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Amasohn (Frankfurt am Main)

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen bewertung, 22. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
alles bestens verlaufen!
mit dem artikel sehr zufrieden.
ich würde bei ihnen zu jeder zeit wieder einen artikel bestellen.

freundliche grüße


Gender - Politische Geschlechtsumwandlung
Gender - Politische Geschlechtsumwandlung
von Volker Zastrow
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 7,80

40 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Enthüllung einer Gefahr, 2. März 2009
Volker Zastrow lieferte mit diesem kleinen, aber ergiebigen Buch den Erweis eines Ungemachs, das wesentliche Strukturen des Gesellschaftsgefüges zu demolieren droht, um ein neues Weltverständnis des strukturlosen Miteinanders als die Krönung jener Theorien und vermeintlichen Erkenntnisse linguistischer Esoterik darzubieten, die schon vor Ende des vergangenen Jahrhunderts den intellektuellen Gehalt spätmarxistischer Splittergruppen bestimmten. Als zentrales Anliegen stellte sich bald innerhalb dieser Kreise der Wille ein, die produktive Polarität Geschlecht zugunsten ideologisch ambitionierter Eingebungen zu neutralisieren oder, wie es im Jargon der politischen Umsetzer heißt: gleichzustellen.

Zu diesem Zweck wurde eine theoretische Basis genommen ("Gender und Queer Theory"), auf welcher das Geschlecht in Identität und Rolle, Natur und Kultur gespalten wird, um dann, nach den Erfordernissen des neuen Menschenbildes und gemäß einer politisch unterstützten Programmatik ("Gender Mainstreaming") beliebig neu zusammengesetzt werden zu können, um so theoretische Geschlechterkonstellationen auf den gesellschaftlichen Alltag zu übertragen. Die Patenschaft solcher neuen Konzepte übernahmen mehrheitsunfähige Randgruppen, die allesamt der Vorsatz verbindet, "zweigeschlechtliche und normativ heterosexuelle Geschlechterverhältnisse kritisch zu hinterfragen und zu verändern." (institut für queer theory: [...]

Zastrow eröffnete nun in diesem Buch (eine Zusammenfügung zweier Artikel der FRANKFURTER ALLGEMEINE, bei der Zastrow als politischer Redakteur tätig ist) gewiß ohne Rücksicht auf Begrifflichkeiten und Expertenfragen der Genderisten, derjenigen also, die er ja bloßstellen will, vor dem Evidenzauge des Lesers jene Bühne subpolitischer Machenschaften, die der Öffentlichkeit lange verborgen blieb und wohl verborgen bleiben sollte. Somit ist er weit entfernt, etwas beweisen oder widerlegen zu wollen. Worum es ihm geht, ist, etwas im Diffusen Waltendes in das Licht zu führen, in welchem es diejenigen betrachten können, die begreifen wollen.

Insofern war auch von Anbeginn absehbar, wie der Genderist darauf reagieren würde: Er würde Zastrow vorwerfen, daß dieser die "Erkenntnisse" des Genderismus nicht genügend berücksichtigt, was soviel heißt, wie wenn man dem Atheisten vorwirft, Bibelsprüche zu vernachlässigen. Er würde Zastrow und all denen, die ihm zustimmen, glatt "Dummheit" attestieren, und so das Ende seiner argumentativen Möglichkeiten markieren und, weil sein Zorn noch weitere Energien bereithält, könnte er in der Anwallung sogar sich selbst blindlings dahin manövrieren, wo er ein unrühmliches, doktrinär undemokratisches Wesen zum Ausdruck bringt; durch Fragen der Art: Wieso darf eigentlich jeder seinen Senf zu allem dazugeben und Fragen heraufbeschwören die mir schlaflose Nächte bereiten?

Zum Glück gibt man für gewöhnlich seinen "Senf" zu wesentlichen Themen nicht dazu, um damit bestimmten Menschen negativ aufzufallen, sondern aus Verantwortung für die kulturpolitischen Fügungen seiner Gegenwart.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 30, 2013 6:12 PM MEST


Frauen wollen alles, Männer nur das Eine
Frauen wollen alles, Männer nur das Eine
von Ulla Rhan
  Taschenbuch

10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Muss es denn sein?, 24. Juli 2003
Auf dem Cover stehen zwei Wörter in Großformat, es sind die Wörter „Frauen" und „Männer". Ein kurzer weiterer Blick bestätigt prompt den Verdacht, dass es sich, wie bei 90 Prozent aller Erzeugnisse dieser Art, um ein Frauenbuch handelt. Eigentlich schon alles gesagt? Fast alles. Da sei noch das dritte Indiz, eine Kurzbeschreibung, die man als Leser konsumieren darf, ohne sich deswegen das ganze ‚Werk' antun zu müssen.. Dort lesen wir, dass es ein „spritziges" Buch sein soll, „das jeder Frau ihre Überlegenheit vor Augen führt." So, jetzt aber wissen wir wirklich alles:
Noch ein Leseprodukt also, das die fragilen Stelzen, auf welchen postfeministische Weiblichkeit ihren Kleinwahn eines Besserseins zu heben sucht, polieren soll. Einmal mehr werden Begriffe passend zurecht gelegt: Er, „Gefangener seiner Triebe". Sie, „frei für alle anderen Dinge." Etwas verhängnisvoller noch: „Er bleibt geil - sie wird weise!"
Was aber bleibt von der Relevanz solch Rhanscher Sprücheklopferei übrig, wenn wir erkennen müssen, dass in den vergangenen dreißig Jahren „er" als „Gefangener seiner Triebe" die Wissenschaften revolutionierte, die Welt digitalisierte und das All anflog, während „sie" ihre angedichtete Freiheit und Weisheit lediglich darin verplemperte, die lukrativste Form der „Emanzipation", die widersprüchliche Ikone des überlegenen Opfers, auszuschlachten?
„Das dämliche Geschlecht" als Buchtitel hatten wir ja schon. Mag „das erbärmliche Geschlecht" auch niemals zu einem konkreten Buchtitel werden; das Traurige bleibt dennoch: Im Namen der Frau werden Bücher von Frauen geschrieben, in welchen uns schon durch die infantile Impertinenz ihres Duktus eine solchermaßen bezeichnete Spezies dicht vor Augen geführt wird.


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