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Katana

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BlackBerry Bold 9900 Smartphone (7,1 cm (2,8 Zoll) Display, Touchscreen, 5,1 Megapixel, QWERTZ) schwarz
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Wird angeboten von Kudos Deals
Preis: EUR 239,00

25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Auch Montagsgeräte brauchen eine Rezension..., 21. März 2012
Ein Handy für den Businesseinsatz, das sollte der BlackBerry sein, aber wie sagte schon eine Kollegin: "Vertraue keinen Handys die nach Früchten benannt sind", leider sollte sie recht behalten.

Aber fangen wir doch einfach mit dem Positiven an:
Das Blackberry macht einen durchweg soliden Eindruck. Die Verarbeitung ist einwandfrei und die Haptik ist super. Das BlackBerry macht gerade so viel Gewicht, dass es gut in der Hand liegt ohne dabei zu schwer zu wirken. Optisch macht das BlackBerry auch einiges her mit den - gebürsteten? - Metallaplikationen und dem brilliantem Display. Etwas Geschmackssache ist optisch sicherlich die Tastatur die einen Großteil des Handys ausmacht. Das wirkt in der heutigen Zeit etwas altbacken, hat aber eben den Vorteil, dass man eine "echte" QWERTZ-Tastatur hat. Die Tastatur war übrigens für mich auch eins der Hautpargumente für das BlackBerry.

Vielen wird aber bei einem Handy neben dem Aussehen und der Haptik sicherlich die dem Handy innewohnende Technik sein. Hier scheint das Blackberry auf ganzer Linie zu punkten: Neben der Pflicht (GSM, GPRS, EDGE, UMTS, HSDPA) beherrscht das Handy auch die Kür (Wifi, Bluetooth und sogar NFC). Besonders NFC (Near Field Communication) ist für die Zukunft eine interessante Sache. Weiterhin spendiert BlackBerry Quadband-Unterstützung, einen GPS-Empfänger und eine 5,1 Megapixelkamera mit Blitz. Ein rundum gelungenes Paket. Im ersten Moment nicht so offensichtlich aber dennoch vorhanden: Ein Neigungssensor. Damit ist eigentlich alles an Bord, was ein modernes Handy benötigt.

Eine für mich sehr wichtige positive Eigenschaft das BlackBerry ist die Möglichkeit Daten und Medien auf das Handy zu spielen ohne auf proprietäre und damit fremdkontrollierte Software zurückzugreifen. Das BlackBerry meldet sich bei Bedarf brav als USB-Speicher am PC an und kann dann bespielt werden. Viele Medien versteht das Handy übrigens so, andere müssten konvertiert werden. Bietet das Blackberry an, funktioniert aber nicht immer, bzw. dauert im besten Fall seine Zeit. Am Besten kurz mit kleineren Dateien testen und dann ggf. konvertieren.

Ansonsten lässt sich sagen, das Blackberry liefert was es verspricht in allen Bereichen (vom GPS bis zu Bluetooth) ohne dabei zu glänzen, aber auch ohne signifkant zu versagen (mit folgenden Einschränkungen).

So viel dann zum Positiven, kommen wir zur anderen Seite der Medaille:
Und da ist er auch schon wieder: Der Akku! Vielfach in den Rezensionen schon erwähnt, komme ich nicht umhin in nochmal zu erwähnen. Rekord mit meinem !neuen! Akku ist eine Laufzeit von zwei Stunden von vollständig geladen zu tot (außer Telefonempfang war in der Zeit alles aus (GPS, Wifi, Bluetooth, etc.), es liefen auch keine unnötige Prozesse/Programme). Berechenbar verhält sich der Akku dabei nicht, mal hält er eben nur zwei Stunden, dann wieder fast einen Tag. Im normalen Betrieb lässt sich mein Handy nicht länger als 8 Stunden ohne Aufladung betreiben. Ich hoffe/warte hier noch auf Austausch des Akkus. Sollte vielleicht positiv erwähnt werden, dass sich der Akku einzeln austauschen lässt.

Neben den Problemen mit dem Akku kommt dann hinzu, dass sich mein BlackBerry nur sehr zaghaft mit - bereits bekannten - Wifi-Netzen verbindet. Also die Netze werden in der Regel schon korrekt erkannt, allerdings scheitert dann der Verbindungsaufbau. Den Grund konnte ich bisher nicht herausfinden. Der Umstand, dass sich das Handy dann plötzlich doch wieder konnektiert macht es nicht einfacher. Insgesamt eher nicht zufriedenstellend.

Ein ähnliches Problem gibt es leider auch mit der normalen Netzverbindung (T-Mobile), dass teils lächerliche Züge annahm (Anruferlisten mit leeren Einträgen z.B.). Das Problem scheint netzspezifisch zu sein und sollte mit einem vor kurzem eingespielten Update behoben werden. Ich kann aber nur berichten, dass sich die Probleme abgeschwächt haben, weg sind sie nicht. Im Vergleich zu meinem vorherigen BlackBerry (Curve 8520) hat sich die Empfangsleistung gefühlt verschlechtert. In den Gesprächen selber ist die Klangqualität allerdings gut und auch das BlackBerry-Headset macht einen guten Eindruck.

