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Beiträge von Sebastian Weber
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Rezensionen verfasst von
Sebastian Weber (Rheinland-Pfalz)

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DELOCK Mobile Kabel USB-A St > 3,5 mm Klinke 4 Pin
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Wird angeboten von lets-sell!
Preis: EUR 2,88

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Keine Funktion und somit nutzlos, 15. September 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe das Kabel für einen iPod Shuffle gekauft, für das es angeblich funktionieren soll. Allerdings ist es in meinem Fall weder zum Aufladen des iPod noch zum Verbinden mit dem Computer nutzbar. Somit sinnlos.


Hot Tub 2 - Time Machine [Blu-ray]
Hot Tub 2 - Time Machine [Blu-ray]
DVD ~ Adam Scott
Preis: EUR 9,99

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Lahme Fortsetzung ohne Charme und Witz, 15. September 2015
Rezension bezieht sich auf: Hot Tub 2 - Time Machine [Blu-ray] (Blu-ray)
Vor rund fünf Jahren landeten John Cusack und seine chaotischen Filmfreunde nach einer durchzechten Nacht in einem Zeitmaschinen-Whirlpool in der Vergangenheit, erlebten ein paar verrückte Situationen und änderten ihre Zukunft auf positive Weise. Das war belanglos, aber unterhaltsam.

Nun erscheint die Fortsetzung von Hot Tub Time Machine und dDiesmal gilt es, einen Anschlag auf Oberassi Lou (Rob Corddry) rückgängig zu machen. Statt in der Vergangenheit landen die Typen aber zehn Jahre in der Zukunft (die übrigens ziemlich unbeeindruckend dargestellt ist). Dort merken sie dann irgendwann völlig hanebüchen erklärt, dass sie den Anschlag vielleicht doch verteiteln können.

Das ist im Vergleich zu Teil 1 weniger sympathisch sondern fast nur infantil und unter der Gürtellinie, teils gar nervig, da es immer sehr aufgesetzt um Party und Sex geht, das aber gleichzeitig eigentlich überhaupt nicht witzig ist. Es folgt eine hanebüchene Situation nach der anderen und am Ende wird der Film dann zu sehr auf ein harmonisches und doch überraschendes Ende getrimmt, als dass die Komödie noch für ein breites Publikum funktionieren kann.

Ebenso ein schlechtes Zeichen: John Cusack, der im ersten Teil noch eine der Hauptrollen gespielt hat, ist in der Fortsetzung nicht mehr mit von der Partie und taucht nur hier und da mal als Foto oder in einer Anspielung auf. Und spätestens hier merkt auch der Fan von Teil 1, dass die Fortsetzung nicht das Gelbe vom Ei sein kann, wenn die Darsteller nicht daran glauben.

Wer mit genug Bier und einer Vorliebe für Zoten mal nichts besseres mit seiner Zeit anzufangen weiß, der kann sich den Film ansehen und kann hier und da vielleicht mal schmunzeln - aber dafür sollte man nicht mehr als 5 Euro ausgeben...


Fantec SHS-421BT-BK, Kabelloses Multimedia Headset mit Bluetooth, schwarz
Fantec SHS-421BT-BK, Kabelloses Multimedia Headset mit Bluetooth, schwarz

4.0 von 5 Sternen Als Kopfhörer sehr gut, als Headset durchgefallen, 19. Dezember 2013
Das Headset Fantec SHS-421BT-BK hinterlässt bei mir im Grunde einen guten Eindruck, allerdings muss man in Sachen Headset-Funktion Abstriche machen.

Das erste positive, das einem auffällt, ist die Verarbeitung. Bei einem Preis von 40 Euro hatte ich nichts wahnsinnig Hochwertiges erwartet. Doch egal wie man das Headset verbiegt, es kracht und knarzt nichts. Einzig die einklappbaren On-Ear-Lautsprecher könnten mit der Zeit ausleiern. Sonst gibt es hier nichts zu meckern.

Auch die Inbetriebnahme funktioniert problemlos. Ich habe es erst einmal über Nacht aufgeladen (12 Stunden empfiehlt die Anleitung), danach hält der Akku geschätzt rund fünf Stunden. Ausreichend lang also.

Die Verbindung per Bluetooth klappte auch ohne Probleme, denn das Gerät verwendet den Standard 2.1, also sind auch ältere Geräte noch nutzbar, wie mein iPhone 4 zum Beispiel.

