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LoVe BoOks

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The Fall of Five (Lorien Legacies Book 4) (English Edition)
The Fall of Five (Lorien Legacies Book 4) (English Edition)
Preis: EUR 2,99

12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gier ist geil. 3 Sterne für ein mittelmäßiges Buch, 0 für die Abzocke, 4. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Manchmal bereue ich es, meine Bücher nur noch im Kindle-Format zu lesen: Meinen ipod kann ich leider nicht guten Gewissens gegen die Wand schleudern, wenn mir danach ist. Bei Fall of Five hatte ich dieses Bedürfnis gleich mehrfach.
*Achtung kleine Spoiler*
Wirklich viel ist da nicht zu sagen zum Plot. Es gibt endlich ein Wiedersehen mit Sam. Die Garde hängen die meiste Zeit in Nines Appartment rum und trainieren. Ella wird von schrecklichen Albträumen geplagt und muss einige schmerzhafte Wahrheiten über sich erfahren. Die Garde finden Five. Wieder einmal sitzen alle nahezu ratlos vor ihren Truhen und versuchen vergeblich deren Inhalt zu entschlüsseln. Deshalb ist es umso unverständlicher, dass die endlich wiedervereinten Garde sich schon wieder trennen um eine Truhe zu holen. Das hat ja letztes Mal schon so gut geklappt^^. Erneut gibt es neue Legacies. Zwischendurch werden fleißig Mogs niedergemetzelt. Buch endet bei 89% und danach bekommt man wiedermal Werbung für die Lost Files auf's Auge gedrückt.
Storyentwicklung bei dem Ganzen? Minimal.
Seit Buch Nummer eins sind 4 Jahre vergangen, doch in Johns Welt ist mehr oder weniger alles beim Alten. Nimmt man die ganzen Actionszenen raus, bleibt nicht mehr viel übrig. Das Erzähltempo ist hoch, doch man hofft vergeblich darauf, dass der Plot mal irgendwohin führt. Beim gefühlt hundertsten Mog-Angriff ist das nur noch langweilig, v.a. da die Garde schlichtweg zu viele Legacies bekommen haben. Waren John und Six im ersten Teil noch völlig überfordert und haben eine vergleichsweise kleine Attacke nur knapp überlebt, schlachten sie inzwischen Mogs ab, als gäbe es nichts Leichteres. Gähn. Dass ein Charakter es da schafft, sich umbringen zu lassen - noch dazu da es zwei Heiler unter den Garde gibt - ist schon ein ganz großes Kunststück. Die Szene war einfach nur ärgerlich. Und die Entwicklungen um Five sind leider allzu vorhersehbar.
Charakterentwicklung? Nahezu null.
Immerhin: Sarah hat es satt, die Damsel in Distress zu sein, und nimmt bei Six Unterricht in Sachen Feuerwaffen. Bei ihren und Johns Szenen bekommt man dennoch häufig Brechreiz. Ähnlich wie bei einer hier nicht genannten Vampirsaga wird die Liebe des Lebens häufig beschworen und zelebriert - aber wirklich gespürt habe ich nichts davon. John macht einmal mehr auf Möchtegernalpha, aber einen Plan hat er nicht wirklich.
Six wird abgehakt, was ihr egal ist, weil sie weiß, dass sie nicht so herzzereiiißende Gefühle für John hat, wie Sarah. Naja, sie hat ja noch Sam, der sie offen anhimmelt. Würg. Mein Lieblingscharakter findet dieses Mal nahezu überhaupt nicht statt. Ich war auf die Interaktionen zwischen ihr und Nine mit am meisten neugierig, aber die beiden wechseln kaum ein Wort und es gibt nur ein ganz kurzes Duell der angeblich stärksten Kämpfer. Chance vertan.
Überhaupt ist Nines Rolle zum arroganten und geistig offenbar etwas beschränkten Dummschwätzer verkommen. Ja, er stellt sich beim Training von Marina und Eight ganz gut an. Aber seine Auseinandersetzungen mit Five sind an Dummheit einfach nicht mehr zu überbieten. Nicht dass die anderen sich viel intelligenter anstellen würden...
Marina, Ella und Eight sind die Charaktere, die mich eigentlich am wenigsten interessieren, die sich hier aber noch am ehesten entwickeln. Vor allem das Ende lässt einen hoffen, dass Marina in Zukunft nicht mehr viel mit der kleinen Klosterschülerin gemeinsam haben wird, als die wir sie kennengelernt haben.
Die Erzählweise? Lustlos. Und das ganze Gefluche nervt!
Der rotierende Erzählstil zwischen Sam, John und Marina funktioniert für mich nur in einer einzigen, wirklich gut geschriebenen Trainingsszene. Ansonsten hören die drei sich immer genau gleich an und man weiß (zumindest in der Kindleversion, die keine versch. Schriftarten hat) häufig eine halbe Seite lang nicht, wer denn gerade dran ist. Dass selbst Marina inzwischen flucht, wie ein Seemann, passt nicht zu ihrem Charakter und überhaupt sind die ganzen Kraftausdrücke ziemlich infantil. Es scheint, als wollte der Autor verzweifelt versuchen ,cool` zu klingen. Die Atmosphäre ist trist, die Dialoge platt, die Erzählweise größtenteils einfach lustlos.
Nach einem Jahr Wartezeit war ich enttäuscht. Vor allem, weil The Rise of Nine schon so weit hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben war. Ich dachte, es handelt sich bei Pittacus Loren" um einen weiteren tiefen Fall eines Jugendbuchautors. Korrumpiert von der Lust am Geldverdienen zieht er die Serie so weit wie möglich in die Länge und schreibt fleißig unnötige aber zusätzliche Kohle bringende Novellen, anstatt Arbeit in die Entwicklung eines ordentlichen Buches zu stecken.
Ein wenig Recherche bringt aber sehr schnell ans Licht, dass hinter der Abzocke von vornherein System steckt. Der Herausgeber Full Fantom Five wurde - vom kommerziellen Megaerfolgen zahlreicher Jugendfantasyreihen inspiriert- mit dem einzigen Ziel gegründet jungen Erwachsenen so viel Cash wie möglich aus der Tasche zu ziehen. Die Autoren sind meist Studenten, die einen Vorschuss von Sage und Schreibe 250 Dollar bekommen, nicht namentlich genannt werden und jederzeit gekündigt werden können. Gründer ist der Autor James Frey, der zweifelhafte Berühmtheit dadurch erlangt hat, dass er von Oprah Winfrey live im Fernsehen auseinander genommen wurde, weil er in seinen Memoiren "A million little pieces" mehrfach dreist gelogen hatte. Frey ist auch Autor von Fall of Five. Jobie Hughes, der anderen Part von "Pittacus Lore", ist wie bereits beim letzten Band nicht mehr mit von der Partie. Wenn man die Bücher so vergleicht hätte Frey lieber versuchen sollen Hughes zu halten. Denn was der Typ zu vergessen scheint, ist, dass er vor allem durch weitere Filme wirklich Geld verdienen können hätte. Dazu hätte es aber halt tatsächlich eine halbwegs in sich geschlossene Handlung gebraucht...
Oh Dear, ganz ehrlich: Ich hatte nach The Fall of Five ohnehin keine große Lust mehrweiterzulesen. Aber diesem zwielichtigen Studenten ausbeutenden Gierhammel weiter Geld in den Rachen zu schieben ist mir zuwider. Nach zwei unterhaltsamen und vielversprechenden Büchern mit tollen Charakteren ist es zwar wirklich schade, aber für mich heißt es an dieser Stelle: Goodbye Johnnyboy.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 18, 2014 5:26 PM MEST


