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City of Heavenly Fire (The Mortal Instruments)
City of Heavenly Fire (The Mortal Instruments)
Preis: EUR 8,57

9 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mortal Instruments #6, 28. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
ZUSAMMENFASSUNG:
Sebastian verfolgt seinen wahnsinnigen Feldzug gegen die Schattenjäger, überfällt auf der ganzen Welt Institute, tötet und verwandelt ihre Bewohner. Derweil kämpft Jace um Kontrolle über das himmlische Feuer in sich und Clary sorgt sich um das, was ihr kranker Bruder als nächstes tun wird, hat er doch nach wie vor ein ganz besonders krankes Interesse an ihr. Simon und Isabelle wissen beide nicht so ganz, ob sie nun zusammen sind oder nicht. Und Alec ruft Magnus so oft an, schreibt ihm Nachrichten, bis Jace schließlich der Kragen platzt. Und nebenbei müssen sie alle natürlich auch noch die Welt retten, die Sebastian so unbeirrt zu zerstören sucht …

FAZIT:
Was soll ich sagen? Dass ich müde bin? Ja. In etwas mehr als einem Tag habe ich heute in aller Frühe dieses nun wirklich letzte Buch der Mortal Instruments durchgelesen, habe mich schlapp gelacht, habe gelitten und geflucht, dass wohl auch meine Nachbarn etwas davon hatten. Und letzten Endes kann ich doch trotz allem nicht sagen, dass es für mich das perfekte Ende ist. Nicht so ganz, nein. Was eigentlich auch nicht schlimm ist. Aber – aber im Gegensatz zu jedem einzelnen der voran gegangenen Bücher hat sich keines bisher so in die Länge gezogen, hat mich keins bisher so gequält, weil zwischen den Sichten so vieler „wichtiger“ Charaktere hin und her gesprungen wurde.

Jace, Clary, Isabelle, Jia Penhallow, Emma Carstairs, Bruder Zachariah, Simon, Maia, Jordan, Luke, Jocelyn, Magnus, Alec, Raphael, Sebastian. Einfach zu viele, wenn es nach mir geht. Und was mir einfach so gar nicht gefallen hat, war, wie Miss Clare Emma Carstairs eingebaut hat. Fast, als würde sie für ihre neue Trilogie werben wollen, indem sie Klein-Emma auch ja oft zu Wort kommen ließ. Ganz zu schweigen davon, dass bereits jetzt klar ist, worum es teilweise in Emmas und Julian Blackthornes Geschichten gehen wird. Ja, das fand ich leider schon sehr anstrengend.

Aber um noch einmal auf den Aspekt des sich in die Länge Ziehens zurückzukommen – es gab einfach kein Ereignis, worauf die Geschichte zusteuerte, kein fest stehender Kampf am Ende, kein gar nichts. Eher dümpelte das Ganze so vor sich hin, als hätte Clare während dem Schreiben selbst noch nicht gewusst, wohin das Buch führen wird. Schade. Dennoch haben wir hier das Ende einer meiner absoluten Lieblingsbuchreihen, gespickt mit jeder Menge Charakteren, die ich inzwischen sehr lieb gewonnen habe. Und ich liebe Clares Schreibstil trotz allem. Und … Alec … und Magnus … und mehr sage ich nicht. Außer vielleicht ...
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 19, 2014 4:29 PM MEST


Ich und Earl und das sterbende Mädchen: Roman (Heyne fliegt)
Ich und Earl und das sterbende Mädchen: Roman (Heyne fliegt)
von Jesse Andrews
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,99

3.0 von 5 Sternen Neuartig. Einzigartig. Nachdenklich., 3. Februar 2014
FAZIT:
Nein, dieses Buch handelt nicht davon, dass Greg, der es versteht, so gut wie unsichtbar zu sein, sich in die sterbenskranke Rachel verliebt. Und es handelt auch nicht davon, dass Greg durch Rachel und ihre Krankheit eine wichtige Lektion für sein zukünftiges Leben lernt. Nein, von alldem handelt dieses Buch nicht einmal ansatzweise. Wovon es aber erzählt, ist, dass sich eben solche Sachen, wie die große Liebe zu einem sterbenden Mädchen oder auch weitreichende Erkenntnisse über das Leben selbst, eben nicht immer so einstellen wie im Fernsehen oder in den großen Büchern.

