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Avisondo

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Apple MacBook Pro 38,10 cm (15 Zoll) Notebook (Intel-Core i7 4850HQ, 2,3GHz, 16GB, 512GB SSD, GeForce GT 750M 2GB,  Mac OS) silber
Apple MacBook Pro 38,10 cm (15 Zoll) Notebook (Intel-Core i7 4850HQ, 2,3GHz, 16GB, 512GB SSD, GeForce GT 750M 2GB, Mac OS) silber
Wird angeboten von ELECTRONIS
Preis: EUR 2.399,95

31 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die gleichen Probleme wie in der letzten Generation, 10. November 2013
Auch das neue MacBook Pro 15 Retina mit Haswell-Prozessor wird wieder mit zwei verschieden Displayvarianten ausgeliefert.

Einmal mit einem IPS-Panel von LG mit der Bezeichnung:

LP154WT1-SJE1

Und dann mit einem PLS-Panel von Samsung:

LSN154YL01-A01

Zuerst hatte ich das neue MacBook bei einem örtlichen Computeranbieter erworben. Es handelte sich um ein Modell mit LG-Display.

Ergebnis nach diversen Tests:

Sehr guter und fein abgestufter Kontrast. Keinerlei Pixelfehler. Absolut scharfes Bild mit sehr hoher Farbreinheit. Aber leider auch von Anfang an die bereits aus der letzten Generation bekannten Geisterbilder (Image Retention). Diese waren zwar nicht besonders stark ausgeprägt, aber dennoch eindeutig zu erkennen. Habe das Gerät zurückgegeben.

Dann bei einem großen Internethändler ein erneuter Versuch:

Diesmal wurde die Version mit Samsung-Bildschirm ausgeliefert. Bereits beim ersten Einschalten war ein unverkennbarer Gelbstich am unteren Bildschirmrand und in der rechten oberen Ecke zu erkennen. Das Bild ist zudem weniger kontrastreich als beim LG-Display und weiße Flächen wirken etwas uneinheitlich. Das gesamte Farbspektrum scheint leicht ins rötliche verschoben zu sein. Insgesamt wirkt das Bild weniger leuchtstark und brillant. Auch dieses Gerät ging wieder zurück.

Fazit:

Bei den Retina-MacBooks vom letzten Jahr konnte man mit Glück noch ein Modell mit Samsung-Panel ergattern, über das bis heute kaum gravierende Mängel bekannt geworden sind. Die LG-Panels hingegen neigten früher oder später zum Image Retention, welches sich im Laufe der Zeit meist noch verstärkte. Da bei den neuen Haswell-MacBooks im 15 Zoll-Format nun beide Displayvarianten zu fehlerhafter Darstellung neigen, kann man keine eindeutige Empfehlung mehr aussprechen. Ich persönlich habe keine Lust mehr auf weitere Experimente mit Apple-Notebooks und werde mir das bald erscheinende M3800 von Dell einmal näher ansehen, da dieses Gerät ebenfalls mit hochauflösendem Bildschirm (3200 x 1800 Pixel) erhältlich sein wird. Mal sehen ob Dell ein fehlerfreies Display zustande bringt.
Kommentar Kommentare (10) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 5, 2013 9:21 AM CET


Girl Talk
Girl Talk
Preis: EUR 5,99

9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine andere Kate Nash, 4. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Girl Talk (Audio CD)
Hits gibt es keine mehr und Melodien sind kaum noch erkennbar - Kate Nash hat sich deutlich von ihrem musikalischen Ursprung abgewendet und marschiert zunehmend in Richtung Punk. Ein Made of Bricks wird es also nicht mehr geben. Dass ein künstlerischer Richtungswechsel aber nichts Negatives bedeuten muss hat schon David Bowie in den 70ern bewiesen. Auch Madonna hat in den vergangenen 30 Jahren so mache musikalischen Haken geschlagen und ihr Publikum immer wieder aufs Neue überrascht. Bei Kate Nash muss man allerdings zugeben dass ihr neues Album (wie auch schon My Best Friend Is You) etwas unausgegoren wirkt. Es ist offensichtlich dass sie vom melodiösen Pop ihres ersten Albums weg will, aber sie scheint keine genaue Vorstellung davon zu haben wo sie musikalisch hin will. Einiges auf Girl Talk erinnert noch an die etwas dünnen Stücke ihres zweiten Albums, aber das meiste pendelt in der Tat zwischen deftigem Grunge und Punk. Ob man diesen Musikrichtungen etwas abgewinnen kann ist natürlich Geschmackssache. Etwas anderes ist es schon ob man in den gewählten Musikstilen auch glaubwürdig klingt und sich durch musikalische Eigenständigkeit von anderen Musikern des Genres abheben kann. Mich persönlich kann sie hier nicht mehr überzeugen, aber wer auf leicht schräge und punkige Sachen steht könnte durchaus gefallen daran finden.


