Profil für Lionheart > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Lionheart
Top-Rezensenten Rang: 1.071
Hilfreiche Bewertungen: 1097

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Lionheart

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20
pixel
Odin Wodan germanischer Gott auf Thron Statue Figur Skulptur
Odin Wodan germanischer Gott auf Thron Statue Figur Skulptur
Wird angeboten von ARS-BAVARIA Versand & Handel, Preise inkl. MwSt.
Preis: EUR 66,40

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Detailreiche und sehr schöne Figur, 25. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Kunstwerk überzeugt auf der ganzen Linie:

Die Arbeit enthält viel Detailreichtum, neben Odin finden sich die Wölfe Geri und Freki wieder, auch seine Begleiter Hugin und Munin sind vorhanden. Auf dem Thron findet sich unten der Name des Gottes eingearbeitet.
Einzig das fehlende Auge des germansichen Allvaters ist hier nicht präsent. Ob darauf vergessen wurde, es wegen Unkenntnis des Herstellers nicht vorhanden ist, oder ob es sich letztlich um eine Abbildung Odins vor seinem Opfer an Mimirs Brunnen handelt, lässt sich wohl nicht ermitteln. Dennoch kann ich diese Figur empfehlen!

Die Verpackung, in der die Figur verschickt wird, ist schön und robust. Die Lieferung erfolgte überraschend schnell.

5 Sterne und meine volle Kaufempfehlung für dieses sehr schöne Stück!


Sherlock Holmes: Die neuen Fälle - Fall 1: Besuche eines Gehenkten
Sherlock Holmes: Die neuen Fälle - Fall 1: Besuche eines Gehenkten
Preis: EUR 16,99

16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hörenswerter Auftakt zur neuen Holmes-Reihe mit einigen Schwächen, 25. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mit "Besuche eines Gehenkten" startet die Romantruhe Audio die neuen Fälle des Meisterdetektivs und setzt so die beliebte Reihe mit den Sprechern Rode und Groeger fort:

Der Buchdrucker Alan Fenwick wird nachts vom Geist eines hingerichteten Verbrechers heimgesucht. So bittet er Sherlock Holmes um Hilfe, der sofort seine Ermitlungen aufnimmt...

Aufgrund der zahlreichen positiven Rezensionen war ich auf dieses Hörspiel sehr gespannt. Die relativ junge Holmes-Reihe des Labels Titania Medien trifft so gar nicht meinen Geschmack und enthält zu viele Schwächen. In meinem Besitz befinden aber sich sämtliche Hörspiele der Maritim-Reihe, ich darf mich also durchaus zu den Fans von Sherlock Holmes zählen. Dennoch muss ich ehrlich sagen, dass meine Erwartungen bei dieser Vertonung nicht ganz erfüllt wurden:
Die Handlung ist durchdacht, der Fall präsentiert sich also durchaus nachvollziehbar. Allerdings driften mir beispielsweise jene Passagen, in denen Holmes und Watson der Geist gegenübersteht, dann doch etwas zu sehr in den Klamauk ab. Schon klar, dass Holmes nicht an Gespenster glaubt, aber durch den unpassend platzierten Humor, kommt leider kein ernsthaftes (geschweige denn ein Grusel)Feeling auf. Das ist schade, denn dass sich Schauerelemente durchaus passend mit einem Kriminalfall verbinden lassen, hat die Vergangenheit mehrfach gezeigt, etwa bei den Fällen "Der Teufelsfuß", "Der Hund der Baskervilles" oder "Der Mann mit dem geduckten Gang".

Die Spieledauer von 95 Minuten wirkt etappenweise auch ein wenig in die Länge gezogen, ab und an hat sich da schon die Langatmigkeit eingeschlichen.

Das bewährte Sprecherduo Rode und Groeger ist in seiner Leistung üblich professionell. Auch die anderen SprecherInnen können durchaus überzeugen, bei der Maritim-Reihe haben sich viele SprecherInnen ja immer wieder in unterschiedlichen Rollen eingefunden. Ab der Folge 30 hat man da schon gemerkt, dass eigentlich ein frischer Wind mit neuen SprecherInnen notwendig wäre, so ist es durchaus positiv zu sehen, dass außer den beiden Protagonisten keine bekannten Stimmen aus den älteren Vertonungen zu hören sind. Deshalb kann man es auch verzeihen, dass Inspektor Lestrade nicht mehr von Volker Brandt gesprochen wird. Was aber gänzlich auf mein Unverständnis stößt, ist die offensichtliche Feindseligkeit, die Lestrade gegüber Holmes an den Tag legt. Das kam so in der ursprünglichen Reihe ja nie vor. Der Inspektor gab sich gerne überheblich und kleingeistig, verhielt sich Holmes gegnüber zwar ab und an neckisch, aber sicher nie abschätzig oder gar feindselig. Dieses Element empfand ich beim Hören als ziemlich störend.

