerken und ihren Auswirkungen auf den Unternehmensalltag beschäftigt hat, bekommt einen guten Einblick in die Mechanismen und die Dynamik dahinter.

Vorab ein Caveat: Frau Schüllers Darstellung ist ein Idealbild. Da bleibt kein Platz für die Trolle und Waisenkinder der Onlinewelt.

Das ist die Kundenerfahrung

»Markets are Conversations« An zahlreichen Touchpoints kommen Kunden mit unserem Unternehmen in Kontakt. Dabei spielt es keine Rolle, ob offline oder online - am Ende ist es die Gesamterfahrung des Kunden, die über seine Loyalität und seine Bereitschaft, uns weiterzuempfehlen entscheidet.

Zahlreichen Fallbeispiele zeigen, wie Unternehmen erfolgreich mit ihren Touchpoints umgehen. Aufmerksame Leser lassen sich so zu neuen Ideen inspirieren.

HOW TO - ganz groß

Was mir sehr gut gefällt: Der Leser wird nicht einfach mit der Aufgabe alleingelassen, die Ideen der Touchpoints in seinem Unternehmen umzusetzen. Ein umfangreicher How-to-Teil nimmt ihn stattdessen an die Hand und versorgt ihn mit der richtigen Methodik.

Obwohl ich selbst die Entwicklung des Internets von 1993 an verfolgt habe und das Social Net schon seit langem intensiv für mich nutze, regt mich einiges in »Touchpoints« zum Nachdenken an. In Zukunft werde ich bestimmt vieles besser machen.

Eine verpasste Chance

In Teil 3 übersetzt Frau Schüller ihr Kundenwerkzeug in ein Werkzeug zu einer modernen Zusammenarbeit in Unternehmen. Das liegt nahe, da wir in den Touchpoints den Kunden zur Mitarbeit ermutigen. Die Idee ist fabelhaft. Allerdings verdient sie gerade deswegen ein eigenes Buch.

Schon jetzt machen sich viele Unternehmen Gedanken, wie sie im Krieg um die Talente von morgen bestehen können. Genau dafür ist Frau Schüllers Collaborator Touchpoint Management die passende Geheimwaffe, wie ich finde.

Allerdings macht die Autorin diese Idee zu einem Nachgedanken auf 55 Seiten. Das ist schade!

Den Wert des Buches mindert das natürlich nicht.

Die Autorin hat schon einige Bücher veröffentlicht. Sie schreibt daher unterhaltsam und leicht verständlich. Das Layout ist sehr modern und fast verschwenderisch. Das lässt Raum für aktive Leser, die sich gerne Notizen für eigene Gedanken machen.

Für wen ist Touchpoints geeignet?
- Für Marketingfachleute, die ihr Unternehmen im Web 2.0 auf Trab bringen wollen.
- Führungskräfte, die verstehen und mitreden wollen, warum die Märkte sich verändert haben und verändern werden.
- Alice Schwarzer
- Unternehmer und Selbständige

Für wen ist Touchpoints nicht geeignet?
- Für Ignoranten
- Kleine und große Kaiser, die Majestätsbeleidigungen nicht ertragen.
- Großzügige Unternehmer, die ihre Kunden gerne ihren Wettbe­werbern überlassen.

»Markets are Conversations«. Lassen Sie mich also wissen, was Ihre Meinung zu Touchpoints ist.

Diese Rezension ist zuvor in meinem Entscheiderblog erschienen.


resonate: oder wie Sie mit packenden Storys und einer fesselnden Inszenierung Ihr Publikum verändern
resonate: oder wie Sie mit packenden Storys und einer fesselnden Inszenierung Ihr Publikum verändern
von Nancy Duarte
  Taschenbuch
Preis: EUR 29,90

25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Packend und absolut überzeugend!, 19. November 2011
Ich habe das Buch nur im englischen Original. Ich bin froh, dass es jetzt auch in Deutsch verfügbar ist. Denn es gibt kein Buch, das ich im letzten Jahr häufiger empfohlen hätte.

