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Rezensionen verfasst von
Sandra Meier

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TEAEVE® Little Ninja Rose
TEAEVE® Little Ninja Rose
Wird angeboten von Nibelungentee
Preis: EUR 19,80

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schlechte Qualität, 27. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: TEAEVE® Little Ninja Rose (Haushaltswaren)
Nach bereits 10 Monaten löste sich der Griff vom Sieb. Lapidarer Antwort des Herstellers: Es handele sich um ein Verschleißteil (!), das nicht ersetzt wird. Ich solle mir halt ein neues kaufen.
Letzteres werde ich mal schön lassen, die Tasse wandert in den Müll.
Ich kann nur abraten.


Vier Hochzeiten und ein Todesfall
Vier Hochzeiten und ein Todesfall
DVD ~ Hugh Grant
Wird angeboten von Flohpreis
Preis: EUR 7,95

3.0 von 5 Sternen Nicht mein Fall, 20. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Vier Hochzeiten und ein Todesfall (DVD)
Ich habe den Film vor einer halben Ewigkeit im Kino gesehen und hatte über die Zeit in erster Linie einen mäßigen Eindruck in Erinnerung behalten. Nun wollte ich ihm auf der Suche nach einem netten FIlm zum Abschalten einmal wieder eine Chance geben. Leider hat sich aber der Eindruck aus meiner Erinnerung nur noch einmal bestätigt.
Das liegt zum einen daran, dass ich Andie MacDowell eigentlich schon grundsätzlich nicht mag. Ihre Rolle der Carrie ist aber zu allem Überfluss so dermaßen unsympathisch angelegt, dass nun wirklich keine Romatik aufkommen kann, wenn Charles und seine Auserwählte tatsächlich zusammenfinden - eigentlich hofft man die ganze Zeit, dass er sich endlich nach einer anderen umsieht. Entsprechend klischeehaft und einfallslos kommt es daher, dass Henrietta aber auch wirklich so ungemein unsympatisch sein muss, dass man Carrie noch als Verbesserung empfinden kann.
Auch sonst kommen einmal wieder wirklich furchtbar viele Klischees zusammen, z.B.:
- Hochzeiten als vermeintlicher Gipfel der Romantik;
- die uralte RomCom-Thematik "Die eine große Liebe";
- penetrantes Herumreiten auf vorstehender Thematik; und
- nach ca. zwei Dritteln des Films gibt es etwas zum Weinen und traurig sein, aber dann wird's wieder heiter und fröhlich.
Ein paar witzige Szenen und Situationen gibt es durchaus. Leider spielt sich der Humor aber auch im Großteil unterhalb der Gürtellinie ab. Wer feinsinnigen Humor schätzt, wird hier nicht auf seine Kosten kommen.
Schauspielerisch bieten die Nebenrollen mehr als die Protagonisten und die vielen quirligen und eigensinnigen Charaktere sind ein kleiner Lichtblick des Films. Sie sind auch dringend erforderlich, denn Andie MacDowell schlafwandelt förmlich durch diesen Film; Hugh Grant mimt den liebenswerten, leicht schusseligen Sensiblen und damit den Typus, der ja nach diesem Film auch auf alle Ewigkeit an ihm hängen geblieben ist (was seiner schauspielerischen Wandlungsfähigkeit aber vielleicht auf nicht unbedingt Unrecht tut).
Insgesamt habe ich wohl schon schlechtere Filme gesehen. Begeistert bin ich nicht. Trotz einiger gelungender Gags fand ich die (dünne) Story fad und uninteressant und den Film eher langweilig. Werde sicher keinen dritten Anlauf mehr nehmen.


