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Rezensionen verfasst von
GODFATHER "fantasybuch.net Rezensent" (Linz)

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Skque Haltegriffkonsole Joypad Griffhalter Bar für Sony PSP Vita in schwarz
Skque Haltegriffkonsole Joypad Griffhalter Bar für Sony PSP Vita in schwarz
Wird angeboten von Skque DE
Preis: EUR 1,54

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für den Preis wirklich spitze, 29. Dezember 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Der relativ Preisgünstige Skque- Griff (€7,90 in Österreich) für die PS-Vita hat mich voll überzeugt. Das Ding lässt sich spielend leicht auf das Handheld aufklicken und wackelt keinen Millimeter.
Die beiden Kameras und das hintere Touchfeld bleiben frei. Die Vita liegt dadurch viel besser in der Hand. Die beiden Schultertasten sind auch gut bedienbar.
Leider hat die Griffkonsole keine Gummierung, was aber nicht weiter stört, da sie angenehm rauh sind.

Die gute Verarbeitung, der Preis und die leichte Montage sprechen für diesen Haltegriff und kann von meiner Seite aus allen Langzeitspielern empfohlen werden.


Kells Legende. Clockwork Vampire 01
Kells Legende. Clockwork Vampire 01
von Andy Remic
  Broschiert
Preis: EUR 9,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viel vergebenes Potenzial, 13. Oktober 2012
Viele Jahre ist es her, seit Kell als unerschrockener Krieger mithilfe seiner blutgebundenen Axt die Kreaturen der Finsternis zerschmettert hat. Seit dieser Zeit kennt jedes Kind die Legende von Kell…

Heute lebt der gealterte Kell zurückgezogen in einem kleinen Haus. Besuch bekommt er nur von Nianna, seiner Enkelin, die er auch finanziell unterstützt.
Eines Tages erwacht Kell aus einem unruhigen Schlaf und spürt die Gefahr sofort, die vor seiner Haustüre lauert. Wie in seinen besten Tagen hechtet der noch nicht ganz eingerostete Krieger zu seiner Axt. Sekunden später explodiert seine Eingangstüre und einige seltsame, weißhäutige Gestalten betreten sein Domizil. Kell fackelt nicht lange und streckt seine angriffslustigen Widersacher kurzerhand nieder. Aus ihren Wunden sickert weißes Blut. Der alte Krieger ahnt bereits, wer ihm nach seinen Leben trachten könnte.
Aus Angst um seine Enkelin stürmt Kell aus seinem Haus, um kurz darauf mit einer seltsamen Kälte konfrontiert zu werden. Einige erfrorene Menschen auf der Straße lassen ihn nichts Gutes ahnen.
Die wahre Grausamkeit des Feindes offenbart sich dem Krieger erst, als es schon fast zu spät ist, etwas dagegen zu unternehmen.
Die Kämpfe, die ihm noch bevorstehen, werden das Schicksal der Menschen entscheiden- doch Kell ist des Kämpfens leid…

Ich habe lange auf Kells Legende gewartet- und wurde leider enttäuscht.
Das liegt nicht nur an der vorhersehbaren und etwas spannungsarmen Story, sondern auch an allem anderen.
Die Charaktere, vor allem Kell und seine Gefährten, harmonieren nicht so, wie ich es von anderen Büchern gewohnt bin. Die ständigen Sticheleien auf der einen und das schon fast blinde Vertrauen auf der anderen Seite machen das Personengefüge etwas unglaubwürdig. Auch Kells Enkelin und ihre Freundin agieren alles andere als intelligent. Ihre Naivität nervt nach einigen Seiten gewaltig.
Nur der eigentliche Widersacher ist ein kleines Licht am Protagonistenhimmel, wenn auch nur bedingt, da er seine Gegner trotz Gitterstäben unbewacht lässt- was sich in Büchern oder Filmen immer rächt.
Die Storyline läuft linear und man hat immer das Gefühl, alles schon irgendwo einmal gelesen zu haben. Neues sucht man, bis auf die weißblütigen und die Maschinengegner vergebens.
Das Buch hat viele gute Ansätze, die kurz darauf aber wieder ins Mittelmäßige abdriften.

