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Rezensionen verfasst von
V. Gerten
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Harry Potter and the Deathly Hallows (Harry Potter 7)
Harry Potter and the Deathly Hallows (Harry Potter 7)
von Joanne K. Rowling
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,61

43 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen unglaublich spannend - und doch mit schwächen, 28. Juli 2007
Gleich vorweg: es wird in dieser Rezension vieles vom Inhalt verraten! Daher nur lesen, wer schon alles weiß oder vorab wissen möchte.

Der langersehnte, von der Autorin im vorhinein als Abschluss vorgesehene 7.Band der Reihe ist endlich, zumindest in englischsprachiger Version, erschienen. Wird er den Erwartungen gerecht? Denn immerhin muss dieser Band alle bislang aufgeworfenen Fragen sinnvoll und stringent beantworten und allen bedeutsamen Figuren einen würdigen Platz in der Geschichte abschließend verschaffen. Das sind allerdings dann doch ganz andere Voraussetzungen, als sie für die vorangegangenen Bücher galten, die viele Fragen aufwerfen durften, ohne sie zu beantworten und viele Figuren mit Bedeutung aufladen durften, ohne darüber Aufschluss zu geben, welche Rolle sie tatsächlich in der Geschichte spielen.

Hat die Autorin alle Fragen beantwortet? Diese Frage kann sicher positiv beantwortet werden. Dass Harry Potter unfreiwillig ein Horcrux ist, war dabei nach dem 6.Band eigentlich keine wirkliche Frage. Die Frage war nur, ob er das überlebt. Dass Voldemort sterben würde und sterben musste, lag eigentlich auch auf der Hand. Und auch, dass Snape weiterhin für den Orden arbeitete, lag äußerst nahe. Immerhin vertraute ihm Dumbledore und hatte sich in wichtigen Angelegenheiten bis dato niemals getäuscht. Der Orden hatte es außerdem nötig, einen seiner Leute direkt bei Voldemort zu wissen.

Leider aber wird das Buch in weiten Teilen nicht der Gewichtigkeit seiner Figuren gerecht. Dass Mad Eye Moody gleich zu Beginn des Buches bei einer waghalsigen und überaus spannenden Rettungsaktion unspektakulär stirbt, ließe sich dabei noch verzeihen. Auch wenn ein solches Ende einem der letzten Aurorenveteranen und -haudegen nicht würdig war.

Dass aber der väterliche Lupin von dem erst siebzehnjährigen Harry zurechtgewiesen werden muss und er dann fast vollständig aus der Geschichte verschwindet, um zwischenzeitlich die Geburt seines Sohnes zu verkünden und am Ende tot neben Tonks in der Eingangshalle von Hogwarts liegt, ist dann schon weniger verzeihlich. Hätten er und Bill nicht ein angemessenes Finale gegen Greyback verdient? Aber selbst die Werwölfe spielen kaum die Rolle, die man nach dem 6.Band erwartet hätte.

Dass es natürlich auch die Vorzeigefamilie der Weasleys bei solch hoher Kopfzahl mit hoher statistischer Wahrscheinlichkeit einmal treffen würde, war natürlich zu erwarten. Georg verliert immerhin zu Beginn ein Ohr. Fred aber realisiert bei der großen Schlacht um Hogwarts leider nicht, dass ein grausamer und blutiger Kampf um Leben und Tod eben kein spaßiges Abenteuer im Sinne kriegsverharmlosender Hollywoodstreifen ist und verliert daher schlicht und ergreifend gerade dann sein Leben, als er den Kampf am witzigsten fand. Bei aller Liebe, aber selbst Fred hätte in einer solchen Situation keine Witze mehr gemacht. Absolut unglaubwürdig und zudem eine sehr fragwürdige Einstellung zum Töten! Immerhin darf der verlorengeglaubte und sehr spät einsichtige Sohn Percy ergreifend um den dummen Jungen, der sein Bruder war, weinen.

Dabei gerät gegen Ende der Geschichte das Duell zwischen Molly und Bellatrix fast schon unfreiwillig komisch, bedenkt man das Gesellschaftsbild, das hier transportiert wird. Molly, die sich bislang vor allem durch Putz- und Reinemachezauber hervorgetan hatte, beweist eindrucksvoll, welch großartige Zauberkarriere sie für ihren konfliktscheuen, erfolglosen Mann und ihre fünf Kinder drangegeben hat.

Und was ist mit Draco? Hatte der 6.Band nicht gezeigt, dass er im entscheidenden Moment nicht skrupellos sein konnte? Hätte man nicht erwartet, dass er sich im entscheidenden Moment auf Harrys Seite schlägt? Aber Draco bleibt unverbesserlich und biedert sich bis zum Schluss jedem Totesser an. Chance vertan!