Greg ist einfach Greg. Sein bester Freund, Earl, ist einfach Earl. Und Rachel ist einfach Rachel. An sich gefiel mir diese Konstellation zu Beginn ja auch ganz gut. Problematisch fand ich die Geschichte nur gegen Ende. Vor allem die letzten Seiten, die auch Gregs Fazit dieser ganzen Sache enthalten, gefielen mir offen gestanden nicht. Man bekam den Eindruck, dass alles bedeutungslos ist. Leben. Tod. Alles. Zudem empfand ich Gregs Denkweisen hin und wieder fast als viel zu unreif, verglichen mir Earl, der trotz seiner ganzen Hintergrundgeschichte in Gregs Augen ja eigentlich weniger reif sein sollte.

Ich und Earl und das sterbende Mädchen ist ein ganz besonderes Buch, das mir größtenteils auch ganz besonders gut gefallen hat, eben weil es so völlig anders ist als all die anderen Bücher, die sich mit Krebs und den Tod dadurch beschäftigen. Jedoch bleibe ich dabei, dass mir das Ende des Buches leider gar nicht gefiel, er das Buch sogar abgewertet hat, was ich schade finde. Dennoch von mir drei von fünf Sternen.


Pinguine lieben nur einmal: Roman
Pinguine lieben nur einmal: Roman
von Kyra Groh
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Liebenswert. Wunderbar. Großartig., 24. November 2013
ZUSAMMENFASSUNG:
So ziemlich jede Frau dürfte die ach so vorhersehbaren aber doch so schön schnulzig-perfekten Family-Movies kennen, die jeden Dienstag Punkt zwanzig Uhr fünfzehn auf Sat.1 so ziemlich jeder Single-Frau recht bildhaft vor Augen führen, was sie gerade nicht hat. Eine dieser Frauen hört auf den Namen Feli, obgleich ihre Mutter darauf besteht, dass sie Felicitias heißt. Feli ist zwanzig, studiert Anglistik und hängt jeden Dienstag mit ihrem Mitbewohner Cem vor der Glotze und schnieft darüber, dass es solche Romanzen wie im Fernsehen im realen Leben gar nicht gibt.

Und eigentlich hat sich Feli ja auch mit diesem Umstand abgefunden ... Nun, wenn da nur nicht Janosch wäre. Janosch, Felis neuer Nachbar, der immer nur miesepetrig, sarkastisch und alles andere als nett zu ihr ist, ganz gleich, wie oft sie sich auch für nichts und wieder nichts bei ihm entschuldigt. Doch Feli wäre nicht Feli, wenn sie sich nicht - natürlich bewaffnet mit Rufus Beck in seiner Paraderolle als Vorleser sämtlicher Harry Potter-Bücher - aufmachen würde, um ihren Traummann zu erobern ...

FAZIT:
Ich liebe dieses Buch. Ganz einfach. Und da das nun geklärt ist, widmen wir uns dem Kern meiner Rezension - dem Fazit. Kyra Groh schreibt mit einem Witz, der nie deplatziert ist. Mein Schmunzeln hielt quasi von Seite 1 bis Seite 382 an und wurde nur hin und wieder von "Ist das goldig"-Seufzern und seltener von einer leicht besorgten Miene unterbrochen. Alles in allem habe ich bisher kein Buch gelesen, das mit diesem hier auch nur im Ansatz zu vergleichen ist.

Das Lesen hat mir durchweg solchen Spaß gemacht, dass ich es innerhalb weniger Stunden einfach in einem Rutsch durchlesen musste. Ja, genau. Ich musste. Die Geschichte ist witzig und spritzig und behandelt die Tatsache, dass Janosch, einer der beiden Protagonisten blind ist, ganz locker, aber eben nicht zu locker, so dass Janoschs Blindheit eben nur dann zu einer Art Problem wird, wenn er eines daraus macht, was dem Buch wiederum eine Art Eigenleben zuschreibt, wie ich finde.

