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MixMasterMike

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Lenovo Yoga 10 HD+ 25,7 cm (10,1 Zoll FHD IPS) Tablet(ARM QC APQ8028, 1,6GHz, 2GB RAM, 16GB HDD, Android 4.3) silber
Lenovo Yoga 10 HD+ 25,7 cm (10,1 Zoll FHD IPS) Tablet(ARM QC APQ8028, 1,6GHz, 2GB RAM, 16GB HDD, Android 4.3) silber
Preis: EUR 344,00

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Geht aufgrund zweier gravierender Schwächen leider zurück., 30. Juni 2014
Da hier schon einiges über das Lenovo Yoga 10 HD+ geschrieben wurde, möchte ich mich nur auf die mir relevant erscheinenden Punkte beschränken.

Positiv:

- Die Akkulaufzeit ist tatsächlich ein Traum. Bei gelegentlicher Benutzung hält das Gerät eine Woche durch und auch bei intensivster Nutzung z.B. durch aufwändige Spiele kommt man locker durch einen ganzen Tag.

- Der Ständer ist sehr praktisch und eigentlich primärer Kaufgrund neben der Akkulaufzeit gewesen. Er hat mich auch keineswegs enttäuscht, ist stabil und hält gut.

- Lautsprecher sind mit der Software okay (ohne die Dolby-Software schrecklich) und die Verarbeitung erscheint mir hochwertig genug.

Mittel:

- Die Performance sollte mit einem Snapdragon 400 eigentlich richtig gut sein, ist sie aber leider nicht durchgängig. Praktisch ständig hat man hier und da kleine Ruckler, auch mit Nova Launcher keine Besserung. Im Firefox muss man schon immer mal etwas warten, bis sich Webseiten aufgebaut haben oder das Tablet auf Link-klicks reagiert. Es ist nicht extrem störend, aber ich befürchte, wenn das Tablet nach einem Jahr mit etwas mehr Software vollgestopft wurde, dann wird die Performance sicher nicht besser werden.

- Auch wenn man aufpasst nicht aus Versehen mit dem Finger den Helligkeitssensor zu verdecken, so scheint die automatische Helligkeitsregelung schlicht buggy zu sein und regelt sich mal hoch und mal runter je nach Laune. Die Automatik muss man leider abschalten.

Schlecht:

- Schockiert war ich über die "Sound & Visual" Software, welche aus irgendeinem verrückten Grund die Farbpalette und die Helligkeit des Displays in Abhängigkeit des Positions-Modus verändert, also je nachdem, ob man das Gerät hinlegt, hinstellt oder in der Hand hält (Tilt, Stand, Hold). Ich habe darüber schon viele Erfahrungsberichte gelesen und offenbar werden neue Threads zum Thema im Lenovo-Forum einfach gesperrt und gelöscht, der Lenovo-Support empfiehlt per Ticket sogar tatsächlich, dass man mit irgendwelchen Apps aus dem PlayStore die Farben selber justieren soll. Einfach lächerlich. Fakt ist jedenfalls, dass das Display zwar eine hohe Auflösung hat, aber leicht unscharf ist und - das ist am aller schlimmsten - extrem übersättigte Farben anzeigt, vor allem Rot-Werte. Man kann das Problem nur im "Tilt"-Modus etwas entschärfen.

- Aller größter Kritikpunkt, der mich schlussendlich zur Rücksendung des Tablets gebracht hat, ist die Tatsache, dass Lenovo pro Gerät einige Cent Lizenzgebühren an Microsoft sparen möchte und deshalb die Unterstützung für das exFAT Dateisystem auf der SD-Karte verweigert. Das bedeutet, dass man die SD-Karte ausschließlich mit FAT32 formatieren kann und damit nur Dateien mit einer maximalen Größe von 4 GB drauf speichern kann. Wir leben im Jahr 2014 und auf meiner 64 GB Micro-SD-Karte kann ich also nur Dateien mit 3.X GB speichern? Was genau bringt ein Full-HD-Display, wenn ich die meisten Filme in DVDRip/XVID Qualität anschauen muss? Leider sind sogar die meisten 720p Filme größer als 4 GB, zumindest wenn die Bitrate auf mittlerem bis hohem Niveau ist, so dass man mit dem Gerät Filme generell nur sehr mühsam (splitten) oder in minderwertiger Qualität speichern kann. Natürlich kann man zu Hause nach Lust und Laune streamen, wobei man über WLAN 1080p MKVs vom Heimnetzwerk ebenfalls aufgrund der Bitrate nicht flüssig laufen lassen kann, aber unterwegs das Tablet für eine lange Zugfahrt mit Filmen befüllen ist leider fast unmöglich.

