holidaypacklist Hier klicken Fußball Fan-Artikel BildBestseller Cloud Drive Photos Learn More madamet saison Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic GC FS16
Profil für Lionheart > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Lionheart
Top-Rezensenten Rang: 1.973
Hilfreiche Bewertungen: 1487

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Lionheart

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20
pixel
Der weiße Wolf von Kostopchin
Der weiße Wolf von Kostopchin
Preis: EUR 7,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Der weiße Wolf" - Das Remake!, 23. November 2015
Rezension bezieht sich auf: Der weiße Wolf von Kostopchin (Audio CD)
Ich bin wahrlich gespalten. Diese Folge 107 ist prinzipiell nicht misslungen. Sie vermag es etappenweise durchaus stimmungsvolle Hörspielminuten zu kreieren. Aber es gibt störende Faktoren:

ACHTUNG SPOILER!!!

Die Sprecherin der kleinen Olga wirkt hölzern. Natürlich kann man bei einem Kind nicht die Professionalität eines Erwachsenen erwarten. Dennoch schafft es das Titania - Team immer wieder, Kinderstimmen zu rekrutieren, die schon nach wenigen Sekunden an meinem Nervenkostüm sägen. Diese Folge bietet diesbezüglich leider keine Ausnahme.
Anja Kruse kann mich als Ravina etappenweise ebenfalls nicht überzeugen. Manchmal wirkt ihr Einsatz aufgesetzt und wenig überzeugend. Dass sie sich als Vertreterin des Bösen hier auch noch des längst überstrapazierten Wortes "Gottlob" bedient, setzt dem Ganzem aber wahrlich die Krone auf. Wenn jetzt schon die dämonischen Charaktere den Schöpfer loben, fragt man sich einfach, wie weit man es mit diesem Wortfetisch noch treiben möchte.

Inhaltlich liegt mir die Geschichte einfach zu nahe an der früheren Vertonung "Der weiße Wolf'", weshalb praktisch jeder Spannungsfaktor und die Hoffnung auf Innovation relativ rasch verpuffen. Wieder ein gut situierter Herr, wieder ist er Witwer, wieder eine Reise ins Exil, wieder wird ein Kind vergöttert, ein anderes gehasst, wieder eine Vertreterin des Bösen, die dem Herrn den Kopf verdreht, wieder ist es eine schöne Werwölfin.... GÄHN! Warum man ausgerechnet auf eine Geschichte zurückgegriffen hat, die in äußerst ähnlicher Form bereits existiert, entzieht sich meinem Verständnis. Da gäbe es doch noch viele Stoffe, die auf eine Vertonung warten und gänzlich neue Themen mit innovativen Handlungsmomenten in sich bergen. Man denke an Jeremias Gotthelfs "Die schwarze Spinne", um nur ein Beispiel zu nennen.

Wie gesagt ist das Hörspiel sicherlich professionell inszeniert, das steht für mich außer Frage. Aber nach der wirklich gelungenen Folge "der Mitternachtsweg", kann man die Hoffnung, dass es nun inhaltlich mit dem Gruselkabinett wieder bergauf geht, mit dem Hören dieser Vertonung wohl begraben. Dem Gruselkabinett geht allmählich die Puste aus. Lange Zeit gab es innerhalb der Reihe mehr Tops als Flops. Das Jahr 2015 brachte hier die große Wendung. Ein Hoffnungsschimmer in den Neuankündigungen ist wohl der Klassiker "Die Grube und das Pendel". Dass Marc Grupp alias Per McGraup aber auch schon wieder seine präferierten Gespensterschnitzeljagden mit der Folge "Heimweh"ankündigt, lässt mich mit gemischten Gefühlen in die Zukunft dieser Reihe blicken.

