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Rezensionen verfasst von
Markus Söllner "senilm"
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Control
Control
Preis: EUR 14,75

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Barefeet in the symphony of misery, 15. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Control (Audio CD)
An alle Freunde melancholischer Gitarrenklänge, von Sadcore, Indiepop und erzählerisch poetischem Songwritertum - diese Scheibe ist eine Offenbarung!
David Bazan hat ein Gespür für Melancholische Stimmlagen und perfekt dazu passende Instrumentierung, ein nicht immer einfaches Werk, welches den Hörer manchesmal viel Geduld abverlangt, welche danach aber mit großartigen Harmonien und Melodien wieder wettgemacht wird!
Das harmonische, hinterfragende "Options" begeistert mit seinem melancholischen Gesang, "Rapture" hingegen entwickelt sich zu einem unausweichlichen, eindringlichen emotionsfesselnden Titel.
Pure Aggression und fragende Depression in "Penetration" weichen sehnsüchtiger, hoffnungsvoller, harmonischer Klänge bei "Indian Summer", die Melancholie ist auch bei "Progress" vertreten, welches zunächst mit seinen Homerecording Effekten fordert. "Magazine" hingegen lässt die Instrumente leben - genauso wie Bazan`s Stimme - ein hervorragender harmonischer Titel mit christlicher Message.
"Rehearsal" und "Second best" verstören - nervenzerfetzende Gitarrenklänge, wummernde Bässe und ein fordernder Gesangseinsatz lassen hier keine Emotion aus.
Die Rückkehr zur Harmonie und Melodie stellt "Priests and Paramedics" her und bei "Rejoice" gelangen wir fast zum totalen Stillstand - und zum poetischen Höhepunkt - in stiller Ohnmacht!


About A Boy oder der Tag der toten Ente (About A Boy)
About A Boy oder der Tag der toten Ente (About A Boy)
Wird angeboten von hifi-max
Preis: EUR 6,94

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ente tot..., 10. September 2002
Badly Drawn Boy hält es nicht mit den großen Filmkomponisten, wie etwa Hans Zimmer.
Nein - er "versoundet" den Film auf seine eigene Art und Weise mit seiner grandiosen Melodie- und Harmonieverliebtheit und vor allem seiner Liebe zu akustischen Instrumenten.
Großartig auch sein Songwriting welches er bei "Something to talk about" wieder grandios erhören lässt!
Zwischen all den wunderschönen Gitarrenmelodieperlen finden sich viele kurze, stimmige Interludes und auch ein etwas verwirrender, da gar beatlastiger Titel.
Wer sich schon bei "Exit Stage Right" wohlfühlt, wird auch kaum beim emotionsstarken "A Peak you can reach" und beim melodieverliebten Mitsinger "Something to talk about" enttäuscht sein.
Auch "Dead Duck" und "Above you, below me" trüben die Melodieverliebtheit des Albums kein bisschen - bei letzterem Titel kommt gar etwas der Humor zum Vorschein.
"I love N.Y.E." garantiert instrumentales Wohlgefallen, "Silent Sigh" gehts poppiger und eingängiger an.
"Wet Wet Wet" und "River Sea Ocean" verschiffen uns dann weiter auf den LoFi-Pop Ozean mit seinen harmonischen Melodien -
während wir mit "S.P.A.T." einen kurzen Zwischenstopp im partyvergeilten Atlantis machen.
Doch schon Rachels Flat weist wieder harmonischere Klänge auf - "Walking out of stride" schenkt schon wenig später dem Begriff "Harmonie" in der Musik eine neue Bedeutung.
"File me away" kommt da schon etwas schräger und extraordinärer mit Elektronik daher - doch "A minor incident" lässt die stromunterstüzten Instrumente ganz zu Hause und verlässt sich auf Akustikgitarre, Mundharmonika, Raucherstimme und Lagerfeuer.
Schrammelig, bluesig - wirr durcheinander der "Delta ( Little Boy Blues)" und auch der letzte Titel "Donna and Blitzen" sorgt eher für Unverständnis, einen solch schön instrumentierten Song so zu verschenken.


