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Beiträge von Holger Petersen
Top-Rezensenten Rang: 64.472
Hilfreiche Bewertungen: 103
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Rezensionen verfasst von Holger Petersen (Wolmirstedt, Sachsen-Anhalt)
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5.0 von 5 Sternen
Orgineller Blickfang, 19. Januar 2013
Die Wetterstation ist nicht nur ein interessanter Blickfang, sondern funktioniert sogar zuverlässig, schlechtes Wetter lässt die Wassersäule sichtbar steigen. Nostalgie pur...
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5.0 von 5 Sternen
Top!, 19. Januar 2013
Bislang hatte ich keine Probleme mit dem Gerät. Das Installieren erwies sich als einfach, meine Festplatte wurde erkannt. Angenehm, dass auch das Kabel zum Lieferumfang gehört.
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Freelancer
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| Wird angeboten von MEDIMOPS |
| Preis: EUR 30,99 |
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5.0 von 5 Sternen
Die Freiheit im Weltraum, 19. Januar 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Computerspiele sind nicht jedermann Sache, ein Freund höhnte einmal, dass er sich zu schade dafür ist, den vorgeschriebenen Wegen irgendwelcher Programmieren zu folgen. Das eigentlich schon ziemlich bejahrte Spiel "Freelancer" vermeidet diesen Eindruck. Natürlich gibt es eine lineare Spielhandlung, doch lässt das Spiel zwischen den "vorgeschriebenen" Missionen erstaunliche Freiräume, der Spiele kann ganze Galaxien erkunden und sein "Geld" nach eigenem Gutdünken verdienen. Diese "Freiräume" machen einen Gutteil des Spaßes aus, ich kann dieses Weltraumabenteuer nur empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Neil Young in Höchstform, 19. Januar 2013
Für jeden Fan ein unbedingtes Muss! Nach einigen gewöhnungsbedürftigen Experimenten kehrt der Altmeister zur singenden Gitarre zurück, einige Stücke gehören sicherlich zu den besten, was er seinen Fans geschenkt hat.
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Ersatzminen, rot, 5 Stück
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| Wird angeboten von Bürodiscount - Online - Der Conipa Markenshop - Ihr Fachhandel im Internet |
| Preis: EUR 9,51 |
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2.0 von 5 Sternen
Enttäuschend, 19. Januar 2013
Ich nutze gern die Minen, doch die gelieferten Produkte wiesen erstaunlich schlechte Schreibeigenschaften auf, die ich von denen, die ich bislang im Schreibwarengeschäft erworben hatte, nicht gewohnt war.
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5.0 von 5 Sternen
Das ist ja einfach..., 19. Januar 2013
Ich habe schon verschiedene Varianten von Korkenziehern ausprobiert, teilweise mit recht mäßigem Erfolg, doch dieses Produkt hat bislang problemlos seinen Dienst getan. Zu empfehlen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Mit deftiger Handlung auf den Spuren traditionellen Erzählens, 26. September 2006