Game Change [EU Import]
Game Change [EU Import]
DVD ~ Julianne Moore

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut brilliant!, 8. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Game Change [EU Import] (DVD)
Politprofi Steve Schmidt rettet im praktisch letzten Moment mit einer gut geplanten Strategie unter dem Slogan "Country First" die Nominierung des bis dahin abgeschlagenen John McCains als Präsidentschaftskandidat der Republikaner. Doch gegen Obama, den jungen charismatischen Senator aus Illinois, der ein geborener Redner zu sein scheint, hat John schlechte Karten. Sein Beratungsteam ist sich einig: Sie brauchen unbedingt einen Game Changer als Vizepräsidentschaftskandidaten, um Obamas Momentum abzufangen und doch nocheinmal eine Chance im Wahlkampf zu bekommen. Der eigentlich perfekte Kandidat - ein ehemaliger Demokrat, jetzt Independent, wäre der richtige Mann für den Job, doch ist er kein Game Changer. Da McCain vor allem bei den weiblichen Wählern nicht gut ankommt, muss stattdessen eine Frau her. Die Wahl fällt auf die größtenteils unbekannte, aber attraktive und wortgewandte Gouverneurin von Alaska. Sie scheint perfekt - 5 Kinder, überzeugte Abtreibungsgegnerin, praktizierende Evangelikale, ein Sohn der im Irak dienen wird und Besitzerin eines Gewehres. Was will das republikanische Herz mehr? Obwohl die Presse sich auf sie stürzt und einige kleine Skandale ans Licht bringt - so ist Palins 17jährige Tochter schwanger und Palin hatte unrechtmäßig einen Mitarbeiter gefeuert, weil sich dieser geweigert hatte ihren Exschwager zu feuern - sind gerade die erzkonservativen Wähler begeistert von ihr. Doch da die Zeit drängte, gab es nur einen sehr oberflächlichen "Vetting"-Prozess für Palin. Daher merkt das Wahlkampfteam erst viel zu spät, wie schlecht es um Palins Wissen zur Außen- oder Wirtschaftspolitik steht. Und nicht nur das ist ein Problem.

Game Change basiert auf einem gleichnamigen Buch, für welches hunderte Interviews mit Beratern und Helfern des Präsidentschaftswahlkampfs 2008 interviewt worden waren. Verfilmt wurde von HBO jedoch nur der Teil des Buches der sich mit McCain und Palin befasst. Der Film ist unterhaltsam und überaus spannend. Die Politikerin tat GameChange in einem Interview als bloße Hetze der liberalen Medien ab. Diese Einschätzung teile ich nicht. Klar kommt Palin (weiß im Film nicht, dass der Premierminister und nicht die Queen in GB das Sagen hat und glaubt, dass S. Hussein für 9/11 verantwortlich war) nicht besonders gut weg und man sollte nicht jeden Satz für bare Münze nehmen. Doch Interviews mit Steve Schmidt und Nicole Wallace, den wichtigsten Beratern der Kampagne lassen vermuten, dass das im Film von Palin gezeichnete Bild wohl größtenteils sehr wohl akkurat ist.

Der Film ist aber kein reines Republikaner-Bashing. Vielmehr zeigt er wie viel Macht die amerikanischen Medien haben, wie unseriös und niveaulos die Berichterstattung sowohl von liberalen als auch konservativen Reportern teilweise ist und wie sich der Wahlkampf in Zeiten von Social Media verändert hat. Heutzutage ist weder Erfahrung wichtig, noch umfangreiche Kenntnisse von Geschichte und Politik. Stattdessen kommt es hauptsächlich auf Charisma, Sympathie, Rhetorik - kurz gesagt Starpower - an. Nachrichten brauchen Unterhaltungswert, sind 24 Stunden am Tag verfügbar und somit schnelllebiger denn je. Wer heute ein Held ist, kann morgen ein Verlierer sein, und übermorgen der Wiederauferstandene.
Der Fall Palin, in dem aus rein strategischen Gründen eine Kandidatin ausgewählt wurde, die die nötige Starpower, aber keinerlei Wissen um Sicherheits- oder Geldpolitik mitbrachte, wird beiden Parteien künftig hoffentlich eine Lehre sein. Aber auch demokratische Wähler werden beim Schauen des Films ihre schier unglaubliche Begeisterung für Obama - gezeigt wird unter anderem auch der Jubel der Massen in Berlin - rückblickend vielleicht einmal kritisch hinterfragen und ins Grübeln kommen.
Am Rande bekommt man auch mit, was vielen Deutschen vl. nicht so sehr bewusst ist, nämlich welch große Rolle Religion in der amerikanischen Politik tatsächlich noch spielt. So erfährt man, dass etwa 40% der Republikaner wohl nicht für einen Kandidaten gestimmt hätten, der Abtreibungen befürwortet. Auch wird angedeutet, wie hässlich der Wahlkampf zwischen den einzelnen Kandidaten der gleichen Partei manchmal werden kann (so hatte etwa G.W. Bushs Team McCains aus Bangladesh adoptierte Tochter in einer Vorwahl als Bastard beschimpt).

Zu den fesselnden Einblicken hinter den Kulissen des langen, kostenintensiven und kräftezehrenden amerikanischen Wahlkampfs kommen schlichtweg großartige schauspielerische Leistungen. Die physische Ähnlichkeit von Julianne Moore mit Sarah Palin toppt sogar die von Tina Fey, deren Palin-Parodien schon unglaublich erfolgreich waren (diese kommen im Film übrigens ebenfalls kurz vor) und man vergisst häufig, dass man es hier mit einer Schauspielerin und nicht der echten Politikerin zu tun hat. Den Golden Globe für die Rolle hat sich Moore definitiv verdient. Aber auch Woody Harrelson als Steve Schmidt und Sarah Paulson als Nicole Wallace überzeugen auf ganzer Linie. Peter MacNicol - bekannt u.a. aus 24 und Grey's Anatomy - glänzt in einer kleinen Nebenrolle.
Einziger Kritikpunkt an einem sonst grandiosen Film: die Countrymusik, die teilweise als Soundtrack benutzt wurde ist kaum auszuhalten.