Strittiger Punkt, den ich allerdings nicht zur Abwertung herangezogen habe, ist der Touchscreen. Der Display ist schon sehr klein für eine effektive Nutzung des selbigen. Bei Verwendung der Tastatur und großen Fingern - so wie meinen - kommt es sogar vor, dass man unter Umständen unabsichtlich den Screen betätigt. Spätestens wer auf Google Maps dann versucht den eigenen Standort zu orten wird verstehen was ich meine.

Damit wären wir dann auch schon beim vorletzten Punkt: Die Apps.
BlackBerry bietet wie andere Anbieter auch einen eigenen Marktplatz an (BlackBerry App World). Hier finden sich inzwischen einige Apps die durchaus interessant sind, allerdings darf man bei weitem nicht das Angebot der Konkurrenz erwarten. Vorteil: Durchaus nützliche Apps sind kostenlos zu finden, Nachteil: Viele Apps gibt es gar nicht, Verwunderlich: Manche Apps sind so teuer, dass es schlicht lächerlich erscheint.
Neben dem recht kleinen Angebot - nochmal: im Vergleich zur Konkurrenz - darf man dann leider auch nicht viel erwarten. Zum einen merkt man, dass die Apps nicht so gut getestet werden wie auf anderen Plattformen, zum anderen gibt es kaum Applikationen die die Fähigkeiten des Bold 9900 ausreizen. Hier kann das Handy viel mehr! Wirklich schade, dass dies nicht genutzt wird.

Das Letzte: Es mag an meinem Akku liegen, aber ich hatte noch nie ein Handy, welches so häufig abstürzt. Vorzugsweise mitten im Gespräch "stirbt" das Handy und nur ein harter Reboot (ggf. mit Herausnehmen des Akkus) lässt neues Leben entstehen (was wie jeder BlackBerrynutzer bestätigen wird durchaus seine Zeit dauert). Auch verhalten sich Applikationen teils unberechenbar, produzieren also nicht-reproduzierbare Fehler und blockieren das Handy teilweise. Ich gebe vorläufig daran dem Akku die Schuld, habe aber leise Zweifel, dass es das alleine ist.

Zusammenfassung:
Das BlackBerry ist ein technisch ausgereiftes Gerät mit allem fürs Business wichtigen Funktionen. Die vollwertige Tastatur wäre für mich das Hauptargument für das Gerät. Sehr enttäuschend ist, dass es in dieser Preisklasse noch Montagsgerät bzw. -akkus gibt die das Handy nur bedingt nutzbar machen und bei mir entsprechend zu einer Abwertung von zwei Sternen geführt haben.

Sollte ein Auswechseln des Akkus nichts bringen, wäre eine Abwertung auf einen Stern gerechtfertigt, bis dahin finde ich das Handy mit drei Sternen fair bewertet.

Nachtrag vom 17.07.:
Nach vielen Kommentaren und teils interessanten Anregungen zur Besserung kann ich nach ausführlichem Testen folgendes Update geben:
Die Aktualisierung der Firmware und ein Austausch des Akkus haben tatsächlich Besserung gebracht. Reicht dies zu einer besseren Bewertung? Leider nein.
Der Akku hat inzwischen keine "spontanen Entladungen" (von 100% auf 0 in zwei Stunden) mehr, die Akkulaufzeit konnte ich aber bei normaler Nutzung nicht auf über 8 Stunden sichere Verfügbarkeit bringen, für mein Empfinden nicht ausreichend für ein Businesshandy (ich hangel mich im Verlauf des Tages quasi von Lademöglichkeit zu Lademöglichkeit).
Die Stabilität des Systems ist auch besser geworden, Abstürze kommen aber immer noch vor. Wesentlich weniger als vorher, aber noch vorhanden. Im Wesentlichen bleibt die Rezension also gültig, eine Abwertung wie angekündigt sehe ich allerdings abgewendet. 3 Sterne sind demnach für mich gerechtfertigt. In Abhängigkeit von der Firmware und der Möglichkeit diese zu aktualisieren muss allerdings gesagt werden, dass bei älterer - nicht aktualisierbarer Firmware (Firmenpolitik) - die Bewertung unter Umständen eher im Bereich von 1 bis 2 Sternen zu sehen ist.
Kommentar Kommentare (10) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 24, 2012 12:53 AM MEST


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Preis: EUR 18,98

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es ist, was es ist..., 24. Februar 2012
Wenn man sich die Rezensionen zu der bzw. den CDs von Rammstein durchliest, dann stellt man fest, dass Rammstein viele Fans hat und ich glaube viele der aufgeführten Kritikpunkte sind bestimmt durchaus gerechtfertigt. Da andere Rezensionen aber ausführlich auf die Probleme eingehen (von schlechterem Ton als vorher durchs Remastern, bis hin zu Tonschwankungen auf der CD, welche ich nicht feststellen konnte), möchte ich mich hier positiv zu dem Album äussern.

