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Rezensionen verfasst von
Teabone (Würzburg)

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Sony Xperia Z2 Hülle Hardcase (Harte Rückseite) Case Hülle Cover - Keep Calm and Kill Zombies Muster Schutzhülle für Sony Xperia Z2 - Weiß und Rot
Sony Xperia Z2 Hülle Hardcase (Harte Rückseite) Case Hülle Cover - Keep Calm and Kill Zombies Muster Schutzhülle für Sony Xperia Z2 - Weiß und Rot
Wird angeboten von RJWprint
Preis: EUR 4,99

3.0 von 5 Sternen Nur begrenzte Schutzwirkung, 2. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Sony Z2 ist von der Haptik und Verarbeitung ein sehr schönes Smartphone, das ich nur ungern in einer Hülle versenke. Glas auf beiden Seiten hat nur einen Nachteil: es ist sehr glitschig, sind die Hände trocken, muss ich aufpassen, es nicht fallenzulassen und auf schrägem Untergrund ... *polter*

Da kommt ein dünnes Hardcase natürlich genau recht. Vom Material her ist es ok, ganz so rutschig ist das Z2 damit nicht mehr. Wirklich dünn ist das Hardcase nicht, aber es ist noch erträglich. Alle Bedienelemente haben Aussparungen. Die Motive sind Geschmackssache, ich fand das "Keep calm and kill zombies" noch brauchbar, ein paar "erwachsene" Motive zur Auswahl wären aber nicht schlecht.

Was mir nicht gefällt ist der Geruch. Kommt vermutlich vom Motivdruck, er riecht sehr deutlich nach Farbe und auch die Hände riechen nach der Berührung. Vielleicht gibt sich das mit der Zeit. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich die Hülle tatsächlich längere Zeit benutzen werde, denn sie hat einen gravierenden Mangel: sie schützt die Rückseite, die Ecken - auf die ein Smartphone ja gerne fällt - aber nur auf der Rückseite. An der Vorderseite stehen die Ecken über, sind bei einem Sturz also ungeschützt.

Die Hülle schützt also nicht wirklich bei einem Sturz, und reduziert das ansonsten sehr schöne Z2 zu einem Smartphone wie es sie Dutzende gibt. Drei Sterne sind fast noch zu viel.


camel active Evolution 11 138.11.23, Herren Schnürhalbschuhe, Blau (midnight), EU 42.5(UK 8.5)(US 9.5)
camel active Evolution 11 138.11.23, Herren Schnürhalbschuhe, Blau (midnight), EU 42.5(UK 8.5)(US 9.5)

4.0 von 5 Sternen Guter Schuh, gute Passform, 5. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem ich mit anderen, ähnlichen Schuhen in letzter Zeit eher schlechte Erfahrungen gemacht hatte, war ich sehr froh, endlich einen Schuh gefunden zu haben, der nicht nach recycelter Plastikflasche aussieht, gut sitzt, dessen Sohle nicht zu schnell verschleißt und auch noch herausnehmbare Einlagen hat, damit ich meine orthopädischen reinmachen kann.

Auch sehr positiv: die Größenangabe stimmt! 42.5 bestellt und die Größe paßt. Das sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, aber leider ist das nicht so.

Einen Stern ziehe ich für die Ferse ab. Die besteht innen an der unteren Seite aus einem Material, das sich wie Leder anfühlt, oben ist es der übliche Kunststoff, der schnell verschleißt. Und dazwischen ist eine Naht. Diese Naht hat schon mehrere Strümpfe zerstört, das hatte ich noch bei keinem anderen Schuh.