Farbdruck ist teuer. Daher kommen die meis­ten Fachbücher im schmucklosen schwarz­weiß daher. Es kommt ja schließlich auf den Inhalt an, könnte man meinen.

Bei einem Buch über besseres Präsentieren sind da vielleicht Zweifel angesagt. Daher sind die Bücher von Nancy Duarte, die unter an­derem Al Gore mit seiner Nobelpreis ab­räumenden Präsentation versorgt hat auf hoch­wertigem Papier in Farbe gedruckt.

Zeit für Begeisterung
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Für »resonate« hat sich Duarte offensichtlich viel Zeit genommen. Denn das Buch überzeugt in vielen Details.

Ist die Optik schon überragend, so muss ich zugeben, dass der Inhalt eine echte Offenbarung ist. Ich kenne bisher kein Buch, das sich so kompetent mit der Inszenierung einer Präsentation beschäftigt.

Inhalte präsentieren - das können wir Dank PowerPoint heute alle. Doch wer kann von sich schon behaupten, dass er das Publikum an seinen Lippen kleben hat?

Wer »resonate« liest, könnte solche Momente in Zukunft häufiger er­leben.
Ich selbst halte mindestens einen Vortrag pro Monat und viele sagen, dass meine Vorträge noch spannender und noch packender geworden sind als im Jahr zuvor. Großen Anteil daran hat »resonate« gehabt.

So inszenieren wir spannende Präsentationen
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Wie Dramatik und Spannung entsteht, haben die großen Geschichten­erzähler über zwei Jahrtausende immer weiter verfeinert.

Die Griechische Tragödie in drei Akten oder die Heldenreise eines Odysseus oder eines Jason auf der Suche nach dem goldenen Vlies zo­gen ihre Zuhörer im wahrsten Sinne des Wortes in ihren Bann.

Tragödien eignen sich vielleicht nicht so gut für Präsentationen. Daher ar­beitet Nancy mit der Heldenreise.

Helden auf der Reise
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Das Grundformat der Heldenreise ist relativ einfach erzählt. Wir erleben den Helden anfangs in seiner gewohnten Welt und wir fin­den ihn sympathisch. Dann passiert etwas Außergewöhnliches. Seine bisherige Welt ist bedroht. Es gibt eine Aufgabe für ihn. Er muss eine Entscheidung treffen. Ignoriert er die Vorzeichen und hält an sei­ner Idylle fest oder begibt er sich auf das Abenteuer?

Macht sich der Held auf die Reise, erlebt er viele Prüfungen, in deren Folge er reift und sich schließlich des Schatzes oder des Ziels seiner Rei­se als würdig erweist.

Dabei hat er immer einen übermächtigen Gegenspieler, der durch sei­ne Macht und Skrupellosigkeit die Taten des Helden erst richtig zur Gel­tung bringt.

Das ist der Sinn des Ganzen: Der Held verändert sich. Die Helden­reise endet damit allerdings noch nicht. Denn der Held muss seinen Schatz noch nach Hause in seine Normalität zurückbringen. Das kann mitunter schwierig werden, wie Odysseus auf seiner Rückreise von Troja erlebt oder Orpheus als er seine Eurydike auf den letzten Metern in der Unterwelt wieder verliert.

Das Publikum spielt die Hauptrolle
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Das Format der Heldenreise macht auch klar, dass der Präsentator nicht der Held sein kann. Denn dann wird das Publikum nolens volens zum Gegenspieler.

Nein, der Held in der Präsentation ist das Publikum. Der Referent spielt dagegen die Rolle des Mentors, der den Helden an die Schwelle zum Abenteuer bringt und ihn überzeugt, sich diesem zu stellen.

Der Mentor holt seinen Helden daher in seiner Normalität ab und zeigt ihm immer wieder den Kontrast zwischen dem Heute und der Beloh­nung, wenn er die Reise auf sich nimmt.

