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Ullus

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Persona Q - Shadow of the Labyrinth
Persona Q - Shadow of the Labyrinth
Wird angeboten von 4u2play
Preis: EUR 37,99

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Teddie says : "Bearsona" rocks ! ;), 30. November 2014
Hmmmm, Cross Over Games haben es nicht leicht.

Einerseits ist der Hersteller verantwortlich das das ganze bunte Treiben nicht nur zum philosophischen Fokus des entsprechenden neu entwickelnden Titel passt, sondern auch das die Thematik ebenso möglichst sinnvoll in die Spielmechanik mit integriert wird.

Im Fälle vom neuen Persona Q darf man Entwarnung geben, Atlus hat wie so oft ein glückliches Händchen bewiesen, das dies so gut klappt hängt vorrangig an der Seelenverwandschaft zwischen Persona 3 und Persona 4 und dem etablierten Grundgerüst der Etrian Odysse Teile.

Zuvor muss man noch sagen, das es etwas befremdlich wirkt, das ein neuer Persona Teil nun ( ganz grob betrachtet ) erstmals auf einer Nintendo Hardware ihr Unwesen treibt, da die Hausmarken von Atlus, die Shin Megami Reihe ( mittlerweile über 2 Jahrzehnte bestehende und beliebte Franchise ) eher auf der PS One und PS2 bis jetzt beheimatet war.

Als Personaveteran gehört Persona 4 neben Last of US ( PS3 ) und Valkyrie Profile (PS1) zu meinen Lieblingsgames. (Hier verweise ich nochmals auf meine reimhafte P4 Rezension) ;)

Die eigene Erwartungshaltung ist hoch...

Genug der Schwärmerei, legen wir los !

Story: Das Team vom Specialized Extracurricular Execution Squad (SEES) von Persona 3 landet aufgrund mysteriöser Umstände ( der Velvet Room gleicht eher einem Aufzug ) in der Yasogami Highschool (Persona 4) wo gerade ein Kultur Festival innerhalb der Schule abgehalten wird. Ein seltsamer Glockenturm der in der Nähe steht lässt die Glocken erklingen und verschließt auf magische Art und Weise jeglichen Ausgang. Unsere Truppe entdeckt nicht nur noch ein riesiges Labyrinth das sich über weite Ebenen erstreckt, sondern auch noch die beiden Neuzugänge Zen und Rei, die eigene Gründe für ihr Verweilen zu haben scheinen.Von nun an macht sich die Gruppe auf in die Tiefen des Labyrinths...

Ergänzung: Abhängig von der Wahl zu Beginn des Spiels ob man den Protagonisten aus P3 oder P4 wählt, laufen bestimmte Events etwas anders ab und die Story wird aus der Sichtweise dieser Person sowie dem dazugehörigen Cast erzählt.

Spielmechanik: Grob betrachtet gibt es nur zwei Schauplätze.

In der Yasogami Highschool ist es möglich die Party zu heilen, neue Waffen und Ausrüstungsgegenstände zu erwerben, mit den anderen Partymitgliedern ein Schwätchen zu halten und im serieneigenen Velvet Room unterschiedliche Personas zu fusionieren.

Eine Persona ?

Sorry, wird ein bißchen kompliziert ! ;)

Im Prinzip stellt eine Persona ein zweites Ich dar, eine Maske die derjenige trägt mit der er die Schwierigkeiten und Hindernisse des Lebens meistert.

Abgesehen vom spirituellen und philosophischen Aspekt im Prinzip die obligatorischen magischen Fähigkeiten, die durch Monster und Sagengestalten, die derjenige in seiner Vorstellungskraft trägt zum Einsatz kommen.

Als zweiter Schauplatz dient das Labyrinth, das auf die Erforschung unsererseits schon wartet. Wenn man sich fortbewegt wird auf dem unteren Screen die Karte der Gegend automatisch mitgezeichnet. Ganz wie in Etrian Odyssey. Natürlich darf der Zocker auch mit dem Stylus Markierungen zur besseren Orientieren setzen. Neben manchen Truhen und Abkürzungen um schneller wieder in der Highschool zu landen, wandern jedoch die personatypischen Shadow Monsterlein umher. Auch der rein rundenmässige Kampfbildschirm trägt deutlich die Handschrift der hauseigenen Odyssey Konkurrenz.

Fünf in der Schule edittierbare Mitglieder stehen den Shadows gegenüber. Neben Angriff, Verteidigung, Flucht, und dem Persona Einsatz ist es auch persona bekannt möglich die Schwachpunkte des Gegners mit einem elementaren Angriff gezielt auszunutzen, so das man durch den Knockdown einen Vorteil im Kämpfe erhält. Selbst der All Out Attack aus P3 und P4 hat seinen Weg in dieses Game gefunden, die gesamte Gruppe stürmt tapfer vorwärts, kurz darauf hagelt es gewaltig Dresche für die garstigen Shadows. Auch die mächtigen auf der Karte sichtbaren FOE Gegner ( Field On Enemies ) sind im Labyrinth unterwegs. Bei diesen harten Brocken ist besondere Vorsicht geboten...

Ach ja, nun darf zu der festgelegten Haupt Persona noch eine zweite Sub Persona mit ausgerüstet werden.

Kritik und Anmerkungen: Im grafischen Vergleich zu P3 und P4 und dem dieses mal abgeänderten knuddeligen Design sowie den Chibi Figuren fällt das Game zwar vom reinen stilistischen Standpunkt zwar nicht ab, muss sich aufgrund von der Hardwarebeschränkung des 3DS in technischer Hinsicht geschlagen geben. Das klingt jedoch härter als es ist, zweckmäßig wäre hier eine passende Beschreibung.

Dafür holt Persona Q ein weiteres Ass aus dem Ärmel: Über alle Zweifel erhaben ist die grandiose Musik des Titels.

Neben einigen Vocals (Gesang) in dem fetzigen Soundtrack, eine wilde Mischung aus Pop, Rock, Jazz, Klassik und funky Klängen, der genau wie in Persona 3 und 4 ebenso großartig gelungen war, ( Reach out to the Truth ) findet sich der ein oder andere neue Track von Atlus Sound Zauberer Shoji Meguro, z.b. Maze of Life.

Sehr lobenswert ist das Atlus keine Zeit und Kosten gescheut hat um die US Original Synchronspecher von P3 und P4 wieder mit an Bord zu holen. :D

Wie beispielsweise Yuri Lowenthal ( Yosuke ) Amanda Win Lee ( Yukiko ) Tara Platt ( Mitsuru ) oder Dave Wittenberg ( Teddie )

Die Voice Actors leisten hervorragende Arbeit, jedoch klingt die Sprachausgabe etwas dumpf, das dürfte am Kompressionsverfahren des 3DS Moduls hängen.

Auch die Dialoge sind sehr gut geschrieben und sorgen des Öfteren gerne mal für Jubel, Trubel, Heiterkeit.

Von der Steuerung spielt sich das Game sehr ordentlich, auch die Motivation ist hoch.

Der Schwierigkeitsgrad ist in fünf Stufen einstellbar, wobei bereits die Normal Variante schon eine harte Nuss darstellt. Ist schon heftig, das Ganze.

Der Spielfluss legt ein eher gemächliches Tempo vor, da man auch nur langsam vorankommt. Das liegt nicht nur an der schieren Größe des Labyrinths, ( vier verschiedene ) sondern auch am Management und Ausrüsten der Gruppe das schon recht viel Zeit in Anspruch nimmt.

Atlus gibt an, das die Spielzeit bei rund 60 Spielstunden liegen soll, im Prinzip ein sehr guter Gegenwert für den schmalen Taler.

Das Game liegt komplett in English vor, eine deutsche Übersetzung und Synchro existiert nicht, was jedoch nicht unbedingt auch einen Nachteil darstellt, so bin z.b. ich es seit den Super Nintendo und PS One Rpgs von jeher gewöhnt, das ich alles auf English spiele.

Amsonsten lernt man was für seine Sprachkenntnisse, das ist eigentlich immer sinnvoll.

Natürlich ist der Punkt ob man b Deutsch oder Englisch bevorzugt, reine Geschmacksache !

Fazit: Bei Persona Q fühlt man sich irgendwie wie bei einem fast schon Familientreffen.
Der Cast von P3 und P4 liefert sich in den Zwischensequenzen viele Wortgefechte, ob witzig, ernsthaft, traurig, zugänglich und charmant. Getragen werden diese hauptsächlich wie schon ähnlich erwähnt durch die Sprecher und die Dialoge, inklusive viel gelungenen Fan Service.

Die Charaktere sind dieses mal nicht ganz so hervorragend mit ihrem Fehlerchen sowie Vorzügen von ihrer Persönlichkeitsstruktur ausgearbeitet wie in den Haupt Rpgs P3 und P4, können jedoch allein vom ihrem erlangten Bekanntheitsgrad dessen immer noch glänzen.

Doch die große Frage bleibt, kann Persona Q mit dem Geniestreich und mittlerweile Kultspiel Persona 4 mithalten ???

