Profil für Kyra Cade > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Kyra Cade
Top-Rezensenten Rang: 2.341
Hilfreiche Bewertungen: 465

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Kyra Cade (STA)

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-18
pixel
Incubus
Incubus
Preis: EUR 4,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein bisschen weniger Horror als gewohnt, 5. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Incubus (Kindle Edition)
Edward Lee ist bekannt für seine extremen Horrorstories, die vor Sex triefen. Dabei kennt der Autor kaum Tabus und begibt sich in ekelhafte Abgründe, die den Voyeurismus des Lesers anspornen und genau darauf abgezielt sind, nicht wegsehen zu können. Auch mit dem neuen Werk “Incubus” bliebt Lee seiner Linie treu. Vielfach fügt er geschickt Wissen über Mythologie und Religion ein, platziert und charakterisiert seine Figuren gekonnt, so dass jeder seinen Teil zum großen Ganzen beiträgt und nach und nach das Puzzle zusammengefügt werden kann. Während dem Leser, der immer wieder zwischen Jack und Veronica hin- und herspringt, bald die Zusammenhänge deutlicher werden, tappt die Polizei wegen der Morde lange im Dunkeln. Und auch Jack kommt nicht weiter, versteht die Trennung von Veronica nicht und verliert sich noch im Alkohol.

Wer ein treuer Lee-Leser ist, wird ein bisschen die Brutalität und die Extremität vermissen, mit der bisher geglänzt wurde. Fast mag man sagen, dass Lee ein bisschen erwachsen geworden ist und eben nicht mehr blindlings Grausamkeit, Brutalität und Sex aneinanderreiht, sondern dazwischen eine ganz solide Geschichte entspinnt. Allerdings würde man ihm gleichzeitig Unrecht tun, denn auch die Werke vor “Incubus” waren ausgereift und folgten einem stringenten roten Faden.

Langweilig ist “Incubus” zwar nicht, aber der Schocker, den man erwartet hätte. Geschickt entspinnt sich eine Geschichte, die gute Krimi-Elemente hat, auch wenn die Ermittlungsarbeit irgendwo unterbrochen ist und eben nicht im Mittelpunkt steht. Dazwischen stehen die Künstlerinnen in Khoronos’ Haus, die sich und ihre Sexualität besser kennenlernen, ohne dabei zu wissen, wodurch und zu welchem Zweck. Man kann sich während der Lektüre durchaus fragen, warum Veronica so agiert, wie sie es tut, warum sie nicht einfach geht, wenn sie doch wieder von Selbstzweifeln geplagt ist, und warum es kaum ernsthafte Kommunikation zwischen den drei Frauen gibt, die doch alle aus dem gleichen Grund zusammen sind. Ein bisschen fehlt der Austausch zwischen den beiden Freundinnen, die Erzählung der neuen Erfahrungen, die Ängste, Sorgen und auch das Unbehagen, das zunehmend wächst. Man kann dies durch Khorons erklären, durch weibliche Verliebtheit, Zickenkrieg und Eifersüchteleien, aber ganz zufriedenstellend ist es trotzdem nicht.

Dennoch macht “Incubus” Spaß und ist ein gelungener Horrorthriller, dem es zwar hier und da an Blut und Action fehlt, der aber eine sehr interessante Glaubensrichtung aufdeckt und in seiner Geschichte verspinnt