Besser geht's nicht
Besser geht's nicht
DVD ~ Jack Nicholson
Preis: EUR 5,55

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Geht besser!, 5. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Besser geht's nicht (DVD)
Ich frage mich schon ein bißchen, ob ich eigentlich einen anderen Film gesehen habe - denn anders als die überwiegend positiven Rezensionen hier, hat mich der Film so gar nicht vom Hocker gehauen.
Dabei ist die Story im Grundsatz eigentlich ganz nett und auch einmal nicht der ganz übliche RomCom-Einheitsbrei: Jack Nicholson mimt ein zwangsneurotisches Ekelpaket ersten Grades, der jedoch aufgrund diverser Zufälle und einer dezidierten Schwäche für die hübsche Kellernerin Carol so allerlei in sein Leben lassen muss, was für ihn eigentlich undenkbar ist: Angefangen bei dem kranken Sohn Carols, dem er erstmals zu einer anständigen medizinischen Versorgung verhilft, muss er nicht nur plötzlich den verhassten Nachbarshund versorgen, sondern den bankrotten und - für ihn nicht minder unerträglich - schwulen Nachbarn gleich dazu. Das führt durchaus hier und da einmal zu einer witzigen Situation, aber das ist es auch schon. Zu mehr als einem gelegentlichen Schmulzeln hat es nicht gereicht.
Ansonsten habe ich es innerhalb der anstrengenden 139 Minuten Spielzeit nicht geschafft, ein klares Bild darüber zu gewinnen, ob der Film eigentlich eine Komödie oder ein Drama sein soll. Die Lebensumstände der Hauptpersonen sind für sich betrachtet ja nicht gerade besonders lustig und der Film gibt dem einerseits auch durchaus Raum - der Trostlosigkeit von Melvins abgekapselter Wohlstands-Welt, den alltäglichen Belastungen, mit denen sich Carol als alleinerziehende Mutter eines kranken Kindes herumschlagen muss, während sie über ihre innere Einsamkeit verzweifelt, den Depressionen, der Schaffenskrise und der plötzlichen sozialen Isolierung, in die Simon nach dem Raubüberfall fällt. All die Widrigkeit werden aber dann doch in recht einfallsloser Form aus dem Weg geräumt - ein eigentlich unverzeihlich liebloser Umgang mit den Charakteren und zugleich unglaubwürdiger Verlauf der Erzählung. Dass Melvin und Carol am Ende ein Paar werden müssen, fand ich etwa völlig überflüssig und wegen des viel zu großen Altersunterschieds zwischen den beiden nicht zuletzt auch schon irritierend. Dass und wie Simon beim Anblick der badenden Carol seine Kreativität zurückgewinnt ist schlichtweg kitschig/einfach dämlich (man fragt sich übrigens, wie er mit seinen abgeschmackten Kritzeleien überhaupt je ein offenbar erfolgreicher Künstler werden konnte). Insgesamt geben diese unpassenden Wendungen dem Film einen unangenehm seichten Anstrich, aber es muss wohl ein - wie auch immer übers Knie gebrochenes - Happy End sein, damit man es noch als Komödie verkaufen kann. Ohne eine solche zu sein, wie bemerkt - dafür reichen die Lacher nicht aus.
Auch die Darsteller schienen schließlich so ihre Schwierigkeiten damit zu haben, wie sie mit so viel Unschlüssigkeit im Drehbuch umgehen sollen. Helen Hunt ließ Carol jedenfalls teilweise nahezu genauso neurotisch erscheinen wie Konterpart Melvin. Die Figur Carols konnte bei mir entsprechend keine rechte Sympathie erzeugen. Vor allen Dingen hat man somit eher den Eindruck, dass sich zwei gleichermaßen schwer gestörte Menschen zu einer katastrophalen Mésalliance zusammenfinden als dass etwa die bodenständige Carol den Soziopathen Melvin in die Realität zurückhilft, während der Film merkwürdig bemüht bleibt, einem aber genau letzteres vermitteln zu wollen. Dass Cuba Gooding Jr. der Spagat zwischen dem sympathischen schwulen Freund und dem Antichristen im Leben des Melvin Udell so vollkommen in die Hose geht, kann einem fast schon für ihn leid tun. Jack Nicholson fällt (auch) in diesem Film schließlich nicht sehr viel mehr ein als die Rolle des Zwangsneurotikers primär als "Variation von Jack Nicholson" zu interpretieren - ein bißchen Ekel, ein bißchen durchgeknallt, aber natürlich dann doch irgendwie ganz lieb. Entsprechend weit ist es her mit der Glaubwürdigkeit des Protagonisten.
Bei so wenig Stimmigkeit ist es dann schließlich auch wenig verwunderlich, wenn sich im Nachgang vor allen Dingen ein Eindruck verfestigt: Gähnende Langeweile. Ungefähr nach einem Drittel des Films habe ich einfach nur noch auf das Ende gewartet - das aber leider so gar nicht näher rücken wollte. Währenddessen ist eigentlich nichts passiert, was mich annähernd interessiert oder unterhalten hätte. Letzten Endes also eine grenzenlose Zeitverschwendung.
Schade irgendwie, der Film hätte meines Erachtens echtes Potenzial gehabt, das aber leider nicht ausgeschöpft wurde.


