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Rezensionen verfasst von
Ebbi (Jüterbog / Berlin)

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Wieder Geil (Digipak-Edition)
Wieder Geil (Digipak-Edition)
Preis: EUR 16,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder Einzigartig, erwachsen komisch und partytauglich, 22. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: Wieder Geil (Digipak-Edition) (Audio CD)
Das vierte Album der Wahlberliner Kombo We Butter The Bread With Butter hat länger auf sich warten lassen. Das hat sich aber gelohnt. In ihrer eigenen unverwechselbaren Art und Weise mischen sie starke Riffs und Growls aus der Metal-Welt mit elektronischen Synthisounds und stampfenden Beats aus der Welt der elektronischen Musik.

Das ist vielleicht nicht jeder Manns oder Fraus Sache, aber wer offen für solche Experimente ist, der hat mit „Wieder Geil“ auf jeden Fall seinen Spaß. Die Songs machen hungrig auf die nächste Party, auf denen man zu Textzeilen wie „Berlin – hier raved der Bär im Kreisverkehr“, „Selbst in den Ferien, mach ich was mit Medien“ oder „Ich bin Rockstar! Ein Stern ist geboren!“ abfeiern kann.

Dabei sind die vier Jungs offenbar erwachsen worden. Die Texte sind nicht mehr nur alle komisch, sondern lassen zwischen den Zeilen teils auch recht deutlich kritische Gesellschaftsanalyse durchblicken. Hinzu kommt, dass sich auf dem aktuellen Silberling auch erstmals englischsprachige Songs finden lassen, die den anderen Liedern aber in nichts nachstehen.

Alles in Allem bekommt das Album von mir die volle Punktzahl, weil ich die experimentierfreudige Mischung der verschiedenen Musikgenres echt toll und sehr gelungen finde, das ganze Werk auch nach dem x-ten Durchlauf noch Spaß macht, fast die ganze Zeit (kleine Ausnahme die schon fast balladeske Nummer „Thug Life“) die Beine in extatischer Partyerwartung mitzucken und „Wieder geil“ einfach gute Laune und beste Stimmung verbreitet.


Arbeit im kleinsten Zirkel: Gewerkschafterinnen und Gewerkschaften im Widerstand gegen den Nationalsozialismus
Arbeit im kleinsten Zirkel: Gewerkschafterinnen und Gewerkschaften im Widerstand gegen den Nationalsozialismus
von Willy Buschak
  Broschiert
Preis: EUR 39,95

5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Übersichtswerk, auch für den "Laien-Einstieg" geeignet, 12. März 2015
„Arbeit im kleinsten Zirkel“, gibt es dieses Buch nicht schon? Richtig – Buschaks grundlegende Arbeit über Gewerkschaften im Widerstand gegen den Nationalsozialismus erschien bereits 1993 in einer ersten Ausgabe und wurde nun im Essener Klartextverlag neu aufgelegt. Das gesamte Buch wurde textlich gründlich überarbeitet. Wie Willy Buschak in der Einleitung schreibt, nutzte er die, seit der Erstveröffentlichung erschienene Literatur sowie umfangreiche neue, von ihm durchgeführte, Quellenstudien, um Irrtümer der ersten Auflage zu beseitigen und neue Erkenntnisse einfließen zu lassen.

Am guten Aufbau seines Buches hat er nur wenig geändert. Nach wie vor schildert Buschak eingangs – in einer wesentlich erweiterten Darstellung – die Ereignisse, die zur Zerschlagung der deutschen Gewerkschaftsbewegung führten. Dabei ist es besonders interessant zu erfahren, wie die nationalsozialistischen Kräfte bereits weit vor dem letztendlich entscheidenden Schlag am 2. Mai 1933 auf eben dieses Ereignis hinarbeiteten sowie welche Bestrebungen es aus der Arbeiterbewegung gab, sich dem zu Widersetzen. Auch die Diskussionen, die in den Führungsetagen der Gewerkschaften und in ihrem Spitzenverband, dem ADGB, geführt wurden, werden von Buschak recht umfangreich auf- und ausgearbeitet. Zahlreiche Ereignisse vor, während und direkt nach der Besetzung der Gewerkschaftshäuser sowie die verschiedenen bestehenden Konfliktlinien und Positionen werden durch ihn sehr gut nachgezeichnet. Zusammen mit der Erörterung der Frage, warum gegebenenfalls zu erwartende bzw. erhoffte Aktionen wie ein Generalstreik ausblieben, führen dazu, dass sie auch für den Laien verständlich werden und wesentlich mehr Licht in dieses dunkle Kapitel der Gewerkschaftsbewegung, dem Versagen bei der Machtübernahme der Nazis, bringen.