Bezüglich musikalischer Untermalung hinkt das Hörspiel auch hinter der Original-Reihe hinterher. Da geht sicher noch mehr, es bleibt zu hoffen, dass diese Kulisse noch weiter ausgebaut wird.

Fazit: Das Hörspiel ist hörenswert, aber den häufigen und fulminanten 5 Sterne-Rezensionen hier kann ich mich einfach nicht anschließen. 3 Sterne für diesen Auftakt zu der neuen Holmes-Reihe.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 9, 2013 11:43 AM MEST


Sonea, 3: Die Königin
Sonea, 3: Die Königin
von Trudi Canavan
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein lesenswerter dritter Band mit einigen Schwächen, 21. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Sonea, 3: Die Königin (Gebundene Ausgabe)
Der letztes Band der Sonea-Trilogie befriedigt weitaus mehr, als seine beiden Vorgänger, die eigentlichen Schwächen dieser Fortsetzungsromane lasten aber auch auf diesem!

Ein Großteil der Handlung bezieht sich auf die Pläne der Verräter innerhalb von Sachaka. Dannyl - nach wie vor Botschafter vor Ort - kämpft zur selben Zeit gegen sein inneres Gefühlschaos und in Imardin entwickelt sich der Dieb Skellin derweil zunehmends zu einem Problem, als er die Macht in der Unterwelt an sich reißt.

Leider gibt es im Handlungsverlauf einige Unregelmäßigkeiten (folgende Ausführungen enthalten SPOILER!!!):
Die Machtübernahme der Verräter vollzieht sich in meinen Augen sehr abprubt im letzten Viertel des Buches. Hier wäre wesentlich mehr subtiles Vorgehen möglich gewesen. Die Verräter galten prinzipiell ja nie als militärischer Großmacht, Infiltration und Täuschung waren ihre Stärken. Diese Stärken werden aber zusehends irrelevant, was schade ist, da es beispielsweise bei der Übernahme der Landgüter der Ashaki wesentlich realistischer gewesen wäre, wenn Spione im inneren agiert, während die Verrätergruppen, die durch die Landstriche zogen, von außen angegriffen hätten. Die Innenperspektive fehlt in den Beschreibungen aber völlig, erwähnt werden nur die Kleingruppen, die ein Landgut nach dem anderen befreien, das erschien mir einfach zu simpel zu sein. Das Bild der Verräter wird also sehr plötzlich gewandelt, sie treten auf einmal als kampferprobte und schlagkräftige Armee auf.
Auch die Übernahme von Arvice vollzog sich sehr rasch, nachdem dies in den ersten beiden Dritteln des Buches nicht einmal zum Thema gemacht wurde.

Sonea selbst bleibt auch in diesem Teil eher farblos. Zwar wird dem Publikum Einblick in ihre Gefühls-/Gedankenwelt gegeben, allerdings beschränkt sich dieser auf zwei Themen: Männerwahl und die Sorge um Lorkin. Das wirkt für eine Protagonistin schon sehr simplifiziert, den Charakter hätte man wesentlich mehr Feinschliff verleihen können, ähnlich, wie dies in der "Die Gilde der schwarzen Magier"-Trilogie der Fall war.
Die Oberflächlichkeit der Inhalte viel mir beim Lesen häufiger auf, so mutet es beispielsweise auch seltsam an, dass Dannyl und Rothen in Imardin fast unzertrennliche Freunde waren, sie nun aber beispielsweise nicht einmal in Briefkontakt stehen oder Gedanken an einander sichtbar wären!?!?
Überhaupt wirken die Charaktere eher einfach gestrickt. Kallen, der ursprünglich Grund zur Hoffnung gab, dass es nach Akkarin wieder eine geheimnisumwitterte Gestalt geben wird, entpuppt sich spätestens in diesem Band 3 ebenfalls als Enttäuschung, ein weiterer Charakter, dem es an Tiefgang zur Gänze fehlt.