Nein, das kann es nicht, dieses Dunegon Crawler Spin Off ist eben durch die Ausrichtung und den philosophischen Fokus bedingt eine ganz andere Art von Spiel, das sich allerdings seinen Stärken durchaus bewußt ist und diese größtenteils auch ausspielen kann.

Eine Empfehlung bekommt Persona Q zwar, allerdings kann derjenige der P3 ( PS2 und PSP) sowie P4 ( PS2 und PS VITA ) kennt, wahrscheinlich mehr damit als ein Neuling der Serie anfangen.

Einem Etrian Odyssey Spieler dürfte das Gezeigte ebenso gefallen.

In den USA gibt es übrigens eine Limited Edition, ( läuft nicht auf dem europäischen 3DS wegen Regionlock) die sogenannte Wild Cards Edition (diese beinhaltet ein Tarokartenset, ein Artbook , ein 3DS XL Hard Case, den Soundtrack auf CD und natürlich das eigentliche Spiel )

Sehr schade das es diese Version zu uns nicht über den großen Teich geschafft hat. :(

Insgesamt ist Persona Q ein wahrlich feines Spielchen geworden.

Fast "Bearfect" würde Teddie wohl sagen... ;)

Gut geeignet um die Wartezeit auf Persona 5 das auf der PS3 und PS4 nächstes Jahr erscheinen soll, zumindest etwas zu verkürzen.

Bis dahin bin ich aber nebenbei auch noch mit Dragon Age Inquisition bestens versorgt.

Persona Q erhält in der vorläufigen Bewertung ganz knapp 5 funkelnde Amazon Glitzersterne, oder 8,4 von 10 maßgeschneiderten Teddie Kostümen. :)

Atlus did it again ! :D

It's Persona Q Shadow of the Labyrinth !


Assassin's Creed Unity - [PlayStation 4]
Assassin's Creed Unity - [PlayStation 4]
Wird angeboten von HD Gameshop
Preis: EUR 44,90

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen AC Unity, ein schwieriger Fall !, 14. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wenn momentan die halbe Welt ;) von Unity spricht, werden eher nur vorrangig die Mikrostransaktion erwähnt, ( verschlossene spezielle Truhen, zusätzliche App ) die vom Verhalten Ubisoft stark an Abzocke grenzen und mit Sicherheit einen Grund darstellen, das nicht nur die Community sauer wird.

Generell hat man immer noch als Konsument die Wahl, mann muss sie nicht nutzen.

Ich werde bezüglich des Gameplays nicht zu stark darauf eingehen, da der Kenner eh weiß, was in ungefähr erwartet sondern eher die vorrangigen momentanen Eindrücke beschreiben.

Und wie schlägt sich da Unity ?

Hmmm, die Eindrücke sind eher gemischt, tendieren jedoch in positiver Richtung !

Fangen wir mal an mit den meisten Neuerungen:

1. Auffallend ist, das die Free Run Parcour Steuerung überarbeitet, oder anders ausgedrückt, verschlimmbessert wurde, die reagiert nun etwas hakeliger und sorgt dafür, das man sich gerne zu Beginn mal verdrückt oder hängenbleibt, aber mit zunehmender Spielzeit gewöhnt man sich daran.

2. Arno als neuer Charakter bleibt von seiner Persönlichkeit her etwas blass, sein Motivationsgrund dient anscheinend nur der Rachsucht, vom Identifikationswert auf Spielerseite kommt dieser einem eher gleichgültig daher.

3. Sehr lobenswert ist die Tatsache, das die Dächer von Paris komplett frei sind von Wachposten, das sorgt für ein stressfreies Vorankommen, falls die Steuerung nicht gerade mal wieder rumzickt.

4. Nun dürfen auch mehr Gebäude und Innenräume betreten werden, dies äußert sich schon such durch die zahlreichen kleinen Läden, die in den Straßen von Paris zu finden sind, bei den Lädchen hört sich das imposanter an als es wirklich ist, dienen diese jedoch eher als Verzierung des Stadtbildes und halten als Abkürzung her.

5. Es ist möglich,das Arne bestimmte Gebäude renovieren darf, sogenannte Theaterschauplätze, diese wandeln sich dann in eine Kneipe, die ein zusätzliches Einkommen für den Assassinen bereitstellen. Dort warten auch Spezialmissionen nach der Renovierung.

6. Interessant sind die hinzugekommenen Mordfälle, wo unser Arno Sherlock Holmes spielen darf. Nach der Aufklärung warten als Belohnung gerne mal spezielle Waffen und sonstige brauchbare Gegenstände.

Das sollte jetzt mal grob das Neuste sein, mehr fällt mir momentan nicht ein.

Kommen wir nun zu den Bugs, die ja momentan beim Game auch in aller Munde sind.

Ich hatte die neuste Firmware 2.0.2 und zusätzlich den Day One Patch mit installiert !

Dennoch wurde Unity in den ersten Spielstunden bei mir bis jetzt von zwei Bugs geplagt.

In einer Hauptmissionen blieb Arno an einem Gebäude hängen und weigerte sich bis auf Äußerste trotz Loslassen Button, sich von diesem zu trennen.

Abhilfe schaffe nur ein Neustart des letzten Checkpoints, die glücklicherweise fair und gut platziert wurden.

An einer anderen Stelle sollte sich normalerweise ein Buttonkommando einblenden, so das Arno zu einem gewagten Sprung ansetzt. Das Game blieb komplett hängen, somit musste ich mich ausloggen und das Spiel beenden.

Nach dem erneuten Starten des Spiels ging wieder alles seinen gewohnten Gang.

Diese Bugs hatte ich nur in den Hauptmissionen, außerhalb wo man Paris frei erkunden kann, kam bisher noch keiner vor.

Das Spiel läuft zudem in 900p Auflösung auf der One sowie PS4 und wird auch von gerne mal von Framerate Einbrüchen und Geruckel gepiesackt.

In der Kathedrale verwandelte sich das Game bei mir kurzzeitig in eine Diashow.

Die Massenszene mit 10000 NPCs hab ich noch nicht gespielt, dort wird das Game mit Sicherheit arg langsam werden.

Gut, ich bin da diesbezüglich nicht so empfindlich, Hauptsache man kann es noch spielen, aber ärgerlich bei einem Vollpreisspiel trotz Day One Patch ist es allemal.

Grafisch sieht das Game richtig gut aus, stellenweise sehr gut, aber zu keinem Zeitpunkt so fantastisch ( war ja klar ) wie auf dem PC, der Kompromiss der Konsolen lässt mal wieder grüßen ! Toll gelungen sind die Mimik und Gestik in den Zwischensequenzen, wobei dabei aber die Haare der meisten Charaktere qualitativ abfallen, da diese wirken, als wären sie angeklebt. Paris ist zudem voller Leben, vor allem durch die vielen Menschen auf den Straßen sowie die Architektur der sieben Stadteile und die Gestaltung derer sind sehr beeindruckend.

Aber Grafik ist nicht alles, es zählt auch der Inhalt.

Und da fängt AC Unity an zuzupacken.

Die Story geht in Ordnung, der Umfang ist üppig bemessen.

Die Motivation ist hoch, durch die immens zahlreichen Aktivitäten gibt es immer was zu tun.

Ab Sequenz 2 ( die Story hat 12 Sequenzen ) darf man ganz Paris zwar frei erforschen, doch Vorsicht, die einzelnen Stadteile werden, wie die Missionen durch einen fünfstufigen Schwierigkeitsgrad versehen.

Somit ist man besser beraten, die Assassinenfähigkeiten je nach individuellen Vorlieben aufzuwerten und sich entsprechend auszurüsten um besser auf die Gefahren vorbereitet zu sein.

Und an Ausrüstung herrscht kein Mangel, mit einer Vielzahl an individuellen Waffen und Rüstungen ( oder besser gesagt Roben ) Handschuhen, Stiefeln usw. Inklusive Farbvarianten ist zumindest der virtuelle Kleiderschrank schon mal prall gefüllt.

Der Spielfluss ist ebenso ordentlich, soweit die Steuerung beim Dächerkraxeln und Dächerhopsen mitmacht.

Die Steuerung im Kampf funktioniert hingegen gewohnt gut, subjektiv fühlen sich die Auseinandersetzungen vom Schwierigkeitsgrad nun etwas härter an.

Wachen reagieren auch empfindlicher als in den Vorgängern.

Die Musik ist über alle Zweifel erhaben, besonders die englischen Sprecher leisten herrvorragende Arbeit.

Zudem lernt man beiläufig noch viel über die französische Geschiche.

Fazit: Im Vergleich zu dem Vorgänger und nach meiner Meinung besten und abwechslungsreichsten AC Black Flag ( die großartigen Seegefechte und das Aufmotzen von Edward Schiff, der Jackdaw war RPG pur mit starkem Suchteffekt ) fällt Unity dann doch dagegen ab.