In bewährter Art und Weise unterstreicht Buschak anschließend seine zentrale These, „dass gewerkschaftlicher Widerstand gegen den Nationalsozialismus ‚Arbeit im kleinsten Zirkel‘ […] und von Massenorganisationen im Untergrund“ (S. 17) weit entfernt war. Nacheinander werden von ihm die Widerstandsbemühungen in verschiedenen Bereichen, zunächst der im ADGB vertretenen Gewerkschaften, dargestellt. Am umfangreichsten ist nach wie vor das Kapitel über den von der ITF unterstützten Widerstand der Transportarbeiter, in den er vor allem für Mitteldeutschland viele neue Erkenntnisse einfließen lässt. Auch das anschließende Kapitel bezüglich des Widerstandes der Metallarbeiter wurde – sicherlich insbesondere aufgrund des von Mielke und Heinz herausgegebenen biographischen Sammelbandes – wesentlich erweitert. Es folgen Kapitel mit umfangreicheren Darstellungen zum Widerstand der Bergarbeiter, aus den Reihen der Nahrungsmittelarbeiterinnen und –arbeiter, von Kellnerinnen und Kellnern, aus der Textil- und Bekleidungsbranche, von Mitgliedern des Zentralverbands der Angestellten sowie eine kurze Spurensuche zum Widerstand aus den übrigen, damals dem ADGB angeschlossenen Verbänden.

Besonders für den „nichtwissenschaftlichen“ Leser ist die Art und Weise, in der Buschak die verschiedenen Aktivitäten schildert sehr interessant und abwechslungsreich. Durch die Einbindung zahlreicher persönlicher Erinnerungsberichte und Beschreibungen von Zeitzeugen sowie die Verbindung dieser mit biographischen Inhalten, gelingt es ihm, den Text aufzulockern, ohne jedoch zu weit abzuschweifen und somit eine sehr angenehme Spannung aufzubauen, die den Leser förmlich an das Buch fesselt.

Selbiges trifft auch für die vier abschließenden Kapitel zu. Bevor sich Buschak – in einem abermals wesentlich erweiterten Teil – mit dem kommunistischen Widerstand aus den Reihen der Revolutionären Gewerkschaftsopposition (RGO) und der „Auslandsvertretung der deutschen Gewerkschaften in Komotau“ sowie ihrer Stellung im IGB und den Internationalen Berufssekretariaten beschäftigt, setzt er sich mit der, in der Wissenschaft recht kontrovers beurteilten und von ihm früher als „Phantasma“ betitelten, illegalen Reichsleitung der Gewerkschaften auseinander. Dabei kommt er nach wie vor zu dem Schluss: Die Annahme der Existenz einer illegalen Massenorganisation, die über Kontakte in fast alle Organisationsbereiche verfügt, „verfälscht das Bild gewerkschaftlichen Widerstands.“ (S. 308) Ein Buch über den gewerkschaftlichen Widerstand gegen den Nationalsozialismus wäre nicht vollständig, ohne auf Wilhelm Leuschner und seine Verbindungen zu den Attentätern des „20. Juli“ einzugehen. Auch hier gelingt es Buschak, die illegalen Netzwerke um den ehemaligen hessischen Innenminister und „designierte[n] Nachfolger Theodor Leiparts“ (S. 365), dem Vorsitzenden des ADGB, detailreich nachzuzeichnen und ihre Ziele sowie vor allem auch die Konzeptionen einer zukünftigen „deutschen Gewerkschaft“ verständlich und interessant darzustellen.