Überzeugend
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Das klingt alles vielleicht erst einmal etwas abstrakt. Aber Nancy Duarte macht das Ganze so klar und deutlich, dass wir gar nicht an­ders können, als unsere Präsentationen ab jetzt spannend zu insze­nieren.

Tun wir es nicht, erleben wir selbst den Kontrast zwischen dem Heute und dem was sein könnte. Mit anderen Worten, das Buch ist in sich selbst eine ausgesprochen gelungene Präsentation.

Neben der Analyse vieler Reden und Präsentations-Highlights finden wir Verweise auf zahlreiche Videos, in denen wir die besten und gelungensten Präsentationen selbst sehen können.

Verreist
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Nach der Lektüre diese Buches hat mich persönlich jedenfalls nichts mehr gehalten. Ich habe alle meine Vorträge neu über­arbeitet. An manchen Stellen war das eine echte Prüfung. Daran bin ich gewachsen.

Aber die große Belohnung ist es mehr als wert. Denn wer einmal ein Publikum begeistert hat, möchte diese Momente immer wieder erleben.

Schöne Grüße von meiner persönlichen Heldenreise :-)
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 27, 2012 9:50 PM CET


Asus EeeSlate EP121-1A013M 30,1 cm (12,1 Zoll) Tablet-PC (Intel Core i5 470UM, 1,3GHz, 4GB RAM, 64GB SSD, Intel GMA 4500 HD, Win7 HP) weiß
Asus EeeSlate EP121-1A013M 30,1 cm (12,1 Zoll) Tablet-PC (Intel Core i5 470UM, 1,3GHz, 4GB RAM, 64GB SSD, Intel GMA 4500 HD, Win7 HP) weiß

105 von 111 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein TabletPC wie ich in mir gewünscht habe, 5. März 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich arbeite seit drei Jahren mit einem Convertible TabletPC. Durch den Touch-Screen und den aktiven Wacom Digitizer (Stiftbedienung) sind 12 Zoll mit einer Auflösung von 1200x800 Pixel genau richtig, die direkte Manipulation am Bildschirm verändert das Raumempfinden deutlich. Der Neue sollte das auch haben, schneller sein, unter Last cool bleiben und auf die Tastatur will ich bei Bedarf verzichten können, Gewicht und Akkuleistung spielen natürlich auch eine Rolle.

Das Asus EeeSlate ist mir seinen 1,1 Kilos nur halb so schwer wie mein letzter TabletPC und ist mit dem Intel i5 core 470UM mit seinen 4 Kernen toll ausgestattet. Kein vergleich zu den müden Atomkriegern, die andere Hersteller anbieten. Bei mobilen Geräten ist Chipsatzgrafik keine schlechte Wahl, weil der Akku dann länger hält. Letzterer kommt bei mir auf 3-4 Stunden. Allerdings ist das Gerät so schnell aufgeweckt (1 Sekunde), dass bei nicht kontinuierlicher Arbeit wohl einige Stunden mehr herauskommen.

Die mitgelieferte Hülle fällt leider etwas billig aus. Allerdings lässt sich das EeeSlate damit in fast jedem denkbaren Winkel aufstellen. Der Bildschirm ist mit das Beste, was ich seit langem in dieser Klasse gesehen habe. Er ist sehr hell. Aktive Digitizer schlucken normalerweise immer etwas Helligkeit. Nicht so beim EeeSlate. Angeblich haben die Entwickler von Asus für diese Leistung mit Technikern von Microsoft zusammengearbeitet. Ein Blickwinkel von 178 Grad ist auch eher selten anzutreffen. Gerade bei Touch-Bedienung und Stiftbedienung macht das EeeSlate daher eine gute Figur.

Die Stiftbedienung ist sehr präzise. Gerade Grafiker, Künstler und Leute, die einfach gerne ihre handschriftlichen Notizen mit One-Note aufnehmen möchten, werden das zu schätzen wissen.

