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Rezensionen verfasst von
GODFATHER "fantasybuch.net Rezensent" (Linz)

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Der Krähenturm: Roman
Der Krähenturm: Roman
von Kerstin Pflieger
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser als der erste Teil!, 26. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Krähenturm: Roman (Taschenbuch)
Nachdem Icherios Ceihn eine Mordserie aufgedeckt hat und nebenbei in einen Untoten verwandelt wurde, ist er wieder nach Karlsruhe zurückgekehrt, um zur Ruhe zu kommen.
Als er bei einer seiner Erkundungstouren durch die Stadt das Tagebuch seines ermordeten Freundes findet, hat sein Ausruhen ein abruptes Ende. Icherios beginnt mit den Nachforschungen und findet heraus, dass auch sein Freund für den Ordo Occulto gearbeitet hat. Die letzte Spur führt nach Heidelberg. Gut, dass er von seinem Mentor genau dorthin geschickt wird, um einem lang ersehnten Wunsch nachzugehen- Medizin zu studieren.
Icherios lernt auf dem Weg nach Heidelberg ein seltsames Wesen kennen, das ihm einiges über Medizin erzählt. Auch am Ziel seiner Reise trifft er allerhand seltsame Gestalten, darunter einen altbekannten Vampir, der ihn vor der ersten Mondnacht warnt, in der sich das Untote Wesen in Icherios zeigen wird'
Auf der Heidelberger Universität macht er sich mit seiner Besserwisserei auch bei den Professoren keine Freunde. Doch das Medizinstudium rückt in den Hintergrund, als Icherios wieder einmal von seltsamen Leichenfunden erfährt und diesen auch auf den Grund gehen will. Doch dahinter steckt viel mehr, als er sich in seinen kühnsten Träumen vorstellen könnte' und wie passt eigentlich der mysteriöse Hexenjäger in die Geschichte?

Ich habe bereits das erste Buch von Kerstin Pflieger regelrecht verschlungen- der zweite Teil über den etwas eigenen Ordo Occulto- Mitarbeiter Icherios Ceihn hat mich genauso gefesselt. Man merkt bereits nach den ersten paar Seiten, dass die Autorin mit viel Herzblut schreibt und immer das Maximum aus sich herausholt. Mit Icherios hat sie einen Charakter erschaffen, der zwar schon jetzt enorm interessant ist, aber auch viele Ausbaumöglichkeiten bietet.
Die Story ist von der ersten Seite an spannend und zieht den Leser sofort in seinen Bann. Die rasanten Handlungswechsel und die neu eingeführten Personen, darunter viele skurrile Gestalten, machen das Buch zu etwas besonderem. Vor allem der Umstand, dass Icherios und seine kleine Ratte den Keim eines Untoten in sich tragen, macht diese Charaktere zu Recht zu den Hauptpersonen.
Die Intrigen und Beziehungen zwischen den Charakteren passen sehr gut in die Geschichte und lassen viel von den nächsten Teilen erwarten, falls es in Zukunft welche geben sollte.

Mein Fazit: Eine rasante, mit herausragenden Charakteren gespickte Geschichte, die nicht nur spannend, sondern auch noch dazu stellenweise sehr lustig geschrieben ist. Der wahre Kern der Sache kristallisiert sich erst sehr spät im Buch heraus, was das Lesevergnügen aber in keinster Weise schmälert.
Ich hoffe, dass Kerstin Pflieger nicht zu lange mit neuen Teilen auf sich warten lässt. Wegen einiger sehr blutrünstigen Stellen würde ich das Buch aber erst Lesern ab 16 Jahren empfehlen.
Freunde von leichten Mysterythriller, die auch gerne mal laut auflachen, kommen hier voll auf ihre Kosten.


Portal des Vergessens
Portal des Vergessens
von Stephan R. Bellem
  Broschiert
Preis: EUR 14,95

