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Rezensionen verfasst von
Mozartkugel (Salzburg)
(TOP 500 REZENSENT)   

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Der Vorsprung der Besiegten: Identität nach der Niederlage
Der Vorsprung der Besiegten: Identität nach der Niederlage

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besiegt oder befreit?, 30. Juni 2014
Eine kleine (100 kleine Seiten), aber sehr kluge Schrift von Baal Müller über den "Vorsprung der Besiegten: Identität nach der Niederlage".

Die "Besiegten", das sind die Deutschen, die seit 1871 jeden Krieg verloren haben. Heute heißen sie politisch korrekt die "Befreiten" und reden gerne englisch, weil der Teufel von einem Führer deutsch gesprochen hat.

Der "Vorsprung" kann nur in der Erkenntnis liegen, daß die Besiegten schon hinter sich haben, was die Sieger noch vor sich, nämlich den Untergang. Zweifellos ein Vorteil. Es gilt aber auch:

"In manchen Fällen gab es ja noch den Erkenntnisvorsprung der Besiegten, der aus der Analyse ihrer Lage, der Gründe ihres Scheiterns usw. resultierte und aus dem sie Vorteile für die Zukunft ziehen konnten. Allerdings muß dazu noch ein Selbstbehauptungs-, Daseins- und Fortbestandswille vorhanden sein; die Deutschen von heute suhlen sich dagegen nur in ihrer Schuld & Scham, wie Schweine, die durch einen blühenden Garten laufen und nur an dem Misthaufen Interesse haben, den es überall gibt, um sich darin zu suhlen. Man kann tatsächlich nicht mehr "stolz" darauf sein, ein Deutscher zu sein."

Aus dem Buch:

"Eine Möglichkeit, mit den Fragmenten und Überbleibseln unserer Kultur umzugehen, besteht darin, sie weiterhin in den Staub zu treten, eine andere könnte darin liegen, sie aufzusammeln und auf den Borden zu bewahren. Sie werden, wenn der Tag reif ist, ein System zeitigen, eine neue Ordnung der Werte, die sich das Überlieferte schöpferisch aneignet.

Der Gedanke eines Geheimen Deutschland entstammt der Selbstbesinnung von Verlierern."


Die Schlacht um Köln (Nation-Z)
Die Schlacht um Köln (Nation-Z)
von Eric Zonfeld
  Broschiert
Preis: EUR 9,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nation-Z 2, 29. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Schlacht um Köln (Nation-Z) (Broschiert)
"Die Schlacht um Köln" ist der zweite Band des dreiteiligen deutschen Zombie-Romans "Nation-Z(ombie)". Idee und Szenario sind nach wie vor von Eric Zonfeld, der ausführende Autor ist diesmal Ben B. Black. Ansonsten wird die Geschichte aus dem ersten Band ("Die Epoche der lebenden Toten") genauso gut weitergeführt.

"Nation-Z" gehört qualitativ zur gehobenen Kategorie der Zombie-Bücher: Der Schreibstil ist noch lange nicht literarisch, aber auch nicht ganz primitiv.

Lesen Sie auch die Rezension zum ersten Band: Die Epoche der lebenden Toten (Nation-Z)


Der stählerne Traum
Der stählerne Traum
von Norman Spinrad
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Science-Fiction-Roman vom Comic-Zeichner A. H., 26. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Der stählerne Traum (Taschenbuch)
Eine prächtige Neuauflage (Scipio 2014) des unter Eingeweihten berühmten Kult-Buches.
"Der stählerne Traum" von Norman Spinrad hat eine Geschichte:

Adolf Hitler, geb. am 20.4.1889 in Österreich, unterhielt kurz nach dem Krieg Kontakte zu einer radikal-politischen Gruppe in München, wanderte aber, von der Entwicklung enttäuscht 1919 nach New York aus. Er lernte Englisch, schlug sich als Comic Zeichner, Illustrator und Gelegenheitsübersetzer durch und gab jahrelang das Fanzine "Storm" heraus. In den 30er Jahren war er regelmäßig Mitarbeiter von Hugo Gernsback.
Seine arischen Großmachtsträume fanden Niederschlag in seinem großen Epos "Der Herr des Hakenreuzes", das er kurz vor seinem Tod im Jahre 1953 vollendete. Für den Roman wurde Adolf Hitler auf dem Weltcon 1955 posthum der Hugo Gernsback Award verliehen.

Norman Spinrad, Amerikaner, Jude und linksintellektueller Kritiker, hat mit dieser boshaften Satire und Hitler-Persiflage aufgezeigt, welche erschreckende Parallelen existieren zwischen dem Faschismus und Rassismus des Dritten Reiches und den zweifelhaften Produkten mancher Autoren.