Über Bluetooth lässt sich das Smartphone dann auch leicht steuern, denn das Headset hat Knöpfe um die Musik lauter oder leiser zu stellen, Lieder zu wechseln, Anrufe entgegen zu nehmen und so weiter. Als Reichweite gibt der Hersteller hier übrigens zehn Meter an. In meiner Altbauwohnung brach aber schon nach rund vier Metern die Musikwiedergabe ab.

Auch die Klangqualität passt hier. Musik kommt klar aus den Lautsprechern, Bässe sind merkbar vorhanden, halten sich aber dennoch angenehm im Hintergrund. Alles in allem klingt das Headset ausgewogen und gut, solange man die Lautstärke nicht zu weit aufdreht.

Seltsam ist hier aber, dass der Klang nachlässt, sobald das Headset per Kabel an das Smartphone (oder was auch immer) verbunden wird. Über das Kabel funktioniert das Headset grundsätzlich auch dann noch, wenn der Akku leer sein sollte, doch empfehlenswert ist das nicht. Beim Ausprobieren musste ich feststellen, dass die Musik über Kabelbetrieb gedämpft klingt und nicht mehr so ausgewogen wie über Bluetooth.

Sobald das Headset aber als Headset zum Einsatz kommt, fängt es an zu schwächeln. Während man selbst sein Gegenüber gut versteht, ist man selbst zu leise und zu schwer verständlich. Gerade in Außenbereichen kann man ein Telefonat eigentlich fast vergessen.

Deshalb würde ich jedem, der einen guten, günstigen Bluetooth-Kopfhörer sucht, mit dem er auch zur Not mal ein Telefonat führen kann, dieses Headset empfehlen. Wer dagegen ein vollwertiges und gutes Headset benötigt, der dürfte leider enttäuscht werden.


Taffe Mädels - Extended Version [Blu-ray]
Taffe Mädels - Extended Version [Blu-ray]
DVD ~ Sandra Bullock
Preis: EUR 8,79

18 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Darstellerinnen in unterhaltsamer Komödie, 6. August 2013
Die Story von Taffe Mädels lässt sich in knappe Worte fassen: Da gibt es FBI-Agentin Ashburn (Sandra Bullock), die mit ihrer stocksteifen, überkorrekten Art jeden noch so schweren Fall löst, dafür aber von allen Kollegen gehasst wird. Ashburn wird, eine Beförderung im Auge, nach Boston versetzt, um dort einen Drogenbaron dingfest zu machen. Auf der anderen Seite steht Polizistin Mullins (Melissa McCarthy), die mit ihrer rauen Art vor allem Kleinganoven in Bosten einbuchtet. Die beiden treffen aufeinander, hassen sich, raufen sich zusammen und lösen den Fall.
Mehr hat die Geschichte von Taffe Mädels in der Tat nicht zu bieten, liefert vielmehr typische Buddy-Movie-Kost, aber das in erstklassiger Qualität.

Besonders gefallen die beiden Hauptdarstellerinnen, die sichtlich Spaß an ihren Rollen hatten. Zwar sind beide Charaktere extrem überzeichnet, klischeebehaftet, doch aus gerade dieser Prämisse zieht Taffe Mädels jede Menge Potenzial, eine lustige Situation an die nächste zu reihen. Dabei gibt es genug Witze, die einfach mit den Eigenarten der beiden Charaktere spielen. Aber auch jene, die etwas unterschwelliger daher kommen, denn die Dialoge sind (abgesehen von den extrem vielen Schimpfworten) durchaus pointiert geschrieben und von Bullock/McCarthy auch wunderbar gespielt. So unterhält Taffe Mädels selbst über die doch recht lange Laufzeit von knapp 2 Stunden bestens ohne merkliche Längen.

Wirklich negativ könnte der kritische Zuschauer eigentlich nur das Spiel mit Klischees sehen. McCarthy, die von Haus aus ja doch eher proper aussieht, statt Modelmaße zu haben, spielt eine robuste, dicke, leicht assoziale Polizistin. Ob man das nun als störend empfindet, da mal wieder “der Dicke” als der Assi dargestellt wird, das muss jeder für sich entscheiden. Ich nämlich fand, dass die beiden Rollen exakt auf die Hauptdarstellerinnen geschrieben wurden und man diesen wie bereits gesagt auch anmerkt, dass es ihnen eine Menge Spaß macht, diese zu verkörpern.