Puma Xenon TR SL, Herren Laufschuhe, Schwarz (black-aged silver-dark shadow 13), 42.5 EU (8.5 Herren UK)
Puma Xenon TR SL, Herren Laufschuhe, Schwarz (black-aged silver-dark shadow 13), 42.5 EU (8.5 Herren UK)

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Viel zu klein!, 5. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Puma Xenon TR SL Herren Laufschuhe (Schuhe)
Da ich orthopädische Einlagen benutze, weiß ich genau, dass ich Fußgröße 42 habe. Vor wenigen Monaten hatte ich bei Amazon einen Schuh einer anderen Marke in Größe 42.5 gekauft und dieser Schuh sitzt angenehm, sogar mit den Einlagen fast einen Tick zu groß.

In der Artikelbeschreibung zu diesem Schuh steht "Paßform: wie erwartet", also nahm ich an, daß 42.5 auch 42.5 bedeutet. Leider weit gefehlt. Als der Schuh ankam, hatte ich Mühe mit dem Fuß überhaupt hineinzukommen. Als ich drin war, drückte mein Zehennagel vorne in die Kappe, auch in der Breite drückte es. Und dabei saß ich noch auf dem Stuhl und stand nicht! Und die Einlagen waren auch nicht drin, die hatten auch gar nicht reingepaßt.

Ergo: das was ein paar wenige andere Rezensenten erwähnen stimmt definitiv: die Größenangaben sind völlig falsch, dieser Schuh ist mir mindestens zwei Nummern zu klein. Wenn ich die Sohle auf dem anderen Schuh mit gleicher Größe abrolle, fehlen da auch ca. 2 cm in der Länge.

Deswegen kann ich den Schuh selbst auch nicht bewerten. Er sah dem Preis angemessen aus. Die Dämpfung der Sohle - das war für mich der Kaufgrund - schien mir auch ok. Habe den Schuh umgehend wieder eingepackt und zurückgeschickt.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 3, 2014 2:55 AM CET


Das Omen
Das Omen
DVD
Preis: EUR 0,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bluray kann man sich sparen, 10. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Omen (Blu-ray)
Was leider häufiger der Fall ist: die Bluray-Ausgabe bietet keine bessere Bildqualität, als die DVD-Ausgabe. So auch hier. Die Bildqualität ist wechselhaft, teilweise extrem unscharf und verwaschen, aber immer kräftiges Rauschen und Lichthöfe um helle Stellen. Die Bluray kann man sich sparen.


M*A*S*H
M*A*S*H
DVD
Preis: EUR 0,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Film gut, Bluray eine Beleidigung, 7. August 2014
Rezension bezieht sich auf: M*A*S*H (Blu-ray)
Den Film ansich kennt vermutlich jeder, mir gefällt er sehr gut und er wäre locker vier Sterne wert, vielleicht sogar fünf.

Die Bluray ist jedoch eine Beleidigung, um es vorsichtig auszudrücken. Ich habe mich mehrfach vergewissert, daß es eine Bluray ist und keine DVD, denn das Bild ist dermaßen matschig und schlecht, dagegen sieht eine vernünftig gemasterte DVD deutlich besser aus. Die Bildqualität ist dermaßen mies, daß man hier von Kundentäuschung reden kann.

Wer den Film kaufen möchte, dem kann ich von dieser Bluray nur abraten. Den Film auf DVD gibt es für kleines Geld und das Bild ist keinen Deut schlechter, eventuell sogar besser (ich habe keine DVD-Ausgabe zur Hand).


Timberland EK Front Country Lite FTM 5156R, Herren Oxfords, Braun (Gaucho Roughcut), EU 43.5 (US 9.5)
Timberland EK Front Country Lite FTM 5156R, Herren Oxfords, Braun (Gaucho Roughcut), EU 43.5 (US 9.5)

3.0 von 5 Sternen Für Fußgänger weniger geeignet, 2. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Da ich täglich mehrere Kilometer auf befestigten Wegen (Stadt) zu Fuß gehe, war ich auf der Suche nach einer Alternative zu den recycelten Plastikflaschen aus China und stieß auf diesen Schuh von Timberland, der durch das Obermaterial Leder sehr robust aussieht. Die Verarbeitung ist meiner Ansicht nach tadellos, das Leder fühlt sich gut an, der Schuh hinterläßt insgesamt einen guten Eindruck. Er trägt sich auch sehr angenehm.