Die Strategie hat sich innerhalb dieser Nachfolgebände jedenfalls sichtlich zur Original-Trilogie geändert. Ursprünglich hielten sich handlungslastige Passagen mit Tiefgang und actiongeladene Sequenzen gekonnt die Waage. So erfuhr man viel über Soneas Sorgen, den politischen Hintergründen und dem Regelwerk, dem ein Gildemagier zu Folgen hatte. Gleichzeitig kam aber keine Langatmigkeit auf, da es mehrfach zu magischen Auseinandersetzungen zwischen Sonea und Regin kam, man Trainingssequenzen in der Arena verfolgen konnte oder ein Krieg gegen die Ichani in der Unterwelt tobte. In den vorliegenden drei Bänden wird Magie hauptsächlich zum Herbeiholen von Hockern, dem Erwärmen von Flüssigkeiten, dem Öffnen von Türen oder dem Schaffen von schalldichten Barrieren benutzt. Kampfgeschehen wird den LeserInnen erst im letzten Viertel des Buches präsentiert, und auch hier halten sich die Beschreibungen eher kurz. So wirken viele Passagen zu vorhersehbar, mit Actionelementen wird eher gespart. Auch Cerys Tod ändert daran nichts. Nachdem laufend darauf hingewiesen wird, wie alt er sich fühlt, war für mich relativ bald klar, dass er nicht mehr lange Teil der Szenerie sein wird.

Gefallen hat mir, dass die Beziehungskiste um Dannyl und Achati in keinem Happy End aufging. Das wäre wahrlich zu viel Kitsch gewesen. Sogar der Abschiedsbrief ist in der gewohnt kühlen Art der Sachakaner verfasst.
(SPOILER ENDE)

Dennoch muss man sagen, dass dieser letzte Band der "Traitor Spy Trilogy" mich mehr gefesselt hat, als seine beiden Vorgänger. Als Fan der Serie will man natürlich wissen, wie die Geschichte endet. Das eigentliche Ende vermag zwar das Publikum zu versöhnen, Canavan lässt sich eventuelle Fortsetzungen aber sichtlich offen. Es gibt einige Handlungsstränge, die aufgeworfen werden, an diese anzuknüpfen wäre in Zukunft durchaus möglich.

Bemängeln muss ich allerdings wieder die deutsche Übersetzung, besonders was die Wahl der Titel betrifft. Man stellt sich als LeserIn wahrlich die Frage, ob jene Personen, die die Titel für diese Bücher auswählen, diese auch tatsächlich gelesen haben!? Letztlich fängt es schon damit an, dass es eigentlich keine Gilde der schwarzen Magier gibt, im Epilog von diesem Band 3 wird eine solche abermals erwähnt. Und warum die Fortsetzungsromane SONEA heißen, ist mir ohnehin nicht ersichtlich. Sonea spielt als Protagonistin keine größere Rolle, als Dannyl oder etwa Lorkin.

Fazit: Dieser Band 3 überzeugt mehr, als seine Vorgänger, obwohl leider auch sehr viel Potential innerhalb der Handlung ungenutzt verschossen wird. Das Lesen vollzog sich ohne Langeweile, der Spannungsfaktor ist zwar vorhanden, hält sich aber auch in Grenzen. Da wäre einfach wesentlich mehr möglich gewesen! Die gesamte Trilogie bekäme von mir eine Bewertung von 3 Sternen. Mein Empfinden bezüglich dieses letzten Bandes wären 3,5 Sterne, das ist hier aber leider nicht möglich! SONEA 3 - DIE KÖNIGIN bietet gute und leichte Unterhaltung, also vergebe ich hier 4 Sterne.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 13, 2012 9:07 AM CET


Kybalion - Die 7 hermetischen Gesetze: Das Original
Kybalion - Die 7 hermetischen Gesetze: Das Original
von William Walker Atkinson
  Broschiert
Preis: EUR 14,80

35 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker in Neuauflage, 19. November 2012
Die interessierten LeserInnen finden in diesem Büchlein einen zum Klassiker gewordenen Stoff im neuen Gewand einer modernen Neuauflage:

Die Hermetische Philosophie präsentiert sich im Kybalion üblich rätselhaft - eben hermetisch -, wie man auf den ersten Blick vermeintlich anführen könnte. Wie so oft wird auch hier der Bezug zu der sagenumwobenen Gestalt des Hermes Trismegistos gezogen, allgemein als altägyptischer Eingeweihter bekannt, der schon vor den Kulten der Pharaonen und ihrer Priester gelebt haben soll. Die ursprünglich Lehre, welche vorwiegend mündlich überliefert worden sein soll, findet sich zusammengefasst auf die wichtigsten Prinzipien innerhalb des Kybalion wieder.

Nun mag man von dieser mythischen Geschichte halten was immer man möchte, das Buch selbst ist keineswegs eine alte Schrift, die die Jahrhunderte überdauert hat. Urspünglich wurde es 1908 in den USA erstmals veröffentlicht. Es finden sich Bezüge zu älteren hermetischen Schriften darin, manche Inhalte sind allerdings geprägt duch die New Thought-Welle, was dem Kybalion auch unter AnhängerInnen der Hermetischen Philosophie einen umstrittenen Ruf eingebracht hat. Dennoch ist das Buch mitterweile zu einem Klassiker geworden und hat unzählige Nachahmer und Abschreiber veranlasst, die Inhalt zu kopieren oder abzuwandeln.

