Profil für Havauka > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Havauka
Top-Rezensenten Rang: 20.328
Hilfreiche Bewertungen: 396

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Havauka (Regensburg, Germany)

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7
pixel
The Secret Adversary (Tommy & Tuppence Chronology)
The Secret Adversary (Tommy & Tuppence Chronology)
von Agatha Christie
  Taschenbuch
Preis: EUR 6,70

5.0 von 5 Sternen A Perfect Fairy Thriller, 3. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
The "The Secret Adversary" by Agatha Christie has some shortcomings:
(1) The story is very naive, in real live Tommy would have been dead after the first half and Tuppence at the end of the book.
(2) The dialogues between the two protagonists are very old fashioned.

But, once you have consented to these shortcommings it is worth while reading on:
(A) The story is very exciting. I could not sleep at night because I wanted to know how the story went on. I read wherever I could, in the cantine, in the bus, in the waiting queue of a shop, on the loo, etc.
(B) The dramatic fluency of the plot is perfect. Every chapter has its own meaning and all clues fit at the end of the book.
(C) Finally, I was deeply fascinated by the solution. And, moreover, I learned how the name Tuppence was pronounced :-)


Il Tabarro - Der Mantel
Il Tabarro - Der Mantel
Preis: EUR 10,94

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wuchtig und Gewaltig, 19. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Il Tabarro - Der Mantel (Audio CD)
Zur Musik:
Der "Tabarro" gehört nicht zu Puccinis bekanntesten Werken. Vielleicht liegt das daran, daß es etwas dauert, bis die Musik in Schwung kommt. Der Anfang ist ein Parlandoteil, der in diesen Einakter einführt, und ist musikdramatisch nicht besonders interessant. Spätestens ab der Klage des Luigi fängt Puccini an, in seinen unnachahmlichen Spannungsbögen zu komponieren. Danach hebt die Musik ab wie eine Rakete. Geisterhaft die Szene, in der Giorgetta ihrem Mann Michele ihre Angst schildert, kurz nachdem dieser ihren heimlichen Liebhaber Luigi erwürgt hat. Für mich ein echtes Meisterwerk!

Zur Aufführung:
Gewaltig und stilsicher die Münchener Orchesterleistung unter Giuseppe Patané. Schade, daß dieser große Puccini-Dirigent so früh gestorben ist. Bärenstark Sigmund Nimsgern als Michele, stimmgewaltig und tonsicher Giorgo Lamberti als Michele, wunderschön und kräftig in ihrer Stimmlage Ilona Tokody als Giorgetta. Eine tolle Aufnahme eines tolles Werkes!


The Murder of Roger Ackroyd. (Poirot)
The Murder of Roger Ackroyd. (Poirot)
von Agatha Christie
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen One Of The Best Detective Novels Ever Written, 8. Mai 2010
In my opinion the detective novel "The Murder of Roger Ackroyd" by Agatha Christie is one of the best detective novels ever written. The first time, I read this book when I was 13 years old, and I was already fascinated by it. I have always refrained from reading it a second time for a long time, but now, 33 years later, I could not refrain from doing so.

And I must confess I did not regret it. To the contrary, when you already know the end of the story you read it from a different point of view. You are not concentrated on the "who done it" question and, hence, you may come to following interesting conclusions:

(1) The story fits perfectly. You do not discover errors, even after the second reading. The reader is not misguided by mysterious events, which lead him into wrong paths and which are lost at the end of the story.

(2) The story is thoroughly designed. There are many side events which play a significant role in the whole plot, which contribute to the whole confusion during the investigation of the crime and which unravel themselves one by one with the help of Poirot's perfect analytic mind.

(3) The I narrator tells the story with much wit and humour which is due to the position in which he finds himself during the developement of the whole story.

(4) There are many hints which might lead you, the reader, directly to the murderer if you only concentrated on your subconcious common sense and read the text carefully.

With my knowledge of at least 20 Agatha Christie novels I must say that she has never written a second book like this. But of course, you only write a masterpiece once in your life.