Das Album ist als Best Of Album ausgeschrieben und hat - man möge mir diese Meinung gestatten - auch einige der besten Lieder zu bieten. Bei einer Band wie Rammstein, deren Best Of Album erst nach so langer Zeit veröffentlicht wird, ist dann natürlich immer festzustellen, dass es nur einige der besten Lieder sind. Für Einsteiger eignet es sich aber allemal und Fans werden die anderen besten Lieder schon im Regal stehen haben. Auch schön, die Auswahl wird sehr gut in der Tour aufgegriffen und passt entsprechend gut auch für Späteinsteiger, die durch die Tour vielleicht erst zu Rammstein-Fans geworden sind.

Die Tonqualität auf den CDs war für mich durchweg gut, ich maße mir aber nicht an sie mit alten Aufnahmen verglichen zu haben.

Jetzt noch zu einem Wermutstropfen: Die 2. CD mit den Remixes. Die Remixes sind für mich akzeptabel bis katastrophal. Ich kann mich schwer in jemanden versetzen der Rammstein vorher noch nicht so oft gehört hat, von daher ist es schwierig diese Einstufung generell vorzunehmen, aber für Rammstein-Fans sind die Remixe doch sehr weit von dem weg, was man erwarten würde, hier wäre wirklich mehr gegangen.

Warum dann trotzdem 5 Sterne? Ich denke die CD ist entsprechend beschrieben (Best Of) und ich kann qualitative Mangel nicht wirklich erkennen, was die Remixe betrifft wusste ich, dass ich mich auf ein Experiment einlasse, für mich ist das Experiment (fast komplett) gescheitert, aber das muss nicht jedem so gehen. Hätte ich als Punktabzug gewertet, allerdings kann man in die Remixes ja vorher reinhören, wenn man die CD dann doch kauft, selber Schuld.

Kurz: Für Einsteiger durchaus eine Kaufempfehlung für Fans eher weniger geeignet. Die Remixe sind definitiv kein Muß, für Fans sogar eher kritisch, hier empfiehlt sich dann die Einzel-CD. Wer aber Rammstein unbedingt mal anders hören will, der findet vielleicht auch an den Remixes Spaß. Empfehlung trotzdem: Erst reinhören, dann entscheiden!


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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Top-Produkt (subjektiv gesprochen)..., 24. Februar 2012
Im Wesentlichen kann ich mich bezüglich dieser Creme den anderen Rezensenten anschließen. Ich benutze die Creme inzwischen seit einiger Zeit und bin sehr mit ihr zufrieden. Aber was bedeutet das genau bei einer Creme, wenn man mit ihr zufrieden ist. Im Wesentlichen bezieht sich diese Aussage auf das Hautgefühl. Die Creme lässt sich angenehm auf der Haut verteilen, fühlt sich dort angenehm an und - dies mag man sich einreden - hat das Gefühl, dass die Haut weicher wird und tatsächlich weniger zur Faltenbildung neigt.

Das zum subjektiven Empfinden, jetzt noch ein zwei Worte zum Objektiven. Die Creme verwendet zwei Bestandteile Pro-Tensium und Pro-Retinol VX. Beide sind - dieser Eindruck wird zumindest erweckt - in einer eigenen Kammer untergebracht. Hier tritt auch nach meiner Erfahrung das Problem auf, dass eine Kammer - entsprechend der Benennung müsste es das Pro-Tensium sein - immer zuerst leer ist, bei dem Preis für 30 ml ärgerlich aber zu verschmerzen. Bezüglich der Inhaltsstoffe ist dann noch zu sagen, dass Retinol eine bekannt Verbingung für Faltencremes ist, im Prinzip Vitamin A (bzw. dessen tierische Variante). Vitamin A reizt in hohen Dosen die Haut und macht sie empfindlich für Sonne. In Deutschland sind aber a) nur sehr geringe Dosen erlaubt und b) ist Pro-Retinol - entgegen dem was man annehmen könnte - quasi eine abgeschwächte Variante des Retinol speziell für den Einsatz in Hautcremes; trotzdem mag es sich für empfindliche Hauttypen anbieten die Creme erst abends aufzutragen. Über Pro-Tensium lässt sich leider wenig Information finden, es scheint sich aber um eine Mineral(wirk)stoffverbindung zu handeln, die eine zurückspannende Wirkung haben soll. Beide Stoffe scheinen aber wissenschaftlich gut getestet und weitestgehend unproblematisch zu sein.

Kurz: Objektiv spricht nichts gegen die Creme, subjektiv gibt sie einem ein gutes Hautgefühl und im Abo ist die Creme preislich im akzeptablen Rahmen. Für mich eine Kaufempfehlung.