Besonders gefreut hat mich außerdem, dass ich mit Feli, der weiblichen Protagonisten endlich mal eine Figur gefunden habe, die in meinem Alter ist. Aber das nur nebenbei.

Von Feli, über ihren verrückt-realistischen Mitbewohner Cem, Felis Familie, den sturen und sarkastischen Janosch, Felis beste Freundinnen bis hin zu Janoschs Familie, gefielen mir alle Figuren der Geschichte ausnehmend gut.

Das Pünktchen auf dem i bei diesem ansonsten wirklich liebenswert-wunderbar-großartigen Buch war dann noch das Cover, das ich mir - wie ich zu meiner Schande gestehen muss - erst nach dem Lesen genauer angesehen habe. Und vielleicht war das ja gerade gut so. Denn es gefällt mir im Rückblick auf den Inhalt des Buches wahnsinnig gut und hat den Charakter der Geschichte wirklich gut eingefangen, wie ich finde. Und um noch einmal zum Kern meiner Rezension zurückzukommen: Ich liebe dieses Buch. Ganz einfach.


Alles Märchen!: Insider packen aus
Alles Märchen!: Insider packen aus
von Heide Simonis
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,90

4.0 von 5 Sternen Amüsant. Neu. Interessant., 6. Oktober 2013
ZUSAMMENFASSUNG:
Ob nun die völlig missverstandene Stiefmutter und die da ganz folgerichtige völlig undankbare Stieftochter. Oder auch ein ziemlich fantasievoller Schneider. Ein verzweifelt, weil kinderloses Rumpelstilzchen. Sie alle haben nun eins gemein - sie dürfen nun endlich die wahre Geschichte erzählen, die der Welt bisher vorenthalten wurde.

FAZIT:
Auf mal nüchtern, mal wundebar sarkastisch und nicht selten auch urkomische Weise lässt Heide Simonis, ihres Zeichens einstige Finanzministerin und ehemalige SPD-Politikerin endlich auch mal die zu Wort kommen, die in den einschlägigen Märchen immer bereits von Anfang an als hinterhältig, schlecht und grundverdorben abgestempelt werden. Sie verleiht nicht nur des Fischers Frau endlich einmal eine Stimme - und zwar eine, die endlich mal erklären kann, wie das mit dem Butt nun genau war -, sondern räumt auch ganz allgemein mit dem Klassiker der "bösen Stiefmutter" auf.

Zudem erklärt sie bisweilen wunderbar logisch und geradezu unwiderstehlich einleuchtend, wie es denn nun dazu kam, dass so viele Märchen so völlig falsch überliefert wurden und noch heute Abend für Abend in jener falschen Fassung in unzähligen Kinderzimmern dem werten Nachwuchs als Gutnachtgeschichte serviert werden. Was natürlich ein glatter Skandal ist, wie ein jeder feststellen wird, sobald er nach der Lektüre dieses Buches dann auch endlich die echte Wahrheit kennt.

Auf 160 Seiten, die neben den Worten einer Heide Simonis auch reich an passenden Illustrationen oder viel mehr Cartoons von Steffen Butz sind, kann man nun also auch mal über die anderen, die allgemein als Anti-Helden gesehenen Figuren aus der Menschenwelt lesen. 160 Seiten, die ich gerne gelesen habe. Denn immer, wenn mir die ganze Materie schon fast ein wenig zu trocken und abgehandelt daherkam, konnte ich mir sicher sein, dass ich in der nächsten Geschichte, dem nächsten "korrigierten" Märchen wieder auf meine Kosten kommen, nämlich wieder ausgiebig schmunzeln und deutlich lieber weiter lesen würde. Ein außergewöhnliches, aber keineswegs langweiliges Buch, das ich nur weiterempfehlen kann.