Trotzdem gebe ich von fünf Sternen nur drei, weil der Schuh zwei Schwachstellen hat, die aber wohl nur dann auffallen, wenn man viel zu Fuß unterwegs ist. Ich habe das Paar für etwa 9 Monate getragen, dann waren sie reif für die Tonne. Die innere Auskleidung der Ferse ist kein Leder, sondern Kunststoffvlies und darunter Schaumstoff, das bei mir nach 3-4 Monaten schon die ersten Löcher zeigte. Die Sohle besteht aus zwei verschiedenen Kunststoffen, der im äußeren Bereich ist härter und recht haltbar, der innere jedoch wird schnell abgerieben. Und so war nach 9 Monaten die Sohle im inneren (hellgrauen) Bereich vollständig bis auf die Innensohle durchgerieben und die Innenpolsterung der Ferse völlig verschwunden. Der lederne Oberschuh hingegen, war noch völlig intakt und hätte sicher noch zwei Jahre gehalten. Es ist daher sehr schade den Schuh wegwerfen zu müssen, nur weil sie Sohle aus einem zu weichen Material gefertigt wurde. Insgesamt hat der Schuh zwar deutlich mehr als die üblichen Plastikschuhe aus China gekostet, aber nicht länger gehalten, sondern eher kürzer.


IcyDock MB561US-4SB-1 GUSB 2.0 Festplatten-Array für 4x 8,9 cm (3,5 Zoll) eSATA Festplatte schwarz
IcyDock MB561US-4SB-1 GUSB 2.0 Festplatten-Array für 4x 8,9 cm (3,5 Zoll) eSATA Festplatte schwarz

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einziges Manko: der Lüfter, 10. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zuerst hatte ich mir ein Fantec QB-X8US3 gekauft, ein Gehäuse für 8 Platten. Obwohl ich das an einem von Fantec empfohlenen Controller mit SIL3132 betrieb, lief dieses Gehäuse nie stabil (siehe meine ausführliche Rezension beim QB-X8US3). Auf der Suche nach einer Alternative stieß ich auf das IcyDock MB561US-4SB-1 und habe zuerst nur ein Gehäuse bestellt - ein gebranntes Kind wird vorsichtig.

Da die vier Platten im IcyDock überhaupt keinerlei Probleme am gleichen Controller machten, habe ich ein zweites IcyDock gekauft und betreibe die acht Platten nun in zwei IcyDock-Gehäusen, die beide am gleichen Controller hängen. Seitdem laufen sie anstandslos. Normalerweise hätte ich nicht gedacht, daß man das überhaupt erwähnen muß, aber seitdem ich vom Fantec-Gehäuse dermaßen enttäuscht wurde, habe ich ein Gehäuse, das einfach das tut was es soll, schätzen gelernt.

Das Gehäuse ist sehr stabil, die Führungen für die Platten sitzen exakt und die Verriegelung mit dem Hebel ist praktisch. Der Lüfter läßt sich zusammen mit der Halterung abnehmen und bei einem Defekt ersetzen. Von der Qualität der Hardware her ist das IcyDock-Gehäuse dem Fantec deutlich überlegen. Was mir im Vergleich zum Fantec aber nicht gefällt: der Lüfter beim IcyDock läuft grundsätzlich immer, egal ob der SATA-Link aktiv ist (Rechner an) oder nicht (Rechner aus). Das Lüftergeräusch ist zwar nicht sehr laut, aber in einem ruhigen Arbeitszimmer deutlich hörbar - vorallem, wenn zwei IcyDock-Gehäuse dort stehen. Läuft der Rechner, geht das Geräusch der Gehäuse aber völlig in dem des Rechnerlüfters unter. Daher habe ich mir zusätzlich eine Master-Slave-Steckerleiste besorgt, die IcyDock-Gehäuse werden nun ausgeschaltet, wenn der Rechner aus geht und starten zusammen mit dem Rechner. Für mich die ideale Kombination.