Taffe Mädels hat mich überrascht. Zum einen hatte ich nicht erwartet, dass eine Komödie mit einer Spielzeit von 118 Minuten tatsächlich durchgehend unterhält. Vielmehr dachte ich, dass den zwei weiblichen Ermittlern irgendwann die Luft ausgeht und man sich das Ende erhofft. Aber tatsächlich, der Film unterhält von Anfang bis Ende bestens, mal mit derbem Humor, mal mit einer Wendung, mal mit etwas ruhigeren, aber dennoch witzigen Einlagen. Zum anderen war ich verblüfft, wie gut das Ermittlerduo Bullock/McCarthy harmoniert. Hier hat sich ein echtes Dreamteam gefunden. Von daher können ruhig noch weitere Teile von Taffe Mädels folgen (ein Nachfolger ist bereits angekündigt), denn solange die Qualität so erhalten bleibt, kann man sich sicher sein, hervorragend unterhalten aus dem Kino nach Hause zu fahren. Ich für meinen Teil freue mich schon auf die Blu-ray-Veröffentlichung!


Wolverine: Weg des Kriegers [Blu-ray]
Wolverine: Weg des Kriegers [Blu-ray]
DVD ~ Hugh Jackman
Preis: EUR 8,79

8 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gezähmter Rächer in kurzweiligem Abenteuer, 30. Juli 2013
Die Geschichte von Wolverine: Weg des Kriegers lässt sich eigentlich recht kurz zusammenfassen: Logan alias Wolverine hat im Zweiten Weltkrieg einen japanischen Soldaten vor dem Einschlag der Atombombe in Nagasaki. Jahre später, vermutlich am heutigen Tag, liegt der japanische Greis im Sterben – inzwischen zu einem der mächtigsten Industriellen Japans aufgestiegen. Deshalb bittet er Wolverine um einen letzten Besuch, um sich von ihm zu verabschieden. Doch er hat mehr als eine reine Verabschiedung im Sinn, denn er bietet Wolverine an, ihn von seiner Mutation zu befreien, ihm seine Regenerationskraft zu nehmen und so Wolverine einen natürlichen Tod zu ermöglichen. Wolverine schlägt aus, der errettete Japaner stirbt – doch damit beginnt das Abenteuer erst: Auf der Beerdigung versucht die Yakuza die Enkelin des japanischen Industriellen, Mariko, zu entführen und so wird Wolverine in ein großangelegtes Komplott hineingezogen, während er gleichzeitig damit zu kämpfen hat, dass er auf wunderliche Weise eine Kräfte immer mehr zu verlieren scheint.

Die Story, die den Film antreibt, ist den Autoren durchaus undurchsichtig gelungen, gerade, weil es mehrere Verzweigungen gibt, die nicht unbedingt miteinander zusammenhängen – ohne jetzt zu viel vorweg nehmen zu wollen. Zwar fragte ich mich hinterher hier und da, wieso, weshalb, warum dies oder das passiert ist oder woher Charakter X wusste, dass Charakter Y etwas so oder so machen würde. Doch alles in allem funktionierte die Geschichte für mich gut. Gerade Charaktere, wie die böse Mutantin Viper wussten hier zu gefallen (um ein Beispiel zu nennen), denn die meisten Figuren verfolgen Ziele, die dem Zuschauer nicht unbedingt direkt klar werden oder die zumindest nicht so klar abgegrenzt sind, dass man sofort durchschaut, ob ein Charakter nun auf eigene Rechnung handelt oder doch nur unter den Fittichen von jemandem steht.