Percy Pumpkin. Mord im Schloss
Percy Pumpkin. Mord im Schloss
von Christian Loeffelbein
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,95

3.0 von 5 Sternen Percy Pumpkin: Mord im Schloss, 11. Juli 2013
Als Percy von einen Eltern erfährt, dass sie alle die Weihnachtsferien statt wie sonst bei seinem Onkel Ernie auf dem Hausboot, bei seiner Tante Caroline auf Schloss Darkmoor verbringen werden, ist Percy erst einmal ziemlich verwirrt, denn bisher hatte er keine Ahnung, dass er überhaupt eine Tante hat. Kaum im Schloss angekommen jedoch, sieht alles gar nicht mehr so schlimm aus, hat er doch zwei Zwillingscousinen in seinem Alter und den dicken John als Gesellschaft - und als Hilfe bei den Ermittlungen. Denn schon sehr bald ist Percys neu gefundene Verwandtschaft nicht die einzige, die sich seltsam verhält und Rätsel aufgibt ...

Ich habe dieses Buch in der Bibliothek entdeckt und musste es einfach mitnehmen. Die Geschichte klang nach angenehmer Unterhaltung und noch dazu irgendwie liebenswert, womit ich nun ja auch recht hatte. Zudem machte es Spaß, die vier Juniordetektive bei ihrem Fall zu begleiten, ohne dass man dabei das Gefühl bekam, dass diese sich mal nicht ihrem Alter entsprechend verhalten haben. Ich mochte die Geschichte wirklich sehr, aber eben auf eine unterhaltsame und nicht hellauf begeisterte Weise. Daher saubere ...


Will & Will
Will & Will
von John Green
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,99

5.0 von 5 Sternen Einzigartig. Großartig. Wunderbar., 11. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Will & Will (Gebundene Ausgabe)
ZUSAMMENFASSUNG:
Es gibt zwei Regeln, mit deren Einhaltung Will Grayson bisher ganz gut im Leben zurechtkam: 1. Lass nichts zu nah an dich heran. 2. Maul halten. Missachtet er auch nur eine der beiden Regeln, passieren so Dinge wie die Sache mit dem Brief, den er an die Schülerzeitung geschrieben hat und in dem er seinen einstigen Freund Tiny und dessen Homosexualität unterstützt - und den er auch noch mit seinem Namen unterschrieben hat. Und natürlich sind Tiny und er prompt wieder beste Freunde - eine Tatsache, die sich Will genauso wenig freiwillig ausgesucht hat wie die, dass er ziemlich bald Mitglied von Tinys HUHA wird, der Homo-und-Hetero-Alianz. Und dort lernt er Jane kennen, die der liebenswerte und unglaublich schwule Tiny natürlich sofort mit Will verkuppeln will. Wenn das nur nich Regel Nummer eins total zuwiderlaufen würde ...

Will Grayson Nummer zwei ist wie sein Namensvetter ebenfalls siebzehn und hat auch so seine Probleme mit der Liebe, und außerdem leidet er unter Depressionen. Übers Internet hat er Isaac kennen gelernt und fiebert nun seiner ersten Begegnung mit ihm entgegen. Ach ja - und Will ist natürlich schwul. Nur erwähnt er das nicht so gern - weil's einfach niemanden etwas angeht, wie er findet. Während der andere Will Grayson seine Hände voll zutun hat, mit seinem besten, größten und eindeutig schwulsten Freund Tiny Cooper, hat Will Nummer 2 nur Maura, mit der er auch noch gar nicht so wirklich befreundet ist. Doch als er eines Abends nach Chicago fährt, um dort erstmals auf seinen Isaac zu treffen, verändert sich sein Leben für immer. Denn er trifft auf den anderen Will Grayson und nicht zuletzt auch auf Tiny, nur auf Isaac, auf den trifft er nicht ...

FAZIT:
Mir kommt es vor wie eine Ewigkeit, die ich darauf gewartet habe, dieses Buch endlich kaufen und lesen zu können. Denn wie viele andere, ist auch mir John Green inzwischen ein Begriff. Und an Das Schicksal ist ein mieser Verräter traue ich mich aufgrund dessen, was ich schon darüber gehört habe, wegen des Traurigkeitsfaktors im Moment wohl nicht dran. Also ist mein erstes John Green-Buch - endlich - dieses hier geworden. Wobei mir David Levithans Part, der den Teil des Buches geschrieben hat, der aus der Sicht des 2. Will Grayson erzählt wird, ebenso gut gefallen hat, wie der Part von John Green.

