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Rezensionen verfasst von
GODFATHER "fantasybuch.net Rezensent" (Linz)

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Die letzten Gerechten: Roman
Die letzten Gerechten: Roman
von Paul Hoffman
  Broschiert

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wo ist die Spannung geblieben?, 18. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Die letzten Gerechten: Roman (Broschiert)
Cale ist, glaubt man den Erlösermönchen, derjenige, der jeden vernichten wird, der nicht des wahren Glaubens ist. Nach dieser Vernichtung wird, laut Bosco, dem obersten Erlösermönch, Gott eine neue Welt erschaffen, auf der nur gerechte Menschen leben'
Nachdem Cale im ersten Teil aus der Festung der Erlöser flüchten konnte, in der die Novizen gequält und gefoltert werden, endete sein Abenteuer mit einer Festnahme durch die Erlösermönche. Doch anstatt ihn zu züchtigen, behandelt ihn Bosco schon fast mit Respekt. Die Reise führt wieder zurück in die Festung der Erlösermönche, wo dem jungen Auserwählten alle Annehmlichkeiten zuteilwerden.
Cale erfährt, dass Bosco den Papst stürzen will, um selbst das höchste Amt zu übernehmen. Der Schlüssel zu diesem Unterfangen ist der Junge selbst, der mit seinen taktischen und kämpferischen Fähigkeiten die Armee der Erlösermönche in die Schlacht führen soll'
Währenddessen ist Kleist in die Berge geflüchtet und in einem Dorf gelandet, dessen Einwohner zwar von Raubzügen leben, Gewalt jedoch aufs Äußerste ablehnen. Nur mit Mühe gelingt es Kleist, den Dorfbewohnern das Bogenschießen beizubringen. Als er erfährt, dass ein Angriff der Erlösermönche bevorsteht, fürchtet er nicht nur um sein Leben, sondern auch um das seiner Frau und ihrem ungeborenen Kind'

Ich war beim ersten Teil von der ersten Seite an ans Buch gefesselt. Die Flucht von Cale und seinen Freunden war rasant und spannend geschrieben.
Leider kann ich das von diesem Buch nicht behaupten. Nichts ist geblieben von der guten Geschichte. Alles dreht sich nur um die große Schlacht, bei der es hin und her geht. Cale legt einen Hinterhalt, der Gegner bemerkt ihn und kontert seinerseits. Und umgekehrt. Aus der Spannung ist Langeweile geworden. Stellenweise war ich schon fast so weit, das Buch nicht zu beenden. Wäre vielleicht besser gewesen- so hätte ich mir 480 sich extrem in die Länge ziehende Seiten erspart.
Es ist mir Schleierhaft, wie man eine so spannend beginnende Buchserie so lieblos fortsetzen kann. Man hat schon fast das Gefühl, der Autor hat aus Termindruck die Geschichte auf Biegen und Brechen geschrieben. Schade, denn ich werde die Serie nicht weiterverfolgen.

Mein Fazit: Ein langweiliges Buch, das sich wie die Schlacht von Waterloo liest. Paul Hoffman hat es auf keiner Seite geschafft, auch nur im Ansatz Spannung zu erzeugen. Schade um den wirklich guten ersten Teil!
Leider ist die Geschichte nicht fertigerzählt- ein Band folgt noch. Der Autor müsste schon tief in die Trickkiste greifen, um diesen vermurksten Teil wieder wett zu machen.
Man darf gespannt sein'
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 16, 2012 12:43 PM MEST