Der angenehme, einerseits nicht zu wissenschaftliche, andererseits aber auch Forschungsansprüchen genügende, Schreibstil macht das Buch zu einer für Wissenschaftler und „Otto-Normal-Verbraucher“ gleichermaßen interessanten und lohnenswerten Lektüre. Wer sich bisher nicht mit dem Widerstand von Gewerkschaftern gegen den Nationalsozialismus beschäftigt hat, dem sei Buschaks Buch besonders empfohlen, um einen ersten Eindruck zu bekommen, ohne dabei gleich von den vielen Fakten und Namen erschlagen zu werden. Auch wenn ich nicht in allen Thesen und Schlussfolgerungen mit dem Autor übereinstimme, so besteht der einzige Wehrmutstropfen meines Erachtens darin, dass Buschak zu wenig auf die, nicht im ADGB organisierten Gewerkschaften, wie die Beamten- und Polizeiverbände oder die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer, eingeht. Der Untertitel „Gewerkschaften im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ würde aus meiner Sicht zumindest eine kurze Erwähnung bekannten Widerstandes und/oder der momentanen Forschungslage wünschenswert machen.

Nichtsdestotrotz gelingt es Willy Buschak bestens zur Würdigung der wenig bekannten Widerstandskämpfer aus den Reihen der Gewerkschaften beizutragen und mit seinen abschließenden Worten eine nicht zu unterschätzende Brücke zum Hier und Jetzt zu schlagen: „Für den Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur gilt dasselbe wie für den Kampf gegen Rechtsextremismus heutzutage: Keine Form des Widerstandes ist mehr wert, bedeutender oder höher einzuschätzen, als die andere.“ (S. 403)


We Want Sex
We Want Sex
DVD ~ Sally Hawkins
Preis: EUR 4,49

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gesellschaftskritik auf ganz hohem Niveau, 11. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: We Want Sex (DVD)
Ein echt sehr guter, kurzweiliger Film auf allerhöchstem Niveau, der es bestens versteht, die Eigenschaften eines "Hollywood-Blockbuster" mit den wesentlichen Inhalten einer guten gesellschaftskritischen Dokumentation zu verbinden!

Kurz zum Inhalt: Thematisiert werden am Beispiel der britschen Ford-Produktion die Kämpfe, die die weiblichen Angestellten für die Gleichberechtigung der Geschlechter führten. Weiterhin wird sehr schön das mitunter janusköpfige Verhalten (hauptamtlicher) Gewerkschaftsfunktionäre kritisiert, gleichzeitig aber auch recht plastisch aufgezeigt, dass wirklich viel erreichbar ist, wenn mensch sich zusammenschließt und getreu dem gewerkschaftlichem Solidaritätsprinzip "Gemeinsam statt Einsam" - auch gegen Widerstände aus den "eigenen Reihen" - für eine Sache eintritt!


Scare Force One (Digipak)
Scare Force One (Digipak)
Preis: EUR 16,99

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen „Funny-Horror-Metal“ in Bestform, 11. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Scare Force One (Digipak) (Audio CD)
Ein bombastischer Kirchenchor gleich zu Beginn des Albums lässt ahnen, dass da etwas ganz großes auf uns zukommt. „Scareforce One“ heißt das neue Werk der finnischen Gruselrocker von Lordi, das genau so beginnt und – so viel sei vorweg genommen – diese Erwartung auch halten kann.

Mit starken Riffs und ordentlich rockig, übernimmt der Titelsong nach dem Intro das Regiment und lässt gleich das erste Mal die Füße wie von selbst mitwippen; die eingängige Melodie im Refrain bleibt gleich hängen.

Auch die folgenden Songs rocken ordentlich ab und wissen durch mitreißende Melodien und den kernigen, unverwechselbaren Gesang von Mr. Lordi zu überzeugen. Auch die immer wieder genutzten Keyboardmelodien a la „Gruselschocker aus dem letzten Stephen King Film“ passen bestens und peppen die Lieder so richtig auf. Gut, dass mit „Hell Sent In The Clowns“ ein etwas ruhigerer Song und mit dem wunderschönen Akustikgitarrenzwischenspiel „Amen’s Lament To Ra II“ sowie dem wundervoll gruseligem „Hella’s Kitchen“ zwei weitere „Ausruh-Momente“ eingestreut sind. Die Gefahr vom permanenten Mitwippen und –bangen bleibende Schäden davon zu tragen, wäre sonst sicherlich recht hoch ;o)

Alles in Allem ist „Scareforce One“ ein typisches Lordi-Album mit witzigen Texten, dem gewissen Gruselfaktor und jeder Menge Rock! Volle Punktzahl für ein gelungenes Werk!