MEGA: Roman
MEGA: Roman
Preis: EUR 4,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu wenig Hai, 19. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: MEGA: Roman (Kindle Edition)
Das Buch kann man eigentlich sehr schnell zusammenfassen: Elitesoldaten kloppen sich mit Piraten und werden von einem Monsterhai angegriffen. Genauso langweilig, wie das klingt, ist die Geschichte stellenweise auch. Versprochen wurde ein Hai-Thriller, bekommen hat man eher eine Militärstory, in der auch ein Hai vorkommt. Eigentlich ist es doch ganz spannend geschrieben, wenn man die Konzentration eben auf die Elitetruppe lenken würde, allesamt ehemalige SEALs, die unehrenhaft entlassen worden oder freiwillig ausgestiegen sind. Sie sind Kämpfer und auf's Töten abgerichtet, leisten sich jedoch immer wieder kleine Fehler - über die man sogar hinweg sehen könnte. Der Hai kommt nur mal kurz zu Beginn der Geschichte vor und dann ganz lange gar nicht mehr. Zwischendurch sucht Darren einen Wal, warum er das tut und was es nun genau mit dem Riesentier auf sich hat, das wie ein Moby Dick durch seine Gedanken geistert, wird nur halb geklärt. Der Hai sollte eigentlich im Mittelpunkt stehen, spielt aber leider eine ziemlich dumme Nebenrolle. Er ist mal groß, mal noch größer, schafft es ohne Probleme, die doppeltgepanzerte und angeblich unkaputtbare Wand des Schiffes durchzubeißen, das dann auch nur noch fünf Meter breit ist. Dafür tut er sich beim wesentlich weniger gut ausgestatteten und abgesicherten Piratenschiff verdammt schwer, stößt mehrfach mit der Schnauze an die Außenwand, wo sich Dellen ergeben, bis endlich der Durchbruch geschafft ist.

Die Charaktere werden zum Teil sehr ausführlich beschrieben, jedoch passt dann doch so manch eine Aktion nicht zu dem vorher beschriebenen Wesen. Außerdem bleibt auch vieles nur vage angedeutet, nicht richtig ausgeführt und erklärt oder weitergesponnen. Das Buch konnte ein typischer B-Movie-Hai-Film sein, wenn es eben mehr um diesen Hai ginge. Tut es aber nicht und so ist es ein mittelmäßiges Buch, das viel verspricht, aber leider nur die Hälfte davon hält. Das Fazit fällt daher auch etwas zwiegespalten aus: Einerseits ein gutes Buch, das sich schnell lesen lässt, andererseits eine Enttäuschung, wenn man auf die spannende Hai-Story gewartet hat.


Der Höllenbote
Der Höllenbote
Preis: EUR 4,99

4.0 von 5 Sternen Spannung bis zum Schluss, aber der Leser braucht starke Nerven, 18. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Höllenbote (Kindle Edition)
Das Buch beginnt mit einem Massaker, das einem wirklich das Blut in den Adern gefrieren lässt. Wie immer beschreibt Edward Lee die blutigen Szenen sehr detailreich, lässt Gedärme platzen und verteilt Gehirne über der Straße. Für schwache Nerven ist dies nichts. Was hinter diesen Massakern steckt, wird bald klar, dennoch bleibt das Buch spannend. es ist wie ein Kampf zwischen Gut und Böse und natürlich möchte man erfahren, welche Seite gewinnt. Wie in vielen anderen Büchern von Lee gibt es auch eine theologische Komponente, die einen ganz interessanten Aspekt in die Geschichte bringt. Dabei ist auch nicht immer alles so, wie es scheint und die Protagonisten werden auf eine harte Probe gestellt, wem sie vertrauen sollen.

Geschickt spinnt der Autor die Fäden, verwickelt die Protagonisten in Widersprüche, Gefühle und Extremsituationen. Manche von ihnen müssen Opfer bringen, manche sind die Opfer einer Macht, die stärker ist als die meisten Dämonen und direkt aus der Hölle kommt.

Für mich persönlich fehlt ein bisschen der Ausbau eben dieser theologischen Komponente, die den Grund für die plötzlichen Veränderungen der Akteure beschreibt. Zwar bleiben keine Fragen offen, jedoch wäre es wünschenswert gewesen, diese Seite des Buches wäre noch stärker ausgearbeitet worden. Aber leider wird manches mit kurzen Nebensätzen abgespeist, was mir persönlich ein bisschen schludrig vorkommt.

Alles in allem ist es dennoch ein sehr spannendes Buch, das wirklich nur für starke Nerven ist. Extrem Horror vom Feinsten eben.


