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Rezensionen verfasst von
Strg-Alt-Entf (Wiesbaden)
(TOP 100 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   

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WMF Lono Kaffeepadmaschine
WMF Lono Kaffeepadmaschine
Preis: EUR 77,75

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Härtetest Büroalltag, 21. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: WMF Lono Kaffeepadmaschine (Haushaltswaren)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Eigentlich sind wir im Büro mit einer Cafeteria versorgt, in der es wunderbare Kaffeespezialitäten zu kaufen gibt. Aber für den morgendlichen Kaffee oder die schnelle Tasse zwischendurch gibt es doch "Kaffeerunden" im Kollegenkreis. Es gibt sogar bereits eine mit einer Senseo Padmaschine.

Das Hallo war auf jeden Fall groß, als ich mit dieser schicken kleinen Maschine aufkreuzte. Schnell fanden sich Kollegen, die die WMF mitnutzen wollten, und, ich greife vor, wir sind alle sehr zufrieden mit der Maschine, mit kleinen Einschränkungen, die nicht den Kaffeegenuss betreffen.

Die Maschine entspricht technisch den Modellen der Firma Petra. Kein Wunder, denn die Firma Petra gehörte von 2008 bis 2013 zu WMF. So besitzt auch dieses Modell die etwas gewöhnungsbedürftige Drehmechanik der Padmaschinen von Petra. Aber auch die Pad-Schublade entspricht dem genialen System von Petra, denn sie ist beidseitig verwendbar, je nachdem, ob man ein oder zwei Pads einlegen will.

Die Maschine bietet eine Menge Komfort: So ist die Wassermenge je Tasse programmierbar, ebenso kann der Härtegrad des Wassers eingestellt werden, damit die Maschine zum richtigen Zeitpunkt eine Entkalkung anmahnt. Und es gibt einen separaten Auslauf für Heißwasser, was von den Teetrinkern unter meinen Kollegen gerne genutzt wird.

Der Wassertank ist leider eher klein. Auch kritisiere ich, dass der Kaffeeauslauf nicht in der Höhe verstellbar ist; größere Bürotassen passen nur mit Müh und Not darunter.

Beim Einlegen der Kaffeepads muss man etwas sorgfältig zu Werke gehen. Das Pad muss flach in der Vertiefung liegen und sollte nicht überstehen. Ansonsten verrutscht es beim Schließen der Schublade und das Drehrad lässt sich nicht in die Ausgabeposition drehen. Sehr gute Ergebnisse liefern die Pads von Melitta; die passen perfekt in die Schublade und ergeben einen leckeren Kaffee!

Und damit sind wir auch schon beim Geschmack: Der ist nämlich für eine Padmaschine ausgesprochen gut. Der Kaffee ist recht stark, auch wenn man (so wie wir es getan haben) die Wassermenge auf Maximum programmiert. Ferner ist der Kaffee sehr heiß. Dass hier in einzelnen Rezensionen die Temperatur als nicht ausreichend bemängelt wird, können wir absolut nicht nachvollziehen. Vielleicht hat WMF hier nachgebessert?

Die Maschine sieht im Übrigen ausgesprochen schick aus. Allerdings ist der Metall-Look nur oberflächlich; von diesen Applikationen abgesehen ist die Maschine vollständig aus Kunststoff. Das Sieb über Abtropfschale ist aus massivem Edelstahl, welches allerdings sehr schnell zerkratzt. Der Abtropfbehälter selbst ist leicht zu entnehmen (wenn es nicht bereits zu voll ist, dann nämlich holt man sich nasse Finger) und zu reinigen.


Olympus PEN E-PL7 Kompakte Systemkamera (16 Megapixel, elektrischer Zoom, Full HD, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Wifi) inkl. 14-42 mm Pancake Objektiv silber/silber
Olympus PEN E-PL7 Kompakte Systemkamera (16 Megapixel, elektrischer Zoom, Full HD, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Wifi) inkl. 14-42 mm Pancake Objektiv silber/silber
Preis: EUR 599,00

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fotospaß (nicht nur) für Systemkamera-Einsteiger, 19. Oktober 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Nachdem ich jahrelang mit einem Pentax DSLR-System fotografierte, bin ich vor einem Jahr Fan spiegelloser Systemkameras geworden. Ich legte mir damals eine Fujifilm X-Pro1 Kompakte Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, HDMI, USB 2.0) schwarz zu mit mehreren der für das System verfügbaren, hochwertigen Objektive. Von dem System bin ich noch heute überzeugt. Niemals wäre ich auf die Idee gekommen, mir eine mFT-Systenmkamera zu kaufen. Um es vorweg zu nehmen: Die Olympus PEN E-PL7 hat mich überrascht - positiv überrascht!

Für den ungeduldigen Leser zunächst eine Kurzübersicht der Stärken und Schwächen der Olympus:

Stärken:
- schickes Gehäuse
- solide Verarbeitung
- Antishake sehr wirkungsvoll und im Gehäuse integriert
- toller Monitor, Touchscreen
- unzählige Konfigurationsmöglichkeiten
- einsteigerfreundlich durch viele Motivprogramme
- sehr kompakt
- preiswert
- gute Bild- und Videoqualität
- rauscharm, auch bei wenig Licht
- Macht einfach Spaß!