Und dann Snape! Snape, einer der begnadetsten und begabtesten Zauberer niedergestreckt von einer Schlange. Harry musste Snape nach dem Tod Dumbledores bis auf den Tod hassen! Aber nichts geschieht! Snape erhält keine Gelegenheit, Harry durch eine entscheidende Aktion das Leben zu retten und dabei zu sterben. Snape wird zur tragischen, ja zur traurigen Figur des ganzen Romans. Er liebte Lily, die er verraten hatte und die durch ihn starb. Dumbledore macht sich die Reue und die Liebe Snapes zu nutzen und schickt ihn, der für Lily alles getan hätte, in den sicheren Tod. Und schließlich bekommt er nicht einmal das Ende, das seiner würdig gewesen wäre.

Und zu guter letzt lässt Harry diesen teuflischen Voldemort, der die ganze Zauberwelt in Angst und Schrecken versetzt hatte, wie einen dummen Jungen dastehen und rechnet ihm all seine fatalen und verhängnisvollen dummen Fehler vor, die schließlich sein Ende besiegeln.

Abgesehen davon, dass der imaginierte Dumbledore kaum zuverlässig die Antworten geben kann, die Harry sich selbst in seinem Kopf zusammen phantasiert. Dumbledore, das Sprachrohr der Autorin, um dem Leser die Informationen zu geben, die er benötigt, funktioniert hier nicht. Hirngespinst oder Realität? Eine imaginierte Tiefgründigkeit, die unendlichen Raum zur Spekulation lässt. Mit Absicht?

Das soll nicht heißen, dass das Buch nicht etwa äußerst spannend wäre und ein absolutes Muss für jeden Potter-Fan ist. Es macht Spaß, das Buch zu lesen und es ist trotz der hier geäußerten Kritik sehr empfehlenswert. Nur hat man den Eindruck, dass der Autorin, die die Geschichte bis zum 5.Band hinein unglaublich breit angelegt hatte, im 6.Band plötzlich einfiel, noch einmal die Kurve zu kriegen, um die Geschichte dann im 7.Band überhaupt an ein Ende bringen zu können, ohne ein Buch von 2000 Seiten Umfang zu schreiben. Alles was sie zuvor entwickelt, angelegt und angedeutet hatte, erweist sich für den letzten Band als unerverzeihlicher Fluch, zu Ende führen zu müssen, was sich in einem Buch einfach nicht zu Ende führen lässt. Daher fokussiert die Autorin die Geschichte fast ausschließlich um ihre Hauptperson Harry Potter und vernachlässigt mit Ausnahme von Hermine und Ron die übrigen Figuren, um den Rahmen des Buches nicht zu sprengen. Die Figuren leiden darunter. Wie Wurmschwanz ergeht es ihnen dabei. Mit eisernen Griff würgt die Autorin ihre Figuren ab und lässt ihnen bei aller Spannung, die das Buch aufweist, die Luft ausgehen.


Our Love to Admire
Our Love to Admire
Preis: EUR 9,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beantwortung der Frage, wie Perfektion über die Perfektion hinaus möglich ist, 10. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Our Love to Admire (Audio CD)
Wie lässt sich ein bis zur Perfektion getriebenes Konzept überhaupt noch fortführen? Denn strenggenommen hätte 'Antics' der musikalische Endpunkt von Interpol sein können, sogar sein müssen! War 'Antics' demnach in seiner Genialität eine Sackgasse?
Mit an Brutalität grenzender Präzision sind die Songs punktgenau instrumentiert, sitzt jede Note da, wo sie sitzen muss und ist jeder Song auf den Punkt gebracht. Dabei hält Interpol an seinem Konzept fest, indem es aufgebrochen und zu neuer Perfektion getrieben wird. Das ist schon bemerkenswert!
Die formale Strenge, die selbstauferlegte musikalische Enthaltsamkeit und Selbstbeschränkung bleiben zwar weiterhin bestehen, lassen aber zugleich eine bei Interpol bislang nicht gekannte Verspieltheit und materiale Fülle zu, ohne dass die Songs dabei überfrachtet zu wirken.
Mit stoischer Gleichmut lassen Interpol nur jene Maßstäbe zu, die sie sich selbst gesetzt haben, unbeeindruckt offensichtlich von marktstrategischen Erwägungen, obgleich das Album insgesamt zugänglicher geworden ist.
Keiner der Songs ein Schwachpunkt, teilweise untermalt mit spärlichen Keysboardarrangements, wodurch der Sound etwas satter erscheint. Diese Band ist zweifelsohne ein Phänomen. Das Album ist unbedingt und ohne Einschränkung empfehlenswert!