Kurz um: Als jemand, der zur Zeit des Wahlkampfs in Amerika gelebt hat, war ich absolut begeistert und empfehle den Film auch ohne deutsche Tonspur wärmstens weiter.


Celebrate
Celebrate
von Pippa Middleton
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,95

15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr schönes Einsteigerbuch, 3. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Celebrate (Gebundene Ausgabe)
Celebrate von Pippa Middleton ist ein wirklich ausgesprochen schönes Buch. Nicht nur das Glossy Cover ist gut gestaltet, sondern auch die Fotos, Zeichnungen und Hintergrundgestaltungen im Buch sind unheimlich gut gelungen. Wer ein Buch für den Wohnzimmertisch sucht, ist definitiv bestes beraten. Für die Optik würde ich also durchaus 5 Sterne vergeben.

Allerdings war ich beim Kauf nicht an einem gutaussehenden Deko-Objekt sondern einem interessanten Party-Planning-Buch interessiert und da schwächelt Celebrate doch etwas. Zwar ist das Buch sehr gut strukturiert und gibt Tipps für alle denkbaren Anlässe des ganzen Jahres, aber es fehlt ein wenig die Kreativität und Originalität.
Für Einsteiger mag Celebrate durchaus empfehlenswert sein, da es viele Checklisten, Hochrechnungen wie viel man für wieviele Gäste einplanen muss etc. beeinhaltet. Eindeutige Stärke des Buches sind die vielen gut erklärten Rezepte. Dort wird auch immer erwähnt wie lange vorher die Gerichte vorbereitet werden können, wo man sie aufbewahren sollte und wie man am besten ein stimmiges Menü zusammenstellt. Hierbei sollte man sich allerdings bewusst sein, dass es sich um ein britisches Buch handelt. Ergo es sind viele britische Gerichte vertreten, die sich im deutschen Raum nicht unbedingt größter Beliebtheit erfreuen wie zum Beispiel Schafsinnereien, Minced Pies etc. Amerikanische Rezepte wie etwa zu Thanksgiving darf man logischerweise nicht erwarten, allerdings sind viele der Gerichte auch für amerikanisch angehauchte Parties anwendbar. Für Thanksgiving könnte man etwa das Weihnachtstruthahnrezept verwenden.
Nun wollte ich aber kein Kochbuch sondern ein Buch zur Planung und Durchführung von Parties kaufen. Das bedeutet normalerweise auch Einladungskarten, verschiedene Tisch-Deko-Ideen, Tischkärtchen etc. Zwar gibt es hierfür Anregungen im Buch, aber für meinen persönlichen Geschmack sind sie im Vergleich zu den Rezepten etwas unterrepräsentiert.
Manche der vorhandenen Ideen wie zB die Dekorationen an Halloween fand ich gut und es gibt auch sehr viele Anregungen für Aktivitäten, die man mit Kindern zusammen machen kann. (Nur die Flaschen fürs Kürbiskegeln sollte man besser nicht wie vorgeschlagen mit Farbverdünner füllen. Nicht auszudenken wenn ein Kind da in einem unbeobachteten Moment raustrinken würde!). Allerdings sind Tipps wie an Ostern Ostereiersuchen zu spielen oder in der Bonfirenight ein Lagerfeuer zu machen oder für Parties Eis für die Getränke bereitzuhalten halt schon ziemlich offensichtlich. Da hatte ich mir dann doch etwas mehr erhofft, von jemandem, der als Party-Planner tätig ist. Für Weihnachten etwa gibt nur einen sehr unoriginellen Vorschlag für einen Adventskalender. Als jemand der kreative Versionen dieser Dinger leidenschaftlich gerne selber bastelt, war ich schon ziemlich enttäuscht davon nur die Anleitung für einen Kalender aus Streichholzschachteln zu finden. Ganz ehrlich: so einen hatten meine Freunde und ich damals im Kindergarten schon gemacht. Es gibt auch kein Rezept für ein Gingerbreadhouse obwohl ein Foto davon gedruckt wurde, lediglich zwei Tischdekovorschläge für Weihnachten (klassisch oder modern) und gar nur einen für Silvester (schlicht). Stattdessen gibt es eine (meiner Ansicht nach etwas überflüssige) Erklärung darüber, wo Weihnachten denn eigentlich herkommt. Da gerade an Weihnachten und Silvester viele Leute Freunde und Familie zu sich einladen, hätte ich es besser gefunden, dort ein paar Seiten mit Tipps mehr zu schreiben und dafür etwa im Sommer einige wegzulassen.
Für Sommerparties gibt es zwar gute Ideen, aber Miss Middleton scheint davon auszugehen, dass jeder wie sie über einen großen Garten verfügt. Viele der Vorschläge für draußen lassen sich für jemanden aus der Großstadt oder jemanden ohne Garten nur schwer realisieren.

Insgesamt hat Celebrate ein recht gutes Preisleistungsverhältnis und ist ideal für Einsteiger, die gerne Ideen für das ganze Jahr gesammelt in einem schön bebilderten Buch haben möchten. Alle, die nach richtig originellen Anregungen suchen und an einer großen Auswahl an Ideen für einzelne Anlässe interessiert sind, sollten sich besser ein Buch kaufen, das sich exklusiv dem Anlass widmet, der für sie auch wirklich gerade relevant ist.


The Heroes of Olympus - Book Three The Mark of Athena
The Heroes of Olympus - Book Three The Mark of Athena
von Rick Riordan
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 11,95

20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Durchaus ziemlich genial, 4. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich war wirklich unsicher, ob ich dieses Buch lesen sollte oder nicht. Ich liebe die Original Percy Jackson Reihe, aber ich hatte die beiden Heroes of Olympus Bücher nicht gelesen. Percy und Annabeth als Nebencharaktere? No way. Doch als ich erfuhr, dass Annabeth in The Mark of Athena eine Hauptrolle kriegen würde, konnte ich dann doch nicht widerstehen. Und soviel vorweg: Ich habe es nicht bereut!

Zum Plot: Nach monatelanger Suche hat Annabeth ihren verschollenen Freund endlich im Camp Jupiter wiedergefunden. Und obwohl die Römer und Griechen sich erstmal mit Misstrauen und teilweise mit Eifersucht begegnen, scheint eine Versöhnung der verfeindeten Lager durchaus möglich. Als jedoch ein Mitglied der griechischen Delegation das Feuer auf New Rome eröffnet bricht ein Krieg aus, und den sieben Halfbloods aus der Prophezeiung bleibt nur die Flucht. Was folgt ist eine abenteuerliche Reise durch Amerika über den Atlantik bis ins Mittelmeer. Die Freunde haben nur wenige Tage Zeit um Hazels Halbbruder Nico zu retten, der irgendwo in Rom festgehalten wird. Und Annabeth muss dem Zeichen der Athene folgen um für ihre Mutter eine gefährliche Mission erfüllen, die schon zahlreichen Geschwistern von ihr das Leben gekostet hat.