Genauso schlüssig wirkte für mich der Subtext, der den Film durchzog. In X-Men: Der letzte Widerstand (Achtung, Spoiler) war Wolverine gezwungen, seine große Liebe Dr. Jean Grey (Famke Janssen) töten, um sie zu retten. Wolverine: Weg des Kriegers setzt genau danach ein und zeigt seinen Helden zu Beginn als gebrochenen Mann. Er führt ein Eremitenhaftes Leben irgendwo in der Wildnis, trinkt und verwahrlost immer mehr – keine heldenhafte Erscheinung also. Die Schuldgefühle begleiten Wolverine anhand von Träumen, in denen er Jean wieder trifft, einige Zeit. Erst als er die recht hilflose Mariko an seiner Seite hat und sie vor der Yakuza schützen muss, bessert sich sein Zustand nach und nach und er traut sich zum einen, sich anderen wieder zu öffnen, zum anderen aber auch eben der Held zu sein, den Wolverine darstellen kann. Diese Gebrochenheit zu Beginn des Abenteuers nervt manchen Zuschauer eventuell (zumindest habe ich dies hier und da schon öfter gelesen/gehört), doch für mich machte dies die eigentlich unglaubwürdige Figur des Wolverine durchaus greifbar und menschlich. Gerade wenn man bedenkt, dass Hugh Jackman eigentlich eine große Bandbreite als Darsteller zur Verfügung hätte, erfreuen diese Szenen. Bisher dürfte Jackman in den Wolverine-Einsätzen ja eher böse schauen und seinen durchtrainierten Körper in die Kameralinse halten. Das macht er in Wolverine: Weg des Kriegers ebenfalls (vor allem durchtrainierter als je zuvor), doch die kurzen Momente der Zerbrechlichkeit des Charakters bringen neue Aspekte, die Spaß machen.

Aber es gibt natürlich auch Schattenseiten. Japan als Schauplatz, mit all seiner Tradition und all seinen für westliche Zuschauer mysteriösen Verhaltensweisen und Bräuchen, ist grundsätzlich gut gewählt und gibt Wolverine: Weg des Kriegers eine tolle Atmosphäre und den Kämpfen jede Menge Raum für spektakuläre Choreographien. Doch gleichzeitig treiben die Macher natürlich das Klischee-Schwein durchs Dorf und man findet im Film alles, was der typische westliche Zuschauer vom Hörensagen von Japan zu wissen weiß. Das erfüllt natürlich seinen Zweck, wirkt aber teilweise etwas plakativ.

Weiterer Kritikpunkt ist der Fokus auf ein breites Publikum. Wolverine: Weg des Kriegers muss natürlich als typischer Sommer-Blockbuster funktionieren und durfte deshalb nicht allzu brutal ausfallen. Dieses Ziel haben die Macher erreicht und Wolverines fünftes Abenteuer darf von Zuschauern ab 12 Jahren miterlebt werden. Teilweise ist diese Entscheidung für mich zwar ein wenig bedenklich, denn in den Kämpfen geht es durchaus zur Sache. Zwar blendet die Kamera in bedenklichen Szenen immer ab oder auf zum Beispiel Wolverine, doch die Fantasie des Zuschauers weiß dann stets, wie brutal die Szene gerade gewesen wäre. Diese offensichtliche Beschneidung des Films zu Gunsten eines größeren Publikums stört zwar nicht direkt, fällt aber doch schnell auf. Hier darf man deshalb nur hoffen, dass die Blu-ray/DVD-Fassung des Films später als Extended Cut mit schärferer Altersfreigabe erscheint – angeblich haben die Macher 10 bis 12 Minuten mehr Material in der Hinterhand.

Zu guter Letzt sei noch der 3D-Effekt auf dem Prüfstand. Vorweg: Ich bin generell kein Fan von 3D. Einzig Avatar oder Der Hobbit schaute ich mir bewusst in 3D an, einfach, weil diese Filme auch mit speziellen Techniken für diesen Effekt gedreht wurden. Wolverine: Weg des Kriegers dagegen wurde – zumindest soweit ich weiß – erst nachträglich 3D-isiert, mit dem Ergebnis, dass der Effekt eigentlich nicht genutzt wird. Natürlich haben die Bilder eine etwas bessere Tiefenwirkung als es die 2D-Version vermutlich erreicht, doch mehr bietet der Film dann nicht. Wer also die Wahl hat, kann sich die Mehrkosten für die 3D-Karte im Kino sparen.

Das alles zusammengefasst: Wolverine: Weg des Kriegers ist ein gelungener Action-Film mit einem der vermutlich beliebtesten Charaktere des X-Men-Universums, wie immer perfekt mit Hugh Jackman besetzt. Die Geschichte weiß von Anfang bis Ende, trotz minimaler Längen, zu unterhalten und vor allem hier und da Wendungen oder zwielichtige Charaktere einzusetzen, um den Zuschauer am Ball zu halten. Die Kaämpfe und Actionszenen sind toll inszeniert, auch wenn sie teils beschnitten wirken. Alles in allem also ein toller Popcorn-Film, der einen Kinobesuch rechtfertigt, aber leider auch nur Zuschauer begeistern wird, die mit Wolverine und dem Universum rund um diesen Charakter etwas anfangen können und vor allem die Vorgeschichten bereits kennen.


