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Rezensionen verfasst von
Lionheart

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Gruselkabinett - Folge 86: Die Kreatur
Gruselkabinett - Folge 86: Die Kreatur
Wird angeboten von dodax-shop
Preis: EUR 7,19

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unterhaltsame Story, die sich einfach gestrickt - am Ende aber doch zu abgehoben - präsentiert, 29. April 2014
Der junge Michael sucht den Kater seiner Freundin, Majory, der - wie viele andere Tiere - spurlos verschwunden ist. Dabei lernt er seinen neuen Nachbarn kennen, der ein altes Haus mit verwildertem Garten bezogen hat und dort (vermeintlich) alleine lebt.

ACHTUNG SPOILER:
Die Geschichte aus der Feder von Robert E. Howard hat ihre Längen, dennoch baut sich die Spannung langsam auf. Wie so oft finden sich bei diesem Autor Elemente wieder, die Nahe an H.P.Lovecrafts Universum des Schreckens positioniert sind. Schwarze Magie, okkulte Werke, andere Dimensionen und monströse Wesen, die beinahe immer reptilienhaft geschildert und mit Tentakeln ausgestattet sind, gehören zum Standardrepertoire. Das Schauerliche wird zunächst durch den seltsamen Einzelgänger Mr. Stark etabliert, weitet sich durch die geheimnisvollen Geräusche in seinem Haus bald weiter aus und greift schließlich auf durchaus reale Ängste des Publikums zu, etwa durch das Verschwinden der Kinder. Für meinen Geschmack wurde am Ende dann aber zu dick aufgetragen. Dass das junge Pärchen dann zu mutigen Superhelden mutiert, gleich auch ein uraltes Schwert bereitsteht, dass auch schon gegen Vampire, Werwölfe und Hexen erprobt wurde und letztlich die überdimensionale Kreatur dann durch Michael erschlagen wird, wirkt schon ziemlich übertrieben. Weniger wäre hier eindeutig mehr gewesen. Zudem muss man sagen, dass sich die Geschichte generell nicht sehr originell präsentiert und eher einfach gestrickt auf den Plan tritt. Auf verschiedene Erzählstränge, Binnengeschichten, unterschiedliche Zeitebenen sowie einen komplexen Handlungsaufbau, wartet man vergeblich. Vielmehr präsentiert sich der ganze eindimensionale Verlauf höchst vorhersehbar.
SPOILER ENDE

Die Sprechleistungen muss man einfach nur loben. Jannick Endemann fungiert als Erzähler und Protaginist und wirkt dabei überaus symphatisch. Das Highlight ist in dieser Folge aber sicher Manfred Lehmann. Er vermag es ganz wunderbar, den sonderbaren Einzelgänger zum Leben zu erwecken.

Fazit: Das Hörspiel ist unterhaltsam und hörenswert, definitiv aber kein Höhepunkt des Gruselkabinetts. Es gibt allein innerhalb dieser Hörspielreihe sicher bessere Geschichten von Robert E. Howard.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 11, 2014 8:17 AM MEST


Gruselkabinett - Folge 87: Alraune
Gruselkabinett - Folge 87: Alraune
Preis: EUR 6,99

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dominanz, Sadismus, Masochismus, Vampirismus - eine gelungene Motivmischung, 22. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Gruselkabinett - Folge 87: Alraune (Audio CD)
Mit "Alraune - Die Geschichte eines lebenden Wesens" ist Hanns Heinz Ewers jetzt zum zweiten Mal im Gruselkabinett vertreten. Die Hörspielumsetzung des Romans ist auf der ganzen Linie gelungen:

ACHTUNG SPOILER:

Jakob ten Brinken und Frank Braun hegen einen verwegenen wie auch verwerflichen Plan. Sie wollen die alte Sage um ein Alraunenwesen, dass dem Samen eines Gehängten und der Mutter Erde entspringt, Realität werden lassen...