In China besitzt der Roman eine lange Tradition und findet schon im beginnenden 17. Jahrhundert mit dem „Djin Ping Meh“ einen Höhepunkt. Chinesische Romane sind Sittengemälde und feiern die Lebenslust. Die französische Schriftstellerin Ysabelle Lacamp versucht in ihrem Roman an die alte Fabulierkunst anzuknüpfen, herausgekommen ist ein unterhaltender, an Wendungen reicher und auch drastische Szenen nicht scheuender Roman, denn auch in der bildhafter Beschreibung von Erotik und Kriegsgemetzel folgt die Autorin den alten chinesischen Autoren. Die Handlung ist im China des 10. Jahrhunderts angesiedelt, eine Vielzahl unabhängige Königreiche ringen um die Macht, Bürgerkrieg und Bandenunwesen bestimmen das Leben. Im Mittelpunkt des wichtigsten Handlungsstrangs steht Shu-Mei, des mächtigen chinesischen Fürsten Tsaos Tochter. Sie langweilt sich im engen Käfig der Frauengemächer, lediglich mit junge Yi-Shou, dem Ziehsohn ihres Vaters, verbindet sie eine schwärmerische, naiv-unschuldige Liebe. Ihr Leben gerät aus den Fugen, als ihr Vater mit einer Ladung kostbarer Perlen heimkehrt, welche für den König gedacht sind, Kostbarkeiten, welche das Interesse von Long-Jian, dem Drachen aus Shandong, erwecken, einem Räuber, der sich in einer Robin-Hood-Rolle sieht. Sein Anschlag misslingt, weil Tsao vorsichtig ist, doch ein anderer Überfall gelingt, die Räuber entführen die unvorsichtige Shu-Mei und sofort fordert Long-Jian die Perlen als Lösegeld. Tsao geht darauf ein, doch dann verselbständigen sich die Ereignisse, die Gefährten von Long-Jian werden von Gier übermannt, sie entmachten ihren Hauptmann, metzeln Tsaos Leute nieder, eigenen sich die Perlen an und vergewaltigen Shu-Mei brutal. Anschließend überlassen die Räuber Long-Jian und Shu-Mei einer grausamen Todesfalle, doch mit Hilfe weniger Getreuer entkommen beide. Auf der Flucht vor den Räubern und den Leuten des Fürsten Tsao und der Suche nach Rache kommen die beiden einander näher, beide werden ein Liebespaar. Natürlich endet die Liebesgeschichte unglücklich, Long-Jian springt auf der Flucht in eine Schlucht und Shu-Mei kehrt mit gebrochenem Herzen nach Hause zurück. Man spürt beim Lesen den Spaß, den die Autorin bei der Erfindung und Beschreibung der Szenerie besessen hat und es gehört zu dieser Art des Erzählens, dass nicht nur die Grenze zur Trivialität gestreift wird, sondern auch ab und an die Farbe etwas dick aufgetragen wird – dass es in einem Mönchskloster beispielsweise zu homosexuellen Aktivitäten kommt, ist vielleicht nachvollziehbar, genüsslich zu beschreiben, wie sich Mönche hintereinander aufreihen, um zu einem gemeinsamen Lustschrei zu gelangen, sprengt doch den Rahmen. Was in Erinnerung bleibt, ist die starke Frauenfigur Shu-Mei, deren naives Aufbegehren und ihr kindliches Schwärmen plötzlich einer furchtbaren Realität ausgesetzt werden, an der sie aber nicht zerbricht und sogar echte Liebe findet.
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11 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Die Dekadenz der Moderne, 17. September 2006
Der junge norwegische Autor Matias Faldbakken wird von den Kritikern häufig als anarchische Antwort auf die doch eher als konservativ empfundene Gesellschaftskritik eines Michel Houellebecq gelobt und tatsächlich gehen Faldbakkens Helden in ihrem Protest zumeist einen Schritt weiter als jene des Franzosen, sie verweigern sich konsequenter, ohne allerdings alternative Lebensentwürfe zu besitzen. Allerdings ist die sich in den Büchern spiegelnde Weltsicht der beiden Schriftsteller sehr ähnlich, unsere moderne westliche Welt taumelt in hilfloser Dekadenz einer ungewissen Zukunft entgegen, den Menschen sind die Ideale und Ziele abhanden gekommen, der Egoismus als Lebensprinzip erzeugt Einsamkeit und lässt vor allem wehrlos gegen Gewalt werden, Gewalt, welche von Randschichten ausgeht, vor allem den sozial ins Abseits gedrängten Schichten der Immigranten und Ausländer. Faldbakkens Roman