5.0 von 5 Sternen Spannend bis zum Ende, 19. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Portal des Vergessens (Broschiert)
Peter ist ein wohlhabender Geschichtsstudent, der seine Eltern bei einem schweren Autounfall verloren hat. Erinnern kann er sich aber nicht daran, darum wird er von der Psychotherapeutin Dr. Wünschler betreut. Seine Amnesie ist aber nicht das Einzige, das Peter keine Ruhe lässt. Jede Nacht wird er von Albträumen geplagt, die in einer mittelalterlich anmutenden Welt spielen und sich immer um ein ungleiches Brüderpaar drehen. Das kuriose daran ist, dass Peter diese Episoden immer aus der Sicht von Vryn, dem jüngeren Bruder erlebt, und diese immer an den letzten anknüpfen.
Peter kann sich einige Zeit später kaum noch zwischen Traum und Realität unterscheiden. Seine Therapeutin ist darüber alles andere als erfreut und verschreibt dem jungen Studenten Tabletten, die diese verrückten Träume unterdrücken sollen. Doch nach ein paar traumlosen Nächten sehnt sich Peter wieder nach seiner weit entfernten Welt, setzt die Tabletten ab und begibt sich wieder nach Melaras- mit tragischen Folgen. Er verfällt immer tiefer in den Wahn, Vryn zu sein. Selbst seine Freundin ist sich nicht mehr so sicher, wie sie mit der Sache umgehen soll.
Als jedoch eine junge Frau in mittelalterlichen Klamotten wie aus dem nichts in Peters Nähe erscheint, etwas von Vryn und Vorlokk faselt und kurz darauf festgenommen und in die Irrenanstalt eingeliefert wird, ist sich der junge Student nicht mehr ganz so sicher, welche Welt denn nun real ist'

'Portal des Vergessens' ist das mittlerweile fünfte Buch von Stephan Bellem und hat diesmal nichts mit Kanduras zu tun. Das Buch ist eine gesunde Mischung aus klassischer Fantasygeschichte und der Welt des 21. Jahrhunderts. Die heikle Gratwanderung zwischen den Dimensionen bzw. Zeitepochen ist dem Autor bestens gelungen.
Die Charaktere sind ganz klar in Gut und Böse aufgeteilt, passen sehr gut ins Buch und wirken nicht gekünstelt oder hölzern. Es ist sehr interessant zu lesen, wie Peter sich immer tiefer in eine Mittelalterwelt hineinträumt und dadurch seinen Bezug zur Realität zu verlieren droht.
Spannungstechnisch wird dem Leser einiges geboten- ob nun in Peters Traumwelt, wo es mit Schwert und Axt zur Sache geht, oder in seiner Stadt, in der er es mit einem Handtaschenräuber und ärgerem konfrontiert wird. Nur der finale Endkampf war mir ein bisschen zu überhastet geschrieben. Ich hatte das Gefühl, dass der Autor unbedingt unter 300 Seiten bleiben wollte. Dafür gibt's einen Abzug in der B- Note.

Mein Fazit: Ein wiederum gut gelungenes Buch, in dem Herr Bellem erstmals auch das Mittelalter in die Realwelt fließen lässt und es mehr denn je versteht, den Leser mit starken Charakteren, Story und Spannung bei Laune zu halten.
Trotzdem würde ich mir einen neuerlichen Ausflug nach Kanduras sehr freuen.
Empfehlenswert für alle, die gerne zwischen den Welten pendeln'


Während ich schlief: Roman
Während ich schlief: Roman
von Anna Sheehan
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,00

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mitreissendes Sci-Fi Drama, 26. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Während ich schlief: Roman (Taschenbuch)
Rose Fitzroy ist mit ihrem Leben vollauf zufrieden. Ihre Eltern haben Geld ohne Ende und ihr Freund liebt sie über alles. Krankheiten und andere unangenehme Dinge überspringt sie, indem sie sich in eine Stasisröhre legt und in Tiefschlaf versetzen lässt. Doch eines Tages soll alles anders als geplant kommen'
Erst 62 Jahre später wird Rose von einem ihr völlig Unbekannten, jungen Mann aus der Stasis geholt. Sie fragt ihn nach ihren Eltern und muss nach einem kleinen Aufklärungsgespräch erfahren, dass sie bereits verstorben sind. Zum Glück ist Rose aber auch die Alleinerbin von UniCorp, dem milliardenschweren Konzern ihres Vaters.
Nach einigen Tagen beginnt die erst 16 Jährige, die Scherben ihrer Vergangenheit zu sortieren. Leider ist auch ihr damaliger Freund, der ihr ewige Treue geschworen hatte, verschwunden, und auch nicht übers Internet aufzufinden. Der Geschäftsführer von UniCorp ist natürlich auch alles andere als freundlich zu der jungen Dame, die seinen Posten überflüssig macht. Zu guter Letzt versucht noch ein in einen Roboter transformierter Mensch, Rose zu töten. Sie kann dem Anschlag nur knapp entkommen.
Sie findet sich in einer Welt wieder, in der sich nicht nur Technik und Gebäude, sondern auch die Sprache stark verändert hat. Rose sehnt sich nach ihrer Stasisröhre, doch Aufgrund der letzten Vorkommnisse fürchtet sie um ihr Leben'