Ich bewundere Ubi Soft für den mittlerweile 7 oder 9 Teil des Fanchises, wie sie immer versuchen und sich stark bemühen jeden Teil frisch zu halten und dabei nur marginale Änderungen einfügen. Dies gelingt nur noch teilweise.

Kritisch betrachtet ist es im Prinzip immer wieder Dasselbe, nur mit einem sich verlagernden Anstrich. Eigentlich bin ich so langsam AC müde.

Dennoch ist Unity trotz seiner Macken immer noch im Kern ein ordentliches Spiel geworden, vorteilhaft und lobenswert das es sich an dem zweiten Teil vom ganzen Konzept und dem philosophischen Fokus her orientiert.

Aber eine etwas längere Entwicklungszeit, ein Patch der alle Probleme wegzaubert und der Verzicht auf die Mikrostransaktionen ( Diese profitgierige billige Handy Game Masche hat nichts in einen vollwertigen Konsolenspiel verloren ) hätten dem neusten Teil mehr als gut zu Gesicht gestanden !

Hoffen wir das die nächsten beiden Novemberhighlights Far Cry 4 und Dragon Age Inquisition ( für mich als Rpgler besonders interessant und bereits von der internationalen Fachpresse sehr gut bewertet ) vieles diesbezüglich besser machen, aber da bin ich schon zuversichtlich.

Momentan vorläufig 3 funkelnde Amazon Glitzersterne !

It's Assassins Creed Unity !


Edge of Tomorrow - Live.Die.Repeat [Blu-ray]
Edge of Tomorrow - Live.Die.Repeat [Blu-ray]
DVD ~ Tom Cruise
Preis: EUR 7,97

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Time is Money, Time is short, Time is...essential ?, 14. Oktober 2014
Man darf schon jetzt sagen, einer der besten Filme des Jahres !

Bezüglich Tom Cruise, manche mögen ihn, manche nicht, aber seine Filme waren bisher größtenteils sehr ordentlich.

Legen wo los:

Im Vorspann des Film, der wie ein Zusammenschnitt von TV Nachrichten daherkommt erfährt der Zuschauer von Außerirdischen Invasoren, die urplötzlich mit dem Aufprall einer Art Komet als unangenehme Begleiterscheinung auf die Bildfläche treten. Die aggressive Spezies fängt an sich auszubreiten und schafft es innerhalb kürzester Zeit zwei Länder der Erde nahezu zu zerstören und die Bevölkerung arg zu dezimieren.

In dem Bilder Wirr Warr der Nachrichten lernen wir auch flüchtig in Talk Show Fetzen den aalglatten, egoistischen und leicht arroganten Major Bill Cage ( Tom Cruise ) kennen, der als Sprachrohr der Army dient um auch die Bevölkerung durch die Medien zu infomieren. In Wahrheit übrigens kein Soldat, sondern ein Ex Werbefachmann, der sich der Macht der Worte bedient und keine Kampferfahrung mitbringt.

Beiläufig wird auch noch die stärkste und neu entwickelte Waffe der Menschheit in den Bildern kurz präsentiert, ein waffenstarrendes Exoskelett, ( erinnert auch an den Laderoboter aus den Alien Movies ) die der Infanterie einen entscheidenden Vorteil liefern soll.

Cage wird nach London geordert und von einem vorgesetzten britischen Offizier mehr oder weniger sanft an die vorderste Front der französischen Küste befehligt, trotz seiner fehlenden Schlachtfelderfahrung, somit bleibt ihm trotz Protest nichts anders übrig.

In dem heftigen Kampf an der Küste wird Bill Cage bereits nach kurzer Zeit von einem Alien niederstreckt, kann jedoch noch gerade noch kontern.

Von nun an befindet er sich in einem Zeitloch, bei dem immer ein Tag zurückgespult wird, nachdem er langsam begreift was passiert ist, versucht er durch diese hinzugewonnene Fähigkeit einen Weg zu finden um die ausserterrestischen Aggressoren aufzuhalten.

Dabei wird er am laufenden Band erledigt, denn das Vorhaben gestaltet sich als äußerst schwierig.

Das Drehbuch des Films basiert auf einem Roman namens "All You Need ist Kill"

In dem Romanvorbild spielt ein japanischer Rekrut die Hauptrolle, hier darf der Tom dafür einspringen.

"Edge of Tomorow" legt richtig los, bereits nach nicht mal 20 Minuten befindet sich Cage schon an der Front, das hohe Tempo des Streifens wird fast durchgehend gehalten.Die Handlung ist recht komplex, jedoch nicht überfordernd. Der geradlinige Aufbau des Streifens kommt ihm ebenso zugute wie die ereignisreichen Wendungen, die immer dann Eintreffen, falls es anfängt langweilig zu werden sollte.

Dies hängt an der Thematik und am Script des Zeitsprungs, es ist nicht nur interessant wie Cage versucht die Erde zu retten und alternativ vorgeht, sondern auch sehr unterhaltsam, da er das Wissen, das er bis zu dem Zeitpunkt angesammelt hat, immer im Gedächtnis behält, bevor er das nächste Mal stirbt.

Aus diesem Grund kommt es zu allerlei witzigen und amüsanten Situationen, mit mehreren Personen in seinem Umfeld, somit untergräbt er den Status seines vorgesetzten Offiziers und scheint den persönlichen Hintergrund jeder Person zu kennen, wenn er manches vorraussagt, reagieren die anderen so verdutzt wie ein Marsmännchen. Und das ist nicht alles was Bill Cage von nun an auf dem Kerbholz hat, er lernt sozusagen immer was dazu und beginnt sich persönlich zu verändern.

Doch bezüglich seiner eigenen Veränderung ist auch stark die Special Force Soldatin:
Rita Vrataski ( Emily Blunt, übrigens tolle Frau ;) ) mit involviert.

Auch hier kommt es zu allerlei amüsanten Situationen, Cage lernt die toughe und wortkarge Kriegsheldin immer besser kennen, während sie bei jedem Zeitsprung die Erinnerung an ihn verliert.

Mit der Zeit beginnt sie immer mehr aufzutauen und schafft es sogar Bill Cage zu einem umgänglicheren Zeitgenossen zu machen.

Die Chemie zwischen den beiden funktioniert ebenfalls. Insgesamt machen alle Schauspieler ihre Sache sehr ordentlich.

Ein Wort zur Action: Die ist auch gelungen, für manchen vielleicht etwas zu schnell geschnitten, aber man gewöhnt sich dran.
Sehr interessant und cool ist das Design der Aliens ( erinnert an einige bestienartige Kreaturen von Borderlands 2 auf der PS3 )

Die Viecher sind zudem wahnsinnig flink und ebenso aggressiv.

Was bisher noch nicht erwähnt wurde:

Die Thematik mit dem Zeitloch und die amüsanten Situationen ist von einem anderen Film als Vorbild abkekupfert worden: Nämlich, von der Kult Komödie "Täglich grüßt das Murmeltier" aus dem Jahre 1993 von Regisseur Harold Ramis.

Dort hatte die Hauptrolle Bill Murray gespielt, der als Wetterfachmann in einer Kleinstadt sich ebenfalls "ganz viel Zeit nimmt"

Erfreulich bei "Edge of Tomorow" ist auch das es so gut wie keinen überheblichen Patriotismus in dem Film vorkommt, hier kämpft die gesamte Menschheit jeglichen Landes als Earth Defence Force. Die eigentliche Handlung findet auch in Frankreich und England statt, eine willkommene Abwechslung zu der klassischen Notleidenden US Stadt.

Doug Liman, der schon durch die Bourne Identität ein glückliches Händchen als Regisseur bewies, liefert mit Edge of Tomorow (175 Mio US Dollar Von den Kosten her ) einen weiteren Beweis für sein filmisches Können. Mit viel Feingefühl in der künstlerischen Umsetzung, Witz sowie einer ordentlichen, spannenden Handlng schafft er es den Zuschauer als solchen zu packen.
Gut ausbalanciert zwischen ruhigen und actionreichen Passagen und mit hohem Unterhaltungwert.

Ich vergebe knapp 9 von 10 modifizierten Militär Exoskelete der Infanterie, oder 5 funkelnde Amazon Glitzersterne !

It's "Edge of Tomorow" !


The Wonderful 101 - [Nintendo Wii U]
The Wonderful 101 - [Nintendo Wii U]
Preis: EUR 29,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial, hat das Zeug zum Kultspiel, leider wird ihm zu wenig Beachtung zuteil..., 13. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eines sei gesagt, das Game hat es in sich.

Eine echte Überraschung, aber legen wir los....

Story: Die ist schnell und grob erklärt, die Geathjerks eine aggressive Alien Spezies überfällt unseren blauen Planeten, diese stiftet nur Chaos und zelebriert Zerstörung und sorgt für Angst und Schrecken.

Nur gut, das die planetare Verteidigung vom technischen Standart den Aliens nicht allzu weit hinterhinkt.

Als weitere defensiv Maßnahme dienen der Erde 100 Auserwählte jeglichen Landes, die allesamt einen speziell entwickelten Kampfanzug sowie eine Maske tragen, die deren Identität schützt.