Den einen Stern ziehe ich also lediglich wegen der ständig laufenden Lüfter ab.


LaCie PetiteKey 16GB Speicherstick USB 2.0 grau
LaCie PetiteKey 16GB Speicherstick USB 2.0 grau
Preis: EUR 18,99

3.0 von 5 Sternen Wackelt im USB-Port, 10. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Optisch und haptisch gefällt mir der Schlüssel-USB-Stick sehr gut. Die Transferrate habe ich nicht bestimmt, da sie für meine Zwecke (ab und zu eine Datei von A nach B bewegen, hauptsächlich verschlüsselte (encfs) Ablage von Logindaten) unwichtig ist. Da ich den Stick tatsächlich auch am Schlüsselbund immer bei mir trage, setzt sich auf der rauhen Oberfläche schnell etwas Schmutz fest. Bis hierher wäre mir der Schlüssel fünf Sterne wert.

Leider sitzt der Stick im USB-Port nicht sehr fest, er wackelt darin und es ist mir schon mehrfach passiert, daß er deswegen keinen sicheren Kontakt bekam. Ich habe seit längerer Zeit einen Schlüssel-USB-Stick von Supertalent, der deutlich weniger Spiel aufweist und noch nie Kontaktprobleme hatte.


Fantec QB-X8US3 externe Festplatten-Array (8,9 cm (3,5 Zoll), 8-fach, eSATA, 2x 80mm Lüfter, USB 3.0) schwarz
Fantec QB-X8US3 externe Festplatten-Array (8,9 cm (3,5 Zoll), 8-fach, eSATA, 2x 80mm Lüfter, USB 3.0) schwarz
Wird angeboten von BRAVOTEC
Preis: EUR 309,00

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unzuverlässig, 15. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Von Fantec hatte ich bereits zwei andere, kleinere Gehäuse, daher war ich nicht sonderlich überrascht: Hardware kann Fantec einfach nicht. Zwar fallen einem nicht gleich Fronttüre und -blech in die Hand, wie beim QB-35US3, aber mechanische Qualitäten besitzt dieses Gehäuse nicht. Eine Führung beim Einschieben der Platten gibt es nicht, sitzt die Platte aber einmal, wird sie vom Plastikhenkel vorne und der Türe mit Schraube sicher gehalten. Wichtig ist aber, daß man diese Türen für je 4 Platten gut andrückt und zuschraubt.

Mit der Mechanik gewinnt Fantec also keinen Preis, aber das war mir bekannt und nicht wirklich ein Kaufhindernis, weil es in diesem Preisbereich wenige Gehäuse gibt und die Fantec-Hardware zumindest dem Zweck gerecht wird. Zuvor hatte ich ein 5-bay Gehäuse von Sharkoon probiert, das zwar mechanisch eine saubere Lösung darstellt, dafür aber die Geräuschkulisse eines Staubsaugers besitzt - völlig untragbar im Arbeitszimmer.

Ich betreibe das Fantec QB-X8US3 mit 8 Platten, gemischt bestückt zwischen 1.5 und 4 TB, an einem Rechner mit Arch Linux, Kernel 3.9.5, alle in einem btrs-Filesystem mit RAID1. Meine Bewertung bezieht sich auch nur auf diese Konstellation, unter Windows habe ich das Gehäuse nie eingesetzt. Da mein Motherboard USB3-Ports aber keinen eSATA-Port besitzt, habe ich es zunächst mit USB3 probiert. Leider hatte ich damit keinerlei Erfolg, das Gehäuse wurde nicht erkannt. An USB2 hingegen lief das Gehäuse problemlos.

