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Beiträge von Aigle noir
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Rezensionen verfasst von
Aigle noir

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Yakari: Gute-Nacht-Geschichten
Yakari: Gute-Nacht-Geschichten
von Derib
  Gebundene Ausgabe

1 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schöne Geschichten - bestens für die Verblödung Ihrer Kinder geeignet, 8. Februar 2014
Ein Freund meines Sohnes (4 Jahre) gab diesem einige Yakari-Heftchen. Ich habe unvoreingenommen begonnen, ihm daraus vorzulesen. Mir ist beim Lesen regelrecht übel geworden. An den Texten ist alles "pseudo". Pseudo-Indianerkinder, Pseudo-Tiere, Pseudo-Story. Mit Erstaunen habe ich festgestellt, dass die Marke Yakari ebenso beliebt wie erfolgreich ist. - Ich kann aber nur sagen, wer nicht möchte, dass seine Kinder eines Tages verblödete RTL 2- Junkies werden, sollte besser darauf verzichten. Kinder verdienen Besseres als literarisches Fast-Food.


Amakusa Shiro-Gottes Samurai: Der Aufstand von Shimabara
Amakusa Shiro-Gottes Samurai: Der Aufstand von Shimabara
von Roland Habersetzer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,90

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein großer Wurf..., 28. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wie man dem Nachwort entnehmen kann, ist der Autor vor über 30 Jahren an den Ort des Geschehens, nach Shimabara, gereist und stieß dort nicht nur auf erstaunliche Ahnungslosigkeit über den Aufstand der Christen Japans, der dort 350 Jahre zuvor stattgefunden hatte, sondern gab auch noch das Versprechen, eines Tages ein Buch darüber schreiben zu wollen. Und man spürt von der ersten Seite an, dass ihn das Thema seither nicht mehr losgelassen hat. Immer wieder beschleicht einen das Gefühl, einen Augenzeugenbericht zu lesen. Es ist mitunter fast schon unheimlich, wie lebendig Habersetzer selbst die kleinsten Nebenfiguren der Handlung wirken lässt, wie sehr sie einem ans Herz wachsen beim Lesen. Vom alten Dorfzimmermann Seibe, dem blinden Samurai Shashi, dem holländischen Händler Koekebacker, dem bayerischen (!) Riesenkerl Klaus mit seinem Zweihandschwert bis hin zum berühmten Miyamoto Musashi oder zum Shogun Tokugawa und seinem Meisterspion Yagyu Jubei.
Dieser Realismus erstreckt sich auch auf die Darstellung der vielen Schlachten, Zweikämpfe und Gemetzel. Was da an Grausamkeiten und Leiden geschildert wird, ist nicht unbedingt angenehm zu lesen – ein romantisch verklärtes Bild von den Kämpfen in den alten Zeiten wird hier nicht geboten... eher Naturalismus in bester französischer Tradition. Natürlich gibt es auch in diesem Roman echte „romantische“ Helden der Art, wie sie vielleicht nur das alte Japan mit seiner uralten Kriegertradition hervorbringen konnte - auf beiden Seiten: bei den Aufständischen wie bei den gegen sie ausgesandten Truppen des Shoguns.
Sehr glaubhaft wird auch der junge Shiro dargestellt, dieser mysteriöse „Gesandte des Himmels“, der den Aufstand angeführt hat, ein Mensch, der - ähnlich wie einst die „Jungfrau von Orleans“ - von seiner göttlichen Mission, die Christen Japans in die Freiheit zu führen, überzeugt war und dennoch immer wieder von extremen Gefühlsschwankungen und Zweifeln heimgesucht wurde.
Die Dialoge könnten aus Filmen von Akira Kurosawa stammen, wie überhaupt die ganze Handlung „filmreif“ ist - langweilig wird es nie und an überraschenden Wendungen mangelt es nicht. Absolut gelungen ist das Ende des Romans; eigentlich ahnt man schon vorher, wie die Geschichte ausgeht, aber wie das dargestellt wird, ist wirklich bemerkenswert.
Mit „Amakusa Shiro“ ist dem Autor ein großer Wurf gelungen. Wie ein Europäer das alte Japan und seine Menschen so gut darstellen konnte, ist einfach erstaunlich...


Das stille Mädchen
Das stille Mädchen
von Peter Høeg
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

5.0 von 5 Sternen Inspirierend, 14. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Das stille Mädchen (Taschenbuch)
Ich empfinde "Das stille Mädchen" als den bisherigen Höhepunkt im literarischen Schaffen Hoegs. Ich verstehe auch, dass der Roman nicht jedermanns Sache ist. Das ist sicher nicht nur eine Geschmacksfrage, sondern liegt wohl auch daran, daß vielen das eingeflossene "esoterische" Gedankengut suspekt erscheinen wird. Ich finde jedoch, daß alles in sich stimmig ist. Buddhismus, Bach, schamanistisches Denken, moderne europäische Philosophie, höchst sonderbare Helden und eine abenteuerliche Handlung, alles wird kunstvoll zu einem außerordentlich spannenden "Krimi" verwoben. Ich habe das Buch schon zweimal gelesen und bestimmt nicht zum letzten Mal. Vielleicht ist es mit dem Buch wie mit Bachs Werken für Violine Solo, die ja eine große Rolle im Werk spielen. Auch diese Musik kann man als einen inspirierenden Gipfel der Bachschen Kunst empfinden, aber wem will man es verdenken, wenn er das Ganze nur als unzusammenhängendes "Gefiedel" wahrnimmt?