Mein Fazit: Kells Legende ist eine Aneinanderreihung von langweiligen Kapiteln, bei der weder die Story, noch die Charaktere überzeugen können. Die Idee des Buches an sich wäre ja nicht schlecht. Was der Autor jedoch daraus gemacht hat, kommt nicht über die Mittelmäßigkeit hinaus.
Schade, da wäre von der Thematik mehr drin gewesen.

Obwohl ich vom Buch sehr enttäuscht wurde, gebe ich dem Nachfolgeband trotzdem die Chance, mich noch umzustimmen.
Vielleicht reißt Andy Remic die Geschichte ja noch herum…


Messias-Maschine: Roman
Messias-Maschine: Roman
von Chris Beckett
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Alles schon einmal gesehen bzw gelesen, 1. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Messias-Maschine: Roman (Taschenbuch)
In einer fernen Zukunft werden Wissenschaftler von religiösen Fanatikern überall auf der Erde verfolgt und sogar hingerichtet. Mit einer kleinen Ausnahme- der Stadt Illyria. Dort regiert die Wissenschaft mit all ihrer Technik.
George ist einer der illyrischen Wissenschaftler mit einer Vorliebe für Roboterfrauen. Fast jeden Tag besucht er einschlägige Bordelle, die diese speziellen Dienste anbieten. Besonders angetan hat es ihm Lucy, eine Roboterfrau nach seinem Geschmack, in die er sich auch nach einigen Liebesnächten verliebt.
Er bittet seine Mutter, ihm zu Rate zu stehen, doch diese verbringt ihre Lebenszeit lieber im so genannten SenSpace- eine virtuelle Realität, die es dem User sogar erlaubt, einen künstlichen Körper zu steuern. Also bleibt ihm nichts anderes übrig, als seine Gefühle zu zügeln und sich weiterhin mit Lucy zu treffen. Die Roboterdame entwickelt nach einiger Zeit eine Art Bewusstsein, behält dies aber aus Angst vor einer Neuprogrammierung für sich. Nur George weiht sie in ihr Geheimnis ein.
Überglücklich beschließen die Beiden aus Illyria zu flüchten.
Doch als sich nach geglückter Flucht die Tore der Stadt schließen, und Lucys Verhalten nach jedem Kontakt mit Menschen immer merkwürdiger wird, begreift George erst, wie lebensbedrohlich die Welt außerhalb seiner Heimatstadt geworden ist…

Hab die ersten paar Seiten mit viel Vorfreude zu lesen begonnen. Als sich nach 50 Seiten noch immer nicht viel getan hat, bin ich ein wenig skeptisch geworden. In so einem Fall denkt man sich meistens: Wird schon noch besser- ist ja ein Debütroman. Leider hat sich das Wow-Gefühl bis zum Ende nicht so richtig einstellen wollen.
Gründe dafür gibt es einige: Da wäre zum ersten der mir sehr unsympathisch erscheinende Hauptcharakter George, der in fast allen Situationen enttäuscht hat. Er wirkt einfach viel zu oberflächlich und hölzern. Sogar seine Dialoge sind alles andere als spannend.
Auch die Story an sich konnte mich nicht überzeugen. Es gibt fast keine Szenen, die ich nicht schon einmal gelesen oder gesehen habe. Da dürfte sich der Autor an einigen Büchern und Filmen bedient haben.
Die Wortwahl ist gut, die Geschichte flüssig zu lesen aber leider für meine Verhältnisse nicht spannend genug. Außerdem hat mir die Tatsache, dass die Technologie auf dem gesamten Planeten gehasst wird, es aber trotzdem eine Stadt gibt, die sich ausschließlich dadurch identifiziert, nicht so recht ins Konzept passen wollen.
Das gesamte Buch war meines Erachtens sehr unrund.
Positiv zu werten wäre die Mutter von George, die sich total in ihrer eigenen Welt verloren hat und Lucy, die mit ihren neu gewonnenen Gefühlen und Weltansichten einfach nicht zurechtkommen will.

Mein Fazit: Ein blasses Buch, das mich weder mit dem Hauptcharakter, noch mit einer spannenden Storyline überzeugen konnte. Ich hatte immer das Gefühl, in einem anderen Buch bzw. Film zu sein.

Freunde von Filmen und Büchern, die sich mit KI beschäftigen, könnte Messiasmaschine begeistern.
Alle anderen lassen lieber die Finger davon.