Die sogenannten Wonderful 101, Gerechtigkeit, Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt sind ihr stärkstes Kredo...

Und dies ist ihr Game, bzw. Ihre Geschichte....

Spielmechanik: In isometrischer Perspektive stürmen die Charaktere über das Schlachtfeld und werfen sich inmitten ins Getümmel.

Die Charaktere ? Richtig, denn man steuert hier nicht eine Figur sondern eine Gruppe, im Laufe des Games findet man übrigens die restlichen 101 Charaktere, die unseren Trupp beitreten.

Und je größer die Gruppe, desto stärker. Als Ausgleich dienen die verschreckten Bürger, die unruhig auf der Stelle herumwuseln und bei denen ein großes gelbes Help über dem Haupte thront.

Diese werden im Prinzip zwangsrekrutiert und dienen als Support Charaktere bezeichnet.

Von der Steuerung her gibt es das obligatorische Sprinten, Springen und den erstaunlich schwachen Gruppenangriff, das Hauptelement und zugleich stärkste Waffe des wundervollen Trüppchens sind jedoch die sogenannten "United Morphs"

Zuvor sei noch gesagt, das bei den 101 jeweils ein Leader der Gruppe im Vordergrund steht.
Diese haben unterschiedliche Fähigkeiten, welche in der Spielmechanik in der Levelarchitektur oder beim Gegner eingesetzt werden um ein Vorankommen zu sichern.

So hat Wonder Red als persönlicher "Unite Morph" eine gigantische Rot schimmernde Faust, die Unite Hand, die kann nicht nur die Alienhorden mit Schmackes verdreschen, sondern auch Ventilräder greifen, sowie dann öffnen.

Wonder Blue schwingt als "Unite Morph" Variante eine flinke Klinge, die Strahlen reflektieren kann und Schlitzschalter betätigt.

Wonder Pink wirbelt eine Peitsche, die Panzerplatten der Rüstung von Aliens abreist und als tarzanmässiger Lianenersatz zum Einsatz kommt und sich über Abgründe zu schwingen.

Im Spielverlauf bekommen wir nicht nur neue Mitglieder sondern auch die Leader, mit deren Fähigkeiten wir bald movemässig einiges auf dem Kerbholz haben, nicht nur zur Überraschung der Aliens...

Abseits von den charakterspezifischen "Unite Morph" gibt es aber auch allgemeine "Unite Morphs", manche davon sind schon zu Spielbeginn Standart, manche darf der Spieler im Wonderful Mart Shop für Währungspunkte dazukaufen.

So steht ein "Unite Glider" ( Paraglider zum Fliegen), eine "Unite Chain" ( zum Kraxeln ) eine "Unite Ladder" ( ebenfalls zum Klettern ) eine "Unite Bridge" ( zum Abgründe überwinden ) zur Verfügung.

Man darf sich sogar in einen Pudding verwandeln, an dem in der aufgebohrten Version die gegnerischen Attacken mit einem Stachelkonter geblockt, als massive Billiardkugel durch die Szenerie lässig abrollen sowie als ein girlandenhafter Wurm Ausweichmanöver einleiten.

Aktiviert werden die charakterspezifischen "Unite Morphs" mit dem Touchscreen des Wii U, die nach korrekter Eingabe ( entweder mit dem rechten Analogsticks oder mit dem Stylus auf den Screen gezeichnet werden ). Blitzschnell tritt je nach gezeichnetem Vorgabensymbol der Leader auf den Plan, dies ist besonders wichtig bei den Quick Time Events, die eine schnelle Reaktion erfordern.

Der Wii U Touchscreen wird auch genutzt um manchmal die Szenerie auf dem TV auf den Touchscreen zu verlagern, diese Abschnitte sind glückerlicherweise nicht so zahlreich vorhanden da diese von der Steuerung her arg nervig geraten sind.

Das Game ist übrigens in mehrere Missionen mit jeweils drei Levels eingeteilt.
Generell bewegt man sich durch einigermaßen weitläufige Abschnitte, die von einer roten Linie oder von der Levelarchitektur begrenzt werden.

Bei der roten Linie muss man alle Alienviecher in dem Abschnitt besiegen, bei Grenzen der Levelarchitektur kommen meistens auf dem vorgegeben Weg die "Unite Morph" Skills sowie sonstige Fertigkeiten der Wonderful 101 zum Einsatz.

Das war mal das Gröbste.

Kritik: "The Wonderful 101" schmeißt den Spieler nicht nur buchstäblich ins Wasser ( Neo Mu City ), hier ist diese Metapher durchaus passend. Anfangs weiß niemand so genau was er da so auf dem Bildschirm treibt und was da so alles abgeht. Trotz eingeblendeter Mini Tutorial Displays hat man so seine liebe Not und Mühe.

Somit ist Experimentieren, Geduld und eine gewisse Eingewöhnungszeit mit steiler Lernkurve angesagt.

Und es stimmt, je länger man zockt, desto mehr bekommt man den Durchblick und hetzt immer sicherer durch die Prärie, allerdings weiß man auch im späteren Spielverlauf nicht immer gleich was zu tun ist.

Auffallend ist auch, das man in der Hektik manchmal falsche Eingaben des Wii U Touchscreen tätigt, dies kann jedoch auch mit dem Touchscreen zusammenhängen, das dieser die Eingabe falsch interpretiert.

Im normalen Getümmel ist das zwar nicht ganz so gravierend, bei den imposanten Bosskämpfen, allerdings nicht gerade vorteilhaft.

Ansonsten muss man sich ziemlich genau positionieren um z.b. die "Unite Bridge" zu aktivieren.

Hinzu kommt auch der Schwierigkeitsgrad, der in drei Stufen einstellbar ist, und auf Normal schon happig ausfällt, das wird durch die zuvor genannten Faktoren indirekt noch begünstigt.

Technik: Wundervoll, grafisch knackscharf in 1080p präsentiert sich schon mal von der Schokoladenseite, die Animationen der knuddeligen chibihaften Heldenschaar sind putzig und cool, die Farbpalette passt und die Zwischensequenzen sind toll in Szene gesetzt.

Ganz selten wird es ein bißchen langsamer, es ist technisch sowie visuell bewundernswert und herrlich amüsant, wie unserer superflinker Ameisenhaufen, der wie ein wilder Derwisch über den TV Bildschirm huscht, und sich Gegnern stellt, die um ein zigfaches größer sind.

Ein Highlight ( eigentlich ist das ganze Game ein Highlight ) stellen die überaus imposanten und hervorragend inszeniertem Bosskämpfe dar, die sich jedoch etwas zu sehr in die Länge ziehen können. Getreu nach dem Motto: "David gegen Goliath !"

Sound: Wundervoll, super Kompositionen, heldenhaft, lustig, treibend, melancholisch usw, sowie immer passend zum aktuellen Geschehen. Die sehr gekonnte Musik wird von großartiger Sprachausgabe mit den länderspezifichen Akzenten untermalt, kurz gesagt, die Sprecher sind spitze.

Steuerung und Spielbarkeit: Wundervoll, bis auf die manchmalige Falscheingabe oder Fehlinterpretation läuft alles rund und flüssig.

Fazit: Wundervoll, der Spruch: "Mit Liebe gemacht" passt hier wie das Brot zum Butter.

Spielerisch wirkt das ganze bunte Treiben einigermaßen wie Pikmin, ist aber dennoch eigenständig genug um auch als einzigartig durchzugehen. Vom philosophischen Fokus her erinnert das Gesamtkonzept sehr stark an einen hervorragenden Pixar Film.

Somit steht eine absurd wilde Mischung aus Westlichen Elementen ( Pixar ) und japanischen Elementen ( Anime ) inklusive irrwitzigem Einfallsreichtum, immens hohem Tempo, voller Action, und exzellentem Unterhaltungswert auf dem Gaming Speiseplan !

Das Game spielt auch herrlich mit Klischees und parodiert das ganze Superheldengenre vortrefflich, ach ja, die Dialoge sind übrigens auch super und sehr gut auf die Persönlichkeit der Leader der "Wonderful 101" abgestimmt.

Dazu kommt eine Menge Witz, eine Wagenladung an Charme sowie überaus sympathische Heldenfiguren.

Somit scheint die tschechische Wonderpink von einem feindlichen Commander der Alien Armada so fasziniert und verknallt zu sein, das sie ihn dauernd mit dem Spitznamen "Vorkie" betiteln muss, natürlich zu vollem Unverständnis der wundervollen Truppe.

Oder die ständigen zotteligen Wortgefechte zwischen dem amerikanischen Wonder Blue und dem französischen Wonder Green "Shut it, Baguette !"

Das Game ist brillant und zugleich ein Wahnsinnsspektakel, hat eigentlich das Zeug zum Kultspiel.

Für mich auf einem Level mit Valkyrie Profile 1, Last of US, Persona 4 !

Dagegen kann Mario und Link einpacken ;)

Schade, das den Wundervollen so wenig Beachtung geschenkt wird !