Paso doble
Paso doble
von Giuseppe Culicchia
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,00

5.0 von 5 Sternen Einfach Klasse, 21. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Paso doble (Taschenbuch)
Die beiden Bücher "Tutti giù per terra" und "Paso Doble" von Guiseppe Culicchia sind einfach klasse. Culicchia schreibt mit dem großspurigen Humor eines Studenten und Berufseinsteigers, der die italienische Welt der 90-er Jahre aus der Sicht eines Mitzwanzigers beschreibt, daß es einen zerreißt vor Lachen. Meiner Meinung nach hat er eine ganz spezielle Form des Humors geschaffen, diejenige der sich wiederholenden Situation mit immer neuen Variationen. Z.B stellt er im zweiten Buch das Kundengespräch (mit dem Ich-Erzähler Walter als Verkäufer in einer Videothek) in seiner ganzen Vielfalt und in allen Variationen dar. Einfach witzig!

Gibt es noch derart lustige und so schön erzählte italienische Bücher? Ich suche seit langem vergeblich. Wenn nicht, dann werde ich die beiden Bücher nocheinmal lesen.


Tutti giù per terra
Tutti giù per terra
von Giuseppe Culicchia
  Broschiert
Preis: EUR 10,95

5.0 von 5 Sternen Einfach Klasse, 21. November 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tutti giù per terra (Broschiert)
Die beiden Bücher "Tutti giù per terra" und "Paso Doble" von Guiseppe Culicchia sind einfach klasse. Culicchia schreibt mit dem großspurigen Humor eines Studenten und Berufseinsteigers, der die italienische Welt der 90-er Jahre aus der Sicht eines Mitzwanzigers beschreibt, daß es einen zerreißt vor Lachen. Meiner Meinung nach hat er eine ganz spezielle Form des Humors geschaffen, diejenige der sich wiederholenden Situation mit immer neuen Variationen. Z.B stellt er im zweiten Buch das Kundengespräch (mit dem Ich-Erzähler Walter als Verkäufer in einer Buchhandlung) in seiner ganzen Vielfalt und in allen Variationen dar. Einfach witzig!

Gibt es noch derart lustige und so schön erzählte italienische Bücher? Ich suche seit langem vergeblich. Wenn nicht, dann werde ich die beiden Bücher nocheinmal lesen.


Neujahrskonzert in Wien 1996
Neujahrskonzert in Wien 1996
Wird angeboten von jazzfred1975
Preis: EUR 17,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bis auf wenige Ausnahmen sehr fetzig, 8. Januar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Neujahrskonzert in Wien 1996 (Audio CD)
Die Wiener Philharmoniker sind mein Lieblingsorchester, schon allein deshalb, weil sie die Musik der Johann-Strauß-Dynastie so schön spielen wie kein anderes Orchester auf der Welt. Ich habe oft den Eindruck, daß diese Musik extra für dieses Orchester mit seinem wunderbaren Bläserklang geschrieben und arrangiert worden ist.

Dies sind meine Gedanken, wenn ich das Neujahrskonzert von 1996 unter Lorin Maazel höre. Mit Wucht und Schmiß drücken die Wiener Bläser dem "Wiener Bürger" von C.M.Ziehrer ihren Stempel auf, die Waldmeister-Ouvertüre und die Phönix-Schwingen sind für mich die Entdeckung dieses Konzerts, die Höhepunkte bilden die Furioso-Polka und die Ouvertüre "Die Göttin der Vernunft", in denen sowohl der Dirigent Lorin Maazel als auch die Wiener Philharmoniker ihr klangliches und vor allen Dingen virtuoses Können unter Beweis stellen.

Etwas enttäuschend ist für mich die Darbietung des Lagunenwalzers geraten. Hier hätte Maazel mehr Rubato und stärkere Piano- und Forteunterschiede ins Spiel bringen können. Es plätschert alles sehr langweilig dahin. (Zum Vergleich: Ouvertüre zu "Eine Nacht in Venedig" im Neujahrskonzert 2001 unter der feurigen Leitung von Harnoncourt). Auch die Naßwalderin ist sehr langweilig langsam geraten. Es wäre Herrn Maazel garantiert kein Zacken aus der Krone gebrochen, wenn er den Geigensolopart einem Wiener Philharmoniker überlassen hätte und sich als Orchesterleiter auf die Einhaltung eines angemessenen Tempos beschränkt hätte.