Jake Djones und die Hüter der Zeit: Roman
Jake Djones und die Hüter der Zeit: Roman
von Damian Dibben
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unverschämt spannend, 24. September 2012
Jake Djones ist seines Wissens ein ganz normaler, 14jähriger Junge. Als er jedoch eines Tages von einem mysteriösen Fremden entführt und in die Zentrale des Geheimbundes der Geschichtshüter gebracht wird, erfährt er, dass in ihm doch etwas Besonderes schlummert.
Er hat die seltene Gabe, sich mehr oder minder frei durch die Zeit bewegen zu können. Und genau deswegen benötigt der Geheimbund seine Hilfe.
Jake hat bisher geglaubt, seine Eltern führen ein wenig erfolgreiches Sanitärgeschäft. In Wirklichkeit sind sie Geheimagenten und seit einiger Zeit im 16. Jahrhundert verschollen. Die Geschichtshüter befürchten, Jakes Eltern könnten von Prinz Xander Zeldt gefangen gehalten werden, da sie dessen Plan, die Weltordnung zu verändern, verhindern wollten.
Nun liegt es an Jake, Vater und Mutter zu suchen und nebenbei noch die Welt, so wie er sie bisher gekannt hat, zu retten. Hilfe bekommt er von einem bunt zusammengewürfelten Haufen aus Geheimagenten, die aus den verschiedensten Zeitepochen stammen.
Also beginnt das Abenteuer von Jake Djones im Venedig des 16. Jahrhunderts, wo er bereits erwartet wird…

Jake Djones und die Hüter der Zeit von Damian Dibben ist zwar in gewisser Weise ein Jugendbuch aber für mich das bisherige Highlight des Jahres 2012!
Der Autor hat es geschafft, eine fantastische Mischung aus „Timemachine“, „Harry Potter“ (wohlgemerkt ohne Magie) und dem jungen Indiana Jones zu erschaffen. Eigentlich fehlt aber jeglicher Vergleich, da Jake Djones einfach etwas ganz Besonderes ist.
Ich hatte beim Lesen das Gefühl, einen Film im Kino anzuschauen- so lebendig ist das Buch geschrieben.

Die Story bewegt sich durch viele Epochen der Erdgeschichte und verlangt den Charakteren einiges ab. Apropos Charakter: obwohl Jake und seine aus einigen Jahrhunderten zusammengewürfelte Begleitmannschaft erst 14 bzw. 16 Jahre alt sind, agieren sie in der Geschichte äußerst erwachsen.
Das einzige Manko ist Jakes schlagartige Mutation vom Schuljungen zum draufgängerischen d'Artagnan.
Ansonsten gibt’s in keinster Weise irgendetwas zu meckern.

Mein Fazit: Ein bestechend gutes Buch, das dem Leser keine Verschnaufpause gönnt, eine gesunde Mischung aus Spannung und Charakterentwicklung bietet und mit vielen bekannten Bauwerken aufwarten kann.

Dieses Buch muss einfach gelesen werden!


Die Mechanik des Herzens: Roman
Die Mechanik des Herzens: Roman
von Mathias Malzieu
  Broschiert
Preis: EUR 12,99

3.0 von 5 Sternen Bin hin und hergerissen, 4. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Mechanik des Herzens: Roman (Broschiert)
Jack ist ein Junge, der bei seiner Geburt auf dem Gipfel von Arthurs Seat in Edinburgh mit einem schweren Herzfehler geboren wurde. Seine Hebamme, die auch in mechanischen Dingen bewandert ist, pflanzt dem Säugling eine Kuckucksuhr als Herzschrittmacher ein.
Als er sich unsterblich in die Tänzerin Acacia verliebt, gerät seine Welt aus den Fugen, da ihm ein sadistisch veranlagter Mitschüler verbietet, sie anzusehen. Jack wird daraufhin in eine Schlägerei verwickelt und verletzt seinen Kontrahenten schwer.
In Panik lässt er den Jungen im Dreck liegen und läuft schnurstracks zu seiner Hebamme. Leider hat die Polizei sich an seine Fersen geheftet. Seine Hebamme überredet ihn zur Flucht nach Frankreich.
Dort soll er den nächsten Uhrmacher aufsuchen, der sein mechanisches Herz wieder aufziehen kann.