Schwächen:
- unübersichtliches Menü
- Detailzeichnung nicht ganz auf dem Niveau einer Fuji X-Pro 1

Nun aber ins Detail:

Erster Eindruck
Wenn man eine Systemkamera mit APS-C Sensor gewohnt ist, kommt einem die Olympus erst mal ziemlich klein vor. Das hat natürlich auch praktische Vorteile: Ich besitze diese kleine Fototasche Mantona Irit Kameratasche für kompakte Systemkamera inkl. Objektiv und Zubehör für Nikon 1, Sony NEX, Olympus PEN OM-D u.a., in die meine Fuji nur mit dem angesetzten Objektiv passt. Neben der Olympus bleibt dagegen noch Platz für das Olympus M.Zuiko Digital ED 40-150 mm 1:4.0-5.6 R Objektiv silber, welches ich mir gekauft habe und ohne Einschränkungen empfehlen kann. Damit habe ich auf kleinstem Raum eine Kamerausrüstung dabei, die den kompletten Brennweitenbereich von (umgerechnet auf Kleinbild) 28 bis 300 mm abdeckt.
Die PEN E-PL7 ist mir schon allein dadurch schnell ans Herz gewachsen, dass sie sehr schick aussieht und einen wertigen Eindruck hinterlässt. Mir persönlich ist das sehr wichtig, denn mir soll nicht nur das Fotografieren selbst, sondern auch das Hantieren mit der Kamera Spaß bereiten.
Die Olympus PEN E-P5 finde ich noch etwas schicker, aber technisch gesehen bietet sie kaum Vorteile. Das "L" in PL7 steht für "Lite", aber einen irgendwie abgespeckten Eindruck macht sie eigentlich nicht.

Ausstattung, technische Daten
Hier verweise ich auf die Produktbeschreibung. Hervorzuheben ist, dass die E-PL7 über keinen eingebauten Blitz verfügt. Es wird jedoch ein einfacher Aufsteckblitz mitgeliefert. Ich bin eher ein Freund der Available-Light-Fotografie und lege daher auf einen Blitz keinen Wert. Um größere Räume auszuleuchten, ist er zu schwach, aber zum Aufhellen von Schattenpartien in Gegenlichtaufnahmen taugt er daurchaus.
Die Kamera hat keinen Sucher. Man kann zwar einen sehr guten elektronischen Sucher nachrüsten, dieser ist jedoch nicht ganz billig.
Das mitgelieferte Standardzoom ist im ausgeschalteten Zustand ungemein kompakt (die Bezeichnung "Pancake" halte ich allerdings für übertrieben). Beim Einschalten der Kamera entfaltet sich das Objektiv erst so richtig. Das kannte ich bisher nur von Kompaktkameras.

Handhabung
Ich habe recht lange, dünne Finger. Die Kamera liegt angesichts ihrer geringen Größe noch überraschend gut in der Hand. Alle Bedienelemente sind gut zugänglich. Die Einstellräder auf der Oberseite werden immer wieder als "scharfkantig" kritisiert. Ich bin mir nicht sicher, ob das nicht vielleicht sogar beabsichtigt ist; die Rändelungen der Einstellräder sind dadurch unheimlich griffig. Ja, es fühlt sich ungewöhnlich an, aber es ist nicht so, dass man sich weh tun oder gar verletzen könnte.
Das Objektiv besitzt eine motorische Brennweitenverstellung. Betätigt wird diese durch leichtes Verdrehen des Zoomrings am Objektiv nach links oder rechts. Wie so vieles an der Kamera ist auch hier sowohl die Zoom-Richtung, als auch die -Geschwindigkeit über einen Menüpunkt konfigurierbar. Intuitiver fänd ich hier eine Abstufung im Zoomring selbst; man dreht sowieso gegen einen Feder-Widerstand, da hätte man auch die Intensität des Drehens in verschiedene Geschwindigkeiten umsetzen können. Selbst Kompaktkameras bieten das zum Teil.
Der sehr gute, helle Monitor kann nach oben und unten geschwenkt werden, nach unten sogar um 180°, sodass Selfies ganz bequem gemacht werden können. Ungewöhnlich ist der Mechanismus selbst, denn man muss den Monitor zunächst ein wenig nach unten ziehen, wenn man ihn verschwenken will. Der Mechanismus macht allerdings einen recht robusten Eindruck.
Das Einstellrad auf der Oberseite bewirkt im Modus P (Programmautomatik) standardmäßig die Einstellung der Belichtungskorrektur. Erwartet hätte ich dort einen Programm-Shift. An diesem Punkt wünschte ich mir ein zweites Rad, wie es die E-P5 hat. Aber nicht umsonst sind Olympus-Kameras seit jeher dafür bekannt, in nahezu jeder Hinsicht konfigurierbar zu sein. Und so konnte ich mir hier ohne weiteres den Programmshift auf das Rad legen und die Belichtungskorrektur auf das Steuerkreuz. Sehr praktisch!
Sehr gut gefällt mir der HDR-Modus: Neben zwei Einstellungen für vollautomatische HDR-Aufnahmen (die beide eher gemäßigte, unspektakuläre HDR-Aufnahmen anfertigen), gibt es diverse vordefinierte Belichtungsreihen mit unterschiedlicher Anzahl von Aufnahmen und unterschiedlichen Lichtwertsprüngen. Sehr praktisch, wenn man HDRs in Ruhe zuhause anfertigen und deren Intensität selbst bestimmen will. Allerdings macht die Olympus hier einen schlimmen handwerklichen Fehler: Sie variiert nicht nur die Belichtungszeit, sondern auch die Blende! Dadurch erhalten die Aufnahmen unterschiedliche Schärfentiefen und sind nicht mehr zu 100 % deckungsgleich. Vermeiden kann man das, indem man HDR-Belichtungsreihen ausschließlich im Modus "Zeitautomatik" macht. Dann bleibt die Blende konstant. Erwartet hätte ich, dass die Auswahl einer HDR-Belichtungsreihe den jeweiligen Automatikmodus überstimmt.
Das Menü der Olympus ist vom Aufbau her etwas gewöhnungsbedürftig und nicht immer logisch. So gibt es einen Menüpunkt, in dem man für die jpg-Aufnahmen verschiedene Kombinationen aus Bildgröße und -qualität wählen kann. Ich wählte natürlich "Large" und "Fine" (+ zusätzlich RAW). Ich wunderte mich anfangs, dass die Bilddateien vergleichsweise klein ausfielen und die jpg-Aufnahmen auch nicht so voll überzeugen konnten. Erst später entdeckte ich in einem ganz anderen Menü eine Möglichkeit, die Kombinationen, die in dem ersten Menü angeboten werden, frei zu wählen. Und erst da hat man die Möglichkeit, eine Qualität "superfine" (und "basic", wenn man denn will) auszuwählen. Warum Olympus dass so verkompliziert, bleibt ein Rätsel. Ebenso, warum Olympus als Standard nicht die bestmögliche Qualitätsstufe vorgibt. Speicherplatznot sollte bei den heutigen SD-Kartengrößen und ihren Preisen doch kein Argument mehr sein.
Für einen reinen Kontrast-AF geschieht die Fokussierung erfreulich schnell. Sie übertrifft in diesem Punkt meine Fuji X-Pro 1 deutlich (nicht jedoch eine Fuji X-E2 oder gar eine X-T1). Auch bei schwachem Licht hat die Olympus keine Probleme, den Fokus zu finden, zur Not schaltet sie ein integriertes Hilfslicht zu. Fokussierung und Motorzoom sind übrigens kaum zu hören, auch nicht bei Filmaufnahmen. Natürlich kann man Größe und Position der Fokuspunkte frei wählen. Ganz schnell geht das auch mithilfe des Touchscreens, der (wenn man das so eingestellt hat) auch gleich die Kamera auslöst. Das ist besonders bei Stativaufnahmen hilfreich, denn es erschüttert die Kamera nicht und erspart somit den Fernauslöser. Ach ja: Die Kamera kann ja auch WLAN! Ja, die App habe ich mir natürlich auch heruntergeladen und ausprobiert. Ganz nett, aber in der Praxis habe ich noch keine Notwendigkeit dafür gesehen.
Für Anfänger gibt es übrigens Unmengen von Motivprogrammen, sogar ein Hyperprogramm, das versucht, das jeweils passende Motivprogramm zu wählen. Ich nutze das nicht; ich behalte lieber selbst die Kontrolle über Blende und Belichtungszeit.