Die Kürzungen, die das Titania-Team hier durchgeführt hat, sind passend angesetzt. Der Roman hat durchaus seine Längen, was man von der Vertonung wahrlich nicht behaupten kann. Der größte Unterschied zwischen Vorlage und Hörspiel liegt wohl daran, dass Ewers in seinem literarischen Werk laufend ein Spiel mit dem Zufall treibt. Man ist sich während des Lesens nie wirklich sicher, ob die Geschehnisse nun dem Zufall oder der magischen Konstitution der Protagonistin zugeschrieben werden können. Dieses Element war innerhalb der Vertonung für mich nicht ganz so spürbar, wie beim Lesen des Buches - was aber kein Nachteil sein muss.
Das Schauerliche etabliert der Autor der Geschichte durch die Kaltblütigkeit, mit der die Charaktere agieren. Dass dabei kaum jemandem Bedenken kommen, wirkt befremdlich und unheimlich. Lug, Betrug und Misshandlung gelten als Norm, werden moralisch nicht hinterfragt. Die negativen Eigenschaften bündeln sich schließlich in dem geschaffenen Mädchen, sie erfahren hier noch eine Überformung. Alraune emanzipiert sich aus dem männlich geprägten Umfeld, letztlich versteht sie es die Triebe und Begierden ihres Umfeldes zu nutzen und gegen andere Menschen einzusetzen. Auch hier fällt die übersteigerte Kaltblütigkeit auf, die die Protagonistin an den Tag legt.
Titania hat so manche Szene in der Handlung etwas publikumstauglicher gestaltet (bezogen auf die modernen RezipientInnen). So findet man im Hörspiel die eine oder andere Sequenz, die sexuell stärker konnotiert ist, als sie dies in der Romanvorlage war. Wobei ich diese Änderungen als passend empfand, vor Übertreibungen ließ man bei der Hörspielumsetzung ab.
Sexualität ist in den verschiedensten Formen Teil der Geschichte. Homoerotik, Sadismus, Masochismus, Vampirismus und Pädophilie erwarten das Publikum. Hier wurden viele Motive zu einem stimmigen Ganzen vereint. Die dominante Alraune weiß ihre Reize einzusetzen, ist manipulativ und skrupellos. Dennoch bleibt das Gefühl, dass erotische Elemente über dem Schauerlichen stehen - auch dies muss, je nach Geschmack, nicht negativ sein. Ich empfand dies passend. Zumal Ewers mehrere Stereotype bedient, um den Charakter seiner Alraune zu umreißen. Denn was genau diese Männerverderberin ist, bleibt offen. Hexe? Vampir? Ein Wesen, das aus der Mythen- und Sagenwelt getreten ist? Oder einfach nur eine Sadistin, deren Begleiter der laufende Zufall ist? Dass sich die Protagonistin keiner dieser Kategorien zur Gänze zuordnen lässt, wirkt schauerlich. Denn so bleibt sie etwas Unbekanntes, einer näheren Definition entzieht sich ihr Wesen. So weiß man auch nicht, wie man sich vor diesem unbestimmten Übel schützen kann.
Das Ende wirkt fast wie ein Schnitt in der Handlung, die Abprubtheit findet sich allerdings auch im Roman, war so also vom Autor intendiert.

Johannes Raspe kann als verwegener Draufgänger Frank Braun absolut überzeugen. Gefreut habe ich mich über den Kurzauftritt von Regina Lemnitz. Und speziell Liane Rudolph bleibt den HörerInnen in Erinnerung. Besonders authentisch wirkt sie in ihrer Rolle als Fürstin Wolkonski in der letzten Auseinandersetzung mit Alraune - wirklich eine herausragende Sprechleistung. Die Femme fatale wird von Sabine Bohlmann gekonnt zum Leben erweckt.

Das Cover ist ansprechend und ein wahrer Eyecatcher, obgleich man auch hier von der Romanvorlage abweicht. Im Buch wird Alraune als blond beschrieben.