Also flüchtet Jack mit dem Schlüssel zu seiner Kuckucksuhr Hals über Kopf aus Edinburgh und begibt sich auf eine fantastische Reise quer durch Europa, bei der er interessante Leute trifft und stets dem Ruf seines Herzens folgt…

Die Mechanik des Herzens ist eine wunderbare Geschichte, die sich nicht nur um die Liebe an sich dreht, sondern auch um ihre Schattenseite. Liebeskummer kann ein Herz schon gehörig aus dem Gleichgewicht kommen lassen.
Obwohl mir die Wortwahl von Mathias Malzieu äußerst gut gefällt, hat das etwas dünn geratene Büchlein einige negative Eigenschaften. Erstens ist Jack eigentlich viel zu jung, um alleine durch Europa zu reisen. Außerdem weiß man eigentlich schon früh, wo die Geschichte hinführen wird.
Dazwischen gibt’s einige langweilige Stellen.
Leider hat mir auch der Hauptcharakter nicht das gegeben, was ich erhofft hätte. Im Vergleich zu den Nebendarstellern wirkt er sehr blutleer und gefühlskalt. Vielleicht war das aber auch die Absicht des Autors.
Positiv zu werten ist die oben angesprochene Wortgewalt von Herrn Malzieu und die düstere Atmosphäre im Buch. Man denkt an einigen Stellen, in einem Tim Burton Film gelandet zu sein.
Schräge Charaktere und die eingepflanzte Kuckucksuhr sind noch das Sahnehäubchen.

Dieser Roman ist sicher nicht für jedermann geschrieben. Es gehört schon eine gehörige Portion Vorstellungskraft und der Hang zur Absurdität dazu, sich im Buch wohlzufühlen.

Mein Fazit: Ein interessantes Buch, das auf widersprüchliche Meinungen stoßen dürfte. Zum einen phasenweise sehr interessant, andererseits auch über viele Seiten langweilig. Bin mir immer noch nicht sicher, was ich von dieser Geschichte halten soll.
Gut und auch wiederum doch nicht. Aber lest es einfach selbst. Wer weiß, vielleicht hat der eine oder andere genau auf dieses Buch gewartet. Meines war es jedenfalls nicht.

Freunde von Tim Burton Filmen dürften hier voll auf ihre Kosten kommen!


Die Inseln des Ruhms 3: Die Magierin
Die Inseln des Ruhms 3: Die Magierin
von Glenda Larke
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Abschlussbuch, 9. August 2012
Glut Halbblut hat es mit der Hilfe ihrer Gefährten Gilfeder und Flamme geschafft, den Dunkelmagier Morthred vom Antlitz der Welt zu tilgen. Doch die Bedrohung ist noch lange nicht vorbei. Obwohl alle Menschen, die durch Dunkelmagie in Vögel verwandelt wurden, wieder ihren ursprünglichen Körper besitzen und Morthreds dauerhafte Flüche gebannt wurden, lebt ein Funke der Verderbtheit weiter. Und zwar in Flammes ungeborenem Kind.
Sollte dieses Kind das Licht der Welt erblicken und erwachsen werden, würde dies eine neuerliche Herrschaft der finsteren arkanen Künste zur Folge haben.
Glut und Gilfeder haben ihre Freundin aber noch nicht ganz aufgegeben und hoffen, den Keim des Bösen doch noch zu vernichten, und Flamme wieder auf den Weg der Rechtschaffenheit bringen zu können.
Leider ist Flamme schon viele Meilen weit entfernt und bedient sich bereits der immer stärker werdenden Dunkelmagie in ihr, um eine ganze Stadt zu versklaven.
Um Morthreds letzte Teufelei noch vereiteln zu können, ist höchste Eile geboten.

Mit 'Die Magierin' endet Glenda Larkes Trilogie rund um die Zauberin Flamme und ihren Freunden.
Obwohl die Freunde in diesem Buch ja zu einer Art Widersacher werden.
Die Geschichte an sich ist, bis auf ein paar sehr zäh zu lesenden Passagen, recht spannend geschrieben.
Grund dafür ist auch der völlig neue Handlungsstrang, der sich um einen jungen Gezeitenreiter dreht, dessen Dorf auch von Morthreds Dunkelmagie bedroht wird.
Es wird nicht mehr so viel gekämpft als im Vorgängerband, dafür steht die Magie ganz klar im Vordergrund. Und das in großem Stil.
Die Charaktere entwickeln sich, außer Flamme natürlich, nicht wirklich weiter. Besonders der Heiler Gilfeder agiert stellenweise sehr dämlich und naiv.