Bildqualität
Kommen wir zum wichtigsten Punkt: der Qualität der Aufnahmen. (Übrigens kann man mit der Kamera natürlich auch Videos erstellen. Das ist aber eine Funktion, die ich nicht benötige und daher auch nur halbherzig getestet habe. Ja, die Videos bieten eine ganz gute Qualität. Es gibt sogar einen eigenen Auslöser dafür.)
Man sagt kleineren Sensoren ja oft nach, dass sie stärker rauschen als größere. Das stimmt prinzipiell natürlich auch. Dennoch hat mich die E-PL7 in diesem Punkt überrascht. Ich konnte in recht dunklen Räumen bei ISO 1.600 überraschend rauscharme Aufnahmen machen! Selbst auf den RAW-Dateien erkennt man bei komplett ausgeschalteter Rauschunterdrückung kein störendes Farbrauschen. Ein wenig Helligkeitsrauschen ist da, aber das fällt kaum ins Gewicht und stört den Bildeindruck kaum. In der Dämmerung und bei Nachtaufnahmen neigt die Belichtungsmessung der Olympus übrigens zum Aufhellen der Szene. Möchte man den Bildeindruck der Dunkelheit hier nicht verlieren, muss man deutlich in die Belichtung eingreifen.
Die Farben sind sehr natürlich und haben eine angemessene Sättigung. Aber auch hier hat man unzählige Möglichkeiten, in die Abstimmung einzugreifen. Es gibt auch verschiedene Einstellungen, die mit den Filmsimulationen von Fuji vergleichbar sind. Die Standardeinstellungen gefallen mir sehr gut, so dass ich noch keine Veranlassung hatte, hier einzugreifen. Überhaupt fotografiere ich am liebsten im RAW-Modus, um im Nachgang hier noch alle Optionen offen zu haben.
Die Belichtungsmessung der Olympus ist ausgesprochen zuverlässig und kommt auch in schwierigen Situationen klar. Dabei ist auch hilfreich, dass die Olympus offenbar einen recht hohen Dynamikumfang bietet. Und in ganz schwierigen Situationen gibt es ja noch die HDR-Automatik, die in gewissen Grenzen sogar aus der Hand funktioniert.
Mein einziger Kritikpunkt, wenn man ihn denn unbedingt als solchen hervorheben will, wäre die Detailzeichnung. Hier unterliegt die Olympus meiner Fuji X-Pro 1 dann doch. Obwohl beide Kameras nominell dieselbe Auflösung (16 Megapixel) aufweisen, zeigt sich beim stärkeren Hineinzoomen in unter denselben Bedingungen gemachte Vergleichsaufnahmen dann doch, dass die Olympus so manches Detail, das die Fuji noch deutlich zeichnet, unterschlägt. Klar, die 16 Megapixel der Fuji befinden sich auf einer größeren Fläche. Das Objektiv muss hier also nicht so fein auflösen, wie es das für einen mFT-Sensor müsste. Und die Objektive des Fuji-X-Systems sind über jeden Zweifel erhaben! Dennoch muss sich Olympus hier nicht schämen. Die Unterschiede sind in der Praxis nicht so dramatisch, wie es sich hier vielleicht anhört. Bei der Fuji hat man halt etwas mehr Reserven für Vergrößerungen und Ausschnitte.