Wie man vielleicht anhand meiner Zusammenfassung sehen kann, fiel eben diese Zusammenfassung mir besonders schwer. In diesen fast 400 Seiten steckt so viel, was mir wichtig erscheint, so viel, was die eigentliche Geschichte überhaupt erst so einzigartig macht, wie sie nun einmal ist. Die Protagonisten sind wunderbar - beide Wills und auch all die anderen, voran Tiny. Die Geschichte ist großartig und überhaupt, dieses Buch ist schlicht und ergreifend ein Erlebnis, das ich euch wirklich nur ans Herz legen kann. Oder um es einmal anders auszudrücken: "Mein Name ist auch nicht Will Grayson. Aber auch ich liebe dich, Tiny Cooper." Wer wissen will, wieso, macht jetzt ganz schnell einen Abstecher zu Amazon oder schaut beim nächsten Buchladen vorbei, so einfach ist das ...


Das Testament der Jessie Lamb: Roman
Das Testament der Jessie Lamb: Roman
von Jane Rogers
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,99

3.0 von 5 Sternen Anders. Neu. Jessie Lamb., 11. Juli 2013
ZUSAMMENFASSUNG:
Jessie Lamb ist sechzehn Jahre alt und dies ist ihr Testament. Ihre Geschichte, die damit ihren Anfang nimmt, dass plötzlich alle Schwangeren an MTS erkranken, was heißt, dass sowohl sie selbst, als auch ihre Babys langsam und qualvoll sterben. Doch all das nimmt Jessie nur am Rande wahr, schließlich betrifft es sie nicht wirklich. Und das ist so lange der Fall, bis bekannt wird, dass die gesamte Weltbevölkerung an MTS erkrankt ist, jedoch nur schwangere Frauen auch daran sterben werden. Das ist der Zeitpunkt, da Jessies Welt allmählich ins Wanken gerät.

Sie tritt einer Gruppe jugendlicher Aktivisten bei und beschäftigt sich mehr und mehr mit der Tatsache, dass die Menschen aussterben werden, wenn nicht bald ein Weg gefunden wird, wieder Babys zur Welt zu bringen. Zum Glück wird jener Weg schon bald ein wenig klarer. Zunächst gibt es die Möglichkeit, als so genannte "Schlafende Schöne" das Kind auszutragen, aber als Mutter dabei selbst zu sterben. Und dann, kurz darauf, werden Freiwillige gesucht für ein neues Projekt, bei dem vor MTS entnommene Embryos geimpft und in die Körper von jungen Frauen im Alter von sechzehn eingesetzt werden sollen. Jessie meldet sich freiwillig, sicher endlich ihre Bestimmung gefunden zu haben. Wenn da nicht Baz wäre, in den sie schon so lange verliebt ist und der für diese Entscheidung kein Verständnis hat, fast so wenig wie ihr Vater ...

FAZIT:
Nach unzähligen Dystopien, haben wir hier also mal ein - so finde ich zumindest - Mischbuch, das sich sowohl mit dem Ende der Welt befasst, als auch irgendwie in so gar keine konkrete Kategorie passen will. Wirklich nicht. Die Thematik der zum Untergang verdammten Menschheit, kombiniert mit der Reaktion von Jessie und ihrer Familie auf diese Tatsache macht das Ganze zwar greifbarer, allerdings auch wieder ein wenig unrealistischer. So kam es mir unangemessen vor, dass Jessie die Krankheit, die die Menschen bedroht, zu Beginn der Geschichte absolut und vollkommen egal ist.

Das machte die Protagonisten Jessie für mich leider ziemlich unsympathisch. Hinzu kommt die Beziehung zu ihrem Vater, die zu Beginn so toll dargestellt wird, nur um dann im Laufe der Geschichte irgendwie nur noch verstörend zu wirken - vor allem von Jessies Seite. Außerdem nahm ich Jessie leider die Aussage, dass sie "weiß, was sie da tut" schon sehr bald nicht mehr auf. Für mich wirkte ihr Verhalten nämlich ziemlich unreif, wenngleich ich wiederum verstehen kann, dass sie diese eine Entscheidung selbst treffen musste.