Eigentlich hatte ich es schon in mein Herz geschlossen, doch die Kritikpunkte haben schlussendlich überwogen, so dass ich es zurück geschickt habe. Sehr schade, denn das Konzept ist ansonsten brillant umgesetzt.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 6, 2014 8:55 PM MEST


Asus F552EP-SX018D 39,6 cm (15,6 Zoll) Notebook (HD-Display, AMD A4-5000, 1,5GHz, 4GB RAM, 500GB HDD, Radeon HD 8670M, DVD, DOS) schwarz
Asus F552EP-SX018D 39,6 cm (15,6 Zoll) Notebook (HD-Display, AMD A4-5000, 1,5GHz, 4GB RAM, 500GB HDD, Radeon HD 8670M, DVD, DOS) schwarz
Preis: EUR 269,00

15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Schnäppchen! Keine Angst vor der Win 7 Installation., 15. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Da das Notebook jetzt bei Amazon.de auf 269€ gesenkt wurde und es im Internet generell von weniger erfahrenen Käufern unberechtigterweise ziemlich viele übertrieben negative Bewertungen erhalten hat, möchte ich mal eine positive Rezension verfassen.

1. Auf der einen Seite gibt es die Hardware des Gerätes zu beachten, bei der man den aktuellen Preis von 269€ oder vorher 299€ nicht aus den Augen verlieren darf:

-> Dafür gibt es eine ordentliche AMD Kabini APU, die sehr sparsam ist (in meinem Fall der A4-5000) und ordentlich Leistung für Multimedia- und Office-Anwendungen bereitstellt in einem angenehm flachen Notebook-Chassis. Blu-Ray-Videos in 1080p-Auflösung (MKV) sind natürlich ebenfalls kein Problem, damit langweilt sich die APU eher. Natürlich wird diese APU keine neuen Geschwindigkeitsrekorde aufstellen, aber das erwartet (hoffentlich) auch niemand. 95% aller Käufer werden damit völlig zufrieden sein und keinen Unterschied zu einer stärkeren CPU wahrnehmen können. Obendrein gibt's noch eine für diese Leistungsklasse enorm starke Radeon 8670M Grafikkarte dazu, die mit AMD Enduro dynamisch und ohne irgendwelche spürbaren Unterbrechungen dann eingeschaltet wird, wenn sie benötigt wird. Auch aktuelle Spiele mit geringeren Anforderungen an die Prozessorleistung (und davon gibt es eine ganze Menge) lassen sich damit dann locker flüssig in nativer Auflösung spielen, z.B. Dota 2 oder League of Legends. Für zockende Studenten mit knappem Budget also durchaus auch spielerisch interessant, solange man sich darüber im Klaren ist, dass The Witcher 2 o.ä. ganz sicher nicht laufen wird, dafür aber geschätzt 90% aller Indie-Games auf Steam.

Mit einer zusätzlichen Investition von etwa 30€ kann man sich auch noch einen 4 GB RAM Streifen (DDR3, 1.600MHz) als zweiten Single-Channel-Speicher dazu kaufen und hat dann etwa 7,5 GB Arbeitsspeicher verfügbar (512 MB bekommt die APU-Grafik), was dann völlig ausreichend und zukunftssicher genug ist. Das Display ist nichts besonderes, einfach das, was man bei einem günstigen Notebook erwartet, genauso beim Lautsprecher. Sogar die Webcam samt Mikrofon ist überraschend gut für den Preis. Auch die Tastatur und das Touchpad sind völlig okay. Der Lüfter des Gerätes bleibt stets unhörbar im Idle und kaum hörbar unter Last, in meiner Konfiguration jedenfalls.

Es gibt auf der Hardwareseite nur zwei nicht ganz so tolle Punkte, das ist zum einen der sehr schwache 2.600 mAh Akku, der trotz energiesparender APU nur etwa 3 Stunden Laufzeit ermöglichen kann. Das ist einfach Kostenersparnis, die bei dem Preis nicht verwundert und daher auch nicht negativ in die Wertung einfließt. Ebenfalls nicht sonderlich toll ist die Tatsache, dass nur zwei USB-Ports verbaut sind, das ist tatsächlich etwas zu wenig, aber ich komme damit klar. Dabei handelt es sich auch um zwei USB 3.0 Anschlüsse, die bei der Installation des Betriebssystems etwas Geschick erfordern, dazu gleich mehr.