Sarah Waters' Tipping the Velvet
Sarah Waters' Tipping the Velvet
DVD ~ Rachael Stirling
Wird angeboten von Dein Filmshop
Preis: EUR 14,99

3.0 von 5 Sternen Kann man sehen, muss man aber nicht, 28. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Sarah Waters' Tipping the Velvet (DVD)
Eine dieser Serien, die man durchaus sehen kann, ohne viel zu verpassen, wenn man es nicht tut.
Wie eigentlich fast immer enttäuscht die BBC auch bei diesem Period-Drama nicht hinsichtlich grandioser Ausstattung, guten Schauspielern (in kleineren Nebenrollen übrigens zu sehen: Benedict Cumberbatch und Hugh Bonneville) und einer qualitativ gehobenen Machart.
Die Story ist durchaus schwung- und wendungsreich, aber leider auch recht unglaubwürdig. Dies gilt für die überaus rasanten Schicksalswendungen, die Heldin Nan widerfahren, ebenso wie für den Umstand, dass diese im Zuge ihrer Suche nach dem großen Glück (zumindest) offenbar auf keinerlei gesellschaftliche Tabus oder Ablehnung stößt, so dass man geneigt sein könnte anzunehmen, dass homosexuell zu sein im viktorianischen England völlig ok gewesen sei. Rechte Sympathie konnte ich mit der opportunistischen Nan, deren Exaltiertheit doch mitunter recht anstrengend für den Zuschauer wird, nicht empfinden, und auch Tiefe sucht man in den Charakteren vergeblich.
Ich habe mir diese DVD bestellt, nachdem ich die Sarah Waters-Verfilmung "Fingersmith" gesehen hatte, in der die lesbische Beziehung zwischen den Protaganistinnen nicht den primären bzw. alleinigen Handlungsstrang ausmacht und die ansonsten durch eine düstere und spannende Kriminalgeschichte mit Charles Dickens-Anklängen überzeugt. Eine ähnliche Storyline darf man von "Tipping the Velvet", der sich ausschließlich um Nans lesbische Liebesirrungen und -wirrungen dreht, nicht erwarten. Insofern mag der Zielgruppenzuschnitt hier doch eher eindeutiger ausfallen, wenn auch nicht per se ein breiteres Publikum ausschließen.
Vom Stil mehr "Fanny Hill" als Charles Dickens oder gar Jane Austen hat mich die Serie persönlich nicht besonders angesprochen. Ob ich sie mir gar noch ein zweites Mal ansehen werde, wage ich zu bezweifeln. Es gibt halt Besseres - aber auch durchaus Schlechteres.


Elena Undone (OmU)
Elena Undone (OmU)
DVD ~ Necar Zadegan
Wird angeboten von PRO-FUN MEDIA GmbH
Preis: EUR 14,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Herbe Enttäuschung, 17. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Elena Undone (OmU) (DVD)
Aufgrund der sich teils schon überschlagenden Rezensionen habe ich diesen Film bestellt und an sich ein gefühlvolles Drama erwartet - die Frage welchen Geschlechts die jeweiligen Hauptdarsteller bei einer Liebesgeschichte sind, war und ist dabei für mich überaus sekundär.
Schon der erste Blick auf die DVD-Hülle ("The next big lesbian drama") ließ allerdings starke Zweifel in mir aufkommen, ob ich mich hier nicht vergriffen hatte - was sich dann leider auch bestätigte. Schon nach 10 Minuten erwog ich erstmals, den Film wieder auszustellen. Was mich dennoch zum Durchhalten bewog, weiß ich letztlich selber nicht mehr. Die insgesamt hochgradig billige Machart, die sich auf dem Niveau billigster US-Fernsehproduktionen bewegt, kann es ebenso wenig gewesen sein wie die überaus klischeehaft angelegten und flach bleibenden Charaktere, die fehlende Chemie zwischen den beiden Protagonistinnen oder die softpornösen und ansonsten schon bestechend langweiligen Liebesszenen. Und ganz bestimmt war es auch nicht der völlig unpassende Audiokommentar des ebenso völlig überflüssigen "Love-Gurus" einschließlich der Einspielung unverbundener Paar-Doku-Ausschnitte, die dem gebeutelten Zuschauer die inhaltlich armselige "Message" dieses Werkes - irgendwas mit Seelenverwandtschaft (gähn/schnarch) - wohl quasi mit dem Holzhammer eintrichtern soll.
Im Übrigen ist der Film wohl klar in der Kategorie "Special Interest" zu verorten. Ob dies ausreicht, um die qualitativen Mängel auszugleichen, wage ich aber zu bezweifeln.
Für mich war das Ganze nichts und die DVD ist bei mir einen Tag später bereits in der Mülltonne gelandet - zumindest das ein echter Rekord.