3 Sterne für das Remake von "Der weiße Wolf".
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 1, 2015 11:30 AM CET


Mitternachtsweg
Mitternachtsweg
Preis: EUR 6,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein absolutes Highlight in dieser Hörspielreihe!, 27. Oktober 2015
Rezension bezieht sich auf: Mitternachtsweg (Audio CD)
WOW! Ein anderer Beginn fällt mir für dieses Hörspiel wahrlich nicht ein. Nachdem das Team Gruppe - Bosenius von Titania Medien in der vergangenen Zeit kein glückliches Händchen bei der Auswahl der Stoffe für die Vertonungen des Gruselkabinetts bewiesen haben, sticht dieses Hörspiel wie ein leuchtender Stern aus den letzten Veröffentlichungen heraus. Erfreulich, dass man sich an eine literarische Vorlage der Gegenwart gewagt hat.Hier passt einfach alles:

In keiner Sekunde des Hörens kam Langeweile auf. Die Handlung ist von mysteriösen Elementen durchzogen, die es vermögen, die Aufmerksamkeit des Publikums zu fesseln. Man fiebert der Auflösung entgegen. Dass man sich hier für die schauerlichen Handschuhe als Objekt des Spukes entschieden hat, ist zudem ein großer Pluspunkt. Handschuhe sind generell nicht so symbolbeladen wie mystische Waffen, Amulette oder Bäume. So wird die Erwartungshaltung der HörerInnen im Zaum gehalten, mit aufkommenden Vermutungen während des Hörens hält man sich zurück. Das Unbekannte ist hier erfolgreich an der Konstitution des Schauerlichen beteiligt. Wohin die Handlung die RezipientInnen führt, bleibt somit über lange Strecken ein Rätsel. Dieser Umstand trägt immens dazu bei, die Spannung aufrechtzuerhalten.

Von der Gestaltung des Covers darf man sich hier nicht in die Irre führen lassen. Das Bild zeigt ein harmonisches Paar, Gruselelemente lassen sich darauf nicht ausmachen. Es wirkt sogar auffallend unspektakulär. Der Schein täuscht aber gewaltig!

SprecherInnen und Geräuschkulisse sind auf gewohnt hohem Niveau. Das immer wiederkehrende Wort "Gottlob" innerhalb dieser Reihe musste auch hier wieder eingesetzt werden. Nie zuvor erschien es mir unpassender, zumal es sich um eine Handlung der Gegenwart handelt. Dieses Wort dürfte kaum noch dem allgemeinen Sprachgebrauch angehören. Aber offensichtlich haben die Macher ihr Herz an diese Formulierung gehängt und können davon nicht ablassen.
Die Soundkulisse ist definitiv ungewöhnlich modern. Bezogen auf die Handlung ist das vollends stimmig, hier werden neue Wege beschritten.

Bleibt zu hoffen, dass es mit dem Gruselkabinett jetzt wieder bergauf geht. Das WOW-Gefühl darf sich nach dem Hören der Gruselkabinett-Hörspiele gerne wieder öfter einstellen.

5 Sterne und meine uneingeschränkte Kaufempfehlung für "Mitternachtsweg"!


Allerseelen
Allerseelen
Preis: EUR 6,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nettes Geschichtchen, 11. Oktober 2015
Rezension bezieht sich auf: Allerseelen (Audio CD)
Prinzipiell ist diese Folge o.k. Dennoch existieren einige störende Faktoren (ACHTUNG: SPOILER!!!):

Judy Winter spricht in dieser Folge Sara Clayburn, eine äußerst selbstbewusste, manchmal sogar herrische Dame. Dieser Charakterzug steht ihr dann etappenweise im Weg, wenn es darum geht, aufkommende Angst oder sogar Panik in dem verlassenen Haus glaubhaft zu transportieren. Der Spagat zwischen der dominanten Hausherrin mit alleiniger Befehlsgewalt und der verschreckten Person, die sie besonders am Ende darzustellen versucht, ist hier nur bedingt geglückt.

