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Rezensionen verfasst von
Lionheart
(TOP 1000 REZENSENT)   

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Das Mörderspiel (19 - Teil 1)
Das Mörderspiel (19 - Teil 1)

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gesamt gesehen eine gelungene Doppelfolge, 22. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Mörderspiel (19 - Teil 1) (MP3-Download)
Helen Miller lädt zu einem Mörderspiel in ihrem Hotel ein. Ist das vermeintliche Opfer aber wirklich nur innerhalb der Spielhandlung ermordet worden? Lady Bedfort nimmt die Fährte auf und stößt auf eine Reihe von Ungereimtheiten...

Den ersten Teil dieser Doppelfolge empfand ich persönlich ein wenig zäh und langatmig. Lady Bedfort nimmt hier nur einen kleine Nebenrolle ein, womit klar wäre, dass sie dann im 2. Teil stark präsent ist. Dieser vollzieht sich schließlich rasanter, es werden den HörerInnen interessante Einblicke - etwa durch Perspektivenwechsel innerhalb der Charaktere - vermittelt. Einige Abläufe, die im vorangegangenen Teil rätselhaft bleiben, werden somit langsam entschlüsselt. Man kann sagen, dass in der Folge 19 die Basis für einen spannenden Fall geschaffen wird, Episode 20 entfaltet dann ihre ganze Wirksamkeit in Sachen Kombination, Spannung und Rätselraten.

Die SprecherInnen können überzeugen. Enie van de Meiklokjes ist hier in einer Nebenrolle zu hören. Barbara Ratthey läuft in diesem Hörspiel zu Hochform auf. Besonders beeindruckend fand ich ihre Sprechleistung, während sie die senile Dame spielt. Sehr unterhaltsam, humorvoll und überzeugend!

Fazit: Der erste Part dieser Doppelfolge hat seine Längen, wenn man bereit ist, diese durch zu stehen, wird man im folgenden Teil belohnt. Das Hörspiel ist insgesamt gelungen, ein unterhaltsamer Fall, den man sich nach einiger Zeit sicher wieder einmal anhört. 4 Sterne und meine Kaufempfehlung für "Das Mörderspiel".


Das Moerderspiel Teil 1 (19)
Das Moerderspiel Teil 1 (19)

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gesamt gesehen eine gelungene Doppelfolge!, 22. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Moerderspiel Teil 1 (19) (Audio CD)
Helen Miller lädt zu einem Mörderspiel in ihrem Hotel ein. Ist das vermeintliche Opfer aber wirklich nur innerhalb der Spielhandlung ermordet worden? Lady Bedfort nimmt die Fährte auf und stößt auf eine Reihe von Ungereimtheiten...

Den ersten Teil dieser Doppelfolge empfand ich persönlich ein wenig zäh und langatmig. Lady Bedfort nimmt hier nur einen kleine Nebenrolle ein, womit klar wäre, dass sie dann im 2. Teil stark präsent ist. Dieser vollzieht sich schließlich rasanter, es werden den HörerInnen interessante Einblicke - etwa durch Perspektivenwechsel innerhalb der Charaktere - vermittelt. Einige Abläufe, die im vorangegangenen Teil rätselhaft bleiben, werden somit langsam entschlüsselt. Man kann sagen, dass in der Folge 19 die Basis für einen spannenden Fall geschaffen wird, Episode 20 entfaltet dann ihre ganze Wirksamkeit in Sachen Kombination, Spannung und Rätselraten.

Die SprecherInnen können überzeugen. Enie van de Meiklokjes ist hier in einer Nebenrolle zu hören. Barbara Ratthey läuft in diesem Hörspiel zu Hochform auf. Besonders beeindruckend fand ich ihre Sprechleistung, während sie die senile Dame spielt. Sehr unterhaltsam, humorvoll und überzeugend!