This Time Next Year
This Time Next Year
Preis: EUR 17,97

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alles und doch nichts..., 2. September 2002
Rezension bezieht sich auf: This Time Next Year (Audio CD)
Ein durch und durch durchschnittliches Album, mit einigen lichten Momenten!
Der Stilmix mit eindeutiger Punkmarschrichtung tut dem Album nicht unbedingt immer gut - aber dennoch ist es auch eben dieser der dem Album seine besten Momente verleiht.
Das Powerintro "I hope you die soon" stimmt uns punkorientiert ein, doch schon "10 seconds too late" kann mit der ersten Überraschung in Form von kurz einsetzenden melodischen Gitarren aufwarten.
"This time next year" stimmt dann allgemein fröhlich, dank gitarrenunterstützter Eingängigkeit, doch schon "Once in a row" kann sich nicht so recht in seinem Stilmix entscheiden.
Während "Self-destruct" vor allem gesanglich und mit melodischen Gitarrenriffs zu gefallen weis, knallt man uns mit "Deal with it" ein unbarmherziges Punkstück vor die Ohren und auch "Single white female" reitet auf diesem schnellen Zugpferd weiter.
Wütend, ungestüm auch "Pinky Swear", das vom grandiosen "How can you even face me" abgelöst wird, welches mit seinem zweistimmigen Emo-Gesang Power pur vermittelt.
"Me and you vs them", kann man getrost in die Punkschublade stecken, während "Another friend" mit melodischerem Tempo und gefälligem Gesang überzeugt und auch den letzten Titel "It's Monday and raining" kann man versöhnlich lauschen, die hier gebotenen ruhigeren Gitarrenklänge lassen das Album angenehm ausklingen!
Ein Reinhören auf alle Fälle wert, ob mehr sollte jeder für sich entscheiden !
Ich vergebe ganz knapp ergatterte vier Sterne...!


Maladroit
Maladroit
Preis: EUR 5,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gigolo`s keep on fishin`on an island in the sun !, 22. Juli 2002
Rezension bezieht sich auf: Maladroit (Audio CD)
Gitarrenverliebtes - rockiges Album von Weezer!
Hier wurden die Zutaten der drei Vorgänger nun vollends zusammengemischt und heraus kam ein hybrider durchaus eingängiger, überzeugender Eintopf - der aber nicht ganz so bekömmlich ist wie das melodieverliebte "Blue-Album Weezer", das experimentiell intensive "Pinkerton" oder das eher rockigere, melodische "Green Album".
Dennoch bietet auch dieses Album wieder bestes in Weezer - Manier, das beginnt schon beim melodischen Refrain von "American Gigolo", setzt sich im Gute-Laune-Rocker "Dope Nose" fort und findet im hervorragenden Mix aus melodischer Stimme und rockenden Gitarrenklängen bei "Keep fishin`" bereits nach dem dritten Song einen ersten Höhepunkt.
"Take Control" und "Death and Destruction" können mit ihrer teils brachialen Instrumentalgewalt überzeugen, die hier mal richtig die rockende Seite der Jungs zur Schau stellt - doch leider fehlt eben da der Ansatz beim Gesang, der in den Hintergrund gedrängt wird.
Das, dank eine Dauerriffs, sehr intensive "Slob" darf dann als erster wahrer Albumhöhepunkt bezeichnet werden und schnell wähnt man sich im Himmel - direkt neben dem Debütalbum Weezers wieder, während das groovend rockende "Burndt Jamb" mit seinem leicht schrägen, überdrehten Gesang überzeugt.
Zwei Minuten harte Rockklänge von "Space Rock" können uns nicht erschüttern, "Slave" verwöhnt die Ohren danach wieder mit melodischem Rock!
"Fall together" lässt mit seinem schnarrenden Gitarren, der lässigen Melodie und vor allem, dem intensiven Gesang von Cuomo aufhorchen - "Possibilites" hingegen versetzt uns vollends in die Punkecke - hier wird temporeich an den Instrumenten gezerrt, gerüttelt und gedroschen. Ruhiger hingegen ist "Love Explosion" welches sich in der Weezertypischen Melodie zu rockigen Klängen festfährt, während "December" vollends auf harmonische, extrem eingängige Refrains setzt und sich ansonsten mit "Island in the sun" in Sachen melodischer Gitarrenakkord messen kann, letzterer führt dieses Album dann mit guter Laune zu Ende.