Nachdem sich die Sequenz der Spukereignisse von einer Sekunde zur anderen durch eine Untersuchung des Doktors als beendet präsentiert, wird plötzlich eine Auflösung an den Haaren herbeigezogen, die als vermeintliches Motiv herhalten soll: Hexen waren am Werk! Warum vollzieht sich der Spuk erst jetzt, nachdem sich die angebliche Hexe schon seit Jahren im Dienste ihrer Herrin befindet? Welches Motiv sollten die Hexen haben, der Hausherrin nachzustellen? Wie passt hier überhaupt ein Hexenzirkel hinein? Wozu braucht es die Gesandte, die vor dem Spukgeschehen auftaucht?
All diese Fragen bleiben unbeantwortet. Nun kann es durchaus reivoll sein, wenn eine Schauergeschichte nicht alle ihre Geheimnisse preisgibt - das steht außer Frage. Aber hier wird in den letzten Spielminuten plötzlich eine Erklärung aus dem Hut gezaubert, die einfach nur lieblos und seltsam anmutet. Da wäre es passender gewesen, gar keinen Erklärungsversuch einzubauen. Aber eine Hexe zu präsentieren, die seit geraumer Zeit im Dienste ihrer Herrin steht und dieser von einem Tag auf den anderen grundlos Übles will, und dabei gleich einen ganzen schottischen Zirkel mobilisiert, wirkt auf mich dann doch recht seltsam. Es wird so dargestellt, als hätten diese Hexen jetzt einfach gerade Lust und Laune Böses zu tun - ein richtiges Motiv fehlt zur Gänze.

Fazit:
Nettes Geschichtchen, das durchaus atmosphärisch vertont wurde. Aber für mich sicher kein 5 Sterne-Highlight innerhalb des Gruselkabinetts. Einmal anhören reicht völllig.


Gruselkabinett - Folge 101: Verlorene Herzen
Gruselkabinett - Folge 101: Verlorene Herzen
Wird angeboten von nagiry
Preis: EUR 6,63

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Verlorene Herzen": Eine Gänsehaut-Folge, 16. Mai 2015
Folge 101 ist eine gelungene Schauergeschichte, welche voll und ganz meinen Geschmack trifft!

Es gibt zu dieser Geschichte bereits eine Vertonung des Labels Wolpertinger Hörbücher. Ich fand diese bereits gelungen. Wer meint die gleiche Geschichte hier erneut vorzufinden irrt! Dieses Hörspiel unterscheidet sich maßgeblich von seinem Vorgänger, zudem punktet Titania hier mit einer unglaublich starken Atmosphäre. Die unheimliche Stimmung auf dem alten Anwesen überträgt sich wunderbar auf die RezipientInnen, ein wohliger Schauer ist schon nach wenigen Hörminuten präsent, steigert sich und bleibt bis zum Schluss erhalten.

Anfangs hatte ich Mühe, mich mit der Stimme des Protagonisten anzufreunden. Der Gewöhnungseffekt vollzog sich aber rasch. Stimmlich neben Uli Krohm zu bestehen, ist aber auch sicher keine leichte Aufgabe.
Auch die musikalische Untermalung ist dieses Mal gelungen. Sie greift der Handlung gekonnt unter die Arme, um das Publikum in den Bann zu ziehen.

Ein besonderes Lob verdient hier das Cover! Man kann nicht anders, als sich in der besagten Sequenz die hier abgebildete Gestalt vor Augen zu führen. Gänsehaut pur! So muss das sein!

Fazit: Eine gelungene Folge 101! Aus meiner Sicht die bisher beste Geschichte, die von M.R. James im Gruselkabinett vertont wurde. Meine uneingeschränkte Kaufempfehlung!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 20, 2015 2:28 PM MEST


Gruselkabinett - Folge 99: Die Toten sind unersättlich
Gruselkabinett - Folge 99: Die Toten sind unersättlich
Preis: EUR 5,99

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die musikalische Untermalung mutet etappenweise seltsam an, 22. April 2015
Prinzipiell eine interessante Geschichte, die mit der Fantasie der RezipientInnen spielt, aber doch einige Längen aufweist:
(ACHTUNG, diese Rezension enthält SPOILER!)

