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Mr Pocket

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Passenger to Frankfurt. (Masterpiece Edition)
Passenger to Frankfurt. (Masterpiece Edition)
von Agatha Christie
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,20

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen An interesting journey, 20. März 2006
Why do so many people hate this book? Probably because, having been spoiled for decades by the Queen of Crime, they narrow-mindedly refuse to indulge an old Lady and grant her the little pleasure of what she herself called 'an extravaganza', a 'story that is in essence a fantasy and pretends to be nothing more'. One must acknowledge that witnessing the growing unrest in the world, violence, anarchyand plane-hijackings gave the 80-year-old author ideas and a certain fear of upheaval of the world order, which resulted in her sitting down and bringing this story to paper.
That the villain is German is understandable I guess, having lived through two world wars, Mrs. Christie was certainly entitled to prejudice. I like the characters in the book and the places in which the story unfolds, especially when envisioned as in an early 70's movie. As for the plot of a sinister organisation plotting to dominate the world, is it really implausible? I don't think so. Let me quote again from the books introduction, where it says that 'most things that happen (in the book) are happening, or giving promise of happening in the world of today. It is not an impossible story - it is only a fantastic one.' In writing this story Agahtha Christie held up a mirror to what she saw and thought the world had become, and when you think about it, times have changed, but the world has not - at least not for the better. This story is timeless.

Panic Room (Special Edition, 3 DVDs) [Special Edition]
Panic Room (Special Edition, 3 DVDs) [Special Edition]
DVD ~ Jodie Foster
Wird angeboten von filmrolle
Preis: EUR 14,95

3 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, 20. März 2006
*Spoiler Alarm* Panic Room ist ganz schlicht und einfach gesagt solide Mainstream Kost. Spannend und unterhaltend, ja, aber zu genau hinterfragen sollte man das Dargebotene nicht. Schauspielerisch gab es eigentlich nichts auszusetzen, die filmische Umsetzung war auch gelungen (bis auf die effektheischerischen Kamerafahrten; einmal ist toll, zweimal nett, ab dann läuft sich so etwas schnell tot). Die Spannungen zwischen den drei Einbrechern waren vorhersehbar, ebenso die Rettungsaktion von Burnham am Ende. Am meisten störte mich jedoch die Tatsache dass Meg zwar daran denkt die Telefonleitungen zu überbrücken, aber wenn ich schon ein Handy, viel Draht und ein Loch nach draussen habe wäre doch das Naheliegendste den Draht nach draussen zu hängen und so eine Antenne zu improvisieren. Aber dann hätte der Film ja nur halb so lange gedauert. Alles in allem, wie schon bemerkt, ein solider Thriller für ein breites Publikum, den man sich gut ansehen kann, aber als herausragend möchte ich ihn nicht bezeichnen.

Panic Room
Panic Room
DVD ~ Jodie Foster
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 8,61

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, 20. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Panic Room (DVD)
*Spoiler Alarm* Panic Room ist ganz schlicht und einfach gesagt solide Mainstream Kost. Spannend und unterhaltend, ja, aber zu genau hinterfragen sollte man das Dargebotene nicht. Schauspielerisch gab es eigentlich nichts auszusetzen, die filmische Umsetzung war auch gelungen (bis auf die effektheischerischen Kamerafahrten; einmal ist toll, zweimal nett, ab dann läuft sich so etwas schnell tot). Die Spannungen zwischen den drei Einbrechern waren vorhersehbar, ebenso die Rettungsaktion von Burnham am Ende. Am meisten störte mich jedoch die Tatsache dass Meg zwar daran denkt die Telefonleitungen zu überbrücken, aber wenn ich schon ein Handy, viel Draht und ein Loch nach draussen habe wäre doch das Naheliegendste den Draht nach draussen zu hängen und so eine Antenne zu improvisieren. Aber dann hätte der Film ja nur halb so lange gedauert. Alles in allem, wie schon bemerkt, ein solider Thriller für ein breites Publikum, den man sich gut ansehen kann, aber als herausragend möchte ich ihn nicht bezeichnen.