Die andere Seite der Welt
Die andere Seite der Welt
von Georg Korf
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nette Geschichte- mehr aber auch nicht, 18. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Die andere Seite der Welt (Gebundene Ausgabe)
Das Buch beginnt mit einer merkwürdigen Begegnung, als ein Mann die Kanzlei eines Patentanwaltes betritt, dort in Ohnmacht fällt und mit einer unnatürlichen Stimme zu sprechen beginnt'
Bei besagtem 'Herrn' handelt es sich um ein Wesen, das die Körper verschiedenster Menschen nach Belieben Übernehmen kann, Atlamos genannt werden will und die unerklärlichsten Dinge zu wissen scheint.
Jedem Menschen, den Atlamos mithilfe seiner Wirtskörper besucht, begibt sich auf eine fantastische Reise, die sich zwischen Glauben und Realität abspielt und viele Überraschungen in sich birgt- nicht nur für die 'Reisenden'- sondern vielmehr für all jene, die das Glück haben, diesen Ereignissen beiwohnen zu dürfen.
Obwohl ich mich eigentlich zu den Agnostikern zähle, die eher an sich selber glauben, hat mir dieses unscheinbare Büchlein ein wenig die Angst vor dem Sterben genommen. Klar ist für mich die eine oder andere Stelle sehr überzogen und Realitätsfremd geschrieben worden (ganz besonders die ausgedehnte Astralreise mit anschließendem Besuch bei Jules Verne auf dem Mond).
Für mich war die Geschichte sehr unterhaltsam- das kann womöglich auch daran liegen, dass ich normalerweise Fantasy Bücher bevorzuge und 'Die andere Seite der Welt' meines Erachtens in gewisser Weise in dieses Genre fällt.
Menschen, die die Welt durch eine esoterische Brille betrachten, dürften mit dem Buch mehr Freude haben, da sie auch in ihrem Alltag vieles aus der 'geistigen Sicht' wahrnehmen. Obwohl die Geschichte einige Fragen über Wiedergeburt, Tod und Mysterien beantwortet, werfen sich genauso viele neue wieder auf.
Ich habe bewusst auf eine kurze Zusammenfassung verzichtet, um den Lesern nicht die Freude zu verderben. Soll sich doch jeder, der das Buch lesen will, seine eigene Meinung darüber bilden.
Ich habe die Geschichte als gut geschrieben und interessant empfunden- mehr aber auch nicht. Eine Offenbarung war es jedoch nicht. Vielleicht fehlt mir aber auch die Fähigkeit, zwischen den Zeilen zu lesen.

Mein Fazit: Eine interessante, stellenweise leider etwas langweilige Geschichte, die explizit für esoterisch Veranlagte Leser und Leserinnen geschrieben wurde. Menschen, die diese Art der Wahrnehmung belächeln, sollten lieber die Finger davon lassen.


Die Alchemie der Unsterblichkeit: Roman
Die Alchemie der Unsterblichkeit: Roman
von Kerstin Pflieger
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Krimi und Fantasy gut vermischt, 27. Juli 2011
Icherios Ceihn lebt Im Jahre 1771 in Karlsruhe und träumt davon, Mediziner zu werden. Leider wurde er wieder einmal nicht als Student angenommen. Doch anstatt Trübsal zu blasen, nimmt er kurzerhand eine Stelle in einer Kanzlei an, die sich mit übernatürlichen Fällen befasst. Wie es das Schicksal so will, erhält er einen wichtigen Auftrag: tief im Schwarzwald gibt es ein kleines, verschlafenes Dorf, in dem seltsame Morde geschehen- und Icherios soll diese untersuchen. So macht er sich in Begleitung von Maleficum, seiner dressierten Ratte auf den Weg'
Schon auf der holprigen Kutschfahrt in Richtung Schwarzwald wird Icherios Zeuge übernatürlicher Phänomene. Wilde Wölfe, die Menschen vor todbringenden Irrlichtern beschützen, Werwölfe und Vampire, die ein normales Leben Seite an Seite mit gewöhnlichen Menschen führen'
Icherios hat seine Probleme bisher immer mit Laudanum überwunden, doch für diese Mordserie reicht sein Vorrat nicht aus. Er erkennt erst spät, dass er die Gewaltverbrechen so schnell wie möglich aufklären muss, da er sonst nicht lebend nach Karlsruhe zurückkehren wird'

Kerstin Pflieger entführt ihre Leser in eine fantastische Welt, in der Menschen, Werwölfe, Vampire und andere Kreaturen Tür an Tür wohnen und sich nicht gleich zerfleischen.
Die Geschichte hat mich anfangs sehr an 'Sleepy Hollow' erinnert- ein tollpatschiger Ermittler, der über anatomische Kenntnisse verfügt, wird ausgesandt, um mysteriöse Morde zu untersuchen und sich in eine Dorfmaid verliebt. Sogar die Namen der Hauptdarsteller ähneln sich. Dann ist aber schon Schluss mit den Gemeinsamkeiten.
Das Buch ist spannend geschrieben und die Charaktere sind allesamt gut gewählt und mit unterschiedlichen Wesenszügen ausgestattet. Icherios ist besonders gut ausgearbeitet. Er verarbeitet seine Probleme häufig mit Laudanum- einer Opiumtinktur- und hat stets seine dressierte Ratte dabei.
Leider braucht der Leser nicht lange, um zu wissen, wer der Mörder ist. Trotzdem kann man das Buch nicht aus der Hand legen- nicht nur wegen der blumigen Wortwahl. Die Autorin versteht es einfach gut, die Story mit einigen Nebendarstellern und Untoten aufzupeppen- wobei viele davon das Zeitliche segnen. Wer das Cover genauer inspiziert, entdeckt ein Pentagramm, in dessen Mitte sich Icherios befindet.