Der Roman "The Iron Dream", entstanden 1972, wurde 1979 in deutscher Sprache veröffentlicht, doch die erste Auflage wurde wegen "Verherrlichung nationalsozialistischen Gedankenguts" von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften indiziert. Der Wilhelm Heyne Verlag kämpfte um die Freigabe des Romans, bis das Oberverwaltungsgericht Münster 1985 die Indizierung aufhob. Diese Entscheidung wurde 1987 vom Bundesverwaltungsgericht bestätigt.

"Der stählerne Traum: Satirisch-utopischer Science Fiction Roman" von Norman Spinrad:

Das Buch beinhaltet abgesehen von einem kurzen Vor- und einem Nachwort den Roman "Herr des Hakenkreuzes", einen Science-Fiction-Roman von Adolf Hitler.
Der Autor ist also Norman Spinrad, der hier aber im Namen des in New York lebenden Comic-Zeichners und Science-Fiction-Schriftstellers Adolf Hitler schreibt.
Ganz schön durcheinander, das alles, aber sehr lesenswert!


König der Indianer: Das abenteuerliche Leben eines Franzosen in Patagonien
König der Indianer: Das abenteuerliche Leben eines Franzosen in Patagonien
von Heinz-Siegfried Strelow
  Broschiert
Preis: EUR 19,80

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der verrückte König der Indianer, 22. Juni 2014
Wer war dieser Mann, der sich in ein geradezu aberwitziges Unterfangen stürzte? Ein Phantast? Ein Verrückter? Ein Visionär?
Zumal es lange Zeit ungewiß war, ob es sich um die Aktion eines romantischen Abenteurers handelte, oder ob seine Staatsgründung nicht die Protektion und verborgene Unterstützung seitens des Kaisers der Franzosen (Napoleon III.) genoß.
In erster Linie war er sicherlich ein Kind seiner Zeit, eine romantisch veranlagte Natur, die aus der Lektüre von Reise- und Abenteuerbüchern den Nektar für spätere Taten sog. - Sein Leben hätte eine würdige Vorlage für einen Abenteuerroman im Stil Karl Mays abgeben können. Doch anders als Old Shatterhand und Winnetou waren Orllie Antoine de Tounens und sein indianischer Verbündeter Quilapan reale Persönlichkeiten.

Der Franzose Orllie Antoine de Tounens (1825 - 1878), der "weiße König der Indianer", der "König von Araukanien und Patagonien", war ein romantischer Idealist der exzentrischen und tragikomischen Art. Als Bonapartist wollte er unbedingt König sein. Ein "Operettenkönig" wie es im 19. Jahrhundert noch andere gab.
Im Buch "König der Indianer: Das abenteuerliche Leben eines Franzosen in Patagonien" (140 Seiten) von Heinz-Siegfried Strelow wird de Tounens' Leben in seiner Zeit informativ, kurzweilig, unterhaltsam und spannend beschrieben; das Büchlein liest sich fast wie eine Erzählung von Karl May. Auch über die weitere Entwicklung der Geschichte bis heute und über weitere "Operettenkönige" wird kurz berichtet.


SANKT GALLUS. Geschichte - Legende - Interpretation: Verlag Bär - Geistiges Erbe Schweiz (Band 4)
SANKT GALLUS. Geschichte - Legende - Interpretation: Verlag Bär - Geistiges Erbe Schweiz (Band 4)
von Raphael Baer
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geistige Heimatkunde, 26. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Sankt Gallus: Geschichte - Legende - Interpretation" ist der vierte Band der Reihe "Geistiges Erbe Schweiz".

Das hübsche, informative und geistreiche Buch beinhaltet alte, ältere und neue Texte um den heiligen Gallus, der im 7. Jahrhundert im südlichen Bodenseeraum tätig war und der Namensgeber der Stadt St. Gallen wurde. Somit stellt das schmucke Büchlein einen ausgezeichneten Beitrag zur geistigen Heimatkunde eben dieses Gebietes (St. Gallen, Konstanz, Bregenz und mehr) dar.

Gallus war ein irischer Mönch. Zwar wütete er als strenger Christ gegen das Heidentum, hatte aber doch wegen seiner Herkunft das heidnisch Keltische unbewußt ins Christentum hineingeschmuggelt, wie es zum Beispiel die berühmte Geschichte mit dem Bären zeigt.