Fazit
Die Olympus hat es geschafft, meine Vorurteile gegen das mFT-Format aus der Welt zu schaffen. Klar, sie wird mein Fuji-System niemals ersetzen, aber sie bietet den unabstreitbaren Vorteil einer verblüffenden Kompaktheit bei nur wenig Einbußen in der Qualität. Meine Fototouren mit der Olympus waren bisher jedenfalls von einer unheimlichen Leichtigkeit und einer Menge Spaß geprägt.
Gerade Einsteigern würde ich die Olympus empfehlen. Zum Einen ist sie vergleichsweise preiswert, zum Anderen bietet sie eine Menge an Automatiken, die man nutzen, aber auch ignorieren kann. Ferner ist sie ausbaufähig. Vermisst man irgendwann den elektronischen Sucher, kann man ihn sich einfach nachkaufen. Vorausgesetzt, man hat bis dahin wieder genug Geld angespart. ;-)
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 19, 2014 8:29 PM MEST


Schaub Lorenz RT242 Tragbares Radio (UKW/MW/LW-Tuner, AUX-In, Kopfhörer-Anschluss) schwarz
Schaub Lorenz RT242 Tragbares Radio (UKW/MW/LW-Tuner, AUX-In, Kopfhörer-Anschluss) schwarz
Preis: EUR 19,97

4.0 von 5 Sternen Preiswert, analog, schön anzusehen!, 14. Oktober 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Auch angesichts des niedrigen Preises habe ich natürlich nicht viel von diesem Gerät erwartet. Aber es sieht zumindest schon mal schick aus!

Das Gerät ist vollständig aus Kunststoff, dadurch natürlich auch sehr leicht. Es lassen sich 4 Batterien der Größe AA einlegen. Dadurch und durch den in das Gehäuse integrierten Griff ist das Radio für einen mobilen Betrieb bestens geeignet. Die Antenne musste ich zunächst suchen. Der Kopf der Teleskopantenne ist ein schwarzes Kunststoff-Stück, welches sich perfekt in das Gehäuse integriert. Die ausgezogene Antenne ist dann übrigens sehr kurz, nur ca. 24 cm.

Dennoch ist der UKW-Empfang ausgesprochen gut. Natürlich ist das Radio vollständig analog; wie in alten Zeiten dreht man ein Rad, durch welches dann die Frequenz eingestellt wird, ein Zeiger wandert dabei über die entsprechende (unbeleuchtete) Skala. Die Skala ist recht kurz, die Sender liegen also nah beieinander. Dazu kommt, dass der Regler recht grob agiert. Hier wäre eine gewisse Untersetzung zwischen Drehregler und Skala angebracht gewesen. Stationstasten oder andere Senderspeicher gibt es nicht.

Zusätzlich empfängt das Radio noch Mittelwelle (in gewohnt reduzierter Klangqualität) und Langwelle (da bekomme ich allerdings keinen einzigen Sender rein). Ferner gibt es einen Eingang für externe Klangquellen wie MP3-Player oder Smartphones.

Die Klangqualität ist eher schwach, die nötigen Bässe muss man sich dazudenken. Aber mehr habe ich bei dem Preis auch nicht erwartet. Es reicht für das leise Gedudel am Arbeitsplatz; genau dazu setze ich es auch ein. Da ist es auch hilfreich, dass das Radio nicht wie ein Fremdkörper wirkt, sondern ein wenig auch als Schmuckstück dient.


Braun Oral-B PRO 750 Elektrische Zahnbürste mit Reiseetui, rosa
Braun Oral-B PRO 750 Elektrische Zahnbürste mit Reiseetui, rosa
Preis: EUR 36,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Seit fast 20 Jahren keine Zahnbehandlung mehr nötig, 12. Oktober 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Vor knapp 20 Jahren kaufte ich anlässlich einer Parodontose-Behandlung meine erste elektrische Zahnbürste. Nur mit dieser gelang es mir, die im Nachgang der Behandlung immer wieder durchgeführten Färbetests zu bestehen. Mit der Handzahnbürste hatte ich da trotz intensivem Zähneputzens keinen Erfolg. Ich kaufte schon damals eine Braun mit rotierendem Bürstenaufsatz und blieb dabei. Seitdem war bei mir keine Zahnbehandlung mehr nötig.

Das Putzen mit einer Zahnbürste wie der Braun Oral-B PRO 750 ist denkbar einfach: Einfach die Bürste quadrantenweise und mit wenig Druck die Zähne entlang führen. Übt man zu viel Druck aus, schaltet die PRO 750 sofort die Pulsationsbewegungen aus, was man insbesondere als eine Veränderung des Betriebsgeräusches wahrnimmt. Teurere Modelle signalisieren dies auch optisch, was ich als wesentlich prägnanter empfinde. So lernt man nach kurzer Zeit, wieviel Druck man aufwenden darf. Aber es geht auch so - dafür ist die PRO 750 recht preiswert.

Im Prinzip sind alle Braun Zahnbürsten rein vom Putzen her gleich, es gibt noch welche, die statt mit 20.000 mit 40.000 Pulsationen pro Minute putzen, aber diese Pulsationen sind in meinen Augen nicht das Entscheidende; wichtiger sind die 8.800 Drehungen pro Minute, die auch die teureren Modell nicht übertreffen.

Der Akku hält laut Produktbeschreibung 7 Tage, was ich bestätigen kann, wenn das Gerät nur von einer Person benutzt wird. Fährt man länger weg, sollte man das Ladegerät mitnehmen, welches zum Glück sehr klein ist und noch in jeden Koffer mit reinpassen sollte. Ein praktisches Kunststoffetui für die Reise liegt ebenfalls bei.


iBasso DX50 Tragbarer Musik Player
iBasso DX50 Tragbarer Musik Player
Preis: EUR 299,00

5.0 von 5 Sternen High-End zum Mitnehmen, 9. Oktober 2014
Als vor ein paar Jahren microSD-Karten mit 64 GB Speicherkapazität aufkamen, habe ich angefangen, eine solche mit meinen Musikdateien zu befüllen und im Smartphone eingesetzt als iPod-Ersatz zu nutzen. Aus zwei Gründen habe ich diese Idee nun wieder verworfen: Der Klang haut mich nicht um und es wird immer schwieriger, Smartphones zu finden, die eine Erweiterung des Speichers zulassen.

