Profil für Bernd Brienen > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Bernd Brienen
Top-Rezensenten Rang: 3.110.617
Hilfreiche Bewertungen: 133

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Bernd Brienen "b_link" (Bonn)
(REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2
pixel
Kensington Orbit Optical Trackball Maus, USB-Anschluss
Kensington Orbit Optical Trackball Maus, USB-Anschluss
Wird angeboten von Base
Preis: EUR 19,99

15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was soll eine Maus können?, 26. Februar 2008
Der Kensington Orbit Optical Trackball trifft voll meine Erwartungen. Natürlich, wer eine moderne Maus mit all den zusätzlichen Tasten gewohnt ist, dem wird was fehlen. Ich bin fasziniert von der präzisen Curser-Steuerung. Mit ein wenig Übung lässt sich das Internet sehr gut bedienen. Füt mich ist es kein Umstand, um den Bildschirminhalt zu scrollen, auf den Scroll-Balken zu gehen, die linke Maustaste gedrückt zu halten und dann mit dem Trackball zu scrollen. Auch hier ist die Steuerung sehr präzise. Wieviel Maus braucht der Mensch? Wenn man sich einmal mit dem Trackball angefreundet hat, navigiert man schneller und präziser durch ein Dokument, als mit herkömmlichen Mäusen. Sie brauchen kein Mauspad. Die Verschmutzung hält sich sehr in Grenzen, weil nichts über Oberflächen geschleift wird. Mir reichen die zwei Tasten und ein Trackball. Ich bin positiv überrascht, wie sicher und schnell man mit einem Trackball navigieren kann. Für mich völlig ausreichend, halt ein Basis-Modell, unkompliziert und ohne unnötogen Schnikschnak.


One Tree Hill - Die komplette erste Staffel [6 DVDs]
One Tree Hill - Die komplette erste Staffel [6 DVDs]
DVD ~ James Lafferty
Wird angeboten von nesho
Preis: EUR 29,95

15 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Teenager-Drama. Durchschnittsware mit gelegemtlichen Momenten, 15. Dezember 2007
Als ich die Pilot-Folge gesehen habe, dachte ich mir, was ist da so besonders. Aber im Laufe der nächsten Folgen mausert sie sich doch etwas. Wenn man beachtet, für welchen Sender die Serie produziert wurde, nämlich Warner Brothers, der auf Familie ausgerichtet ist, dann ist die Serie, so wie sie ist, gut gelungen. Der Vater, der negative Pol in dieser Serie, ist etwas notorisch einseitig, nur um der Serie Fahrt zu verleihen. Die Serie ist nett fotografiert und erzählt seine Geschichte durchaus ansehbar. Die Serie hat aber immer wieder einmal einzigartige Momente, aber diese liegen dann in Details, wenn mal keine Worte, sondern Bilder sprechen. Man kann der Serie vieles vorwerfen, aber sie hat nach etwas Anfangsschwierigleiten durchaus Atmosphere und frische, unverbrauchte Schauspieler. Es gibt wesentlich langweiligere Serien. Aber ein Glanzlicht im Sinne von Originalität und Tiefsinn ist sie nicht. Sie will manchmal einfach zu freundlich sein und die meisten Probleme sind in einer Folge gelöst.
Die Charakteren entwickeln sich. Diese Serie hat ihren Reiz und läst einen verweilen, wie ein Buch, das einfach nur nett zu lesen ist. Egal wie oft man die Geschichte ähnlich woanders schonmal gelesen hat, eben wegen diese einmaligen Momente, die einfach traumhaft sind, wird das Buch wert doch gelesen zu werden. Diese Serie ist nette Unterhaltung, nicht weniger aber auch nicht sehr viel mehr.


What Came Before He Shot Her (Inspector Lynley Mysteries 14)
What Came Before He Shot Her (Inspector Lynley Mysteries 14)
von Elizabeth George
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,85