Zugegeben, der Einstieg ist etwas schwierig, wenn einem die meisten Charaktere und Schauplätze wie New Rome unbekannt sind. Aber man kommt dann doch sehr schnell rein und wichtige Zusammenhänge werden allesamt nochmal erklärt.
Als ich die Beschreibung gelesen hatte, hatte ich die Befürchtung dass sieben Charaktere zu viel sein würden. Dies hat sich m.A.n. auch zumindest teilweise bestätigt. Um sowohl Fans der alten, als auch der neuen Bücher zufrieden zu stellen, ist Riordan zwar darauf bedacht, dass alle Figuren sowohl Zeit, als auch etwas zu tun bekommen. Allerdings ist dies nur möglich, in dem sich die Helden immer wieder in kleinere Gruppen aufteilen, die dann zeitgleich jeweils verschiedene Abenteuer erleben.Um dies alles einfangen zu können, wechselt die Erzählperspektive zwischen Annabeth, Leo, Piper und Percy, was meiner Meinung nach etwas zu viel ist. Entweder Piper oder Percy als dritte Perspektive hätten durchaus gereicht.
Eine weitere Maßnahme die für den Umgang mit sieben Figuren genutzt wird, ist dass ständig irgendjemand außer Gefecht gesetzt wird. Jason wird glaube ich vier oder fünf Mal k.o. geschlagen und verbringt die meiste Zeit des Abenteuers im Tiefschlaf. Andere wie Hazel oder Piper denken häufig über Ereignisse aus ihrer Vergangenheit nach, und obwohl Hazel so eine Verbindung zu Leo entdeckt, haben sie, Piper und Percy doch eher eine Nebenrolle in dem Ganzen. Im Endeffekt, erkennt man zwar, dass im Nachfolgeband eine Aufteilung der Charaktere unumgänglich wird und es deshalb durchaus sinnvoll ist mehrere wichtige Figuren zu haben, aber sieben sind trotzdem ein wenig viel.

Lässt man diesen Kritikpunkt mal außer Acht, ist das Buch aber durchaus ziemlich genial. Zwar ist es sowohl von der Atmosphäre als auch vom Schreibstil anders als die Jackson-Reihe, aber es hat mir trotzdem sehr gut gefallen. Die Götter, die zwischen ihren römischen und griechischen Daseinsformen derart hin- und hergerissen sind, dass sie geradezu Schizophrenie entwickeln sind faszinierend, besonders Annabeths Mutter wird sehr eindrücklich geschildert. Lediglich die Götter von Liebe, Vergeltung und Wein sind noch wirklich bei Verstand, weil diese Dinge scheinbar universell sind. Gerade Bacchus - Dionysus römische Form fand ich wirklich gelungen. Zudem finde ich den Schauplatzwechsel vom modernen Amerika, dass die Helden inzwischen mehrfach durchquert haben, nach Europa gut umgesetzt.
Auf ihrer Reise ins Mare Nostrum treffe die Halfbloods zahlreiche interessante neue Monster, Götter und ehemalige Helden der griechischen Mythologie. Die Geschichte ist unheimlich spannend, teilweise auf eine groteske Weise saukomisch (ich sage nur Narcissus), voller kreativer Einfälle und fesselt einen schlichtweg von Anfang bis Ende.

Und auch wenn es teilweise zu viel scheint, sie alle auf einem Haufen zu haben: Die Charaktere beider Reihen wachsen einem im Verlauf des Buches unweigerlich ans Herz. Ich fand besonders Leos Figur sehr interessant. Und ich hoffe, im nächsten Band noch mehr über Reyna zu erfahren. Und den Vergleich von Percy und Jason aus den wechselnden Perspektiven von Annabeth und Piper zu lesen, war sehr amüsant. Der Star von "The Mark of Athena" ist aber ganz klar Annabeth! Das Mädchen ist so ziemlich meine weiblich Lieblingsfigur. Und zwar aus allen Büchern, die ich je gelesen habe. Schlau, mutig, loyal, etwas vorlaut und unglaublich tough. Während Stolz ihre tödliche Schwäche ist, bekommt man in diesem Buch auch mal ihre verletzliche Seite und ihren Ängsten zu sehen. Und man erfährt generell mehr über die Halbgöttin, die nicht nur für Percy selbst nach 5 Büchern immer noch teilweise ein Mysterium war. Apropos Percy - Fans der beiden dürften glaube ich zufrieden sein. Zwar ist ein kurzes "they kissed" so ziemlich die ausführlichste Beschreibung die man von Kuscheleinheiten der beiden erwarten kann, aber es gibt viele Szenen in denen beide endlich als Paar agieren, ohne dass das Ganze zu kitschig wird.

Alles in allem ein spannendes, mitreißendes Buch, dass weder Fans der älteren noch der neuen Bücher wieder aus der Hand legen werden wollen! Im Endeffekt bleibt nur eine Frage: Wie soll man nur ein Jahr Wartezeit auf "The House of Hades" überstehen?
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 11, 2013 5:29 PM MEST


The Rise of Nine (Lorien Legacies Book 3) (English Edition)
The Rise of Nine (Lorien Legacies Book 3) (English Edition)
Preis: EUR 5,12

13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein bisschen ernüchternd, 24. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
The Rise of Nine ist ein Buch auf das ich ziemlich lange gewartet habe. Nachdem "I am Number Four" und "The Power of Six" mich komplett gefesselt haben, konnte ich es kaum erwarten das neueste Exemplar der Reihe in die Finger zu bekommen. Ich wollte dieses Buch wirklich mögen. Jetzt wo ich es gelesen habe, hat sich allerdings ein bisschen so etwas wie Ernüchterung eingestellt.

Zuerst zum Positiven:

Wie seine Vorgänger auch, ist das Buch spannend und flüssig geschrieben. Es lässt sich sehr schnell durchlesen und ist voller Action, so wie sich das für die Lorien Legacies gehört. Man lernt Nine besser kennen und trifft zudem mit Eight auf einen weiteren Teil der Garde.

Kurz gesagt: Das Buch ist nicht schlecht.

Nur großartig ist es halt leider auch nicht.

Im Gegensatz zum ersten Teil ist nach Teil 2 auch "The Rise of Nine" in sich nicht wirklich geschlossen. Es fängt irgendwo in der wohl irgendwann sechs Bücher umfassenden Geschichte an und hört dann irgendwo mitten drin wieder auf. Der Echtzeitstil der Bücher ist ja wirklich spannend und die vielen Kämpf machen auch Spaß zu lesen. Aber hin und wieder hab ich mich schon gefragt: Muss das jetzt so ausführlich sein? Denn jetzt mal ganz ehrlich: So unglaublich viel ist bis zum Ende dieses Buches jetzt auch wieder nicht passiert, das die Geschichte wirklich voran gebracht hätte. Das, was bis jetzt nach "I am Number Four" geschehen ist, hätte man theoretisch auch in ein Buch packen können. Gerade nach der endlosen Wartezeit, ist es doch ziemlich enttäuschend wie viel von dem, was man erwartet hatte, das in "The Rise of Nine" geschehen würde, offenbar wieder auf das nächste Buch verschoben wurde. Und das obwohl dieses wohl wieder fast ein Jahr bis zur Veröffentlichung brauchen wird. Dadurch wurde vermutlich auch eine weitere Verfilmung endgültig ausgeschlossen, was ich schon irgendwie schade finde.