Star Trek 01 - Der Film [Director's Cut] [2 DVDs]
Star Trek 01 - Der Film [Director's Cut] [2 DVDs]
DVD ~ William Shatner
Wird angeboten von LS-Medienvertrieb
Preis: EUR 29,99

2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Star Trek - The (Slow) Motion Picture, 15. März 2006
Mitte der 70er Jahre - des letzten Jahrhunderts - gab es ernsthafte Pläne, Star Trek wieder auferstehen zu lassen. Eine hartnäckige Fangemeinde hatte sich gebildet und die alten Folgen liefen in endlosen Wiederholungen mit einer konstanten Seherschaft. Es gab auch schon Drehbücher, nur bei der Besetzung wurde man sich nicht so recht einig.
Da hatten die Paramount Bosse eine Idee: Star Trek als Kinofilm! Ja, das war's, das würde ein riesiger Erfolg. Man nahm also das Skript des Pilotfilms der neuen Serie, die dafür zurückgestellt wurde, mit dem Titel "In Thy Image" (Nach Deinem Abbild).
STTMP zog natürlich alle Trekkies und noch viele andere ins Kino, doch die Ernüchterung war gross; die alten Uniformen waren neuen Outfits gewichen die Assoziationen mit Strampelanzügen hervorriefen, überhaupt erinnerte wenig in der Ausstattung an die TV Serie. Das Triumvirat Spock-Kirk-McCoy, das früher immer für ein paar gute Sprüche gut war, agierte seltsam unbeteiligt und generell merkte man der Handlung an dass sie für eine 45-minütige TV-Folge konzipiert und in einem dermassen langen Film hoffnungslos überdehnt war.
Der grösste Fehler an STTMP war und bleibt jedoch dass man einen Regisseur verpflichtet hatte der zwar an sich sehr gut war und ein gutes Gespür für visuelle Umsetzungen hatte, der jedoch in seinem Leben noch nie Star Trek gesehen hatte! Wie also sollte Robert Wise den Kultstatus der Figuren begreifen und das was Star Trek bei den Fans so beliebt gemacht hatte in diesem Film umsetzen? So dümpelt die Story denn träge dahin, versetzt mit grossartigen Special Effects, und die Schauspieler laufen nie zu ihrer alten Form auf. Heraus kam ein epischer aber witz- und seelenloser lauer Aufguss einer Kultserie. Selbst als hartgesottener Trekkie bringe ich es bis heute nicht fertig mir diesen Film ins Regal zu stellen, meine Sammlung fängt beim Zorn des Khan an, der ja völlig eigenständig wieder bei Null anfängt und diesen ersten Anlauf - zu Recht - völlig ignoriert. Man kann STTMP auch getrost überspringen ohne dabei ein Loch im Star Trek Universum befürchten zu müssen, deshalb nicht mehr als drei Sterne, auch wenn mir das Herz dabei blutet, und noch einen für die zugegebenermassen tollen und zahlreichen Extras, also vier.

Star Trek 01 - Der Film [Director's Cut]
Star Trek 01 - Der Film [Director's Cut]
DVD ~ William Shatner
Wird angeboten von ImLaden
Preis: EUR 12,02

6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Star Trek - The (Slow) Motion Picture, 15. März 2006
Mitte der 70er Jahre - des letzten Jahrhunderts - gab es ernsthafte Pläne, Star Trek wieder auferstehen zu lassen. Eine hartnäckige Fangemeinde hatte sich gebildet und die alten Folgen liefen in endlosen Wiederholungen mit einer konstanten Seherschaft. Es gab auch schon Drehbücher, nur bei der Besetzung wurde man sich nicht so recht einig.
Da hatten die Paramount Bosse eine Idee: Star Trek als Kinofilm! Ja, das war's, das würde ein riesiger Erfolg. Man nahm also das Skript des Pilotfilms der neuen Serie, die dafür zurückgestellt wurde, mit dem Titel "In Thy Image" (Nach Deinem Abbild).
STTMP zog natürlich alle Trekkies und noch viele andere ins Kino, doch die Ernüchterung war gross; die alten Uniformen waren neuen Outfits gewichen die Assoziationen mit Strampelanzügen hervorriefen, überhaupt erinnerte wenig in der Ausstattung an die TV Serie. Das Triumvirat Spock-Kirk-McCoy, das früher immer für ein paar gute Sprüche gut war, agierte seltsam unbeteiligt und generell merkte man der Handlung an dass sie für eine 45-minütige TV-Folge konzipiert und in einem dermassen langen Film hoffnungslos überdehnt war.
Der grösste Fehler an STTMP war und bleibt jedoch dass man einen Regisseur verpflichtet hatte der zwar an sich sehr gut war und ein gutes Gespür für visuelle Umsetzungen hatte, der jedoch in seinem Leben noch nie Star Trek gesehen hatte! Wie also sollte Robert Wise den Kultstatus der Figuren begreifen und das was Star Trek bei den Fans so beliebt gemacht hatte in diesem Film umsetzen? So dümpelt die Story denn träge dahin, versetzt mit grossartigen Special Effects, und die Schauspieler laufen nie zu ihrer alten Form auf. Heraus kam ein epischer aber witz- und seelenloser lauer Aufguss einer Kultserie. Selbst als hartgesottener Trekkie bringe ich es bis heute nicht fertig mir diesen Film ins Regal zu stellen, meine Sammlung fangt beim Zorn des Khan an, der ja völlig eigenständig wieder bei Null anfängt und diesen ersten Anlauf völlig ignoriert. Man kann STTMP auch getrost überspringen ohne dabei ein Loch im Star Trek Universum befürchten zu müssen, deshalb nicht mehr als drei Sterne, auch wenn mir das Herz dabei blutet.

