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Lionheart

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155/und der Meister des Todes
155/und der Meister des Todes
Preis: EUR 6,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen schwächer als die Vorgängerfolge, aber durchaus hörenswert!, 26. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 155/und der Meister des Todes (Audio CD)
Prinzipiell stellt die Handlung für diese Folge eine gute Idee dar, obgleich - wie so oft innerhalb dieser Serie - der Spannungsbogen gegen Ende hin stark abfällt und es einfach übertriebene Elemente gibt, die den Gesamteindruck negativ beeinflussen:

Die drei ??? wollen in einem alten Haus am Meer einen Film drehen. Dem ehemaligen Besitzer des Hauses gehörten zahlreiche Puppen, denen magische Kräfte zugeschrieben werden. Schon bald kommt es zu mysteriösen Vorfällen, ein Grund für die drei Detektive Ermittlungen an zu stellen.

Die Handlung beginnt recht überzeugend, Spannung wird langsam aufgebaut und die HörerInnen werden gekonnt neugierig gemacht. Dennoch kann sich der Spannungsfaktor nicht halten und fällt merklich ab, je mehr sich das Hörspiel der Auflösung annähert. Diese vollzieht sich dann schon recht verworren, außerdem konnte man es wieder einmal nicht lassen Elemente einzubauen, die einfach zu übertrieben wirken. ACHTUNG SPOILER: Dass ein Medikament zum Schlafwandeln führt, erscheint mir etwas bizarr, allerdings kann man über diesen Aspekt noch hinweg sehen. Dass dann Peter aber von einem Stromstoß getroffen wird und gleich tot sein und schließlich wiederbelebt werden muss, hielt ich schon für ziemlich unnötig. Der Pool hätte der Schlussequenz ebenso gut ohne Stromstöße als letzter Schauplatz dienen können. Weniger ist einfach manchmal mehr! Zumal sich der vermeintliche Bösewicht plötzlich als harmloses Opfer enttarnt, warum er Peter also in den elektrisierten Pool steigen lässt, wird dadurch noch unverständlicher?!?! Dieser Handlungsstrang ist einfach unlogisch und an den Haaren herbei gezogen. SPOILER ENDE!

Die SprecherInnen können alle überzeugen. Besonders Gisela Fritsch sticht hier in der Rolle der Mrs. Sciutto hervor, sie ist eine absolute Bereicherung in jedem Hörspiel.

Die musikalische Untermalung fand ich nicht ganz so störend, wie viele andere SchreiberInnen hier, obgleich man schon sagen muss, dass das Label Europa bei der Auswahl der Musik nicht immer ein glückliches Händchen hat. Ich habe mich hier aber sogar darüber gefreut, dass gegen Schluss hin eine bekannte Melodie aus den Anfängen der Reihe zu hören war.
Die Geräuschkulisse an sich ist leider nicht immer gelungen. Ein unter Strom stehender Pool hört sich einfach nicht so an wie ein Blitzeinschlag.

FAZIT: Nach der gelungenen Vertonung von "Botschaft aus der Unterwelt" fällt diese Folge 155 etwas schwächer aus. Dennoch ist sie hörenswert, der Fall ist großteils durchaus schlüssig und es kommt eigentlich kaum Langeweile auf, auch wenn vom "Mitfiebern" nicht die Rede sein kann. Drei Sterne hat sich das Label Europa dafür aber auf jeden Fall verdient. Es handelt sich um ein Hörspiel, das man sich sicher öfters anhören kann... eben leichte Unterhaltung und somit gutes Mittelmaß.


Das Grauen im Nachtexpress Teil 1 (50)
Das Grauen im Nachtexpress Teil 1 (50)
Preis: EUR 12,53

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Diese Jubiläumsfolge verdient diese Bezeichnung auch!, 5. Juli 2012
Diese Doppelfolge ist absolut gelungen, ein würdiges Jubiläum für diese Hörspielreihe:

Clara Bedfort hat einen Unfall, wird bewusstlos und beginnt zu träumen.........der Schattenjäger bricht nach Schottland auf, seine Fahrt wird in einer verschneiten Nacht aber unfreiwillig unterbrochen. Unter den Passagieren kommt es zu einem brutalen Mord, nachdem einem Häftling, der an einen neuen Standort überführt werden sollte, der Ausbruch gelingt. Allen scheint klar, dass der Häftling für den Mord verantwortlich ist. Ob die Lösung aber wirklich so einfach ist?