Das Ende war mir ein bisschen zu überhastet. Hätte ruhig ein paar Seiten mehr vertragen.
Die Kapitel sind wieder aus der Sicht des jeweiligen Charakters geschrieben. Das hat mich schon in den ersten beiden Teilen ein wenig gestört.
Dafür gibt es in diesem Band nicht nur den Haupthandlungsstrang, sondern ein paar mehr, was der Geschichte viel mehr Tiefe verleiht.

Mein Fazit: Ein durchaus gutes Buch, das ein paar kleine Schwächen hat, es aber durchaus verdient hat, gelesen zu werden.

Ich freue mich schon auf neues Lesefutter von Frau Larke.


Das Lied von Eis und Feuer 02: Das Erbe von Winterfell
Das Lied von Eis und Feuer 02: Das Erbe von Winterfell
von George R.R. Martin
  Taschenbuch
Preis: EUR 15,00

5.0 von 5 Sternen Hat den Vorgängerband tatsächlich noch getoppt!, 29. Juli 2012
Lord Eddard Stark kennt seinen Freund und König Robert Baratheon seit Kindheitstagen als athletischen Krieger. Doch der Alkohol hat ihn schwer verändert. Leibesfülle und Müßiggang bestimmen nun sein Leben.
Dennoch steht er zu seinem König, als dieser ihn bittet, das Amt der Hand zu übernehmen. Dafür muss Eddard jedoch nach Königsmund reisen und seine gesamte Familie in Winterfell zurücklassen...

Jon Schnee wurde von seinem Vater zur Nachtwache geschickt, um dort seinen Dienst zur Bewachung der Mauer anzutreten. Er arbeitet hart und wird nach anfänglichen Reibereien von seinen Kameraden respektiert. Jon wird auch die Ehre zuteil, dem Meister der Mauer als Kämmerer zu dienen und wird von ihm in viele Geheimnisse der Nachtwache eingeweiht...

Bran ist kurz nach Neds Abreise aus seinem komatösen Zustand erwacht, erinnert sich an den Unfall jedoch nicht mehr. Leider wird er nie wieder laufen können, da seine Wirbelsäule irreparable Schäden davongetragen hat. Zudem plagen den kleinen Stark äußerst real wirkende Albträume...

Tyrion wurde von Catelyn Stark gekidnappt und fristet sein Dasein in einer halb offenen Zelle der Wolkenfestung. Die Anschuldigungen gegen ihn scheinen erdrückend, doch als Catelyns Schwester den kleinen Halbmann um sein Leben kämpfen lassen will, setzt sich ein unbekannter für Tyrion ein...

Daenerys hat sich in ihr Schicksal als Gemahlin Khal Drogos eingefügt und spürt sogar unerklärliche Gefühle für ihn. Sie fühlt sich in seiner Nähe sicher und geborgen. Als sie ihre Schwangerschaft spürt, erfährt sie, dass dieses Kind der Prophezeiung nach in naher Zukunft über das gesamte Reich herrschen wird...

Ich war vom ersten Teil der Reihe schon so dermaßen begeistert, dass ich es nicht für möglich gehalten habe, eine Qualitätssteigerung zu erfahren. Das Erbe von Winterfell ist aber genau das.
Gründe dafür gibt es zur Genüge. Zum Beispiel die unzähligen Hauptcharaktere, die sich im Laufe der Geschichte im ganzen Land verteilen und neue, interessante Leute treffen, die später selbst zu wichtigen Personen werden.
Diese unglaubliche Komplexität aus Charakteren und dichter Story machen dieses Buch aus. Action und Spannung kommen natürlich auch nicht zu kurz.
Es ist schwer, eine kurze Inhaltsangabe zu verfassen, da man nicht zu viel verraten möchte. Allerdings müsste ich, um dem Werk gerecht zu werden, schon einige Seiten schreiben.
Die Dialoge tragen ihren Teil zum Gesamtwerk bei. Mal schön formuliert, mal ruppig und aggressiv, dann wieder dreckig und anrüchig, wie in Tyrions Fall.
Es fällt dem Leser außerdem sehr schwer, sich einen Lieblingscharakter auszusuchen- es sind einfach zu viele interessant.
Das Einzige, was mir noch ein bisschen fehlt, ist die Magiekomponente. Normalerweise wird in mittelalterlich angehauchten Werken immer kräftig gezaubert. Vielleicht kommt das ja noch in den nächsten Teilen.
Man schlägt dieses Buch auf und taucht in eine fantastische Welt ein, bei der alles möglich zu sein scheint. Sogar eine 180 Grad- Wende der Charaktere.