Dass bei dieser Ausgabe aus dem Jahr 2011 schon auf dem Einband angeführt wird:" Die geheime Quelle von >> The Secret << und Dan Browns >> Das verlorene Symbol <<", sorgt oftmals für Verwirrung, da der Laie auf den ersten Blick glauben könnte, dass es sich um ein neues Buch mit neuem Inhalt handelt, und nicht um das Original-Kybalion aus dem letzten Jahrhundert. Natürlich ist dieser Hinweis aber nur als moderner Marketingtrick des Aurinia Verlags zu sehen. Bis auf das Vorwort, welches ebenfalls neu hinzugefügt wurde, handelt es sich zur Gänze um eine Übersetzung des englischen Textes von 1908.

Obgleich die verschiedenen Hermetischen Prinzipien beschrieben und diskutiert werden, darf man sich allerdings nicht einen Regelkatalog erwarten, den das Buch für die Leserschaft beinhaltet. In einer Religion finden sich für die Gläubigen eine Vielzahl von Ver- und Geboten. Der Rahmen, was man tun darf und was genau bei der Lebensführung zu unterlassen ist, ist in religiösen Systemen in der Regel sehr eng gesteckt. Als spirituelles System geht die Hermetische Philosophie hier anders vor. Obgleich Erläuterungen zu den einzelnen Prinzipien nicht zu kurz kommen, liegt es letztlich aber dennoch in der Hand des Suchenden, wie sie/er das beschriebene Prinzip im Leben umsetzt und zum Ausdruck bringt. So verweist das Kybalion nicht selten darauf, was uns Menschen potentiell möglich ist, so wir die verschiedenen Prinzipien in unserem Leben meistern, den Weg, wie das zu schaffen ist, muss man allerdings selbst finden und ergründen. Das mag für viele jetzt enttäuschend und anstrengend klingen, letzteres ist es wahrscheinlich auch oftmals. Gerade dadurch hebt sich das Kybalion aber von der Masse an Wunscherfüllungsbüchern ab, die in den letzten Jahren den Markt überschwemmt haben!

Wenn eine Rhonda Byrne das Resonanzgesetz unter dem Deckmantel des positiven Denkens zu verkaufen versucht, oder man einfach eine Bestellung beim Universum abgeben muss, um alles Erwünschte zu erhalten, wie eine andere Autorin behauptet, dann trifft dies natürlich weitaus mehr unseren Zeitgeist: alles muss möglichst rasch und ohne großen Aufwand funktionieren. Wer braucht schon stundenlange Meditationen, mühevolle Asanas, Exerzitien für die Geistesschulung und/oder langwierige Rituale, wenn etwa nach dem Pfad, den "The Secret" beschreibt, alles schnell und ohne großen Aufwand manifestierbar ist? Dies müsste allerdings erst bewiesen werden, letztlich ist mir noch niemand begegnet, der durch diese simplifizierte Pseudoesoterik reicher oder gesünder geworden ist!

Das Kybalion war lange vor dem Eso-Trend der Wünscherlbücher sicher seiner Zeit voraus, versucht es schließlich nicht nur einen Bestandteil der umfangreichen Hermetischen Philosophie als DAS einzig wahre Mittel zu Glück und Erfolg zu verkaufen. Hier werden alle Prinzipien angeführt, die bekannt sind. Sie werden zwar oftmals nur überblicksmäßig behandelt -mehr würde wohl auch den Rahmen dieses Büchleins sprengen-, aber auch zwischen den Zeilen finden die geneigten LeserInnen immer wieder gewichtige Hinweise, die wertvoll für die persönliche Umsetzung sind. Das erfordert ein konzentriertes Lesen! So wird auch deutlich, dass man letztlich zwar schon "bestellen" kann (wie man das heute in der Eso-Szene gerne nennt), dass man aber natürlich auch für das Bestellte bezahlen muss, um das Gleichgewicht zu wahren! Gerade dieser Umstand wird von modernen AutorInnen ja gerne verschwiegen (oder selbst übersehen?), könnte dies doch ein unangenehmer Faktor sein, der die Leserschaft eher davon abschrecken könnte, ein bestimmtes Buch zu erwerben.