Skin and Bones
Skin and Bones
Preis: EUR 15,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bisher bestes Studioalbum, 13. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Skin and Bones (Audio CD)
Richtig knallig startet „Skin and Bones“, das mittlerweile fünfte Studioalbum der deutschen Metalband. Und auch der Rest des Albums hält, was der Opener „Numbers“ verspricht: eine von der Band bisher nicht gekannte Härte, gepaart mit der sanften Stimme von Frontfrau Jessica Thierjung sowie jeder Menge positiver Überraschungen.

So erinnert die wunderbare Ballade „Astray“ an die besten Zeiten von Apocalyptica. „Der Weg“ kann nicht nur dadurch überzeugen, dass die Band in ihrer Heimatsprache singt – Text und Musik passen wunderbar zusammen und das Stück gehört zu meinen absoluten Favoriten auf dem Album. Ebenso überraschend sind die Growls, die sich – passender Weise – bei „Black and White“ zum Klargesang gesellen und so für einen weiteren Höhepunkt auf dem bisher wohl härtesten Lyriel-Album sorgen.

Aber auch die Liebhaber seichter Balladen mit großen Melodien kommen auf ihre Kosten. Neben dem bereits benannten „Astray“, gehören „Dream within a Dream“ und „Days had just begun“ zu den ruhigeren, mit einem Mix aus wunderbaren Streicher-Melodien, knackigen Gitarrenriffs sowie eingängigen -soli aufwartenden, balladesken „Erholmomenten“ die dieses wirklich sehr vielseitige Album zu bieten hat!

Alles in Allem bleibt mir nichts weiter übrig, als mich dem abschließenden Fazit des „Metal Hammer“ anzuschließen: Mit diesem Album sind Lyriel in die nächste Liga des female fronted Metal aufgestiegen und haben einen sehr großen Schritt nach vorn gemacht! Gerne mehr davon!


Megalomania
Megalomania
Preis: EUR 16,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Glamrock at its best!, 6. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Megalomania (Audio CD)
„Megalomania“ – wie kommt eine Band nur auf die Idee ihr Album so zu betiteln? Die Antwort ist so einfach wie nahe liegend: Die Baden-Württemberger von KISSIN‘ DYNAMITE haben sich dem klassischen (Glam-)Rock verschrieben, sich in den vergangenen Jahren in der Szene ein ganz gutes Standing erspielt – und damit auch das Selbstvertrauen, ihr mittlerweile viertes Album mit diesem zunächst abgehoben klingenden Namen betitelt.

Um das Fazit schon Mal vorwegzunehmen: Sie haben bei dieser Titelwahl absolut nicht übertrieben. Das Album knallt ordentlich – und zwar von Beginn an. Bereits der Opener DNA erinnert an wundervollen „Oldschool-Rock“ ohne jedoch verstaubt zu klingen. Auch der nachfolgende „Maniac Ball“ kann überzeugen. Vor allem die typisch (rock-)röhrige Stimme von Frontmann Hannes Braun kommt hier sehr gut zur Geltung. Sehr gut gefallen hat mir hier auch das schöne Gitarrensolo alter Schule. Nachdem auch „VIP in Hell“ noch mal ordentlich Stimmung macht, bekommen die Beine bei der ruhigeren Ballade „4 Fireflies“ eine kleine „Mitwipp-Pause“.
Beim anschließenden „Deadly“ heißt es dann wieder Vollgas, bis die Boxen wackeln – übertrumpft eigentlich nur noch mal durch den knackigen, vielleicht gar härtesten Akkord des Albums zu Beginn von „Legion oft he Legendary“, der auch noch mal stimmlich große Abwechslung bietet.
Einziges Manko, was mir auffällt: Die wunderbar schnulzige Ballade (im positiven Sinne ;) ) „The Final Dance“, die ein Muss für jeden Kuschelrock-Sampler darstellt, hätte sich wesentlich besser als Album-Abschluss gemacht, anstatt an vorletzter Stelle die ganze Energie raus zu nehmen.

