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Rezensionen verfasst von
Osterkaktus "Marcel" (Deutschland)

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Seite: 1
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4.0
4.0
Wird angeboten von Disco100
Preis: EUR 21,50

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Musik für Leib und Seele, 26. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 4.0 (Audio CD)
Eine ganz tolle Stimme, die internationalen Größen in nichts nachsteht. Ich kann Monica Naranjo einfach nur empfehlen. Musik mit spanischem Herz.


Willkommen in Falconer
Willkommen in Falconer
von John Cheever
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Abgründe und Glück, 24. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Willkommen in Falconer (Gebundene Ausgabe)
Schon die Sprache gefiel mir sehr gut. Sie schildert klar und lässig ohne erhobenen Zeigefinger. Sie ging mir so angenehm ein, dass ich "Willkommen in Falconer" - obwohl reine Fiktion - als so authentisch ge- und beschrieben empfand, dass ich mich während des Lesens fast selbst in diesem Knast eingesperrt gefühlt hatte, und mit den Sinnen des Protagonisten roch, sah und hörte.

Ezekiel Farragut - Spitzname Zeke oder einfach Farragut - ist ein kluger Kerl, mit dem man sich leicht identifizieren kann.

Was treibt einen so verständigen Mann in die Heroinsucht? Wahrscheinlich so etwas wie sich vor einem nächsten Schuss einmal mehr zu sagen "ach scheiß drauf..." und rein damit...

Was brachte ihn in die Lage zu morden? Es sind nicht zuletzt die menschlichen Makel, die die Geschichte sehr glaubhaft werden lassen. Die menschlichen Makel waren es auch im Affekt diesen saudummen Fehler zu begehen (oder war es Schicksal?). Mord ist freilich niemals zu entschuldigen und bildet das absolute Extrem menschlichen Handelns gegenüber anderen. Der Roman wirft nun geradewegs solche scharfkantigen Fragen auf.

Ja, der Text birgt zweifellos Wahrheiten, die permanent meine Neugier reizten und mich zum Weiterlesen getrieben hatten.

Thema Schuld: Die Schuld wurde von jedem Insassen verdrängt bzw. bis auf null heruntergespielt. Aus eigener Betrachtung heraus war jeder einzelne Gefangene unschuldig. Dieser Punkt im Roman hatte mich zunächst ins Schmunzeln versetzt und auf den zweiten Blick verblüfft. Auf den Vorwurf von Schuld scheint die allzu übliche und natürliche Reaktion des Menschen "Ich? Niemals!" oder "Ich bin unschuldig!" zu sein.

Thema Homosexualität: In einem Knast mag es vollkommen Usus sein, dass sich dort Männer mangels Frauen gegenseitig auf die ein oder andere Art "Erleichterung" verschaffen. Farragut - seiner Meinung nach wie die meisten Männer - durch und durch hetero, entdeckt hier nun nicht nur gewisse sexuell neue Züge an sich, sondern entwickelt sogar eine tiefe Liebe zum Mitgefangenen Jody, dessen Weggang ihn richtig schmerzt.

Auch hieran will der Autor deutlich machen - nach meinem Dafürhalten gelingt ihm das wirklich überzeugend - auf welch weitem Feld sich menschliche Existenz abspielt und wie ungeahnt das Undenkbare, das Unmögliche und wenn man so will das moralisch Verbotene wider Erwarten - irgendwie... irgendwann... Umstände-bedingt... - doch möglich und akzeptabel werden kann, im Negativen wie im Positiven.

Ein anderer Aspekt: Ungefragt reduzieren die Verantwortlichen Farraguts Metadondosis und ersetzen es schließlich durch ein Placebo, so dass er sogar ohne Entzugsbeschwerden von seiner Sucht befreit wird.

All das geschieht im relativ kleinen Kosmos eines Hochsicherheitsgefängnisses.

Weiterdenken angesagt: Wie vorteilhaft ist es mitunter zu seinem Glück gezwungen zu werden? Was passiert, wenn dein Ego bröckelt? Was ist eigentlich Freiheit? ...

Die beiden erfolgreichen Fluchtversuche (zuerst Jodys) und schließlich am Ende des Romanes Farraguts eigene Flucht nehme ich dem Autor zwar vom Verstand her nicht so ganz ab; hiergegen sträubt sich mein Realitätssinn ein wenig. Aber! Man möchte ihm diese Aktionen so gerne abnehmen. Denn diese Kniffe machen die ganze Geschichte richtig gehend sympathisch und rund. Zudem steckt Symbolik darin. Und vom Happy End an bleibt Farraguts Zukunft - wie beabsichtigt: wie unser aller Zukunft - offen...