Fazit: Das Buch wurde oftmals als Schund bezeichnet, gehörte aber zu den auflagenstärksten Werken des Autors. Titania hat diesen Stoff ausgezeichnet in Szene gesetzt. Wer bereit ist, sich auf einen Schauer einzulassen, der eher von den Handlungen der AkteurInnen ausgeht, als von irrealen Elementen wie Zombies, Werwölfen oder Vampiren, der wird hier den passenden Stoff für fast 90 Minuten Unterhaltung finden. 5 Sterne und meine uneingeschränkte Kaufempfehlung!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 22, 2014 4:57 PM MEST


Gruselkabinett - Folgen 84 und 85: Die Katze und der Kanarienvogel
Gruselkabinett - Folgen 84 und 85: Die Katze und der Kanarienvogel
Wird angeboten von expressbuch24
Preis: EUR 14,84

6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langatmiger Zweiteiler mit ungewöhnlich flapsiger Sprache für diese Reihe, 24. März 2014
Dieser Zweiteiler ist dieses Mal nicht der Heuler! Titania ist bemüht eine Gruselatmosphäre um das alte Haus zu spinnen, das als Ort der Geschehnisse dient. Dies gelingt aber nur bedingt.

ACHTUNG SPOILER:

Teil 1 hat schon seine Längen, diese wären aber noch entschuldbar, zumal dem Publikum die einzelnen Charaktere näher gebracht werden sollen. Deren Motivation sichtbar zu machen ist zwar elementar für den Verlauf der Geschichte, dennoch stört schon hier etappenweise die flapsige Sprache, die man als gewohnte/r Gruselkabinett-HörerIn eher mit Verwunderung wahrnimmt.
Teil 2 ist dann definitiv viel zu lange. Dass sich die einzelnen BesucherInnen in dem Haus laufend gegenseitig erschrecken, nur wenn beispielsweise eine Tür geöffnet wird und jemand den Raum betritt, nervt spätestens hier. Die eigentliche Auflösung wirkt dann fast schon hektisch herunter gespult. Und die Schlusssequenz ist an triefendem Schmalz kaum noch zu überbieten, ein wahrlich unspektakuläres und viel zu liebliches Ende, das sich nicht ganz zu dem Rest der Geschichte fügen möchte. Zudem hat man letztlich das Gefühl, dass dieser Krimi in das Schauer-Genre gepresst werden sollte, welches ihm aber nicht ganz zu passen scheint. Als Hörer war ich mehrmals versucht mich der aussichtslosen Hoffnung hinzugeben, dass jeden Moment Mimi Rutherfurt die Bühne betritt, um doch noch ein wenig Charme in diese Handlung zu bringen.

SPOILER ENDE

Die SprecherInnen sind wie eigentlich immer bei Titania sehr gut. Dagmar von Kurmin ist der Hammer und kann den Charakter "Mammy Pleasent" glaubhaft Leben verleihen. Selbiges gilt für Eckart Dux. Nana Spier ist mir oftmals dann aber doch zu wandlungsfähig. In einem Moment unter Schock stehend, im nächsten schon wieder dem Liebesgeflüster hingegeben, wirkt dieser Charakter irgendwie seltsam uneins, was aber natürlich nicht die Sprecherin zu verantworten hat, sondern vielmehr an der seltsamen Konstitution ihrer Rolle liegt. Zudem überrascht die banale Sprache, die hier etappenweise zum Einsatz kommt.

Fazit: Dieser Zweiteiler präsentiert sich eher langweilig und spätestens im zweiten Teil fällt jegliche Hoffnung auf einen packenden Fortlauf der Handlung in sich zusammen. Dieses Mal leider keine Kaufempfehlung von mir!


Fabula Obscura 01-Das McCready Erbe
Fabula Obscura 01-Das McCready Erbe
Preis: EUR 9,99

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überzeugende Folge 1, 5. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dass diese Reihe mit einem Verweis zu H.P.Lovecraft wirbt, hat mich zunächst eher abgeschreckt. Derartige Verweise kennt man von Filmen, war der Streifen an den Kassen ein Flop, so wird auf der DVD dann angegeben, was Produktion und Regie sonst nicht schon alles Tolles hervorgebracht haben. Wenn man sich hier schon zu Beginn auf einen Namen beruft, der naturgemäß beim Publikum hohe Erwartungen weckt, dann löst das in mir Skepsis aus, zumal es oft nicht leicht ist den Werken bekannter Persönlichkeiten gerecht zu werden. Das ist auch auf dem Hörspielmarkt keine Neuheit.