Mein Fazit: Ein erfrischend anderes Blutsauger/Werwolf- Buch, das man, einmal angefangen, nicht mehr weglegen kann. Die Mischung aus Kriminal und Fantasygeschichte ist gut gelungen und macht Lust auf mehr.
Hoffentlich bleibt die Autorin ihrer Linie treu und schreibt die Folgebände mit der gleichen Leidenschaft. Absolut empfehlenswert- aber aufgrund detailliert geschilderter Gewaltszenen bitte erst ab sechzehn.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 2, 2011 2:34 PM MEST


Midwinter
Midwinter
von Matthew Sturges
  Broschiert

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Seeeeehr langweilig, 21. Juli 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Midwinter (Broschiert)
Mauritane war einst ein strahlender Held und Hauptmann der Elfenarmee. Mit seinen besonderen Gaben konnte er jeden Gegner bezwingen'
Nun sitzt er jedoch wegen Verrats an der Krone für den Rest seines Lebens unschuldig hinter Gittern, da er die Tat nicht begangen hat. Gut, dass es das Schicksal gut mit Mauritane meint, denn unverhofft bekommt er die Chance, einen Geheimauftrag für die Königin zu erledigen. Er sieht außerdem die Möglichkeit, seine Unschuld zu beweisen. Er nimmt den Auftrag an und beginnt sofort damit, Mitinsassen für seine Mission zu rekrutieren. Viele seiner ehemaligen Kriegsgefährten schließen sich ihm an- darunter auch eine äußerst adrette Kämpferin.
Vor der Abreise stolpert Mauritane in eine Merkwürdige Szene: Er hört Frauengeschrei und erkundet den Gefängnisturm. Als er dort einen Raum betritt, scheint sich die Zeit verschoben zu haben, denn die Akteure, die mit ihm reden und kämpfen, sind, wie er später erfährt, schon seit vielen Jahren tot'
Nichtsdestotrotz brechen die ehemaligen Gefangenen auf, um ihren Anführer ins Ungewisse zu folgen. Nach einigen Tagen beginnt Mauritane zu begreifen, dass es sich bei seinem Auftrag um nichts anderes als eine Reise ohne Aussicht auf Erfolg handelt'

'Midwinter' ist der erste Teil einer neuen Fantasyreihe aus der Feder von Matthew Sturges. Das Interessante am Buch ist die Vermischung von Fantasy und Gegenwart- Elfen und Sportwagen treffen aufeinander. Und genau diese Mischung konnte mich nicht so recht überzeugen. Ich hatte immer das Gefühl, der Autor greift bewusst zu Komponenten aus der Gegenwart um einerseits Effekte zu erhaschen- andererseits über seine eher dürftige Storyline etwas hinwegzutäuschen.
Es gibt einige Kampfszenen- diese sind jedoch so konfus und überhastet dargestellt, dass man sich nur selten wirklich auskennt, worum es eigentlich geht oder wer denn nun wen bekämpft. Mauritane hat im Gegensatz zu den anderen Protagonisten viele Talente- wofür diese gut sein sollen, wird aber nicht erläutert. Apropos Protagonisten- die meisten davon sind entweder stinklangweilig oder so dämlich agierend, dass einem die Lust aufs Lesen vergehen kann. Dazu noch die flache Handlung und-e voila- man hat ein uninteressantes Buch geschrieben. Die Folgebände spare ich mir schon aufgrund der Ausformulierung- was aber auch am Übersetzer liegen kann. Die wenigen guten Ansätze verlaufen sich nach einigen Seiten ins Belanglose und werden zum Einheitsbrei.