Was habe ich also gesucht? Ich wollte einen Player, der auch meine hoch aufgelösten Aufnahmen bis 24/192 wiedergeben kann, alle von mir genutzten Formate wiedergeben kann und mindestens 64 GB Speicher hat. Letztendlich wollte ich auch nicht so viel dafür ausgeben, oberste Grenze wären 400 Euro gewesen. Der iBasso erfüllte meine Anforderungen und bot durch den anpassbaren Ausgangspegel und den wechselbaren Akku noch sympatische Alleinstellungsmerkmale. Es gab ihn zum Zeitpunkt meiner Bestellung zweimal im Amazon-Programm. Einmal für 299 und einmal für 258,99 Euro, bemerkenswerterweise sogar vom selben Anbieter. Ich bestellte also den preiswerteren und nahm schmunzelnd zur Kenntnis, dass der Preis bereits ein paar Minuten nach der Bestellung auf 299 Euro korrigiert wurde. Für mich blieb es bei dem niedrigeren Preis, aber ich kann vorweg sagen, dass auch 299 Euro ein absolut günstiger Preis für das Gerät ist!

Als der iBasso am nächsten Tag kam, war ich gleich von der überaus robusten Anmutung angetan. Der iBasso ist zwar keine Design-Ikone wie beispielsweise ein iPod, aber er ist vorzüglich verarbeitet und lässt sich prima bedienen. Zunächst galt es, meine Musiksammlung, die zuhause auf einer Synology-Diskstation lagert und zwei Raumfeld Connector² bedient, auf Speicherkarte zu kopieren. Das macht man am besten direkt über einen Kartenleser, im iBasso dauert es zu lang. Die Speicherkarte sollte man anschließend im eingeschalteten Zustand in den iBasso einsetzen. Nur dann erscheint die Abfrage, ob man den Inhalt der Speicherkarte zum Aufbau einer Musikdatenbank scannen lassen will. Anschließend kann man, wie man es von anderen Geräten kennt, nach Interpret, Album, Genre usw. suchen. Das geht über den Touchscreen ganz gut, viel kleiner dürfte er allerdings nicht sein. Mich stört auch die niedrige Auflösung nicht. Wichtiger sind mir Klang, Bedienkomfort und Akku-Laufzeit. Die versprochenen 14 Stunden erreicht das Gerät übrigens, das ist ein sehr guter Wert, wie ich finde. Übrigens erreichte mich das Gerät bereits mit der aktuellen Firmwareversion 1.2.8., ich musste also kein Update mehr durchführen. Ich nutze übrigens als Speicherkarte die SanDisk Ultra microSDXC 128GB Class 10 Speicherkarte (UHS-I, 30MB/s, SD-Adapter, Android Edition). Sie läuft problemlos im iBasso DX50.

Ich testete zunächst mit meinen Lieblings-InEars Philips Fidelio S2WT/00 Premium InEar Kopfhörerinkl. Universal-Headsetfunktion (13,5mm Soundsystem, Titanium-Gehäuse, Turbo Bass Technologie; Akustikröhre), weiß/gold. Ich musste nicht lange nach besserem Klang suchen - der Klanggewinn gegenüber dem Smartphone (zuletzt ein Sony Xperia Z1) ist nicht zu überhören. Alles klingt ausgewogener, detaillierter. Übrigens bei Bedarf auch lauter: Der iBasso besitzt im Gegensatz zu praktisch allen in der EU angebotenen Smartphones keine künstliche Lautstärkebegrenzung.

Interessant war dann der Vergleich mit meinen Ultimate Ears triple.fi 10 Ohrhörer blau, die ich zuvor als klanglich nicht so weit von den Fidelio S2 entfernt bewertet hatte. Das sieht nun mit dem iBasso ganz anders aus. Erst jetzt trumpfen die UE so richtig auf! Keine Spur mehr von den etwas dumpferen Höhen. Auch die auf dem Smartphone schon enormen Bässe bekommen nun noch mehr Volumen und sogar eine beachtliche Präzision. Irgendwie aber auch schade, denn ich mag die UE wegen ihrer klobigen Form und der ungewöhnlichen Handhabung noch immer nicht so. ;-)

Ich habe mir dann extra für den iBasso einen neuen Kopfhörer gegönnt: beyerdynamic T 51 P Kopfhörer
Einfach nur genial, diese Kombination - nicht nur für unterwegs! Kann ich nur empfehlen!

Aber kommt iBasso mit seiner dreistufig regelbaren Ausgangsspannung auch mit meinem hochohmigen Sennheiser HD 650 klar? Ja, tut er! In der höchsten "Gain"-Stufe legt er mit ihm eine Spielfreude an den Tag, die begeistert! Der iBasso steht damit der schon recht ordentlichen Kopfhörer-Sektion meines Vollverstärkers Pioneer A9 in nichts nach. Dieselbe Audiodatei einerseits auf dem iBasso, andererseits über Raumfeld Connector² und Pioneer A9 wiedergegeben, zeigt nur sehr, sehr minimale Unterschiede. Ich kann auch nicht mit letzter Bestimmtheit sagen, welches besser klingt. Vielleicht betont der iBasso die Höhen um ein paar Nuancen mehr und bringt dem Sennheiser nun das letzte Bisschen Brillanz, das ich immer vermisst hatte. Der Rest ist nahezu identisch, mit vielleicht ein klein wenig strammeren Bässen bei der Wiedergabe am großen Verstärker. Das überraschend gute Abschneiden meines hochohmigen Kopfhörers wird vielleicht vor dem Hintergrund verständlicher, dass iBasso von Hause aus schon immer ein Spezialist für gute Kopfhörerverstärker gewesen ist.