Diese Vertonung läuft recht langsam an, die HörerInnen haben genügend Zeit sich in das Flair der Südstaaten einzufinden. Die Geschichte gewinnt aber allmählich an Fahrt und kann letztlich auf der ganzen Linie überzeugen.Spannung wird langsam aufgebaut und nicht unnötig rasch verpulvert. Und auch das Publikum darf fleißig miträtseln, was es mit den sonderbaren Begebenheiten auf sich hat.
ACHTUNG SPOILER:
Schade fand ich, dass man den Bocor nicht zu hören bekommt. Das Unbekannte kann zwar stark an der Konstituierung des Schauerlichen beteiligt sein, hier hätte ich mir aber einen Auftritt des Bösewichtes gewünscht, zumal die unpersönliche Note und Distanz bereits im Rahmen der monströsen Zombies zum Ausdruck kommt.
SPOILER ENDE

Die SprecherInnen können überzeugen, einzig Lena Sabine Berg wirkt auf mich zu farb- und emotionslos. Auch die Soundkulisse ist durchaus stimmungsvoll und kann der Handlung gekonnt unter die Arme greifen.

Der Verweis, dass die Reihe von Lovecraft inspiriert ist, sollte nicht zu ernst genommen werden. Der Stil ist mit dem von Lovecraft nicht vergleichbar, einzig einige Elemente lassen auf den Horromeister schließen. Diese sind aber nicht dominant und so wirkt Fabula Obscura durchaus eigenständig und nicht wie eine billige Lovecraft-Kopie.

Fazit: Ein gelungener Serieneinstieg und meine Kauempfehlung!


Sherlock Holmes : Die neuen Fälle - Fall 09 : Holmes Unter Verdacht
Sherlock Holmes : Die neuen Fälle - Fall 09 : Holmes Unter Verdacht
Wird angeboten von dodax-shop
Preis: EUR 7,69

5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein Fall, dem es an Schlüssigkeit und Logik fehlt!, 5. März 2014
Leider überzeugt mich diese Episode nicht wirklich. Prinzipiell gefällt mir die Idee, auf andere Fälle der Vergangenheit Bezug zu nehmen. Dass sich Straker hier endlich einmal persönlich zeigt, war überfällig und ich hatte mich daher sehr auf diese Episode gefreut. Was aus meiner Sicht aber nicht passt ist (ab hier können SPOILER auftreten!!!)...

...dass sich Straker auf die Veröffentlichungen von Watson beruft, dabei aber Fälle angesprochen werden, die eigentlich der höchsten Diskretion unterliegen. Es erscheint mir unlogisch warum Watson beispielsweise den Fall "Das Diadem" (Titel von Maritim) veröffentlicht haben sollte. Das würde gegen das diskrete Verhalten von Holmes verstoßen, zumal man diesem Bankdirektor doch nie wieder etwas anvertrauen würde, schon gar keine Wertsachen, weshalb das den Ruin für diesen Mann bedeuten würde, den es ja in dem Fall zu verhindern galt.

...dass Lestrade Holmes verhaften möchte, obwohl kein einziger Zeuge auffindbar ist und alle Aussagen nur schriftlich vorliegen.

...dass die Times alle Anschuldigungen veröffentlicht, nur weil Straker das erzählt und schriftliche Aussagen vorlegt. Man sollte doch meinen, dass ein Journalist skeptisch wird, wenn ihm eine verhüllte Gestalt gegenüber sitzt, die ihm irgendwelche Gerüchte über einen bekannten Mann erzählt.

…dass Straker zwar als irre und genial zugleich beschrieben wird, die Stimme sich aber irgendwie nicht zu dem Gesamtbild der unheimlichen Gestalt fügen möchte, die hier gezeichnet wird. Straker wirkt auf mich wie ein nervöser Flüchtling aus einer Anstalt, an dessen Zurechnungsfähigkeit etappenweise zu zweifeln ist, aber nicht wie ein kühles und kaltherziges Verbrechergenie mit einem Hang zum Narzissmus.