Star Trek - Next Generation - Season 1 (7 DVDs)
Star Trek - Next Generation - Season 1 (7 DVDs)
DVD ~ Sir Patrick Stewart
Wird angeboten von multitrade-4-you
Preis: EUR 39,99

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungener Auftakt, 14. März 2006
Ganz ehrlich, als ich den Pilotfilm zu STTNG sah dachte ich so bei mir 'Na ja, eine Staffel und das war's dann'. Die neue Enterprise schien mir, obwohl die altbekannte Grundform erkennbar war, zu gewöhnungsbedürftig. Und die Mannschaft erst: Kein jung-dynamischer Kapitän der stets bereit war alles in die eigenen Hände zu nehmen und dafür auch mal die Regeln etwas zu biegen, stattdessen ein älterer Knilch ohne Haare der alle Paragraphen kannte und befolgte und kaum je das Schiff verliess. Vulkanier? Fehlanzeige. Na, das konnte doch einfach nichts werden.
Tja, so kann man sich täuschen. Die Charaktere wuchsen mir dann doch sehr schnell ans Herz, und an das Schiff gewöhnte ich mich auch. Mit wachsender Begeisterung verfolgte ich die Abenteuer der neuen Crew, dazu trug sehr die Tatsache bei dass schon Episode 2 (The Naked Now, Gedankengift) eine sehr gelungene Wiederaufnahme eines alten Stoffes war (The Naked Time, deutscher Titel blöderweise Implosion in der Spirale). Und so ging es weiter; Where no one has gone before (Der Reisende), The Big Goodbye (Der grosse Abschied), 11001001, The Arsenal of Freedom (Der Waffenhändler) und We'll always have Paris (Begegnung mit der Vergangenheit) waren hervorstechend gute Folgen, und mit The Neutral Zone (Die Neutrale Zone) wurde die erste Season mit einem echten Highlight beendet. Kein Cliffhanger, und doch konnte man den Start der neuen Staffel kaum erwarten. Meine anfängliche Skepsis - wie die vieler anderer Trekkies - war wie weggeblasen und machte Platz für einen neuen Enthusiasmus für das neue Star Trek, das eine echte Bereicherung darstellte. Ich hatte neue Spezies kennengelernt, einiges über Klingonen erfahren und einen insgesamt sehr gelungenen Brückenschlag zur Next Generation erlebt, die viel erzählerisches Potenzial aufwies (interressante Beziehungen, Romulaner, Holodeck).
Technisch wird bei der ersten Staffel gerne gemeckert. Ja, die Bildqualität ist hier - noch - nicht so toll, aber damit muss man eben leben, genau wie mit der Tatsache dass in den 80er Jahren Fernsehserien grundsätzlich nicht in Surround synchronisiert wurden. Das kann man denke ich aber verschmerzen, mittlerweile ich der Preis ja auch um einiges niedriger als am Anfang und das Preis/Leistungsverhältnis dadurch besser.