2. Auf der anderen Seite muss man hier die Software beachten, wobei das Gerät selber gar kein Betriebssystem beinhaltet außer FreeDOS, was es eben auch besonders günstig macht und damit zum selber installieren einlädt. Zur Auswahl stehen Windows 7, 8 und 8.1. Linux kann man natürlich auch sehr einfach nutzen, aber das kommt für normale Heimanwender vermutlich nicht so in Frage, deshalb lasse ich das mal weg.

Zu Windows 8/8.1:

-> Microsoft versucht natürlich verzweifelt sein Windows 8 zu pushen wo es nur geht, da es generell von den Kunden stark abgelehnt wird. Das führt dazu, dass die Hersteller bei manchen Geräten absichtlich keine Windows 7 Treiber mehr anbieten. ASUS hat auf der beiliegenden DVD nur Win 8 Treiber im Angebot und auf der Webseite Win 8 und einige Win 8.1 Treiber. Windows 8 ist dabei so ein schreckliches OS, dass ich direkt auf Win 8.1 geupdatet habe, wobei unter Win 8 natürlich Treiber-mäßig alles funktioniert hätte. Windows 8.1 hingegen ist nur ein bisschen weniger schrecklich und kommt mir auf dem Notebook allerdings ziemlich langsam und zäh vor. Da gibt es noch starken Optimierungsbedarf und immer noch einige kleinere Bugs. Das größte Problem ist allerdings, dass es zwar Win 8.1 Treiber für das Notebook gibt, aber keinen (funktionierenden) für den Audio-Chip, auch nicht direkt von Realtek. Der Chip funktioniert dann zwar, aber das eingebaute Mikrofon lässt sich einfach nicht ansteuern, wodurch man Skype oder Teamspeak nur mit externem Mikrofon verwenden kann und wer will das schon, vor allem bei der Anschlussplatzierung des Klinke-Steckers vorne links.

Zu Windows 7: (Installationsanleitung)

Einzige wahre Alternative ist also Windows 7. Für die Installation muss man sich allerdings etwas auskennen. Da das Notebook nur noch USB-3.0-Ports besitzt, kann man das Windows Setup zwar vom USB-Stick starten, aber nicht weiterführen, da es keine USB-3.0-Treiber für den Bereich gibt. (Im fertig installierten Windows 7 sind die USB-3.0-Ports selbstverständlich kein Problem.) Einzige Möglichkeit ist also eine DVD zum Installieren zu nutzen, daher also die ISO der Studentenversion einfach auf einen Rohling brennen und dann installieren oder eine andere Win7-DVD nutzen, wenn vorhanden. Dabei muss bei einer vorherigen Win 8/8.1 Installation die Festplatte komplett formatiert werden, damit sie von GPT wieder auf MBR gestellt wird, denn damit kann Windows 7 ebenfalls nicht umgehen.

Nach der Installation muss man dann die ASUS Treiber DVD einlegen und kann dort den W-LAN Treiber von Atheros, der auch für Win 7 geeignet ist, ohne weiteres verwenden, um ins Internet zu gelangen und weitere Treiber runterzuladen. Der LAN-Treiber direkt von der Realtek Webseite funktioniert ebenfalls bestens (Software -> 1000MBit -> PCIe). Der Audio-Treiber von der ASUS DVD funktioniert mit Win 7 auch wunderbar, auch das Mikrofon geht damit perfekt. Auch der Touchpad-Treiber und die Tastatur-Hotkey-Software (Keyboard Filter und ASUS ATK für Bildschirmhelligkeit, Lautstärkeregelung usw) für die Tastatur lassen sich wunderbar nutzen, bei ersterem kann man dann auch einstellen, dass sich das Touchpad bei einer angeschlossenen Maus automatisch abschaltet, so dass man ungestört Tippen kann, da man dabei eigentlich ständig aus Versehen aufs Touchpad kommt. Webcam Treiber sind nicht nötig, die von Windows funktionieren wunderbar.