Der Schreibstil entspricht dem der vorigen Bücher. Allerdings wird "The Rise of Nine" nun aus der Ich-Perspektive von drei verschiedenen Charakteren - Four, Six und Marina - erzählt. Da Six meine Lieblingsfigur ist, hab ich mich gefreut mal was aus ihrer Perspektive zu lesen. Nun handelt es sich bei den dreien aber doch um sehr unterschiedliche Persönlichkeiten, weswegen es schon ziemlich unpassend erscheint, dass alle drei genau gleich klingen. Gerade bei der Kindle-Edition die keine verschiedenen Schriftarten verwendet um den Wechsel zwischen den Perspektiven zu erleichtern, weiß man oft einige Zeilen lang nicht, wer gerade dran ist.

Was die Charaktere angeht, so bleibt für deren Entwicklung ziemlich wenig Zeit. Dazu gibt es inzwischen einfach zu viele und das Buch umfasst einen zu kurzen Zeitrahmen. Am ehesten sollte wohl noch Marina sich weiterentwickeln, wobei es jedoch so erscheint, als versuchten die Autoren das Mädchen zwanghaft bei den Lesern beliebter zu machen. Ausgerechnet Six, deren Charakter das komplette Gegenteil von Marinas ist, freundet sich mit ihr an, lobt sie ständig völlig über den Klee und umarmt sie dauernd. Sorry, aber das liest sich meistens einfach nur erzwungen und unglaubwürdig. Ich hatte mich sehr auf Nine gefreut, allerdings ist der Junge meistens nur damit beschäftigt sich mit John zu zoffen und kriegt nicht wirklich eine Gelegenheit mit den anderen Garde zu interagieren.
Allesamt haben die Garde inzwischen zu viele Legacies für meinen Geschmack. Viele davon tauchen auch immer wieder völlig aus dem nichts auf und am Ende erscheint gerade Four einfach viel zu mächtig. Waren eine Hand voll Mogs im ersten Teil noch ausreichend um zwei Garde fast umzubringen, werden diese jetzt zu hunderten niedergemetzelt, als gäbe es nichts Leichteres. Vielleicht ist dann das der Grund warum sowohl Six als auch Nine in einem Anflug von schier atemberaubender Arroganz glauben, sie könnten den Oberboss der Mogs völlig alleine umbringen....

Was mich wirklich enttäuscht hat - mal abgesehen davon dass Sam im ganzen Buch nahezu nicht vorkommt - ist die Art und Weise wie Sarah Hart wieder in die Geschichte eingeflochten wird. Ganz ehrlich: Ihr Verrat im letzten Buch war eine faustdicke Überraschung in einer ansonsten doch etwas vorhersehbaren Reihe. Das fand ich gelungen und echt mutig seitens der Autoren. Leider gibt es eine "Auflösung" zu dem Ganzen samt extrem kitschiger Liebesbekenntnisse. Würg.

Insgesamt habe ich bei den Lorien Legacies immer das Gefühl als würden die Autoren uns einen Abschnitt eines relativ langen Films zeigen und dann mittendrin die Stopptaste drücken. Das wird doch mit der Zeit relativ frustrierend. Das, was man zu sehen bekommt ist zwar schon spannend und actionreich, aber ich frage mich inzwischen trotzdem, ob die Autoren wirklich genug Stoff für drei weitere Bücher haben, oder die Reihe nur möglichst gewinnbringend künstlich in die Länge ziehen wollen.

Also wie gesagt: Kein schlechtes Buch, aber leider auch nicht das, was ich mir erhofft hatte.


I Am Number Four: The Lost Files: Nine's Legacy (Lorien Legacies: The Lost Files)
I Am Number Four: The Lost Files: Nine's Legacy (Lorien Legacies: The Lost Files)
Preis: EUR 3,00

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 24. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nine's Legacy erzählt die Hintergrundgeschichte von Nine, seinem Leben mit seinem Cepan in Chicago, seine Gefangennahme und die Zeit bevor er schlussendlich von John befreit wird.

Bis zu den letzten Kapiteln hätte ich gesagt, dass es sich hier um eine interessante, preisgünstige Erweiterung der Reihe für Fans der Lorien Legacies handelt. Eine, die man nicht unbedingt gelesen haben muss, die aber flüssig und spannend geschrieben ist.

Der Schluss ist jedoch eine einzige Enttäuschung. Der Moment als Nine realisiert, dass er seinem inzwischen ebenfalls geschnappten Cepan nur auf eine einzige Weise noch helfen kann, hätte der tragischste, emotionalste und aufwühlendste der vielleicht ganzen Reihe sein können. Stattdessen wird das Ganze in zwei unheimlich kurzen, sehr distanzierten Sätzen abgehandelt. Tut mir leid, aber das finde ich irgendwie entweder faul oder feige. Dass die Lektoren das so durchgehen lassen haben ist irgendwie unglaublich. Was genau war denn der Punkt darin, seine Geschichte aufzuschreiben, wenn das Wichtige dann in "The Rise of Nine" auch nicht kürzer erzählt wird?

Die Gefangenschaft von Nine gestaltet sich zudem irgendwie unlogisch. Obwohl er sein Leben lang trainiert hat, täglich 18 Meilen gelaufen ist, Gewichte gestemmt und Kampfübungen gemacht hat, wird er in seiner Zeit in der Zelle nicht etwa schwächer. Nein, obwohl er selten zu essen bekommt, kaum Platz hat und mit Sicherheit kein richtiges Cardio-Training machen kann, reichen unzählige Liegestütze aus um ihn stärker und muskulöser werden zu lassen als sein stundenlanges vorige Trainingsprogramm das geschafft hat. Zudem lässt man ihn nahezu immer völlig in Ruhe. Klar, die Mogs sind auch nicht völlig blöd und haben aus dem gelernt, was passiert ist, als sie versucht haben Six zu töten. Aber der Charm, der Nine und die anderen beschützt hat, wird in dem Moment gebrochen, in dem Four und Six sich zusammentun. Dass die Mogs das nicht wissen, ist komplett unglaubwürdig. Zugegeben, vielleich wollten sie mit der nun möglichen Exekution von Nine auf ihren Oberboss warten, aber dass dem Jungen bis dahin kein Haar gekrümmt wird glauben die Autoren doch wohl selber nicht.