Mein Fazit: Eine Buchserie, die neue Maßstäbe setzt und aufgrund der dichten Story, der unzähligen Charaktere und dem Gesamtfeeling den Vergleich mit anderen namhaften Fantasybuchreihen nicht zu scheuen braucht. Hatte bisher selten ein so spannendes, hochkomplexes und durch und durch korruptes Fantasybuch in der Hand.

Wer Das Lied von Eis und Feuer nicht lesen will, ist selbst schuld!


Magna Mater: Roman
Magna Mater: Roman
von E.W. Heine
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,99

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Rhetorisch hui, ansonsten pfui, 28. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Magna Mater: Roman (Gebundene Ausgabe)
Fast die gesamte Erde ist Mitte des dritten Jahrtausends durch viele vom Menschen und der Natur verursachten Katastrophen nahezu unbewohnbar geworden.
Die letzten verbliebenen Menschen leben auf Seeland, einer kleinen Inselgruppe auf der Südhalbkugel. Religion, Liebe und Krieg wurden kurzerhand abgeschafft, um die neue Gesellschaft sicher in die Zukunft zu führen. Regiert wird der Inselstaat von der großen Mutter, der sogenannten Magna Mater.
Während die geistige Führerin immer älter wird, werden die restlichen Inselbewohner künstlich Jung gehalten. Nur zu Fortpflanzungszwecken wird es einigen Mädchen gestattet, die Geschlechtsreife zu erlangen. Dann werden sie mit den männlichen Partnern auf eine entlegene Insel gebracht, um Kinder zu zeugen. Doch anstatt ihren Nachwuchs selbst auszutragen, wird ihre Leibesfrucht entnommen und künstlich aufgezogen. Die Mütter sterben kurz darauf und überlassen den heranwachsenden Föten ihren Platz in der Gesellschaft.

Morituri ist eine Ordensfrau und hat keinerlei Kontakt mit den Verjüngungsmitteln. Alle Ordensfrauen altern in normalem Tempo und wenn sie viel Glück haben, übernehmen sie einmal selbst das Amt der Magna Mater. Morituri ist generell anders. Sie beginnt, die Regeln der neuen Gesellschaft zu hinterfragen.
Als sie eines Tages einen halbtoten Mann aus dem Meer fischt, ihn pflegt und sogar mit ihm schläft, ändert sich ihr Leben schlagartig. Am nächsten Morgen ist der Fremde verschwunden und Morituri schwanger. Da Ordensfrauen die fleischlichen Freuden aber untersagt sind, macht sie sich auf die Suche nach dem Unbekannten, um ihm das Kind zu überlassen. Was sie auf ihrer Reise erfährt, erschüttert ihre Weltanschauung, denn alles was sie bisher für die Wahrheit gehalten hat, ist schlichtweg gelogen...

E.W.Heine hat mit Magna Mater einen Roman geschrieben, der einerseits rhetorisch erste Sahne ist, andererseits aber auch viele langweilige Seiten beinhaltet.
Und genau diese Wortgewandtheit wertet das Buch um einiges auf, da es eine wahre Fundgrube für neue Zitate ist. Bereits nach der ersten Seite ist man von dieser Magie der Worte gefesselt.
Leider kann dies über die vielen Längen, die sich oft dahinziehen, nicht hinwegtrösten.
Eine langweilige Stelle bleibt auch langweilig, wenn sie schön ausformuliert ist.
Auch die Personen, von denen es nicht allzu viele gibt, agieren nicht immer so geschmeidig, wie man es eigentlich gewohnt ist, sondern viel zu hölzern.
Die Story hingegen ist eigentlich ganz brauchbar, bis auf ein paar kleine Logikfehler:
Es gibt zwar keinen Gott mehr, die Menschen der neuen Ordnung beten aber trotzdem zum 'kleinen Gott', der sich wahrscheinlich in Mikroorganismen, Bakterien und Viren definiert.
Außerdem sterben die Mütter nach dem Geschlechtsakt, was einer Wiederbevölkerung der Erde nicht zugutekommt.
Interessant ist, dass eine neue Ordnung ohne Religion und Liebe auch nicht so recht zu funktioniert scheint. Woran soll man da noch glauben?