Bleiben noch die USB-3.0-Treiber und Grafikkarte/APU. Ersteres bekommt man ganz einfach direkt von AMD, einfach nach AMD Chipset Driver googeln und man kann den Catalyst 14.4 Southbridge Treiber nutzen, dort sind alle USB-3.0-Filter Treiber drin. Für die Grafikkarte(n) nutzt man einfach die aktuelle Catalyst 14.4 Suite für APUs, direkt bei AMD unter "aktueller APU-Treiber". Danach gibt's keine gelben Ausrufezeichen mehr an irgendwelchen Geräten, auch der AMD AHCI Treiber für die SATA-Ports ist dann aktiv und der Verwendung einer SSD würde theoretisch auch nichts im Wege stehen.

Fazit: Ein extrem günstiges Gerät für die gebotene Hardware, mit ein wenig Computer-Skills läuft Windows 7 ebenfalls wunderbar und schnell. Wenn noch jemand Fragen hat, einfach in den Kommentaren stellen.
Kommentar Kommentare (11) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 9, 2014 8:30 PM MEST


D-Link DIR-505 Mobile Cloud Companion mit verschiedenen W-Lan Betriebsmodi
D-Link DIR-505 Mobile Cloud Companion mit verschiedenen W-Lan Betriebsmodi
Preis: EUR 23,90

1.0 von 5 Sternen Einfach nur schlecht. Blos nicht kaufen!, 14. August 2013
Ich habe den D-Link DIR-505 von O2 zu meinem O2 Router Classic (ohne W-LAN) dazu bekommen und mir direkt ein anderes Gerät von TP-Link für den halben Preis gekauft, weil der D-Link so schlecht ist.

- Die Einrichtung ist unglaublich umständlich, da man den D-Link mit einem Router verbindet, bekommt man einfach keine Gateway Server IP zugewiesen und muss das Ding immer erst vom Router trennen und neu starten um auf irgendeine random IP des Routermenus zugreifen zu können. Die ganzen Adressen auf der D-Link Webseite oder der Anleitung funktionieren einfach nicht. Auch die Android App kann bei vorhandenem W-Lan den Access Point nicht finden und somit auch nicht konfigurieren. Diese App hat auch genauso tolle Bewertungen im Google Store wie das Produkt hier bei Amazon.

- Wenn man es mal nach mehreren Anläufen schafft auf das Webinterface zuzugreifen, dann denkt man ständig, das Gerät wäre abgestürzt, weil es so unglaublich langsam reagiert. Der Prozessor muss aus einem Taschenrechner stammen.

- Um den Gesamteindruck abzurunden bietet der DIR-505 auch noch eine schlechtere W-LAN Geschwindigkeit als halb so teure Billigrouter oder Geräte ohne WLAN-N Standard. Noch im selben Raum hat man totale Geschwindigkeitsschwankungen und dabei ist es egal welchen W-LAN Kanal man wählt.

Es ist wirklich erstaunlich wie krass man ein Produkt versauen kann.

PS: Meine Hardwarerevision war A2 und Firmware 1.06.


Kindle Paperwhite [Vorgängermodell], 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display mit integrierter Beleuchtung, WLAN
Kindle Paperwhite [Vorgängermodell], 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display mit integrierter Beleuchtung, WLAN

1.379 von 1.654 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nach 3 Wochen Paperwhite wieder zurück zum Touch, 22. November 2012
Bevor mein Review hier gnadenlos runtergevotet wird möchte ich klar stellen, dass ich mich sehr auf den Paperwhite gefreut habe und ihn wirklich mögen wollte, ich bin selbst total enttäuscht und negativ überrascht worden und kein stupider Hater und ich habe auch kein defektes Gerät oder so. Einfach mal alles lesen, dann meckern. Trotzdem bin ich zu dieser 1-Stern Einschätzung nach mehr als 3 Wochen testen gelangt und stehe dazu, es ist schade wenn man so etwas nicht akzeptieren kann, da ich es durchaus gut begründen kann.

Ich werde dabei den Paperwhite mit meinem Touch (ebenfalls aus den USA) vergleichen und die Nachteile des ersteren beleuchten, angefangen mit den weniger schlimmen Dingen:
(1. = weniger schlimm -> 6. = sehr schlimm)

1. IR Touchscreen vs. Resistiver Touchscreen: leichter Vorteil Kindle Touch

Während der Touch einen tiefen Rahmen hat, in welchem im Rand die Infrarot Toucherfassung verbaut ist, hat der Paperwhite einen klassischen, resistiven (also druckempfindlichen) Touchscreen und dafür einen weniger tiefen Rahmen. Das letztere kann durchaus positiv sein, da sich weniger Staub in den Ecken ansammeln dürfte, aber der tiefe Rahmen bietet evtl. auch mehr Schutz für das Display bei Stürzen. Beim resistiven Touchscreen kann man bei gutem Licht, wenn man seitlich drauf schaut auch das Gitternetz im Screen erkennen, beim normalen Lesen stört es aber nicht. Was mich allerdings stört ist, dass man eben tatsächlich manchmal doppelt drücken muss und beim zweiten Mal etwas stärker aufdrücken muss, damit die Eingabe erfasst wird, während beim Touch einfaches berühren völlig ausgereicht hat. Das ist also eine Gewöhnungssache, aber wenn man normalerweise mit Smartphones und Tablets (kapazitive Touchscreens) umgeht, dann nervt das ein wenig.