The Life
The Life
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 14,99

3.0 von 5 Sternen Schmusesänger & R`n`B, 17. Juli 2002
Rezension bezieht sich auf: The Life (Audio CD)
Ein R&B geschwängertes Album eines Mannes mit einer hervorragenden Soulstimme, die er leider aber hauptsächlich dazu benutzt um sich als den perfekten Liebhaber darzustellen und auf allzu klischeehafte Art und Weise seine weibliche Hörerschaft zu beglücken.
Das beginnt schon im arg selbstverliebten "Why not me", setzt sich im zerpflückten "There it is" fort, nur um im schwülen "Two Way" das R&B Feeling zu steigern, welches dann im grandiosen "Differences" seinen Höhepunkt erreicht. "So fine" lenkt dann kurzzeitig mit temporeichem, spielfreudigen R&B ab, nur um in "Tribute to a woman" vollends in die Gefühlsduselei zu verfallen, die auch in das stimmverliebte "Why did you go" Einzug findet, welches danach in das experimentierfreudige Cover "How deep is your love" übergeht.
Das etwas lahme "That`s how i get down" tut glücklich daran, Ludacris als Gast zu haben, temporeicher ist da schon "Show after the Show", welches aber von den sexistischen Sex-Fantasien in "Role Play" und der gefühlsgetränkten Melancholie von "Open arms" und dem choral entgleisenden "Superhuman" schnell wieder aufs R&B-Nivea zurückgeholt wird. Am Ende gibts Gegensätze pur, das schleppende Melancholiegeschwängerte "Two reasons why i cry" gegen das lebenslustige, partytaugliche "Just because".
Für alle Frauen, die sich gerne stimmlich verwöhnen lassen und sich romantisch verführen lassen wollen - dabei aber auch klischeefest sein müssen, das ideale Werk ... ansonsten... "Differences" sollte man unbedingt mal hören, ist eines der wenigen begeisternden R&B Werke der letzten Zeit, der Markt ist auch übervoll !


Jealous Ones Still Envy (JOSE)
Jealous Ones Still Envy (JOSE)
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 6,49

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Erotische dicke Männer und Teilzeit-Gangster !, 17. Juli 2002
Rezension bezieht sich auf: Jealous Ones Still Envy (JOSE) (Audio CD)
Ein durchschnittliches HipHop Album eines gekonnten Selbstdarstellers, der allerdings tlw. wirklich zu sehr von sich selbst überzeugt zu sein scheint.
Auch die massige Gastrapperanwesenheit deutet darauf hin, das hier wieder arg auf Kommerz produziert wurde, aber wieso auch nicht.
Das kurze Intro kann kaum auf das aggressive "J.O.S.E." einstimmen, welches vom jazzigen Selbstdarstellerwerk "King of N.Y." abgelöst wird, "Opposites Attract" hat dagegen etwas uptempo Partylaune zu bieten.
"Definition of a don" und "My lifestyle" gehören eher zu den basslastigeren Titeln, die wiederum von Fat Joe`s arroganter Art geprägt sind, "We thuggin" kann gemeinsam mit R.Kelly kurz für Partystimmung sorgen, während es bei "Fight Club" dann wild plärrend zur Sache geht. Das melodische "What`s Luv" profitiert von Ashanti`s Refrainstimme und nicht von den Aufreisserphantasien von Joe.
Das beiläufige "He`s not real" kann nicht wirklich gefallen, das gutgestimmte "Get the hell on with that" dagegen mit seiner motivierten Art und dem kurzen Ludacris Einsatz schon. Auch "It`s OK" geht mit seiner Latinobasis in die Hüften und mit dem experimentiellen Anteil ins Ohr... selbst Fat Joe überzeugt.
"Murder Rap" und "Wildlife" sind klischeebehaftete, beiläufige Füllwerke die nicht sein müssen, während das sympathische "Still Real" mit seinen lockeren Beats und Fat Joe`s Geschichte dagegen ins Ohr geht.
Der abschliessende Remix von "We thuggin" hat dann wieder massenweise Gastrapper zu bieten, die allesamt ein passables Bild abgeben zum partygeschwängerten Sound.
Muss nicht sein... kann aber *g*!
Für alle HipHop-Fans ein reinhören mal wert...
dennoch ein rein durchschnittliches Album !