Mein Fazit: Ein Bollwerk der Rhetorik, die aber nicht über die blutleeren Charaktere, die unzähligen langweiligen Passagen und den vielen kleinen Ungereimtheiten hinwegtrösten kann.
Die Ansätze sind gut, der Feinschliff lässt aber sehr zu wünschen übrig.

Alles in allem eine eher schwache Darstellung, wie das Leben aussehen könnte, wenn die Welt fast unbewohnbar geworden ist.


Jagged Alliance: Schattierungen von Rot
Jagged Alliance: Schattierungen von Rot
von I. M. Wong
  Broschiert
Preis: EUR 9,95

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Söldnerveteranen in Buchform, 25. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wir schreiben das Jahr 1995. Serbien und Kroatien sind nach einem langjährigen Krieg endlich bereit, die Waffen zu senken und über eine friedliche Zukunft nachzudenken.
Leider gibt es eine kleine serbische Freischärlergruppe, die dagegen etwas einzuwenden hat. Mit kleineren Anschlägen und einem brutalen Übergriff, bei dem unzählige feindliche Soldaten ermordet werden, wollen sie den nahenden Friedenspakt sabotieren. Damit aber nicht genug; Auch eine gefährliche Massenvernichtungswaffe soll sich in ihren Händen befinden und sogar eingesetzt werden...

Kyle 'Shadow' Simmons, Cynthia 'Fox' Guzzman und Igor Dolvich sind Söldner der Gruppierung A.I.M. und haben schon in vielen Kriegen und Geheimaufträgen zusammengearbeitet.
Ihr aktuelles Ziel ist es, nach Kroatien zu reisen und Informationen zu sammeln, ob an den Gerüchten einer Massenvernichtungswaffe etwas dran ist.
Nach einigen Tagen der Observation werden sie tatsächlich fündig. Innerhalb eines Gebäudekomplexes haben sich einige feindliche Söldner verschanzt, die eine alte Scheune bewachen.
Igor und seine Gefährten infiltrieren kurzerhand die Stellung der Soldaten und setzten die Waffe außer Gefecht. Leider lässt sich diese nicht kategorisieren, da sie nicht in der Datenbank der A.I.M.
gelistet ist. Im Gebäude entdecken die drei Söldner Unmengen an geheimen Dokumenten und Faxausdrucken. Was sie darin erfahren, lässt sie schaudern, denn dies ist nicht die einzige Waffe der Kriegstreiber; Und ihr Ziel beschränkt sich nicht nur auf Serbien und Kroatien...

Vorweg muss ich mich zu einem ehemaligen 'Jagged Alliance 2'- Süchtigen bekennen. Ich liebe dieses Spiel. Besonders die einzigartigen Charaktere und ihre Akzente.
Und drei dieser Söldner sind die Hauptpersonen in 'Schattierungen von Rot'.
Igor, Shadow und Fox waren schon im Spiel immer in meiner Party und spielen auch im Buch die Hauptrollen. Igor hat sogar seinen sehr eigenen russischen Akzent verpasst bekommen.
All jene, die das Game kennen wissen, wovon ich rede.
Leider fehlt mein Lieblingszitat 'Ich stolz sein', was mir noch mehr Lesespaß bereitet hätte.
Aber egal- das Buch ist von der ersten Seite an spannend, hat in der Mitte einen kleinen Hänger und dreht zum Finale hin nochmal kräftig auf.
Natürlich darf man bei einem Buch zu einem Game auf keine Nobelpreisliteratur hoffen, unterhaltsam sind die knapp 330 Seiten aber allemal.
Gameveteranen werden sich sofort wohlfühlen und in Erinnerungen schwelgen.
Die Story behandelt die Zeitspanne von ein paar Tagen- in denen allerhand passiert.
Die Dialoge sind dem Game entsprechend kurz gehalten und teilweise sogar sehr amüsant.
Ich hätte mir ein paar mehr A.I.M.- Söldner gewünscht. Vielleicht gibt's ja ein Wiedersehen in den nächsten Teilen?

Mein Fazit: Ein solides Buch, das mit altbekannten Charakteren, kurzen und knackigen Dialogen und einer guten Story das Herz jedes Jagged Alliance- Fans höher schlagen lässt. Leider ist das Werk viel zu kurz- hätte gerne noch ein paar Hundert Seiten gelesen.
Ich bin schon gespannt auf die folgenden Teile, wenn denn die Verkaufszahlen es erlauben...