Wie es allerdings zu eben jener einen Entscheidung kam, wirkte auf mich eher wie typisches Teenagerverhalten - mit dem Kopf durch die Wand, ohne groß darüber nachzudenken. Alles in allem muss ich jedoch sagen, dass mir die Idee dieses Buches im Grunde ganz gut gefiel. Nur muss ich rückblickend gestehen, dass im Hinblick auf die Geschichte der Klappentext des Buches ein wenig verwirrend, um nicht zu sagen missverständlich ist. Dennoch - einmal abgesehen von den kleineren und größeren Schwächen des Buches, die leider vor allem der Protagonistin zuzuschreiben sind ...


Vampire haben's auch nicht leicht
Vampire haben's auch nicht leicht
von Lynsay Sands
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

4.0 von 5 Sternen Amüsant. Spritzig. Wunderbar., 30. Juni 2013
ZUSAMMENFASSUNG:
Als Vincent Argeneau seinen Cousin Bastien um Hilfe bittet, weil ein Saboteur seine sämtlichen Theaterstücke boykottiert, hätte er niemals damit gerechnet, dass sein Cousin ihm zwei höchst menschliche Privatdetektive schickt. Zwei Detektive wohlgemerkt, von denen eine überaus weiblich und auch noch sehr hübsch ist. Zu viel für den ohnehin schon reichlich deprimierten, an die vierhundert Jahre alten Vampir, könnte man meinen. Doch nach einer ordentlichen Runde Küchengeräte-Shopping sieht die Welt schon ganz anders aus.

So machen sich die junge Detektivin Jackie und ihr Partner Tiny, der gar nicht so klein ist, auf die Suche nach dem Saboteur, der alles daran setzt, Vincent zu schaden. Dass Jackie jedoch schon so ihre Erfahrungen mit Unsterblichen gemacht hat, und diese so überhaupt nicht gut waren, steht bei ihrer Arbeit immer wieder wie eine Wand zwischen Vincent und ihr. Dabei ist Vincent so ganz anders als jener Vampir, der sie vor Jahren so eiskalt ausnutzte. Doch als sie sich genau das selbst eingesteht, könnte es schon zu spät sein für sie und Vincent ...

FAZIT:
Vor gut einem Jahr habe ich zuletzt eines von Lynsay Sands' Büchern gelesen und doch kommt es mir so vor, als hätte ich diese herrlich verrückte Vampirfamilie gestern erst verlassen. Die übereifrige und doch furchtbar liebenswerte Marguerite, die sich mal wieder mit vollem Einsatz ins Getümmel wirft, zu allem bereit, um ein weiteres Mitglied ihrer Familie glücklich zu machen und Vincents Seelengefährtin zu finden. Ich liebe diese Frau einfach!

Dann natürlich Vincent, der in Zukunft wohl, wann immer seine Laune ein wenig gedrückt ist, eifrig Küchengeräte einkaufen gehen wird. Vincent, der, obwohl offenkundig fast ein wenig depressiv, freundlich und unfreiwillig amüsant ist. Einer meiner liebsten Argeneau's, so viel steht wohl fest. Neben all den tollen Charakteren blieb die Geschichte allerdings stellenweise ein wenig zurück und auch Jackies leider manchmal ein bisschen zu egoistisches Verhalten haben das Gesamtbild nicht ganz so rund erscheinen lassen. Dennoch hatte ich wirklich Spaß am Lesen dieses Buches ...


80 Days - Die Farbe der Begierde: Band 2 Roman
80 Days - Die Farbe der Begierde: Band 2 Roman
von Vina Jackson
  Broschiert
Preis: EUR 12,99

3.0 von 5 Sternen Verführerisch. Sexy. 80 Days., 30. Juni 2013
ZUSAMMENFASSUNG:
Als sich Dominiks Zeit in New York dem Ende zuneigt, wird sowohl ihm als auch Summer recht bald klar, dass das keine Lösung sein kann - er in London, sie in New York. So bewirbt sich Dominik um eine Anstellung in New York und bekommt diese auch. Summer ist sich jedoch noch nicht so ganz sicher, ob es ihr gefällt, von nun an mit Dominik zusammen zu wohnen. Und auch Dominik fällt es nach wie vor schwer, seine Beziehung zu Summer klar zu definieren. Als Summer dann auch noch als Solisten große Erfolge feiert und auf Tournee geht, ist er nur noch verwirrter.