25 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieser Roman wird George-Fans spalten, 18. November 2006
Dieses neue Buch von Elizabeth George wird die Fans spalten. Es ist gerade das nicht, was Fans an den Romanen von E. George so lieben. Als Familien-Drama ist das Buch spitze. Der Titel verrät ja schon, dass es kein gewöhnlicher Krimi ist. "What Came Before He Shot her", der Titel, besagt ganz genau was hier beschrieben wird: Die Gründe warum Joel Campbell, fast 13 jahre alt, gerade da war, wo man ihn am Ende von "With No One as Witness" gefunden hat. Das Buch geht ins Detail und erklärt genau, warum es so kommen musste. Das Buch bedrückt in seiner Ehrlichkeit. Es ist gut recherschiert und sehr gut geschrieben, wie man es von E. George gewohnt ist, spannend, detailierte Charakterstudien und berührend. Aber der eigentliche Mord ist halt das Ziel und nicht der Anfang. Das Buch ist so brutal wie North Kensington halt ist. Das Buch, so wie es jetzt ist, funktioniert nur, wenn jetzt noch ein Buch folgen würde, worin der Mord der hier am Ende steht, mit Linley und Havers untersucht würde. Dann wäre dieses Familien-Drama das i-Tüpfelchen, obwohl das Buch auch so alleine stehen könnte. Es bleiben am Ende noch wichtige Frage offen, die der Krimi-Leser gerne beantwortete hätte. Für die Familien-Tragödie tut es am Ende nichts zur Sache ob diese Frage beantwortet wird, es ist rund und gut dramaturgisiert. Aber ich würde wohl sehr falsch liegen, wenn der nächste Romn nicht dieses Thema noch einmal aufgreift, um es als Fortsetzung von diesem hier genial zu vollenden. Helen Linley hätte es verdient...


Ein Zuhause am Ende der Welt: Roman
Ein Zuhause am Ende der Welt: Roman
von Michael Cunningham
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,00

13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine ungewöhnliche Dreiecksbeziehung, 6. September 2004
Dieses Buch habe ich bereits in Englisch gelesen. Ich wurde auf dieses Buch aufmerksam, weil dieses Buch verfilmt wurde und der Film in den USA bereits angelaufen ist.
Im englischen Original heißt der Titel "A home at the end of the world", übersetzt etwa "Eine Heimat am Ende der Welt". Dieser Titel ist treffender als der deutsche, weil das Buch nur ganz am Rande auf Woodstock eingeht. Hier geht es um Beziehungen: Jonathans Beziehung zu seinen Eltern, Bobby und Claire; Bobbys Beziehung zu Jonathan, dessen Eltern und Claire; Claires Beziehung zu Jonathan und Bobby. Jonathan ist in Bobby verliebt. Claire mag Jonathan's Geist und nutzt die Zeit den unerfahrenen Bobby zu formen.
Jeder der Charakter ist ein Individuum auf der Suche nach Glück und Heimat. Jeder der dreien hat seine eigene Ziele und Vorstellungen, wie ein glückliches Leben für ihn/ihr aussehen könnte. Und alle drei glauben, sie brauchen einander in irgendeiner Form, um glücklich zu werden.
Die Geschichte wird abwechselnd aus dem Blickwinkel von Jonathan, Bobby, Claire und Jonathans Mutter erzählt. Die Stimmen der vier Erzähler hören sich im Buch ziemlich gleich an. Doch es entwickelt sich eine sehr interessante Liebesgeschichte mit drei Menschen an, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Ich habe in einer Filmkritik gelesen, dass die Geschichte etwas weit hergeholt sei. Das mag für die Filmversion stimmen, aber das Buch geht soweit ins Detail der Charakteren, dass ich mir so eine Dreiecksbeziehung durchaus vorstellen könnte.


Jede Menge Ärger
Jede Menge Ärger
DVD ~ Tim Allen
Wird angeboten von Eliware
Preis: EUR 22,99

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lesen Sie auch das Buch!, 23. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Jede Menge Ärger (DVD)
Dieser Film gehört zu der Kategorie "gelungene" Buchverfilmungen. Aber wir sollten uns hier nichts vormachen: Das Buch ist um Längen besser. Das Buch hat jemand geschrieben, der in Deutschland nur wenigen bekannt ist: Dave Barry, Homorkolummnist des Miami Herald. Der Mann hat eine einzigartige Art, Dinge zu beschreiben, dass man vor Lachen auf dem Boden liegt. Es liegt an der Qualität und Originalität des Buches, dass genügend Material übrig bleibt, dass daraus noch immer ein guter Film wird. Obwohl das Buch sehr gut umgesetzt wird, kann es einem aber nicht vermitteln, wie geschickt komisch Dave Barry die Situationen erklärt. Es ist zwar alles da, was man aus dem Buch auf die Leinwand bringen kann, aber an die geniale Komik des Buches kommt der Film doch nicht heran.