John Cheever ist ein beeindruckender Wurf gelungen.


Radzierblenden Radkappen 15" Zoll für Smart schwarz/Silber
Radzierblenden Radkappen 15" Zoll für Smart schwarz/Silber
Wird angeboten von Teile Team Lang Preise inkl. MwSt.
Preis: EUR 41,00

5.0 von 5 Sternen Hervorragender Ablauf, 21. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Ablauf des Geschäfts ging absolut unkompliziert vonstatten. Die Qualität des Produktes stimmt. Der Anbieter hat somit einen weiteren Kunden beglückt, mich also zu höchster Zufriedenheit gebracht. Was will man mehr? Alles bestens!


Der grüne Heinrich
Der grüne Heinrich
von Gottfried Keller
  Gebundene Ausgabe

10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Weltliteratur, die dieses Prädikat verdient., 11. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der grüne Heinrich (Gebundene Ausgabe)
Mit der Absicht mir wieder einmal einen wirklich historischen Roman zu Gemüte zu führen, mit dieser Intension bin ich rangegangen.
Ich wollte keinen Roman lesen, in dem, ausgehend von der heutigen Vorstellung, fiktiv versucht wird, die Vergangenheit darzustellen, gerade so, wie es der Fantasie nach wohl gewesen sein könnte, auch wenn sich dafür an den verfügbaren Quellen entlang orientiert wurde. Nein! Ich wollte vor allem eine authentisch verfasste Geschichte aus der damaligen Zeit erleben, ein Original.

Dafür hatte ich mir die zweite Fassung des Romans vorgenommen, in dem der gesamte Stoff aus Heinrichs Ich-Perspektive geschildert wird, und wonach die Geschichte entgegen der tragischeren Urfassung zu einem versöhnlichen Ende findet.

Ich ahnte schon vorher: "Der grüne Heinrich", das wird ein Brocken. Ich hatte recht, aber ich wurde alles andere als enttäuscht.

Was einem zuerst auffällt, ist die antiquierte Ausdrucksweise, doch das darf sie durch die Authentizität natürlich auch sein.
Ich musste immer wieder schmunzeln, ob über obsolete Bezeichnungen und Umschreibungen wie auch über die ein oder andere genial getroffene altdeutsche Wortkreation.
Gottfried Keller besticht im "Grünen Heinrich" neben dem, was im Roman dargestellt wird, durch höchste Sprachkunst. Seine Sätze in brillantem Deutsch sind mitunter die reinsten Kompositionen und erzeugen geradezu eine Melodie. Fast jeder einzelne Satz tut das wohlgemerkt!

Natürlich muss man sich explizit Zeit für diese Lektüre nehmen. (Ich habe an dem Roman Stück für Stück ein dreiviertel Jahr lang gelesen. Es gab Monate, in denen ich ganz andere Sachen gelesen hatte und einige Zeit hab ich "den Heinrich" ehrlich gesagt auch einfach liegen gelassen.) Doch es lohnt sich!

Durch die vollmundige romantische Sprache mit all ihren Facetten, Schnörkeln und Ausschmückungen wird das Lesen, für den, der sich darauf einlässt, zu einem Fest der Sinne.
Beispielsweise: "... Nach einigem Herumstreifen gelangte ich an die Stelle, wo ich bei meiner Ankunft aus dem Walde herausgetreten war und die abendliche Regenlandschaft mit dem Gute und der alten Kirche erblickt hatte. ..."
Oder, wenn es einmal das leibliche Wohl betrifft: "... So beschäftigte er sich eifrig weiter mit der großen Schüssel, die vor ihm stand. Dieselbe enthielt die Anhängsel und Profilstücke eines frisch geschlachteten Schweines, die Ohren, die Schnauze und den Ringelschwanz, alles soeben gekocht und dem Geistlichen lieblich in die Nase duftend. Er pries das aufgetürmte Gericht als unübertrefflich an einfacher Zartheit und Unschuld und trank einen tüchtigen Krug goldbraunen Bieres dazu. ..."

Freilich kommt das Werk hier und da schon recht angestaubt daher. Von daher kann ich "Den grünen Heinrich" nicht direkt über den grünen Klee hinweg loben.

Ein Manko sind die Längen und Überlängen, die ein Lektor heutzutage wohl gnadenlos streichen oder zumindest kürzen würde, denn die ausufernden Passagen und Nebensächlichkeiten gehen sehr zu Lasten der Spannung. Die Geschichte wabert über weite Strecken recht langsam dahin.