So bin ich mir jetzt gar nicht sicher, ob ich mich darüber freuen soll, dass Straker hier nicht aus dem Verkehr gezogen wurde. Es wird sich weisen, was man aus diesem Handlungsverlauf noch machen wird.

Fazit: Das Hörspiel bietet kurzweilige Unterhaltung. So ich nicht irre oder etwas gänzlich falsch verstanden habe – was natürlich nicht auszuschließen ist – sind hier aber ein einige Logikfehler enthalten, die schon sehr fantastisch anmuten. Deshalb nur 2 Sterne für diese Episode.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 3, 2014 10:57 AM MEST


Goliath (Partitur 7)
Goliath (Partitur 7)
Preis: EUR 12,98

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ohrenkino auf höchstem Niveau, 13. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Goliath (Partitur 7) (Audio CD)
Die lang ersehnte Partitur 7 der Amadeus-Hörspielreihe ist endlich da – und bildet für mich das neue Highlight innerhalb der Serie:

Die Suche nach der vermissten Franziska Marschall gelangt in dieser Episode an ihren Höhepunkt. Justus Resch und Amadeus begeben sich auf ein waghalsiges Abenteuer und stoßen schließlich auf eine geplante Verschwörung…

Diese Hörspielserie ist mit Sicherheit anspruchsvolle Kost für die Ohren, auch diese Episode eignet sich nicht dazu, sie nur so nebenbei zu hören, während man anderen Beschäftigungen nachgeht. Waren die Partituren 1 und 2 noch nettes Ohrenkino, denen praktisch für sich alleinstehend gelauscht werden konnte, ahnte man spätestens ab der 3. Episode, dass sich hier ein vielschichtiger Handlungsbogen anbahnt, der wohl über die einzelnen Folgen hinaus seine Wirkung entfalten wird. Die Komplexität spitzte sich nach und nach zu, gerade hierin liegt letztlich aber auch der Reiz der Reihe Amadeus. Die HörerInnen werden zum Miträtseln animiert, dieser Umstand ist auch in GOLIATH präsent. Zwar wird so manches Geheimnis um den mysteriösen Orden Metatrons offenbart, doch bezüglich dem Hörspielcharakter Samiel tappt das Publikum auch weiterhin im Dunkeln. Hinzu kommen die rätselhaften Visionen, die Justus Resch mit ansteigender Heftigkeit und Häufigkeit heimsuchen. Seit Monaten verleiten sie das Publikum verschiedener Internetforen zu den unterschiedlichsten Spekulationen, Partitur 7 gibt diesbezüglich neue Rätsel auf und kann somit die Spannung bezüglich dem Fortlauf der Geschichte noch weiter steigern. Man darf gespannt sein wohin Autor Sebastian Weber sein Publikum noch entführen wird.

Die Hörspielcharaktere sind allesamt liebevoll und detailreich konzipiert. Amadeus treibt es mithilfe seiner spitzen Zunge oft sehr weit, der Wortwitz ist absolut gelungen, weshalb neben all den Geheimnissen, den mysteriösen Vorkommnissen und der Spannung auch der Humor nicht zu kurz kommt. Dieses Mal findet das aufmerksame Publikum sogar einen lustigen Verweis auf Falco, den österreichischen Austro-Pop-Sänger, und der Hinweis durch das Goethe-Zitat am Ende der Spielzeit gibt weitere Rätsel auf - soviel sei schon an dieser Stelle verraten. So hat auch diese Vertonung wieder einen enorm hohen Unterhaltungswert. Überhaupt sind die Dialoge nicht nur gewitzt sondern auch gut durchdacht, schlüssig und intelligent. Das weckt die Lust nach mehrmaligem Hören des Hörspiels.