X-Force - Volume 1: Angels and Demons
X-Force - Volume 1: Angels and Demons
von Christopher Yost
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Worauf X-Men Fans gewartet haben..., 21. Februar 2012
Gut, vielleicht sollte man sagen worauf ältere X-Men Fans gewartet haben. X-Force beschreibt die (vermeintlich) konsequente (Wieder-)einrichtung einer Mutantenspezialeinheit durch Cyclops. Das Besondere: Die X-Force ist nicht an die üblichen ethischen und moralischen Restriktionen der X-Men gebunden. Vielmehr wird die X-Force eingerichtet um Gefahren für die Mutanten mit jedem Mittel zu beseitigen. Das klingt nicht nur nach dem Töten von Gegnern, das sieht auch explizit eben dieses vor. In den Nachwehen von "House of M" und zur Zeit von "Messiah Complex" scheint diese harte Politik seitens Cyclops logisch und konsequent.

Entsprechend der speziellen Aufgabe setzt sich die X-Force auch eher aus den ungezähmteren Vertretern der X-Men zusammen: Allen voran Wolverine als Teamleader, dann Warpath, Wolfsbane und X-23 und später Angel, Elixir und mein Favorit: Domino. Das Comic lebt dann auch nicht nur von der spannenden Story sondern auch von den unterschiedlichen Charakteren und ihren (moralischen) Konflikten in einer für sie neuen Situation. Aber nicht nur das macht X-Force spannend. Die dunkle Atmosphäre die für X-Men eher ungewöhnliche Härte und die sexuellen Spannungen (besonders zwischen Wolverine und Domino) runden das Bild perfekt ab und werden in den genialen Zeichnungen perfekt eingefangen.

Hinweis: Die hier rezensierte X-Force ist nicht die erste Serie im X-Men Universum mit diesem Namen. Ende der 80er / Anfang der 90er gab es schon einmal eine X-Force damals mit Cable als einem der zentralen Charaktere. Auch diese X-Force hatte einen ähnlichen Ansatz wie die hier rezensierte Wiedergeburt aus dem Jahr 2008. Um X-Force - Volume 1: Angels and Demons verstehen zu können ist es allerdings nicht nötig die alte Reihe gelesen zu haben (nicht, dass es schaden würde ;)).

Kurz: Dunkler, blutiger, konfliktbeladener und durchweg spannend, X-Men für erwachsene(re) Leser. Die Zeichnungen fangen diese Stimmung perfekt ein und man neigt dazu das ein oder andere Bild direkt als Poster oder Wandtapete wiederverwenden zu wollen. Wer schon immer einmal X-Men "Unleashed" erleben wollte, ist hier genau richtig.


Deadpool Corps - Volume 1: Pool-Pocalypse
Deadpool Corps - Volume 1: Pool-Pocalypse
von Victor Gischler
  Gebundene Ausgabe

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fünf Freunde mal anders..., 21. Februar 2012
Wer Deadpool kennt und mag wird dieses Buch lieben. Neben Deadpool selbst stoßen Ladydeadpool, Kidpool, Headpool... und nicht zu vergessen der Hund: Dogpool dazu. Diese Truppe soll nun das Universum - oder waren es doch gleich alle Universen - retten. Warum gerade diese Truppe wird sich der geneigte Leser fragen. Gab es da nicht noch zweitklassige Helden wie Captain America, Iron Man, etc. im Marvel-Universum? Nun die Antwort ist so einfach wie logisch, was Deadpool und seine Entourage von den anderen Helden unterscheidet ist - große Überraschung - ihre alternative Art zu denken - andere würden sagen sie sind durch und durch wahnsinnig. Dieser Wahnsinn befähigt unsere Helden in den Augen mächtiger Wesen in die Schlacht zu ziehen und gegen einen noch mächtigeren Gegner erfolgreich zu sein.

Ohne jetzt noch mehr über die Story zu verraten sei gesagt, dass das Comic vom Wahnsinn - à la Deadpool - durchsetzt ist und es einmal mehr schafft durchaus erwachsene Unterhaltung mit ungewöhnlichem und teilweise durchgedrehtem - aber nie langweiligem - Humor zu mischen. Die in Deadpoolcomis häufig anzutreffenden Anspielungen an die Pop(ulär)kultur runden die Sache wie gewohnt ab und geben dem Comic einen einzigartigen Charme. Außerdem weißt Deadpool Corps einige durchaus interessante Wendungen auf.

Hinweis: Deadpool Corps Prelude liefert die Vorgeschichte zu Deadpool Corps. Man kann Deadpool Corps durchaus ohne die Vorgeschichte verstehen, mag sich dann aber über die ein oder andere Anspielung wundern. Ich würde also empfehlen Prelude zuerst zu lesen, aber wie gesagt Pflicht ist es nicht, Deadpool Corps verstehen kann man auch ohne Prelude gelesen zu haben.