The Essential Collection
The Essential Collection
Preis: EUR 12,97

16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Musikalisch überragend - Klanglich mittelmäßig, 8. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: The Essential Collection (Audio CD)
Im Punkto Tonqualität stellten die 97'er Remaster der ABBA-Alben den bisherigen Höhepunkt dar. Mit ihrem offenen, hellen und strahlenden Sound, entsprachen sie einfach perfekt dem musikalischen Charakter von Abbas Musik. Seit dem geht es mal auf, mal ab. Die "Definitive Collection" klang zum Beispiel noch sehr gut, aber die nun veröffentlichten Remaster stellen leider einen echten Tiefpunkt dar. Man fragt sich was die Toningenieure sich dabei gedacht haben, den originalen ABBAsound derart zu verändern. In letzter Zeit kommen ja wirklich miese Remaster auf den Markt (Rolling Stones, etc.). Meistens wird dabei die Dynamik komplett wegkomprimiert und der Überspielpegel bis an die Verzerrungsgrenze hochgezogen. Das Ergebnis ist ein grober, manchmal greller Sound. Bei den neuen ABBA-CDs ist man einen anderen Weg gegangen, der aber meiner Meinung nach nicht weniger falsch ist. Beim ersten anhören der Alben bzw. dieser Sampler-CD bemerkt man als erstes das einen der Sound nicht mehr wirklich mitreißt. Selbst fetzige Stücke wie "Gimme! Gimme! Gimme!" klingen nun seltsam leblos. Vergleicht man zum Beispiel Songs wie "Eagle" oder "When I kissed the teacher" mit ihren Pendants auf den 97'er CDs, dann hat man den Eindruck das nun ein dicker Vorhang vor den Lautsprechern hängt. Alles klingt irgendwie gedämpft und gediegen. Für eine alte Jazz-Platte wäre ein solches Remastering vielleicht von Vorteil gewesen, aber für den eigentlich frischen und lebendigen ABBAsound wirkt das regelrecht wie ein Todesstoß. Ende der 90'er Jahre erreichte die Remastering-Welle ihren Höhepunkt. Bis dahin orientierte man sich beim Remastern für gewöhnlich am Klang einer Hifi-Anlage. Die Tonstudios besaßen neben den üblichen Abhörmonitoren meist auch ein paar High End-Lautsprecher für die Endabmischung um sicherzustellen dass der Mix auch auf hochwertigen Heimanlagen gut klang. Seit dem haben sich die Prioritäten im Remastering-Sektor allerdings völlig verändert. Der Klang wird nun Hauptsächlich auf die Belange von Kompaktanlagen und Mp3-Player zugeschnitten, also weniger dynamisch, weniger differenziert und weniger audiophil. Rühmliche Ausnahme bilden die Mono-Remaster der Beatles-Alben, welche den Originalsound zu hundert Prozent beibehalten haben, aber gleichzeitig alles technisch mögliche unternommen wurde um den Klang von allen Zeichen des Alterns zu befreien. In Anbetracht dessen hoffe ich dass sich irgendwann einmal ein Produzent finden wird, der gewillt ist den echten ABBAsound mittels heutiger Studiotechnik in maximaler Qualität auf CD herauszubringen. Bis dahin bleiben die 97'er Remaster nach wie vor das Maß aller Dinge.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 9, 2012 9:18 PM MEST


Gegen alle Flaggen [Blu-ray]
Gegen alle Flaggen [Blu-ray]
DVD ~ Errol Flynn
Preis: EUR 12,97