*Update: offenbar ist es doch ein neuartiger kapazitiver Touchscreen, ändert aber nix an der Sache. Ich möchte nochmal betonen, dass das hier ein winziger zu vernachlässigender Punkt ist, das schlimme kommt weiter unten.

2. Austattung: Sound, Speicher, Akku, Geschwindigkeit: (faktisch) Gleichsstand

Der Touch hat 4GB Speicher und Lautsprecher, Kopfhöreranschluss für Audiobooks und Text-to-Speech, der Paperwhite nur 2GB und gar keine Audiofunktionen. Das ist nur ein kleiner Kritikpunkt, da man Audiobooks auch mit vielen anderen Geräten hören kann und die Text to Speech Funktion nur mit bestimmten englischen Büchern funktioniert, was in Deutschland wohl die Masse kaum interessiert hat. Normalanwender mussten auf das Features also sowieso verzichten und auch auf Englisch war es nicht sonderlich toll, da die Stimme eben eine seltsam klingende Roboterstimme war, die viele Wörter nicht korrekt wiedergeben konnte. Auch ziemlich egal ist der Speicherunterschied, da nur sehr wenige Lesefanatiker die 2GB mit Büchern allein vollkriegen werden.

Ebenfalls möchte ich erwähnen, dass der Paperwhite nicht wirklich schneller ist als der Touch und genauso ab und zu seine Denkpause einlegt. Ich habe auch bemerkt, dass der experimentelle Browser beim Touch einige Seiten in der Mobilansicht besser darstellen konnte als der Paperwhite. Auch hier ist mir der Rückschritt in der Entwicklung unerklärlich, auch wenn es im Grunde relativ unwichtig ist, da man e-Reader sowieso nicht wirklich zum surfen nutzt.

Aufgrund der Beleuchtung, die man nicht komplett abschalten kann (es bleibt immer ein schwaches Restleuchten), ist die Akkulaufzeit faktisch fast halb so lang wie beim Touch. Auch wenn das anders beworben wird, es stimmt einfach nicht! Zwar sind rund 3 Wochen immer noch okay und kaum ein Grund um sich zu beschweren, aber der Touch hat bei gleicher Leseintensität 1-2 Wochen mehr durchgehalten. Warum hat Amazon nicht einen leicht stärkeren Akku gewählt, an Soundchip und Speicherchip sparen sie ja schon Geld ein.

*Update: da bei Geräten mit derartig langen Akkulaufzeiten ein exakter Test dieser sehr schwer ist, da man über Wochen das gleiche Nutzungsverhalten nachstellen müsste und ein Akku tatsächlich erst nach einigen Ladezyklen seine volle Kapazität entfaltet möchte ich diesen Kritikpunkt relativieren, es handelt sich nur um ein rein subjektives Empfinden und natürlich sind auch 3 Wochen Akkulaufzeit im Alltag alles andere als umständlich.

3. Verarbeitung/Gehäuse: Vorteil Kindle Touch

Der Touch ist grau und besteht aus Kunststoff, die Rückplatte ist nur ganz leicht gummiert und ich fand das schon immer wunderbar so, ich habe keine Probleme mit dem Halt. Der Paperwhite hingegen ist erstens schwarz und zweitens stark gummiert, was wohl den Halt unnötigerweise verbessern soll, faktisch sorgt beides dafür, dass das Gerät ein totaler Fingerabdruckmagnet ist und nach kurzer Zeit sehr vollgeschleimt aussieht. Wer sich gern mal die Hände eincremt hat damit ein großes Problem. Ich werde Fotos davon hochladen, sofern sie Amazon nicht irgendwie löscht, jedenfalls finde ich das absolut grausam und mit einer grauen Oberfläche wäre das wohl halb so wild.