führt in die sogenannte alternative Szene, welche sich bemüht, dich der scheinbar allmächtigen Konsumwelt zu entziehen, ohne dies wirklich zu vermögen. Der junge Ich-Erzähler Rebel ist Vertreter einer Generation, welche Verweigerung zu stilisieren versucht und sich als Handlanger des Hehlers Fatty durchschlägt, dieser wiederum macht ein Geschäft daraus, gefälschte Markenartikel in der Szene zu verkaufen, wobei die Fälschung mittels einfallsreich veränderten Logos verdeutlicht wird. Für Rebel ist diese Geschäftemacherei Verrat, doch lange Zeit lässt er sich lustlos durchs Leben treiben. Erst als er über eine Freundin sogenannte Problemkids kennen lernt, welche fast alle aus Immigrantenfamilien stammen, entdeckt er Gewalt als Mittel der Verweigerung, die dreizehnjährige Thong wird seine Freundin und aufgrund ihrer Minderjährigkeit Ausdruck der Verachtung von Normen. Ausgerechnet in Adolf Hitlers Werk „Mein Kampf“ findet er faszinierende Passagen der Kulturverachtung, mit wenigen Veränderungen ließen sich radikale Bezüge zur Gegenwart herstellen. Gemeinsam mit der Immigrantengang überfällt er eine von Fattys Verkaufsevents und zieht sich die Feindschaft des Alternativenbosses zu. Glücklicherweise lernt Rebel wenig später Macht kennen, ein sogenannter Kreativer, der sich in die Dienst der Wirtschaftswelt gestellt hat und dabei sowohl die Geschäftswelt als auch den Underground verachtet. Bewusst kleidet er sich im Stile des Kultfilms „Taxi Driver“ und ist immer am Puls der Zeit. Als er beauftragt wird, sich einen großen Konzern vor der Anklage der Judenfeindlichkeit zu retten, stößt er bei seinen Recherchen auf Rebel und seine umgeschriebenen Hitlerreden. Beide finden sich sympathisch und beschließen, mit einer ausgeklügelten Strategie sowohl Machts Auftrag als auch Rebels Problem mit Fatty zu lösen. Gleichsam als Besiegelung des Paktes nimmt Macht die zwölfjährige (!!) Schwester zu Freundin und beide haben keine Hemmungen, die Zwölfjährige vor laufender Internetkamera zu vögeln... Ähnlich wie Houellebecq sprengt Faldbakken die Grenzen des literarischen Geschmacks, aber die Welt, die er beschreibt, hat sich längst über traditionelle Werte und Normen erhoben, so dass der Roman dem Leser letztlich sehr unbehaglich entlässt.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Von der Schwierigkeit glücklich zu sein, 15. September 2006
Das moderne London, die Kunststudentin Nana verliebt sich in den Schauspieler Moshe. Das scheint eine einfache und gleichzeitig komplizierte Situation, der junge englische Schriftsteller entwickelt daraus einen spannenden Spaziergang durch die menschliche Psyche, der nicht selten auf Situationen von Verfolgungen um sozialistischen Regime der Vergangenheit ausgeweitet wird, die „kleinen“ Erfahrungen der Protagonisten im Liebesreigen lassen sich bis hin zu lebensbedrohlichen Situationen „vergrößern“. Es lässt sich leicht erahnen, der Roman wird durch seinen Erzähler geprägt, der sich in einem steten Dialog mit seinen Lesern befindet, er ist es, der das Verhalten seiner Figuren interpretiert und in neue Zusammenhänge setzt. Wahrscheinlich liegt gerade darin der Reiz dieses Romans, der als Erstling des Autors für Aufsehen gesorgt hat. Die Helden sind sehr sympathisch, gehen rücksichtsvoll miteinander um, sehen sich aber mit Problemen konfrontiert, welche sie belasten, die aber keineswegs existenzbedrohend sind, worauf der Erzähler verweist, indem er anekdotenhaft bedrohliche Situationen beschreibt, in denen