BIGHEAD - Ein brutaler, obszöner Thriller
BIGHEAD - Ein brutaler, obszöner Thriller
Preis: EUR 4,99

5.0 von 5 Sternen Spannender, ekliger Splatter, 18. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Edward Lee hat mit seinem Debüt "Bighead" das wohl verstörendste Buch der Welt geschrieben, das sagt man ihm zumindest nach. Auf diesen Titel ist er stolz und es gehört auch schon ganz schön was dazu, eine Geschichte wie diese auf Papier zu bringen. Wer den Autor kennt, der weiß, dass alle seine Romane verstörend, eklig und pervers sind. Dennoch muss man bei "Bighead" aufgrund der drastisch und detailreich geschilderten Vergewaltigungen, Morde und Mahlzeiten doch ziemlich hart im Nehmen sein. Lee ist ein wahrer Horrorautor, der diesem Titel alle Ehre macht.

Die Perspektiven wechseln sich immer wieder ab. Mal sind es die beiden Mädchen, mal die beiden Verbrecher, mal der Priester und mal ist es eben auch Bighead, der denkt, spricht und agiert. Das zieht sich manchmal etwas, macht aber gerade zum Ende hin die Story noch einmal extraspannend. Bald kommt raus, dass sie alle ihre Geheimnisse und dunklen Punkte haben und keiner unschuldig in sein Unglück stürzt - denn das tun sie irgendwie auf die eine oder andere Weise doch alle. Während die Morde, egal durch wen sie vollzogen werden, immer grausam und vor allem sehr eklig dargestellt werden, sind die Sexszenen lasziv und detailliert. Hier und da hätte man einen Aspekt weiter ausbauen können, beispielsweise das selbstverletzende Verhalten der Großmutter. Schön ist, dass keine Frage offen bleibt, auch wenn man während der Lektüre immer wieder auf eine Antwort wartet - man bekommt sie schließlich.

In einem Vorwort gibt Lee an, dass er bei der ersten Ausgabe die letzten 20 Seiten bezüglich eines Aspekts verändern musste, was er getan hat. Die hier vorliegende Ausgabe entspricht allerdings dem Originalmanuskript. So ist das Ende schon ein bisschen wild und man hätte einen gewissen Aspekt - der hier aus Spoilergründen nicht näher erläutert wird - noch ein bisschen weiter ausbauen können. Hat man aber nicht und trotzdem ist das Werk gelungen. Perfekt sind dafür die kleinen Feinheiten. Beispielsweise fühlt sich Lee sehr gekonnt in jede Figur ein, nimmt ihre Sprache an, gibt ihre Eigenheiten wieder. Es erscheint dem Leser, als wäre er Teil des Geschehens und das Bild der Protagonisten hat man eben durch die sprachlichen Veränderungen sehr deutlich vor Augen.

Bei Lee spiele Glaube und Atheismus immer eine große Rolle, so verhält es sich auch bei seinem Erstling. Gut dargestellt ist der Widerspruch im Priester, der auf der einen Seite ein braver und frommer Gottesmann ist, auf der anderen aber flucht und alles andere als gediegen ist. Seine Zwiesprache mit Jesus gibt der Figur noch etwas Besonderes. Ob Jesus seiner Seele dann allerdings gnädig ist, wird sich zeigen. Lee scheut nicht davor zurück, den Gläubigen verzweifeln oder gar trotz aller Frömmigkeit gehörig auf den Hinter fallen zu lassen.

"Bighead" ist eklig und nichts für schwache Nerven. Ein verstörendes, krasses Buch für alle, die auf wirkliche Splatter stehen.


Böser kleiner Junge (Kindle Single)
Böser kleiner Junge (Kindle Single)
Preis: EUR 1,99

3.0 von 5 Sternen Kurz und schmerzlos, 3. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Stephen King ist der Meister des Horror und bedarf weder einer Vorstellung noch einer Einführung. Der Autor ist bekannt für Bücher, die Horror und das Übersinnliche miteinander vereinen. Da ist auch die Kurzgeschichte “Böser kleiner Junge” keine Ausnahme. Der verurteilte Mörder bietet eine Geschichte über einen kleinen Jungen, der ihn Zeit seines Lebens tyrannisierte und ihm alles nahm, was Hallas wichtig war. Freunde, Vater und schließlich auch sein Eheglück. Ein kleiner Junge mit einer Propellermütze macht ihm das Leben zur Hölle.