Die Schreibweise dieser Lektüre wurde oftmals als pathetisch bezeichnet. Der Ausdruck, dessen sich der (oder die?)Verfasser bedient hat, ist oftmals wirklich sehr ausladend, durch weniger umständliche Formulierungen könnte man das Buch nochmals kürzer gestalten. Das ist natürlich Geschmacksache, böse Zungen sehen in dieser Ausdrucksweise auch ein gewisses Maß an Arroganz. Dies ist natürlich häufig auch ein Vorwurf, der laut wird, wenn man die Inhalte nicht zu erfassen vermag. So gibt sich dieser Hermetische Text für AnfängerInnen vielleicht rätselhaft, mit vermehrter Auseinadersetzung wird sich das vermeintlich Rätselhafte aber immer mehr klären, sofern sich diese Auseinadersetzung nicht nur auf die reine Theorie beschränkt. Eine spirituelle Philosophie lebt letztlich dadurch, dass sie in das Leben transportiert und dort integriert wird. Wer sich mit der Kopflastigkeit eines wissenschaftlichen Philosophen an Texte wie diese wagt, der wird folglich immer im Geist hängen bleiben und damit lediglich einen Teil der Lehre erfassen können. Allein auf der theoretischen Ebene ist das Kybalion wohl nicht begreifbar, dieser Umstand trifft ja auch auf andere spirituelle Systeme zu, etwa dem Yoga.

Wer den Begriff "Kybalion" googelt, wird auf ein kostenloses pdf stoßen, diese Datei beinhaltet eine extrem schlechte Übersetzung des Kybalion. Viele Worte sind missverständlich und der Übersetzer hatte offensichtlich auch gewichtige Probleme mit der Syntax der deutschen Sprache. Gerade bei spirituellen Texten, die oftmals nicht nur mit dem Verstand, sondern auch mit dem Herzen erfasst werden wollen, rate ich zu einer qualitativ hochwertigen Vorlage. Ich kann von dieser Datei wirklich nur abraten, die vorliegende Veröffentlichung ist um Meilen besser.

Fazit: Was auch immer man von dieser Lektüre halten mag: wer sich ernsthaft und tiefergehend mit der Hermetischen Philosophie auseinander setzen möchte, sollte auch dieses Werk einmal gelesen haben ... und sei es auch nur, um sich zu diesem umstrittenen Text eine eigene Meinung zu bilden. Anfangs war ich davon wenig angetan. Aus meiner heutigen Sicht ist das Buch aber durchaus für EinsteigerInnen gelungen, man entdeckt darin immer wieder "neue" wertvolle Inhalte, je öfter man es im Zuge der Jahre zur Hand nimmt und liest. Für ausführlichere und vertiefende Studien empfehle ich beispielsweise "Schicksal als Chance" von Thorwald Detlefsen, "Die Hermetische Tradition" von Julius Evola und/oder "Materia Prima" von Hans Biedermann.


Mord in Serie: Kalter Tod
Mord in Serie: Kalter Tod
Preis: EUR 11,99

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Folge 6 bricht gekonnt mit dem Schema, das bisher für diese Reihe charakteristisch war!, 17. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Mord in Serie: Kalter Tod (Audio CD)
Mord in Serie Nummer 6 ist ein gelungener Hörspiel-Thriller:

Der Tv-Moderator Alexander Degenhart hat ein luxuriöses Wochenenddomizil in den Alpen. Dort will er mit einer jungen Frau ein paar Tage verbringen. Als bewaffnete Verbrecher in das Haus eindringen, zeigt er der Frau eine für die Welt gänzlich unbekannte Seite an sich...

Wie bei dieser Hörspielreihe üblich vollzieht sich die Handlung schon zu Beginn recht rasant. Der Langatmigkeit wird keine Chance gegeben, außerdem wartet auf das Publikum so manche Überraschung, mit der man einfach nicht rechnet. Markus Topf hat somit wieder einen guten Thriller kreiiert, der Spannung garantiert.

ACHTUNG SPOILER:
Gebrochen wird dieses Mal mit der bisher präsenten Idee, dass allein eine Frau am Schluss der Handlung als strahlende Gewinnerin über sämtliche männliche Protagonisten triumphiert. Außerdem gibt es in dieser Episode keinen Aha-Effekt nach dem Abspann. Dies galt bisher als Charakteristikum der Serie, nachdem diese Sequenzen in den vergangenen Folgen aber sowieso vorhersehbar waren, bildet das Fehlen des sonst üblichen letzten Tracks hier eine willkommene Abwechslung. Spannend wird es somit bei zukünftigen Vertonungen dieser Reihe werden, da man jetzt nie genau wissen kann, ob nach dem Abspann noch Handlung folgen wird, oder nicht!
SPOILER ENDE!

Die SprecherInnen sind super. Udo Schenk überzeugt als Alexander Degenhart. Einzig Linn Mackenzie sticht mit ihrer Sprechleitung nicht hervor, man nimmt ihr die Rolle aber schon ab.

Fazit: "Kalter Tod" ist spannend, unterhaltsam und professionell in Szene gesetzt. Das richtige Hörspiel für einen frostigen Winterabend. 5 Sterne und meine Kaufempfehlung!