Black Lives at the Golden Coast
Black Lives at the Golden Coast
Wird angeboten von LES GALETTES ARGENTEES
Preis: EUR 7,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein böses, böses Album..., 2. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Black Lives at the Golden Coast (Audio CD)
Dass Rock'n roll irgendwie auch immer und vor allem etwas mit Attitude zu tun hat und nicht nur mit Musik, dokumentieren The Icarus line auf ihrem dritten Album einmal mehr eindrucksvoll. Denn ginge es bloß um Musik, dann könnte man dieses Album wie viele weitere Alben dieses Genres getrost im Plattenschrank verstauben lassen. Wem es bloß um Musik geht, wer es sich in seinem Sofa bequem machen möchte, sich zurücklehnen möchte nach einem harten Tag im Büro, für den dürfte diese Album gewiss ein kräftiger Tritt in sein zartes Hinterteil sein. Und genau das möchte das Album ja auch sein bzw. tun.

Oder zumindest möchte es genau dies suggerieren. Und dabei authentisch, ehrlich und unverstellt rüber kommen. Womit einige der echten Gütesiegel des Rock'n roll aufgezählt werden wären. Und das ist natürlich so eine Sache. Denn bei aller Attitude gegen das Establishment möchte dieses Album, möchte natürlich auch die Plattenfirma, den Musikkonsumenten bedienen, soll die Musik an Mann und Frau gebracht werden. Und da wir nun einmal in einer pluralistischen Gesellschaft leben, hat diese Band sich seinen ganz speziellen Hörerkreis erschlossen. Also jene Hörer, die authentische, ehrliche und unverstellte Musik hören möchten und den Mittelfinger gegen das Establishment erheben. Warum sollte also eine Plattenfirma diesen Käuferkreis vernachlässigen? Das ist vielleicht nicht der ganz große Deal. Daraus erwächst auch keine Megaband à la U2 etc. (Zum Glück!)

Auch wenn es das natürlich gar nicht gibt... Also authentischen, ehrlichen und unverstellten Rock'n roll. Aber wenigstens soll er so klingen. Und das tut dieses Album ja. Es geht halt nicht ohne Attitude. Und das möchten wir ja auch nicht. Oder wir legen uns in unser Sofa zurück und werden ganz uncool...


Our Earthly Pleasures
Our Earthly Pleasures
Wird angeboten von Dvd Overstocks UK
Preis: EUR 8,54

11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein herrlich kleines Musikjuwel, 23. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Our Earthly Pleasures (Audio CD)
Mit ihrem zweiten Album belegen Maximo Park einmal mehr, dass sie gegenwärtig neben Bloc Party zurecht eine der vielversprechensten britischen Bands sind. Nun mag man beim ersten Hören sich doch all zu sehr an den Erstling erinnert fühlen, aber hätten wir denn wirklich eine andere Band hören wollen. Allerdings lässt das zweite Album sehr bald die Hörgewohnheiten, die das Debut uns gelehrt hat, vergessen. Die Songs haben sich weiterentwickelt, sind stimmiger arrangiert, jeder Song ist in sich geschlossener geworden, was den netten kleinen Erzählungen von Paul Smith entgegen kommt. Und trotz dieser Geschlossenheit bleiben die Songs in sich fragmentarisch, warten stets mit neuen Melodiebruchstücken auf, die zu einem stimmigen Ganzen kaleidoskopartig komponiert sind. Das ist nicht auf die große Bühne getrimmt und das macht diese Band auch so sympathetisch. Das Album ist unbedingt empfehlenswert und heißer Anwärter auf die Top10 des Jahres 2007.


Icky Thump
Icky Thump
Preis: EUR 9,98

20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie sich die White Stripes selbst recyceln, 23. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Icky Thump (Audio CD)
Welcher Stellenwert einem Album zukommt, das erschließt sich sowieso niemals endgültig. Das hängt von Perspektiven, Kontexten und natürlich von der weiteren Entwicklung der Musikszene ab, die wir heute noch nicht kennen können. Gegenwärtig ist hier also nicht mehr als eine Momentaufnahme möglich.

Nun mag das aktuellste Album der White Stripes im Vergleich zu seinen Vorgängern nicht wirklich viel Neues zu bieten haben. Die Musik wird wieder von der Gitarre dominiert und die Becken scheppern wie eh und je. Das klingt fast schon parodistisch, augenzwinkernd und selbstironisch. Dies ist ein adäquates Mittel und im positiven Sinne konsequent, wenn das ganze nicht zur Selbstkopie geraten soll und dennoch bei aller Wiederholung etwas Neues, Innovatives dabei herauskommen soll.