25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der erste Errol Flynn-Film auf Blu-ray, 9. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Gegen alle Flaggen [Blu-ray] (Blu-ray)
"Gegen alle Flaggen" kam Anfang der fünfziger Jahre im Zuge einer kurzen Piratenfilm-Renaissance in die Kinos. Nachdem Flynn seine erfolgreichsten Abenteuerfilme bereits in den 30er Jahren gedreht hatte und dabei vor allem in der Zusammenarbeit mit Regisseur Michael Curtiz einige der größten Filmklassiker (Unter Piratenflagge, Robin Hood, Der Herr der sieben Meere) entstanden, zählt "Gegen alle Flaggen" eher zum Spätwerk Flynns. Obwohl Flynn hier aufgrund seines fortgeschrittenen Alters nicht mehr die jugendliche Leichtigkeit früherer Jahre erreicht, füllt er die Rolle des verwegenen Draufgängers perfekt aus. Ob in Degenduellen, Seeschlachten oder amourösen Abenteuern, stets wirkt er in seinem Element. Regisseur George Sherman drehte sein Abenteuerspektakel zwar in teils arg künstlicher Studiodekoration, aber die gut aufgelegten Stars und die flott erzählte Geschichte vor farbenfroher Kulisse garantieren unterhaltsame Stunden.

Der Einstieg ins Blu-ray-Medium hätte aus Sicht der Fans kaum besser gelingen können. Erinnert man sich an die mäßige Bildqualität der letzten TV-Ausstrahlungen, dann erwartet einen hier eine echte Überraschung. Das Bild ist hochauflösend, messerscharf, ohne erkennbare Körnigkeit und hat prächtige Farben. Da der Film ein Jahr vor Einführung des Breitwandformats in die Kinos kam liegt er hier im originalen 4:3 Format vor. Während die englische Tonspur hörbar aufpoliert wurde, ist die deutsche Originalsynchronisation von 1953 offensichtlich ohne wesendliche Überarbeitung eingefügt worden. Untertitel gibt es leider keine und die Extras bestehen lediglich aus ein paar Trailern und einer Bildergalerie. Insgesamt ist der Film zwar nicht so überragend wie Flynns frühere Piratenfilme, aber im Punkto Bildqualität stößt er selbst den hervorragend restaurierten Robin Hood-Klassiker von 1938 (Derzeit nur als amerikanische Blu-ray erhältlich) locker vom Thron.


Bruce Lee - Die Kollektion - Uncut [Blu-ray]
Bruce Lee - Die Kollektion - Uncut [Blu-ray]
DVD ~ Bruce Lee
Preis: EUR 27,99

81 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die bislang beste Bruce Lee Kollektion, 1. September 2011
Das hier vorliegende Box-Set ist eine abgespeckte Version der vor einem Jahr in Hongkong erschienenen Legendary-Collection, welche auf insgesamt 5 Blu-rays neben den drei Hong-Kong-Filmen und der postum gedrehten Filmgurke Mein letzter Kampf auch noch die amerikanische Co-Produktion Der Mann mit der Todeskralle enthielt. Zusätzlich waren auf einer Extra-DVD noch die beiden Dokumentationen Die Legende von 1977 und "The Man and the Legend" von 1973, sowie als besonderes Schmankerl auch noch alle von Bruce Lee inszenierten Kampfsequenzen bzw. Outtakes aus "Game of Death" mit an Bord. Die deutschen Blu-rays hingegen beinhalten von einigen Trailern abgesehen nur die Filme selbst. Da die Rechte für "Der Mann mit der Todeskralle" hierzulande bei Warner liegen, ist Bruce Lees erfolgreichster Film leider nicht in dieser Kollektion enthalten.

Die Blu-rays zeigen die Filme nun in den gleichen Schnittfassungen wie ihre chinesischen Pendants, deshalb könnte man sagen dass die Filme hierzulande erstmals in ungeschnittener Fassung vorliegen. Allerdings bleibt anzumerken das z.B. die US-DVDs teilweise noch etwas mehr Filmmaterial enthalten als die chinesischen Versionen. Andersherum beinhalten die von Hong-Kong-Legends in England veröffentlichten DVDs einige Szenen die wiederum in den US-Fassungen fehlen. Insgesamt kann man aber sagen dass bei den deutschen Blu-rays diesmal keine Szenen mehr aus Gründen des Jugendschutzes entfernt wurden, wie es bisher bei allen früheren Veröffentlichungen der Fall war.