Die Geschichte ist recht typisch aufgebaut und man kann sich auch bald denken, wohin sie führen wird. Dennoch ist es ein guter Zeitvertreib und eine schöne Kurzgeschichte, der nur leider etwas Inhalt fehlt und vor allem der Horror, den man eigentlich erwarten würde. Natürlich ist es bei Kurzgeschichten immer schwer, den Spannungsbogen richtig aufzubauen und zu halten, doch King kann das normalerweise. Hier allerdings fehlt ein bisschen die Liebe zur Geschichte, zu den Protagonisten und der “King-Effekt” ist einfach nicht vorhanden.


Legenden aus der Zwischenwelt - Horror
Legenden aus der Zwischenwelt - Horror
Preis: EUR 2,99

4.0 von 5 Sternen Lesenswerte Kurzweil, 3. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Fünf Geschichten präsentiert Autor René Junge, eine verstrickter als die andere, keine normal, keine langweilig. Junge schafft es, seine Leser zu fesseln, immer noch einen kleinen Dreh parat zu haben, der die Geschichte dann doch nicht wie erwartet enden lässt. Es macht Spaß, auch wenn nicht alle Geschichten meinen persönlichen Geschmack getroffen haben - was bei Kurzgeschichten sowieso schwierig ist.
Dennoch für Sci-Fi-Leser und Horror-Fans ein gefundenes Lesefutter, dass für viel Kurzweil sorgt.


Die Familie: Roman
Die Familie: Roman
Preis: EUR 8,99

4.0 von 5 Sternen Spannung, Kannibalismus, ein kleines Aber bleibt, 3. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Familie: Roman (Kindle Edition)
Man kann sich gut vorstellen, wie diese Höhlen aussehen. Laymon beschreibt die Felsen, den kleinen unterirdischen See und die Kälte sehr anschaulich, so dass man sich schnell zurecht finden kann. Sofort spürt man, dass etwas Unheimliches von den Höhlen ausgeht, ohne so recht zu wissen, was es denn ist. Auch wenn man Laymon kennt und natürlich weiß, dass bald etwas Schreckliches aus der Dunkelheit hervorschießen wird, der Autor hat auch hier den ein oder anderen Kniff eingebaut, der nicht ganz so vorhersehbar ist, wie man es zu Beginn der Lektüre erwartet hätte. Das Buch reißt mit und fesselt, auch wenn es zwischendurch den ein oder anderen langatmigen Part gibt, bei dem es schwer fällt, das Buch nicht aus der Hand zu legen. Doch diese Teile gehen schnell vorüber und man weiß, dass es ja bald weitergehen muss. Der Schauplatz ist zum einen unterirdisch, zum anderen überirdisch – und beide Parteien suchen einen anderen Zugang zu Höhle. Denn da sind auch noch besorgte Eltern, die ihre Kinder retten wollen und wissen, dass es einen zweiten Eingang gibt – doch was sie dort erwartet, ist pures Grauen.

Ein paar Dinge gehen zu schnell, hier und da wäre noch mehr Horror ganz gut gewesen, aber das ist Geschmackssache, schließlich mag nicht jeder so richtige Schocker, die einem Angst vor Dunkelheit und Menschen machen. Das Buch liest sich schnell und ist wie jeder Laymon mit einer guten Portion Kannibalismus bestückt. Ein Muss für Laymon-Fans und alle, die sich gerne gruseln.