Menschen unter ungünstigeren Lebensumständen sich bewähren mussten. Moshe und Nana bauen eine Beziehung auf, die dadurch bedroht scheint, das Nana fürchtet, Moshe sexuell nicht zufrieden stellen zu können, da es ihr an Erfahrung und Leidenschaft fehle. Als Nana in einer schwachen Stunde eine kurze Bettaffäre mit ihrer hübschen Freundin Anjali hat, kommt ihr die Idee menage a trois, durch welche sie Buße tun konnte ihrer Untreue wegen und gleichzeitig Moshe vor sexueller Frustration bewahrt, die dieser übrigens, wie der Leser längst weiß, gar nicht empfindet. Ein Mann und zwei Frauen, die ihrerseits auch lesbischen Spielereien nicht abgeneigt sind, der Autor nimmt sich viel Zeit, hinter die Kulissen dieser durchaus nicht alltäglichen Konstellation zu blicken. Die drei Beteiligten geben sich redlich Mühe, doch letztlich sind sie alle unzufrieden und unglücklich, bis Nana eine Entscheidung trifft... Eine zweifellos lesenswerter Roman über die Klippen des Beziehungsdschungels.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Ausbruch aus der Langeweile, 15. September 2006
Ich-Erzähler Jacob ist ein von Phobien geplagter Langweiler, der mit Anfang Zwanzig noch bei seinen Eltern wohnt, viel liest und sich vor allem ausmalt, welche Katastrophen ihn ereilen könnten. Alle Bemühungen seiner kleinbürgerlichen Eltern, ihn zu einem in ihren Augen normalen Leben zu veranlassen, fruchten wenig, nur weil Jacob ein braver Sohn ist, bemüht er sich mit allerlei Tricks, wenigstens den Schein zu wahren, auch wenn dies heißt, vor dem Nachhausekommen mit Bier zu gurgeln, um einen Zug durch die Kneipen vorzuspielen. Alles ändert sich, als er an einem College in Kalifornien eine Assistentenstelle antritt. Anfangs findet er Entspannung in Pornokinos, doch dann zieht ihn die Gemeinschaft der kleinen Gruppe Assistenten, die zusammen in einer geräumigen Villa wohnen, zunehmend in ihren Bann. Mittelpunkt der kleinen Gruppe ist der Vietnamveteran Bill Rhodes, ein gutaussehnender Junge, der seine Unangepasstheit pflegt und eigentlich nie das tut, was erwartet wird. Jacob, der aufgrund seines Lerneifers den anderen hilft, durch die Prüfungen zu kommen, wird von Bill regelrecht aufgeweckt, erst zeigt er ihm, dass mit Risikobereitschaft unter anderem beim Wetten auf der Pferderennbahn Gewinn zu machen ist, dann zocken sie in Kneipen die Anwesenden beim Billardspielen ab und schließlich beginnen sie gemeinsam Supermärkte zu überfallen und bewusst mit der Polizei Katz und Maus zu spielen. Die Wandlung von Jacob wird auch durch seine Beziehung zu Celia deutlich, die unglücklich mit Les verheiratet ist, beides Mitglieder der Gemeinschaft. Ihr Unglücklichsein auch über ihr behindertes, ohne ärztliche Versorgung nicht lebensfähiges Kind versucht Celia mit Alkohol und verschiedenen Männerbekanntschaften zu betäuben, bis sie in Jacob einen Halt findet. Am Ende muss Jacob begreifen, dass Bill sein Vietnamtrauma nie überwunden hat und bedenkenlos tötet, wenn er es für richtig hält, so dass sein Tod am Ende einer wilden Verfolgungsjagd mit der Polizei wohl eine Erlösung ist. Zugegeben, vieles in diesem Roman wirkt übertrieben und konstruiert, dennoch bietet er vor allem durch seinen kauzigen Ich-Erzähler kurzweilige Unterhaltung, vor allem weil die „Botschaft“ des Beschriebenen auf mehr oder minder geheime Sehnsüchte zielt – man braucht nur den richtigen Leuten zu begegnen und das Leben gewinnt ungeahnte Farben.
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