Kurz: Deadpool x 5, das fasst es schon zusammen. Wer Deadpool mag wird Deadpool Corps vermutlich lieben. Die in Deadpoolcomics häufig anzutrefenden anderen Helden des Marveluniversum werden allerdings in Deadpool Corps durch Lady Deadpool, Dogpool, Headpool, und Kidpool ersetzt. Die Story ist kurzatmig lebt von verrücktem Humor und teilweise noch verrückterer Action ist aber in sich schlüssig und interessant. Die Zeichnungen können durchweg überzeugen und daher klare Kaufempfehlung von mir.


Morning Glories Volume 1 Tp
Morning Glories Volume 1 Tp
von Nick Spencer
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,17

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Morning What? (Oder Lost meets Manga meets BH90210), 20. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Morning Glories Volume 1 Tp (Taschenbuch)
Ich muss gestehen, dass ich Morning Glories beim ersten Blick vermutlich verschmäht hätte. Das zu freundlich gezeichnete Coverbild und der etwas zu blumige Titel entsprechen nicht unbedingt meinem üblichen Lesematerial. Beim zweiten Blick fällt aber doch einiges Ungewöhnliches auf... "Morning Glories" - gut ich bin kein Muttersprachler - wirkt doch etwas doppeldeutig für ein harmloses Lesevergnügen und auch das Cover ist beim zweiten Blick nicht ganz so unschuldig wie es wirkt.

Kurzer Blick auf den Klappentext schafft Klärung: Bei Morning Glories geht es nicht um die abgebildeten Darsteller und ihre Problemchen mit dem jeweils anderen Geschlecht, es geht vielmehr um ihre Erfahrungen in der Morning Glory Academy. Und spätestens nach den ersten paar Seiten weiß der geneigte Leser, dass diese Erfahrungen alles andere als harmloser Natur sind, vielmehr können Erfahrungen in dieser Academy einen durchaus tödlichen Verlauf nehmen.

Wollte man Morning Glories jetzt beschreiben - ohne zu viel vom Inhalt zu verraten - wird man sich vermutlich eher schwer tun. Ich habe - nach dem Comic befragt - als erstes an Lost denken müssen - und ja, das steht auch auf Wikipedia, der Gedanke kam mir aber bevor ich den Eintrag gelesen hatte. Jedenfalls wird der geneigte Leser In Morning Glories mit interessanten Charakteren konfrontiert, die in der Morning Glory Academy aufgenommen wurden. Schnell stellt sich dabei heraus, dass die Schüler gezielt ausgewählt wurden, nach welchen Kriterien und mit welcher Zielsetzung bleibt aber unklar. Nach diesem Schema werden in durchaus spannenden Episoden immer weitere Fragen aufgeworfen. Diese Fragen machen einen Großteil der Spannung aus und halten den Leser bei der Stange. Im Gegensatz zu Lost legt Morning Glories aber auch ein ordentliches Tempo auf der Handlungsebene vor. Neben den erwähnten Fragen passiert einiges im ersten Band, dass sei hier versichert.

Und nur um das klarzustellen: Das Schema erinnert wirklich stark an Lost, Morning Glories bietet aber weit mehr als ein reiner Lost-Klon zu sein. Seltsame Experimente gepaart mit undurchsichtigen Charakteren und Handlungssträngen bilden einen spannenden und dunklen Mix dem man schnell verfällt. Auch die Bindungen bzw. Spannungen zwischen den Charakteren bieten sehr interessante Unterhaltung. Meine zweite Assoziation beim Lesen war übrigens Manga. Einige der Charaktere und die Art der Handlung(sdarstellung) erinnern an bessere Mangas und verbreiten in Morning Glories einen ganz eigenen Charme.

Kurz: Morning Glories bietet spannende und fast bösartige Unterhaltung außerhalb des Mainstreams. Interessante Charaktere werden vor dem Hintergrund des Schulgeschehens in der Morning Glory Academy in dunkle Machenschaften verstrickt bzw. sind deren Zentrum. Im ersten Band bleiben die Hintergründe dieser Machenschaften weitestgehend undurchsichtig und es werden mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet werden. Diese Fragen gepaart mit einem hohen Tempo auf der Handlungsebene und einer gewissen eigenen Boshaftigkeit machen Morning Glories zu einer klaren Kaufempfehlung.


Tactical Power Defense: Technische und taktische Grundlagen der Selbstverteidigung
Tactical Power Defense: Technische und taktische Grundlagen der Selbstverteidigung
von Ludwig Binder
  Taschenbuch
Preis: EUR 24,90

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hält was es verspricht..., 9. Januar 2012
Mit dem Untertitel "Technische und taktische Grundlagen der Selbstverteidigung" beschreibt das Buch sich eigentlich schon selbst ganz gut. Diesem Anspruch wird das Buch auch weitestgehend gerecht.