Runaway Girl [Blu-ray]
Runaway Girl [Blu-ray]
DVD ~ Alec Baldwin
Preis: EUR 11,49

20 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Geschichte mit Potenzial, verpackt in einem langweiligen Film, 17. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Runaway Girl [Blu-ray] (Blu-ray)
Runaway Girl ist ein seltsamer Film. Ein seltsamer Film, weil man zwar die gesamte Laufzeit über merkt, worauf der Regisseur hinaus wollte, was er erzählen, wie er seine Charaktere präsentieren wollte. Gleichzeitig aber scheitert der Film genau daran, denn er dümpelt zu sehr vor sich hin, erzählt zu wenig relevantes und langweilt seinen Zuschauer mit ausufernder Bedeutungslosigkeit, sodass man Runaway Girl zwar von seiner Grundidee her eigentlich mögen wollen wollte, es aber nicht übers Herz bekommt.

Zunächst einmal muss ich sagen, der deutsche Verleih, der Runaway Girl auf den Markt bringt, hat ganze Arbeit mit der Namensgebung geleistet. Aus dem Englischen Originaltitel "Hick" macht man einen anderen Englischen Titel, nämlich "Runaway Girl", der zwar auch passt, aber einfach nicht so viel andeutet, wie es das Original tut. Hick bedeutet im Englischen so viel wie Hinterwäldler bzw. Trottel und das könnte man, in der Manier des sogenannten Foreshadowing in der Literatur (dt.: Epische Vorausdeutung) als Stilmittel ansehen, das vieles über die Charaktere und die Geschichte des Films vorweg nimmt. Runaway Girl erfüllt das im Grunde auch, denn es geht nun mal um ein Mädchen, das von zu Hause ausreißt, doch damit nimmt der neue Filmtitel gerade mal die ersten fünf Minuten des Films vorweg und gibt keinerlei Referenz zu den restlichen Geschehnissen. Abgesehen davon wirkt es sinnlos, einen Englischen Titel durch einen anderen Englischen zu ersetzen.

Doch zum Film selbst: Die kleine 13-jährige Luli (Chloë Grace Moretz, bekannt u.a. aus Kick-Ass und Dark Shadows) wächst in einer typischen Unterschichtfamilie auf. Die Eltern kippen Alkohol und vermutlich andere Substanzen in sich hinein, streiten die meiste Zeit - harmonisches Familienleben eben. Kurz nach ihrem 13. Geburtstag entscheidet Luli deshalb spontan, nach Las Vegas aufzubrechen, packt sich das Nötigste zusammen, unter anderem Geld und eine nicht geladene Waffe und macht sich auf den Weg. Als Anhalter durch die USA, trifft sie auf allerlei verrückte Vögel, aber auch gefährliche Zeitgenossen, bis sie schließlich an den falschen gerät.

Grundsätzlich hat die Geschichte von Runaway Girl Potenzial: Ein kleines Mädchen, das aus seinem trostlosen Leben ausbricht, in der Hoffnung etwas besseres zu finden. Eingehüllt in einen Road-Trip hätte man hier mitreißende Episoden erzählen und sogar die angetrebte Geschichte damit verweben können. Doch stattdessen langweilt die Reise von Luli die meiste Zeit. Die Charaktere, auf die die Kleine trifft, wirken öde, die Gespräche haben wenig Inhalt, generell passiert zu wenig. Die Geschehnisse hätte man gut und gerne auf die Hälfte der Laufzeit verteilen können, ohne, dass der Zuschauer etwas vermissen würde.

Auch wenn ich hier natürlich keine allzu großen Teile der Story vorweg nehmen möchte, sei so viel gesagt: Die "Wendung" zum Ende des Films, die Charakterentwicklung bis dahin, das alles inszeniert Regisseur Derick Martini dermaßen vorhersehbar, das man sich eben jenes Ende frühzeitig herbeisehnt. Zwar überrascht der Ausgang des Films dann ein klein wenig, doch nach der zuvor abgesessenen Zeit, interessiert man sich letztlich doch nicht mehr dafür, was aus Luli wird.