Safeman 230001 Multifunktionsschloss, 75 cm, sortiert
Safeman 230001 Multifunktionsschloss, 75 cm, sortiert
Preis: EUR 17,98

1.0 von 5 Sternen Mist, 12. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Safeman wird u.a. als Skisicherung beworben und als solchen habe ich ihn gekauft. Leider hat sich das Teil als völlig unbrauchbar erwiesen. Die Handhabung ist fast schon hanebüchen und unpraktisch - in der Kälte und Nässe vor der Skihütte kann man das Gefumsel jedenfalls so gar nicht gebrauchen. Der Schlüssel ist extrem schwergängig, funktioniert auch schon einmal gar nicht. Ich hatte daher auch erhebliche Sorge, ob ich das Schloss nach der Skihütte überhaupt wieder aufbekommen würde. Zudem ist das Teil recht groß und schwierig an bzw. in der Skijacke unterzubringen. Ich fand es sehr hinderlich und störend.
Last, but not least (dafür kann das Produkt allerdings nichts): Man finde vor der Skihütte bitte erst einmal eine Stange oder ähnliches - dazu bitte auch in der richtigen Höhe, da man den Safeman ja um die Bindung wickeln muss -, an die man seine Ski anketten kann.
Am Ende haben wir das Teil genau einmal benutzt und dann schön im Hotelzimmer gelassen. Neulich habe ich ihn weggeworfen und dabei festgestellt, dass er - obwohl überhaupt nicht benutzt und gerade einmal ein halbes Jahr alt - schon recht verrottet wirkte.
Ob das Teil für andere Zwecke taugt, kann ich nicht beurteilen. Als Fahrradschloss würde ich ihn aber jedenfalls nicht benutzen - viel zu instabil und das Drahtseil ist zu dünn, um ein Fahrrad zu sichern.
Fazit: Totale Geldverschwendung!


Swiffer Bodenwischer, Komplett-Reinigungsystem
Swiffer Bodenwischer, Komplett-Reinigungsystem
Preis: EUR 12,45

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nutzlos, 30. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Leider ein völliger Reinfall.
Ich hatte mir erhofft, mit dem Swiffer unkompliziert "mal schnell" hier und da kleinen Dreck und Staub zu beseitigen und mir dadurch etwas Besenarbeit zu ersparen. Leider ist das Gerät schon mit kleinsten Körnchen überfordert; diese werden nicht aufgenommen. Entweder schiebt man den Dreck dann vor sich hin und verteilt ihn damit weiter in der Wohnung oder man stellt den Swiffer auf die Körnchen, wodurch sie dann vielleicht im Tuch hängen bleiben, aber im weiteren Reinigungsdurchlauf hörbar kratzend über das Parkett gezogen werden.
Zudem ist die Reinigungsfläche sehr klein, wodurch die Benutzung sehr uneffektiv wird.
Schließlich ist die Aufnahmekapazität der Tücher sehr gering, so dass sie ständig ausgetauscht werden müssen. Auch das macht die Benutzung nicht schneller und erst recht nicht unkomplizierter als den Griff zum Besen; Umweltaspekte will ich hier gar nicht erst ins Feld führen. Nicht zuletzt muss man aufpassen, dass beim Abnehmen der Tücher die aufgenommenen Partikel nicht allesamt mit abfliegen und sofort wieder in der Wohnung und nicht mit dem Tuch in der Mülltonne landen.
Staub und Haare mögen noch funkionieren. Aber wer stößt bei der Bodenreinigung wirklich ausschließlich nur auf Staub und Haare? Insofern muss man dann also doch noch einmal hinterhersaugen oder den Besen zur Hand nehmen, um auch Dreckkörnchen zu beseitigen - dann kann man sich den Swifferdurchgang aber auch gleich komplett sparen.
Fazit: Besonders wertlos.