Von Hause aus ist die Malsoftware ArtRage Studio Pro mitgeliefert. Ich nutze ArtRage seit Jahren für einfache Illustration in meinem Entscheiderblog und in Seminaren und Vorträgen. Die kleine Beigabe ist immerhin 70 Euro wert.

Im Betrieb: Das eeeSlate wird kaum handwarm. Der Lüfter läuft zwar ständig, ist aber sehr leise. Die Touchfunktionen sind sehr direkt, es gibt kein Ruckeln und keine Verzögerungen. Microsoft Surface Globe läuft sehr schnell und es macht Spaß, einen kleinen Rundflug durch Städte wie Boston oder New York zu machen.

Ja! Es ist ein Windows 7 Gerät. Das heißt, alle PC-Programme laufen ohne Einschränkungen. Gleichzeitig ist Windows 7 nicht ganz so elegant, wie iOS oder Android in der Bedienung. Für mich kommen letztere allerdings nicht in Frage, weil ich das EeeSlate produktiv nutzen werde und regelmäßig mit PowerPoint präsentiere.

Die 64GB Festplatte ist fällt nicht üppig aus. Allerdings bietet das SSD-Format einen großen Vorteil: Das Gerät kann ohne Schaden so oft in den Ruhezustand geschickt werden und wieder geweckt werden, wie man möchte. Asus

Die Akkuleistung ist m.E. der einzige Schwachpunkt des Geräts. Statt 3-4 Stunden stehen 5-6 Stunden in meinem Anforderungskatalog. Allerdings ist die Auswahl bei Windows TabletPCs mit aktivem Digitizer (Stiftbedienung) sehr klein. Ein gutes Convertible kostet ab 1.500 Euro aufwärts und die Tastatur hängt dann auch noch mit dran. Ob man die Akkulaufzeit verschmerzen kann, darf jeder für sich selbst entscheiden.

Das Ladegerät fällt im Verhältnis sehr klein aus. Es hat dieselbe Höhe wie das EeeSlate und bringt einen USB-Anschluss mit, um auch andere Geräte aufladen zu können.

Ich gebe dem EeeSlate 5 von 5 Sternen, weil es (fast) genau meine Erwartungen erfüllt und insgesamt viel für das Geld bietet.
Kommentar Kommentare (25) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 11, 2012 12:31 PM MEST


Glücklich als Trainer: So bleiben Sie kraftvoll selbstständig
Glücklich als Trainer: So bleiben Sie kraftvoll selbstständig
von Nadine Hamburger
  Broschiert
Preis: EUR 29,90

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch für aktive Leser, 13. Januar 2009
Der Titel hat mich neugierig gemacht. Denn warum sollte man als Trainer anders glücklich sein, als z.B. der Steuerberater um die Ecke? Ein erster Blick ins Inhaltsverzeichnis zeigt wieso. Denn ein Trainer hat ganz andere Erfolgsgrundlagen. Und wenn der berufliche Erfolg fehlt, braucht es schon einen sehr starken Charakter, um nicht den Kopf hängen zu lassen.

Nadine Hamburger hat es geschafft, sich in einem einzelnen Buch allen Aspekten zu widmen, die in einer Trainerkarriere wichtig sind und auch einmal wichtig werden könnten.

Das Buch gliedert sich in 7 Erfolgsfaktoren
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1. Klar sein
Ich halte diesen Punkt für besonders wichtig. Denn die wenigsten Menschen wissen genau genug, was sie eigentlich wollen. Im Zuge diese Kapitels wird der Leser sich seiner Talente und besonderen Fähigkeiten bewusst und bildet auf dieser Grundlage eine eigene Vision für die Zukunft.

2. Klug sein
In diesem Kapitel vermittelt Hamburger dem Leser das notwendige unternehmerische Rüstzeug. Denn selbständige Trainer müssen sich als Unternehmer begreifen und so handeln. Heikle Themen, wie z.B. Honorarermittlung und -Durchsetzung spricht die Autorin ebenso an, wie die Entwicklung einer eigenen Strategie.