Gruselkabinett - Folge 70: Schwarze Krallen
Gruselkabinett - Folge 70: Schwarze Krallen
Preis: EUR 12,98

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Krimielemente, Gruselfeeling und Horror: einfach ein Hammer-Hörspiel !, 16. November 2012
Die Macher von Titania Medien laufen in diesem Hörspiel wieder zur Hochform auf:

Joel Brill wird in einen seltsamen Kriminalfall verstrickt, nachdem er sich auf die Suche nach seinem verschwundenen Freund Jim Reynolds macht. Dessen Diener gibt an, dass Joel und Jim verabredet gewesen seien, doch ersterer weiß von einem solchen Treffen nichts. Grund genug, um der Sache auf den Grund zu gehen...

Die Handlung beginnt schon recht spannend, Langeweile kommt während der gesamten Vertonung keine auf. Zunächst sieht alles nach einem gewöhnlichen Kriminalfall aus, in den der Protagonist verstrickt wird. Natürlich steckt letztlich aber mehr dahinter. Neben den Krimielementen finden sich in diesem Hörspiel auch unheimliche Faktoren, sowie Horror, wieder. Obgleich der für das Gruselkabinett übliche subtile Schauerfaktor durchaus präsent ist, steigert sich die Handlung bis zu purem Horror. Wirklich gelungen, die geübten Gruselkabinett-HörerInnen werden hier überrascht, da sich dieser in der Regel innerhalb dieser Reihe nicht ganz so offensichtlich zeigt.
Das Auftreten des Drahtziehers vollzieht sich zwar etwas plötzlich, dennoch ist die Inszenierung auf der ganzen Linie gelungen!

Üblich professionell präsentieren sich die SprecherInnen sowie die Geräuschkulisse. Einzig die Musik, die das Hörspiel ausklingen lässt, wirkt etwas deplatziert. Sie soll wohl das Flair des frühen 20.Jahrhunderts der USA einfangen.

Fazit: Folge 70 enthält alles, was eine gute Vertonung dieses Genres benötigt. Überzeugende SprecherInnen, eine tolle Atmosphäre, packende Spannung, Gruselfeeling und sogar Horrorelemente. Ein Hammer-Hörspiel, 5 Sterne hat sich Titania dafür verdient!


Partitur 2: Rosignolo
Partitur 2: Rosignolo

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch Folge 2 ist super gelungen!, 10. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Partitur 2: Rosignolo (MP3-Download)
Auch die Folge 2 der Amadeus-Reihe kann voll und ganz überzeugen:

Dr. Resch und Mozart treffen sich in Wien wieder, wo sie auch gleich Zeuge eines Mordes werden. Zunächst sieht alles nach einem klaren Verbrechen aus Eifersucht aus, nach einigem Stöbern entpuppt sich der Fall aber doch als komplexer...

Nach der gelungenen Partitur 1 war ich auf diese Fortsetzung sehr gespannt und hatte auch demnach große Erwartungen.
Die Handlung ist nicht weniger spannend, vollzieht sich aber anders, als in der Vorgänger-Episode. Auf das mythische Elemente wartet das Publikum diesmal vergeblich. Es sieht zunächst so aus, als würden sich alle Geheimnisse nach und nach enthüllen, ähnlich einem herkömmlichen Kriminalfall. Obgleich die Handlung spannend in Szene gesetzt wurde, musss ich doch zugeben, dass sich gerade wegen dem Ausbleiben des beschriebenen Elementes beim Hören mehr und mehr die Enttäuschung bei mir einstellte. Natürlich ist dieser Fall gut, zu sehr aber hatte ich angenommen, dass "Rosignolo" ebenso gestrickt sei, wie es "Wolferl" war. Aber die Jungs vom Hörplanet haben offensichtlich nicht ein Schema, für das jede Episode herhalten muss, sie gehen gewitzter vor.
Das Ende der Handlung hat mich dann absolut versöhnt, hier war nun endlich jenes rätselhafte Element, auf das ich seit ungefähr einer Stunde gewartet hatte! Und: dieses kann überzeugen, denn dadurch wirft das Ende Fragen auf, eine fertig präsentierte Aufklärung, an der nicht zu rütteln ist, gibt es auch hier nicht - zumindest dieser Faktor war ja auch bei der Partitur 1 zugegen.

Die Geräuschkulisse sowie die Musik sind üblich professionell in Szene gesetzt worden. Da gibt es nichts zu kritisieren.

Die SprecherInnen sind spitze. Schön, dass Santiago Ziesmer in dieser Folge zu hören war. Er kann den fast schon fanatischen Georg Tonlechner gekonnt zum Leben erwecken!
Die Sprecher der beiden Protagonisten wirken wie ein jahrelang eingespieltes Team -was hier durchaus positiv gemeint ist-, sie können auf der ganzen Linie überzeugen.