Wie gesagt, das Buch fängt nicht schlecht an und ist durchaus lesbar, aber es versagt an den Stellen, die wirklich gezählt hätten. Ich persönlich habe Nine neben Six als die interessanteste Figur der Reihe empfunden und hab mich dementsprechend auf seine, in der Ich-Perspektive erzählten Geschichte gefreut. Und leider muss ich sagen, ich bin wirklich ziemlich enttäuscht.


Maximum Ride: Nevermore
Maximum Ride: Nevermore
von James Patterson
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,70

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Besser ein Ende mit Schrecken..., 15. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Maximum Ride: Nevermore (Taschenbuch)
Das ist es also - das Ende von Maximum Ride. Ganz ehrlich: Es stimmt mich nicht wehmütig. Im Gegensatz zu Reihen wie Harry Potter oder Percy Jackson bin ich nicht im Geringsten traurig, dass es vorbei ist. Wäre ich nicht so verflucht neugierig, hätte ich Max längst den Laufpass gegeben. So genial das erste Buch war, so enttäuschend war alles danach. Der Stoff war höchstens für die ursprüngliche Trilogie ausreichend, danach hat Patterson einfach nur eine geldbringende Cashcow gemolken.

Gibt es überhaupt etwas Positives zu "Nevermore" zu sagen? Durchaus und das ist auch der Grund für die drei Sterne:
Nach dieser unsäglichen Katastrophe namens "Angel" ist "Nevermore" schriftstellerisch gesehen eine positive Überraschung. Es gibt zwar ein paar Tiefpunkte (ich denke mit Schaudern an Dylan der Max "Sugar Drops" nennt), aber immerhin bin ich dieses mal überzeugt davon, dass Patterson dieses Buch tatsächlich selbst geschrieben hat. Bei "Angel" hatte ich da noch das Gefühl, es könne sich nur um Fanfiction einer Fünfzehnjährigen handeln.
Auch inhaltlich scheint Patterson einige Fehler aus den Vorgängerbüchern wieder gut machen zu wollen. So wird Fangs Gang relativ schnell aufgelöst und es gibt ein Wiedersehen mit altbekannten Gegnern, die Patterson besser nie hätte verschwinden lassen sollen. Immerhin. Und auch die Charaktere ähneln eher wieder ihrem früheren Selbst als sie es in "Angel" getan haben. So ist Max nicht mehr depressiv, Fang kein halbstarkes A... mehr und der Rest des Flocks ist aus ihrem Trauergestaltendasein erwacht.
Um es mal zusammenzufassen. Das Buch ist durchaus lesbar. Und zwar selbst dann, wenn man der Zielgruppe inzwischen entwachsen ist.

Aber?
Der "Elephant in the Room" bei Nevermore ist ganz klar die Handlung.
Das Buch beginnt einige Zeit nachdem Showdown in Paris. Max und die übrig gebliebenen Mitglieder des Flocks drücken die Schulbank. Häh? War da nicht was vonwegen "Doomsday Group" die alle Menschen töten wollte, um die Welt zu retten? Ja, deren Anführer wurde im letzten Buch ausgeschaltet, aber bei einer weltweiten Gruppierung hätte ich gedacht, dass doch noch ein paar Wahnsinnige übrig geblieben sind, die man aufhalten sollte. Aber nein. Ich Dummerchen hab vermutlich die Lebensdauer von solchen über soziale Netzwerken organisierten Gruppierungen überschätzt. Facebook ist halt auch nicht mehr das, was es mal war.

Erst im Verlauf des Buches wird klar, dass es scheinbar eine Nachfolgegruppe gibt. Der originelle Titel? Die 99 Percenters. Steht für die 99% der Menschen die sterben sollen, damit die Welt doch noch gerettet werden kann. Aha. Anstatt Kinder mit "Kill the Humans"-Plakaten auf Demos rennen zu lassen, wie die Vorgänger das getan haben, geben führende Wissenschaftler Interviews und halten "rationale Vorträge" über ihr Vorhaben. Und niemand sieht ein Problem damit. Kein Geheimdienst, kein Militär, kein Präsident sieht einen Grund das Ganze aufzuhalten. Und Max? Die ist zu beschäftigt ihre aufkeimenden Gefühle für Dylan mit ihren Schuldgefühlen gegenüber ihrem Exfreund zu vereinbaren. So ein Liebesdreieck ist aber auch wichtiger als das Ende der Welt - das muss man schon verstehen. Und als besagter Exfreund dann auch noch wegen seiner einzigartigen DNA gejagt wird, und Max eine Spur der totgeglaubten Angel findet ist sie endgültig ausgebucht.

Die Wendungen, die folgen wirken häufig willkürlich, der Plot lieblos, so als wäre es dem Autor egal gewesen, wie seine Geschichte endet. Leute die tot waren, tauchen plötzlich wieder auf, Leute die mal "gut" waren, gehören plötzlich zu den Bösen und umgekehrt. Die Identität der "Voice" wird entdeckt und ich bezweifle stark, dass Patterson von Anfang an wusste, dass es diese Person sein würde. Wie gesagt, das ganze erscheint unheimlich willkürlich.

Und das Ende ist erschreckend. Vor allem weil es unheimlich nüchtern erzählt wird. Wer es nicht wissen will, sollte hier aufhören zu lesen. Und dringend, ganz dringend den Prolog des Buches überspringen.

Also: ACHTUNG SPOILER!!!

Unglaublich aber wahr - nach dem ganzen Trara von wegen Max sollte die Welt retten, stellt sich heraus, dass sie das nicht kann. Wissenschaftler haben bereits vor vielen Jahren damit begonnen, ein absolut tödliches, hoch ansteckendes Supervirus zu erzeugen, gegen das nur Mutanten immun sind. Und Max erfährt das erst als es bereits frei gesetzt wurde. Auf eine paradisische Insel geflüchtet bleibt ihr nur das Warten darauf das die "gewöhnlichen" Menschen ihr Ende finden und sie und ihre Mutantenfreunde die Welt dann übernehmen können. Das heißt, sofern sie die Explosion eines Meteoriten welcher tektonische Katastrophen wie Erdbeben, Tsunamis und Vulkanausbrüche verursacht, überlebt, was ich jetzt mal noch offen lassen will.

Die Moral von der Geschicht? Die kennt der Autor selber nicht! Max bietet zwar ein paar Vorschläge an, die aber alle nicht so recht passen wollen. Vielleicht meint sie, ist ihr Leben nur eine Metapher dafür, dass einer alleine die Welt nicht retten kann und dass alle Menschen sich dafür verantwortlich fühlen müssen um dies zu realisieren. Nur dass weder das eine noch das andere Weltuntergangsszenario verhindert werden könnte. Weder von Umweltschützern noch von Friedensaktivisten. Im Gegenteil: alle Die Aufklärungsmissionen des Flocks über die Globale Erderwärumg, all die Menschen die sie gerettet haben - es war alles umsonst. Bleibt nur die zweite Möglichkeit: Carpe Diem. Sch... auf alles, vor allem die Zukunft und genieße das Jetzt mit den Menschen die dir wichtig sind, ohne über die Konsequenzen für die künftigen Generationen nachzudenken. Das kann's jetzt doch eigentlich auch nicht sein.