Die SprecherInnen überzeugen allesamt in ihren Rollen. Bei manchen Sequenzen wünscht man sich wahrlich man wäre als kleines Mäuschen bei den Aufnahmen präsent gewesen. Dass man sich bei so manchen Textpassagen das Lachen mit hohem Kraftaufwand verkneifen muss, halte ich für ziemlich wahrscheinlich. Tim Knauer und Kim Hasper geben jedenfalls ein tolles Sprecherduo ab, sie erwecken die Protagonisten gekonnt zum Leben. Doch auch Peter Weis gibt sich als fanatischer Geistlicher authentisch, wirklich eine gelungene Sprechleistung.

Die musikalische Untermalung innerhalb der Vertonung wirkt absolut passend, sie versteht es der Atmosphäre gekonnt unter die Arme zu greifen und so die HörerInnen mit sich zu reißen. Man merkt, dass hier viel Arbeit und Herzblut investiert wurde.

Fazit: Partitur 7 – GOLIATH löst die Vorgängerfolge als Highlight der Reihe ab – jedenfalls nach meinem Geschmack. Ein Hörspiel, das wohl noch öfters durch meinen Cd-Player wirbeln wird. Absolut empfehlenswert und somit eine klare Kaufempfehlung!


Der Unhold (01) (Kriminalhörspiel)
Der Unhold (01) (Kriminalhörspiel)
Preis: EUR 13,98

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassisch konstituierter Wallace-Fall aus dem krimierprobten Hause Hörplanet, 7. Dezember 2013
Der Hörplanet setzt auf klassische Krimielemente und wendet sein Können auf eine Wallace-Story an. Das Ergebnis kann sich sehen lassen:

Ein brutaler Mörder macht London unsicher. Die Presse nennt ihn den "Unhold". Inspektor Lowe nimmt die Fährte des Verbrechers und seiner Hintermänner auf...

Die Handlung vollzieht sich in dem klassischen Edgar Wallace - Setting. Die Stadt London, ein ehrwürdiges Anwesen, alte Keller und Verliese - all das gehört zur Wallace-Atmosphäre, die hier sehr passend in Szene gesetzt wird. Die Angst, die der Unhold verbreitet, wird für das Publikum gut spürbar gemacht und schon der Beginn der Vertonung präsentiert sich schauerlich. Auf eine lange Einführung muss man nicht warten, es geht schon in der zweiten Hörminute rasant zur Sache.

Das Sprecherteam kann auf der ganzen Linie überzeugen. Mit Gerd Holtenau erhält das Publikum schon in der Anfangssequenz einen professionellen Sprecher, dem eine Reihe namhafter und bekannter Stimmen folgen.
Besonders interessant empfand ich den Umstand, dass man sich für eine Erzählerin entschieden hat. Eine solche findet man in Hörspielen eher selten. Sabine Jaeger wirkt hier sachlich, relativ emotionslos und somit absolut passend. Während dem Hören hat mich das Ertönen ihrer Stimme immer an Moderationen von Kriminalsendungen wie "Aktenzeichen XY" oder "Autopsie" erinnert, was seinen Teil dazu beigetragen hat, das richtige Krimifeeling aufkommen zu lassen.

Lediglich mit der Anzahl der Charaktere war ich beim ersten Hören ein wenig überfordert. Dies ist zwar typisch für Wallace, aber mit gut einem Dutzend Hörspielcharakteren empfiehlt sich ein mehrfaches Anhören, um den Fall gut überblicken zu können.

Die Musik wurde vortrefflich gewählt, man fühlt sich wahrlich in der Zeit zurückversetzt. Es ist spürbar, dass hier viel Zeit und Aufwand investiert wurde.

Fazit: Neben der Serie "Lady Bedfort" und der Mystery-Reihe "Amadeus" kann das krimierprobte Label nun auch diese Wallace -Vertonung ihr Eigen nennen. "Der Unhold" bietet kurzweilige Unterhaltung, gute alte Krimiatmosphäre beim Hören und das beliebte Miträtseln für das Publikum, um letztlich dem/den verborgenen DrahtzieherIn/nen auf die Spur zu kommen. Von mir gibt es 4,5 Sterne für diese Vertonung und somit eine klare Kaufempfehlung!