Das Cover des Buches sieht eigentlich wie ein typisches Vampirschnulzenwerk aus, die gerade den Büchermarkt überschwemmen. Darum habe ich lange gebraucht, mich zum Kauf zu entschließen. Gott sei Dank wurde ich mit einer sehr guten, spannenden und vor allem ausgewogenen Geschichte belohnt, bei der es wenig zu meckern gibt.
Das Hauptaugenmerk liegt ganz klar auf Rose, der Hauptperson, die aus ihrer gewohnten Umwelt gerissen wird und sich in einer futuristischen Zukunft wiederfindet. Ihre Probleme, sich in die neue Situation einzufügen, sind gut beschrieben und binden den Leser so ans Buch, dass man es in einem Zug durchlesen muss.
Leider wurde an Charakteren etwas gespart, diese sind aber gut ausgearbeitet. Bei einigen weiß man nicht gleich, ob man sie mögen oder hassen soll. Besonders der Menschen- Cyborg bringt viel Spannung ins Buch.

Mein Fazit: Ein sehr gutes, eher dem Science Fiction Genre einzuordnendes Buch, das mich auf ganzer Linie begeistern konnte. Die interessanten Charaktere, die ausgewogene Storyline, die ständig zwischen Spannung und Drama hin und her pendelt und die kleine, nicht zu sehr aufdringliche Romanze machen 'Während ich schlief' zu einem Werk, das aus der Masse heraussticht.
Lesenswert für all jene, die eine gute Mischung aus Sci-Fi und Drama mögen. Absolut empfehlenswert!


Die Kathedrale der verlorenen Dinge: Roman
Die Kathedrale der verlorenen Dinge: Roman
von David Whitley
  Taschenbuch

3.0 von 5 Sternen Kann dem Vorgänger in keinster Weise das Wasser reichen, 23. Januar 2012
Mark und Lily lebten bis vor kurzem noch in Agora, einer Stadt, in der bittere Armut herrscht. Die einzige Möglichkeit, dort Geld für das Allernötigste zu verdienen ist es, seine Träume zu verkaufen.
Die beiden Halbwüchsigen gerieten in Agora in einen Strudel aus Intrigen und falsche Beschuldigungen und suchten ihr Heil in der Flucht. Doch auch der Wald, in dem sie sich wiederfinden, birgt viele Gefahren'
Viele Wochen irren Mark und Lily nun schon durch den dichten Wald. Ihre Nahrungsvorräte sind schon lange aufgebraucht und auch die Stimmung zwischen den Beiden ist alles andere als freundlich. Mark nimmt es seiner Begleiterin immer noch übel, ihn aus der Stadt gelockt zu haben. Eines Nachts wird ihr Lager von einem riesigen Tier überfallen und Lily schwer verletzt. Ihre Rettung zeigt sich in Form eines mysteriösen Fremden, der die Bestie erlegt, sich aber sofort wieder aus dem Staub macht. Obwohl seine Begleiterin im Sterben liegt, verfolgt Mark den Fremden, um ihn um Hilfe für Lily zu bitten. Nach einigen Minuten trifft er aber auf zwei weitere Unbekannte, die sich bereiterklären, ihm und seiner Freundin zu helfen. Also machen sie sich auf den Weg ins nahe Dorf Aecer.
Einige Tage später haben sich Mark und Lily von ihren Blessuren erholt und werden den Dorfbewohnern vorgestellt. Die beiden können es nicht fassen, dass sie für die geleistete Hilfe nichts bezahlen müssen, da dies in Agora so gehandhabt wird. Sie können nicht fassen, wie nett und fürsorglich die Dorfbewohner sind und beschließen, sich ihnen einige Zeit anzuschließen.
Doch die vermeintliche Dorfidylle verflüchtigt sich schnell, als Mark von Albträumen heimgesucht wird, die ihn sogar bis in die Realität verfolgen. Die Dorfvorsteherin erklärt Lily, was mit Menschen passiert, die von den Albträumen geplagt werden- doch das will Lily mit allen Mitteln verhindern'