Daher kaufte ich mir eine eSATA-Karte von Digitus mit dem von Fantec empfohlenen SIL3132. Damit zeigt sich das Gehäuse auch erstmal von seiner angenehmen Seite: arbeitszimmertaugliche Lüftersteuerung und eine gute Datenrate von ca. 130 MB/s lesend. Allerdings hielt meine Freude nicht lange an: nach kurzer Zeit kam es zu einem Timeout beim Datentransfer. Ich sah ins Log und stellte fest, daß sich der SATA-Link verabschiedet hatte und auch auf einen Softreset nicht reagiert, weswegen der ganze link hardresettet wurde. Danach ging es zwar wieder, aber das passierte zu häufig um auf Dauer gesund zu sein. Daraufhin tauschte ich zuerst das SATA-Kabel durch ein anderes, das hatte aber keinen Einfluß. Dann reduzierte ich den Link auf 1.5 Gbps und hatte zuerst den Eindruck, daß das die Lösung wäre. Als ich aber wieder einen Scrub versuchte, trat nach drei Stunden der erste SATA-Reset auf und nach insgesamt 5 Stunden hängte sich der SATA-Link so derb auf, daß nicht mal der Hardreset des Links einen funktionsfähigen Zustand wiederherstellte und damit auch kein sauberer umount möglich war.

Sobald der SATA-Link etwas gefordert wird - bei 3 Gbps reichte schon das Kopieren von ein paar GB, bei 1.5 Gbps gibt es weniger Ausfälle, aber einen Scrub über die 8 Platten überlebt das auch nicht - steigt die Kombination aus QB-X8US3 und der SIL3132-Karte von Digitus aus. Mit USB2 lief die Kombination mehrere Tage einwandfrei, aber bei dieser Geschwindigkeit bräuchte ich für den Scrub eine ganze Woche. Mit USB3 hatte ich gar kein Glück, was möglicherweise am Chipsatz auf dem Motherboard liegt, das will ich nicht ausschließen.

Inzwischen habe ich mich an den Support von Fantec gewandt, Linux scheint man dort aber nur vom Hörensagen zu kennen, man riet mir, ich solle aktuellere Treiber suchen, "sofern das für Ihr OS möglich ist." Weiterhin klärte man mich auf, daß dieses Problem unter Windows nicht bekannt wäre. Man muß allerdings kein Google-Experte sein, um das Gegenteil herauszufinden. Selbst Anandtech.com stieß bei einem Test dieses Gehäuses auf das Problem (Suchbegriffe: "anandtech mediasonic 8-bay", der erste Treffer ist es. In USA nennt sich die Marke MediaSonic).

Fazit: Bin nun eine Erfahrung reicher, werde in Zukunft einen weiten Bogen um Fantec-Gehäuse machen und ärgere mich nur darüber, daß mir das nicht bereits in der 14-Tage-Rückgabefrist aufgefallen ist, sonst wäre dieses Ding umgehend wieder zurückgegangen.

Nachtrag 01.08.2013

Nachdem das Fantec-Gehäuse nicht stabil laufen wollte, habe ich die Platten in zwei IcyDock MB561US-4SB-1 umgezogen. Beide hängen am gleichen SATA-Controller wie zuvor das Fantec-Gehäuse und der SATA-Link ist wieder auf 3 Gbps. In diesen Gehäusen laufen die 8 Platten seit Wochen absolut stabil, egal mit welcher I/O-Last ich sie bisher traktiert habe. Der vollständige Scrub benötigte einen guten Tag und lief störungsfrei durch. Mechanisch sind diese Gehäuse eine völlig andere Qualität: die Einschübe passen exakt und haben einen praktischen Hebel zum Verriegeln. Unschön an den IcyDock-Gehäusen ist aber, daß die Lüfter ständig laufen, also auch dann wenn sie nichts zum Kühlen haben oder der SATA-Link down ist. Das macht Fantec besser.