Der iBasso verfügt über einen 8-bandigen Equalizer, den ich jedoch ausgeschaltet lasse, da ich einen linearen, natürlichen Klang bevorzuge und meine Kopfhörer keine Entzerrung nötig haben. Ich höre Progressive Rock, Jazz, Pop und Klassik. Für alles, insbesondere auch hochwertige Klassikaufnahmen, ist der iBasso uneingeschränkt zu empfehlen!


iSpace
iSpace
Preis: EUR 14,99

3.0 von 5 Sternen Da hätte man mehr draus machen können, 4. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: iSpace (Gebundene Ausgabe)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Augmented Reality ist schon sehr faszinierend. Da scheinen plötzlich Dinge im Zimmer (hier: über dem Buch) zu schweben, die man meint anfassen zu können. So ist es auch hier bei diesem Buch. Da entfalten sich Mondlandschaften, schweben Planeten, erscheinen Raumstationen. Insgesamt 11 Szenarien dieser Art gibt es im Buch.

Die Objekte lassen sich von verschiedenen Seiten betrachten, drehen und zu Teil auch steuern. Mein Lieblingsobjekt ist der Mars-Rover Curiosity, den man, wie ein virtuelles Modellauto, frei über eine Marslandschaft bewegen kann. Diese Möglichkeiten der Interaktion sind aber in meinen Augen zu spärlich gestreut. Da hätte man noch wesentlich mehr Information visualisieren können. Da leider auch der spärliche Text nur sehr an der Oberfläche kratzt, betrachte ich dieses Buch mehr als Spielzeug, denn als Sachbuch. Und als Spielzeug wird es zu schnell uninteressant und langweilig.


Philips PT937/26 Power Touch Pro Shaver Series 5000
Philips PT937/26 Power Touch Pro Shaver Series 5000
Wird angeboten von xeonardo Preise inkl. MwSt.
Preis: EUR 174,47

5.0 von 5 Sternen Mein Favorit!, 3. Oktober 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich durfte bereits mehrere Rasierer unterschiedlicher Bauarten und Hersteller testen. Am besten gefallen mir die Rasierer mit rotierenden Messern von Philips. Und da gefallen mir die Geräte der klassischen Bauform (Serien 3000 und 5000) besser als die der moderneren (Serien 7000 und 9000), denn sie liegen besser in der Hand und sind praktischer in der Benutzung (bei der moderneren Bauform ist beispielsweise der Langhaarschneider nicht mehr integriert, sondern muss gegen den normalen Scherkopf ausgetauscht werden).

Zuletzt rasierte ich mich mit dem Philips AT890/26 Rasierer Aqua Touch Plus inkl. NFM Schaum, silber/marineblau. Und, um es vorwegzunehmen, der PT937 hat ihn abgelöst!

Wie bei Rasierern mit rotierenden Messern üblich, rasiert man sich mit kreisenden Bewegungen. Die Rasur geht damit unschlagbar schnell von der Hand. Der PT937 mit seinem "TripleTrack Scherkopf" scheint mir dabei noch etwas schneller und gründlicher vorzugehen als meine bisherigen Rasierer, erkauft sich das jedoch damit, dass er nicht ganz so sanft und leicht über die Haut gleitet. Mir macht das nichts aus und ich denke, dass die Vorteile überwiegen. Wie alle Philips-Rasierer ist auch der PT937 sehr leise und vibriert nicht während der Benutzung. Mein Bartwuchs ist sehr kräftig, meine Stoppeln dunkel. Damit kam bisher nicht jeder Rasierer klar. Bei den Philips-Modellen jedoch habe ich anschließend eine absolut glatte Haut ohne sichtbare Stoppelreste. Eine Reizung der Haut kann ich überhaupt nicht feststellen.

Da ich den Rasierer bislang immer in die Reinigungsstation gestellt habe, ist der Akku nie wirklich leer geworden. Nach den Erfahrungen mit meinen bisherigen Philips-Rasierern wage ich zu behaupten, dass er die versprochene Laufzeit von 1 Stunde locker einhält.

Bevor ich zu der Reinigungsstation komme, ein Wort zu der Bedienungsanleitung: Die ist wirklich ein schlechter Witz! Offenbar hält Philips seine Kunden für Analphabeten und legt als einzige Anleitung ein kleines Heftchen mit Bildern bei. Auch auf der Herstellerseite im Internet findet man keine ausführliche Anleitung. Die Bildchen lassen leider viele Fragen offen, beziehungsweise ist stellenweise überhaupt nicht klar, was gemeint ist. Insbesondere für die Verwendung der Reinigungsstation hätte ich mir bessere Infos gewünscht. So soll die Reinigungskartusche beispielsweise nach 2 Monaten gewechselt werden. Aber, soll man den Rasierer täglich reinigen, oder wöchentlich? Davon sollte doch das Wechselintervall der Kartusche abhängig sein. Naja, es gibt ja auch eine Anzeige am Gerät, wann sie gewechselt werden muss.

Die Reinigungsstation hat Philips auf jeden Fall verbessert. Bisher musste man die Reinigungsflüssigkeit einfüllen, jetzt gibt es eine Kartusche zum Wechseln. Bisher wurde der Scherkopf in den Flüssigkeitsvorrat getaucht, was ich sehr unhygienisch fand, denn nach ein paar Anwendungen taucht man den Rasierer in eine Ansammlung alter Bartstoppeln. Jetzt wird die Reinigungsflüssigkeit in kleinen Mengen zum Scherkopf gepumpt. Nach jedem Reinigungsgang fließt sie wieder ab in die Kartusche, wird dabei aber gefiltert. Durch dieses sehr clevere Verfahren reicht eine Kartusche nun auch sehr viel länger, angeblich 2 Monate. Ich konnte das nicht testen, denn meine Reinigungsstation zeigt bereits nach einer Woche an, dass die Kartusche gewechselt werden muss. Offenbar war entweder die Kartusche oder mein Gerät defekt, denn es lief kontinuierlich etwas Flüssigkeit aus. Bislang habe ich keine neue Kartusche gekauft.