Gruselkabinett - Folge 82: Der Zombie
Gruselkabinett - Folge 82: Der Zombie
Preis: EUR 8,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Titania zieht das Publikum auf die Schattenseite der Karibik, 5. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Aufgrund der gespaltenen Meinungen hier war ich auf dieses Hörspiel sehr neugierig:

Auf der karibischen Insel St. Thomas gehen seltsame Dinge vor. Zwei Freund treffen sich und wissen sich gegenseitig unheimliche Geschichten zu erzählen, die sie selbst erlebt haben...

Die Handlung läuft sehr langsam an, man hat als HörerIn wirklich Zeit sich auf die karibische Atmosphäre einzulassen, die hier erstklassig vermittelt wird. Spannung wird langsam aufgebaut und die erste Erzählung ist zwar kurz, dafür aber sehr schaurig. Die zweite Geschichte dauert länger, die schauerlichen Komponenten sind hier gänzlich anders konstituiert. Schloss man bei Fall 1 noch auf eine rein übernatürliche Erklärung, dringt hier nun auch das wissenschaftliche Weltbild ein. Beide Erzählungen stehen also in einem gewissen Kontrast, dennoch ergänzen sie sich ausgezeichnet und die Abwechslung, die durch die verschiedenen Gruselfaktoren in der Geschichte präsent ist, wirkt absolut stimmig.
ACHTUNG SPOILER
Seltsam erschien mir lediglich die Endsequenz des Hörspiels. Dass ein Wesen, dass sogar Menschen gefährlich werden kann einfach von der Katze der Köchin tot gebissen wird, fand ich etwas befremdlich.
SPOILER ENDE

Gerd Holtenaus Stimme zu folgen ist ein absoluter Genuss, letztlich können aber wirklich alle SprecherInnen überzeugen.
Aus meinem Empfinden gelang in keiner anderen Gruselkabinettfolge eine so passende musikalische Untermalung. Die hier gebotenen Klänge reißen das Publikum wahrlich in die Handlung, allein das gedämpfte Pulsieren, dass immer wieder im Hintergrund zu vernehmen ist, schafft eine perfekte Gruselatmosphäre, der man sich kaum zu entziehen vermag. Meine Empfehlung: unbedingt abends bei Kerzenlicht hören! Hier wird Grusel auf hohem Niveau geboten.

Das Cover empfand ich als gelungen, zumal es der Handlung nichts vorweg nimmt und Neugierde zu erzeugen vermag.

Fazit: Nachdem mich die Episode "Heimgesucht" eher enttäuscht hat, darf ich mit "Der Zombie" ein neues Highlight des Gruselkabinetts mein Eigen nennen. Der Ausgang der zweiten Story ist für mich zwar nicht ganz schlüssig, aber allein wegen der bombastischen Voodoo-Atmosphäre kann ich diesem Hörspiel nicht weniger als 5 Sterne geben. Absolute Kaufempfehlung!


Sherlock Holmes: Die neuen Fälle - Fall 08: Der grüne Admiral
Sherlock Holmes: Die neuen Fälle - Fall 08: Der grüne Admiral
Preis: EUR 8,99

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Jede Menge Sarkasmus und Wortwitz in dieser Episode 8, 3. Dezember 2013
Folge 8 besticht besonders mit Sarkasmus und Wortwitz:

Der Maler Livingstone gerät in das Visier von Scotland Yard, in seinem Umfeld ereignen sich Morde von Personen, die er zuvor porträtiert hatte. Doch auf den zweiten Blick, gibt es in dieser Annahme einige Ungereimtheiten, denen Sherlock Holmes auf den Grund geht.