Lifelines
Lifelines
Preis: EUR 7,00

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Do you really want more ?, 17. Juli 2002
Rezension bezieht sich auf: Lifelines (Audio CD)
Ein weiteres nettes Pop-Album der Skandinavier, die sich diesmal gar abwechslungsreich den elektronischen Tönen hingeben und sich auch mal stark wieder in Richtung Euro-Dance verirren, nur leider sind das die eher schwächeren Momente des Albums, das ansonsten mit einigen gutgelungenen Balladen und dem Gesang von Morten Harket Eingängiges zu bieten hat.
Das mitreissende "Lifelines" mit seinem tollen Refrain kann bereits von Beginn an überzeugen, während das missglückte "You wanted more", auch an Morten Harket zweifeln lässt.
"Forever not yours" überzeugt zwar mit seinem A-ha typischen Sound, nur leider kommt der Refrain etwas zu langatmig daher, das eingängige "There`s a reason for it" kann mit all seiner Melodie nur begeistern, während das akustische "Time and again" vor allem mit Morten Harket`s stimmigen Einsatz gefällt.
Das Dance-Pop lastige "Did anyone approach you" bringt dann die Albumatmosphäre etwas durcheinander, während "Afternoon High" mit melodischen, temporeichen Klängen für Wohlgefallen sorgt und "Oranges on Appletrees" dann vollends auf die Disco-Pop-Schiene einfährt, welches nicht unbedingt gefällt.
Das balladige "A little bit" und das melodisch poppige "less than pure" sind durchschnittlichere Klänge, "Turn the lights down" glänzt danach aber mit einem hervorragenden Mann/Frau Duett, während "Cannot hide" mit seiner elektronischen Instrumentierung für Verwirrung sorgt, welche das pianobetonte "White Canvas" wieder schlichten kann. Zum Abschluss sorgen die perfekt instrumentierten Balladenartigen "Dragonfly" und "Solace" für Stimmung !


Blazing Arrow
Blazing Arrow
Preis: EUR 16,63

16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Make you feel that way !, 17. Juli 2002
Rezension bezieht sich auf: Blazing Arrow (Audio CD)
Dieses Album ist wiederum eines der sehr wenigen das diese fünf Sterne Bewertung noch locker übertrifft.
Ein Meisterwerk der HipHop Zunft, das sowohl mit eingängigen Beats, abwechslungsreichen Klängen und hervorragenden Texten glänzt !
Die Produktion wurde von DJ Hi-Tek auf routinierte Weise mit enormen Jazzeinfluss und experimentieller Ader erledigt.
Den Rest übernehmen T.J. und seine Gäste, allen voran Saul Williams der in "Release" wieder seine Klasse aufzeigt. Gäste wie Gil Scott Heron oder auch Zack de La Rocha beweisen die ausgesuchte Qualität der Gastmusiker.
Um es kurz zu sagen... ein perfektes HipHop - Album das aber wohl trotzdem nie in den Charts auftauchen wird, was vielleicht auch besser so ist!
Ein Geheimtipp !
Das Intro "Bow and Fire" leitet jazzig und soulig ein und bei "Blazing Arrow" wird sofort auf T.J.`s einmaligen Wordflow hingewiesen. "Sky is falling" gefällt mit seiner experimentiell, klangtechnisch eindrucksvollen Weise, "First in Flight" glänzt mit seinem Soulstar Gil Scott Heron der routiniert den Refrain zum besten gibt, während ansonsten temporeiche Klänge für Stimmung sorgen. Auch "Greenlight Now Begin" glänzt stimmlich zu loungemässig lockeren Relaxklängen, patytaugliche Klänge mit bestem Textwerken gibts bei "4000 Miles", das schleppende Pianobestückte "Nowhere fast" gefällt mit seinem Zusammenspiel zwischen soften Frauenrefrain und T.J.`s Raps.
Das aggressive "Paragraph President" mit seinen hochkarätigen Gästen ist Sozialkritik pur welches am Ende etwas experimentiell lockerer wird, ganz anders hingegen das engelsgleiche "It's going down".
Das erzählerische, geniale "make you feel that way" glänzt mit seiner lockeren sympathischen Art, heulerische Gitarren findet man bei "Brainwashers" wieder, welches ansonsten etwas mit Verstörtheit glänzt. Noch experimentiell verstörter wirds bei "Chemical Chalisthenics" welches aber auf hervorragende Weise das Zusammenspiel von MC und Instrumenten aufzeigt. Das vergroovte "Aural Pleasure" glänzt mit einer hervorragenden Soulstimme, während das motivierte "Passion" wieder mit Sozialkritik aufwartet. Sympathisch hingegen T.J`s Geschichte in "Purest Love" welches ansonsten mit enormen Gute-Laune-Faktor aufwartet.
Das abwechslungsreiche "Release Part I&II&III" hingegen ist ein episches Werk welches zwischen Aggression, Philosophischem Textwerk und lockeren Partyklängen spielt, das Finale "Day One" begeistert dann mit T.J's Soulstimme und einem hervorragenden Duett !
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 18, 2010 1:25 PM MEST