Fazit: Der erste Part dieser Doppelfolge hat seine Längen, wenn man bereit ist, diese durch zu stehen, wird man im folgenden Teil belohnt. Das Hörspiel ist insgesamt gelungen, ein unterhaltsamer Fall, den man sich nach einiger Zeit sicher wieder einmal anhört. 4 Sterne und meine Kaufempfehlung für "Das Mörderspiel".


Folge 1: Das 12. Opfer
Folge 1: Das 12. Opfer
Preis: EUR 5,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gut durchdachte Kriminalgeschichte mit hohem Überraschungsfaktor, 15. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Folge 1: Das 12. Opfer (MP3-Download)
Die Schwestern Lisa und Emma fallen in die Hände eines Gewaltverbrechers. Nur Lisa überlebt diesen Zwischenfall, Emma wird eines der zahlreichen Opfer des Täters. Die Überlebende findet keine Ruhe, solange der Verbrecher nicht geschnappt wurde...

Der vorliegende Fall spielt im Deutschland der Gegenwart, was sich als großer Pluspunkt erweist. Nicht alls was gute Krimiunterhaltung bietet muss im englischsprachigen Raum spielen, dies beweist Markus Topf hier meisterlich! Die Handlung vollzieht sich rasant, es kommt keine Minute Langeweile auf. Dennoch hat man es geschafft den Spannungsfaktor nicht unnötig rasch zu verpulvern. Innerhalb des Verlaufes erwartet den HörerInnen so einige Überraschungen, manche mehr, manche wenger vorhersehbar. Der absolute Hammer ist das eigentlich Ende des Hörspiels. Hier greift man zu einem überaus gelungenen Mittel, um den HörerInnen einen AHA-Effekt zu präsentieren! Dennoch sei darauf hingewiesen, dass diese Vertonung wohl nicht für dünnhäutige HörerInnen geeignet ist. Etappenweise sind die Gewaltszenen schon recht heftig.

Die SprecherInnen sind gut. Uta Dänekamp überzeugt als Lisa, obgleich man ihrem Hörspielcharakter vorwerfen könnte, dass sie all zu leicht mit den traumatischen Erlebnissen umgeht. Der Fokus liegt aber eindeutig auf der Aufklärung des Verbrechens, nicht auf dem Gefühlsleben des Opfers. Das halte ich für gelungen, da man den HörerInnen unnötig lange hysterische Azusschweifungen erspart. Katja Brügger sticht mit ihrer Sprechleistung besonders hervor, sie haucht mit ihrer Stimme der zielstrebigen Kommissarin Nora Winkler Leben ein.

Die musikalische Untermalung ist stets passend und stimmungsvoll. Das Repertoire erstreckt sich hier von klassischen Tönen bis hin zu düsterer Musik.

Fazit: "Das 12. Opfer" ist ein moderner Krimi, der sich hören lassen kann. Wirklich ein gelungener Serienstart, indem sich die Spannung bis zum Schluss hält! Volle 5 Sterne und meine Kaufempfehlung!


Mord in Serie 1: Das 12. Opfer
Mord in Serie 1: Das 12. Opfer
Preis: EUR 7,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut durchdachte Kriminalgeschichte mit hohem Überraschungsfaktor, 15. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Mord in Serie 1: Das 12. Opfer (Audio CD)
Die Schwestern Lisa und Emma fallen in die Hände eines Gewaltverbrechers. Nur Lisa überlebt diesen Zwischenfall, Emma wird eines der zahlreichen Opfer des Täters. Die Überlebende findet keine Ruhe, solange der Verbrecher nicht geschnappt wurde...