Das ist vor allem deshalb schade, da gerade Chloë Grace Moretz die Rolle der kleinen Ausreißerin gut verkörpert und auch die restlichen Schauspieler sind durchaus bekannt und spielen gut. Das hilft dem Film aber leider nicht.

Die Blu-ray dagegen macht einen guten Eindruck. Bild und Ton sind auf der höhe der Zeit (auch wenn der Ton etwas lauter abgemischt sein könnte). Bonusmaterial gibt es neben Trailern nicht, stört aber nicht weiter.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 13, 2013 1:02 PM MEST


Parker [Blu-ray]
Parker [Blu-ray]
DVD ~ Jason Statham
Preis: EUR 8,49

19 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchwachsener Action-Krimi, den man sich einmal einschauen kann, 18. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Parker [Blu-ray] (Blu-ray)
Parker (Jason Statham) hält immer Wort und tut genau das, was er sagt. Ein Abweichen vom Plan kommt nicht in Frage. Und genau das macht ihn zu einem der besten Diebe der USA. Eines Tages bekommt er von seinem Quasi-Schwiegervater einen Job vorgestellt, der so weit glatt geht, bis ihn seine Komplizen erst versuchen, zu einem anderen Bruch zu bewegen und ihn am Ende töten wollen. Als Parker kurz darauf wieder auf den Beinen ist, schwört er natürlich Rache und macht sich auf, den Verrätern das Leben zur Hölle zu machen. Dabei trifft er auf die sich in Geldnöten befindende Immobilienmaklerin Leslie (Jennifer Lopez), die ihm für ein wenig Kohle behilflich sein will, einen raffinierten Plan in die Tat umzusetzen.

Jason Stathams Filme schwanken in Sachen Qualität. Der Brite wurde sicherlich durch die Transporter-Filme den meisten Zuschauern bekannt, die zwar nicht gerade realistische Geschichten erzählen, aber mit ihrer Überdrehtheit zumindest durchweg unterhalten. Dann gibt es aber auch die Ausrutscher wie Schwerter des Königs – Dungeon Siege. In welche dieser Schubladen Parker zu stecken ist? Vermutlich in eine dritte, irgendwo dazwischen: Parkers Story startet mit einer ähnlichen Grundsituation und könnte mit der wenig innovativen „Gangster will Rache“-Handlung und seinem Action-erprobten Darsteller sicherlich ebenso wie Transporter ein Feuerwerk der anspruchslosen Unterhaltung abfeuern.

Stattdessen liefert Regisseur Hackford aber einen unentschlossen wirkenden Film ab, der weder Action, noch Krimi, noch Thriller ist, sondern alle Genres ankratzt, dabei aber nicht konsequent bleibt. Statham spielt seinen für ihn typischen Charakter dabei souverän. Man kauft dem wortkargen Muskelmann die teils recht drastischen Actionszenen durchweg ab. Dadurch sticht die fehlbesetzt wirkende Jennifer Lopez aber umso stärker heraus, wie sie sich durch das Skript quält. Am Ende bleibt ein Film, der über die Länge eines Heimkinoabends unterhalten kann, aber leider zu viel Potenzial verschenkt, denn Logik, überraschende Wendungen oder ähnliches, das sucht man hier vergebens. Stattdessen wirkt alles leider schon sehr bekannt, als hätte man den Film bereits mehrfach anderswo gesehen.


Gangster Squad [Blu-ray]
Gangster Squad [Blu-ray]
DVD ~ Sean Penn
Preis: EUR 7,99

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nette Gangster-Action mit wenig Anspruch, 28. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Gangster Squad [Blu-ray] (Blu-ray)
Die Geschichte von Gangster Squad gibt vor, auf wahren Ereignissen zu basieren. In Wirklichkeit orientiert es sich aber nur grob an echten Mafiosi aus den 1940/1950er Jahren. Zentraler Antagonist ist Mickey Cohen (Sean Penn), Mafiaboss in Los Angeles, der alles daran setzt, die gesamte Stadt unter seine Kontrolle zu bringen. Ihm gegenüber steht die machtlose Gesetzesmacht, die größtenteils gut geschmiert in den meisten Fällen einfach ein oder beide Augen zudrückt. Eines Tages jedoch beschließt Polizeichef Parker (Nick Nolte), sich gegen Cohen zur Wehr zu setzen und bittet den idealistischen Polizisten John O'Mara (Josh Brolin) zusammen mit einer Gruppe Vertrauenswürdiger (u.a. Ryan Gosling), einen inoffiziellen Krieg gegen die Verbrecher zu starten. Doch mit der Zeit werden die Einsätze der Untergrund-Truppe zunehmend gefährlicher, denn Cohen kommt ihnen auf die Schliche.