Die Art und Weise, wie die Handlung in diesem Hörspiel ins Laufen kommt, ist absolut passend und eine gelungene Abwechslung. Die bekannten Charaktere innerhalb dieser Serie können hier in andere Rollen schlüpfen, was sich schlüssig durch die Konstitution des Traumes erklären lässt. Die einzelnen Handlungsfäden werden zunächst einfach gesponnen, entwickeln sich aber bald zu einem komplexeren Gebilde, bei dem man schon gut zuhören muss, um nicht den Überblick zu verlieren. Besonders in Teil 1 wird die Spannung langsam aufgebaut und nicht unnötig rasch verpulvert.
Dass Max(well) in dieser Folge wieder mit dabei ist, hat mich persönlich ganz besonders gefreut. Man hat es geschafft den Charakter plausibel in das Geschehen einzubinden. Schön, dass Dennis Rohling sich dazu motivieren konnte hier den Butler wieder seine Stimme zu leihen. Eine sehr gelungene Idee, zumal ich zugeben muss, dass mir persönlich der Hörspielcharakter Tim Denham, der nach dem Tod von Max an die Seite von Lady Bedfort gesetzt wurde, nicht so zusagt.

Die SprecherInnen sind durch die Bank professionell, alle geben hier merklich ihr Bestes. Waltraud Habicht läuft in der Rolle der Dora Spools (alias Clara Bedfort) zur Hochform auf. Wirklich eine tolle Sprechleistung!

Die Musik ist sehr abwechslungsreich, sie greift der Handlung gekonnt unter die Arme und hilft beim Erzeugen einer starken Atmosphäre. Viele Sequenzen sind dadurch extrem packend, etwa wenn der Pater auf den vermeintlichen Sträfling trifft. Sehr "spooky" gemacht!

Fazit: Die Folgen 50 & 51 sind ausgezeichnet gelungen. Diese packende Kriminalgeschichte lädt zum mehrfachen Anhören ein, nach einiger Zeit greift man sicher wieder zu "Das Grauen im Nachtexpress", daher meine absolute Kaufempfehlung mit 5 Sternen!


154/Botschaft aus der Unterwel
154/Botschaft aus der Unterwel
Preis: EUR 4,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hat Europa aus dem laaaaaangen Kreativloch herausgefunden?, 20. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: 154/Botschaft aus der Unterwel (Audio CD)
Ich hätte nicht für möglich gehalten, jemals wieder vier Sterne für ein Hörspiel von den drei Detektiven zu vergeben. Es geschehen offenbar selbst beim Label Europa noch Wunder, ab und an findet man wohl doch noch aus dem Kreativloch heraus:

Die Handlung baut auf zwei Erfolgsgaranten auf:
Zum einen wird inhaltlicher Bezug zu Sherlock Holmes hergestellt, somit fühlen sich durchaus auch Holmes-Fans von dieser Episode angesprochen. Weiters werden einige Faktoren in die Folge eingebaut, die bei den Fans der drei ??? fast schon nostalgische Gefühle wecken. Der Rückgriff auf die alte Zentrale der Juniordetektive, das Mitwirken von Kommissar Reynolds, Tante Mathilda und Titus Jonas sind auch mit dabei und natürlich darf auch Blacky nicht fehlen. So vereint diese Folge viele Faktoren in sich, von denen sich auch die Fans der Anfänge einvernehmen lassen.
Beim Lösen des Falls bekommt man viele Informationen zu Holmes und seinem Erzfeind, aber auch über sehr bekannte Fälle von dem Londoner Meisterdetektiv. Manches wird auch nur angedeutet, (ACHTUNG SPOILER:)etwa wenn Titus wegen Hehlerei mit einem blauen Karfunkel verhaftet wird - denn wie der Edelstein hieß auch eine Kurzgeschichte von Arthur Conan Doyle, dem Autor der Holmes-Geschichten(SPOILER ENDE).
Besonders gelungen empfand ich den Anfang. Ganz auf den Spuren einer Agatha Christie, beginnt diese Episode mit der Auflösung eines Falles, von dem die HörerInnen nichts wissen. Eine sehr interessante Technik, um eine Handlung ins Rollen zu bringen. Sie weckt Interesse und Aufmerksamkeit, eine zähe und langatmige Einführung in eine Geschichte kann man hier somit nicht erwarten.