Wir kaufen einen Zoo
Wir kaufen einen Zoo
DVD ~ Matt Damon
Preis: EUR 5,55

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein bißchen Drama, ein bißchen Komik und eine große Menge Kitsch, 11. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wir kaufen einen Zoo (DVD)
- was ich gar nicht unbedingt negativ meine. Denn fürs Abschalten ist der Film damit gut geeignet. "Wir kaufen einen Zoo" ist eine ruhige, durchaus nett erzählte Geschichte, gelegentlich auch humorvoll (jedoch keine Komödie!), teilweise angedeutet melancholisch, mehr mit kleinen denn großen Dramen angereichert und mit überzeugenden Schauspielern. Echter Tiefgang fehlt ebenso wie nennenswerte Höhepunkte, die man aber schon angesichts des Titels auch kaum erwartet. Bei fast zwei Stunden Spielzeit sind Längen vorprogrammiert, andererseits fällt es insofern aber eher positiv auf, dass der Film eben seiner ruhigen Erzählweise treu bleibt.
Eigentlich möchte ich den Film daher auch gerne besser bewerten, denn wann kommt - gerade aus Hollywood - schon einmal eine schön erzählte Geschichte?
Trotzdem hakt es aber doch an zu vielen Ecken. Was mich gestört hat:
Ganz nett erzählt - vielleicht. Aber warum? "Wir kaufen einen Zoo" - im Wortsinn - erschloss sich mir irgendwie einfach nicht als Geschichte, die man erzählt haben muss, weil sie schlichtweg nichts an Erhellendem/Ergreifenden/Erleuchtendem etc. hergibt. Zumindest wenn man es wie hier auch noch verpasst, das möglicherweise einzig mögliche Thema dieser Rahmenhandlung - die etwaigen Herausforderungen des Zoowesens und die Entwicklung neuer Methoden zur artgerechten Haltung von Tieren - aufzugreifen: Dass ich im Abspann auf die offenbar weltweit vorbildlichen Ansätze des realen Vorbilds für den Film hingeweisen wurde, kam für mich jedenfalls völlig überraschend, da im Film kaum mehr als ansatzweise angelegt. Zudem wird das Ganze vor den Background eines trauernden Witwers, einer haarsträubend zuckersüßen 7-Jährigen und eines übellaunigen Teenager-Sohns, der sich nicht mit seinem (darunter leidenden) Vater versteht, gespannt - o je, das ist einfach schon schaurig klischeehaft und eben dann doch extrem (und im schlechtesten Sinne) hollywoodesk. So eiert der Film mitunter arg durch überzogen lange Rückblenden, schmerzhaft schmalzige Dialoge über die Verstorbene und die Erinnerungen der Lebenden und ein konstruiert wirkendes Anschrei-Duell von Vater und Sohn. Nebencharaktere wie Tierpfleger MacCready und Zooinspektor Ferris sollen wohl den humoristischen Ton den Films ankurbeln, wirken aber eher unpassend und im Übrigen auch reichlich unausgegoren und wenig entwickelt. Die "20 seconds of courage"-Message ist schließlich eigentlich nur peinlich und nivelliert eine im Ansatz gelungene Geschichte um Trauer und Heilung zu einem Geschichtchen, in dem sich Lebensdramen mit Mottosprüchen aus der Küchenschublade lösen lassen.
Die Schwächen sind also merklich und mitunter auch ärgerlich, weshalb der Film auch sicherlich kein Muss ist. Alles in allem kann man sich aber auch am Positiven festhalten - einen überzeugenden Matt Damon etwa und Scarlett Johansson sowie Thomas Hayden Church in interessanten und den Film bereichernden Rollen. Dann bieten sich zwei Stunden Erzählkino, die vielleicht keinen bleibenden Eindruck hinterlassen mögen, aber durchaus hinreichend unterhalten können.
Mittelprächtig eben - nicht mehr, nicht weniger.