3. Verbunden sein
In diesem Kapitel spricht Frau Hamburger das Thema Netzwerken und Arbeitsteilung an.

4. Furchtlos sein
Furcht dürfte wohl ein echter Glücks- und Erfolgskiller sein. Daher widmet die Autorin diesem Thema eine Strategie in fünf Punkten, die mir persönlich gut gefallen hat.

5. Gelassen sein
Auch Stress macht wohl nicht unbedingt glücklicher und daher beschreibt die Autorin aus Ihrer Praxis, wie der Leser gelassener mit den kleinen und größeren Ärgernissen umgehen kann.

6. Kraftvoll sein
Wer als Trainer viele Tage unterwegs ist und meistens im Hotel schläft, kann schon mal schlapp machen. Dagegen gibt es eine Vielzahl von Tipps und auch ein ernstes Wort über die eigene Ernährung.

7. Beständig sein
In diesem letzten Kapitel findet der Trainer Hilfen für seine Selbstorganisation, für die Bekämpfung von Aufschieberitis, für ein konstantes Marketing und für die Umsetzung der eigenen Ziele und Messung von deren Ergebnissen.

So liest es sich
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"Glücklich als Trainer" liest sich sehr flüssig und setzt keine akademischen Höchstleistungen beim Leser voraus. Wer schnell noch einmal etwas nachschlagen will, findet eine gute Struktur vor, die die Inhalte gut zugänglich macht. Die Autorin gibt immer wieder Überblick, wohin die Reise jeweils hingeht, so dass der Leser das Wissen auch gleich für sich abspeichern kann.

Sein Hauptnutzen
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Obwohl ich die inhaltliche Mischung des Buches sehr gut finde, macht das meines Erachtens nicht seinen eigentlichen Wert aus. Denn wir sind ja alle Wissensriesen und Anwendungszwerge. Der eigentliche Nutzen besteht vielmehr in seinem Workshop-Charakter. Immer wieder gibt es die Möglichkeit, seinen Status quo zu überprüfen und auf dieser Grundlage gleich an Ort und Stelle tätig zu werden. Zahlreiche Werkzeuge und Methoden transportieren die Inhalte in die Praxis der Leser.

Meine Meinung
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Ich denke, "Glücklich als Trainer" hinterlässt bei seinen Lesern Spuren und wer konsequent damit umgeht, könnte auch das Heilsversprechen des Titels für sich selbst wahr machen.


Die Karriere Bibel: Definitiv alles, was Sie für Ihren beruflichen Erfolg wissen müssen
Die Karriere Bibel: Definitiv alles, was Sie für Ihren beruflichen Erfolg wissen müssen
von Jochen Mai
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,90

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Führer für die Karriereleiter, 6. Januar 2008
Die Karrierebibel ist ein treuer Begleiter für jeden Tag des Jahres. Jedem Tag ist ein eigener Abschnitt gewidmet, während die Monate als Kapitel herhalten. So kann man sich im Laufe eines Jahres in die Prinzipien des erfolgreichen Karriereanfangs (Orientierung, Bewerbung, Berufseinstieg) über die eigene Talentschau, den Umgang mit Kollegen und Chef, Erfolgsdenken, Krisenmanagement bis zum Abschied (und vieles mehr) hineinlesen und daraus Anregungen für den Tag holen.

Ich habe das Buch mit großem Vergnügen gelesen. Denn der Autor schreibt spritzig und unterhaltsam, aber nie oberflächlich.

Wer gerade ins Berufsleben einsteigt, wird viele wertvolle Orientierungshilfen und Einsichten finden, sich auf der Karriereleiter zurecht zu finden. Wer schon länger dabei ist, findet möglicherweise Hinweise, warum es gerade nicht weiter geht und kann dann entsprechend handeln.


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