Die SprecherInnen sind alle sehr gut, das ist bei dem Label Europa keine Selbstverständlichkeit. Genial fand ich, dass Kommissar Reynolds wieder von Wolfgang Draeger gesprochen wird. Nachdem Horst Frank nicht mehr zur Verfügung stand, übernahm er schon bei älteren Folgen diese Rolle. Obwohl die prägnante Stimme von Frank schwer zu ersetzen war, hat er den Hauptkommissar stets überzeugend zum Leben erweckt. Aber auch die zahlreichen anderen SprecherInnen verdienen Lob!

Störend empfand ich, dass man es wieder einmal nicht lassen konnte Elemente einzuführen, die schon sehr übertrieben wirken. (ACHTUNG SPOILER:) Ein implantierter Sender ist nach meinem Geschmack schon zu viel des Guten.
Inhaltlich finde ich es extrem Schade, dass ein so ehrgeiziger Gegner dann so schnell aus dem Verkehr gezogen wird. Ein Mr. Grey läuft den drei ??? nicht alle Tage über den Weg. Dieser "Napoleon des Verbrechens" zeigt Ehrgefühl und wäre eine würdige Neuerung innerhalb der Serie, an einer Position etwa, wie sie Victor Hugenay seit Beginn dieser Hörspielreihe immer wieder inne hatte (SPOILER ENDE).

Ich hatte dieser Serie eigentlich schon längst abgeschworen, da Europa in der Regel nur mehr auf Quantität und nicht mehr auf Qualität Wert legt. Aufgrund vieler Empfehlungen habe ich bei "Botschaft aus der Unterwelt" nun doch zugeschlagen. Diese Episode ist wirklich eine positive Überraschung. Andere Labels wie Maritim oder Titania Medien produzieren gegenwärtig viel mehr qualitativ hochwertige Hörspiele, um in den Rang dieser beiden zurück zu kehren, wird es sicherlich mehr brauchen als bloß eine gelungene Episode. Aber diese Folge 154 gibt zumindest Anlass zur Hoffnung. Mit dieser Vertonung hat das Europa-Team auch mal wieder das Interesse der "uralt"-Fans geweckt, bleibt zu hoffen, dass man diese Chance nicht ungenutzt verstreichen lässt und diesen Kurs beibehält.


Sherlock Holmes, Folge 5: Die Affenfrau
Sherlock Holmes, Folge 5: Die Affenfrau
Preis: EUR 6,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen hörenswert, obgleich sich Spannung und die detektivische Meisterleistung in Grenzen halten, 18. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als Holmes-Fan war ich auf diese Episode von Titania schon sehr gespannt. Hier mehrfach als Highlight innerhalb dieser Reihe betitelt, waren meine Erwartungen dementsprechend hoch... wurden aber nicht ganz erfüllt:

Wie schon meine VorrezensentInnen mehrfach ausgeführt haben, setzt sich der Detektiv in diesem Hörspiel für eine Randgruppe ein und zeigt so Herzensgröße, wie das für diese Kultfigur ja üblich ist. Auch bei den Originalwerken von Conan Doyle trägt Sherlock großherzige Züge, hat ein gutes Verhältnis zu den Straßenjungen von London und hilft auch mehrfach unentgeltlich, wenn jemand in Not ist. So passt der Holmes der neuen Titania-Reihe charakterlich absolut zu jenem Detektiv, wie man ihn aus den Originalgeschichten kennt. Nun ist dieser ausgeprägte Gerechtigkeitssinn sicherlich dazu geeinget, ein Hörspiel mit einer gesellschaftskritischen Komponente zu kreieren, eine solche kann in jedem genre zu einer Bereicherung werden. Aber ehrlich gesagt kaufe ich mir eine Kriminal-/Detektivgeschichte wegen des eigentlichen Falls, also dem Verbrechen und seiner Auflösung, nicht weil ich die Umsetzung eines kritischen Umgangs mit Randgruppen so toll finde. Womit wir beim Kernstück jeder Kriminalgeschichte angelangt wären, dem vorliegenden Fall, den der Detektiv bearbeitet:

Bezüglich diesem, muss ich leider sagen, dass mir bei der Auflösung jegliche Raffinesse fehlt: (ACHTUNG SPOILER:) Mal ganz ehrlich, der aufmerksame Holmes erkennt zwar die Kleinwüchsigen am Beginn rein durch sein geschärftes Gehör, dies spielt jedoch keine Rolle bei der Auflösung des Falls. Diese vollzieht sich eigentlich nur dadurch, dass Toby geholt wird, der mit seiner Spürnase das Diebesgut findet und es somit zurück gebracht wird. Das war es dann eigentlich schon! Den Schlussteil bezogen auf den Geldgeber könnte man eigentlich ersatzlos streichen, letztlich lautete sein Auftrag lediglich die gestohlenen Attraktionen zurück zu beschaffen. Diese Sequenz dient wohl nur dem Strecken des Hörspiels (SPOILER ENDE).
So fehlt mir innerhalb der Handlung einfach jeglicher Höhepunkt, auch ist es aufgrund des teilnahmslosen Auftretens des vermeintlichen Übeltäters relativ schnell klar, wer hinter dem Diebstahl steckt. Ein Miträtseln seitens der HörerInnen erübrigt sich also praktisch. Eine detektivische Meisterleistung sieht für mich anders aus, als bloß einem Hund nach zu laufen. Eine gute Kriminalgeschichte zu schreiben ist sicher nicht ganz einfach, noch schwieriger wird dieses Unterfangen jedoch, wenn man sich bewusst in die Fußstapfen von einer Berühmtheit auf diesem Gebiet begibt. Als HörerIn wird man immer wieder Vergleiche zu dem Original ziehen, diesem gerecht zu werden erscheint mir eine große Herausforderung zu sein, die in dieser Reihe bisher nur bedingt bewältigt wurde.

Die SprecherInnen sind sehr gut in ihrer Leistung. Besonders gefallen haben mir Dirk Petrick und Susanne Tremper. Inhaltlich fehlt mir ein wenig der Wortwitz, den die Hauptcharaktere etwa bei den Vertonungen des Labels Maritim an den Tag legen. Die Sprecher Rode & Groeger wirken eingespielt und lockerer, bei Tennstedt und Bierstedt scheint die Distanz zwischen den gesprochenen Charakteren größer zu sein - jedenfalls nach meinem subjektiven Empfinden. Die beiden Szenen mit Mrs. Hudson empfand ich als sehr unterhaltsam. Regina Lemnitz überzeugt in der Rolle der Haushälterin auf der ganzen Linie.

Die Musik ist eher dezent gehalten. Man kennt so manches Stück bereits aus den Gruselkabinett-Folgen 54 - 57, dort empfand ich sie als zu lieblich. Hier passt die musikalische Untermalung jedoch gut, sie fügt sich gekonnt in das Gesamtbild ein.

Fazit: Folge 5 der geheimen Fälle des Meisterdetektivs ist ein gut produziertes Hörspiel, bei dem sich der Spannungsfaktor stark in Grenzen hält und man nicht viel mitdenken muss, da jeglicher komplexe Handlungsaufbau ausgespart wird. Das Hörspiel ist durchaus hörenswert, mehr als drei Sterne kann ich dafür aber nicht vergeben.


Gruselkabinett - Folge 64: Der Schreiende Schädel
Gruselkabinett - Folge 64: Der Schreiende Schädel
Preis: EUR 6,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandiose Vertonung und ein Highlight des Gruselkabinetts, 9. Juni 2012
Zunächst war ich wegen des seltsamen Titels eher skeptisch, wer hätte gedacht, dass "der schreiende Schädel" einen Platz auf meiner persönliche Favoritenliste des Gruselkabinetts bekommen sollte?!