The Laments: A Novel
The Laments: A Novel
von George Hagen
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,23

5.0 von 5 Sternen Familie mit Fernweh, 18. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: The Laments: A Novel (Gebundene Ausgabe)
Die Laments sind immer unterwegs. Es hält sie nie wirklich lange an einem Ort. Schon bei der Geburt des ältesten Sohnes sind die Laments nicht mehr im heimatlichen Südafrika, sondern in Rodesien (heute Zambia).
George Hagens Roman erinnert mich ein wenig an Annie Flaggs "Grüne Tomaten". Hagens Geschichte umspannt fast 20 Jahre im Leben der Laments. Es werden alle wichtigen Wendepunkte im Leben der Laments erzählt, vornehmlich aus der Sicht von Mutter Julia und dem ältesten Sohn Will. Vater Howards Perpektive wird wie die der Zwillinge Julius und Markus knapper geschildert. Gelegentlich wechselt die Sichtweise zu Nebenfiguren, wenn sie wichtige Entwicklungen begleiten oder besser Ausleuchten können. Jedes Land, in das die Laments ziehen, wird liebevoll aber auch sehr kritisch charakterisiert. Immer wenn es zu langweilig oder zu gefährlich wird, sucht sich Vater Howard in einem neuen Land Arbeit und somit auch wieder einen Neuanfang für die Familie. Was mit dem Älterwerden der Kinder auch zu Spannungen führt, besonders, wenn es der Familie finanziell schlechter geht, als zuvor. Die Figuren sind lebendig und der Autor verliert sich nicht in sinnlosen kleinen Details des Alltags, sondern die Charakter entwickeln sich allmählich, so wie die Kinder über die Jahre heranwachsen und die Herausforderungen in den neuen Umgebungen es verlangen. Jede Figur hat sein Eigenleben, mit viel Wortwitz und gut beobachteten Eigenheiten und Gesten.
Mich beindruckt der Erzählstil, der sich flüssig liest und kein Wort zu viel enthält. Der Roman ist in sich schlüssig und liebevoll erzählt. Das Buch hat das Zeug zum Kult-Buch.
Es ist ein Stück gute Unterhaltung, wenn Sie Familiendramen mögen und sie in die Höhen und Tiefen der Laments eintauchen wollen.
Das Buch ist ein Muss, wenn ihnen Annie Flaggs "Grüne Tomaten" gefallen hat.


The Rule of Four
The Rule of Four
von Ian Caldwell
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,02

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen College Drama über ein altes Buch, 14. Juni 2004
Rezension bezieht sich auf: The Rule of Four (Gebundene Ausgabe)
The Rule of Four wird in vielen Rezensionen mit Dan Browns "DaVinci Code" verglichen. Das einzige was diese beiden Bücher verbindet ist, dass in beiden gerätselt wird. Doch die Bücher sind grundlegend verschieden. The Rule of Four ist kein Thriller. Von der ersten Seite ist klar, dass The Rule of Four ganz anders gelagert ist, als Dan Browns "DaVinci Code" und somit dieser Vergleich von vorne herein unsinnig ist.
Hypnerotomachia Poliphili, ein im Mittelalter in Italien geschriebenes und gedrucktes Buch, liegt im Zentrum von The Rule of Four. Die Liebe zu dieses Buch, der Ehrgeiz das Rätsel um dieses Buch zu lösen, der Ruhm den man bekommt, wenn man alle Rätsel des Buchs gelöst hat oder gar den Sinn des Machwerks erklären kann führt zu Liebeskummer, Ruhm, Raub und Mord. Das Buch webt sich um zwei befreundete College-Studenten und deren Umfeld. Toms Vater hat versucht Sinn oder Unsinn der Hypnerotomachia Poliphili zu ergründen, Toms Zimmerkammerad Paul ist durch ein Buch, das Toms Vater geschrieben hat, in den Bann der Hypnerotomachia Poliphili geraten und bringt Tom wieder in Kontakt zu dem rätselhaften Buch. The Rule of Four erzählt aus Toms Sicht was um Ostern in deren letzten Jahr in Princeton abspielte, wenn Paul noch Stunden hat, sein Thesenpapier zur Hypnerotomachia Poliphili seinem Proffessor als Abschlussarbeit vorzulegen. Der Leser selber braucht von Hypnerotomachia Poliphili nichts zu wissen, um sich an dem Buch zu erfreuen. Es ist eine Coming of Age Geschichte die wie ein Krimi wirkt und durch das Rätsel der Hypnerotomachia Poliphili zusammengehalten wird.
Dieses Buch wird mögen, der Dramen mag und sich in die verschiedenen Charakteren hinein versetzen möchte. Es taugt nicht für Menschen, die einen Police Procedural suchen oder einen klassischen Who Done It erwarten. Es geht um Liebe, Macht und die Verführbarkeit von Menschen, die sich einer Leidenschaft verschrieben haben. Der Mord ist hier als Kathalysator für die Geschichte nur Nebensache.