Der gnostische Jung und die sieben Reden an die Toten
Der gnostische Jung und die sieben Reden an die Toten
von Stephan A Hoeller
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der gnostische Jung, 16. Mai 2014
Stephan A. Hoeller: "Der gnostische Jung und die sieben Reden an die Toten"

"C. G. Jungs Sieben Reden an die Toten sind eines der wenigen Zeugnisse, in denen er nicht als nüchtern distanzierter Wissenschaftler spricht, sondern den Leser an den Bildern seines eigenen Unbewußten teilhaben läßt.
Stephan A. Hoeller, ein hervorragender Kenner des antiken Gnostizismus wie auch der Psychologie C. G. Jungs, führt den Leser durch die gnostische Kosmogonie der Sieben Reden und erhellt damit nicht nur einen bisher wenig bekannten Aspekt der Jungschen Psychologie, sondern ermöglicht ihm auch ungeahnte Einblicke in die Tiefen der eigenen Seele."

"Jung ließ die "Septem Sermones ad Mortuos" ("Sieben Reden an die Toten") als Broschüre im Privatdruck erscheinen. Er verschenkte sie gelegentlich an Freunde. Im Buchhandel war sie nicht erhältlich. Später bezeichnete er die Unternehmung als eine "Jugendsünde" und bereute sie.
Die Sprache entspricht ungefähr derjenigen des "Roten Buches". Gegenüber den endlos langen Gesprächen mit inneren Figuren im "Roten Buch" stellen die "Septem Sermones" ein in sich abgeschlossenes Ganzes dar. Sie vermitteln einen, wenn auch bruchstückhaften, Eindruck dessen, was Jung in den Jahren 1913 bis 1917 in Atem gehalten, und was er damals gestaltet hatte." (aus C. G. Jungs Autobiographie)


Verschwiegene Existenz - Leben der Maria Ortisch
Verschwiegene Existenz - Leben der Maria Ortisch
von Sven Peters
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Diese Maria Orschitsch!, 7. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch ist kein Sachbuch, sondern ein SF-Roman.
Es ist überteuert und schlecht geschrieben, ansonsten jedoch interessant.
Geeignet für den unerschütterlichen Reichsdeutsche-Flugscheiben-Fan, nicht für den normalen Leser.
Gleiches gilt für den zweiten Band: Verschwiegene Existenz 2: Die Beweise.

"Es wird zu viel Mist publiziert, da muss man wirklich wissen."

Zitat aus "Muss man wissen!" von Dr. Axel Stoll (Muss man wissen!: Ein Interview mit Dr. Axel Stoll).
Zitiert in "Neuschwabenland" von Alex Jahnke (Neues aus Neuschwabenland: Aus den Tagebüchern des Führers (Adjutanten)).

Nota bene
Immerhin handelt es sich hier um die allererste Biographie der Maria Ortisch/Orschitsch. Inzwischen wissen wir, wer Maria Orsic wirklich war. Die mysteriöse Maria Orsic (sprich: Orschitsch) war die "Mutter der reichsdeutschen Flugscheiben". Figur und Name der Maria Orsic wurden vom Deutsch-UFOlogen Norbert Jürgen Ratthofer eingeführt. Hatte der aber dabei nicht vielleicht Maria Orsi (sprich: Orschi) vor Augen, ein Pseudonym der ungarischen Schriftstellerin Maria Szepes (1908 - 2007)? Könnte dazu Maria Szepes' Hauptwerk, der Roman "Raguel" (ihr bekanntestes Buch: "Der Rote Löwe"), Hinweise liefern?


Tarot - Die Reise des Helden: 22 Stufen der Einweihung
Tarot - Die Reise des Helden: 22 Stufen der Einweihung
von Elisabeth Haich
  Broschiert
Preis: EUR 19,80

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Okkult-Tarot, 29. April 2014
Der Tarot von Oswald Wirth ist der älteste Okkult-Tarot, das heißt ein Tarot mit esoterischer Symbolik. Weder der Visconti-Sforza-Tarot (15. Jahrhundert) noch der Marseille-Tarot (16. Jahrhundert) hat okkulte Symbole. Der Wirth-Tarot erschien zuerst 1889 mit dem Titel: "Die 22 Kabbalistischen Arcana, nach den Angaben von Stanislaus de Guaita in ihrer hieroglyphischen Ursprünglichkeit wiederhergestellt". Der Wirth-Tarot ist nur wenigen bekannt, obwohl er sehr schön ist.

Allein die Esoterikerin Elisabeth Haich hat den Wirth-Tarot in ihrem höchst lesenswerten Buch "Tarot. Die zweiundzwanzig Bewußtseinsstufen des Menschen" verwendet.
Hier liegt dieses Buch in einer hübschen Neuauflage vor.