Gangster Squad belebt das L.A. vergangener Tage überaus authentisch wieder und zieht dabei alle Register des Film Noir. Allerdings bleiben Geschichte und Charaktere überaus blass, sodass Gangster Squad nicht mehr als ein actionreicher Selbstjustiz-Film mit hochkarätigen Darstellern ist. Sean Penn verkörpert seinen Charakter dabei wunderbar diabolisch und hat die wohl stärksten Momente im gesamten Film, Josh Brolin und Ryan Gosling dagegen enttäuschen ein wenig, gerade wenn man ihre sonstigen Leistungen bedenkt. Doch dies liegt weniger an ihrem Schauspiel, als am eher mauen Skript. Denn Dialoge und Handlung erweisen sich meistens als eher stumpf statt als mitreißend, spannend oder tiefgründig.

Die Action setzt Ruben Fleischer (Zombieland) dagegen gut in Szene, überrascht dabei auch gerne mit Szenen, die unnötig brutal wirken. Wer also auf einen Thriller wie etwa L.A. Confidential hofft, sollte seine Erwartungen deutlich nach unten schrauben und sich auf einen Actionfilm einstellen, dessen Tempo jedoch nicht überzeugt.

Überzeugen kann dagegen die Blu-ray, sowohl in Sachen Bild- als auch Tonqualität, selbst wenn die deutsche Sprachspur nur in Dolby Digital vorliegt. Das Bonusmaterial kommt aber nicht über eine nette Dreingabe hinaus.


Cold Blood - Kein Ausweg, keine Gnade [Blu-ray]
Cold Blood - Kein Ausweg, keine Gnade [Blu-ray]
DVD ~ Eric Bana
Preis: EUR 9,99

5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solider Thriller mit tollen Darstellern aber zu vorhersehbarer Geschichte. Die Blu-ray überzeugt qualitativ auf ganzer Linie., 14. April 2013
Das Geschwisterpaar Addison und Liza (Eric Bana und Olivia Wilde) sind nach einem Casino-Überfall mit einem Komplizen auf der Flucht in Richtung kanadischer Grenze. Mitten im Nirgendwo des verschneiten Michigan haben die drei einen Wildunfall, bei dem der Komplize tödlich verunglückt. Nachdem Addison eine zu Hilfe nahende Polizeistreife erschießt, beschließen er und Liza sich zu trennen, um mehr Erfolg bei der Flucht zu haben und sich später in Kanada wieder zu treffen.

Für Liza geht der Plan auf. Sie trifft den kürzlich aus dem Gefängnis entlassenen Jay (Charlie Hunnam), der auf dem Weg zu seinen Eltern die junge Frau vor einem herannahenden Blizzard rettet. Addison unterdessen hinterlässt auf seiner Flucht eine blutige Spur der Gewalt, welche schließlich im Elternhaus von Jay seinen Höhepunkt nimmt.

Stefan Ruzowitzky liefert mit Cold Blood seinen ersten Hollywoodfilm ab und verpflichtet hier direkt große Namen wie Eric Bana oder Kris Kristofferson. Bekannt ist der Regisseur den meisten aber wohl dank seiner Thriller-Reihe Anatomie oder durch das Oscar-prämierte Kriegsdrama Die Fälscher.

Cold Blood wirkt im Vergleich zu Anatomie zu Beginn etwas zu gemächlich. Die Geschichte rund um Liza und Addison lässt sich zu viel Zeit, in der nichts Spannendes passiert. Zwar inszeniert Ruzowitzky den Plot geschickt, in dem auf der einen Seite die aufkeimende Liebesgeschichte zwischen Liza und Jay behutsam aufgebaut wird. Auf der anderen Seite aber Eric Bana sichtlich Spaß daran haben darf, den Bösewicht zu spielen. Doch die erzählten Ereignisse wirken zu vorhersehbar. Erst das letzte Viertel des Films inklusive des großen Showdowns zwischen Bana, Kristofferon und Sheriff Treat Williams punktet wieder, denn hier liefert das Cast eine erstklassige, Kammerspiel-hafte Leistung ab, die ihren Charakteren einiges abverlangt und somit deutlich mehr Spannung erzeugt als der gesamte Film zuvor.