Auf eben jener Tournee hat Summer Zeit, sich über ihre Gefühle für Dominik klar zu werden - und natürlich auch darüber, wer sie eigetlich ist und wie sie sich ihr zukünftiges Leben vorstellt. Als sie schließlich wieder zurückkehrt zu Dominik, holt sie ihre Vergangenheit wieder ein. Victor, der damals, als Summer glaubte, Dominik verloren zu haben, ihr Anker war und sie immer weiter in die Tiefen ihrer eigenen Wünsche und ihres eigenen Begehrens entführte, bis er schließlich zu weit ging, erpresst sie nun und verlangt von ihr einen letzten Auftritt ...

FAZIT:
Nach Die Farbe der Lust nun also der 2. Teil der 80 Days-Reihe. Anders als beim Auftakt der Serie, nahm die Geschichte hier, beim zweiten Teil, schneller Fahrt auf. Mir gefiel es, dass auch Charaktere, die im ersten Band nur eine kleinere Rolle hatten, wieder vorkamen - so beispielsweise Lauralynn, die Gazelle mit ihren recht außergewöhnlichen Fantasien.

Was mir hingegen nicht so gut gefiel, war die Tatsache, dass die Geschichte nach einem recht guten Start, wie mir schien, immer langsamer geworden ist, so dass sie meines Erachtens irgendwann einfach nur noch vor sich hingedümpelt ist und das Ende des Buches leider ein klein wenig zu offensichtlich war. Dennoch - die Entwicklung der Geschichte gefiel mir eigentlich ganz gut. Nur fehlte mir eben die Überraschung, der Höhepunkt im Spannungsbogen der gesamten Geschichte. Dennoch gut verdiente ...


House of Secrets. Der Fluch des Denver Kristoff
House of Secrets. Der Fluch des Denver Kristoff
Preis: EUR 12,99

4.0 von 5 Sternen Abenteuerlich. Spannend. House of Secrets., 26. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
ZUSAMMENFASSUNG:
Nach einem fraglichen Zwischenfall, bei dem ihr Vater während seiner Schicht im Krankenhaus wohl geschlafwandelt ist und einem ahnunglosen Patienten ein mysteriöses Augensymbol mit dem Skalpell beigebracht hat, ist für die Geschwister Eleanor, Cordelia und Brendan nichts mehr wie zuvor. Ihr Vater hat keinen Job mehr und der Rechtsstreit mit der Klinik wegen des besagten Vorfalls zwang sie dazu, ihr Haus zu verkaufen. Erst als sie zu einem unschlagbaren Preis die Villa des Schriftstellers Denver Kristoff erstehen können, scheint ihnen das Glück wieder gewogen zu sein.

Doch ohne es zu ahnen, begeben sie sich damit mitten hinein in ein Abenteuer, dessen Ausmaße sie sich nie hätten träumen lassen. Denn Denver Kristoff schrieb nicht nur ein Buch nach dem anderen - was Cordelia als eifrige Leserin absolut großartig findet -, sondern hatte auch noch eine Tochter - die Windfurie. Wahnsinnig, wie sie ist, überfällt sie die Familie und enführt die drei Kinder. Aber nicht irgendwohin. Nein, sie bringt die Kinder in die Welt der Bücher ihres Vaters mitsamt der Villa, denn nur dort können sie dieses eine mächtige Buch für sie finden ...

FAZIT:
Ich bin ja sonst kein großer E-Book-Leser - was wohl auch daran liegen könnte, dass ich entweder nur am Computer oder nur via Handy mit der Kimdle-App lese. Dass mich dieses Buch allerdings derart gefesselt hat, dass ich kaum zu lesen aufhören konnte, hat mich schon ein wenig erstaunt. Die Geschichte ist spannend und strotzt nur so vor Abenteuern. Zudem sind die Charaktere authentisch und wirken fast lebensecht. Einziger Kritikpunkt ist für mich leider die bisweilen wirklich sehr unreifen Entscheidungen der Kinder. Ansonsten ein toller Auftakt einer sicherlich unterhaltsamen Buchreihe!


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