Wie gesagt, es ist erschreckend. Das Ende gibt dem Leser zwar nicht das Gefühl eines Schlages in die Magengrube wie das etwa beim 3. Teil der Hunger Games der Fall ist, weil grausame Beschreibungen völlig fehlen. Ich bin auch sicher kein Fan von diesen, aber den grausamen Tod von 7 Milliarden Menschen (!) so dermaßen beiläufig und gleichgültig zu erzählen, ist einfach falsch. Denn das Schlimme ist: So wie das Ganze geschildert wird, ist es dem Leser völlig egal.

SPOILER ENDE

Was bleibt abschließend zu sagen? Wer sich durch die bisherigen Bücher gekämpft hat, dem kommt es auf das letzte vermutlich auch nicht mehr drauf an. Und wie gesagt, lesbar ist es eigentlich. Ich persönlich bin jetzt einfach froh, dass die Reihe endlich einen Abschluss hat. Besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 21, 2012 8:49 PM MEST


I Am Number Four: The Lost Files: Six's Legacy (Lorien Legacies: The Lost Files)
I Am Number Four: The Lost Files: Six's Legacy (Lorien Legacies: The Lost Files)
Preis: EUR 2,94

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für alle Fans von Six ein Muss!, 26. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Six's Legacy" erzählt die Geschichte von Six, drei Jahre bevor sie in "I am Number Four" auftaucht. Man erfährt darin, wie sie einem lebenslustigen, sportbegeisterten Mädchen zu der toughen jungen Frau wird, die wir in den "Lorien Legacies"-Büchern kennen gelernt haben.
Zugegebenermaßen kann man sich darüber streiten, ob es wirklich sinnvoll ist, diese Kurzgeschichte zu kaufen, da man das Ganze ohnehin als abgekürzte Version nochmal in "The Power of Six" erzählt bekommt.
Meiner Meinung nach lohnt sich das Lesen trotzdem. Zuerstmal erhält man einen Einblick in Six's Alltag und ihr hochintensives Training, das den Grundstein dafür legt, dass sie später eine so viel bessere Kämpferin als zB John und Marina ist. Weiter wird die Geschichte von ihrer Gefangennahme und der Ermordung ihres Cêpans schon noch mal um einiges emotionaler, wenn man Katarina und deren Charakter etwas näher kennen lernt. Six's Handlungen werden in der längeren Version der Geschichte meiner Meinung nach auch besser nachvollziehbar und auch ihre Flucht wird detaillierter geschildert als das in dem entsprechenden Kapitel von "The Power of Six" geschieht.
Da das Preis-Leistungsverhältnis zudem exzellent ist, ist dieses E-Book für all diejenigen wie mich, die Six als die interessanteste und aufregendste Figur der Serie betrachten, ein absolutes Muss!


The Power of Six
The Power of Six
von Pittacus Lore
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,31

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unheimlich Spannend!, 26. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Power of Six (Taschenbuch)
Was für ein Buch! Als ich "I am Number 4" zu lesen begann, hatte ich ja keine hohen Erwartungen gehabt, sondern wollte eigentlich nur ein kurzweiliges Lesevergnügen für die Pausen in meiner Klausurvorbereitung. Stattdessen war die Geschichte um John Smith so spannend, dass ich das Buch innerhalb eines Tages verschlungen und sofort den Nachfolger bestellt hatte. Und auch der hat es in sich!

"The Power of Six" setzt da an, wo "I am Number 4" aufgehört hat - John flieht mit Sam und Six aus Paradise und macht sich auf die Suche nach dem Rest der Garde. Ihm auf Fersen sind inzwischen nicht nur die Mogadorians sondern auch die Polizei, da er fälschlicherweise als Terrorist beschuldigt wird. Das Buch erzählt aber auch die Geschichte von Nummer 7 - Marina - einem etwas frustrierten Mädchen, das in einem spanischen Kloster aufwächst, weil ihr Cêpan zwanghaft versucht, ihre Vergangenheit und ihre Mission zu leugnen. Die Zeit der Verdrängung nimmt allerdings ein jähes Ende, als die Mogs auch Marina auf die Spur kommen...

Die Fortsetzung ist ein mindestens genauso spannender Page-Turner, wie "I am Number Four" und man will das Buch schlichtweg nicht wieder aus der Hand legen! Es gibt zahllose grandiose Actionszenen, einige unvorhersehbare Wendungen und ein Finale, das einem schlichtweg den Atem raubt. Zudem erfährt man mehr über die brutale Vergangenheit von Six, den Planeten Lorien und die Rolle der überlebenden Garde.

Zugegeben - schon in I am Number 4 wurde nicht unbedingt mit Klischees gegeizt, und auch das Klosterleben von Marina ist genauso wie man sich das gemeinhin vielleicht vorstellen würde. Der Geschichte tut dies meiner Meinung nach aber überhaupt keinen Abbruch! Die Charaktere sind allesamt so gezeichnet, dass sie zugänglich sind und der Leser schnell mit ihnen warm wird. Six ist dabei mein absoluter Favorit - ich kann mich an kaum eine weibliche Figur erinnern, die so tough, charismatisch und aufregend ist, wie dieses Mädchen! Sie ist einfach in jeder Szene grandios und die Schilderung ihrer Vergangenheit dürfte jedem Leser nahe gehen.
John versucht in diesem Band mit der Trauer um den verstorbenen Henri, seiner Sehnsucht nach Sarah und seinen aufkommenden Gefühlen für Six fertig zu werden. Und auch wenn er dieses Mal einige falsche Entscheidung trifft (manchmal fragt man sich schon - wie blöd kann man eigentlich sein?), bleibt er stets sympatisch und man kann sich gut in ihn hineinversetzen. Zudem sorgen seine Aussetzer stets für weitere spannende Verwicklungen.
Sam, der kleine liebenswerte Nerd ist verantwortlich für so manche lustige Szene, entwickelt sich aber zusehends zu einem sehr starken Charakter.
Marina mag da anfangs vergleichsweise langweilig und schwach rüberkommen, aber ihre Entwicklung ist ebenfalls sehr positiv und gleichzeitig doch glaubwürdig und ihre Legacies passen perfekt zu ihrem Charakter.

An den Schreibstil im Präsens musste ich mich im letzten Buch erst gewöhnen, inzwischen finde ich ihn aber, auch wenn wenig anspruchsvoll, sehr kurzweilig und flüssig und das Vokabular ist leicht verständlich. Der Perspektivenwechsel zwischen John und Marina ist gut gelungen und dadurch, dass ihre jeweiligen Kapitel mit zwei leicht unterschiedlichen Schriftarten gedruckt wurden, wird der Leser nicht unnötig verwirrt.