Fazit:
Partitur 2 überzeugt anders als der Vorgänger dieser Reihe, hat aber nichts an Schwung, Humor oder Spannung verloren, und ist somit super gelungen! 5 Sterne und meine Kaufempfehlung für dieses unterhaltsame Hörspiel!


Rosignolo (Partitur 2)
Rosignolo (Partitur 2)
Preis: EUR 12,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch Folge 2 ist super gelungen!, 10. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Rosignolo (Partitur 2) (Audio CD)
Auch die Folge 2 der Amadeus-Reihe kann voll und ganz überzeugen:

Dr. Resch und Mozart treffen sich in Wien wieder, wo sie auch gleich Zeuge eines Mordes werden. Zunächst sieht alles nach einem klaren Verbrechen aus Eifersucht aus, nach einigem Stöbern entpuppt sich der Fall aber doch als komplexer...

Nach der gelungenen Partitur 1 war ich auf diese Fortsetzung sehr gespannt und hatte auch demnach große Erwartungen.
Die Handlung ist nicht weniger spannend, vollzieht sich aber anders, als in der Vorgänger-Episode. Auf das mythische Elemente wartet das Publikum diesmal vergeblich. Es sieht zunächst so aus, als würden sich alle Geheimnisse nach und nach enthüllen, ähnlich einem herkömmlichen Kriminalfall. Obgleich die Handlung spannend in Szene gesetzt wurde, musss ich doch zugeben, dass sich gerade wegen dem Ausbleiben des beschriebenen Elementes beim Hören mehr und mehr die Enttäuschung bei mir einstellte. Natürlich ist dieser Fall gut, zu sehr aber hatte ich angenommen, dass "Rosignolo" ebenso gestrickt sei, wie es "Wolferl" war. Aber die Jungs vom Hörplanet haben offensichtlich nicht ein Schema, für das jede Episode herhalten muss, sie gehen gewitzter vor.
Das Ende der Handlung hat mich dann absolut versöhnt, hier war nun endlich jenes rätselhafte Element, auf das ich seit ungefähr einer Stunde gewartet hatte! Und: dieses kann überzeugen, denn dadurch wirft das Ende Fragen auf, eine fertig präsentierte Aufklärung, an der nicht zu rütteln ist, gibt es auch hier nicht - zumindest dieser Faktor war ja auch bei der Partitur 1 zugegen.

Die Geräuschkulisse sowie die Musik sind üblich professionell in Szene gesetzt worden. Da gibt es nichts zu kritisieren.

Die SprecherInnen sind spitze. Schön, dass Santiago Ziesmer in dieser Folge zu hören war. Er kann den fast schon fanatischen Georg Tonlechner gekonnt zum Leben erwecken!
Die Sprecher der beiden Protagonisten wirken wie ein jahrelang eingespieltes Team -was hier durchaus positiv gemeint ist-, sie können auf der ganzen Linie überzeugen.

Fazit:
Partitur 2 überzeugt anders als der Vorgänger dieser Reihe, hat aber nichts an Schwung, Humor oder Spannung verloren, und ist somit super gelungen! 5 Sterne und meine Kaufempfehlung für dieses unterhaltsame Hörspiel!


Folge 5: Todgeweiht - Die Lazarus-Verschwörung
Folge 5: Todgeweiht - Die Lazarus-Verschwörung
Preis: EUR 5,62

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Hörspiel mit (zu viel?) Frauenpower, 6. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mit "Die Lazarus-Verschwörung" präsentiert Contendo Media eine weitere Folge der Hörspielreihe "Mord in Serie".

Die Handlung vollzieht sich rasant, ist etappenweise vorhersehbar, dann auch wieder nicht. Dem Publikum wir durchaus die eine oder andere Überraschung präsentiert. Langeweile kommt somit beim Hören nicht auf. Im Zentrum steht dieses Mal ein vermeintliches Heilmittel gegen HIV und ein skrupelloser Pharmakonzern.
"Die Lazarus-Verschwörung" ist recht actionlastig. Ähnlich wie in der Vorgängerfolge 4 tritt auch hier Gewalt und Hollywood-Action sehr stark in den Vordergrund. Das muss in einem Thriller nicht unpassend sein, leider gibt es aber störende Faktoren:

So halte ich den zunehmenden Frauenpower-Faktor innerhalb dieser Reihe allmählich für zu dick aufgetragen! Dass ein Frauenduo bösartige Gewaltverbrecher zur Strecke bringt, drei Rentnerinnen Jagd auf einen Mörder machen oder eine Schwangere als einzige Gewinnerin nach einer Metzelorgie zurück bleibt, hat man als HörerIn in der Vergangenheit noch amüsiert zur Kenntnis genommen. Bei dieser Episode wird -für meinen Geschmack- der Bogen aber schon ein wenig überspannt. (ACHTUNG SPOILER:) Nina Lorenz macht in einer knappen Stunde ja sogar Sigourney Weaver alias Ripley mit einem Anhang von Aliens Konkurrenz. Wie so oft stehen neben der Protagonistin die Männer am Ende eher dumm da, das kann durchaus amüsant sein. Dass Fr. Lorenz aber dann alle durchwegs männlichen Polizisten überlebt, daneben noch deren Arbeit erledigt, letztlich die Verbrecherbande stellt und das Hauptquartier stürmt, sich einen Zweikampf im Helikopter liefert und dann noch mit der Tochter aus dem fliegenden Hubschrauber springt und den Absprung dann unbeschadet überlebt, ist nach meiner Ansicht schon zu viel des Guten.
Der Bösewicht ist in dieser Folge (wen überrascht das nach meinen Ausführungen noch?) natürlich eine Frau, die als Drahtzieherin fungiert, und letztlich sogar mehr Kaltblütigkeit an den Tag legt, als der männliche Profikiller der Russenmafia, der plötzlich zum Softi mutiert, als er eine Minderjährige töten soll. So steht der Mann letztlich auch in diesem Hörspiel nicht seinen Mann.
Auch die Figur der Tochter, die zunächst als hilfloses Opfer präsentiert wird, wandelt sich recht abprubt zur abgebrühten Jugendlichen, die selbst in Extremsituationen einen flotten Spruch auf den Lippen hat.
(SPOILER ENDE)

Die SprecherInnen sind alle spitze. Besonders gefreut habe ich mich über Sascha Rotermund, aber auch Christine Pappert kann als Reporterin auf der ganzen Linie überzeugen. Julia Fölster leiht der hartgesottenen Tochter gekonnt ihre Stimme.

Die Geräuschkulisse ist professionell in Szene gesetzt. Die Musik fällt in dieser Episode recht flott aus.

Fazit:
Meine Bewertung wären 3 1/2 Sterne, da das Hörspiel aber durchaus unterhaltsam war und der Langatmigkeit keine Chance gegeben wird, vergebe ich hier nicht 3, sondern 4 Sterne. Bleibt zu hoffen, dass man an derartigen Übertreibungen innerhalb der Handlung bei künftigen Produktionen nicht festhält. Es wäre schade um die Serie! Manchmal ist weniger einfach mehr.


Folge 4: Feuerengel
Folge 4: Feuerengel
Preis: EUR 5,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Mord in Serie" präsentiert ein weiteres Highlight, 6. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Folge 4: Feuerengel (MP3-Download)
Folge 4 ist wieder ein Hammer-Hörspiel. Enfach spitze!

In Dresden treibt ein Brandstifter sein Unwesen. Kommissarin Livia Krämer nimmt die Fährte des Feuerteufes auf, und stößt schon bald auf einige Ungereimtheiten innerhalb der Verbrechensserie...

Die Handlung vollzieht sich - wie in dieser Serie üblich - rasant. Das Publikum wird zum Miträtseln animiert, wer hinter den unterschiedlichen Anschlägen stecken könnte. Langeweile kommt in keiner Minute auf. So stellt diese Episode 4 wieder eine außergewöhnlich gute Vertonung dar, nachdem die Vorgängerfolge ein wenig schwächer ausgefallen war. Natürlich endet auch "Feuerengel" mit einem Knüller (mittlerweile ein Charakteristikum dieser Thriller-Reihe), dieser ist zwar ein wenig vorhersehbar, dennoch erscheint der Schluss passend.
Elemente, die die Handlung als flott erscheinen lassen, können natürlich auch rasch als übertrieben interpretiert werden. Allerdings sollte man die Suche nach Realitätsnähe bei einem solchen Thriller nicht zu sehr übertreiben. So darf ein wenig "Hollywood-Action" durchaus auch Platz haben, solange sie nicht überhand nimmt und der Handlung die nötige Tiefe raubt. Dieser Spagat ist hier durchaus gelungen!

Die SprecherInnen sind durch die Bank überzeugend. Nana Spier spricht die hartnäckige Ermittlerin, Santiago Ziesmer ist in einer Nebenrolle zu hören. Fans der Serie "Buffy" werden das Duo sofort erkennen, damals waren sie als Buffy und Oz in der Fernsehserie zu hören.

Die Musik in diesem Hörspiel präsentiert sich durchaus rasant, die Geräuschkulisse ist äußerst professionell in Szene gesetzt und schafft eine mitreißende Atmosphäre. Hier wird Kopfkino in bester Qualität geliefert.

Fazit: Wieder ein qualitativ hochwertiges Hörvergnügen für Erwachsene. 5 Sterne und meine volle Kaufempfehlung!


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20