New
New
Wird angeboten von Bücher-Schreibwaren Fraundorfner eK
Preis: EUR 9,99

40 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen McCartneys Welt, 11. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: New (Audio CD)
In einem Interview von 2007 sagte Bob Dylan: "I’m in awe of McCartney. He’s about the only one that I am in awe of. He can do it all. And he’s never let up... He’s just so damn effortless." ("Ich habe Ehrfurcht vor McCartney. Er ist so ziemlich der einzige, vor dem ich Ehrfurcht habe. Er kann alles. Und er hat niemals nachgelassen... Es fällt ihm einfach so verdammt leicht.")
Die meisten Musiker ab einem bestimmten Alter (so um die 40 meist), wenn sie sich nicht in den Ruhestand setzen, können sich nur noch wiederholen, da ihre musikalische Zwergenwelt sich halt erschöpft hat. McCartney zitiert sich gelegentlich - in überraschenden Zusammenhängen -, vor allem aber schüttelt er immer und immer wieder völlig Neues aus dem Ärmel, verdammt mühelos, wie Dylan - selbst einer der wenigen ewig Kreativen (die beiden sollten mal ein gemeinsames Album wagen...) - es sagte.
Ich bin nach zweimaligem Hören des Albums noch weit davon entfernt, die Lieder verinnerlicht zu haben. Aber zwei Dinge sind mir deutlich aufgefallen: Das Album wirkt sonderbarerweise wie aus einem Guß - trotz der verschiedensten Stile und der vier verschiedenen Produzenten. Und es ist eine echte Entdeckungsreise, auf die man geht, wenn man sich auf die Musik einläßt. Es passiert richtig viel im Hintergrund der Lieder. Wie schon auf den Platten der Beatles - nur anders...
Ein Kriterium für wirklich gute Musik ist für mich, wenn sie subtile Gefühle weckt beim intensiven Hören - und das vermag diese Musik.
McCartneys Stimme ist nach wie vor schön für meine Ohren, auch wenn sie sich im Laufe der Jahre gewandelt hat. Selbst wenn sie (gewollt) brüchig klingt, wie z. B. in Early Days.
Ob "New" sich mit "Chaos and Creation" (für mich sein bisheriges Solomeisterwerk) messen kann, kann ich noch nicht sagen. Am ehesten erinnert die CD mich - bei allen Unterschieden - an "Flaming Pie".
Möge die geheimnisvolle Quelle der Kreativität, aus der McCartney schöpft, nie versiegen!


Das Wunder vom Little Bighorn: Erzählungen aus der Welt der alten Lakota
Das Wunder vom Little Bighorn: Erzählungen aus der Welt der alten Lakota
von John Okute Sica
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,90

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckend, 18. Dezember 2010
Ich kenne recht viele Bücher über nordamerikanische Indianer. Auch eine ansehnliche Zahl von indianischen Autoren geschriebene, aber dieses Werk hat mich nun doch über alle Maßen erstaunt. Was hier in einem kleinen Verlag herausgebracht wurde, ist schlicht sensationell. Geschichten und Geschichtsschreibung aus Sicht der Betroffenen, und das in einer wunderschönen poetischen Sprache.
Man erfährt viel über historische Ereignisse wie die Ermordung Sitting Bulls oder Crazy Horses oder eben die Schlacht am Little Bighorn. Aber auch Kulturhistorischem wie der Entstehung des Grasgürteltanzes wird Platz eingeräumt.
Meines Erachtens der Höhepunkt dieses Werkes ist aber der auf wahren Begebenheiten beruhende Kurzroman: Maiden Chief. - Eine anrührende, spannende und literarisch großartig geschriebene Liebesgeschichte, die durchaus als klassisch bezeichnet werden kann. Ganz nebenbei erfährt man darin mehr über das soziale Zusammenleben indigener Völker Nordamerikas als in so manchem ethnologischen Fachbuch.
Ein großartiges Buch, das ich allen, die sich für die Thematik interessieren, bestens weiterempfehlen kann.


Tahca Ushte, Medizinmann der Sioux
Tahca Ushte, Medizinmann der Sioux
von John Fire Lame Deer
  Broschiert

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ursprünglich und authentisch, 24. August 2009
Tahca Ushte (John Fire Lame Deer) erzählt seine Lebensgeschichte in einer Erzähltradition, die direkt aus der Vorgeschichte der Menschheit stammt, aus einer Epoche, in der es nur die mündliche Überlieferung gab. Alles wirkt absolut authentisch und ehrlich. Es ist ein Buch, das einem die Tragödie des Untergangs der großen Kultur der Prärieindiander klarer vor Augen führt, als je ein Geschichtsbuch es könnte. - Erstaunlich und angenehm ist, wie immer wieder tiefer Ernst und ausgeprägter Sinn für Humor in den Geschichten, die Lame Deer zu erzählen hat, Hand in Hand gehen. Es ist eines der Bücher, die man zeit seines Lebens nicht wieder vergißt.


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