Was ist das Übel, das sich hier des neugierigen Protagonisten bemächtigt? Eine verfluchte Gestalt aus der Mythenwelt, ein Dämon, eine Zauberin oder ein Vampir? Das Wort "Vampir" wird zwar erwähnt, einer genauen Definition entzieht sich die unheilbringende Schöne aber. Dies kann durchaus zur Konstitution des Schauerlichen beitragen. Ist das Böse keiner Kategorie zuordenbar, lässt sich auch schwerlich auf altbewährte Abwehrmittel zurückgreifen. Das in Vamirgeschichten oft bemühte Kreuz wird hier innerhalb der Handlung ausgespart. Und auch die anderen üblichen Utensilien gegen das Böse bleiben unerwähnt.

Leider wird dieser Handlungs-Bonus - nach meinem Geschmack - dieses Mal aber verspielt. Titania hat im Laufe des Hörspiels etappenweise zu einer unpassenden musikalischen Untermalung gegriffen. Allein bei der Schlosserkundung hätten tiefe und düstere Töne die übliche starke Atmosphäre vieler Gruselkabinettfolgen heraufbeschwören können. Stattdessen finden sich häufig wechselnde Instrumente, bei der man eher das Gefühl hat, einem Ritterturnier beizuwohnen. Dies mag bei der Beschreibung der Artefakte aus längst vergangenen Zeiten noch akzeptabel sein, allerdings wird auch bei der nächtlichen Rückkehr erneut davon Gebrauch gemacht. Vollkommen unpassend! So war ich schon bald eher genervt und musste mich dann zum Weiterhören zwingen. Möglicherweise erschien mir deshalb das Hörspiel auch zu lange zu sein? Manche Beschreibungen vollziehen sich zwar in gewohnt anspruchsvollem Sprachstil, wirken aber enorm in die Länge gezogen. Das "Einspinnen" des Opfers erschien mir auch zu lange. Vermutlich hätte man hier aber keine großen Kürzungen durchführen können, da sonst ja eigentlich nicht besonders viel passiert!?

Leider kommt auch das von Titania überstrapazierte Wort "Gottlob" wieder zum Einsatz. Nachdem dies schon von mehreren RezipientInnen bei verschiedenen Vertonungen kritisiert wurde, könnte man sich diesbezüglich wirklich einmal etwas anderes einfallen lassen. Ein schlichtes "Dem Glück sei es gedankt" würde es auch tun, es muss nicht jedes Mal gleich der Schöpfer gelobt werden.

Fazit:
Ein Hörspiel mit interessanten Elementen, das in mir aber dennoch nicht die Lust erweckt, es ein weiteres Mal zu hören. 3 Sterne gibt es dafür von mir!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 24, 2015 9:42 PM MEST


Gruselkabinett - Folge 91: Mary Rose
Gruselkabinett - Folge 91: Mary Rose
Preis: EUR 7,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vorhersehbare Geschichte mit einem leichten, schauerlichen Hauch, 10. März 2015
"Mary Rose" ist der Titel und zugleich der Name der ProtagonistIn dieses Hörspiels. Handlungstechnisch dreht sich alles um das Verschwinden von Menschen auf einer sagenumwobenen Insel.

Die Geschichte beginnt prinzipiell recht spannend. Die Eckpfeiler der Handlung sind bald ersichtlich, von da an plätschert das Hörspiel recht vorhersehbar vor sich hin. Titania hat hier sicher alles geben, um aus diesem Stück möglichst viel Spannung herauszuholen. Der leichte Schauer, der während des Hörens spürbar ist, basiert mehr auf dem Verschwinden der Kinder, als auf den übernatürlichen Ursachen. Das muss prinzipiell nicht schlecht sein. Das Hörspiel passt aus meiner Sicht ganz gut in die Reihe "Gruselkabinett", bei der es ja nicht um "Horror" und "Schrecken" nach der heutigen Definition geht. Dennoch ist es sicher kein Highlight, dafür bleibt die Spannung über zu lange Zeit auf der Strecke, da die aufmerksamen HörerInnen sehr bald erahnen, wohin sich die Handlung neigt.
Überzogen fand ich das Ende des Hörspiels. Eine dünnere Schmalzschicht hätte der Vertonung zum Vorteil gereicht!