Mein Fazit: Ein über lange Strecken langweiliges Buch, das weder mit seinen uninteressanten Charakteren, noch der faden Handlung punkten konnte. Die Zeit kann man sicher sinnvoller nutzen- lieber was Vernünftiges lesen'


Das magische Portal: Weltennebel
Das magische Portal: Weltennebel
von Aileen P. Roberts
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,00

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine gute Mischung, 18. Juli 2011
Darian lebt in London ein Studentenleben, wie es sich viele wünschen. Er hat eine hübsche Freundin, einen wohlhabenden Vater und ist bei jedermann beliebt. Als er sich dazu entschließt, mit einigen Schulkameraden in die schottischen Highlands zu fahren, ändert sich sein Leben auf einen Schlag.
Darians Freundin macht vor dem Reiseantritt mit ihm Schluss, sein Vater rät ihm dringend davon ab und Mia, eine merkwürdige, hässliche Studienkollegin, die schon längere Zeit um ihn herumschwänzelt, scheint sich immer mehr für ihn zu interessieren. Ist Mia im Reisebus noch sehr reserviert, sucht sie in Edinburgh, der ersten Zwischenstation, ständig Darians Nähe. So richtig merkwürdig scheint dem jungen Studenten die Sache erst, als Mia einen Penner zu kennen scheint und in einer unbekannten Sprache mit ihm zu sprechen beginnt.
Als er sie darauf anspricht, blockt sie zuerst ab, im Laufe der Fahrt beginnt Mia aber damit, ihm eine unglaubliche Geschichte zu erzählen. Sie behauptet, eine Nebelhexe zu sein. Außerdem soll Darian der Thronerbe von Albany, einer anderen Welt, die man nur durch ein magisches Portal erreichen kann, sein. Er glaubt ihr natürlich kein Wort- bis Mia die Beweise präsentiert, die ihn überzeugen. (Verrate ich natürlich nicht)
Allerdings sind zu diesem Zeitpunkt schon viele Kreaturen und Personen auf dem Weg, die Darian entweder beschützen oder beseitigen wollen. Und ehe er sich's versieht, befindet er sich in einer abenteuerlichen Reise zwischen zwei Welten'

'Das magische Portal' ist der Auftaktband zu einer neue Fantasyreihe von Eileen P. Roberts- die mit 'Thondras Kinder' bei uns bekannt wurde.
Das Buch ist- wider Erwartens- sehr flüssig und angenehm zu lesen. Die Wortwahl hat gut zur Geschichte gepasst, die übrigens von der ersten Seite an spannend ist. Die Autorin versteht es ausgezeichnet, Kampf und Gefühl so zu mischen, dass es weder langweilig noch schmalzig wirkt.
Jeder, der schon mal in Schottland war, wird sich aufgrund der sehr detaillierten Beschreibungen der Locations und Städte wieder an seinen Aufenthalt dort erinnern.
Die Charaktere sind gut gewählt und entwickeln sich im Laufe der Geschichte ständig weiter. Besonders der hin und her- Drift des Hauptdarstellers hat es mir angetan. Ansonsten sind alle Personen ganz strikt in Gut und Böse aufgeteilt- ein 'Mittelcharakter' hätte nicht geschadet.
Leider teilt sich die Handlung erst ab der Mitte des Buches in zwei Stränge auf. Die Autorin nimmt sich dadurch viele Möglichkeiten. Außerdem hat man bei einigen Stellen das Gefühl, diese schon mal wo gelesen zu haben.

Mein Fazit: Ein noch nicht ganz runder erster Teil, der viele Fantasyrassen und Charaktere beinhaltet und auf gute Folgebände hoffen lässt.
Empfehlenswert für Freunde altbewährter Fantasyelemente und Schottlandfans.