Ein Kapitän im Ruhestand bittet einen Freund auf sein Anwesen, welches abgelegen am Meer liegt. In einer stürmischen nacht offenbart er eine seltsame Geschichte, die in Zusammenhang mit den Vorbesitzern des Hauses steht. Nach seiner Theorie hat sich dort ein Mord ereignet, an dem er sich -nichts Böses ahnend- (zumindest indirekt) beteiligt hat...

Das Titania-Team hat hier ganze Arbeit geleistet. Das Hörspiel besteht aus einer Rahmenerzählung, basiert größenteils auf dem geführten Dialog der beiden Freunde und wartet mit Abwechslung auf, indem es einige Rückblenden in die Vergangenheit gibt. Diese Technik garantiert neben der unheimlichen Geschichte und den markerschütternden Schreien packende 63 Minuten, in der keine Sekunde Langeweile aufkommt.

Besonders gefreut habe ich mich diesmal über Horst Naumann, in den 80er Jahren gehörte er zu dem bewährten Sprecherteam des Labels Europa. Seine Stimme hat in all der Zeit nichts von ihrer überzeugenden Ausdruckskraft verloren. Aber auch Rolf Berg überzeugt auf der ganzen Linie mit seiner Sprechleistung.
Die musikalische Untermalung ist dezent und passend für diese Vertonung. Die Geräuschkulisse überzeugt und zieht die HörerInnen in ihren Bann, zumal es zwei oder drei Sequenzen gibt, an der die Effekte so gezielt eingesetzt werden, dass schreckhafte HörerInnen zusammenzucken dürften... wirklich sehr gelungen!

Fazit: Das Label hat sich hier wieder einmal auf seine Stärke besonnen, atmosphärisch starke Hörspiele zu kreieren. Das Ergebnis ist auf der ganzen Linie gelungen und darf sich ruhig neben Highlights des Gruselkabninetts wie "Pickmans Modell" einreihen. 5 Sterne und somit meine volle Kaufempfehlung! Liebes Titania-Team: bitte weiter so!!!


Der Tod An der Landstrasse (22
Der Tod An der Landstrasse (22
Preis: EUR 10,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen überzeugende Vertonung, 6. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Tod An der Landstrasse (22 (Audio CD)
"Der Tod an der Landstrasse" ist eine überzeugende Vertonung:

Eine Bekannte von Lady Bedfort verschwindet spurlos. Als die Lady die Ermittlungen aufnimmt, stößt sie lange auf keinen Verdächtigen, letztlich findet sich aber doch eine heiße Spur...

Das Hörspiel ist spannend gestaltet. Dies ist einer jener Kriminalfälle, in der auch die Sicht des Täters zum Tragen kommt und für das Publikum greifbar aufbereitet wurde. Das nimmt den HörerInnen zwar die Chance des Miträtselns um die Identität des Mörders, gewährt aber Einblicke in den Alltag und das soziale Umfeld des Kriminellen. Mir persönlich gefällt die Variante des Miträtselns zwar besser, dennoch hat mir das Hörspiel ganz gut gefallen, zumal auch schauerliche Elemente hier präsent sind. Eine der atmosphärisch stärksten Sequnezen ist jene, in der der Mörder sein Opfer anspricht... wirklich sehr gelungen.

Die SprecherInnen überzeugen alle in ihren Rollen, die musikalische Untermalung ist dezent. Man greift hier auf das bewährte Repertoire des Labels Hörplanet zurück.

Fazit: Episode 22 ist hörens- und empfehlenswert! Eine Episode, die man sich nach einiger Zeit sicher wieder anhört. 4 Sterne für diese Vertonung!


Gruselkabinett - Folge 65: Gesellschafterin Gesucht!
Gruselkabinett - Folge 65: Gesellschafterin Gesucht!
Preis: EUR 6,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen unterhaltsames Mittelmaß, 26. Mai 2012
Folge 65 des Gruselkabinetts präsentiert sich ruhig, aber unterhaltsam:

Die junge Bella Rolleston sucht erbittert nach einer Anstellung. Als sie eine solche endlich findet, glaubt sie an die Chance ihres Lebens. Doch für das hohe Auskommen bezahlt sie einen schrecklichen Preis...