Der vorliegende Fall spielt im Deutschland der Gegenwart, was sich als großer Pluspunkt erweist. Nicht alls was gute Krimiunterhaltung bietet muss im englischsprachigen Raum spielen, dies beweist Markus Topf hier meisterlich! Die Handlung vollzieht sich rasant, es kommt keine Minute Langeweile auf. Dennoch hat man es geschafft den Spannungsfaktor nicht unnötig rasch zu verpulvern. Innerhalb des Verlaufes erwartet den HörerInnen so einige Überraschungen, manche mehr, manche wenger vorhersehbar. Der absolute Hammer ist das eigentlich Ende des Hörspiels. Hier greift man zu einem überaus gelungenen Mittel, um den HörerInnen einen AHA-Effekt zu präsentieren! Dennoch sei darauf hingewiesen, dass diese Vertonung wohl nicht für dünnhäutige HörerInnen geeignet ist. Etappenweise sind die Gewaltszenen schon recht heftig.

Die SprecherInnen sind gut. Uta Dänekamp überzeugt als Lisa, obgleich man ihrem Hörspielcharakter vorwerfen könnte, dass sie all zu leicht mit den traumatischen Erlebnissen umgeht. Der Fokus liegt aber eindeutig auf der Aufklärung des Verbrechens, nicht auf dem Gefühlsleben des Opfers. Das halte ich für gelungen, da man den HörerInnen unnötig lange hysterische Azusschweifungen erspart. Katja Brügger sticht mit ihrer Sprechleistung besonders hervor, sie haucht mit ihrer Stimme der zielstrebigen Kommissarin Nora Winkler Leben ein.

Die musikalische Untermalung ist stets passend und stimmungsvoll. Das Repertoire erstreckt sich hier von klassischen Tönen bis hin zu düsterer Musik.

Fazit: "Das 12. Opfer" ist ein moderner Krimi, der sich hören lassen kann. Wirklich ein gelungener Serienstart, indem sich die Spannung bis zum Schluss hält! Volle 5 Sterne und meine Kaufempfehlung!


Gruselkabinett, Folge  21: Der Hexenfluch
Gruselkabinett, Folge 21: Der Hexenfluch
Preis: EUR 9,97

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen zu viel Geschrei und Gejammer in dieser Folge 21, 4. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Hörspiel beinhaltet interessante Komponenten, die eine willkommene Abwechslung zu den anderen Geschichten des Gruselkabinetts bieten. Ein Hörspiel im Hörspiel, ein verdecktes Verbrechen, ein Fluch, der durch die Jahrhunderte in die Gegenwart wirkt...diese Zutaten könnten den Stoff für eine gelungene Vertonung darstellen. Allerdings gibt es Schwächen, die diese Folge 21 des Gruselkabinetts in den Rang der mittelmäßigen Hörspiele degradieren:

Handlungstechnisch dreht sich alles um einen Fluch, den eine Hexe auf dem Scheiterhaufen gegen ihren Verfolger und Richter ausspricht. Das Hauptaugenmerk liegt dann auf den Nachkommen von Junker Harper, dem Hexenjäger aus dem 17. Jahrhundert. Der ganze Handlungsstrang im Haus der Familie Andrews war mir persönlich ein wenig zu sehr in die Länge gezogen. Stimmen aus dem Nichts, Telefonanrufe, das Läuten an der Tür, die Geräusche im Keller und die Geräusche des Gewitters ... hier wird einfach schon sehr viel Show in diese Sequenz gepackt.

Die SprecherInnen sind zwar überzeugend, die Sprechrolle von Emily Harper setzt den Nerven der HörerInnen aber schon gewaltig zu - dies meine ich aber nicht im positiven Sinn. Das laufende Gejammere, Geschrei und die hysterischen Ausschweifungen sind einfach nur nervig. Ein bisschen weniger Einsatz der Synchronsprecherin Edith Schneider wäre hier mehr gewesen. Wie hier schon in anderen Rezensionen erwähnt, hat mich der Auftritt der Harper-Schwestern stark an das Hörspiel "Die tödliche Begegnung mit dem Werwolf" der alten Gruselserie von Europa erinnert. Handlungstechnisch nicht schlecht gemacht, aber durch das Geschrei der alten Damen unanhörbar!