4. Bedienung: Vorteil Kindle Touch

Auch wenn die Software etwas verbessert wurde (ich habe schon das erste Update drauf) gibt es zwei total nervige Dinge: 1. fehlender Homebutton 2. kein "Kapitelblättern" mehr.

Das mag subjektiv sein, aber ich habe den Homebutton oft genutzt und benötige auf dem Paperwhite immer 2 Tipper um ins Menu zu kommen, da ich es immer erst oben aufrufen muss und dann auf den Homeknopf tippen muss, das nervt einfach und der alte physische Knopf war absolut nicht störend, schneller und sehr dezent. 2. Das Blättern von Kapiteln geht auf dem Touch, indem man nicht nach rechts und links wischt, sondern nach oben oder unten. Soweit so bekannt. Auf dem Paperwhite geht das nicht mehr, es passiert dann einfach gar nichts und man kann nur normal einzelne Seiten blättern. Es wird in US Foren spekuliert, dass einige Anwender irritiert waren wie man nun blättert und es von Tablets gewohnt waren nach oben und unten zu wischen, aber warum verschwindet die Funktion dann komplett? Man hätte durchaus einfach eine Option dafür einbauen können, so muss man nun über die "Gehe zu" Funktion sehr umständlich und langwierig die Kapitel navigieren. Ich habe diese Funktion zumindest irgendwie oft genutzt und daher ist es für mich wieder so eine kleine Sache mehr ....

5. Bildqualität: extremer Vorteil Kindle Touch

Auch wenn der Paperwhite eine höhere Auflösung und Bildqualität haben soll, ist es das absolute Gegenteil. Die Schrift wird sporadisch unscharf und verwaschen dargestellt. Ich werde dafür ebenfalls Fotos hochladen. In amerikanischen Foren (z.b. Mobileread) gibt es seitenlange Threads dazu und es ist bei mir *kein* Einzelfall und auch kein Defekt an meinem Gerät, es scheint vielmehr ein genereller Softwarebug zu sein. Es passiert nur manchmal und immer nur bei einigen Wörtern bzw. einigen, oft unterschiedlichen Bereichen auf einer Seite die aussehen als wären sie Fett gedruckt, obwohl sie es natürlich nicht sind. Andere Satzteile irgendwo auf der Seite sehen sehr blass und dünn aus. Wenn man dann vorblättert und wieder zurück sieht die gleiche Seite normal aus. Es ist schwer reproduzierbar und scheint mit der Dictionary Funktion zu erscheinen oder wenn man etwas markiert oder das Menu aufruft, danach scheint sich die Schrift nicht mehr komplett zu erneuern (page refresh). Allerdings ist das beim Touch nachweislich nicht so (bei mehreren Geräten getestet) da funktioniert das wunderbar. Offenbar hat eine höhere Auflösung mit mehr e-Ink Pixeln einige Nachteile. An der reinen Schriftschärfe ohne diesen Bug sehe ich keinen Unterschied, vll wenn man mit einer Lupe danach sucht, aber sonst hilft die höhere Auflösung wohl nur beim PDFs lesen etwas.

Jedenfalls war das für mich der Punkt der mich dazu veranlasst hat das Gerät bei eBay zu verkaufen, da es so auffallend und störend ist, dass man damit einfach nicht normal lesen kann, es holt mich immer wieder aus dem Buch raus. Das erste Firmwareupdate hat dieses Problem leider gar nicht berührt.

*Update: Aufgrund der vielen Anfragen habe ich noch ein Foto hochgeladen, auf dem man einen Extremfall dieses Problems sehen kann. So schlimm ist es nicht immer!

*Update2: Es handelt sich hier nicht um das "Ghosting" Phänomen. Die Ghosting Artefakte sind so gering, dass ich sie vernachlässige, denn sie stören nicht, weder beim Touch noch beim Paperwhite. Das hier ist etwas anderes, etwas schlimmeres und es ist sehr nützlich sich die Fotos dazu anzuschauen. (die befinden sich oben bei den Produktfotos)