'Die Kathedrale der verlorenen Dinge' knüpft direkt an die Geschichte von 'Die Stadt der verkauften Träume' an. Man sollte also den Vorgängerband unbedingt gelesen haben.
Lily und Mark sind am Anfang des Buches noch zerstritten, können ihr Abenteuer aber nur gemeinsam meistern- mit einigen Umwegen. Und genau darum dreht sich das Buch. Die Umwege oder besser gesagt die Schwierigkeiten, mit denen es die Beiden zu tun bekommen, sind allesamt schwer zu meistern. Zum Glück hat der Autor immer die passende Lösung parat, wenn auch teilweise etwas schwer nachzuvollziehen. Zum Beispiel die Szene im Sumpf ist viel zu kurz und auch ein bisschen übertrieben. Will aber nicht näher darauf eingehen, um den Lesern nicht die Spannung zu verderben.
Die Story ist im Großen und Ganzen recht ansprechend und spannend. Nur die Rückblicke und Träume sind an einigen Stellen etwas verwirrend, da auch die beiden Hauptpersonen eingebunden sind. Die neu eingeführten Personen sind allesamt interessant und mysteriös, vor allem die Dorfbewohner und ihr Priester. Daneben verblassen sogar die beiden Hauptpersonen. Der zweite Minihandlungsstrang, der sich in Agora abspielt, schneidet sich mit den Rückblenden- was für zusätzliche Verwirrung sorgt.
Mein Fazit: Ein nicht ganz rund zu lesendes Buch, das zwar mit guten Charakteren aufwarten kann, im Großen und Ganzen aber nicht mehr als mittelmäßig ist. Vielleicht kann der Autor ja die Geschichte im nächsten Buch noch herumreißen.


Alterra - Der Krieg der Kinder: Roman (PAN)
Alterra - Der Krieg der Kinder: Roman (PAN)
von Maxime Chattam
  Gebundene Ausgabe

5.0 von 5 Sternen Hätte gerne weitergelesen..., 18. Dezember 2011
Die Gemeinschaft der Drei hörte auf zu existieren, als Tobias von einer Schattengestalt in eine unbekannte Welt verschleppt wurde. Nur mit knapper Not konnten sich Matt und Ambre auf die Insel der Pans retten. Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt den Kindern aber nicht, da die grausame Königin Malronce und ihre rechte Hand, der Torvaderon riesige Heere der Zyniks um sich scharen und alle Kinder vernichten wollen. Die einzige Chance, die den verbliebenen Kindern noch bleibt, ist eine Karte, die sich auf Ambres Haut befindet. Doch um diese entschlüsseln zu können, muss sie mit einer anderen Karte verglichen werden. Leider befindet sie sich tief in Malronces Reich'
Matt und Ambre nutzen ihre kostbare Zeit, um die Pans zu unterstützen, ihre wachsenden Fähigkeiten, Alterationen genannt, so weit auszubilden, dass sie im bevorstehenden Krieg eingesetzt werden können. Leider führt der übermäßige Gebrauch der Fähigkeiten zu Ohnmachtsanfällen und im schlimmsten Fall zum Tod.
Ambre entdeckt durch Zufall, dass die Käfer des 'Skaraheers' die Alterationen verstärken und sich die Kinder gleichzeitig schneller erholen, wenn sie einige der Krabbler in der Hosentasche mitführen. Da die Zeit drängt, werden alle Pans mit Skarabäen ausgerüstet und aufgefordert, sich schnellstmöglich zum Aufbruch bereit zu machen, denn Angriff ist bekanntlich die beste Verteidigung. Doch die dunkle Königin hat eine Armee auf die Beine gestellt, die jenseits jeder Vorstellungskraft ist'
Wider Erwarten erwacht Tobias in einer finsteren Höhle, in der viele Pans hausen. In unregelmäßigen Abständen bekommen die Kinder Besuch einer unbeschreiblichen Kreatur, die immer den ängstlichsten verspeist. Tobias will sich nicht mit seinem Schicksal abfinden, findet einen Weg aus der Höhle und erfährt zufällig, um wen es sich beim Torvaderon handelt'

Der dritte Teil der 'Alterra'- Reihe befasst sich, wie die meisten Abschlussbücher zum Großteil mit Kampfhandlungen. Außerdem kann ich mir einige Gemeinsamkeiten mit der 'Herr der Ringe'- Trilogie nicht verkneifen: Die Helden reisen zu zweit tief ins Feindesgebiet; es handelt sich, ähnlich wie bei den Hobbits um Kinder, also Kleinwüchsige; sie werden auf ihrer Reise von einem Freund verraten und zu guter Letzt können sie nach getaner Mission auf einem geflügelten Wesen fliehen. Außerdem kommt die letzte Schlacht um die Burg dem Kampf bei 'Helms Klamm' sehr nahe. Den riesigen, lebendigen Wald samt Bewohner möchte ich auch noch erwähnen.
Doch obwohl es viele Gemeinsamkeiten mit verschiedenen Werken des Genres gibt, schreibt Maxime Chattam seine Geschichte in einer so besonderen Weise, dass sich der Leser nicht daran stört. 'Der Krieg der Kinder' beweist, dass Bekanntes, gemischt mit frischen Ideen eine fantastische Geschichte ergeben kann, die keine Wünsche offen lässt. Dazu kommen noch die unzähligen, sehr gut entwickelten Charaktere, Locations und Storywendungen, die mit dezent eingesetzten magischen Komponenten abgerundet werden.
Mein Fazit: Es gibt selten Bücher, bei denen Kampfhandlungen, Charaktere und Storyline so ausgewogen eingesetzt sind, dass man als Leser keinen einzigen negativen Punkt zu bemängeln hat. 'Der Krieg der Kinder' ist so ein Juwel, das ich ausnahmslos jedem ans Herz legen möchte- auch Genreneulingen.
Ich hoffe immer noch, dass sich der Autor dazu entscheidet, weitere Bücher rund um diese fantastische Welt zu schreiben.