Der Tarot von Arthur Waite, ebenfalls ein okkulter Tarot, welcher zum ersten Mal 1909 erschienen ist, wurde hingegen zum populärsten Tarot-Deck. Das mag an den harmlosen, freundlichen, gefälligen, geradezu kindlichen Bildern liegen. Wer das nicht mag, greift zum Crowley-Tarot, erstmals 1944 veröffentlicht.


Lehrgang der kabbalistischen Astrologie (Onomatomantik)
Lehrgang der kabbalistischen Astrologie (Onomatomantik)
von Ernst Hentges
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kabbalistische Astrologie des Roten Mannes der Tuilerien, 16. April 2014
Der luxemburgische Historiker und Astrologe Ernst Hentges (1891 - ?) verfasste mit dem "Lehrgang der kabbalistischen Astrologie" (1932) das klassische Standardwerk der deutschsprachigen "kabbalistischen Astrologie".

Die kabbalistische Astrologie hat nur zum Teil mit der üblichen Geburtsastrologie zu tun, sie ist vielmehr symbolische Astrologie, verbunden mit Tarot, Kabbalistik, Namens- und Schicksalsdeutung; kabbalistische Astrologie geht also in Richtung Magie.

Das Buch von Hentges faßt nicht nur die kabbalistische Astrologie zusammen, es ist schon wegen der Schilderung der geschichtlichen Entwicklung derselben wertvoll.

Die Geschichte der neueren "kabbalistischen Astrologie" beginnt zu Zeiten Napoleons. Unter Napoleon I. war in der französischen Armee allgemein der Glaube verbreitet, daß der Kaiser einen Schutzgeist oder spiritus familiaris besitze, der ihm die Zukunft enthülle und gute Ratschläge erteile. Viele der im Tuilerie-Palast aufgestellten Schildwachen behaupteten steif und fest, jenen Geist mehrmals in Gestalt eines kleinen, in einen weiten roten Mantel gehüllten Männchens erblickt zu haben, der lautlos an ihnen vorbeizog, um in den Gemächern des Kaisers zu verschwinden.

Der "Rote Mann der Tuilerien" ist der legendäre Vater der kabbalistischen Astrologie.

Die Geschichte des "Roten Mannes" geht weiter mit Paul Christians Buch "L'Homme Rouge des Tuileries" (1863). Darin ist der "Rote Kabbalist" ein weiser, alter, tiefgelehrter Benediktiner-Abt, Alchemist und ein Meister der kabbalistischen Astrologie.

1888 kopierte Dr. Ély Star (Doktor der Kabbala, promoviert bei Papus) mehr oder weniger Christians Buch mit dem Roten Mann und brachte es unter dem Titel "Les Mystères de l'Horoscope" heraus.

Das vorliegende Buch "Lehrgang der kabbalistischen Astrologie" von Ernst Hentges (1932) führt diese historische Kette der Überlieferung weiter.


Gurdjieff für Beginner
Gurdjieff für Beginner
von EWTO Verlag
  Broschiert

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gurdjieff für alle, 30. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gurdjieff für Beginner (Broschiert)
Der eingefleischte Gudjieff-Fan freut sich über jede Neuerscheinung über Gurdjieff und seine Lehre. Über "Gurdjieff für Beginner" von Gil Friedman (deutsch 2014, amerikanisch bereits 2003), herausgegeben von einem Verlag für Kampfkunst, kann sich auch der Gurdjieff-Neuling freuen.

Die Umschlagseite des Buches zeigt ein eher seltenes Photo von Gurdjieff mit Bart. Das Buch ist gut. Zwar gibt es bei den knappen biographischen Angaben manche Unkorrektheiten, enthält der Text hie und da amerikanische Oberflächlichkeiten, aber das alles fällt nicht groß ins Gewicht.

Als hauptsächliche Grundlage für sein Buch hat der Autor Maurice Nicolls, eines Jungianers sowie Ouspensky- und Gurdjieff-Schülers und auch -Lehrers, mehrbändiges Werk "Psychological Commentaries on the Teachings of Gurdjieff and Ouspensky" (Psychologische Kommentare zu den Lehren von Gurdjieff und Ouspensky) benutzt, welches allerdings leider nicht in deutscher Übersetzung vorhanden ist.

"Gurdjieff für Beginner" ist ein einfach und verständlich geschriebenes, praktisches Buch. Es behandelt die wesentlichen Methoden und Konzepte der gurdjieffschen Lehre, die von Gurdjieff-Schülern schlicht die ARBEIT genannt wird. Die Theorie wird kurz besprochen, die Anwendung in der Praxis stets durch treffliche Beispiele erklärt. Es ist ein gelungenes und nützliches Gurdjieff-Buch für alle, die es wissen wollen.


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