Wicked: The Life and Times of the Wicked Witch of the West (Wicked Years)
Wicked: The Life and Times of the Wicked Witch of the West (Wicked Years)
von Gregory Maguire
  Taschenbuch

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Setting this old story straight, 10. März 2006
I picked up Wicked, knowing nothing except that its subject matter was the 'life and times of the Wicked Witch of the West', to be drawn immediately into Maguire's splendidly imagined world of sentient animals, multiple societies, and unique physical laws. Wicked is an enthralling, great read and hugely entertaining. On top of all this, Maguire has Bradbury's gift for creating atmosphere. The pages are heavy with dark, mysterious magic; its moral laws are ultimately incomprehensible and leave you disturbingly uncertain about the nature of evil.
Apparently doomed at conception, Elphaba (the Wicked-Witch-to-be) is a truly terrifying infant. Razor-toothed and preternaturally intelligent, she is shunned from birth as a freak and regarded as a curse. She is nonetheless the tale's most complex, human, and compelling character, possessed of high moral sense and great courage. But neither of these qualities enables a single one of her brave, ethical actions to succeed. What are we to conclude from this? How is it that Dorothy, the sturdy little nobody from nowhere who committed manslaughter as she landed in Oz, struts about and skips down the Yellow Brick Road impervious to danger while Elphaba strives and plots to reap only negative results?
Why is one protected while the other is doomed? Read Wicked and you will learn how the witch's monkeys became winged, where the rubies for those slippers came from, and, indeed, why the witch's skin was green. But you will wrestle, long afterward, with Maguire's moral pessimism and the snarl of grace and doom that underlies this novel. I know I will. If you can find a better book than Wicked, please let me know, the five stars don't do justice to this marvelous work.

L.A. Crash
L.A. Crash
DVD ~ Sandra Bullock
Preis: EUR 7,99

8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ja und Nein, 8. März 2006
Rezension bezieht sich auf: L.A. Crash (DVD)
Erst einmal das Ja: Crash ist ein guter Film den man gesehen haben sollte, denn ja, Rassismus existiert in unsere ach so zivilisierten Welt und das Thema geht uns alle an. Die Schauspieler in Crash sind durchweg gut, speziell Matt Dillon, mein persönlicher Favorit für den Supporting Actor Oscar.
Die Liste der Neins ist leider länger: Die Ungleichbehandlung wird etwas unglaubwürdig dargestellt. Ich selbst und etliche meiner Freunde sind oder waren schon Opfer von Diskriminierung, und aus Erfahrung kann ich sagen dass sie nie so offensichtlich abläuft (Paradebeispiel: Es wird einem an der Tür zu einem Laden gesagt 'Wir habe geschlossen' obwohl das offensichtlich nicht stimmt; eine Lüge die leicht zu durchschauen ist und wohl auch sein soll, aber niemand sagt 'Du kommst hier nicht rein weil...'). Auch die Dialoge sind nicht gerade das Gelbe vom Ei, und viele der Zufälle in diesem Film sind doch an der Grenze zu Haarsträubend. Die Frau deren Vorurteile und Hass nach ihrem Treppensturz plötzlich verschwunden sind ist schliesslich die Krönung. Man bekommt den Eindruck man bräuchte nur alle Rassisten, Neonazis und sonstige unliebsamen Zeitgenossen einmal kurz die Treppe runter zu schubsen und die Probleme der Welt könnten gelöst werden.
Alles in allem hat mir der Film bis auf einige Schwachpunkte durchaus gefallen, und was ich bemängele ist natürlich subjektiv, doch aus meiner Sicht ist Crash keinesfalls der beste Film des Jahres.

King Kong und die weiße Frau
King Kong und die weiße Frau
DVD ~ Fay Wray
Preis: EUR 9,98