Zu Bildqualität muss man vorausschicken, dass besonders die ersten beiden Hong-Kong-Filme (Die Todesfaust des Cheng Li & Todesgrüße aus Shanghai) als Low-Budget-Produktionen angelegt waren. Beim dritten Film war dann zwar etwas mehr Geld vorhanden, aber mit einem Gesamtbudget von 130.000 Dollar war Die Todeskralle schlägt wieder zu gemessen an Hollywood-Maßstäben immer noch extrem preiswert. Alle drei Filme wurden wie im damaligen Hong-Kong-Kino üblich mit relativ primitivem Equipment und unter teilweise sehr dürftigen technischen Bedingungen produziert. Die Bildqualität kann demzufolge nicht ganz mit der von Hollywoods-Produktionen aus den 70er Jahren mithalten. Trotzdem sehen die Filme hier insgesamt noch etwas besser aus als etwa bei dem englischen 30th Anniversary Commemorative Box-Set, welches die Filme in der bislang besten Qualität auf DVD zeigte.

Bereits mit seinem ersten Martial-Arts-Film avancierte Bruce Lee zum größten Star des fernöstlichen Kinos. Was seine Filme von allen anderen damaligen Kung-Fu-Filmen grundlegend unterschied, war das die Kämpfe wesendlich realistischer gestaltet waren als bis dahin üblich. Man brauchte nicht auf schnelle Schnitte, dramatische Kamerafahrten oder wild umherfliegende Akteure zu setzen um mitreißende Actionszenen zu erzeugen. Bruce Lees überragende Fähigkeiten erlaubten es den Filmemachern sich ganz auf die eigentliche Kampfkunst zu konzentrieren. Bereits die erste Kampfszene in "Cheng Li" versprüht diese elektrisierende Energie welche die Filme von Bruce Lee bis heute zu etwas Besonderem macht. Technisch und inhaltlich mögen die Bruce Lee-Filme mit Ausnahme der "Todeskralle" zum Bereich der Billigproduktionen zählen, aber die einzigartigen Kampfsequenzen haben auch nach 40 Jahren nichts von ihrem Reiz verloren und dokumentieren in eindrucksvoller Weise die unvergleichliche Kampfkunst dieses Mannes.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 25, 2013 3:52 PM CET


The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D - [Nintendo 3DS]
The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D - [Nintendo 3DS]
Preis: EUR 35,99

5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Immer noch ein einzigartiges Spiel, 27. Juni 2011
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Ich finde der buntere und etwas kindlichere Look dieser neuen OoT-Version hat durchaus seinen Reiz, auch wenn mir persönlich die erwachsener wirkende Optik des Originals besser gefällt. Dafür sind aber Spielfiguren und Teile der Außenwelt höher aufgelöst und man erkennt mehr Details. Was mir negativ auffällt, ist das die Bildrate manchmal doch etwas in den Keller geht. Schon in der Eingangssequenz fängt es etwas an zu ruckeln, zumindest wenn man mit voll aufgedrehtem 3D-Effekt spielt. Die N64-Version lief seinerzeit mit konstanten 25 Bildern pro Sekunde und in der herunterladbaren Wii-Version war es genauso. Zum Schwierigkeitsgrad kann man feststellen, dass es mit Ausnahme des Wassertempels keine wesendlichen Vereinfachungen gibt, allerdings war schon das Originalspiel nicht allzu schwer. Soweit ich mich erinnern kann hab ich den Endgegner damals im ersten Anlauf besiegt. Die meisten Schwierigkeiten hatte ich tatsächlich mit diesen Abyss-Artigen Tentakeln im Wassertempel. Im Gegensatz zur Optik finde ich die minimale Überarbeitung der Geräuschkulisse dagegen kaum erwähnenswert. Der 3D-Effekt ist allerdings wirklich beeindruckend, auch wenn er ganz anders als etwa im Kino wirkt. Man hat nicht den Eindruck direkt in der Welt drin zu sein, sondern eher wie durch ein Fenster in die Spielerwelt zu blicken, was natürlich auch an dem relativ kleinen Display im Vergleich zur großen Kinoleinwand liegt. Insgesamt ist trotz leichter Kritik bezüglich der kaum vorhandenen spielerischen Innovationen dieser Neuauflage mindestens eine 4-Sterne-Bewertung angebracht, da es auch nach 13 Jahren immer noch ein wirklich fantastisches Spiel ist, das wie ich finde von keinem danach erschienenen Zelda-Spiel bisher übertroffen werden konnte. Ich kann mir auch nicht vorstellen dass jemals wieder ein so visionäres Zelda-Abenteuer herauskommt, da der Erfinder der Reihe (Shigeru Miyamoto) die kreative Leitung längst abgegeben hat und es schon ein Wunder wäre, wenn irgendein Nachfolger die sehr persönliche auf selbst erlebten Erfahrungen basierende Abenteuerwelt der Zelda-Spiele genauso gut kreieren könnte wie Miyamoto selbst.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 30, 2011 11:59 AM MEST