Fabelheim: Die Schattenplage
Fabelheim: Die Schattenplage
von Brandon Mull
  Broschiert

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fabelheim vor dem Aus?, 13. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Fabelheim: Die Schattenplage (Broschiert)
Seth und Kendra haben in Fabelheim während ihrer Schulferien schon viele Abenteuer erlebt, doch dieses Mal scheint das Reservat für Fabelwesen aber verloren zu sein'
Seth hält sich selten an die Verbote seines Großvaters- er macht lieber Geschäfte mit seinen beiden Satyrfreunden. Sie versprechen ihm jede Menge Gold, wenn er sie mit Batterien für ihren Fernseher versorgt. Das Gold befindet sich im Besitz winziger Kreaturen, weit im Inneren des Reservats- womit der Junge wieder einmal sämtliche Regeln bricht. Am Ort des Begehrs angekommen, scheinen sich einige der winzigen Wesen in etwas Böses verwandelt zu haben. Die ansonsten friedlichen Kreaturen bekämpfen sich- das Interessante daran ist aber, dass alle guten Winzlinge bei Hautkontakt zu bösen umgewandelt werden.
Seth erzählt seinem Großvater jedoch nichts davon, um einer Strafe zu entgehen. Als am nächsten Tag einige böse wirkenden Feen in den Garten des Herrenhauses kommen und alle Blumen , die sie berühren, verwelken lassen, beichtet Seth seinen kleinen Goldraubzug. Sein Opa ist darüber sehr beunruhigt und beginnt, der dunklen Bedrohung auf den Grund zu gehen. Schnell muss er erkennen, dass sich die 'Seuche' rasend schnell ausbreitet und alle Bewohner Fabelheims bedroht sein könnten.
Als sich sogar ein Satyr und zwei Freunde der Familie nach einer Berührung der dunklen Elfen in Schatten verwandeln, wird allen klar, dass Fabelheim vor der Vernichtung steht und zu allem Übel auch noch ein alter Bekannter dahinter stecken könnte. Die einzigen, die das riesige Reservat noch retten können, sind wieder einmal Seth und Kendra'

Der dritte Teil der Fabelheim-Reihe steht den beiden ersten in nichts nach- im Gegenteil. Die Charakterentwicklungen von Seth und Kendra wurden in den ersten beiden Teilen zur Genüge bearbeitet. In 'die Schattenplage' konnte sich Brandon Mull voll und ganz auf den Storyaufbau konzentrieren und hat es wieder einmal geschafft, mich zwei Tage lang an sein Buch zu fesseln.
Zur gut gelungenen Geschichte, die eigentlich alles zu bieten hat, was ein gutes Buch braucht, gesellen sich noch jede Menge neuer Kreaturen, darunter Zentauren, Dryaden und sogar Drachen. Fans der ersten Stunde werden außerdem viele alte Bekannte treffen und einige neue kennenlernen. Besonders Tannu, Coulter und der mysteriöse Sphinx, bei dem man nicht weiß, auf welcher Seite er steht, verleihen dem Buch zusätzlich Würze.
Das einzige Manko ist, dass man die beiden vorhergegangenen Teile unbedingt gelesen haben sollte, um der Geschichte folgen zu können. Doch spätestens nach den ersten Seiten von 'Fabelheim' ist man der Magie des Reservats verfallen und ist begierig darauf, mehr darüber zu erfahren.

Mein Fazit: Ein wiederum gutes 'Fabelheim' Abenteuer, das von der ersten bis zur letzten Seite spannend bleibt, starke Charaktere und unzählige Kreaturen beinhaltet und sehr flüssig zu lesen ist.
Die englische Originalserie besteht aus fünf Teilen, was mich für die nahe Zukunft positiv stimmt.