Yankee Hotel Foxtrot
Yankee Hotel Foxtrot
Preis: EUR 12,99

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Countryrock for your heart and soul..., 17. Juli 2002
Rezension bezieht sich auf: Yankee Hotel Foxtrot (Audio CD)
Ein nachdenklich stimmendes Werk, eines großartigen Songwriters namens Jeff Tweedy.
Die aufwändig konstruierten Soundstrukturen die seine Texte begleiten sorgen für die richtige Stimmung - dennoch wirkt das Album trotz seiner auftauchenden poppigen Melodien äusserst energielos...
Das psychedelische "I am trying to break your heart" oder das eingängige "Kamera" beide spielen förmlich mit der jeweiligen Stimmung von Jeff Tweedy.
Das melancholische "Radio Cure" und das akustikverliebte, intensive "War on War" sorgen für weitere Klangerlebnisse die sich im countrymässigen "Jesus etc." mit seinem sympathischen Textwerk fortsetzen. Das dramatische, intensive "Ashes of american Flags" sorgt nicht nur beim Zuhören für Nachdenklichkeit, "Heavy Metal Drummer" hingegen ist ein mit poppigen Melodien spielendes Werk voller Ironie.
Das freudige "I`m the man who loves you" verstört mit seiner Riffgitarre zur allgemeinen Akustikstimmung etwas, während "Pot Kettle Black" wieder vollkommen auf der Popmelodie daherkommt.
Das melodische "Poor Places" und das harmonische "Reservations" sind sehr pianobestimmt und Gesangsgerichtet.


Identikit
Identikit
Wird angeboten von groovetemplemusic
Preis: EUR 8,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Brennende Gitarren !, 17. Juli 2002
Rezension bezieht sich auf: Identikit (Audio CD)
Ein abwechslungsreiches Rockalbum, das sowohl ungestümen Punkcharakter als auch harmonische Akustik hörbar macht, dabei aber vor allem in den ruhigeren Momenten seine Stärken ausspielt.
Das cool rockende "Outside the Aviary" und das Dubbeinflusste, rockintensive "Morricone Dancehall" sowie der Titel "A Lexicon" sorgen für Rockstimmung mit guter Gitarreninstrumentierung.
"A Song with no words" lässt dann zum ersten Mal ruhig die Instrumente fliessen und stellt den Gesang von Robbins klar und deutlich an die Front, während "All Sincerety" in seiner ungestümen Art stark an die Pixies erinnert. "The Surgeon`s Home" lässt die Akustik dann vollends durchklingen und greift eine Melodie nach der nächsten auf, diese werden in "Deluxe War Baby" durch einen gewaltigen Bass- und Gitarreneinsatz ersetzt.
Das melodisch rockende von elektronischen Gimmicks begleitete "Everything here is new" entwickelt sich zu einem eingängigen Titel, während "Paper Crowns" eher das rockende Monstrum mit enormer Stimme verkörpert. Das ungestüme "Blind Trial" hat Punkcharakter, welcher bei "Identikit" wieder in melodiösen Rock übergeht. Das jammende "Election Night Special" hat einen ureigenen Rockcharakter mit sehr viel Atmosphäre, "Tastykake" hingegen ist ein Glanzlicht welches zwischen ruhigen und aufbrausenden Momenten wankt und dabei die entsprechend passende Instrumentierung und Gesangslage bietet. Die akustischen "Earthbound" und "Dear Hilary" beenden das Album mit Ruhe und vor allem bei "Dear Hilary" mit sympathischem Textwerk.


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