9, 2 von 10 soliden Superhelden Spandex Suits oder 5 funkelnde Amazon Glitzersterne !

It's " The Wonderful 101"


Godzilla [Blu-ray]
Godzilla [Blu-ray]
DVD ~ Bryan Cranston
Preis: EUR 7,97

4 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kaum auszuhalten ein ordentlicher Godzilla Movie geht klar anders..., 8. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Godzilla [Blu-ray] (Blu-ray)
Vor kurzem konsumiert....

... und mit dem Prädikat " Grauenhafter Schrott " ausgezeichnet !

Auch hier nicht zu sehr im Detail sondern eher die eigenen Eindrücke.

Dem Film fehlt es vollkommen an Substanz, stattdessen steckt er voller Klischess !

Die Story kann man sich sparen, die ist so hohl wie Bambus.

Natürlich kann man von dieser Art von Movie keinen allzu großen Tiefsinn erwarten, etwas mehr Gehalt jedoch, hätte sicherlich nicht geschadet.

Es wurde krampfhaft versucht, alles auf Ernst zu trimmen und in der Realität zu verankern, obwohl das Auftauchen der Viecher noch nicht mal in einem fiktionalen Rahmen wissenschaftlich einigermaßen plausibel erklärt wird.

Für eine solche Art von Film nicht der beste Ansatz, die bierernste Atmosphäre wird zudem durch das vollständige Fehlen von "Witz" zusätzlich noch ausgetrocknet.

Der erste Godzilla von 1954 war gar nicht verkehrt, der war zumindest locker, hat sich selbst nicht zu ernst genommen und voller Trash Charme...

Auffallend bei der 2014 Version ist die stärkere Konzentration auf die menschlichen Schauspieler, aber die will eigentlich der Fan nicht sehen, sondern halt Godzilla.

Und die Ikone hat nicht gerade viel Screentime gewidmet bekommen, wahrscheinlich auch aus Kostengründen...

Erst zum Finale hin wird der Film auch heller und man erkennt die Viecher endlich, anstelle nur mit der Dunkelkammer punkten zu wollen.

Keine Kosten und Mühe wurden mal wieder gescheut um die US Navy und die Army in Szene zu setzen, erstaunlicherweise diesmal nicht ganz so übertrieben patriotisch präsentiert, aber die Grundzüge sind dennoch vorhanden, was ich selbst absolut zum Kotzen finde, das ist auch der Grund weil ich den dritten Transformers und den Battlefield Los Angeles so abgrundtief verabscheue.

Das US Militär geht mir aber auch hier im Film gehörig auf den Senkel. Zu dem militärischen Schaulaufen, das zudem auch noch überhebliche Schleich Werbung darstellt, gesellt sich der Pathos des tapferen US Soldaten, der im Anblick der größten Gefahr unter allen Umständen heldenhaft trotzt.

Grässlich !

Interessant ist auch das dem Militär in der gesamten Laufzeit nicht auffällt, das sie im Prinzip überhaupt keine Chance gegen die Monster haben, entweder aus Dummheit oder Heldenmut, aber nein, Hauptsache es wird munter weitergeballert und sinnlos Munition verschwendet...

Ein weiteres Klischee ist die zu bodenständige und arg biedere Handlung sowie zu gewöhnliche Struktur des Films, das hat man in der Art und Weise schon abgewandelt 1000 Mal im Film bisher erblickt.

Die Inzenierung ist ebenfalls lahmer als die lahmste Schnecke sowie stinklangweilig, alles wird durch manch unnötigem Dialog künstlich in die Länge gezogen, das unwürdige Finale ist ein schwacher Trost, die Kampfszenen zwischen Godzilla und den anderen Viechern sind fast so schnell vorbei, wie sie wieder angefangen haben, die Choreographie ist s******e und den Kämpfen fehlt es in jeglicher Form an Tempo und Dynamik, die Schwerfälligkeit und Trägheit derer ist allgegenwärtig.

Ein weiteres Klischee, der US Soldat und seine Familie werden durch die äußeren Umstände getrennt, immer und immer wieder dasselbe...

Die nicht gerade ausdrucksstarken Schauspieler sind dem Zuschauer nach kurzer Zeit vollkommen gleich.

Aber Hauptsache das US Militär ist drin und spielst sich selbst...

Und zeigt sich natürlich von seiner allerbesten Seite, vielleicht sollten sie noch Godzilla anheuern...

Hätte nur noch gefehlt dem "King of the Monsters" eine gigantische US Flagge in das Patschehändchen zu drücken.

Der Regisseur hat kein Feingefühl, keine Emphatie und keinen Respekt und kein Verständnisses gegenüber dem Original, so verheizt man keine Filmikone.

Der Ansatz von Pacific Rim ist da um etliches besser, der ist auch insgesamt hochhaushoch diesem grauenhaften Machwerk überlegen.

Zum Würgen !

Ich gebe 1 von 10 ausrangierten Monsterbacken, oder noch aus Fairness einen funkelnden Amazon Glitzerstern !
Kommentar Kommentare (10) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 16, 2014 5:46 AM CET


Super Smash Bros. for Nintendo 3DS
Super Smash Bros. for Nintendo 3DS
Preis: EUR 35,99

9 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Super Smash Bros 3DS, wirklich so super ?, 3. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diese Rezension basiert auf den vorläufigen Eindrücken...

Werde diese etwas anders aufbauen...

Um ehrlich zu sein, weiß ich nicht was ich von dem Game halten soll, denn die Stärken überwiegen nicht die Schwächen des Titels, wo bekanntlich Licht ist ja ist auch Schatten, beim Thema Smash Bros wird dies besonders deutlich.

Ich werde auch versuchen neutral und tolerant zu bewerten und das Ding nicht sofort nur Nintendo zuliebe über den großen Klee zu loben.

Was mir nicht gefallen hat:

1) Den absolut größten Patzer leistet sich das Spiel bezüglich des Storymoduses, es gibt nämlich keinen, im Vergleich zu dem Wii Vorgängern, der dort das eigentliche Highlight des Titels darstellte, ich selbst bin ein reiner Storyspieler, denn diese liefert mir überhaupt einen Grund zum Zocken, da die Rahmenhandlung fehlt, ergibt das ganze bunte Treiben in meinen Augen nur wenig Sinn, irgendwie Knöpfchendrücken ohne Grund.

2) Kein zusätzlicher Modi, wie z.b. der klassische Modus oder das Labyrinth rechtfertigt das Fehlen des Storymodus.

3) kein charakterbezogener filmmässiger wie bei Beat Em Ups so üblich, kurzer Abspann, es laufen nur die Credits durch, sehr schade, hatten die tollen Charaktertrailer vor der Veröffentlichung doch viel zu bieten...

4) Sehr hektischer und zugleich stark unübersichtlicher sowie chaotischer Spielablauf, ab drei Spielern, ich bin von meiner Person her ruhigeres gewöhnt, wo ich mir mehr Zeit lassen kann.

5) keine Movelisten der Charaktere einblendbar, noch nicht mal im Tainingsmodus.

6) Große Monotonie und gähnende Langweile machten sich schon nach ein paar Matches bei mir breit. Ich bezweifle, das das Game im stark vernachlässigten Singleplayer ( dazu später ein paar Worte mehr ) längerfristig motivieren kann.

Das Freispielen bestimmter Trophäen, In Game Währung Gegenstände, Charaktere sowie sonstiges reizt mich jetzt nicht.

Was mir gefallen hat:

1) Grafik: Hübscher Look, mit nahezu immer flüssigem Ablauf, der selbst die mehr realistisch und weniger realistischen Figuren gut im Gesamtbild zur Geltung bringt und mit charakterbezogene liebevollen Animationen voller Details aufwartet.

Auswählen darf man sogar eine Cel Shading Aussenlinie, die die Charaktere mit dickeren Schwarzen Konturen umrandet, ich schätze das diese Option mit integriert wurde, das sich die Charaktere mehr vom Hintergrund abgrenzen.

Auch die Stages wurden mit viel Liebe zum Detail erstellt und können glänzen.

Man merkt das das Game den 3DS technisch arg ins Schwitzen bringt, wenn man sich ins 3DS Menü ausloggt, die Ladezeiten kommen mir auch länger vor.

2) Sound: Es warten viele tolle Remixvarianten aus der Nintendo Seriengeschichte, die mit klasse Kompositionen eine große musikalische Bandbreite abdecken.

Ein paar Beispiele, die wunderschön klingende Gaur Plains Melodie aus Xenoblade Chronicles, die geheimnisvolle Magicant, Eight Melodies aus Mother ( Earthbound )
das leicht dramatische Corneria aus Star Fox, das schwungvolle und pfiffige Try, Try Again aus Mario und Luigi Dream Team Bros und das heroische Green Greens, das eine Awandlung des bekannten Kirby Themes darstellt.

Nur leider kommt die Musik in der Hektik beim Zocken nicht so ganz zur Geltung...

3) Loben darf man auch die Steuerung die reagiert immer präzise und auch die Spielbarkeit an sich ist sehr gut gelungen.