Doch trotz des zu geringen Tempos und der etwas zu vorhersehbaren Geschichte, taugt Cold Blood für einen unterhaltsamen Filmabend, auch wenn er aus der Masse der Thriller nicht herauszustechen vermag. Qualitativ überzeugt er dagegen aber auf ganzer Linie mit sehr guter Bild- und Tonqualität, aber recht magerem Bonusmaterial.


Armee der Finsternis [Blu-ray] [Director's Cut]
Armee der Finsternis [Blu-ray] [Director's Cut]
DVD ~ Bruce Campbell
Preis: EUR 8,65

3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Grandioser Blödsinn auf einer durchwachsenen Blu-ray – doch jedermanns Geschmack wird dieser Horror-Komödie wohl nicht treffen., 14. April 2013
Wer heutzutage an Sam Raimi denkt, hat vermutlich direkt die Spider-Man-Filme mit Tobey Maguire im Kopf. Doch Raimi machte in den 80er Jahren vor allem mit etwas anderem von sich Reden: mit Tanz der Teufel.

Teil 3 der Reihe, der einzige massenmarktverträgliche Film, erscheint nun, pünktlich zum Start des Remakes von Teil 1 – Evil Dead, Kinostart: 16. Mai 2013, als Director’s Cut auf Blu-ray. Und so viel direkt vorweg: Die Qualität ist durchwachsen.

Doch worum geht es überhaupt? Der Held der Reihe, ein gewisser Ash, hat immer noch mit dem Necronomicon zu kämpfen. Diesem bösen Zauberbuch hat er es zu verdanken, dass er seine Freunde verloren hat und dass seine Hand besessen war und er sie mit einer Kettensäge abtrennte (die er nun als Prothese verwendet). Doch viel schlimmer, das vermaledeite Buch katapultiert sich und Ash ins Mittelalter. Dort soll Ash zunächst hingerichtet werden, bis er als der Auserwählte erkannt wird, sich wieder auf die Suche nach dem teuflischen Schmöker machen muss und dabei eine Armee von Untoten herausbeschwört, welche die Welt in den Abgrund stürzen möchte.

Die Geschichte von Armee der Finsternis klingt nicht nur albern, sondern wurde von Raimi – vor allem dank des köstlich spielenden Campbell – mit dermaßen viel Slapstick und Nonsense gefüllt, dass man eigentlich nicht mehr von Horrorfilm sprechen kann. Etwas, das Fans seiner Vorgänger wohl bis heute noch sauer aufstößt. Doch wer bei Armee der Finsternis eben keinen Horrorfilm erwartet, sondern weiß, dass er hier eine Art Nackte Kanone trifft Bud Spencer und Terence Hill trifft The Three Stooges serviert bekommt, erlebt absolut unterhaltsame 96 Minuten.

Einziges Manko jedoch: Die Qualität der Blu-ray schwankt stark. Es gibt viele Szenen, die ganz offensichtlich remastered wurden und verblüffend scharfe Bilder bieten. Viele Szenen dagegen – vermutlich die, die den Director’s Cut ausmachen – stechen durch ihren Originalaufnahmen-Charme hervor, wirken unscharf und weisen viel Filmkorn auf. Ebenso ärgerlich ist der Ton: Dieser liegt sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch nur als DTS-HD 2.0 vor, wobei der Englische Ton ein wenig klarer wirkt, der Deutsche Ton zwar dumpfer scheint, dafür aber eine räumlichere Akkustik vermittelt. Die zusätzlichen Szenen, die den Director’s Cut ausmachen, liegen zudem nur auf Englisch mit deutschem Untertitel vor.

Aber dennoch, Armee der Finsternis ist ein Kultfilm und gerade Fans sollten zugreifen. Wer es allumfassend möchte, entscheidet sich aber wohl eher für die zusätzlich erscheinende Ultimate Edition, die auf insgesamt 6 Discs (2 Blu-ray, 4 DVD) jede erdenkliche Schnittfassung der Horror-Komödie bietet. Mir persönlich reicht aber der Director's Cut.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 24, 2013 1:04 PM MEST


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