Fazit: "Der Hexenfluch" ist defintiv kein Highlight des Gruselkabinetts, eher unterhaltsames Mittelmaß, welches für ein einmaliges Hören durchaus geeignet ist. 3 Sterne für diese Episode 21.


Die Nebel von Avalon
Die Nebel von Avalon
von Marion Zimmer Bradley
  Audio CD
Preis: EUR 39,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen subtiler Fantasy-/Historien-Roman als gelungenes Hörbuch, 30. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Nebel von Avalon (Audio CD)
"Die Nebel von Avalon" spaltet seit jeher die Fantasy-Gemeinde in verschiedene Lager. Wer sich Action mit Monsterkämpfen ala Tolkien erwartet, wird hier enttäuscht werden. Vielmehr setzt der Stoff auf subtilere Mittel, und greift außerdem auf keltische Geschichte zurück. So fühlen sich eigentlich weniger Fans des Fantasygenres hiervon angesprochen, als vielmehr Menschen, die Interesse an den vorchristlichen Glaubensvorstellungen Europas haben:

Im Zentrum steht der Sagenkomplex um König Arthus von Camelot, seine Schwester Morgaine erzählt die Geschichte aus ihrer Perspektive. Marion Zimmer Bradley hat mit dieser Methode sicherlich einen einzigartigen Stoff geschaffen, der aber -wie gesagt- sicher nicht jedermanns Sache ist. Nachdem das Thema schon als Film adaptiert -eigentlich müsste man sagen "vergewaltigt"- wurde, liegt hier nun eine Version als inszenierte Lesung vor. Diese ist - wie hier schon öfters erwähnt - gekürzt. Ob dies der Handlung zum Nachteil gereicht sei dahin gestellt. Auch das Hörbuch hat (genau wie das Buch) seine Längen, Sequenzen zu kürzen halte ich daher durchaus für begrüßenswert, aber das ist natürlich eine Frage des persönlichen Geschmacks.
Handlungstechnisch ist natürlich nicht alles authentisch keltisch, dies wäre auch kaum möglich, wissen wir doch kaum etwas über die spirituellen Praktiken der früheren BewohnerInnen Europas. Bradley hat daher den Bogen zur modernen Wicca-Religion geschlagen, von der sie viele Elemente entlehnt und professionell in die Story gewoben hat. Sie war zu Lebzeiten selbst Wicca-Anhängerin, der Rückgriff auf diese moderne Religion lag somit nahe, hat dem Buch aber auch den Ruf eingebracht, ein "Frauenbuch" zu sein, was ich (als Mann) eigentlich nicht für gerechtfertigt halte.
Anna und Katharina Thalbach führen gekonnt durch die Handlung, ihre Stimmen vermochten es durchaus mich zu fesseln. Besonders die alte Morgaine hat es mir persönlich angetan, wirklich eine überzeugende Sprechleistung! Unterstützt von der dezenten musikalischen Untermalung (von Saltatio Mortis), konnte mich dieses Hörbuch auf allen 12 Cd's überzeugen.

FAZIT: Obgleich ich mit Lesungen in der Regel nichts anfangen kann, da mir Hörspiele weit mehr zusagen, haben mich "Die Nebel von Avalon" großteils begeistert. 4 Sterne und meine persönliche Kaufempfehlung für dieses Hörbuch!


155/und der Meister des Todes
155/und der Meister des Todes
Preis: EUR 5,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen schwächer als die Vorgängerfolge, aber durchaus hörenswert!, 26. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 155/und der Meister des Todes (Audio CD)
Prinzipiell stellt die Handlung für diese Folge eine gute Idee dar, obgleich - wie so oft innerhalb dieser Serie - der Spannungsbogen gegen Ende hin stark abfällt und es einfach übertriebene Elemente gibt, die den Gesamteindruck negativ beeinflussen:

Die drei ??? wollen in einem alten Haus am Meer einen Film drehen. Dem ehemaligen Besitzer des Hauses gehörten zahlreiche Puppen, denen magische Kräfte zugeschrieben werden. Schon bald kommt es zu mysteriösen Vorfällen, ein Grund für die drei Detektive Ermittlungen an zu stellen.