The Homeward Bounders
The Homeward Bounders
von Diana Wynne Jones
  Taschenbuch

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastische Reise durch die Welten, 3. November 2003
Rezension bezieht sich auf: The Homeward Bounders (Taschenbuch)
Sie spielen gerne an ihrem Computer Spiele, in der Art von "die Siedler von Carthan"? Dieses Buch lehnt sich stark an diese Strategiespiele an. Die Hauptfigur mischt sich ungewollt in das Spiel von Dämonen ein und wird als "Homeward Bounder" an die äußersten Grenzen des Spiels verbannt. Er darf das Spiel erst wieder verlassen, wenn er wieder in seine Heimatwelt angekommen ist. Seitdem wandert er von Spielwelt zu Spielwelt, die für ihn real sind. Und immer wieder muss er die Spielregeln der neuen Welten erlernen, wie man sich kleidet, die Sprache und Gepflogenheiten... Manche Welt ist wie ein Paradies, andere sind furchteinflößend oder gar tödlich. Homeward Bounders wechseln die Welten unfreiwillig in unterschiedlichen Zeitinterwallen. Und es gibt unzählige von ihnen. Die Hauptfigur nimmt den Kampf gegen die Dämonen auf, versuchtdie Spielregeln zu erlernen und mit Hilfe von anderen Homward Bounders wieder nach Hause zurück zu kehren.


A Place of Hiding (George, Elizabeth)
A Place of Hiding (George, Elizabeth)
von Elizabeth George
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 20,15

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Diesmal wieder ein richtiger Krimi von Elizabeth George, 18. August 2003
Ich habe das Buch genossen. Wie immer setzt dich Mrs George ein Thema, diesmal geht es um Geschwister. Überall tauchen Verbindungen zu Geschwister auf, bis in die letzte Nebenrolle. Und diesmal scheint alles auf eine Insel begrenzt. Viele werden enttäuscht werden, weil Barbs Havers nicht auftaucht und Linley praktisch nur zur Informationsbeschaffung gebraucht wird. Das ganze Buch baut auf Simon und Deborah auf. Der Mörder bleibt bis zum Schluss ein Rätsel. Das Finale hat sich gewaschen. Seit langem hat Mrs. George wieder einen richtigen Krimi vorgelegt, wie sie ihn in ihren ersten Büchern geschrieben hat. Und wieder hat sie eine nette Ansammlung von Figuren erschaffen, die man teilweise wirklich bedauern muss. Für Krimi-Fans ist dieses Buch seit langem wieder ein Krimi, wie es sich für einen Bestseller gehört.
Das Buch lässt am Ende keine Frage offen. Mir ist nur eine Schlussfolgerung bei einem Interview Simons nicht ganz klar geworden, die aber im Gesamtbild vernachlässigt werden kann, weil sie für die Täterfindung irrelevant ist. Man fragt sich halt, ob ein 15 oder 16jähriges Mädchen mit Beton und Muscheln Miniatur-Nachbildungen der Wirklichkeit herstellt. Aber es ist halt nur eine Nebensächlichkeit die mit ein bisschen Nachdenken des Lesers schon möglich ist, die Schlussfolgerung kommt halt nur so intuitiv. Mir hat das Buch gefallen und werde es jedem Empfehlen.


Der kleine Freund: Roman
Der kleine Freund: Roman
von Donna Tartt
  Gebundene Ausgabe

28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein ausführliches Familiendrama, 20. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Der kleine Freund: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich habe das Buch bereits in Englisch gelesen. Donna Tartts neues Buch hat mit ihrem ersten Buch "Die Geheime Geschichte" nichts gemeinsam. Wenn man die ersten Kapitel liest, könnte man glauben, das Buch sei ein Krimi, wie sie z.B. Elizabeth George schreibt. Ob wohl der Mord am 9jährigen Robin Aufhänger und Motor des Buches ist, kommt es doch eher einem ausführlichen Familiendrama gleich. Robins jüngere Schwester setzt es sich im Buch zum Ziel, den Mörder ihres geliebeten und im wahrsten Sinne vergötterten Bruders aufzuklären. Sobald sie sich sicher ist, den Mörder gefunden zu haben, plant sie einen Racheakt. Harriet ist zu diesem Zeitpunkt 12 Jahre alt und der Mord liegt bereits fast ebenso lange zurück. Die Familie hat den Todesfall verdrängt. Das Buch zeichnet jede einzelne Figur genau nach, selbst Randfiguren sind so liebenswert beschrieben, dass man manchmal schmunzeln muss, wie genau Donna Tartt das Leben in den amerikanischen Südstaaten beschreibt. Die schwarze Haushaltshilfe fehlt ebensoweinig wie eine ganze Reihe von Tanten und einer Mutter mit psychischen Problemen. Das Buch entwickelt seine Geschichte sehr langsam und sehr detailiert. Vieles Wichtige findet sich dann schließlich eben in diesen Details, man muss das Buch aufmerksam lesen, um nicht zu verpassen, wie geschickt die Geschichte aufgebaut ist.
Mir hat das Buch gut gefallen.


Seite: 1 | 2