Schwarzes Prisma: Roman - [Die Licht-Saga 1] (Licht-Saga (The Lightbringer), Band 1)
Schwarzes Prisma: Roman - [Die Licht-Saga 1] (Licht-Saga (The Lightbringer), Band 1)
von Brent Weeks
  Broschiert
Preis: EUR 15,00

5.0 von 5 Sternen Auftakt einer brillanten, neuen Trilogie, 5. Dezember 2011
Viele Magier, so genannte Chromaten, die die verschiedenen Farben des Lichts zu Zauber verweben können, leben in den sieben Satrapien. Die meisten beherrschen ein oder zwei Farben, doch Gavin Guile, der hohe Lord Prisma, beherrscht sie alle, inklusive Infrarot und Ultraviolett.
Damit ist er Imstande, mächtige Magie zu wirken, um seine Untertanen zu beschützen oder gegeben falls einen Krieg zu führen. Als er eines Tages erfährt, dass er einen Sohn haben soll, reist Gavin sofort dorthin, wo er seinen Spross vermutet'
Kip lebt mit seiner Mutter und seinem älteren Bruder in einer kleinen Stadt. Er ist von rundlicher Statur und besitzt die Gabe, sich vollkommen zu blamieren, wenn es sich um Liebesdinge handelt. Dafür wird er auch von seinen Freunden gehänselt und aufgezogen. Dies ändert sich aber, als seine Heimatstadt von den Truppen des selbst ernannten Königs Garadul niedergebrannt und jeder Mensch darin grausam abgeschlachtet wird. Kip muss auch den Tod seiner Mutter mit ansehen.
Er sucht sein Heil in der Flucht, wird aber von einem Chromat des Königs angegriffen. Instinktiv versucht er, dem Zauber zu entgehen und entdeckt dabei seine Fähigkeit, Licht zu wandeln'
Karis ist Gavin Guiles beste und loyalste Leibwächterin, die vor einiger Zeit sogar mit ihm verlobt war. Sie hegt für ihren Herrscher noch immer Gefühle und weiß, dass auch er so denkt. Als sie jedoch erfahren muss, dass Gavin während ihrer Verlobung einen Sohn gezeugt haben soll, veranlasst sie dazu, das Band zu durchtrennen und eigene Wege zu gehen'

'Schwarzes Prisma' ist mein erster Kontakt mit den Büchern von Brent Weeks. Ich wurde wider Erwarten mit einer wundervollen Geschichte belohnt und ärgere mich noch immer darüber, meine Zeit mit mittelmäßigen Werken vergeudet zu haben. Doch nun zurück zum Buch.
Die Geschichte spielt in einer mir sehr arabisch angehauchten, mit einigen mittelalterlichen Komponenten versehenen Welt, die auch Schusswaffen zu bieten hat. Die Story baut auf den drei Hauptsträngen von Kendra, Gavin Guile und seinem Bastardsohn Kip auf, die sich kreuz und quer durch das Buch schlängeln, verbinden und wieder trennen. Doch nicht nur diese drei Protagonisten machen das Buch aus, sondern auch die unzähligen Nebendarsteller, die alle ihren Teil zur Geschichte beitragen.
Besonders gut gelungen ist die politische Verstrickung der Personen untereinander, gespickt mit Freundschaften, Intrigen und sogar Mord. Vor allem letzteres geht einigen Darstellern sehr leicht von der Hand. Das Buch ist von der ersten Seite an so spannend geschrieben, dass man es kaum mehr aus der Hand legen kann. Die negativen Seiten sind die etwas zähe Einführung der Verhältnisse im Land, die vielen zu merkenden Personen und die Erklärung, wie welches Lichtspektrum verwoben werden muss.
Mein Fazit: Eine herrlich erfrischend geschriebene Fantasygeschichte mit enorm ausgefeilten Charakteren und einer Story, die nicht besser sein könnte. Ausnahmslos für jeden Fantasyleser zu empfehlen! Mehr Buch geht fast nicht mehr.