Trolljagd: Roman
Trolljagd: Roman
von Kris Greene
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sowas von langweilig..., 17. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Trolljagd: Roman (Taschenbuch)
Vor vielen Jahrhunderten haben es die Dämonen geschafft, einen Weg in die Welt der Menschen zu bahnen. Nur zwölf Rittern ist es gelungen, die Höllenbrut wieder in ihr angestammtes Reich zu bannen. Darunter auch ein Vorfahre von Gabriel, der nun seinerseits an der Reihe ist, gegen die Ausgeburten der Hölle zu kämpfen'
Gabriel ist es gelungen, aus der Dämonenwelt ein wertvolles Artefakt zu bergen, in dem die Seele eines mächtigen Geistlichen gefangen ist. Einerseits verleiht ihm das Artefakt ungeahnte Kräfte, andererseits beginnt es, sich seines Geistes zu bemächtigen.
Gabriel und seine Begleiter, die sich aus Werwölfen, Vampiren, Dämonen, Magiern und anderen Gestalten zusammensetzen, ist es außerdem gelungen, den Bruder des Trollkönigs in ihre Gewalt zu bringen. Mit seiner Hilfe will Gabriel den Eingang zur Welt der Trolle finden, wo sein einzig verbliebener Verwandter gefangen gehalten wird. Doch seine Gefährten scheinen andere Dinge wichtiger zu sein, als dessen Befreiung ' darum schmiedet Gabriel einen Plan, seinen Verwandten auf eigene Faust zu suchen. De Mona, eine Dämonin, will ihm dabei helfen. Sie schnappen sich den gefangenen Troll und machen sich auf den Weg, der tief in das Gebiet des Feindes führt und mit tödlichen Fallen und Hinterhalten nur so gespickt ist'

'Trolljagd' von Kris Greene ist der zweite Band rund um den magisch begabten Gabriel und dessen Gefährten, die sich aus den unterschiedlichsten Fantasyrassen zusammensetzen. Vampire, Werwölfe, Zauberer und sogar Dämonen kämpfen Seite an Seite gegen die Horden der Finsternis.
Gabriel ist seit dem ersten Band im Besitz des Nimrods, einem Stab, in dem ein mächtiger Bischof eingeschlossen ist und seinem Besitzer meistens den rechten Weg weist. Und genau dieses Artefakt rückt den Hauptcharakter ins Fadenkreuz des Feindes. Leider wird der Nimrod viel zu wenig in Szene gesetzt.
Die Geschichte an sich ist ja ganz nett, die Charaktere eigentlich auch- was aber nichts an der Tatsache ändert, dass ich mich beim Lesen fast zu Tode gelangweilt habe. Die Dialoge machen einem schlechten Heimatfilm konkurrenz- und alle Kampfszenen sind wirr und unnachvollziehbar beschrieben. Obwohl die Charaktere an sich gut gewählt wurden, agieren sie leider sehr mechanisch.
Ich musste mich immer dazu zwingen, weiterzulesen, da nie so richtig Schwung in die Story gekommen ist. Die Geschichte plätschert so dahin und ist irgendwann zu Ende. Was bleibt, ist nur der schale Nachgeschmack vergeudeter Zeit.

Mein Fazit: Eine sehr langweilige Geschichte, die zwar einige gute Ansätze beinhaltet, in Summe aber auf jeder Linie enttäuscht hat. Ich werde Serie nicht weiterverfolgen- dafür ist mir meine Zeit zu wertvoll.
Falls sich jemand die Serie antun möchte, bitte vorher den ersten Teil lesen- sonst gibt es viele Verständnisprobleme.


Bannkrieger
Bannkrieger
von Bernd Frenz
  Broschiert

15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mehr davon, bitte!, 26. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Bannkrieger (Broschiert)
Rorn ist ein junger Schmied, der in einem kleinen Dorf lebt und seine Freizeit mit fischen verbringt.
Eines Tages wird er am Seeufer von der alten, mysteriösen Hexe überrascht, die unweit des Dorfes in einer Hütte haust. Sie warnt ihn vor einem nahenden Unheil. Rorn ignoriert diese Warnung und wird kurz darauf von einer kleinen Gruppe unfreundlicher Reiter nach dem Weg gefragt. Gekränkt weist er ihnen einen falschen Weg, der in einer Sackgasse mündet. Als er sich auf den Heimweg machen will, begegnet er erneut einer Reitergruppe, die ihm unheimlich ist, da einer der Kämpfer eine Art Stoffsack als Maske trägt.
Der Anführer erkundigt sich nach der ersten Reiterschaft- Rorn weist ihnen den Weg aus Rache für die Unfreundlichkeit. Kurze Zeit später plagt ihn jedoch das schlechte Gewissen, worauf er zu der Stelle eilt, wohin er die Streiter geschickt hat. Kaum angekommen, hört er bereits den Kampflärm und entscheidet sich, der ersten Gruppe beizustehen. Sein Pfeil trifft den Hals des Vermummten- der aber nicht das Zeitliche segnet, sondern sich das Geschoss ganz einfach wieder herauszieht.
Nach einem längeren Kampf schaffen es Rorn und einige der ersten Gruppe, darunter zwei Damen, in die Wälder zu fliehen. Doch welchen Weg sie auch einschlagen, die Verfolger scheinen genau zu wissen, wo sie sich aufhalten. Erst ein mächtiger Zauber der alten Hexe kann die Verfolger abschütteln. Eine Dame der Flüchtenden stellt sich als äußerst bekannte Person heraus- doch Rorn ahnt noch nicht einmal im Entferntesten, das er sich bereits mitten in einem tödlichen Machtspiel ungeahnter Kräfte befindet, aus der es kein Entrinnen zu geben scheint'