Achtung Spoiler! Der Cliffhanger am Ende des Buches verrät, dass sich der Folgeband (falls es einen geben wird) nach Arulco verlagern wird.


Drachengold: Roman
Drachengold: Roman
von Naomi Novik
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die Luft ist vorerst mal raus, 24. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Drachengold: Roman (Broschiert)
Will Laurence und sein Himmelsdrache Temeraire wurden unehrenvoll aus der Armee seiner Majestät entlassen, weil sie Napoleon, und damit dem Feind geholfen haben, eine furchtbare Drachenseuche zu verhindern.
Seitdem leben die beiden in ihrem weit entfernten Exil in Australien. Wills Leben plätschert so vor sich hin und Temeraire hat damit begonnen, sich einen Pavillon zu errichten.
Sie werden aus ihrer Lethargie gerissen, als sie Besuch von einem alten Bekannten bekommen, der Will eine freudige Botschaft übermittelt. Er und sein Drache sollen rehabilitiert und wieder in die königliche Armee eingegliedert werden. Vorausgesetzt, sie erfüllen einen heiklen Auftrag, der sie an den anderen Rand der Erde führt; und zwar nach Südamerika, genauer gesagt nach Brasilien.

Seine beiden Drachenfreunde Kulingile und Iskierka schließen sich der Expedition kurzerhand an. Leider sind für die drei Drachen nicht genügend Leute zur Verfügung. Außerdem wechseln einige Besatzungsmitglieder von Temeraire zu Iskierka, was dem Himmelsdrachen nicht so recht in den Kram passen will.
Einige Tage später werden die drei Giganten auf ein Schiff verladen und ab geht's in Richtung Brasilien. Die Reise verläuft ereignislos, bis ein heftiger, mehrere Tage dauernder Sturm die Besatzung aus dem Häuschen bringt und diese dafür sorgt, dass ihr schwimmender Untersatz dem Meer überlassen werden muss.
Also machen sich die Drachen mitsamt Zusatzgepäck in Form von unzufriedenen Matrosen auf, nach Südamerika zu fliegen.
Am Ende ihrer Kräfte schaffen es Temeraire, Iskierka und Kulingile gerade noch auf ein großes Schiff.
Leider gehört es den Franzosen und hat selbst gepanzerte Kreaturen geladen'

Ich habe die Serie rund um den Drachen Temeraire bisher mit Freuden gelesen und konnte es nicht erwarten, endlich Drachengold zu lesen. Nach den ersten, sehr langweiligen 100 Seiten begann ich aber zu zweifeln, ob das nur rund 400 Seiten starke Buch an die spannenden Geschichten der Vorgängerbände anknüpfen kann.
Leider musste ich feststellen, dass Drachengold den ersten 6 Büchern nicht mal ansatzweise das Wasser reichen kann.
Es gibt zwar ein, zwei ganz brauchbare Passagen; auf die gesamte Geschichte aufgerechnet fallen diese aber nicht ins Gewicht. Naomi Novik versteift sich in diesem Band viel zu sehr auf die genauen Beschreibungen verschiedener Situationen und Landschaften. Dabei hat sie aber völlig vergessen, eine sinnvolle Storyline auszuarbeiten. Die nichtigen Dinge ziehen sich in die Länge, die wichtigen werden im Zeitraffer nur grob umschrieben.
Nichts ist geblieben von Temeraires Bissigkeit oder Laurences Tatendrang.
Das im Klappentext so grausam beschriebene Inkareich ist in der Geschichte nicht gerade berauschend. Bis auf ein paar wenige Seiten ist auch dort nicht viel los.
Positiv zu werten ist ein kurzes Drachenduell, das ruhig länger hätte dauern können- das war's aber auch schon wieder.

Mein Fazit: Temeraire und Will haben noch nie so blass ausgesehen. Spannung oder eine durchdachte Storyline sucht man vergebens. Das Gute daran ist aber, dass man sich nur 400 Seiten lang durch die zähe Geschichte quälen muss.
Ich bin aber guter Dinge, dass die Folgebände wieder an die guten ersten Teile anknüpfen werden.

Für die weitere Handlung ist dieses Buch sicher wichtig- aber nur selten spannend- schade.


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