SprecherInnen und Geräuschkulisse sind auf gewohnt hohem Niveau. Positiv ist noch zu erwähnen, dass das so regelmäßig vorkommende Wort "Gottlob" in dieser Folge 91 endlich einmal ausgespart wurde. Lange Zeit habe ich seinem häufigen Auftreten keine Beachtung geschenkt, allmählich emfpinde ich es aber - wie offensichtlich auch andere HörerInnen - doch als ziemlich nervraubend.

Eine mittelmäßige Folge dieser Hörspielreihe, daher 3 Sterne von mir.


Mord in Serie 14: Eingemauert
Mord in Serie 14: Eingemauert
Wird angeboten von dodax-shop
Preis: EUR 8,44

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen spannender Hör-Thriller, 3. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Mord in Serie 14: Eingemauert (Audio CD)
Mit dem Titel "Eingemauert" weckt Autor Markus Topf bereits vor dem Hören Fantasien bei seinem Publikum. Dem Kopfkino kann man sich bei dieser Handlung wahrlich nicht entziehen. Schon in den ersten Hörminuten geht es rasant zur Sache und Langeweile kam bei mir in keiner Miinute auf.

Dier Handlung ist verstrickt und präsentiert den HörerInnen so manche Überraschung. Die eine oder andere unvorhersehbare Wendung lässt dieses Hörspiel zu einem spannenden Hörvergnügen werden.

SprecherInnen und Geräuschkulisse können auch bei dieser Folge von "Mord in Serie" überzeugen. Tobias Kluckert sticht hier besonders hervor, er erweckt mit seiner Stimme den Protagonisten Nick Zabel gekonnt zum Leben.

Spannung, eine düstere Atmosphäre und ausgeklügelte Geheimnissse: Was will man mehr?
5 Sterne und meine Kaufempfehlung für dieses Hörvergnügen!


Mord in Serie 15: Todesangst - Urban Explorerz
Mord in Serie 15: Todesangst - Urban Explorerz
Wird angeboten von nagiry
Preis: EUR 8,45

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen durchschnittliche Folge, 3. Januar 2015
Die HörerInnen dieses Hörspiels begleiten die Urban Explorerz, zwei etwas abgedrehte Internetfreaks, bei ihren Besichtigungen alter Gemäuer. Jene Gebäude weisen in der Regel eine besondere Geschichte auf. Das Objekt, das in der aktuellen Folge von "Mord in Serie" inspiziert wird, ist das ehemalige Hotel eines vermeintlichen Massenmörders. Wer die Serie kennt, ahnt jedoch bereits zu Beginn, das der erste Eindruck bald in sich zusammenfällt und die Geschichte eine andere Wendung nimmt.

Handlungstechnisch empfand ich diese Folge weitaus schwächer als das zugleich erschienene "Eingemauert".
ACHTUNG SPOILER:
Das Herumirren in dem alten Hotel wirkt auf mich recht langatmig. Zudem empfand ich es als seltsam, dass man eine Audioaufnahme findet, welche so eine Art Tagebuch des Killers darstellt. Man sollte meinen, dass diese als Beweistsück sichergestellt worden wäre. Ein solches Beweisstück würde man wohl kaum in einem Rekorder belassen, der sich am Tatort befindet.
SPOILER ENDE

Die Wendungen, die bei "Mord in Serie" oftmals unerwartet auftreten und die Geschichten so wenig vorhersehbar gestalten, ist hier recht simpel gestrickt. Als HörerIn vermutet man recht bald, was genau auf die beiden Urban Explorerz wartet. Auch die Endsequenz des Hörspiels, die oftmals den Handlungen dieser Reihe noch eine besondere Würze verleiht, ist hier sehr vorhersehbar. Zudem empfand ich das Herumgealbere der Protagonisten als nervig.