4) Die sehr umfangreiche Charakterauswahl, von Pacman, über Kirby bis Captain Falcon, hier dürfte jeder seinen Liebling finden.

Fazit: Ein schwieriger Fall in der Bewertung, das neue Smash Bros.

Denn die handwerkliche Qualität des Titels ist über alle Zweifel erhaben, jedoch beißt sich diese stark mit meiner individuellen Erwartungshaltung und eigenem persönlichem Geschmack.

Empfehlen kann man die Demo, wer diese aus dem E Shop downloadet kann sich besser ein eigenes Bild davon machen.

Man merkt, dem Game an, das es vorrangig auf Multiplayer ausgelegt ist, in diesem Bereich wird es vom Spielspass her mit mehreren Leuten wesentlich mehr punkten können.

Ich gebe aufgrund der handwerklichen Qualität und aus Fairness noch drei solide funkelnde Amazon Glitzersterne.

Ein Crossover Fan Spektakel erster Kajüte, davon profitiert das Game...

Jedoch als bevorzugter Rpgler halt nicht meine Art von Spiel.

Aber mir muss es ja nicht gefallen, sondern dem Käufer !

It's Super Smash Bros !
Kommentar Kommentare (25) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 12, 2014 6:30 PM CET


Fantasy Life
Fantasy Life
Preis: EUR 34,99

50 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fly, Flutter, Fly, oder Fantasy Life, das fantastische, frivole und frische 3DS Highlight des Jahres !, 29. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fantasy Life (Videospiel)
Diese ausführliche Rezension basiert auf den vorläufigen Eindrücken, ich spiele mittlerweile über 20 Stunden und bin fast durch mit der Story, deshalb darf ich auch etwas mehr aus dem Nähkästchen plaudern ! ;)

Also gut, legen wir los.

Story: Davon möchte ich nicht zuviel verraten, nur das es sich um sogenannte Doom Stones handelt, die das Fantasyreich Reveria in die Verderbnis zu stürzen drohen, nun wird wie immer ein tapferer Held gesucht, der Hilfe des Landes und der Bewohner gewährt.

Und der tapfere Held kann vieles sein, selbst ein tapferes Schneiderlein, ja fast wie im Märchen, doch doch später etwas mehr.

Zu Beginn erstellen wir uns unter vielen Individualisierungsmöglichkeiten unseren eigenen Wunsch Avatar, ruck zuck befindet sich der Protagonist in einer fremden, noch kargen Dachbodenstube, kurz darauf werden wir von einer dicken Vermietern, namens Pam freundlich begrüßt sowie herzlich in unserem frei nach Vorlieben zu gestaltenden Unterkunft aufgenommen.

Etwas später treffen wir in der Stadt einen kleinen weiblichen Schmetterling, den wir aus einer misslichen Lage befreien, natürlich tapfer wie wir sind.

Huch, der fetzige Schmetterling kann ja sprechen und hört auf den Namen Flutter !!!

Von nun an wird uns Flutter auf unserer Reise begleiten, uns mentalen Beistand leisten und seinen Senf zu allmöglichen Situationen beitragen.

Spielmechanik:

Jetzt kann das Abenteuer beginnen, der Clou dabei ist folgendes:
Im Gildenhaus kann unser Avatar eines von 12 Leben wählen, die alle eine unterschiedliche Jobklasse darstellen.

Nach der Wahl werden wir zu unserem Jobklassenmeister geschickt um die Aufnahmeprüfung zu bestehen.

Jeder Job hat einen Rank von 5 ( neben dem Novizen ) Stufen: Fledgeling, Apprentice, Adept, Expert und Master.

Das Emporklettern der Karriereleiter wird jedoch immer umfangreicher und schwieriger.

Das ganze Game und dessen generelle Ablauf dreht sich um drei verschiedene Quest Arten, es gibt die....

1) Challenge Quests: Diese sind mit dem gewählten Job verbunden und bescheren uns den Aufstieg, für diese bekommen wir nicht nur Erfahrungspunkte, es werden auch die berufsspezifischen Fähigkeiten weiterentwickelt und auch Special Skills je nach Rang gelehrt. Erfüllt man diese gibt es Sterne, die man bei seinem Lehrmeister gutgeschrieben bekommt um den nächsten Rang zu erreichen.

2) Dann haben wir die Anliegen der Stadtbewohner, die personenbedingten Quests, die als Belohnung spezielle Gegenstände und Dosh ( Währung ) rausrücken.

3) Zu guter letzt jetzt noch die Requests von Madame Butterfly, ähem.... Flutter, die sind eng mit der Story des Spiels verbunden und müssen erledigt werden um voranzukommen, als Belohnung bekommen wir Bliss Punkte, übersetzt heißt das etwa soviel wie Wonne oder Freude.

Diese darf man für persönliche oder weltbedingte Belohnungen einsetzen, wie bspw. ein größeres Inventar oder das das Warenangebot der Städte größer wird.

Was Fantasy Life so besonders macht, ist das wir die Jobklasse im Vergleich zu vielen andern Rpgs jederzeit wieder nach Belieben wechseln können, die bereits gewonnenen Fähigkeiten und Erfahrungen des früheren Jobs bleiben erhalten.

Aus diesem Grund auch der Querverweis am Anfang wegen dem tapferen Schneiderlein !

Ein Schneider, der nicht nur die Nadel schwingt sondern auch das massive, riesige Zweihandschwert, der zudem auch noch die Erfahrung des Söldner Jobs teilt, kein Problem !

Ein kräftiger Holzfäller, der nicht nur Bäume fällt, sondern voller Leidenschaft sein eigenes Süppchen kocht ?

Zu den Jobklassen, die Möglichkeiten sind vielfältig, ich hatte einen Schürfer gewählt, mit dem Erz und den Metallen, die ich gefunden habe, hatte ich danach zum Schmied gewechselt, mit dem habe ich Waffen und Rüstungen geschmiedet, die ich danach als tapferer Paladin im Kampf erprobt habe.

Glücklicherweise verkaufen die ortsansässigen Händler für jeden Job größtenteils die notwendigen Materialien, im Prinzip könnte man sich alle Gegenstände selber in der Welt zusammensuchen, aber dies ist sehr umständlich und arg mühsam, der Kauf ist wesentlich bequemer und nervenschonender.

Auch der Waffen und Rüstungs Shop lockt mit seinen Angeboten, besser ist es jedoch zu schmieden, denn nur so kann man den gewünschten Gegenstand in besserer Ausführung und in drei höheren Qualitätsstufen als die Standardware der Shops herstellen.

Feurig, aber nie brandgefährlich, deshalb mal der Job des Schmiedes hier mal etwas genauer erklärt: Das Schmieden an sich macht irre Spass, die notwendigen Buttons, die man drücken muss werden dabei eingeblendet, Eisen abkühlen, Erhitzen mit Blasebalg und in Form hämmern, dabei läuft ein Zeitlimit ab, je schneller man ist, desto besser ist die Chance auf einen hochwertigeren Gegenstand.

Mit der Zeit und nach Rangaufstieg schaltet man immer wieder neue Schmiede Rezepte frei.

Ein nützlicher und erlernbarer Special Move ist der automatische Hammer Boost, in Windeseile hetzt unser Avatar an der Werkbank entlang und schmiedet kurz wie ein gedopter Spitzensportler bis die Eisen besonders glühen. Das spart wertvolle Zeit...

Zum Kampf: Dort spielt sich Fantasy Life wie ein klassisches Action Adventure, der Magier bevorzugt eher die mittlere Distanz und bombardiert die Monsterlein mit seinem zauberhaften Arsenal, das auf den vier Naturelementen basiert.

Der Paladin wählt stattdessen den Nahkampf und stürzt sich mit erhobenen Schildes tapfer den garstigen Viechern entgegen. Eine Spezialattacke dieses Jobs wäre ein schockwellenartiger Angriff in dem der kundige Schüler nach vorne springt und kräftig die Klinge niedersausen lässt.

Und natürlich gibt es auch hier die obligatorischen Erfahrungspunkte und Level Up !

Je nach Stufenaufstieg gibt es Punkte, die wir frei in unseren Attributen verteilen können, je nach Jobklasse sind diese in einem bestimmten Bereich besser geeignet, so braucht der Paladin mehr Stärke, während der Magier mehr Intelligenz braucht, um effektiver in der Schlacht zu agieren.

Puh, das soll es mal sein, das Gröbste der Spielmechanik !

Technik:

Grafisch erwarten den Zocker symphatische und knuddelige Chibi Figuren vom stilistischer Seite, die Farbpalette ist sehr bunt ausgefallen, ganz selten kommen leichte Slowdowns zum Vorschein, das Geschehen bleibt in der Regel stets flüssig.

Die Gebiete sind einigermaßen weitläufig, manche überraschen mit vielen liebevollen Details, und süßer Puppenhäuschen Architektur sowie putziger Innenausstattung wie die Städte, während manch andere Gegenden, wie Höhlen recht karg und uninteressant ausfallen.