Cowon X7 Video-Player 160 GB (10,9 cm (4,3 Zoll) Touchscreen, Bluetooth, USB 2.0) schwarz
Cowon X7 Video-Player 160 GB (10,9 cm (4,3 Zoll) Touchscreen, Bluetooth, USB 2.0) schwarz

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Player mit Schwächen in der Bedienung, 16. Mai 2011
Im Vergleich zum farblosen und sterilen Klangbild der iPods bekommt man beim Cowon X7 schon einen wesendlich lebendigeren und druckvolleren Sound angeboten. Andererseits trennt ihn noch ein ganzes Stück von echtem High-Fidelity-Sound wie ihn etwa Colorflys Pocket HIFI-Player bietet. Für die meisten Hörer dürfte die Klangqualität aber ausreichen, da normalen Mp3-Dateien sowieso kein High-End-Sound zu entlocken ist. Demzufolge sollte man auch den Kopfhörer mit Bedacht wählen. Während etwa ein Referenzkopfhörer wie der iGrado die Digital-Analog-Wandler des Cowon etwas entzaubert, umspielt Sennheisers PX 100 elegant die kleinen Schwächen in Auflösung und Frequenzgang. Im Punkto Verarbeitung kommt der Cowon allerdings kaum über Mittelmaß hinaus. Das Plastikgehäuse ist ja noch akzeptabel, aber auf das träge Touch-Display das nur auf deutlichen Druck reagiert, hätte man zugunsten eines modernen kapazitiven Displays a la Ipod-Touch gerne verzichtet. Und bezüglich Bedienung und Menüführung hinkt Cowon den Apple-Playern sowieso meilenweit hinterher. Insgesamt ist der Cowon X7 aber ein guter Player dessen klangliche Stärken eben durch das widerspenstige Touch-Display und das anachronistische Bedienkonzept etwas geschmälert werden. Wer jedoch hauptsächlich komplette Alben hört, wird mit diesem Gerät sicher seine Freude haben. Wer andererseits gerne mal in der Musikbibliothek hin- und herspringt, könnte wegen der umständlichen Steuerung schnell genervt sein. Da sowohl die Apple-Player als auch Microsofts Zune nur klangliches Fast-Food bieten, stellt der Cowon X7 für anspruchsvolle Musikhörer schon eine lohnende Investition dar. Zwar kann man gegenüber dem Cowon X5 oder dem iRiver H120 klanglich keine wesendlichen Fortschritte verbuchen, dafür setzt man aber in der Speicherkapazität und in der wirklich überragenden Akkulaufzeit neue Bestmarken.