Die Gang: Roman
Die Gang: Roman
Preis: EUR 8,99

4.0 von 5 Sternen Gute Geschichte, aber ..., 29. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Gang: Roman (Kindle Edition)
Richard Laymon ist bekannt für seine schaurigen Geschichten mit viel Sex und Blut. Auch "Die Gang" macht da keinen großen Unterschied. Allerdings stürzt er sich hier nicht sofort in schaurige Schilderungen, die dem Leser das Blut in den Adern gefrieren lassen. Vielmehr erzählt er, malt seine Protagonisten und ihre typischen, jugendlichen Probleme in umfassenden Worten und beschreibt ihre Beweggründe, warum sie sich auf Trolljagd begeben. Der eigentliche Laymon-Horror kommt erst auf den letzten 150 Seiten. Dafür spielt der Autor gekonnt mit typischen Ängsten, mit Blut, Gewalt, sexuellen Begierden und allem, was aus einer sonst recht langweiligen Geschichte einen guten Ekel-Thriller macht.

Langweilig mag der Beginn des Buches erscheinen, aber ehe man sich versieht, hat man doch schnell die ersten 150 Seiten verschlungen und will wissen, wie es weitergeht, was denn nun passiert. Wer viel Laymon liest, wird bald schon das Grausame vermissen, das bei ihm sonst schneller zu Tage tritt. Dennoch lebt das Buch, berichtet von den Ereignissen und kann einfangen und begeistern. Es ist eine tolle Beobachtung und Darstellung des Lebens der Jugendlichen, der Suche nach sich selbst, nach Liebe, nach einem Platz in der Gesellschaft. Es sind ihre Geschichten, die sich nach und nach entfalten und das Buch letztendlich in einem großen Finale enden lassen.

Vielleicht fehlt dem einen oder anderen Leser dieses typische Schockmoment, das man bei vielen der Werke Laymons hat. Dennoch eine solide Geschichte, die trotzdem Spaß macht und sich gut und schnell lesen lässt.


LG E430 Optimus L3 II Smartphone (8,1 cm (3,2 Zoll) Touchscreen, 1GHz, 512MB RAM, 3,2 Megapixel Kamera, Android 4.1) metallisch-schwarz
LG E430 Optimus L3 II Smartphone (8,1 cm (3,2 Zoll) Touchscreen, 1GHz, 512MB RAM, 3,2 Megapixel Kamera, Android 4.1) metallisch-schwarz
Wird angeboten von In2digital
Preis: EUR 59,99

3.0 von 5 Sternen Klein, aber ausreichend, 22. Mai 2014
Wenn man Großes gewohnt ist, Finger weg! Natürlich hat das LG Optimus L3 II seine Vorzüge, ganz klar, aber beginnen wir trotzdem mal mit etwas, das vielen eher als Nachteil erscheinen wird: die Größe. Im Vergleich zu anderen Smartphones ist der Touchscreen recht klein, und eine Umstellung fällt zu Beginn etwas schwer. Man vermisst einfach die Möglichkeiten, die mehr Fläche bietet. Davon abgesehen kann es aber gar nicht schaden, ein etwas kleineres Mobiltelefon in der Hand zu halten, es lässt sich auch pragmatisch betrachtet besser verstauen.Mit einem 3,2 Zoll Bildschirm, der eine Auflösung von 320 x 240 Pixel bietet, kann man aber trotzdem alles machen und sehen, was man möchte.
Startet man das L3 II, bekommt man ein herrliches Farbenspiel zu sehen, denn der Button wird bunt umspielt. Ein netter, kleiner Zusatz, den man nicht braucht, aber eben in Kauf nimmt. Dafür musste ich mich vom gewohnten Samsung auf andere Art umstellen: Der „Zurück-Pfeil“ ist bei LG nämlich links und das Menü rechts. Bis man sich darann gewöhnt hat, ist es grausam, weil man prinzipiell falsch drückt. Daher dauerte auch das Einrichten unverhältnismäßig lange. Doch das ist etwas, was man nicht LG zur Last legen kann, denn solche Gewohnheiten müssen einfach durchbrochen werden.Hat man aber alles so, wie man es gerne hätte, kann es losgehen. Und hier unterscheidet sich das L3 II nicht sonderlich von anderen Smartphones: Telefonieren, SMS Schreiben und Apps Installieren funktioniert. Recht schnell stelle ich aber fest, dass das L3 II doch hin und wieder etwas langsam ist. Beim Aufrufen von Fotos braucht es relativ lange, um die Galerie oder dann auch das ausgewählte Bild zu öffnen. Was auch nicht funktioniert: die automatische Zeiteinstellung. Obwohl diese aktiviert ist und die Voraussetzungen erfüllt sind, ist es 1:03 Uhr und der 23. Mai 1980. Also doch manuell für Richtigkeit sorgen.