Um die 5 Sterne zu verdienen, muss man aber wissen für wen das Buch geeignet ist und für wen eben nicht. Titel und Untertitel weisen - aus meiner Perspektive - schon darauf hin, dass man hier kein Werk vor sich hat, welches den unerfahrenen Interessierten in einfachen Schritten durch die Welt der Selbstverteidigung (SV) führt. Vielmehr sehe ich das Buch als interessanten Werk für interessierte Kampfsportler - jeder Stilrichtung - die sich mit dem Thema SV beschäftigen oder beschäftigen wollen. Auch für andere (Berufs-)gruppen die einen soliden und umfassenden Einstieg in das Thema suchen, ist das Buch sicherlich eine gute Wahl. Allerdings sind die Bildreihen für Leser ohnen (kampf-)sportlichen Hintergrund nur bedingt bzw. nicht nachvollziehbar (dies ist keine Fehler der Autoren, sondern ein generelles Problem). Die taktischen Ausführungen sind - wieder aus meiner Perspektive und mit Betonung auf dem Wort Laien - für den Laien auch nur bedingt nachvollziehbar und erfordern ggf. Sekundärliteratur.

Was bekommt jetzt der interessierte bzw. erfahrene Leser? Mit dem vorliegenden Buch habe ich ein Buch gefunden, dass das Thema Selbstverteidigung sehr umfassend abhandelt. Von rechtlichen Aspekten über Hintergründe zu dem was in SV-Situationen mit einem passiert über Handlungsempfehlungen bis hin zu bebilderten Technikreihen ist alles enthalten. Besonders hervorheben möchte ich auch die Ausführungen zum Thema deutsches Recht und SV, in dieser Ausführlichkeit habe ich das Thema selten in einem Buch behandelt gesehen. Einzig die Struktur des Buches hat mich nicht ganz überzeugen können.

Im Kontext der anderen Rezensionen noch ein paar Kommentare:
Zum Thema Bilder: Die Bilder sind nicht in Farbe, das empfinde ich persönlich aber nicht als Problem - häufig stört die Farbe eher die klare Wahrnehmung von Techniken. Nach meinem Empfinden sind die Bilder ebenfalls nicht zu dunkel. Die Größe der Bilder ist dagegen nur bedingt optimal. Obwohl Vergrößerungen wichtiger Bewegungsteile eingefügt werden, hätte man bei dem Preis mit größeren Bildern oder mehreren Perspektiven vielleicht ein etwas besseres Ergebnis erziehlen können.

Zum Thema Waffen: Waffen werden im Buch weitestegehen, wenn auch nicht ganz konsequent, ausgeklammert. Dies macht Sinn für ein Buch, dass mit "Grundlagen" im Untertitel wirbt. Die gezeigten Beispiele für z.B. Stockabwehr machen im Kontext Sinn und der Verzicht auf die Betrachtung des "Themas Messer" ebenfalls.

Zum Thema Krav Maga: Wer die anderen Rezensionen liest wird sich vielleicht wundern sobald er das Buch in Händen hält. Das Vorwort ist von Ulrich Heckhuis, keiner bekannten Größe des Krav Maga, sondern vielmehr des Goju-Ryu (präziser Yuishinkan Goju-Ryu) Karate-Do in dem er den 7. DAN und den Titel Kyoshi inne hat. Auch die Autoren sind erfahrene Karateka, dies merkt man dem Buch deutlich an. Die Terminologie wird häufig - wenn auch nie unverständlich - aus dem Karate bzw. den Budokünsten abgeleitet. Auch die Techniken die in dem Buch vermittelt werden kenne ich sehr wohl aus dem Karatetraining. Bevor ich falsch verstanden werde, es geht mir nicht um eine Diskussion darüber welche Technik in welche Disziplin gehört. In der SV ist richtig was funktioniert. Das schöne an SV ist, dass sie entsprechend diesem Grundsatz in vielen Kampfkünsten sehr ähnlich ist. Das wiederum bedeutet aber auch, dass sich das Buch sehr gut für Karateka eignet und ich vermute auch für alle anderen Kampfsportler - oder vielleicht besser für Kampfkünstler - und nicht als reines Krava Maga Buch verstanden werden sollte.

Also auf der Habenseite haben wir:
* Umfassendes solides Werk
* Gute, nachvollziehbare und realistische Technikserien
* Gute theoretische Grundlagen sowohl im taktischen als auch rechtlichen Bereich

Auf der anderen Seite:
* Struktur
* Preis

Ich glaube zur Habenseite habe ich schon viel gesagt, diese überwiegt für mich auch. Zur anderen Seite aber noch:
Das Buch enthält sehr, sehr viele gute Informationen. Diesen fehlt aber gefühlt ein wenig der rote Faden (etwa geht die Bildreihe "Einsatz von Alltagsgegenständen" direkt in den theoretischen Teil "Gewalt in Deutschland" über). Hier wären Kapitel und vielleicht sogar Unterkapitel wünschenswert gewesen. Sollte sich jemand fragen: Nein, es gibt keine Kapitel oder Unterkapitel im klassischen Sinne.
Die Seite zum Thema Trefferzonen ist übrigens komplett in Englisch gehalten und in der im Buch vorliegenden Form vermutlich wirklich nur für erfahrene und des Englischen mächtige Leser komplett zu verwerten.
Zum Preis sei gesagt, das Buch ist bestimmt nicht zu teuer, es könnte aber etwas günstiger sein.