Die Handlung beginnt recht überzeugend, Spannung wird langsam aufgebaut und die HörerInnen werden gekonnt neugierig gemacht. Dennoch kann sich der Spannungsfaktor nicht halten und fällt merklich ab, je mehr sich das Hörspiel der Auflösung annähert. Diese vollzieht sich dann schon recht verworren, außerdem konnte man es wieder einmal nicht lassen Elemente einzubauen, die einfach zu übertrieben wirken. ACHTUNG SPOILER: Dass ein Medikament zum Schlafwandeln führt, erscheint mir etwas bizarr, allerdings kann man über diesen Aspekt noch hinweg sehen. Dass dann Peter aber von einem Stromstoß getroffen wird und gleich tot sein und schließlich wiederbelebt werden muss, hielt ich schon für ziemlich unnötig. Der Pool hätte der Schlussequenz ebenso gut ohne Stromstöße als letzter Schauplatz dienen können. Weniger ist einfach manchmal mehr! Zumal sich der vermeintliche Bösewicht plötzlich als harmloses Opfer enttarnt, warum er Peter also in den elektrisierten Pool steigen lässt, wird dadurch noch unverständlicher?!?! Dieser Handlungsstrang ist einfach unlogisch und an den Haaren herbei gezogen. SPOILER ENDE!

Die SprecherInnen können alle überzeugen. Besonders Gisela Fritsch sticht hier in der Rolle der Mrs. Sciutto hervor, sie ist eine absolute Bereicherung in jedem Hörspiel.

Die musikalische Untermalung fand ich nicht ganz so störend, wie viele andere SchreiberInnen hier, obgleich man schon sagen muss, dass das Label Europa bei der Auswahl der Musik nicht immer ein glückliches Händchen hat. Ich habe mich hier aber sogar darüber gefreut, dass gegen Schluss hin eine bekannte Melodie aus den Anfängen der Reihe zu hören war.
Die Geräuschkulisse an sich ist leider nicht immer gelungen. Ein unter Strom stehender Pool hört sich einfach nicht so an wie ein Blitzeinschlag.

FAZIT: Nach der gelungenen Vertonung von "Botschaft aus der Unterwelt" fällt diese Folge 155 etwas schwächer aus. Dennoch ist sie hörenswert, der Fall ist großteils durchaus schlüssig und es kommt eigentlich kaum Langeweile auf, auch wenn vom "Mitfiebern" nicht die Rede sein kann. Drei Sterne hat sich das Label Europa dafür aber auf jeden Fall verdient. Es handelt sich um ein Hörspiel, das man sich sicher öfters anhören kann... eben leichte Unterhaltung und somit gutes Mittelmaß.


Das Grauen im Nachtexpress Teil 1 (50)
Das Grauen im Nachtexpress Teil 1 (50)
Preis: EUR 10,56

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Diese Jubiläumsfolge verdient diese Bezeichnung auch!, 5. Juli 2012
Diese Doppelfolge ist absolut gelungen, ein würdiges Jubiläum für diese Hörspielreihe:

Clara Bedfort hat einen Unfall, wird bewusstlos und beginnt zu träumen.........der Schattenjäger bricht nach Schottland auf, seine Fahrt wird in einer verschneiten Nacht aber unfreiwillig unterbrochen. Unter den Passagieren kommt es zu einem brutalen Mord, nachdem einem Häftling, der an einen neuen Standort überführt werden sollte, der Ausbruch gelingt. Allen scheint klar, dass der Häftling für den Mord verantwortlich ist. Ob die Lösung aber wirklich so einfach ist?