Paul Chen Katana Orchid
Paul Chen Katana Orchid

23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Paul Chen Orchid Katana, 12. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Paul Chen Katana Orchid (Misc.)
Das Orchid Katana ist ein hervorragend gearbeitetes Schwert das aufgrund seines geringen Gewichts sehr schell und präzise zu handhaben ist. Wie von Hanwei-Schwertern im höheren Preissegment gewohnt, ist das Schwert in althergebrachter Weise von Hand geschmiedet, gehärtet und geschliffen. Im Gegensatz zu industriell gefertigten Schwertern sieht man den Klingen von Paul Chen deutlich an dass sie in Handarbeit hergestellt wurden. Ob Oberflächenstruktur, Härtelinie oder Verzierungen, alles weist eine eigene Individualität auf die jedes Schwert einzigartig macht. Obwohl sich das Orchid Katana wegen seiner optischen Schönheit eher für die Galerie eignet, kann man damit natürlich auch praktisch arbeiten. Bei Schnitttests mit Strohmatten oder Bambus erreicht man durch die Schnelligkeit des Schwertes in Kombination mit der sehr scharfen Schneide eine beeindruckende Durchschlagskraft. Hierbei fällt auch auf wie hervorragend das Schwert in der Hand liegt. Ob Klinge, Griff, Schwerpunkt oder Gewicht, alles wirkt perfekt aufeinander abgestimmt. Dass etwas teurere und deutlich schwerere Kami-Katana (ebenfalls von Paul Chen), lässt sich nicht annähernd so leichtgängig und präzise bewegen wie das Orchid. Trotzdem würde ich für richtiges Training eher ein Competition-Schwert wie das Tori XL aus Hanweis Performance-Serie empfehlen, da das Orchid einfach zu schön ist um durch harte Schlagtests wohlmöglich verkratzt zu werden. Insgesamt ist das Orchid ein bis ins kleinste Detail hervorragend verarbeitetes Schwert ohne echte Schwachpunkte. Wer ein hochwertiges und traditionell gefertigtes Katana sucht wird mit den in China hergestellten Hanwei-Produkten bestens bedient. Alternativ könnte man im Bereich der gefalteten Klingen die ebenfalls sehr soliden Schwerter von Dynasty Forge sowie des thailändischen Herstellers Thaitsuki Nihonto empfehlen. Allerdings muss man sagen das bei heutigem Hochleistungsstahl ein falten des Materials eigentlich keinen Sinn mehr macht, außer eben für die Optik. Deshalb verwenden die Hersteller der modernsten Katanas meist auch keine gefalteten Klingen mehr. Etwa so wie die in Kambodscha ansässige Firma Citadel, deren Schwerter eine Kombination aus sehr hochkarätiger Verarbeitung und detailverliebter Gestaltung darstellen. Wohingegen die in Südkorea gefertigten Schwerter von MAS (Martial Art Swords), welche im reinen Competition-Bereich eine herausragende Stellung einnehmen, auf eine praxisorientierte Konstruktion und einen nahezu unverwüstlichen L6-Werkzeugstahl setzen. Das alles sind natürlich in Serie hergestellte Schwerter die aus einem zeitgenössischen Material geschmiedet sind. Wer dagegen ein von einem echten japanischen Schmiedemeister in traditioneller Weise hergestelltes Einzelexemplar aus originalem Tamahagane-Stahl erwerben möchte, sollte schon mal ein Budget in der Höhe eines Kleinwagens einplanen. Für alle anderen stellen solche Schwerter wie das Orchid von Paul Chen schon eine sehr empfehlenswerte Alternative dar.


Schiffsverkehr
Schiffsverkehr
Preis: EUR 12,79

70 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unoriginell und abgestanden, 31. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Schiffsverkehr (Audio CD)
Was waren das für Zeiten als Grönemeyer noch handgemachte Musik mit geradlinigen und ehrlichen Texten fabrizierte. Davon ist auf seinem mittlerweile 13. Studioalbum leider nichts mehr übrig geblieben. Die Musik ist schrecklich schwülstig und mit billig klingenden Computerinstrumenten bis zur Sättigungsgrenze zugekleistert (Pro-Tools lässt grüßen). Auch die Texte haben sich mittlerweile von jeglicher Authentizität verabschiedet und ergehen sich fast durchgehend in verquerem Gutmenschengeschwurbel. Dabei wirken die Reime trotz gewollter Tiefsinnigkeit doch ziemlich schwerfällig und banal. Mag sein das Lieschen Müller sich an solchen Texten ergötzen kann, aber gemessen an seinen eigenen Standards, schmiert Grönemeyer hier gewaltig ab. Ich bin mir auch keineswegs sicher dass der Text von "So wie ich" wirklich ironisch gemeint ist. Denn wenn man Grönemeyer in Interviews so reden hört, dann scheint er sich schon ziemlich toll zu finden. Früher ging das ja in Ordnung, weil er auch wirklich gute Musik produzierte. Aber jetzt sollte er doch etwas leiser treten. Bescheidenheit ist schließlich kein Makel. Insgesamt ist das was Grönemeyer auf diesem Album bietet wirklich eine schwache Vorstellung. Einige wenige Lieder wie "Kreuz meinen Weg", "Wäre ich einfach nur feige" oder "November" lassen einen zwar für kurze Zeit aufhorchen, verlieren dann aber umso schneller an Wirkung. Man hört einfach relativ schnell heraus, dass nicht wirklich etwas dahinter steckt. Die meisten anderen Lieder zerfließen in einem konturenlosen Brei aus uninspiriertem pathetischem Schwulst. Ich frage mich ernsthaft wie man so einem Machwerk 5 Sterne geben kann. Oder andersherum, wenn man hier schon die Höchstnote verteilt, wie will man dann den Unterschied zu einem echten Meilenstein wie "Bochum" verdeutlichen. Selbst bei wohlwollenster Betrachtung und unter Berücksichtigung vergangener Großtaten, kann man diesem Album kaum mehr als 1 oder 2 Sterne geben.
Kommentar Kommentare (10) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 12, 2014 4:21 PM CET


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