19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es kann nur einen geben - diesen hier, 28. Februar 2006
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: King Kong und die weiße Frau (DVD)
Angesichts des Remakes und all des Geschreies 'King kong ist tot, es lebe King Kong' möchte ich noch eine Rezension darbieten, aus einem objektiveren Blickwinkel.
Im Juni 1932 begannen die Vorarbeiten für eines der grössten und bedeutendsten Projekte der Filmgeschichte: Production 601, über deren Titel noch Uneinigkeit herrschte, der jedoch, einmal gefunden, legendär werden sollte. Horror, Romanze und Abenteuer hatten Ernest B. Schoedsack und Merin C. Cooper den Studiobossen versprochen. Man hatte das Script eingereicht und eine Probeszene animiert (den Kampf Kong's mit dem T-Rex), und RKO gab grünes Licht. So etwas würde die Welt noch nicht gesehen haben!
Noch heute zieht dieser Film mich in seinen Bann. Die unbarmherzig schnell vorantreibende Handlung, jede EInzelheit genau abgewägt und sorgfältigt getimet, lässt einem keine Verschnaufpause. Nahtlos fügt sich Szene an Szene, keine einzige Einstellung ist sinnlos oder vergeudet. Max Steiner's Musik untermalt die Handlung und trägt zum Spannungsaufbau bei. Die Miniatursets haben eine unglaubliche Tiefe, erzeugt durch verschiedene Ebenen von echten und falschen Pflanzen sowie Matte Paintings. Die Dialoge sind kurz, fast minimalistisch gehalten; man erfährt praktisch nichts über die Vorgeschichte der Charaktere, und keine Sekunde vermisst man die vorenthaltenen Informationen. Das Sktipt beschränkt sich auf das Wesentliche.
Schon die Eröffnung ist ein Geniestreich: Die ersten Worte sind "Sagen Sie, ist das das Schiff der Filmleute?", worauf man erfährt dass Carl Denham 'verrückt ist' und dreimal so viele Leute wie nötig dabei hat, dazu noch Granaten so gross wie Ananas und 'genug Munition um den Hafen in die Luft zu sprengen'. In nicht einmal einer Minute weiss man alles was man wissen muss, und schon kurze Zeit später geht es auf die Reise zu Skull Island. Die Testaufnahmen mit Fay Wray auf dem Schiff sind ja schon Legende, und nach der Ankunft auf der Insel jagen Monster Menschen und stimmungsvolle Bilder tricktechnische Brillianz. Die animierten Kreaturen mögen nicht die Lebensechtheit der modernen CG-FX haben, doch durch die vorhandene Liebe zum Detail und schiere Ambitioniertheit sind die Aufnahmen noch heute gegen jede Mäkelei gefeit.
King Kong machte die Perfektionierung der Rückprojektion und die Erfindung des Optischen Printers notwendig, ein Standard für künftige Produktionen, und trieb die Entwicklung von Sound- und Bildeffekten unglaublich voran. Wer sich einmal die Mühe macht - Englischkenntnisse vorausgesetzt - das Buch 'The Making of King Kong' zu lesen wird aus dem Staunen nicht mehr herauskommen über die Entstehungsgeschichte und die vielen Innovationen die Nebenprodukte dieses Films waren, da kann Peter Jackson mit seinen 'Production Diaries' einpacken. Überhaupt thront diese Version nach wie vor haushoch über ihren Remakes, die ich als ambitionierte Fehlschläge bezeichnen möchte, inklusive Jackson's "Titanic im Affenpelz".
Wenn es jemals einen Film gab der ein ganzes Genre definiert und über Jahrzehnte hinaus beeinflusst hat hat, dann ist es King Kong. Wie kann man die Skyline von New York betrachten, ohne an diesen tragischen Riesenaffen zu denken?
King Kong ist DER Klassiker des Monster- und Abenteuerfilms schlechthin und wird, wenn man ihn fair betrachtet, seine Konkurrenz immer hinter sich lassen, egal wie ausgetüftelt die Special Effects noch werden.

Love Songs
Love Songs
Wird angeboten von nagiry
Preis: EUR 1,74

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gut - fürs Kaufhaus und den Fahrstuhl, 28. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Love Songs (Audio CD)
Zur Nebenbei-Berieselung in unaufdringlicher Lautstärke in o.g. Plätzen eignet sich diese CD allemal, mehr aber leider nicht. Zu genau darf man nämlich nicht hinhören, denn auch dem nicht geschulten Ohr fällt auf dass es bei keinem (ja, keinem!) der Kandidaten stimmlich wirklich reicht, und abgesehen von geschrienen und elektronisch gehaltenen, schön gleichmässig gefadeten Tönen sind die Interpretationen fast alle ziemlich daneben. Ich frage mich ob jemand die Superstars in Spe bei der Songauswahl berät? Wohl nicht. Wie kann es sonst sein dass sie sich an Material wagen das zu weit ausserhalb ihres Könnens liegt. Und wenn man Englisch singen will sollte man die Sprache auch können oder sich wenigstens vorab eine Übersetzung besorgen, ich denke die Fehlinterpretationen beruhen teilweise auch auf dem Nichtverstehen der Textthematik. Ach ja, und das gewollt nasal-amerikanisch klingen wollen nervt auch.
Vom Treffen der Töne einmal abgesehen muss man seine Stimme auch gut im Griff haben, das nennt sich dann Modulation, und die fehlt hier durchwegs. Das meiste Potential hat noch Vanessa, doch jedesmal wenn ich denke jetzt gibt sie etwas Gas und bringt einen kraftvollen Ton heraus bleibt es stattdessen beim weinerlich gesäuselten Lalalaaa-Gedümpel.
Ein Gutes hat das Ganze: Die Antwort auf die alte Frage 'Wer hat mein Lied so zerstört?'

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