Wenn man dem Buch etwas vorwerfen kann, dann, dass es schlichtweg zu kurz ist! Es scheint, als hätten die Autoren die eine große Geschichte der gesamten Lorien Legacies bereits zu großen Teilen fertig im Hinterkopf, zeigen uns hier einen Teil davon und drücken dann aber schlichtweg mittendrin auf die Stopptaste. Gerade im Hinblick auf die lange Wartezeit zum nächsten Buch (erscheint im August 2012) ist das erneute offene Ende also etwas unbefriedigend. Als weiteren leisen Kritikpunkt ist anzuführen, dass es leicht unglaubwürdig wirkt, dass John und Six im letzten Buch noch kaum eine Chance gegen die Mogs hatten, diese jetzt aber teilweise niedermetzeln, als gäbe es nichts Leichteres. Das sich anbahnende Liebes-viereck ist m.A. nach zudem etwas fehl am Platz.

Nichtsdestotrotz gehören die Lorien Legacies meiner Meinung nach zum Besten und Aufregendsten was seit langem im Young Adult Bereich veröffentlicht wurde (und auch ältere Leser dürften ihre Freude daran haben). Mich persönlich hat jedefalls selten eine Reihe derart gefesselt und mitgereissen und ich kann es kaum erwarten, "The Rise of Nine" in die Finger zu kriegen!


Alex Rider 9: Scorpia Rising
Alex Rider 9: Scorpia Rising
von Anthony Horowitz
  Gebundene Ausgabe

21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein bisschen enttäuschend, 15. September 2011
Zehn Jahre ist es her, dass Anthony Horrowitz den ersten Alex Rider Band veröffentlicht hat, fünf Jahre, seit ich diesen gelesen habe. An einem Tag. Als ich fertig war, bin ich zu Fuß zur Buchhandlung gerannt und hab mir die nächsten beiden Bücher gekauft, und die wiederum verschlungen. Selten hatte mich eine Reihe so gefesselt. Und obwohl ich über die Jahre der Zielgruppe nach und nach entwachsen bin (da Alex selbst nur ein Jahr älter wurde), habe ich die Serie bis heute verfolgt. Bis zu Scorpia Rising - dem allerletzten Fall von Alex Rider.

Eigentlich hatte Alex ja gedacht, die Welt der Geheimdienste hinter sich gelassen zu haben. Mehrere Monate lebt er in Frieden, verbringt Zeit mit Freunden, mit Sport und Hausaufgaben, wie jeder gewöhnliche Teenager. Doch er kann seiner Vergangenheit nicht entkommen - Scorpia, die angeschlagene Verbrecherorganisation, die seine Eltern auf dem Gewissen hat, hat nach zwei von ihm vereitelten Missionen noch eine Rechnung mit ihm offen. Ihr neuester Auftrag gibt ihnen die Chance, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Und jemand wird sterben.

Im Vorfeld der Veröffentlichung wurde Scorpia Rising sehr groß angekündigt: mehrere Trailer wurden auf Youtube geschaltet, Anthony Horrowitz hatte angegeben, das Buch wäre anders, als alle zuvor -vielleicht das Beste, das er je geschrieben hätte. Dazu kam, dass Scorpia mein Lieblingsteil der Reihe gewesen war und ich auf ein abschließendes Duell mit der Organisation brannte. Meine Erwartungen waren also dementsprechend hoch. Leider konnten sie nicht ganz erfüllt werden.

*kleine Spoiler*

Der zentrale Plot ist im Verhältnis doch relativ schwach: Ein todkranker Grieche heuert Scorpia an, weil er unbedingt will, dass eine berühmte Statue aus einem britischen Museum seinem Volk zurückzugeben wird. Die Story die dann folgt wirkt oftmals arg erzwungen, teilweise geradezu unlogisch und Alex verhält sich immer wieder wie ein totaler Anfänger. Die Actionszenen können das nicht rausreißen - verglichen mit den anderen Rider Romanen gibt es nämlich nur wenige davon. Es geht zwar brutaler zu, aber nicht unbedingt spektakulärer.

Die Bösewichte sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Yassen Gregorovic, Julia Rothman, Neil - das waren m.A. nach die besten Gegenspieler, mit denen es Alex je zu tun hatte. Sie waren nicht nur irgendwelche brutalen Heinis, sondern sie hatten echt Charisma. Man liebte es sie zu hassen. Obwohl Horrowitz dieses Mal viel Zeit darauf verwendet hat, einen sorgfältig gestalteten Psychopathen samt laaaanger Backgroundstory einzuführen, fand ich Razim im Endeffekt trotzdem eindimensional und wenig einprägsam. Zwar wird ihm noch ein alter Bekannter zur Seite gestellt, der das persönliche Interesse an Alex Tod hat, welches Razim vermissen lässt, aber auch er kommt nicht annähernd an die oben genannten Schurken ran.

Das größte Manko ist aber die Distanzierheit mit der das Buch erzählt wird. Über die gesamte Reihe hinweg, wurde immer wieder betont, wie wichtig Jack für Alex ist. Allerdings gab es kaum Szenen, die das belegt hätten. Dieses Mal spielt seine Housekeeperin zwar eine größere Rolle, aber wieder werden ständig Gelegenheiten ausgelassen, in denen die beiden wirklich als Freunde miteinander interagieren können hätten. Als Alex bester Schulfreund angeschossen wird, stellt Alex zwar sicher, dass Tom nicht schwer verletzt wird, sagt aber kein einziges Wort der Beruhigung oder ähnliches zu ihm, bevor er losläuft um den Attentäter zu verfolgen. Es sind solche Szenen, in denen man als Leser eine Beziehung zu Charakteren aufbauen könnte. Aber da Alex selbst immer irgendwie distanziert bleibt, hält sich aus das Mitgefühl des Lesers mit den einzelnen Charakteren in Grenzen. Ich hatte mir bereits öfters gedacht, dass es besser wäre, die Story aus Alex Sicht zu erzählen - gerade in Scorpia Rising wäre dies wünschenswerter denn je gewesen. Man weiß sehr selten, was wirklich in ihm vorgeht und dieses Mal wird dies zum echten Problem. Diese Story hätte die bisher dramatischste, emotional aufwühlenste sein können, recht, um die eine oder andere Träne zu vergießen. Aber man erfährt so wenig von Alex Gefühlen, dass man einfach nicht wirklich mitgerissen wird.

Das Ende fand ich leider auch nicht wirklich gelungen. Der Grund, dass das Buch trotzdem drei Sterne bekommt, ist, dass es trotz allem spannend ist, die Locations gut sind und man einige sehr interessante Dinge über Alan Blunt und Mr. Smithers erfährt. Scorpia Rising ist für sich alleine genommen sicher nicht schlecht - ich hatte vom Alex Rider Finale, gerade nach der massiven Promotion, aber einfach noch mehr erwartet.


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