Und das sind die White Stripes auch weiterhin unbestritten, nämlich eine der hippesten und innovativsten Bands der Gegenwart. Man vergleiche sie nur einmal mit Bloc Party, Maximo Park, Editors etc., die ja ohne Zweifel hervorragende Bands sind. Was ihnen aber im Vergleich zu den White Stripes fehlt, ist der Umgang mit den musikalischen Wurzeln. Haben jene genannten Bands ihre Referenzen, so sind es die White Stripes, denen es dabei auch noch gelingt, mit diesen Referenzen zu brechen, indem sie diese zitieren und sie zitieren, indem sie mit ihnen brechen.Und das, obwohl und gerade weil der Bezug zum Folk, zum Blues, zum Country so deutlich ausgeprägt ist. Die White Stripes beleben nicht einfach den Folk neu, sie setzen sich zugleich zu ihm ironisch auf Distanz. Was am Folk noch leben mag, das wird von den kreischenden Gitarren bei lebendigem Leibe seziert oder gar parodiert. Die White Stripes brechen ihre Songs auf, zerreissen und zerfetzen sie, bevor man auch nur auf die Idee kommen könnte, sie einfach nur zu genießen. Selbstgefälligkeit ist hier nicht angesagt. Und immer kommt aus dem musikalischem Müll der Vergangenheit noch einmal ein kleines, neues Juwel ans Licht.

Es bleibt dabei. Auch mit Icky Thumb sind und bleiben die White Stripes das Angesagteste und Innovativste, was derzeit musikalisch geboten wird.


An End Has a Start
An End Has a Start
Preis: EUR 7,99

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Marktstrategisch günstig positioniertes Produkt, 22. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: An End Has a Start (Audio CD)
Was die Anzahl der verkauften Platten anbelangt, waren die Editors neben Bloc Party 2005 eine der herausragenden Bands. Und wie kaum eine der anderen erfolgreichen Bands des genannten Jahres zitierten diese beiden Bands in solch offensiver Weise die Wave-Musik der 80er Jahre. Wobei die Referenzen allerdings bei beiden Bands unterschiedlich gewesen sind. Den Editors warf man dabei lange Zeit vor nicht mehr als Kopisten von Interpol zu sein, die wiederum mit Joy Division in Verbindung gebracht werden. Dies dürfte dazu beigetragen haben, dass das hervorragende Debut der Editors einige Zeit brauchte, bis es die ihm gebührende Würdigung erhielt.

Der Erfolg des ersten Albums dürfte einer der Gründe gewesen sein, wie bei Bloc Party mit 'Jackknife' Lee einen Produzenten ins Boot zu holen, der ein Garant dafür sein soll, das Marktsegment von einer soliden Basis, die durch das erste Album geschaffen wurde, noch zu erweitern. So arbeiten eben Plattenfirmen, die ihr Produkt, in diesem Fall die Editors, an Frau und Mann bringen möchten. Solche Mechanismen greifen ganz autonmatisch und sind nur konsequent. Ob man dies nun bedauern möchte oder nicht.

Dies und der Vorwurf mangelnder Eigenständigkeit waren es dann wohl auch, ein Stück weit weniger wie Interpol und Joy Division klingen zu wollen. Und es war gewiss auch einer der Gründe musikalisch vom Dark Wave des ersten Albums entschieden abzurücken. Denn trotz des unbestrittenen Erfolgs des ersten Albums ist Dark Wave kaum dazu angetan, das ganz breite Publikum zu erreichen. Aber gerade darauf scheint 'An end has a start' abzuzielen. Diese Entwicklung hat ihren Preis. Die Ecken und Kanten wurden geglättet, das Album ist runder, zugänglicher geworden. Die unterschwellige Aggressivität und die fiebrige Depression des Vorgängers sind der Harmlosigkeit und der Sentimentalität gewischen. Tom Smith hat sich dabei ohne Zweifel gesanglich weiterentwickelt. Nur klingt er jetzt weniger wie Ian Curtis, sondern erinnert nun mehr an Black (wer den noch aus den 80ern kennt). Das ist ein Fortschritt, aber das ist auch gefälliger geworden.

Misst man die Größe einer Band an ihrem kommerziellen Erfolg, dann war dieser Schritt ein Schritt in die richtige Richtung. Mit Dark Wave hat das allerdings nichts mehr zu tun. Dafür wird aber das Album wohl noch erfolreicher werden als 'The Back Room'. Sollte die Band sich in den nächsten Jahren in die nun eingeschlagene Richtung weiterentwickeln, sollte sie womöglich sogar die großen Hallen und Stadien der Welt füllen, wird man sich wahrscheinlich wundern über dieses seltene Kleinod von Debutalbum und vom Standpunkt des nun vorherrschenden Mainstream-Hörers nur noch verständnislos den Kopf schütteln.


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