Keine Sorge, die kurze Inhaltsangabe bezieht sich nur auf die ersten 60 Seiten!

'Bannkrieger' ist mein erstes Buch von Bernd Frenz, der mit seiner Blutork-Serie schon viele begeisterte Leser gewonnen hat. Die Geschichte zieht den Leser sofort in ihren Bann- man kann nicht aufhören zu lesen. Nur in der Mitte flacht die Spannung ein wenig ab- dies ändert sich aber nach einigen Seiten wieder.
Die Personen sind gut gewählt und interessant zusammengewürfelt. Einzig der Hauptcharakter Rorn wirkt ein wenig blass und agiert stellenweise ein wenig zu vorhersehbar.
Die Geschichte ist zwar mehr oder weniger abgeschlossen, bietet aber noch jede Menge Potential für etwaige Folgebände, was ich sehr begrüßen würde.
Ein kleines Manko sind die überhastet geschilderten Kampfszenen, bei denen man ganz leicht den Überblick verliert.
Im Großen und Ganzen gibt's nicht viel zu meckern- außer, dass das Buch etwas zu kurz ist.
Dafür gibt's als Draufgabe die Kurzgeschichte 'Die Legende des Feuersängers'. Da der Feuersänger mehrmals im Buch erwähnt wird, hilft diese Geschichte, Zusammenhänge besser zu verstehen.

Mein Fazit: Ein sehr spannendes Buch, bei dem der Hauptcharakter zwar etwas verblasst, die Nebendarsteller hingegen für eine gute Leseatmosphäre sorgen. Über die unübersichtlichen Stellen trösten Spannung und Handlung hinweg.

Lesenswert für Schwertkampffans der alten Schule, die nichts gegen ein bisschen Magie einzuwenden haben.


Die Enklave: Roman
Die Enklave: Roman
von Ann Aguirre
  Broschiert

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mal was ganz anderes, 26. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Enklave: Roman (Broschiert)
In einer fernen Zukunft ist die Erdoberfläche durch Umweltverschmutzung, Säureregen und glühender Hitze für die Menschen nicht mehr bewohnbar.
Die letzten Überlebenden fristen ihr Dasein in den alten U-Bahn-Tunneln, stets bedroht durch die sogenannten Freaks, zombieähnliche Kreaturen, die nach frischem Menschenfleisch gieren.
Die junge Jägerin Zwei und ihr Kollege Bleich leben in einem größeren Menschenverband und sind dafür verantwortlich, genug Nahrung zu beschaffen. Während Zwei unter der Erde zur Welt gekommen ist, ist Bleich an der Oberfläche aufgewachsen und erst seit Kurzem in den Tunneln.
Während einer ihrer Routinerunden entdecken die Beiden einen blinden Jungen, der aus einer nahen Enklave ausgesandt wurde, um die wichtige Nachricht zu überbringen, dass die gefräßigen Kreaturen intelligenter geworden sind und nun einen Menschenverband nach dem anderen überrennen.
Auf der folgenden Versammlung wird nicht nur darüber entschieden, was getan werden soll, sondern auch über das Schicksal einer Mitbewohnerin, die des 'Hortens', also dem eigenen Bereicherns schuldig gemacht wurde. Da sie aber unschuldig ist, behauptet Zwei, die Sachen bei ihr versteckt zu haben. Das Urteil lautet Verbannung.
Bleich entschließt sich dazu, seine bereits liebgewonnene Jägerkollegin zu begleiten. Zusammen machen sie sich auf den Weg an die Oberfläche. Was sie dort finden, übertrifft ihre kühnsten Träume'