Was dieses Problem wiederum aufwiegt, sind die präzisen Beschreibungen des Autors, die meist bis weit in die Detailtiefe hineinreichen.
Im Kopf des Lesers entstehen dadurch leicht "psychische Echos". Und das ist grandios.
Gottfried Keller erzeugt einzigartig starke Bilder, wenngleich sich diese Bilder öfter auf Exposition als auf die Handlung beziehen. Damals schrieb man halt so.

Als ein guter Roman gilt für mich, wenn durch das, was erzählt wird und in welcher Art es erzählt wird, ein Wechselspiel mit meinen eigenen Gefühlen, meinem Bewusstsein und dem Unbewussten entsteht. Und diese Kunst versteht Gottfried Keller meisterlich.

Ich kann nicht sagen, wie oft während des Lesens allein Bilder aus meiner Kindheit in mir aufgestiegen sind, Dinge, die mir seit Jahrzehnten nicht mehr in Erinnerung kamen. Selten hat das ein Buch bei mir geschafft.

Zur Story an sich: Wie in jeder guten Geschichte wurde geleibt, gelebt, geliebt und gelitten, doch wie ging das Leben an sich vonstatten? Wie gingen die Menschen mit den Zwängen ihrer Zeit um? Weil all das sozusagen aus erster Hand empfunden und aufgeschrieben wurde, hatte mich die Beleuchtung dieser Aspekte besonders interessiert.
Die einstigen Tatsachen: Kommunikation über Entfernungen erfolgt nur durch Briefe. Es gibt keinen Strom. Gereist wird im Wesentlichen mit Postkutschen. Die Industrialisierung und der Eisenbahnbau stehen gerade ganz am Anfang usw. ...
Der Tod gehört nahezu zur Selbstverständlichkeit des Alltages. Er begegnet den Menschen noch häufiger als im Alter bei Krankheiten, wo oftmals niemand weiß, was dem Kranken wirklich fehlt. Die Figur der Anna ist hier ein trauriges Beispiel. Das jugendliche Mädchen wird über Monate schwächer und schwächer. Ihrem Dahinsiechen kann das Umfeld nur zusehen, bis sie unabwendbar einfach stirbt. Aber auch zu gebären ist für die Frauen dieser Zeit eine riskante Angelegenheit und, und, und ...
Im Vergleich zu diesen Umständen kann man kaum ermessen, in welchem Luxus wir heutzutage leben.

Dann: Zu den Gepflogenheiten und Erwartungen von einander: In der Gesellschaft, aber auch im kleinen privaten - zwischenmenschlichen und zwischengeschlechtlichen - Bereich ging es nach der herrschenden Überzeugung und Erziehung weitgehend zünftig-sitzsam zu. Soweit die Überlieferung und soweit auch ganz richtig. Aber nicht nur.
Hier verblüffte mich, mit welcher Frische, Freiheit und Beweglichkeit im Denken die Figur der Judith an den Leser gebracht wird. Judith war mir sehr sympathisch, nicht nur weil sie unbekümmert und frivol mit ihrem jungen Witwendasein umgegangen war, sondern weil sie ein Symbol für Mut und Lebensklugheit ist, ein Beweis, dass es auch damals Menschen gab, die über den Tellerrand blickten, und sich nicht mit den Gewohnheiten und überspannten Moralvorstellungen abfanden.

Ferner hatte mich ein wenig überrascht, wie sehr der Glaube Mitte des 19. Jahrhunderts nicht nur kritisiert, sondern vehement bezweifelt und sogar gänzlich in Frage gestellt wurde. Zu diesem Thema liefert der Roman gleich mehrere Passagen.
Weil's sich's so schön liest, noch ein Beispielsatz hierzu, in dem sich Heinrich innerlich an der aufoktroyierten Bibeltreue reibt: "... Was unter fernen östlichen Palmen vor Jahrtausenden teils sich begeben, teils von heiligen Träumern geträumt und niedergeschrieben worden war, ein Buch der Sage, das wurde hier [im Religionsunterricht] als das höchste und ernsthafteste Lebenserfordernis, als die erste Bedingung Bürger zu sein, Wort für Wort durchgesprochen und der Glaube daran auf das Genaueste reguliert. ..."

Glaube, Un- und Andersgläubigkeit betrifft einen größeren Themenkomplex, der in der Geschichte in unterschiedlicher Betrachtung immer wieder auftaucht und mit dem Hauptthema überlappt. Das Hauptthema beinhaltet - wie kann es anders sein - die Fragen um die Sinnsuche im Leben, im Spezielleren die Qual der richtigen Berufswahl; das Suchen und Herausfinden, was einem selbst liegt, und den darauf folgenden Versuch, mit dem, für das man sich entschieden hat, zu Ruhm und Ehre gelangen zu wollen; es sind die Versuche der Erfüllung der ureigenen (edlen) Ziele entgegenzustreben, und schließlich an den Umständen und an sich selbst zu scheitern... Damit bleibt dieses Buch nach wie vor ein ganzes Stück weit aktuell. Und wohl auch deshalb hallt die Geschichte in mir immer noch nach.