Die Art und Weise, wie die Handlung in diesem Hörspiel ins Laufen kommt, ist absolut passend und eine gelungene Abwechslung. Die bekannten Charaktere innerhalb dieser Serie können hier in andere Rollen schlüpfen, was sich schlüssig durch die Konstitution des Traumes erklären lässt. Die einzelnen Handlungsfäden werden zunächst einfach gesponnen, entwickeln sich aber bald zu einem komplexeren Gebilde, bei dem man schon gut zuhören muss, um nicht den Überblick zu verlieren. Besonders in Teil 1 wird die Spannung langsam aufgebaut und nicht unnötig rasch verpulvert.
Dass Max(well) in dieser Folge wieder mit dabei ist, hat mich persönlich ganz besonders gefreut. Man hat es geschafft den Charakter plausibel in das Geschehen einzubinden. Schön, dass Dennis Rohling sich dazu motivieren konnte hier den Butler wieder seine Stimme zu leihen. Eine sehr gelungene Idee, zumal ich zugeben muss, dass mir persönlich der Hörspielcharakter Tim Denham, der nach dem Tod von Max an die Seite von Lady Bedfort gesetzt wurde, nicht so zusagt.

Die SprecherInnen sind durch die Bank professionell, alle geben hier merklich ihr Bestes. Waltraud Habicht läuft in der Rolle der Dora Spools (alias Clara Bedfort) zur Hochform auf. Wirklich eine tolle Sprechleistung!

Die Musik ist sehr abwechslungsreich, sie greift der Handlung gekonnt unter die Arme und hilft beim Erzeugen einer starken Atmosphäre. Viele Sequenzen sind dadurch extrem packend, etwa wenn der Pater auf den vermeintlichen Sträfling trifft. Sehr "spooky" gemacht!

Fazit: Die Folgen 50 & 51 sind ausgezeichnet gelungen. Diese packende Kriminalgeschichte lädt zum mehrfachen Anhören ein, nach einiger Zeit greift man sicher wieder zu "Das Grauen im Nachtexpress", daher meine absolute Kaufempfehlung mit 5 Sternen!


154/Botschaft aus der Unterwelt
154/Botschaft aus der Unterwelt
Preis: EUR 6,39

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hat Europa aus dem laaaaaangen Kreativloch herausgefunden?, 20. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: 154/Botschaft aus der Unterwelt (Audio CD)
Ich hätte nicht für möglich gehalten, jemals wieder vier Sterne für ein Hörspiel von den drei Detektiven zu vergeben. Es geschehen offenbar selbst beim Label Europa noch Wunder, ab und an findet man wohl doch noch aus dem Kreativloch heraus:

Die Handlung baut auf zwei Erfolgsgaranten auf:
Zum einen wird inhaltlicher Bezug zu Sherlock Holmes hergestellt, somit fühlen sich durchaus auch Holmes-Fans von dieser Episode angesprochen. Weiters werden einige Faktoren in die Folge eingebaut, die bei den Fans der drei ??? fast schon nostalgische Gefühle wecken. Der Rückgriff auf die alte Zentrale der Juniordetektive, das Mitwirken von Kommissar Reynolds, Tante Mathilda und Titus Jonas sind auch mit dabei und natürlich darf auch Blacky nicht fehlen. So vereint diese Folge viele Faktoren in sich, von denen sich auch die Fans der Anfänge einvernehmen lassen.
Beim Lösen des Falls bekommt man viele Informationen zu Holmes und seinem Erzfeind, aber auch über sehr bekannte Fälle von dem Londoner Meisterdetektiv. Manches wird auch nur angedeutet, (ACHTUNG SPOILER:)etwa wenn Titus wegen Hehlerei mit einem blauen Karfunkel verhaftet wird - denn wie der Edelstein hieß auch eine Kurzgeschichte von Arthur Conan Doyle, dem Autor der Holmes-Geschichten(SPOILER ENDE).
Besonders gelungen empfand ich den Anfang. Ganz auf den Spuren einer Agatha Christie, beginnt diese Episode mit der Auflösung eines Falles, von dem die HörerInnen nichts wissen. Eine sehr interessante Technik, um eine Handlung ins Rollen zu bringen. Sie weckt Interesse und Aufmerksamkeit, eine zähe und langatmige Einführung in eine Geschichte kann man hier somit nicht erwarten.