'Die Enklave' von Ann Aguirre ist der Auftaktband einer neuen, postapokalyptischen Buchserie, die mich nicht nur mit viel Spannung, sondern auch interessant gewählten Charakteren und einer ausgefeilten Story überrascht hat. Ich war anfangs ein wenig skeptisch, da es ja zu viele schlechte 'Zombie-Bücher' gibt. Aber darum geht's eigentlich nur Nebensächlich.
Das Hauptaugenmerk liegt in diesem Buch ganz klar auf dem zwischenmenschlichen Verhalten im Falle einer Extremsituation. Freundschaft wird auch ganz groß geschrieben, obwohl dies in den Enklaven eher unterbunden wird. Interessant war auch, dass die Jäger nur mit Keule und Messer bewaffnet waren. Diese Mann gegen Mann- Situation ist bei den Kämpfen zusätzlich spannend.
Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und verstehen. Alles ist gut nachvollziehbar. Wegen einiger äußerst brutal dargestellter Szenen würde ich 'die Enklave' keinem Jugendlichen unter 16 empfehlen. Ich hätte mir einen runden Schluss gewünscht, der jedoch nicht erfüllt wurde. Die Geschichte endet mit einem Cliffhanger- der Leser muss also auf den nächsten Band warten, um seine offenen Fragen beantwortet zu bekommen.

Mein Fazit: Ein sehr rasant geschriebenes Buch mit vielen blutigen Szenen, starken Charakteren, einer ausgefeilten Story Line und einem Ansatz einer kleinen Romanze. Jeder Endzeitfan dürfte mit dieser Geschichte seine Freude haben. Jetzt heißt es nur noch auf die nächsten Teile warten'


Sonea 2: Die Heilerin - Roman
Sonea 2: Die Heilerin - Roman
von Trudi Canavan
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

22 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kleine Steigerungen zum Vorgänger, 22. Mai 2011
Soneas Sohn Lorkin hat sich den Verräterinnen angeschlossen und übernimmt in ihrem geheimen Lager die verschiedensten Arbeiten. Er weigert sich außerdem immer noch, den Verräterinnen das Geheimnis zur Magieheilung zu verraten. Dies schafft ihm natürlich jede Menge Feinde. Ein nächtlicher Ausflug mit einem Freund in die ihm verbotene "Steinmacherhöhle" bringt ihm zusätzlichen Ärger ein. Die Anführerin der Verräterinnen sieht nur einen Ausweg, doch kurz darauf verschwindet Lorkin spurlos...
Währenddessen forscht Dannyl weiter nach dem sagenumwobenen Lagerstein, der einst alles Leben vernichtet und das Ödland geschaffen hat. Hilfe bekommt er von einem wissbegierigen Sachakaner und seinem ehemaligen Geliebten und Freund Tayend. Aus einigen alten Büchern erfährt Dannyl mehr über den Lagerstein und dessen mögliche Herkunft. Er organisiert eine Expeditionsreise, bei der Tayend und der Sachakaner natürlich beteiligen. Während ihren Nachforschungen entdeckt Dannyl nicht nur viel geheimes Wissen über magische Steine, sondern auch, dass er sich zu seinem sachakanischen Gefährten hingezogen fühlt...
Sonea ist noch immer verzweifelt auf der Suche nach dem wilden Magier, der die dunklen Künste zu beherrschen scheint. Alle Nachforschungen verlaufen im Sand. Sogar ihre Verbündeten in der Diebsgilde können ihr nicht weiterhelfen. Ihre Suche wird noch dazu jäh unterbrochen, als sie erfährt, dass zwei junge Damen aus einem Buch schwarze Magie gelernt und einen Mord begangen haben könnten. Sie ahnt noch nicht, dass hinter dieser Sache mehr steckt und für eine der Mädchen sogar tödlich enden könnte. Noch dazu scheint die halbe Stadt und sogar ihr Magierkollege einer Modedroge namens "Feuel" verfallen zu sein...