Wie bereits eingangs erwähnt ist „Megalomania“ ansonsten ein rundum gelungenes Album geworden, das sich nicht nur für Genre-Fans lohnt. Man merkt der Band einfach an, dass sie seit dem Teenager-Alter zusammenspielen und mit ihren Anfang 20 jetzt bereits auf gut 6 Jahre Bühnenerfahrung blicken kann. Bin schon voller Vorfreude auf die Live-Gigs der kommenden Headliner-Tour – wenn da die Spielfreude, die Energie und der Spaß, wie sie auf dem Album zu hören sind, auch rüber kommen, werden das 100prozentig unvergessliche Konzerte und KISSIN DYNAMITE bleiben weiterhin auf dem Weg, ein paar ganz große zu werden!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 3, 2015 3:30 AM MEST


The Aftermath
The Aftermath
Preis: EUR 21,15

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Powervoller Hörspaß zum Mitwippen und -bangen!, 6. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: The Aftermath (Audio CD)
Wer sind eigentlich „Nightmare“? War mein erster Gedanke, als ich dieses Album Probe gehört habe und es mich echt mitriss. Und dann war ich verdutzt: Die Band gibt es doch glatt schon seit 35 Jahren! Mittlerweile steht das vierzehnte Album der Franzosen auch zu Hause in meinem Regal und läuft hoch und runter. „The Aftermath“ ist echt gut gelungen: ein rundes Album, dass verdammt gut powert und einfach nur Spaß macht.

Die überwiegend schnellen und powervollen Songs dürften ins Power-Metal-Genre fallen – auch wenn sich hier und da leicht thrashige Anleihen finden lassen – die dem ganzen noch mal ein bisschen mehr Pep geben und fetzen. Generell kann das komplette Album durch geile Gitarren, die geniale Stimme von Frontmann Jo Amore und durch den lediglich vereinzelten und dezenten Einsatz von Keyboards fett punkten.

Auch wenn ich mich echt schwer tue, in diesem Album einzelne Titel hervorzuheben - weil es alle verdient haben, will ich zwei Besondere erwähnen: „Invoking Demons“, das durch seinen recht langen, instrumentalen Aufbau (knapp anderthalb Minuten) hervorsticht – und „Ghost In The Mirror“, der mit ordentlich Tempo aus den Boxen knallt und als große Überraschung dann plötzlich sogar mit ein paar kurzen Grouls aufwartet – toller Geist!

Wer nen Vergleich zum Einordnen braucht, wird wohl am ehesten bei Judas Priest und Iced Earth landen – obwohl ich mich echt schwer tun würde ihre – gerade durch die Röhre von Jo Amore – einmalige Musik zu vergleichen.

Also volle und Punkte und Kaufempfehlung für alle, die auf schnellen, kraftvollen und schnörkellosen Metal stehen!


U.D.O. - Steelhammer: Live from Moscow (+ 2 Audio-CDs) [3 DVDs]
U.D.O. - Steelhammer: Live from Moscow (+ 2 Audio-CDs) [3 DVDs]
Wird angeboten von Fulfillment Express
Preis: EUR 28,74

5.0 von 5 Sternen Ein Muss für jeden Fan, 5. Juni 2014
Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis U.D.O. ihr nächstes Live-Album veröffentlichen. Dafür aber einen Mitschnitt aus Moskau zu wählen, zeigt schon, dass man den Fans etwas Besonderes geben wollte – schließlich gibt es nicht allzu viele deutsche Bands, die in Russlands Hauptstadt Hallen füllen. Darüber hinaus galt es die Live-Power der neuen Besetzung unbedingt festzuhalten.

Das Live-Set startet mit dem aktuellen Albumtitel „Steamhammer“ und geht dann einmal quer durch die mittlerweile 27jährige Bandgeschichte des Ex-Accept und Bandleaders Udo Dirkschneider. Das Album kann dabei mit einem sehr guten Sound überzeugen und schafft es gerade zwischen den Songs, dass man sich statt auf der heimischen Couch direkt in der Halle unter den Fans wähnt, da die Live-Atmosphäre dann besonders gut rüber kommt.

Mein Highlight der Doppel-CD ist die mehr mehr als zehnminütige Version von „Mean Machine“. Dank grandioser Gitarren- und Schlagzeugsoli, garniert mit einer sehr geilen Live-Stimmung erzeugen echtes Gänsehautfeeling! Zur Bildgewalt brauche ich wohl nicht mehr viel zu sagen - auch hier gibt es eigentlich fast nichts zu verbessern!

Das Live-Album „Steelhammer – Live from Moscow“ ist daher auf jeden Fall ein Muss für jeden Fan!