Kurz:
Das Buch liefert wofür man bezahlt: Solide Informationen zu technischen und taktischen Grundlagen der Selbstverteidigung. Nach meiner Meinung eignet es sich dabei nur bedingt für Laien, ist dafür aber umso wertvoller für erfahrene Leser. Die fehlende Struktur und der Preis haben mich überlegen lassen einen Stern abzuziehen, der exzellente - wenn auch teilweise schwer zu lesende - Teil zum deutschen Recht hat mich aber überzeugt dies nicht zu tun.


Vampire Nation
Vampire Nation
DVD ~ Nick Damici
Preis: EUR 9,66

10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eigentlich..., 2. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Vampire Nation (DVD)
bin ich geneigt dem Film noch einen Stern mehr zu geben, habe mich aber dann doch dagegen entschieden. Vampire Nation (oder Stake Land) stimmt mich in so weit positiv, als dass er Vampire ins Feld führt die weit - weit - weg von den Edward Cullens der jüngeren Vergagenheit angesiedelt sind. Aber fangen wir von vorne an.

Vampire Nation übernimmt das typische Endzeitszenario von Zombiefilmen in dem die Menschheit im Großen und Ganzen ausgelöscht ist und nur ein paar wenige - vermeintlich - Glückliche überlebt haben. Wir begleiten in dem Film einen jungen Mann (Martin) der unter den Fittichen eines erfahrenen Vampirjägers (Mister) durch eben diese postapokalyptische Welt zieht. In dieser apokalyptischen Welt sind aber - wie sich schnell herausstellt - nicht die Vampire das eigentliche Problem, sondern religiöse Fanatiker (allen voran die Bruderschaft) die es den Überlebenden noch schwerer machen am Leben zu bleiben. Die große Hoffnung für unsere Protatgonisten in diesem Szenario: New Eden eine letzte Zuflucht die es zu erreichen gilt.

Was klingen mag wie ein Horrorfilm mit leidlich bekanntem Plot stellt sich bei näherem Hinsehen als durchaus ambitionierter Film heraus. Für meinen Geschmack vielleicht etwas zu ambitioniert. Letztlich ging Vampire Nation für mich deshalb nicht auf, weil er sich nicht entscheiden konnte ob er Horrorfilm oder gesellschaftskritischer postapokalyptischer Erlebnisfilm sein will.

Auf der Habenseite:
* Die Schauspieler liefern eine solide Leistung, die bei Filmen dieser Kategorie nicht häufig zu finden ist
* Die Story weist erfrischende Ideen auf
* Die Vampire wirken - zumindest teilweise - endlich wieder bedrohlich

Auf der anderen Seite:
* Die Vampire benehmen sich nicht wie Vampire, vielmehr wie Zombies (also weitestgehend hirntod, einziger Unterschied sie trinken Blut)
* Die Gesellschaftskritik ist dauerpräsent und zu plakativ
* Letzteres führt auch zu - nach meiner Meinung - einigen Längen im Film

Kurz:
Vampire Nation ist ein durchaus solider Film in einem postapokalyptischen Szenario. Endlich dürfen wir wieder Vampire sehen, die a) keine Vegetarier sind und b) mehr auf Blut aus sind als sich um ihre Frisur zu kümmern. Leider sind die Vampire in dem Film auch ziemlich dumm - das haben sie dann wieder mit manchem Filmvampir der jüngeren Vergangenheit gemeinsam - was sie für mich nicht sehr bedrohlich erscheinen lässt. Alles in allem ein solider Film, der vom mir 4 Sterne bekommen hätte, wenn die Vampire etwas cleverer und damit bedrohlicher gewesen wären.


Fables Vol. 1: Legends in Exile
Fables Vol. 1: Legends in Exile
von Bill Willingham
  Comic

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Märchenhaft..., 16. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Fables Vol. 1: Legends in Exile (Comic)
Klingt vielleicht nach einem etwas überzogenen Titel, spiegelt aber sehr gut die Inhalte dieses Comics wieder. Letztlich geht es in der Geschichte um Märchen oder eben Fabelwesen die aus ihrem Reich vertrieben wurden und nun ein Leben unter normalen Menschen führen müssen.
Dies gilt zumindest für die Fabelwesen die unter Menschen nicht so direkt auffallen. Andere Fabelwesen (die drei kleinen Schweinchen etwa) müssen mit einem etwas anderen Leben vorlieb nehmen, aber ich möchte hier nicht zu viel verraten.

Zum Comic selbst, im ersten Band der Reihe geht es um einen misteriösen Mordfall an Rosenrot. Mit einem bösen Wolf als Ermittler wartet die Story mit allerlei Überraschungen und interessanten Seitenhieben und Anspielungen auf. Also für die Story - eigentlich eine klassische Detektivgeschichte - eine klares Lob. Das Lob bezieht sich dabei sowohl auf die teils bizarren Charaktere, als auch die Wendungen und die Erzähldichte. Wem Detektivgeschichten nicht so zusagen, dem sei gesagt es geht in den Folgebänden anders weiter.