"Die Heilerin" aus der Sonea-Serie ist zwar um einiges spannender geschrieben als der Vorgängerband- wirklich vom Hocker hat es mich aber auch nicht gerissen. Leider gibt es viel zu wenig spannende Szenen, die die Geschichte auflockern würden. Stattdessen versteift sich Frau Canavan darauf, ihre Charaktere weiterzuentwickeln. Der gute Mittelweg wollte der Autorin wohl nicht gelingen.
Positiv hervorzuheben ist ganz klar die äußerst komplexe Story, unterstützt von drei Haupthandlungssträngen, die sich auch wieder verästeln und neue Charaktere in die Geschichte einführen.Außerdem verarbeitet die Autorin viele Themen, die noch immer präsent sind: Diskriminierung, Sklavenarbeit und heimliche Homosexualität. Doch das kann die Langeweile, die ich beim Lesen verspürte, leider nicht wett machen. Vielleicht besinnt sich die Autorin auf ihre Vorgängerbücher und schreibt den letzten Teil der Trilogie so spannend, wie man es von ihr gewohnt ist.

Mein Fazit: Gut strukturierte, sehr dichte Storyline mit starken Charakteren, der aber die nötige Prise Spannung fehlt, wodurch das Lesen teilweise zur Tortur wird.
Bin aber trotzdem sehr gespannt, wie die Geschichte zu Ende geht.


EONA - Drachentochter
EONA - Drachentochter
von Alison Goodman
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Auftaktbuch..., 18. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: EONA - Drachentochter (Gebundene Ausgabe)
Eona ist ein Mädchen mit einem lahmenden Bein und einem schier unmöglichen Zukunftswunsch: sie will ein Drachenauge werden. Leider ist es nur Männern gestattet, die Kräfte der sagenumwobenen Drachen zu nutzen. Aus diesem Grund wird Eona von ihrem Meister, der einst selbst ein Drachenauge war, als Junge erzogen, verkleidet und Eon genannt.
Sollte ihr Spiel durchschaut werden, droht ihnen die sofortige Hinrichtung...
Als der große Tag gekommen ist, an dem sich ein Anwärter mit einem Drachen verbinden wird, setzen bei Eona die Tage ein. Ihr Meister zögert nicht lange und besorgt von einer bekannen Heilerin ein Mittel, das zwar die Blutung unterdrückt, jedoch in größeren Mengen genossen äußerst giftig ist.
Eona wird wider aller Hoffnungen ihres Meisters nicht vom Rattendrachen erwählt- stattdessen erscheint der lange verschollene Spiegeldrache, der das junge Mädchen als neuen Novizen annimmt. Dadurch hat sich Eonas Position in ungeahnte Höhen verschoben, denn sie ist nun, ebenso wie der geheimnisvolle Lord Ido, ein herrschendes Drachenauge und nur dem Kaiser selbst untergeben. Dies passt Ido natürlich überhaupt nicht ins Konzept und so beginnt er mithilfe seiner Drachenmagie, Eonas Vergangenheit zu erforschen...
Eona freundet sich kurz darauf mit dem Kaisersohn an und ahnt noch nicht, dass sich bereits ein Netz aus Verrat und Intrigen um sie spinnt, und tödliche Folgen haben könnte...

"Eona- Drachentochter" ist der Auftaktband einer neuen, spannend geschriebenen Fantasyserie, die in einer chinesisch anmutenden Welt spielt. Regenten, Drachen und Waffen erinnern stark an das ehemalige Kaiserreich.
Vorweg gleich mal die Punkte, die mir weniger gefallen haben: Zum ersten wäre da der sehr verwirrend geschriebene Anfang des Buches. Der Leser wird bombadiert mit der Erläuterung der einzelnen Drachen und wie sie zueinander stehen usw. Das ist zwar alles interessant, hätte aber auch kürzer gestaltet werden können. Der zweite Punkt ist der leider fehlende zweite Handlungsstrang. Die Autorin lenkt ihr Augenmerk nur auf Eona. Dadurch nimmt sie sich viel Handlungsspielraum und Spannung.
Ansonsten gibts eigentlich nichts zu meckern. Die Charaktere sind gut gewählt und interessant, die Story in den Folgebänden gut ausbau,- und weiterführbar. Die Drachen geben der Geschichte noch das gewisse etwas.

Mein Fazit: Ein guter erster Teil, der viel zu bieten, allerdings auch Schwächen hat. Die Autorin wird es aber sicher verstehen, diese kleinen Schönheitsfehler in den Folgebänden auszumerzen. Ich wünschte mir mehr solche Auftaktbände...
Bleibt nur zu hoffen, dass die Folgebände nicht lange auf sich warten lassen... Empfehlenswert für all jene, die chinesisch angehauchte Geschichten mögen.


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