Ansonsten fast wie im Puppenstübchen, oder wie aus einem Guss.

Die Musik ist gut gelungen und hat passende Klänge sowie den einen oder andern Ohrwurm zu bieten, es könnten jedoch ruhig mehr musikalischen Kompositionen vorkommen, denn die bereits vorhandenen sind etwas knapp geraten. Die Dialoge sind klasse, die sprühen besonders im Englischen vor Wortwitz und passen wunderbar zu der lockeren Atmosphäre des Titels.

Von der Steuerung und der Spielbarkeit gibt sich Fantasy Life keine Blöße, da läuft alles rund.

Kritik und Fazit:

Apropos, Dialoge, unser Avatar redet kein einziges Wort im Spiel, das ist nicht gerade Balsam für den Identifikationswert.
Somit dient Schmetterlingslady Flutter als Sprachrohr des Helden, die vieles kommentiert.

Leider gibt es auch keine Sprachausgabe, somit ist mehr Aufmerksamkeit beim Lesen Pflicht.

Etwas Kritik verdient auch das besonders zu Beginn etwas eingeschränkte Schnellreisesystems, ein One Way Ticket sozusagen, denn anfangs muss man immer selbst eine Strecke zurücklaufen.

Allerdings ist dies Meckern auf hohem Niveau, denn auf Entwickler Level 5 ist eigentlich in qualitativer Hinsicht immer Verlass.

Bekannt heutzutage durch die Professor Layton und Inazuma Eleven Games, sowie durch das tolle Ni No Kuni, sowie das grandiose Dragon Quest 8 und superbe Dark Chronicle auf der Playstation 2, beschert uns Level 5 einen weiteren Spitzentitel namens Fantasy Life.

Kleine Anmerkung: Anfangs wirkt das Game etwas naiv, fängt jedoch bald an seine große Faszination auszuüben, die sich in einer erstaunlichen Spieltiefe und gut durchdachtem System widerspiegelt, das die ganzen Jobklassen und die Welt Reveria, wie ein großes Netz sinnvoll miteinander verbindet.

Etwas Animal Crossing ist mit drin, jedoch erinnert das Game größtenteils an Dragon Quest 8 sowie 9 nicht nur optisch, sondern auch von der Spielmechanik her, dies ist mehr als ein gutes Zeichen, sondern exzellente Vorraussetzungen.

So ist das Schmieden im Prinzip eine Abwandlung des verzauberten Kessels von Dragon Quest 8, mit dem man schon allerlei Gegenstände kreieren konnte, wenn die notwendigen Materialien vorhanden waren.

Sicherlich in der Gestaltung und vom philosophischen Fokus her eher für die jüngere Zielgruppe entwickelt, doch auch hier gilt wieder mal das Haribo Prinzip:

"Was für Kinder gut ist, muss für Erwachsene deshalb auch nicht schlecht sein."

Fantasy Life ist voller Charme, herrlichen Wortwitz, voller Hingabe, Leidenschaft und beherbergt einen sehr starken Suchteffekt, wer zudem alle Jobs zum Meister bringen will, hat alle Hände voll zu tun, das dauert, dauert, und dauert...

Kurz gesagt, das Game ist eisgeil...

Noch ein Wort zum Download Content, der im Nintendo E Shop zu Fantasy Life zu finden ist,
Dieser kann leider erst nach Abschluss der Story freigeschaltet bzw. aktiviert werden.

Dort warten ein neues Gebiet und neue Gegenstände, zum Beispiel.

Vorsicht ist beim Multiplayer geboten, denn man kann nur mit den Mitspielern auf die Monsterjagd gehen, die diesen DLC nicht installiert haben, sofern man diesen auch nicht selber installiert hat.

Dasselbe gilt auch umgekehrt.

Ach ja, das Game ist auch sehr gut als Singleplayer spielbar, der Offline Multiplayer Part wird durch später rekrutierbare , von der KI gesteuerten Kameraden ausgeglichen.

Sorry, lange Rezension und viel Infos, aber das Game hat ja auch viel zu bieten.

Ich bin restlos begeistert von diesem großartigen Titel und gebe 5 fantasievolle, funkelnde und facettenreiche Amazon Glitzersterne !

Man merkt es immer wieder, die besten Jrpgs gibt es seit der PS3 Ära nur noch auf den Handhelds.

Und jetzt wieder weiterzocken...

It's Fantasy Life !
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 3, 2014 3:29 PM MEST


Sacred 3 - First Edition - [PlayStation 3]
Sacred 3 - First Edition - [PlayStation 3]
Wird angeboten von Gameshop66
Preis: EUR 25,35

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider ganz großer Rotz, der nie und nimmer an die Tugenden und Qualitäten der Vorgänger anknüpfen kann...., 25. August 2014
Auch hier eher die persönlichen Eindrücke, anstelle von einer ausführlichen Rezension, wie normalerweise von mir gewohnt.

Sacred 3 ist absoluter Schrott und pure Geldverschwendung....

.... und im Prinzip auch gar kein Sacred mehr, es gibt keine offene Welt, keine NPCs die Sidequests verteilen, keine Jagd und Looten nach neuen Waffen und Rüstungsteilen mehr, was ja eigentlich ein wichtiger Hauptmotivationsgrund war, keine Händler, stattdessen eine Art Lobby Menü, jeder Charakter ist immer auf seine Standartwaffen beschränkt von der es ein paar Variationen gibt, man kann nur noch 2 Specials zuweisen, das Skillmenü ist mau, positiv erwähnen darf man den Spielfluss und die Steuerung.

Der absolute Hammer und eine große Frechheit sind die unterirdisch schlechten Dialoge, die durch die schon auf Englisch grässliche Sprachausgabe transportiert werden. Es kommt noch besser, bei der deutschen Sprachausgabe könnte man mehr als würgen, vor allem diese unfassbar bock blöden Dummbabbler Dialoge, mit völlig aufgesetztem unnötigem flachem, grauenhaften Witz, das passt überhaupt nicht zum recht groben philosophischen Fokus des Spiels.

Ist ja schon fast Teletubbie Niveau !

Die Entwickler sollten in der Nachhilfeschule nachsitzen und erst mal lernen, wie man ein gutes Dialogdrehbuch verfasst, die können sich eine Riesenscheibe diesbezüglich von Persona 4, Grandia und Last of Us abschneiden, so riesig das diese mehrere Quadratkilometer verfasst.

Und nicht nur davon...

Dazu kommen noch singende Waffengeister, das pure Grauen, wieder mal ein Glücksfall für den Psychologen.

Diese Tatsache versaut allein schon das ganze Game.

Ach ja, das Allerbeste, auf dem PC einmal freigeschaltet läuft das Ding nur auf diesem PC, der Weiterverkauf an Dritte ist somit nicht möglich.

Eine ganz intolerante und bescheuerte Unverschämtheit gegenüber dem Kunden, wenigstens darf die Konsolenversion wieder verschachtelt werden...

Etwas Gutes gibt es dennoch zu berichten, zumindest zwingt einem niemand dieses Machwerk des Grauens zu zocken....


Tales of Xillia 2 - [PlayStation 3]
Tales of Xillia 2 - [PlayStation 3]
Preis: EUR 23,92

9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wie immer, aber mit einem gravierenden Nachteil !, 24. August 2014
Diesesmal keine besonders ausführliche Rezension, wie bei Teil 1 und wie normalerweise auch für andere Games von mir gewohnt, sondern eher die eigenen Eindrücke.

Im Prinzip ist Xilia 2 ein gutes Game in hoher Produktqualität, wenn da nur nicht ein gewisser harter Ausrutscher wäre !

Das Zauberwort nennt sich Recycling...

So gut wie alle Locations, bzw Städte und Dunegons wurden 1 zu 1 aus dem Vorgänger übernommen, das gilt leider auch nahezu für die Monsterlein und sonstiges Viehzeugs, außer den Bossen.

Geändert hat sich die Story, die ist solide ausgefallen und hat einen neuen Protagonisten sowie frische Nebencharaktere zu bieten, nämlich Ludger Kresnik. An bestimmen Stellen kann Ludger aus zwei Antwortmöglichkeiten eine Entscheidung treffen, die den Verlauf der Story beeinflußen können.

Ansonsten gibt es auch ein Wiedersehen mit der Garde aus dem ersten Xilia wie Jyde, Milla , Rowen oder Elize, goldig, das Mädel.

Muzet und Elle sind weitere Beispiele für neue wichtige Charaktere.

Die Charaktere sind sympathisch und verhalten sich auch wieder größtenteils neutral und erwachsen, was ein großer Pluspunkt darstellt.

Das Dialogdrehbuch geht auch in Ordnung.

Die Tales üblichen Skits sind ebenfalls wieder mit an Bord, nette, zum Teil amüsante kleine Unterhaltungen der Party, die sind zwar nicht zwingend notwendig für das Verständnis der Story, verleihen aber den Charakteren mehr Tiefe und Profil und informieren über deren Beweggründe.