Insgesamt aber ist das Neujahrskonzert von 1996 eine schöne Sache und eine Empfehlung für alldiejenigen Strauß-Fans, die es gerne schmissig und zünftig haben.


Macbeth (Ga)
Macbeth (Ga)
Wird angeboten von beaches_canada
Preis: EUR 21,04

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Packend, 18. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Macbeth (Ga) (Audio CD)
Die Einspielung des "Macbeth" von Giuseppe Verdi unter der Leitung von Giuseppe Sinopoli ist für mich ein weiterer Beleg dafür, warum dieser Dirigent neben Herbert von Karajan der wichtigste Anwalt in Sachen Verdi ist. Mal mit geballter Wucht, mal mit zartem Kantileneton, variable in allen erdenklichen orchestralen Farben, ideenreich in der Behandlung des Hexenchors, dazu ein idealer Begleiter bei Stellen, wo die Sänger ihre Töne nur hauchen, zeigt Sinopoli, daß er Verdi im Blut hat, er inhaliert Verdi förmlich, er spielt Verdi so, wie Verdi gespielt werden muß.

Die Sängerbesetzung ist hervorragend. Renato Bruson hat genau die Stimmfarbe, die zu der Figur des Macbeth mit seiner Mischung aus übertriebenem Zorn und hintergründiger Verzweiflung paßt, ein idealer Macbeth. Mara Zampieri besitzt alle musikalischen Qualitäten, die eine ambivalente Lady Macbeth benötigt, mal scharfzüngig und hart in der Deklamation, dann wiederum zarthauchend wie z.B. in ihrem Wahnmonolog. Robert Lloyd als Banco hat eine schöne und mitreißende Stimme und beweist, wie schon in der Rigoletto-Einspielung, warum er das Vertrauen Sinopolis genießt. Neil Shicoff hat mit der Figur des Macduff nur eine kleine Rolle, diese aber füllt er mit Leidenschaft, mit einer wunderschönen makellosen Stimme und mit der charakterlichen Intensität eines gekränkten Gentleman-Ritters aus.

Fazit: Tolle Musik, tolles Orchester, klasse Sänger und ein genialer Dirigent, kurzum eine packende Aufnahme.


Rigoletto
Rigoletto
Preis: EUR 17,72

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sagenhaft spannend, 17. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Rigoletto (Audio CD)
Mit Sicherheit hat die Solti-Aufnahme aus dem Jahre 1963 mit Robert Merrill, Anna Moffo und Alfredo Kraus die für dieses Werk geeigneteren Sänger. Allerdings besitzt diese Einspielung einen für mich wesentlichen Schwachpunkt, und das ist das äußerst farblose Dirigat von Georg Solti.
Ganz anders diese Aufnahme. Giuseppe Sinopoli beherrscht diese Musik wie kein anderer. Er atmet mit den Sängern, er atmet mit der Musik.

Schon die Overtüre ist unglaublich spannend. Ungeheuer die Wucht, die aus dem Crescendo der Pauken auf das gesamte Orchester ausgeht.

Ergreifend, ja fast erschütternd, wie Sinopoli Edita Gruberova in Gildas Lied "Gualtier Maldé; Caro nome" zu Ende des ersten Aktes begleitet. Das ständig mitatmende Orchester überträgt hier eine Art Live-Atmosphäre. Man fühlt spürbar, daß eine ahnungslose Gilda träumt, ohne das drohende Unheil zu erkennen.

Bemerkenswert die ausgefeilte Gestaltung der Nebenrollen von Brigitte Fassbänder (Maddalena) und Robert Lloyd (Scarafucile). Der Dialog der beiden zu Anfang des Mord-Terzetts im vierten Akt steigert sich zu derartiger Intensität, daß der d-moll-Orchesterknall zu Beginn des "Se pria ch'abbia il mezzo la notte" wie ein vorweggenommener Messerstich wirkt. Phantastisch!