Titania bemüht für dieses Hörspiel eine breite Palette an SprecherInnen. Ingrid van Bergen ist in einer der Hauptrollen zu hören und sticht mit ihrer professionellen Sprechleistung besonders hervor. Auch Dagmar von Kurmin leiht einem Charakter ihre Stimme, leider ist sie hier nur in einer Nebenrolle zu hören.
Die Geräuschkulisse ist üblich passend, die Musik zumeist ruhig, wie auch der Verlauf des Hörspiels.

Die Handlung vollzieht sich eher gemächlich, einzig die eingespielten Alptraum-Sequenzen offenbaren sich als rasant -jedenfalls im Vergleich zu dem Rest der Vertonung. So wirkt das Hörspiel etappenweise einfach zu lange, da auch die Vorhersehbarkeit der Handlungsstränge laufend präsent ist. Spannung oder Gänsehaut kommt kaum auf. Die schauerlichen Elemente sind zwar vorhanden, es fehlt ihnen aber eindeutig an Ausdruckstärke- jedenfalls für das heutige Publikum. Die damalige Zielgruppe mag davon vielleicht eher angetan gewesen sein. So ist "Gesellschafterin gesucht" zwar wie immer erstklassig und professionell vertont worden, dennoch erreicht es nicht den Platz unter den Highlights der Gruselkabinett-Reihe.

Fazit: Folge 65 ist für ein einmaliges Hören geeignet und dafür sicher auch zu empfehlen. Unterhaltsames Mittelmaß eben, daher 3 Sterne von mir!


Nachtmahr 03. Verlorene Herzen
Nachtmahr 03. Verlorene Herzen
von M. R. James
  Audio CD
Preis: EUR 10,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste Folge der Nachtmahr-Reihe!, 25. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Nachtmahr 03. Verlorene Herzen (Audio CD)
Auch Teil 3 der Nachtmahr-Reihe ist außerordentlich gut gelungen!

Der junge Steven, dessen Eltern verstorben sind, soll nun bei seinem Onkel, dem Esoteriker Mr. Abney, aufwachsen. Schon kurz nach seiner Ankunft beginnen sich die Merkwürdigkeiten in dem alten Haus zu häufen, das Mr. Abney in der Einöde bewohnt. Alle Zeichen deuten darauf hin, dass dem jungen Gefahr droht...

Die Umsetzung durch das Label Wolpertinger Hörbücher kann sich sehen lassen. Unter den SprecherInnen sticht besonders Peter Groeger (als Mr. Abney) hervor, in dieser Vertonung beweist er, wie wandlungsfähig seine Stimme ist. Auch Lutz Mackensy ist mit von der Partie, seine Stimme dürfte eine Bereicherung in jedem Hörspiel sein. Einzig der Erzähler wirkt ein wenig lieblos und fehlbesetzt, er nimmt aber nur wenig Raum ein, so dass man angesichts der sonst so grandiosen Umsetzung über diesen Umstand hinweg sehen kann.
Die musikalische Untermalung hält sich in diesem Hörspiel dezent im Hintergrund, der letzte Track beinhaltet wie schon bei den beiden Vorgängern dieser Reihe einen düsteren Song, der das Hörspiel passend ausklingen lässt.

Fazit: Nummer 3 dieser Hörspielreihe ist zugleich DAS Highlight. Da man uns schon längers keine neue Folge von Nachtmahr präsentiert hat,darf man wohl davon ausgehen, dass die Reihe mit dieser Geschichte von M.R. James endet. Wirklich schade! 5 Sterne und meine volle Empfehlung zum Kauf für "Verlorene Herzen"!


Nachtmahr 01. Der Skarabäus
Nachtmahr 01. Der Skarabäus
von Richard Marsh
  Audio CD
Preis: EUR 10,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen altägyptischer Grusel, 22. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Nachtmahr 01. Der Skarabäus (Audio CD)
Folge 1 der Nachtmahr-Reihe ist eine gelungene Schauergeschichte, in der gekonnt altägyptische Elemente in Szene gesetzt werden:

Paul Lessingham wird von einem unfassbaren Übel verfolgt. Unheimliche Ereignisse in seinem Umfeld zwingen ihn, seine Geschichte jemandem anzuvertrauen. Er offenbart Teile seiner Vergangenheit, die in Zusammenhang mit schrecklichen Begebenheiten in Ägypten stehen...