Angeblich soll die Reinigungsstation reinigen und trocknen. Entnimmt man den Rasierer jedoch sofort nach dem Ende des Reinigungsvorganges (wird durch LEDs angezeigt), ist der Scherkopf noch klitschnass. Man sollte ruhig noch eine Stunde warten. Dabei wird der Akku natürlich auch geladen. Nach der Reinigung riecht der Rasierer schön frisch und ist auch wirklich sehr sauber.

Ich persönlich halte die Reinigungsstation für nicht wirklich notwendig und empfehle daher eher das Modell Philips PT923/18 PowerTouch Pro Rasierer (Akku, ausklappbarer Trimmer), bei welchem die Reinigungsstation fehlt. Stattdessen bekommt man dort eine reine Ladestation mitgeliefert, die hier fehlt.


Smart CX 73 HD Kabel-Receiver (FTA, Smart Stream, SCART, HDMI, USB) inkl. MediaPlayer schwarz
Smart CX 73 HD Kabel-Receiver (FTA, Smart Stream, SCART, HDMI, USB) inkl. MediaPlayer schwarz
Preis: EUR 69,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Simpel, aber gut, 28. September 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich bin vor kurzem von T-home Entertain zu Unitymedia gewechselt, weil mich der veraltete, instabile Zwangsreceiver dort genervt hatte. Ich genieße nun die Möglichkeit, mir beliebige Modelle aus dem freien Markt auszusuchen. Gefallen ist meine Wahl auf den grandiosen VU+ Duo² 2x DVB-C Tuner Full HD 1080p Twin Linux Receiver PVR ready. Dennoch habe ich mich über die Chance gefreut, den Smart CX 73 auf Herz und Nieren zu testen.

Der CX 73 ist der richtige Receiver für Sie, wenn Sie
- nicht lange einrichten, sondern sofort loslegen wollen
- ein einfach zu bedienendes Gerät suchen
- vielleicht auch mal das aktuelle Programm auf Ihr Tablet streamen wollen

Das Gerät ist nicht das richtige, wenn Sie
- aufnehmen wollen (Alternativen: CX 70, CX 76)
- verschlüsselte Sender sehen wollen

Das Gerät kommt in einem sehr kleinen, aber sehr stabilen und gut verarbeiteten Gehäuse daher. Am Gerät selbst gibt es keine Bedienelemente und, von einer einzelnen LED abgesehen, keine Anzeigen. Die Ersteinrichtung ist einfach und schnell erledigt: HDMI-, Netz- und Antennenkabel anschließen, ggf. auch ein Netzwerkkabel. Durch die weiteren Schritte hilft einem ein Installationsassistent in deutscher Sprache auf dem Bildschirm. Eigentlich werden nur die Sender gesucht und sortiert. Das passiert rasend schnell und hinterher hat man eine schöne, nahezu gewohnt aussehende Kanalliste.

Die Bildqualität ist bei HD-Programmen sehr gut, bei SD erwartungsgemäß mittelprächtig. Die Umschaltzeiten sind recht kurz. Eigentlich war es das schon. Es gibt nicht viele Extras, die man aufzählen könnte: Neben den Rundfunkstationen aus dem Kabel empfängt der CX 73 auch Internetradio. Er kann Filme von einem angeschlossenen USB-Datenträger abspielen. Das besondere Highlight ist die Möglichkeit, Radio- und Fernsehprogramme auf einen PC, ein Smartphone oder ein Tablet zu streamen. Dazu muss man den Receiver über Netzwerkkabel an den Router anschließen. Für den drahtlosen Empfang auf Smartphone oder Tablet muss man einen WLAN-Router besitzen; der CX 73 selbst hat kein WLAN. Das Streaming funktioniert zuverlässig, aber recht unkomfortabel. Man benötigt eine entsprechende App, z.B. "VLC". Damit liest man zunächst die Kanalliste ein und kann dann die einzelnen Sender vom Tablet oder Smartphone aus anwählen und auf dem Gerät genießen. Das funktioniert auch mit HD-Sendern, was jedoch im Gerät zunächst deaktiviert ist. Die Streams in der Playlist sind allerdings nur kryptische Links. Welcher Sender sich da jeweils hinter verbirgt, muss man ausprobieren. Bei mir werden sie im VLC-Client zumindest in derselben Reihenfolge angezeigt, wie sie im Receiver abgespeichert sind.

Einen Kritikpunkt habe ich: Mit der Fernbedienung muss man schon sehr genau auf das Gerät zielen. Außerdem darf man bestimmte Tasten nicht zu lange drücken. Tut man das z.B. bei der Menütaste, erscheint das Menü kurz und verschwinden dann gleich wieder.

Fazit: Für Personen, die einen preiswerten, soliden und einfach zu bedienenden Kabelreceiver suchen, ist der CX 73 in meinen Augen bestens geeignet.


Bierbaum 5008_01 Mako-Satin Bettwäsche Dessin, Digitaldruck, 135 x 200 cm un d 80 x 80 cm, braun
Bierbaum 5008_01 Mako-Satin Bettwäsche Dessin, Digitaldruck, 135 x 200 cm un d 80 x 80 cm, braun
Preis: EUR 54,42

3.0 von 5 Sternen Gute Qualität, über das Design lässt sich streiten, 26. September 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Wie von Bierbaum gewohnt, wird hier gute Qualität geliefert. Alle Nähte sind sauber verarbeitet, der Reißverschluss ist stabil.