Hydra
Hydra
Preis: EUR 8,59

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ordentliches Album, aber nicht mehr, 30. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hydra (MP3-Download)
Deutlich besser als das sehr mäßige Vorgänger-Album "The Unforgiving", präsentiert sich "Hydra" als ordentlich mit Metal-Chords vollgepumptes, druckvolles Album, mit dem sich die Band an Neuland heranwagt und hierbei durchweg überzeugen kann - insbesondere das Duett mit Rapper Xzibit ist nicht nur lediglich als experimentell zu würdigen, sondern meines Erachtens eine, wenn nicht die stärkste Nummer der CD. Auch die starken Nummern "Dangerous" und "Paradise (What About Us?)" wummern ordentlich und machen durchaus Spaß - den außergewöhnlichen Klang von "Mother Earth", "The Silent Force" oder "The Heart of Everything" sucht man gleichwohl auf dem Album vergeblich. Die Band hat sich entwickelt, aber vor allen Dingen weit weg von ihrem teils folkloristisch und überwiegend orchestral dominierten Metal-Sound der Anfänge. Negativ fällt zudem auf, dass die Qualität der Songs etwa ab der Mitte des Albums rasant abfällt.
Dass einige Fans der ersten Stunde sich mit diesem Album nicht mehr recht identifizieren können, ist insofern wenig überraschend, während es für andere nach dem von Vielen als "Too Mainstream" empfundenen Album "The Unforgiving" als Versöhnungsangebot daherkommen mag. Ich zähle mich zu den letzteren, wenngleich ich "Hydra" nicht auf Augenebene von "Mother Earth", "The Silent Force" oder "The Heart of Everything" sehe und sicherlich auch in Zukunft eher wieder auf diese Alben zugreifen werde.


Vielleicht, vielleicht auch nicht
Vielleicht, vielleicht auch nicht
DVD ~ Ryan Reynolds
Preis: EUR 4,97

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wenig beeindruckende Rom Com, 22. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Vielleicht, vielleicht auch nicht (DVD)
Nach den sehr guten Rezensionen hier habe ich mir den Film bestellt, bin aber doch enttäuscht.
Die Story ist im Ganzen recht fad und vorhersagbar - nun ja, welche romantische Komödie ist jedenfalls das letztere nicht? Dennoch gibt es in dem Genre doch so einige Filme, in denen die übliche Boy-meets-Girl-Story mit schmissigerem Humor aufgepeppt wird als hier. Der Humor in diesem Film lebt überwiegend von dem - durchaus liebevollen - Rückblick auf die 90er Jahre und für all diejenigen, die in dieser Zeit selbst jung waren, ist dies sicherlich eine ganz nette Reminiszenz an die eigene Jugend. Leider werden die merklichen Längen des Films hierdurch nur unzureichend übertüncht. Die betonte Teddybär-Ausstrahlung von Ryan Reynolds lässt zudem für den weiblichen Zuschauer nur wenig Prickeln aufkommen. Wie leider in Hollywood-Produktionen meist üblich, sind die Charaktere stark klischeehaft gezeichnet - so bieten die drei Damen zunächst für jeden Geschmack etwas, so richtig sympatisch ist denn letztlich aber nur die eine, die sich dann - holla! - am Schluss auch wirklich als selbige entpuppt (natürlich erst nach dem standardmäßigen, hier reichlich konstruiert daherkommenden Konflikt mit dem Protagonisten). Auch die naseweis und altklug das Liebesleben des Vaters kommentierende Tochter Maya ist ein Hollywood-Standard-Charakter, der regelmäßig zur Exponentialisierung des Niedlichkeitsfaktors herhalten muss, dessen übertriebene Zuckrigkeit aber jedem Nicht-Brachial-Knuddler ebenso gehörig auf die Nerven gehen dürfte wie mir.
Wer sich darauf einstellt und dessen innerliche Verfassung auf ausgemacht seichte TV-Unterhaltung eingestellt ist, die im Grunde kaum noch Erwachsenen-Niveau bedient, sondern auch gut als Familienfilm herhalten kann, wird sich mit dieser DVD wohl noch einen ganz guten Abend machen können. Ich habe den Film unter dieser Prämisse halb gelangweilt verfolgt, annähernd interessiert hat mich die ganze Geschichte nicht. Der Romantik-Faktor tendiert ob der Tranigkeit von Protagonist Will und der überzogenen Knuddeligkeit der leider mit ausufernder Leinwandpräsenz ausgestatteten Tochter Maya teilweise schon in den negativen Bereich. Die Rückblicke auf die 90er sind ganz nett. Gleichwohl kein Argument dafür, diesen Film nicht links liegen zu lassen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 26, 2014 1:17 PM MEST


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