Die Sprechleistungen sind - wie üblich - auf hohem Niveau und können überzeugen. Auch die Geräuschkulisse wirkt stimmig.

3 Sterne für diese durchschnittliche Folge!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 22, 2015 8:43 PM CET


Gruselkabinett - Folge 92: Zimmer 13
Gruselkabinett - Folge 92: Zimmer 13
Wird angeboten von mecodu
Preis: EUR 7,17

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nettes Hörspiel ohne packenden Höhepunkt, 30. Oktober 2014
(Achtung SPOILER!!!)
Die allgemeine Begeisterung für dieses Hörspiel kann ich nicht nachvollziehen. Natürlich: wie immer ist die Produktion auf hohem Niveau bezüglich Geräuschkulisse, Musik und SprecherInnen. Aber nach einem gelungenen Spannungsaufbau, fällt die Spannung realtiv rasch in sich zusammen. Die missgedeuteten Schattenspiele an der Hausmauer empfand ich als gelungenes Element, das die HörerInnen zu Spekulationen verleitet. Aber einen Handlungshöhepunkt, bei dem eine Hand aus einer Tür hervorschaut, empfand ich jetzt nicht wirklich als Renner.

Diese Vertonung ist nette Kost, die bei mir aber keine langfristigen Eindruck hinterlässt.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 18, 2014 9:46 AM CET


Gruselkabinett - Folge 89: Heimgekehrt
Gruselkabinett - Folge 89: Heimgekehrt
Preis: EUR 6,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der übliche Gespenstereinheitsbrei ohne jegliche Innovation, 30. Oktober 2014
Ich war schon skeptisch, nachdem ich die Inhaltsangabe gelesen hatte: schon wieder ein Spukhaus, wieder eine Geisterjäger-Geschichte! Diese stammt noch dazu von Marc Gruppe selbst. Ohne beleidigend werden zu wollen, muss ich doch sagen, dass sich das Talent des Hörspielproduzenten auf diesem Gebiet stark in Grenzen hält, wie man ebenso an den selbstverfassten Holmes-Geschichten hören kann.

"Heimgekehrt" gehört zu dem Einheitsbrei mittlerweile ausgelutschter Gespenstergeschichten. Tatsächlich mutet die Handlung wie eine versuchte Neuauflage der Europa-Gruselserie an, wobei letztere aber definitiv empfehlenswerter ist, da sie das Flair der damaligen Zeit gekonnt einfangen konnte. Mit einfachen Mitteln wurden passable Hörspiele produziert, in der kaum Langeweile aufkam und bei der auch der Humor neben der Gruselatmosphäre nicht zu kurz kam. Ob dieser immer passend platziert war, ist wohl eine Geschmacksfrage. Jedenfalls wirkt "Heimgekehrt" als eine Folge 89 des Gruselkabinetts - und zudem als neu geschriebene Story - seltsam deplatziert.

SprecherInnen und Geräuschkulisse sind natürlich auf gewohntem Niveau, weshalb man das Hörspiel auch nicht vollends schlecht bewerten kann. Das Geschrei und Gekreische hätte etwas weniger Raum einnehmen können. Solch übertriebene Hysterie scheint Marc Gruppe aber besonders zu mögen, wie man schon in "der Hexenfluch" hören konnte.
Es stellt sich die Frage, warum immer wieder solche lauwarmen Geschichtchen Eingang in das Gruselkabinett finden müssen. Der Mangel an guter Literatur kann hier nicht der Grund sein. "The Horla" oder "Die schwarze Spinne" wären hier ganz heiße Tipps. Auch jede weitere Lovecraft-Vertonung ist mir wesentlich lieber, als diese ewigen Gespensterschnitzeljagden.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20