Nach dem Öffnen der Packung riecht der Stoff leicht nach den Druckfarben, was aber nach der ersten Wäsche verfliegt. Wäsche und Trocknerbehandlung übersteht die Bettwäsche tadellos.

Der Stoff ist relativ glattes Mako-Satin. Es fühlt sich sehr angenehm und kühl auf der Haut an, ist also eher etwas für den Sommer.

Es ist meine erste Bettwäsche mit Fotomotiv. Dieses ist von der Druckqualität recht gut. Allerdings schaudert mich als ambitionerten Hobbyfotograf beim Betrachten des Motivs doch sehr. Im Prinzip ist es eine sehr schlecht gemachte Montage. Insbesondere das Eichhörnchen auf dem Kopfkissen ist schlecht freigestellt und wurde lieblos vor den Holzstapel montiert. Es schwebt leicht in der Luft und wirkt zweidimensional. Ein echtes Eichhörnchen hätte an dieser Stelle kaum genug Platz zum Sitzen.

Mich stört das sehr, aber dieser Eindruck verfliegt natürlich, sobald man das Licht löscht. Dann ist es dunkel und man kann die ansonsten angenehme Bettwäsche genießen! :-)


Beurer BM 85 Oberarm Blutdruckmessgerät
Beurer BM 85 Oberarm Blutdruckmessgerät
Preis: EUR 88,60

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tolles Gerät, aber die Software bereitet Hypertonie!, 21. September 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich kenne viel Blutdruckmessgeräte, einerseits weil meine Eltern mehrere Geräte ausprobiert hatten, bis sie endlich ein gut funktionierendes Gerät fanden, welches plausible Messwerte liefert, andererseits weil ich selbst seit geraumer Zeit regelmäßig meinen Blutdruck prüfe. Ich benutzte dazu bisher ein Gerät von Sanitas, gekauft im Supermarkt.

Das Beurer BM 85 macht schon mal einen sehr viel stabileren, wertigeren Eindruck, insbesondere, wenn man die Oberarmmanschetten beider Geräte miteinander vergleicht. Die des BM 85 wirkt sehr professionell, fast wie die, die man vom Arzt kennt.

Die Manschette ist schnell angelegt und schon könnte man die Messung starten. Zuvor sollte man jedoch einmalig Uhrzeit und Datum einstellen. Das Beurer misst den Blutdruck bereits während des Aufpumpens der Manschette - eine Methode, die ich so noch nicht kannte. Das geht sehr schnell und verkürzt das unangenehme Gefühl, das man durch die stramm aufgepumpte Manschette hat. Während andere Geräte die Luft nach dem Aufpumpen langsam entweichen lassen, geht das hier blitzschnell.

Die Messungen scheinen mir plausible Werte zu bringen, zumindest decken sie sich weitgehend mit denen meines anderen Gerätes. Es stehen 2 Benutzerkonten zur Verfügung, in denen die Messwerte abgelegt werden können.

Schön finde ich auch, dass das Gerät einen Akku beinhaltet, der mit dem beigefügten Ladegerät oder an einem USB-Anschluss jederzeit wieder aufgeladen werden kann.

Bis hier hin ist alles schön. Probleme gibt es nur mit der Software. Ich habe die App "Health Manager" auf meinem Samsung Note 3 installiert. Die App funktioniert auch mit anderen Geräten aus dem Beurer-Programm, wie Waagen, Blutzucker-Messgeräten und Aktivitätssensoren. Ich bin eigentlich ein Profi im Umgang mit Computern, Smartphones und anderen technischen Geräten. Aber die Bluetooth-Verbindung zwischen Messgerät und Smartphone gerät zu einem Glücksspiel. Mal geht es, mal nicht. Ich habe da noch kein System entdeckt. Das ist im Prinzip auch nicht schlimm, weil das Gerät selbst die Messwerte auch erst mal speichert. Bei Gelegenheit werden sie dann mit der App abgeglichen.
Die App selbst ist sehr übersichtlich und informativ gestaltet. Allerdings wird es wieder problematisch, wenn man versucht, ein Profil anzulegen, mit dem die Daten bei Beurer auf dem Server gespeichert werden. Das hat im ersten Versuch überhaupt nicht funktioniert. Ich konnte immer wieder E-Mail-Adresse und ein Passwort eingeben, dazu dann meinen Namen, was dann allerdings, aus welchem Grund auch immer, von der Software nicht akzeptiert wurde. Ich gab dann erst mal entnervt auf. Heute machte ich einen zweiten Versuch - und es klappte! Das Passwort muss übrigens 8 Zeichen lang sein und Zahlen, Klein- und Großbuchstaben enthalten, was die Software aber nur nach und nach preisgibt, wenn das ausgedachte Passwort eine der Anforderungen nicht erfüllt. Ich bin selbst in der Softwareentwicklung tätig und dies ist ein Beispiel, wie man es nicht machen sollte. Sehr beknackt programmiert!

Nun denn. Ich habe nun also ein Konto angelegt, auf das ich mit der Smartphone-App zugreifen kann. Anschließend wollte ich die PC-Software ausprobieren. Den Download gestattet Beurer nur registrierten Kunden. Okay, ich hatte mich ja soeben registriert. Dachte ich. Die Daten meiner Smartphone-Anmeldung wurden jedoch nicht akzeptiert. Hier gab ich erneut entnervt auf. Ein zweites Konto anlegen wollte ich nicht. Mal ehrlich: Das Gerät selbst ist ja schön und gut, aber wenn die miese Software erst so richtig für den hohen Blutdruck sorgt, kann ich davon eigentlich nur abraten.

3 Sterne, weil das Gerät selbst so gut ist. Wenn Beurer die Software und die Registrierung noch signifikant verbessert, werde ich auf 5 Sterne erhöhen.


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