Die SprecherInnen sind alle sehr gut, das ist bei dem Label Europa keine Selbstverständlichkeit. Genial fand ich, dass Kommissar Reynolds wieder von Wolfgang Draeger gesprochen wird. Nachdem Horst Frank nicht mehr zur Verfügung stand, übernahm er schon bei älteren Folgen diese Rolle. Obwohl die prägnante Stimme von Frank schwer zu ersetzen war, hat er den Hauptkommissar stets überzeugend zum Leben erweckt. Aber auch die zahlreichen anderen SprecherInnen verdienen Lob!

Störend empfand ich, dass man es wieder einmal nicht lassen konnte Elemente einzuführen, die schon sehr übertrieben wirken. (ACHTUNG SPOILER:) Ein implantierter Sender ist nach meinem Geschmack schon zu viel des Guten.
Inhaltlich finde ich es extrem Schade, dass ein so ehrgeiziger Gegner dann so schnell aus dem Verkehr gezogen wird. Ein Mr. Grey läuft den drei ??? nicht alle Tage über den Weg. Dieser "Napoleon des Verbrechens" zeigt Ehrgefühl und wäre eine würdige Neuerung innerhalb der Serie, an einer Position etwa, wie sie Victor Hugenay seit Beginn dieser Hörspielreihe immer wieder inne hatte (SPOILER ENDE).

Ich hatte dieser Serie eigentlich schon längst abgeschworen, da Europa in der Regel nur mehr auf Quantität und nicht mehr auf Qualität Wert legt. Aufgrund vieler Empfehlungen habe ich bei "Botschaft aus der Unterwelt" nun doch zugeschlagen. Diese Episode ist wirklich eine positive Überraschung. Andere Labels wie Maritim oder Titania Medien produzieren gegenwärtig viel mehr qualitativ hochwertige Hörspiele, um in den Rang dieser beiden zurück zu kehren, wird es sicherlich mehr brauchen als bloß eine gelungene Episode. Aber diese Folge 154 gibt zumindest Anlass zur Hoffnung. Mit dieser Vertonung hat das Europa-Team auch mal wieder das Interesse der "uralt"-Fans geweckt, bleibt zu hoffen, dass man diese Chance nicht ungenutzt verstreichen lässt und diesen Kurs beibehält.


Sherlock Holmes, Folge 5: Die Affenfrau
Sherlock Holmes, Folge 5: Die Affenfrau
Preis: EUR 9,97

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen hörenswert, obgleich sich Spannung und die detektivische Meisterleistung in Grenzen halten, 18. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als Holmes-Fan war ich auf diese Episode von Titania schon sehr gespannt. Hier mehrfach als Highlight innerhalb dieser Reihe betitelt, waren meine Erwartungen dementsprechend hoch... wurden aber nicht ganz erfüllt:

Wie schon meine VorrezensentInnen mehrfach ausgeführt haben, setzt sich der Detektiv in diesem Hörspiel für eine Randgruppe ein und zeigt so Herzensgröße, wie das für diese Kultfigur ja üblich ist. Auch bei den Originalwerken von Conan Doyle trägt Sherlock großherzige Züge, hat ein gutes Verhältnis zu den Straßenjungen von London und hilft auch mehrfach unentgeltlich, wenn jemand in Not ist. So passt der Holmes der neuen Titania-Reihe charakterlich absolut zu jenem Detektiv, wie man ihn aus den Originalgeschichten kennt. Nun ist dieser ausgeprägte Gerechtigkeitssinn sicherlich dazu geeinget, ein Hörspiel mit einer gesellschaftskritischen Komponente zu kreieren, eine solche kann in jedem genre zu einer Bereicherung werden. Aber ehrlich gesagt kaufe ich mir eine Kriminal-/Detektivgeschichte wegen des eigentlichen Falls, also dem Verbrechen und seiner Auflösung, nicht weil ich die Umsetzung eines kritischen Umgangs mit Randgruppen so toll finde. Womit wir beim Kernstück jeder Kriminalgeschichte angelangt wären, dem vorliegenden Fall, den der Detektiv bearbeitet:

Bezüglich diesem, muss ich leider sagen, dass mir bei der Auflösung jegliche Raffinesse fehlt: (ACHTUNG SPOILER:) Mal ganz ehrlich, der aufmerksame Holmes erkennt zwar die Kleinwüchsigen am Beginn rein durch sein geschärftes Gehör, dies spielt jedoch keine Rolle bei der Auflösung des Falls. Diese vollzieht sich eigentlich nur dadurch, dass Toby geholt wird, der mit seiner Spürnase das Diebesgut findet und es somit zurück gebracht wird. Das war es dann eigentlich schon! Den Schlussteil bezogen auf den Geldgeber könnte man eigentlich ersatzlos streichen, letztlich lautete sein Auftrag lediglich die gestohlenen Attraktionen zurück zu beschaffen. Diese Sequenz dient wohl nur dem Strecken des Hörspiels (SPOILER ENDE).
So fehlt mir innerhalb der Handlung einfach jeglicher Höhepunkt, auch ist es aufgrund des teilnahmslosen Auftretens des vermeintlichen Übeltäters relativ schnell klar, wer hinter dem Diebstahl steckt. Ein Miträtseln seitens der HörerInnen erübrigt sich also praktisch. Eine detektivische Meisterleistung sieht für mich anders aus, als bloß einem Hund nach zu laufen. Eine gute Kriminalgeschichte zu schreiben ist sicher nicht ganz einfach, noch schwieriger wird dieses Unterfangen jedoch, wenn man sich bewusst in die Fußstapfen von einer Berühmtheit auf diesem Gebiet begibt. Als HörerIn wird man immer wieder Vergleiche zu dem Original ziehen, diesem gerecht zu werden erscheint mir eine große Herausforderung zu sein, die in dieser Reihe bisher nur bedingt bewältigt wurde.

Die SprecherInnen sind sehr gut in ihrer Leistung. Besonders gefallen haben mir Dirk Petrick und Susanne Tremper. Inhaltlich fehlt mir ein wenig der Wortwitz, den die Hauptcharaktere etwa bei den Vertonungen des Labels Maritim an den Tag legen. Die Sprecher Rode & Groeger wirken eingespielt und lockerer, bei Tennstedt und Bierstedt scheint die Distanz zwischen den gesprochenen Charakteren größer zu sein - jedenfalls nach meinem subjektiven Empfinden. Die beiden Szenen mit Mrs. Hudson empfand ich als sehr unterhaltsam. Regina Lemnitz überzeugt in der Rolle der Haushälterin auf der ganzen Linie.

Die Musik ist eher dezent gehalten. Man kennt so manches Stück bereits aus den Gruselkabinett-Folgen 54 - 57, dort empfand ich sie als zu lieblich. Hier passt die musikalische Untermalung jedoch gut, sie fügt sich gekonnt in das Gesamtbild ein.

Fazit: Folge 5 der geheimen Fälle des Meisterdetektivs ist ein gut produziertes Hörspiel, bei dem sich der Spannungsfaktor stark in Grenzen hält und man nicht viel mitdenken muss, da jeglicher komplexe Handlungsaufbau ausgespart wird. Das Hörspiel ist durchaus hörenswert, mehr als drei Sterne kann ich dafür aber nicht vergeben.


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