Höllennacht: Thriller
Höllennacht: Thriller
von Stephen Leather
  Taschenbuch

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Höllisch guter Mysterythriller, 13. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Höllennacht: Thriller (Taschenbuch)
Jack Nightingale war vor einigen Jahren ein angesehener Polizist. Bis er angeblich einen Mann, der seine Tochter über Jahre missbraucht hat, aus einem Hochhauszimmer geworfen hat. Jack kann sich daran nicht erinnern. Er wurde aus dem Polizeidienst entlassen und finanziert nun seinen Lebensunterhalt mehr schlecht als recht als Detektiv. Als er eines Tages erfährt, dass sein leiblicher Vater gestorben ist und ihm ein Herrenhaus hinterlassen hat, ändert sich das Leben von Jack von Grund auf- nicht nur zum Positiven.
Im ererbten Haus, das sich als riesiges Anwesen herausstellt, befindet sich kein einziges Möbelstück. Nur das Zimmer, in dem sich sein Vater mit einer Schrottflinte erschossen hat, scheint vor kurzem noch bewohnt gewesen zu sein. Außerdem ist das gesamte Anwesen mit unzähligen Kameras ausgestattet.
Einige Tage später findet Jacks Freund eine geheime Türe, die in den Keller führt. Außer einigen Monitoren für die Videoüberwachung befinden sich auch tausende Bücher, die sich ausschließlich über okkulte Themen und Beschwörungsformeln drehen.
Jack entdeckt außerdem einen Umschlag, der ihn zu einem Schließfach führt. In diesem befindet sich eine DVD, die ihm erklärt, dass seine Seele einem Teufel verkauft wurde und der Handel an seinem 33 Geburtstag vollzogen wird. Ihm bleiben also nur rund 3 Wochen'
Jack kontaktiert einige Leute, die in seinem früheren Leben wichtige Rollen gespielt haben. Kurz nach den Treffen sterben diese auf mysteriöse Weise. Und jeder hinterlässt die gleiche erschütternde Botschaft: Der Teufel wird dich holen, Jack Nightingale'

Der Roman beginnt wie ein normaler Krimi. Jack wird als Berater zu Rate gezogen, kann aber das kleine Mädchen nicht retten. Danach beginnen seltsame Dinge um ihn zu geschehen. Zuerst verliert er seinen Posten bei der Polizei. Danach sterben die Menschen in seinem Umkreis wie die Fliegen und zu guter Letzt ist seine Seele schon einem Teufel versprochen.
Ab den ersten 40 Seiten entwickelt sich das Buch zu einem Mysterythriller, der den Leser voll und ganz in seinen Bann schlägt. Die Story entwickelt sich sukzessive, bis sie in einem unerwarteten Feuerwerk endet.
Der Hauptdarsteller ist alles andere als blass. Alles dreht sich um ihn, auch der einzige Handlungsstrang. Schade eigentlich, denn durch einen zweiten Hauptcharakter und dazu passende Gegenhandlung wäre die Geschichte noch spannender geworden.

Mein Fazit: Ein gemächlich beginnender Mysterythriller, der schnell Fahrt aufnimmt und den Leser mit Spannung und okkulten Komponenten, gemischt mit einer gut durchdachten Storyline zu begeistern vermag. Vielleicht gibt's ja eine Fortsetzung. Offen genug wäre der Schluss ja.
Für Leute, die selbst auch gerne Tischchen rücken und eine Vorliebe für okkult angehauchte Geschichten haben, genau die richtige Lektüre.


Der Dämon des Kriegers
Der Dämon des Kriegers
von Ari Marmell
  Taschenbuch

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mittelmäßiger Einstiegsband..., 13. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Dämon des Kriegers (Taschenbuch)
Vor vielen Jahren war Cerris noch unter dem Namen 'Schrecken des Ostens' bekannt. Er und seine Armee aus Ogern, Hexen, Söldnern und anderen Rassen zogen eine Schneise aus Verwüstung und Tod durch das Land Imphallion. Als der Kriegsfürst jedoch erkannte, dass er sein Ziel nicht erreichen konnte, beendete er den Krieg und verschwand, ohne Spuren zu hinterlassen'
Heute lebt Cerris mit seiner Frau und seinen beiden Kindern auf einem Bauernhof. Das Landleben hat seinen einst gestählten Körper verändert. Nichts erinnert noch daran, dass er einst der grausame Kriegsfürst war.
Doch die Landidylle währt nicht lange, denn als einige Soldaten seine Tochter entführen, ist Cerris dazu gezwungen, wieder zu kämpfen. Die Entführer sind bald eingeholt und überwältigt. Aus dem letzten lebenden Soldaten presst er noch wertvolle Informationen heraus, bevor er ihm den Garaus macht. Die Informationen sind nicht das, was er sich erwünscht hatte. Ein mächtiger Zauberer versucht dort erfolgreich zu sein, wo Cerris einst gescheitert ist.
Also ist der etwas eingerostete Kriegsfürst gezwungen, den Plan des Zauberers zu vereiteln, da dieser sonst das Reich zerstören könnte. Diesen Plan in die Tat umzusetzen erfordert viel gute Planung, die Rekrutierung alter Freunde und das Wiedererlangen eines verfluchten Gegenstands, der Cerris einst mit Macht erfüllte'