Verdi: Macbeth (Gesamtaufnahme) [BOX SET]
Verdi: Macbeth (Gesamtaufnahme) [BOX SET]

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verdissimo, 17. Oktober 2008
Die Einspielung des "Macbeth" von Giuseppe Verdi unter der Leitung von Giuseppe Sinopoli ist für mich ein weiterer Beleg dafür, warum dieser Dirigent neben Herbert von Karajan der wichtigste Anwalt in Sachen Verdi ist. Mal mit geballter Wucht, mal mit zartem Kantileneton, variable in allen erdenklichen orchestralen Farben, ideenreich in der Behandlung des Hexenchors, dazu ein idealer Begleiter bei Stellen, wo die Sänger ihre Töne nur hauchen, zeigt Sinopoli, daß er Verdi im Blut hat, er inhaliert Verdi förmlich, er spielt Verdi so, wie Verdi gespielt werden muß.

Die Sängerbesetzung ist hervorragend. Renato Bruson hat genau die Stimmfarbe, die zu der Figur des Macbeth mit seiner Mischung aus übertriebenem Zorn und hintergründiger Verzweiflung paßt, ein idealer Macbeth. Mara Zampieri besitzt alle musikalischen Qualitäten, die eine ambivalente Lady Macbeth benötigt, mal scharfzüngig und hart in der Deklamation, dann wiederum zarthauchend wie z.B. in ihrem Wahnmonolog. Robert Lloyd als Banco hat eine schöne und mitreißende Stimme und beweist, wie schon in der Rigoletto-Einspielung, warum er das Vertrauen Sinopolis genießt. Neil Shicoff hat mit der Figur des Macduff nur eine kleine Rolle, diese aber füllt er mit Leidenschaft, mit einer wunderschönen makellosen Stimme und mit der charakterlichen Intensität eines gekränkten Gentleman-Ritters aus.

Fazit: Tolle Musik, tolles Orchester, klasse Sänger und ein genialer Dirigent, kurzum eine packende Aufnahme.


Suppé: Boccaccio (Gesamtaufnahme) (Aufnahme 1974)
Suppé: Boccaccio (Gesamtaufnahme) (Aufnahme 1974)
Wird angeboten von thebookcommunity
Preis: EUR 31,45

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fetzige Edel-Operette, 6. September 2008
Für mich ist es ein echtes Rätsel, warum die Opern-Operette "Boccaccio" von Franz von Suppé mit ihrer feurigen Ouvertüre, ihrem spritzigen Eingangschor, ihrem grandiosen Finale am Ende des ersten Aktes, ihrem noch grandioserem Finale am Ende des zweiten Aktes und ihren zahlreichen Arien- und Ensemble-Hits kaum bekannt ist.

In der Referenz-Einspielung von 1974 sind das Orchester und der hervorragende Chor der Bayerischen Staatsoper unter Willi Boskovsky die absoluten Hauptakteure. Mit viel Schwung und feurigem Elan peitscht sich der Chor durch den großartigen wuchtigen Eingangschor und durch die zahlreichen wunderbaren Ensemblesätze. Das Orchester spielt mit ungeheurer Musizierlust und mit sehr sehr viel Spielwitz.

Bei der sehr großen Sängerzahl, die alle mit sehr viel Spaß und hohem Engagement dabei sind, fällt es schwer, einige hervorzuheben. Hermann Preys luftiges Vibrato in seiner Interpretation als Boccaccio ist reine Geschmacksache, unumstritten stark aber ist sein Auftritt in der Teufelsmaskenszene am Ende des zweiten Akts. Witzige musikalische Einlagen haben Friedrich Lenz als Lambertuccio und Walter Berry als Leonetto.

Fazit: diese Einspielung ist ein absolutes Muß, erweitert den musikalischen Horizont und bereichert den CD-Schrank um einen echten Klassik-Knüller.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7