Zum Zeichenstil ist zu sagen, dass er auf manchen Leser durchaus etwas angestaubt wirken könnte. Die Coverzeichnung spiegelt den Stil aber ganz gut wieder, von daher weiß man worauf man sich einlässt. Persönlich habe ich mich schnell an den Stil gewöhnt. Wie in anderer Rezension schon erwähnt, wünscht man sich aber manchmal etwas mehr Details.

Worauf hingewiesen werden sollte, die Märchenfiguren im Englischen sind teilweise - aus deutscher Perspektive - doppelt belegt (Snow White) oder vielleicht auch gar nicht so bekannt (es tauchen nicht nur Grimms Klassiker auf). Das macht aus meiner Perspektive das Lesen - gerade im Original - noch einmal interessanter. Gleichzeitig kann bzw. muss man sich an mancher Stelle entscheiden ob man lieber weiterlesen möchte oder doch erst nachforschen auf welches Märchen sich bestimmte Anspielungen beziehen. Meine Erfahrung: Nachforschen lohnt sich häufig, hier lernt man - aus einem Comic - womöglich noch was und einige Anspielungen und Seitenhiebe sind in ihrer Subtilität wirklich genial.

Kurz: Mit diesem Comic hält man eine Geschichte für Erwachsene darüber in Händen was passieren würde, wenn Fabelwesen aus ihrem Reich vertrieben und in unserer Welt leben müssten. Das Beste daran, es ist nur der Anfang der Geschichte(n).


Lego - Star Wars: Die Padawan Bedrohung
Lego - Star Wars: Die Padawan Bedrohung
Preis: EUR 6,99

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein kurzer Spaß... aber Spaß (nicht nur für Kids), 13. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Lego - Star Wars: Die Padawan Bedrohung (DVD)
Ich hatte zugegeben erst einmal einige Zweifel mir diese DVD zuzulegen. Das Coverdesign konnte mich nicht wirklich überzeugen und schien mir auf den ersten Blick auf ein billiges Machwerk mit der Zielgruppe Kindern hinzuweisen. Nachdem ich den Trailer gesehen hatte und in Anbetracht des relativ geringen Preises habe ich mir die DVD dann doch zugelegt und ich muss sagen, ich bin nicht enttäuscht.

Das Hauptabenteuer ist ein einziger Spaß für Kids und Erwachsene (die sich im Ansatz für die Thematik interessieren).

Für Kids: Der Hauptfilm bietet einiges an Action und Spaß für diese Zielgruppe. Bei dem Setting im Lego Universum stellt sich die Frage nach der Eignung für die Kids (Thema Gewaltdarstellung) nur bedingt. Figuren werden teilweise schon arg malträtiert, lassen sich davon aber überhaupt nicht irritieren und werden auch gerne wieder zusammengesetzt. Der ganze Film ist dabei in einem Tempo gedreht, dass man mein in einem Star Tours Simulator zu sitzen. Ähnlich wie bei Star Tours wäre damit auch nur zu bemängeln: Gerade wenn es anfängt Spaß zu machen, ist es auch schon wieder vorbei (nach etwa 21 Minuten im Fall des Films)

Für Erwachsene: Der Film ist sicherlich nicht das typische Abendprogramm für Erwachsene, zum Mitschauen - und in Anbetracht der Kürze des Films vielleicht auch zum alleine Schauen - aber sehr wohl auch für Erwachsene geeignet. Im Wesentlichen ist dieser Umstand aus meiner Perspektive zwei Faktoren zu verdanken, zum einen nimmt sich der Film nicht so Ernst (ich möchte hier nichts verraten, aber es sind ein paar Szenen drin, die man sicherlich nicht in einem "normalen" Star Wars Film finden wird), zum anderen sind sehr viele Anspielungen in dem Film versteckt die auch Erwachsenen (Star Wars Fans) Freude machen werden.

Bei all dem Lob jetzt noch ein wenig Kritik:
Die Zusatzfilmchen konnten mich nicht oder nur bedingt überzeugen. Teilweise lag dies am Inhalt, teilweise an der Qualität.
Das Preisleistungsverhältnis geht eigentlich nur gut auf, wenn man die Zusatzfilmchen berücksichtigt, von daher ist die DVD nicht als billig zu bezeichnen.
Für nicht Star Wars Fans vermutlich nur beding Spaß, Star Wars Fans hingegen seien gewarnt: Der Film hält sich an keine Regeln und man sollte sich nicht auf eine Geschichte im Star Wars Universum einstellen sondern mehr auf eine Star Tours Experience im Lego Universum durch (gefühlt) alle Star Wars Epochen und Lokationen.

Kurz: Ich habe schon bessere Star Wars Lego Filmchen von Werbefirmen gesehen, aber enttäuscht war ich von dem Film nicht: Er ist kurz und spaßig.


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