Dieses Buch hat mir meine Rezension nicht leicht gemacht, da es phasenweise extrem spannend, stellenweise gähnend langweilig und mit vielen verwirrenden Zeitsprüngen bzw. Rückblenden versehen ist, was den Lesefluss nicht positiv beeinflusst. Die Geschichte ist gut durchdacht und mit vielen verschiedenen Fantasyrassen veredelt.
Der Autor hat mit diesem Werk zwar nicht das Rad neu erfunden, eingefleischte 'old school' Fantasyliebhaber werden aber viel Freude damit haben. Vor allem, da man an vielen Stellen das Gefühl hat, so etwas ähnliches schon einmal gelesen zu haben. Dadurch stellt sich ein 'kenn ich- ist aber gut'- Gefühl ein.
Leider ist der Hauptcharakter zu durchschaubar und agiert an einigen Stellen einfach nur dämlich. Auch einen zweiten Handlungsstrang sucht man vergebens. Man merkt im Laufe der Geschichte auch, dass der Autor Erfahrung mit Rollenspielen hat, weil viele Situationen- wie das Rekrutieren der Gefolgsleute und Zauberbeschreibungen so ablaufen, als wären sie einem Game entsprungen. Was nicht unbedingt schlecht ist.
Mein Fazit: Eine etwas blutleerer Hauptcharakter, der in einer vorgefertigten Rollenspielwelt versucht, die Welt zu retten. Die Nebendarsteller sind das Highlight des Buches. Alles in allem ein mittelmäßiger erster Teil, der mich nicht so richtig zum Weiterlesen bewegen konnte.
Dafür ist das Buch auch als Einzelwerk lesbar- muss man aber nicht'


Die Inseln des Ruhms 1: Die Wissende
Die Inseln des Ruhms 1: Die Wissende
von Glenda Larke
  Taschenbuch

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Weder Gut noch Schlecht, 19. September 2011
Glut Halbblut ist seit Geburt an mit einer seltenen Gabe gesegnet: sie kann Magie sehen. Außerdem ist sie immun gegen dunkle Magie. Doch da sie ein Mischling ist, ist sie auf den Inseln des Ruhms weniger als ein Hund wert'
Glut muss für ihre Auftraggeber eine Sklavin ausliefern. Das stellt sich als schwieriger als erwartet heraus, denn erstens muss die Frau erst einmal gefunden werden und zweitens scheint es auch ein mächtiger Dunkelmagier auf die Sklavin abgesehen zu haben. Leider versteht es dieser sehr gut, nicht entdeckt zu werden.
In Gorthen- Nehrung nimmt Glut Kontakt zu alten Freunden auf, die ihr einige Hinweise auf den Verbleib der gesuchten Person geben. Ein alter Bekannter, den sie auch körperlich anziehend findet, erklärt sich dazu bereit, ihr auf ihrer Suche behilflich zu sein.
Schneller als Glut es begreifen kann, passieren schreckliche Dinge: Menschen sterben in ihrer Umgebung; gute Bekannte stellen sich als Verräter heraus und zu guter Letzt gerät sie selbst in die Gefangenschaft des Dunkelmagiers.
Nur mit Glück und ihren Schwertkampfkünsten schafft die junge Dame es immer wieder, sich aus misslichen Lagen zu befreien- bis sie erkennt, wer sich hinter der Maske des Dunkelmagiers verbirgt und welche Ziele er eigentlich verfolgt'

Die 'Inseln des Ruhms'- Rezension, besonders die Zusammenfassung war für mich eine Herausforderung; zumal das Buch an einigen Stellen so langweilig war, dass ich es am liebsten beendet hätte- zwei Seiten später war es wieder so spannend, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Obwohl die Hauptperson einen gut ausgebildeten Charakter darstellt, fand ich Glut einerseits zu naiv; andererseits konnte sie reihenweise Leute vermöbeln und sogar töten.
Auch die Nebenpersonen haben mich nicht vom Hocker gerissen. Dies liegt vielleicht daran, dass einige zu kurz eingesetzt wurden, andere schlicht und einfach uninteressant waren.
Die Story wiederum ist gut ausgearbeitet, teilweise spannend und bietet viel Potenzial und Handlungsspielraum für die Folgebände. Die Dialoge werden wahrscheinlich keinen Preis erhalten, sind aber stellenweise recht witzig geschrieben.
Hab nicht ganz verstanden, was der Briefverkehr zwischen den Kapiteln sein soll, zumal er in einer ganz anderen Zeit spielt. Vielleicht blieb mir auch nur der Sinn verwehrt.

Mein Fazit: Ein solider erster Band, der nicht herausragend, aber auch nicht schlecht war. Hoffentlich kann die Autorin bei den Folgebänden die langweiligen Stellen etwas kürzen und einige neue, interessantere Charaktere einbauen- dann wird's gut.
Fans der Bücher von Trudi Canavan dürften mit diesem Buch genau richtig liegen.


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