Die Geschichte aus der Feder von Richard Marsh wurde vom Label Wolpertinger Hörspiele gekonnt umgesetzt. Die akustischen Effekte werden wohldosiert eingesetzt, die musikalische Untermalung kommt dezent zum Einsatz und greift der Handlung gekonnt unter die Arme. Diese hat - wie oben erwähnt - einen starken Bezug zum alten Ägypten. Richard Marsh (das Pseudonym von Richard Heldmann) hat damit ein beliebtes Thema innerhalb der Gothic Novelle aufgegriffen. An ägyptischen Themen haben sich ja auch Conan Doyle und Bram Stoker versucht, die vorliegende Geschichte von Marsh kann sich durchaus mit diesen messen.
Die SprecherInnen überzeugen in ihren Rollen. Einzig der Erzähler, der durch die Handlung führt, wirkt ein wenig lieb- und teilnahmslos. Das empfand ich während des Hörens durchaus als störend. Eine besondere Perle in diesem Hörspiel ist die Stimme von Franziska Pigulla. Sie leiht "der Herrin" ihre Stimme und erweckt diesen Charakter damit auf professionelle Art zum Leben.
Ein Bonus am Ende der Cd ist ein dunkler Song als letzter Track, der die Handlung stimmig ausklingen lässt.

Fazit: "Der Skarabäus" ist ein gelungenes Hörspiel, das in so manchen Etappen einem Lovecraft-Stück um nichts nach steht. Wer sich nicht daran stört, dass hier - wie im Genre Gothic Novelle üblich - recht kreativ mit der altägyptischen Mythologie umgegangen wird, der wird dieses Hörspiel genießen können.


Gruselkabinett - Folge 63: Besessen
Gruselkabinett - Folge 63: Besessen
Preis: EUR 6,99

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Mix aus Schauer und Action, 8. April 2012
Dom Vincente da Lusto lädt einige Freunde auf sein Schloss ein, das von dichtem Dschungel umgeben an der Westküste Afrikas liegt. Die Zusammenkunft ist nicht nur freudiger Natur, nachdem es zu Auseinandersetzungen kommt, geschieht schließlich ein Mord. Der Täter scheint jedoch kein Mensch gewesen zu sein...

Wieder präsentiert Titania ein Hörspiel nach einer Geschichte von Robert E. Howard. Der Autor betätigte sich in mehreren Genres, Bekanntheit erlangte er im Fantasybereich durch das Erschaffen von "Conan der Barbar". Auch in seinen Gruselgeschichten ist ein Hang zu Action erkennbar, dieser zeichnete sich schon dezent in "Der Grabhügel" - besonders in der Schlusssequenz - ab, aber auch in "Besessen" vollziehen sich mache Passagen rasant und actiongeladen. Ich persönlich bevorzuge jene Geschichten, die eher auf subtile Schauerfaktoren setzen. Wilde Schießereien, Geraufe und Explosionen liegen mir weniger, weshalb ich wohl auch mit trashigen Serien wie Sinclair & Co weniger anfangen kann. Aber das ist natürlich eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Die Umsetzung durch Titania ist hier meisterhaft gelungen. Die musikalische Untermalung ist stimmig, die SprecherInnen sind absolut professionell und erwecken mit ihren Stimmen die ProtagonistInnen authentisch zum Leben. Über die Maßen gelungen empfand ich die nächtliche Waldszene in Frankreich, atmosphärisch die für mich stärkste Sequenz innerhalb dieses Hörspiels!

Das Cover aus der Hand von Firuz Askin trifft das Thema der Vertonung zwar genau, ich finde aber, das es einiges der Handlung vorweg nimmt. Das ist schade, nimmt es doch dieser Episode das Rätselhafte, welches durchaus bei der Konstituierung der schauerlichen Elemente eine Rolle spielt.

Fazit: Ein gelungenes Hörspiel, indem sich schauerliche Elemente mit Action vermischen. 4 Sterne dafür, "Besessen" ist unterhaltsam und durchaus hörenswert.


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