Zusammenfassend kann ich mit Fug und Recht sagen: Mir hat dieser Wälzer mehr gegeben, als ich erwartet hatte. Trotz mancher zäher Phasen (daher ein Punktabzug) war es ein Genuss.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 9, 2013 11:55 PM CET


Hymne der demokratischen Jugend
Hymne der demokratischen Jugend
von Serhij V. Žadan
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,01

17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen knallhart, erschütternd und manchmal zum schreien komisch, 28. November 2009
Aus der Mischung aus einer Menge Alk und grenzenloser Freiheit, die nur durch wirtschaftliche Zwänge und die Vorstellung der anderen beschnitten wird, kämpfen die Figuren ums Überleben.
So dramatisch es klingt: In genauso witzigem wie frechem Ton, und mit einer ordentlichen Mütze voll Sarkasmus wird es berichtet.
Nicht nur, weil das, was heute zählt, schon morgen nicht mehr gelten muss, und Geld wie Know-how Mangelware sind, scheint das Leben hier eine einzige Hetzjagt. Jeder hechelt nach einem bisschen Glück, wobei, wie kann es anders sein, im korruptionsgeplagten Freikapitalismus etliche auf der Strecke bleiben.
Die Abgründe der postkommunistischen Ukraine beflügeln die hier beleuchteten Charaktere dazu, die ulkigsten Geschäftsideen zu entwickeln, wie sie sie bald ebenso wieder einholen und scheitern lassen. Alles steht auf einem halblegalen bis illegalen Fundament, und wie bereits oben erwähnt fließen Wodka, Wein oder Kognak in Strömen.
In den sechs separaten Geschichten steckt eine Menge Wahrheit. Der Erzählfluss nimmt teilweise wunderbar poetische Züge an, die in die Tiefe reichen, besitzt aber auch Sprünge, bei denen es schwer fällt zu folgen. Mag sein, dass dies der Autor als Stilmittel eingesetzt hat, um die Zerrissenheit dieser ukrainischen Seelen wie auch die Zerrissenheit der dortigen Gesellschaft fühlbar an den Leser zu bringen.
Trotz der für sich stehenden Einzelgeschichten treten verschiedene Figuren mehrfach auf; so sogar der buckelige Taxifahrer, als Person nicht mehr, als eine Randerscheinung. Doch gerade auch solche Details fand ich gut. (Ich hatte sogar noch einmal zurückgeblättert, doch er sollte/musste es sein.)
Serhij Zhadan hat wirklich was drauf. Unter dem Aspekt "'Deutschland hör'' auf zu jammern"' las sich dieses Buch für mich als ein interessanter Abstecher in den Kosmos Osteuropas, und das ganz ohne das Risiko zu versagen und ohne Lebensgefahr.


Wolfsherz: Roman
Wolfsherz: Roman
von Wolfgang Hohlbein
  Taschenbuch

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wolfsherz, ein bißchen wenig Inhalt, 4. November 1999
Rezension bezieht sich auf: Wolfsherz: Roman (Taschenbuch)
Der Roman mit liest sich wie Butter, jedoch ist es für über 600 Seiten einfach zu wenig Inhalt. Schon zu Anfang passiert nicht all zu viel, dies ist aber zunächst nicht weiter tragisch weil Spannung durch recht unterschwellige Andeutungen erzeugt wird, was auch gut gelingt. Am Ende der Geschichte war ich allerdings etwas enttäuscht, weil es sich der Autor mit der Beantwortung der aufgeworfenen Fragen (beispielsweise: Was hat es mit dem höcht mysteriösen Findelkind Eva auf sich?) ein bißchen zu einfach gemacht hat. An solchen Stellen kommt nicht mehr viel. Meine Meinung: Es ist einmal ein Roman für zwischendurch, es gibt aber Besseres.


Dolores
Dolores
von Stephen King
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sympatisch, diese Frau, 4. November 1999
Rezension bezieht sich auf: Dolores (Taschenbuch)
Mit diesem Roman zeigt Stephen King wieder einmal sein Können auf der Psycho-Schiene, wie er das beispielsweise auch meisterhaft in "Sie" bewiesen hat. Dolores erzählt uns hier Ihre packende und teilweise unerträgliche Lebensgeschichte, die uns zunächst mitfiebern und die gebeutelte Frau im Verlauf der Geschichte immer sympatischer werden läßt. Ich habe das Buch in einer Nacht verschlungen.


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