Into the Open
Into the Open
Preis: EUR 9,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Solide und wunderbar vielseitig, 4. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Into the Open (Audio CD)
Eine illustre Truppe, die sich da zusammen gefunden hat, um mitten im Wonnemonat Mai ihre Debut-Scheibe zu veröffentlichen: Hagen Grohe (The Joe Perry Project), Marco Wriedt (Axxis), Andrew “The Bullet” Lauer (Paul Gilbert) und Alex Landenburg (Rhapsody). Da war ich schon sehr gespannt, was die Scheibe so bringt. Und – ich bin begeistert. Aus meinen Boxen dröhnte wundervoller Hardrock, teils gar schrulliger Metal, der an die ganz großen Momente von Bon Jovi, Guns’n’Roses und Metallica erinnert, aber dabei ganz eigen und völlig unverstaubt bleibt.

Dem echt starken und rockigen Beginn folgt ein sehr abwechslungsreiches Album, in dem sich (teils auch innerhalb eines Songs, bspw. „Dear Friend“) Akustik- und E-Gitarre die Tür in die Hand geben, Tempo und Härte der angeschlagenen Seiten entsprechend schnell aber immer harmonisch wechseln und auch richtig geile Bass-Solos nicht fehlen (das Beste fand ich in „Don’t Turn Away“).

Wie es sich für ein wirklich solides Rock-Album gehört, darf natürlich auch die obligatorische Ballade nicht fehlen – und „Into The Open“ hat gleich zwei davon zu bieten: Der Titelsong kommt als wunderbare Rockballade daher; „I Will Always Be Right There“ (klingt ja auch schon wundervoll nach „Schmachtfetzen“) als echte Ballade tritt den Beweis an, wie gut die Jungs singen und mit der Akustikgitarre umgehen können.

Alles in Allem gibt es von mir die volle Punktzahl, da „Into The Open“ ein sehr solides Werk ist, dass für echte Rock-Fans ein Muss und für alle anderen Fans der Stromgitarrenmusik auch eine echte Empfehlung darstellt!


The Pagan Manifesto (Ltd.Digipak)
The Pagan Manifesto (Ltd.Digipak)
Preis: EUR 23,55

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dem Titel alle Ehre gemacht!, 19. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: The Pagan Manifesto (Ltd.Digipak) (Audio CD)
Mit „The Pagan Manifesto“ haben die sechs „Elfenkönige“ ihr neues Studio-Album ganz schön selbstbewusst betitelt und damit – zumindest bei mir – die Erwartungen auch ganz schön hoch geschraubt. Mit dem ersten Song, direkt nach dem Intro, gelang es den Italienern aber überraschender Weise schon, diese zu erfüllen. „King Of The Elves“ kommt als geniales 13-Minuten-Opus daher und spiegelt gleich die komplette Bandbreite und Wandelbarkeit des Könnens von Elvenking wieder.

Sowohl stimmlich als auch musikalisch wird auf diesem Album viel probiert – natürlich gehören dazu auch beim nunmehr achten Werk zur unverkennbaren Stimme von Frontmann Damna Chöre (nicht nur) in den Refrains dazu – und finden sich in vielen Songs wieder, ohne jedoch langweilig zu werden oder zu oft Verwendung zu finden. Daneben wird auch erfolgreich mit Duetten (u .a. mit Amanda Sommerville), einem Männerchor (sehr passend in „Moonbeam Stone Circle“) und teils sogar leichten Growls experimentiert.

Im Endeffekt wissen alle Songs echt mitzureißen und zu überzeugen. So kann bspw. „Elvenlegions“ durch energiegeladene, schnelle Passagen, eingestreute Geigenmelodien, das langsamere „The Solitaire“ durch den Einsatz von Akustikgitarren und „Pagan Revolution“ als fantastisch schwungvolle Hymne eines jeden irischen Volksfestes überzeugen!
In der Summe ein echt gelungenes Werk, dass ganz ähnlich endet wie es beginnt: mit einer Spielzeit von knapp 9 Minuten bricht „Witches Gather“ nicht nur was die Songlänge betrifft, aus den üblichen Bahnen. Auch beim Wiederholten Hören macht dieses Album Spaß und steigert die Vorfreude auf die (hoffentlich) baldigen Live-Auftritte.


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