6. Beleuchtung: kurioserweise Vorteil Kindle Touch o_o

Auf den Werbebildern sieht der Paperwhite immer aus wie ein makelloses weißes Blatt Papier, aber mittlerweile wird jedem Käufer klar sein, dass das eine Werbelüge ist und es maximal bei hellem Tageslicht mit der Beleuchtung auf Maximum so aussieht. Ich wollte den Paperwhite natürlich ausschließlich wegen der Beleuchtung haben, denn für alles andere ist der Touch schon quasi perfekt. Nun macht für mich die Beleuchtung natürlich besonders dann Sinn, wenn es dunkel ist. Mir ist es also total egal ob bei Tageslicht das Display eines Kindle weiß ist oder leicht beige/grau wie bei vielen Paperback Büchern. Ich bin Ende 20 und meine Augen haben jedenfalls noch keine Probleme mit dem Kontrast bei normalen Büchern ohne gebleichtem Papier, irgendwie finde ich es sogar so besser und schalte beim Paperwhite die Beleuchtung tagsüber aus und lese damit wie auf einem Touch. (mal von den Schriftproblemen und Akkuverbrauch abgesehen)

Das wichtige und schlimme ist die Beleuchtung im Dunkeln und da gibt es 2 negative Erkenntnisse beim Paperwhite:

A) Der Bildschirm ist fleckig. Egal auf welcher Helligkeitsstufe, aber je heller desto mehr wird sichtbar, dass der Bildschirm zum einen am Rand bei den 4 LEDs leicht schattig und dunkel wird und zum anderen in bestimmten Bereichen auf der Bildfläche durch die Leuchtschicht etwas grünliche oder rosafarbene Flecken aufweist. Das Phänomen ist mittlerweile sicher ausreichend bekannt und mein Kindle Paperwhite war da zum Glück noch ein Gerät wo der Bildschirm relativ okay war. Im US-Amazon haben Käufer Geräte gehabt und Fotos hochgeladen bei denen man wie auf einer Milchkuh lesen konnte. Amazon streitet natürlich generelle Seriendefekte ab und behauptet, dass das so die normale Funktionsweise sei. Da es eben ein Frontlight ist und kein Backlight wird das wohl aktuell nicht ganz perfekt gehen mit dieser Leuchtschicht und die Technik ist einfach noch nicht wirklich perfekt. Da mein Gerät fast von den Verfärbungen verschont geblieben war, dachte ich zunächst dass ich damit leben kann. Dann habe ich jedoch das Gefühl gehabt, dass die Flecken nach den 3 Wochen leicht intensiver geworden sind, auch dafür konnte ich Forenbeiträge anderer Käufer finden und habe mich auch daher dann lieber entschieden das nicht weiter zu testen und einfach wieder zum fleckenfreien Touch zurückzukehren.

B) Das Licht ist sehr unangenehm. Was mich wirklich stark überrascht hat war die Erkenntnis, dass das Lesen mit so einer grell-weißen Beleuchtung echt genauso unangenehm und anstrengend ist wie das Lesen auf einem LCD Screen. Wer gern auf Tablets liest, für den wird das kein Problem sein, ich hingegen würde das niemals aushalten. Auf maximaler Helligkeit ist der Paperwhite im Dunkeln so grell, dass es einem die Augen rausbrennt und sogar auf etwa 60% ist es auf Dauer nicht toll darauf zu lesen, da der Screen selbstleuchtend ist und das ist auch das ganze Problem. Es ist einfach viel besser eine Lichtquelle zu verwenden die nicht direkt in die Augen leuchtet sondern hinter dem Leser von irgendwo auf das Gerät leuchtet. Da für mich damit der letzte und eigentliche Kaufgrund des Paperwhite hinfällig geworden ist, ist das Ding einfach nur bei eBay gelandet. Zum Glück war es noch nicht in Deutschland erhältlich und ich habe mit diesem Exkurs mehr Geld verdient als ich ausgegeben habe.

*Update: Einige Leser können oder wollen diesen Punkt nicht (richtig) verstehen, daher nochmal deutlicher: Alles unter Stufe ~14 empfinde ich als zu Dunkel um nachts damit zu lesen, in dem Bereich hat man viele schattige Flecken, ab Stufe 15 werden die rosa/grünen Flecken und Farbbereiche zu deutlich sichtbar und bei Stufe 20-22 bekommt man Augenkrebs und alles ist voller Flecken. Es gibt also keine goldene Mitte bei den Helligkeitseinstellungen, sondern überall irgendwelche Flecken und Schatten. Hinzu kommt das grelle weiße Licht, was ich einfach niemals im Gesicht haben möchte, es ist wie auf einem LCD Screen lesen, wer das nicht unangenehm findet, der wird mit dem Paperwhite kein Problem haben. Versuchen sie zu akzeptieren, dass ich gern auf einem Gerät ganz ohne Flecken lesen möchte und mit einer externen Lichtquelle die nicht direkt in meine Augen strahlt.