"Die neuen Fälle" zeigen sich auch weiterhin abwechslungsreich, kein Fall ist mit dem vorangegangenen vergleichbar. Die Handlung ist spannend, der Kriminalfall kann überzeugen, weist aber leider auch dieses Mal einen großen Schwachpunkt auf (ACHTUNG SPOILER!!!). Zwar lässt Masuth Komissar Zufall in dieser Folge nicht die Bühne betreten, allerdings wirkt es auf das Publikum am Ende doch befremdlich, dass der Meisterdetektiv so gar nicht skeptisch wird, dass sich am Ort der Handlung soviele Fliegen aufhalten. Mein erster Gedanke war: da kann die nächste Leiche nicht weit sein! Holmes übersieht, dass der Täter vom Fach ist - wie er selbst am Ende zugibt - aber diese allzu offensichtliche Fährte in Form von zahlreichen aasfressenden Insekten nicht wahrzunehmen, empfand ich beim Hören als höchst seltsam und unlogisch. Gerade Sherlock ist doch dafür bekannt, dass ihm auch die kleinsten Kleinigkeiten auffallen, solche Schnitzer sind dann schon recht ärgerlich und passen nicht wirklich in das Gesamtbild, das man als RezipientIn von dem Meister der Deduktion hat (SPOILER ENDE!!!).
Positiv empfand ich, dass den HörerInnen wieder einmal ein anderer Gesetzesvertreter als Lestrade präsentiert wird. Auch bei der Wahl der Charaktere punktet man somit mit Abwechslung, so dass es immer wieder eine Überraschung bleibt, wen Holmes an den Orten der Verbrechen antreffen wird.

Die SprecherInnen sind überzeugend, die musikalische Untermalung wirkt passend und besonders der eingebaute Sarkamsus und der Wortwitz machen diese Folge 8 zu einem Hörerlebnis.

Fazit: Meine Kaufempfehlung, auch wenn es leider wieder ein unstimmiges Element innerhalb des Kriminalfalles gibt.


Gruselkabinett - Folge 83: Heimgesucht
Gruselkabinett - Folge 83: Heimgesucht
Preis: EUR 6,99

9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sanfter Grusel mit wenig Spannung, 28. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der allgemeinen 5 Sterne-Begeisterung für dieses Hörspiel kann ich mich so nicht anschließen:

Lady Throgmorton beauftragt ein Geisterforscher-Pärchen die rätselhaften Erscheinungen zu untersuchen, von denen sie in ihrem Wohnsitz gequält wird.

Die Handlung läuft sehr langsam an und bleibt auch die erste halbe Stunde fast gänzlich spannungsfrei. Die Konstitution des Settings hätte man anschaulicher gestalten können, dafür bleibt letztlich aber wenig Zeit. Bis die Geisterjäger auf dem Herrensitz Abbotsbury eintreffen, vergeht schon recht viel Zeit (fast 20 Minuten - also gut ein Drittel des Hörspiels), so muss dann auch das Publikum etwas zu rasch in die Atmosphäre der alten Abtei eintauchen. Hier wird Spannung unnötig rasch verpulvert, die man langsam hätte aufbauen können.
Es gibt eigentlich nur eine einzige Gruselsequenz, das Publikum kommt also nur einmal direkt mit dem Spuk in Kontakt. Das ist ein wenig dünn, zumal sich die erste Hälte der Vertonung schon ein wenig in die Länge zieht und keine atemberaubend aufgregenden Szenen enthält.
Um letztlich die Auflösung zu erahnen, muss man kein kriminalistisches Genie sein. Die Geschichte ist relativ bald vorhersehbar. Dass Geisterjäger Colin Hargreaves die Lösung des Spuks dann so rasch errät, nachdem ein Jahr lang Ungewissheit herrschte, schien mir auch seltam zu sein. Dass bei einem Profi in Sachen übernatürlicher Phänomene nicht bereits vorher eine Ahnung oder einen Verdacht aufkam, finde ich zudem recht befremdlich.

Die SprecherInnen können in ihren Rollen überzeugen. Besonders gefreut habe ich mich wieder über Horst Naumann, der hier als Erzähler fungiert.

Fazit: Folge 83 ist durchaus hörenswert, zu den Highlights des Gruselkabinetts zählt diese Episode für mich aber sicher nicht. Neben Hammer-Hörspielen wie "Pickmans Modell", "Tauben aus der Hölle", "Die Totenbraut" oder "Die Familie des Vampirs" wirkt diese Geschichte dann doch ein wenig seicht.


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