Der Akku hält mittelmäßig lange, ist dafür aber auch herausnehm- und dadurch austauschbar, ein ganz großer Vorteil gegenüber anderen Herstellern. Allerdings dauert es mit etwa drei Stunden ziemlich lange, bis er wieder aufgeladen ist.

Die Akustik bei Telefonaten ist teilweise etwas schlecht, gesamt betrachtet würde ich sie ebenfalls als mittelmäßig bezeichnen. Die Stimmen haben manchmal einen seltsam computerartig-blechernen Klang, was nicht immer angenehm ist.

Fotos und Filme sind ganz okay, keine Glanzleistungen, aber soweit brauchbar, dass man sie durchaus verwenden kann. Wenn Fotos in einem hellen Raum aufgenommen werden – ohne Zoom -, kann das Ergebnis sogar recht gut sein, beim Zoom wird das allerdings schnell anders.

Alles in allem ist das LG Optimus L3 II nicht das beste Smartphone auf dem Markt, aber ganz brauchbar. Wer keine hohen Ansprüche stellt und eben doch meist telefoniert oder SMS schreibt, der ist hiermit sehr gut bedient. Auch Nutzer mit kleineren Händen haben hier ein griffiges Teil.


Sushi zum Frühstück: Erotischer Liebesroman
Sushi zum Frühstück: Erotischer Liebesroman
Preis: EUR 0,89

14 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Geiger und die Zicke - witzige Lovestory, 19. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Natalie steht kurz vor dem Examen und braucht Ruhe Konzentration. Leider ist macht der neue Mieter im Haus, der direkt über ihr eingezogen, das unmöglich. Er ist laut, übt den ganzen Tag Geige und bleibt immer wieder an der gleichen Stelle hängen. Sogar Natalie kann das Stück mittlerweile auswendig. Sie mag ihn nicht, aber wenn sie Christoph sieht, fühlt sie sich merkwürdig von ihm angezogen – und auch Christoph ist zickigen Nachbarin bald mit Haut und Haar verfallen …

Greta Schneider und Andreas Adlon haben einen witzigen Kurzroman über Nachbarschaft, Geigen und die Liebe geschrieben. Schnell wird klar, dass die beiden Protagonisten irgendwann mal das Bett teilen werden, egal wie sehr sich Natalie auch gegen den hübschen Christopher sträuben mag. Umgekehrt wird auch deutlich, dass der neue Mitbewohner Interesse an der jungen Frau hat. Wie es so ist, traut sich keiner, den anderen direkt darauf anzusprechen. Stattdessen zicken sich die beiden an, spötteln und irgendwann landet der Inhalt eines halbvollen Glases Bier im Gesicht des Geigers.

Ein bisschen kann man sich daran stören, dass die beiden einfach nicht den Mund aufkriegen und nicht miteinander Klartext reden, aber so ist das ja leider auch viel zu häufig im wahren Leben. Die Geschichte folgt dem klassischen Aufbau einer Liebesgeschichte, mit Höhen und Tiefen, dem vermeintlichen Super-GAU und … nun ja, das mit dem Happy End ist so eine Sache.

Mit etwas Witz, aber viel Charme haben die beiden Autoren eine kurze, aber sehr unterhaltsame Liebesgeschichte zu Papier gebracht, die alles enthält, was man sich nur wünschen kann – auch eine ordentliche Portion Sex.

Fazit: Ein schönes Buch, das man schnell zwischendurch lesen kann und das sogar Potential hat, den Leser in die beschriebene Liebe zwischen den beiden Protagonisten zu entführen.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-18