Nur schade, das Ludger Kresnik von der Persönlichkeit her eher platt bleibt, denn dieser bleibt größtenteils stumm und überlässt die verbale Kommunikation den anderen.

Nicht gerade Balsam für den Identifikationswert.

Die Grafik bedient sich des serieneigenen Animedesigns ist handwerklich solide in Szene gesetzt, recht bunt sowie hübsch ausgefallen, gut gefallen hat mir die eher gedämpfte Farbpalette. Vom Sound macht Xilia 2 einen auch einen guten Eindruck.

Die englischen Sprecher machen ihre Sache routiniert und durchaus ordentlich. Über die Spielmechanik muss man jetzt nicht so viele Worte verlieren. Dort hatte ich dies etwas genauer erklärt. Auch die liegt sehr nah am Vorgänger.

Es steuert sich gut, der Kampfbildschirm ist schnell und wirkt dynamisch, teilweise aber auch etwas überladen und unübersichtlich. Bei dem Gefecht ist manches komplexer als es den Anschein hat, da braucht mancher eine Weile bis man sich daran gewöhnt hat.

Auch den Umfang darf man loben.

Noch ein paar Worte zum Recycling: Für Kenner des ersten Teils ein eindeutiges zweischneidiges Schwert. Einerseits, der Xilia Veteran kennt nun die Welt und kommt dadurch schon zu Beginn gut zurecht, andererseits für mich dennoch ein großer Patzer, denn diese fragwürdige Entscheidung im Spieldesign kommt schon starker Faulheit von Entwicklerseite her gleich.

Kommt darauf an, wie stark man diesen Aspekt für sich selbst gewichtet.

Jedoch, normalerweise sollte man wie bei jedem Tales Teil seit dem Super Nintendo wie bisher eine ein neu entwickeltes eigenes Tales Game doch eigentlich erwarten können....

Deshalb nur 3 schimmernde Glitzersterne.

It's Xilia 2 !
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 6, 2014 11:40 PM MEST


Wacom Bamboo Stylus solo CS-100 Eingabestift (für iPad, Smartphones & Tablet-PCs) schwarz
Wacom Bamboo Stylus solo CS-100 Eingabestift (für iPad, Smartphones & Tablet-PCs) schwarz
Wird angeboten von Hauseinkauf - mit Sicherheit schneller Versand
Preis: EUR 12,80

37 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Bamboo, ein ordentlicher Stylus fürs Zeichnen ?, 5. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem ich jetzt den Pogo Sketch Pro, den Adonit Jot Pro und den Wacom Bamboo Stylus ausführlich nebenbei wochenlang getestet habe um das Ipad zeichnerisch zu bändigen, bin ich zum Entschluss gekommen, das für das reine Zeichnen und den künstlerischen Ansprüchen der Bamboo zumindest für meine Zwecke der beste geeignete digitale Stift darstellt.

Generell gibt es vier Arten von verschiedenen Stylus, die sich in der Spitze voneinander stark unterscheiden.

Da hätten wir die Pinselspitze, z.b. der Sensu Brush, dessen Borsten wunderbar für die Malerei geeignet sind, aber nicht für das Zeichnen.

Kurze Erläuterung: Unterschied von Malen und Zeichnen: Malen basiert auf dem Pinsel und auf Flächen, zeichnen basiert auf Linien und dem Stift.

Weiterhin gibt es das System der transparenten Plastikscheibe an einem Stylus, die akkurater als andere Stiftspitzen sein soll.

Dann haben wir noch die kleinere dünne Plastikspitze, die optisch einem Kugelschreibermine einigermaßen nahekommt und dessen Spitze zusätzlich wie die des Nintendo 3DS Stylus geformt ist. ( Funktioniert auch gut )

Zuguterletzt noch die Gummispitze, die hohl und voller Luft ist.

Dieses Prinzip verfolgt der Wacom Bamboo, zu Beginn war mir dieser zu dick und zu fremdartig , da ich durch mein normales Skizzenbuch und den bevorzugten Bleistift ( zeichne schon lange comic und mangamässig ) eher dünnere Stifte gewöhnt war.
Dann kam noch die Problematik des auch anfangs als zu schwere empfundene Gewicht des Bamboo hinzu.

Nun habe ich mich aber noch ca. drei Wochen an den Bamboo so dermaßen gewöhnt, das ich ihn nicht mehr missen möchte, das Empfinden mit dem Gewicht kehrte sich ins Gegenteil um, dadurch wirkt der Bamboo nicht nur stabil, sondern auch hochwertig verarbeitet. Ich benutze ihn nebenbei auch zum Schreiben, Surfen und Navigieren auf dem Ipad was ebenfalls gut klappt.

Der Bamboo ist präzise und ein guter Stylus, aber trotzdem ist noch Luft nach oben....

Doch die Kernfrage bleibt: Ist Zeichnen in ordentlicher Qualität überhaupt auf dem Ipad möglich ?

In manchen Rezensionen wurde geschrieben, das der Bamboo sich nicht für das Zeichnen eignet, dem kann ich nicht zustimmen.

Denn damit das Zeichnen überhaupt auf dem Ipad funktioniert, ist vorrangig abhängig von vier Dingen !

1) Den momentanen eigenen zeichnerischen Fähigkeiten, denn jede künstlerische Fähigkeit ist nur so gut wie derjenige, der sie ausübt. Logischerweise wird wie auf Papier, wird hier der Fortgeschrittene bessere Ergebnisse als ein Anfänger erzielen. Zeichnen kann sehr schwer sein und fordert regelmäßige Übung. Man lernt diesbezüglich nie aus.

2) Dem gewählten und benutzten Stylus, je nach eigener Person bevorzugt man einen anderen und jeder kommt damit gut oder weniger gut klar.

3) Der Zeichenapp, zu den handwerklichen Fähigkeiten muss man beiläufig noch die App selbst in ihrer Technik kennen und nutzen lernen. Erstaunlicherweise reagieren alle Zeichen und Schreib Apps etwas unterschiedlich auf den benutzten Stylus, sei es Adobe Ideas, Bamboo Paper, Sketchclub, Sketchbook Pro oder Procreate.

4) Die eigene sich langsam einstellende Gewöhnung an das digitale Zeichnen, das Ipad ist nicht unbedingt ein digitaler Ersatz für ein herkömmliches Skizzenbuch sowie auch nicht ein Ersatz für ein teures Pen Display von Wacom ( Grafiktablett mit integriertem Bildschirm ), sondern liegt eher irgendwie und irgendwo dazwischen.

Wer von Anfang an seine Linien versucht durchzuziehen, anstelle des wie beim Skizzieren üblichen Strichelns, wird sehr wahrscheinlich arg schwach und billig aussehendes Gekritzel als Ergebnis angezeigt bekommen, dies gilt selbst für Profis, da sie zu Beginn nicht an das Gerät gewöhnt sind.

Im Prinzip fühlt es sich an, als ob man auf eine Glasscheibe zeichnet, was ja ironischerweise auch wahr ist.

Allerdings, mittlerweile kann ich sagen, das sich das Ipad wunderbar für etwas gröbere Skizzen und absichtlich leichte Entwürfe eignet.

Auch für Cartoons, Kinderbuchillustration,Werbe und Grafikdesign, Comic und Manga.

Am besten locker bleiben beim Zeichnen auf dem Pad, ein kleiner Tipp.

Wer realistisch zeichnen und malen kann, vollkommen gleich ob digital oder traditionell verdient meine volle Bewunderung, davon bin ich noch weit entfernt, trotz mehrjähriger Übung.

Wen man sich daran gewöhnt hat, ist der erste Schritt schon getan, es wird irgendwann möglich sein, das man selbst je nach eigenen Fähigkeiten und eigenem Zweck gute bis sehr gute Ergebnisse erzielt, die sich unter Umständen fast mit der Qualität von Photoshop gemalten Bildern von renommierten Künstlern messen können.

So fern man das selber möchte...

So habe ich letztens eine eigene fotografierte Zeichnung mit dem Wacom Bamboo digital geinkt, also die eigentliche Bleistiftzeichnung mit Tinte beehrt.

Und es hat gut geklappt...

Ach ja, auch das Einfärben funktioniert ordentlich mit diesem Stylus.

Doch für alles ist viel Zeit, viel Geduld, viel Toleranz und das Verkraften und Lernen aus Fehlern sowie ganz, ganz viel Übung notwendig, von heute auf morgen wird man sich nicht an das Ipad gewöhnen, ganz wie auf Blatt und Papier.

Sorry, das ich jetzt etwas abgeschweift bin vom Bamboo Stylus, aber mir ist aufgefallen, das in den bisherigen Rezensionen das Zeichnen an sich mit dem Stylus auf dem Ipad nicht besonders umfangreich angesprochen wurde.

Wie auch immer, ich bin mit dem Bamboo sehr zufrieden und gebe knappe vier Sterne.

Wer noch Fragen hat kann diese mir gerne über die Kommentarfunktion stellen.

Gruß an alle und fröhliches Zeichnen !

Ullus
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 15, 2014 7:45 PM CET


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