Dem Support von Fantec hatte ich das ebenfalls geschildert - da für mich nun offensichtlich war, daß das Problem das Fantec-Gehäuse ist - in der Hoffnung, daß es evtl. doch eine neuere Firmware dafür gäbe. Aber auf diese E-Mail bekam ich nicht einmal mehr eine Antwort. Der deutsche Support von Fantec war einsilbig, eigentlich schon arrogant und dabei noch ohne Fachkenntnisse.

Noch eine Anmerkung zum Fantec-Gehäuse: Die Lüfter sind von außen aufgeschraubt und in der Anleitung wird auch darauf hingewiesen, daß verschmutzte oder defekte ohne Garantieverlust selbst getauscht werden können. Sehr lobenswert, allerdings mit Pferdefuß: die verbauten Lüfter sind 80x80x20, das ist eine seltene Größe. 25mm gibt es viele, 20mm sehr wenige. Und dann nur zwei Adern, da sinkt das Angebot für Endkunden auf praktisch Null. Man muß also basteln und das Kabel vom alten Lüfter an den neuen löten. Das wäre für mich zwar keine Abwertung wert, aber ich wollte es erwähnen, weil es mir auch erst vor kurzem auffiel.

In den Kommentaren hat jemand (vielen Dank Father Jack!) den Hinweis gegeben, daß mit dem Kernel-Parameter "libata.force=noncq" das Fantec-Gehäuse stabil laufen würde. Das habe ich noch nicht ausprobiert.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 21, 2014 2:18 PM CET


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unter Linux nur mit Programmierkenntnissen nutzbar, 24. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Da ich für Linux einen einfachen Raumtemperatur-Sensor gesucht habe, den ich in der Monitoring-Software Munin einbinden wollte, bin ich auf diesen Stick gestoßen. Zu "TEMPer" findet man jede Menge Informationen im Web, daher ging ich davon aus, daß der Zeitaufwand für die Inbetriebnahme gering sein wird. Da habe ich mich leider getäuscht :-)

Der USB-Stick, den ich bekommen habe, meldet sich mit der USB-ID 0c45:7401 mit der Bezeichnung "Microdia". Dieser ist nicht kompatibel zu den TEMPer-Sticks, die sich mit Device::USB::PCSensor::HidTEMPer (Stand April 2013) auslesen lassen, daher funktionieren die Skripte für Munin, die man im Web findet damit nicht.

Auf der Verpackung ist ein Link aufgedruckt, das ZIP-File das man dort runterladen kann enthält zwar tatsächlich auch Source für Linux, aber leider nicht für diesen Stick, sondern ausschließlich für die ältere Version mit einer anderen USB-ID. Die ID im Source zu ändern nutzt nichts, er muß offensichtlich anders angesprochen werden. Im ZIP-File ist noch ein Link zu einer neueren Software, aber die enthält nur Windows-Programme.

Nach diversen Runden Googlen und Ausprobieren bin ich dann wieder hier gelandet und habe in der Rezension von Vienna Calling die Lösung gefunden: github.com/padelt/pcsensor-temper.git. Ohne das geht gar nichts. Das Munin-Modul muß man sich dann zwar selbst basteln, aber das ist zum Glück einfach - sofern man etwas Programmiererfahrung mitbringt.

Dafür, daß der aufgedruckte Link zu falscher Software führt und nicht mal ein kleines Datenblatt dabei liegt, gibt es zwei Sterne Abzug.

Nachtrag: Inzwischen habe ich den Meßwert mit einem guten Haushaltsthermometer verglichen, mein Stick weist einen Versatz von 1.7°C bei Raumtemperatur auf. Die Software im GIT-Repository produziert ab und zu Fehlmessungen: entweder überhaupt keinen Messwert, dafür Exitcode 17, das kann man noch am einfachsten abfangen. Aber manchmal auch Messwert 0°C und Exitcode 0. Für Messungen außerhalb normaler Raumtemperaturen ist dieser Stick daher nicht zu empfehlen und ich bin fast geneigt noch einen Stern abzuziehen.


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