Vielleicht bin ich auch besonders pingelig, ich weiss es nicht. Ich wollte den Kindle echt sehr gern mögen, war beim Kauf noch total begeistert, aber nach 3 Wochen war es dann das ganze Gegenteil.

Mein Fazit: In quasi jeder Hinsicht ein Rückschritt zum Kindle Touch: Beleuchtung nur theoretisch toll, faktisch unangenehm, dazu Rückschritte bei Software und Ausstattung und sehr nervige Fehler bei der Darstellung der Schrift.

Ich würde das Ding nicht kaufen und den Touch nehmen solange er noch auf Lager ist. (direkt bei Amazon Suchen)
Kommentar Kommentare (120) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 24, 2014 4:04 PM CET


HTC ONE S Smartphone (10,9 cm (4,3 Zoll) AMOLED-Touchscreen, 8 Megapixel Kamera, Android OS) grau
HTC ONE S Smartphone (10,9 cm (4,3 Zoll) AMOLED-Touchscreen, 8 Megapixel Kamera, Android OS) grau
Wird angeboten von AVIDES
Preis: EUR 259,00

12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen würdiger Nachfolger des HTC Desire, 7. Mai 2012
Ich habe das HTC ONE S nun etwa 2 Wochen im Einsatz und zwar in der silbernen Variante, d.h. ich habe KEINE Probleme mit abplatzender Farbe und ich habe auch KEIN rauschen beim Telefonieren.

+++Positiv +++

Design und Gehäuse:

Eins der schönsten Geräte von HTC und damit endlich ein würdiger Ersatz fürs HTC Desire. Ich finde auch den Lautsprecher sehr gut, definitiv besser als beim Desire und anderen Smartphones und viel mehr kann man bei so einem dünnen, kleinen Gerät auch nicht erwarten. Damit kann man sich schön in die Straßenbahn setzen und laut Bushido hören... wenn man Bock drauf hat.

Mein Deckel für die Rückseite klappert auch gar nicht und die Spaltmaße sind gut. Ich habe also einfach eins gekauft und keine Probleme bei der Verarbeitung, ich denke die meisten Käufer die zufrieden sind schreiben hier auch keine Bewertung rein. Die Sprachqualität ist bei mir genauso wie beim Desire, also einfach okay und nichts besonderes, wobei die Geräte da am seltensten an Problemen Schuld sind, sondern die Netze oder eben der Anrufer/Angerufene. Positiv fällt mir auf, dass ich es lauter stellen kann als das Desire und das ist für manche Menschen sehr wichtig.

Die offizielle Tasche von HTC (PO-S740) passt auch wunderbar entgegen anderslautender Bewertungen. Leider muss man sie im Moment noch aus England importieren.

Kamera:

Exzellente Bilder und ebenso Videos in HD, beides gleichzeitig möglich und alles ohne Auslöseverzögerung, einfach wunderbar. Wenn ich pingelig wäre würde ich darüber meckern, dass der Autofokus manchmal ein kleines bisschen braucht bis er sich scharf stellt bei Nahaufnahmen.

Software und Leistung:

Der Qualcomm Snapdragon S4 ist derzeit wohl das schnellste was es gibt, er ist meistens sogar schneller als die Quadcore CPUs in viel teureren Geräten. HTC Sense bietet gewohnte Qualität mit vielen kleinen Verbesserungen und so flüssig, dass man damit wunschlos glücklich sein wird (bis zu den aufändigsten Spielen). An Android 4.0 mit seinen neuen 3 Buttons und fehlendem Menu Knopf muss man sich gewöhnen, aber das hat nichts direkt mit dem ONE S zu tun.
Einen Bug hat das ONE S aktuell, es verliert im Standby oft die W-LAN Verbindung und HTC wird dafür ein Update rausbringen müssen. Manche Apps wie z.b. der Dolphin Browser Mini haben auch kleine Probleme mit Android 4.0, aber das wird sich mit der Zeit sicher legen.

Akkuleistung:

Ich habe bei meinem Desire auch nie den Akku gewechselt, von daher ist mir der fest verbaute Akku total egal und wenn man das Gerät stark verwendet hält es trotzdem den Tag durch, bei geringer Benutzung schafft man sogar 3 Tage und damit übertrifft es das Desire. Klar für 100€ mehr hätte HTC auch was stärkeres einbauen können, aber das ONE S ist auf jeden Fall voll okay für ein Smartphone und es gibt nur wenige Geräte auf dem Markt die ein kleines bisschen besser sind.

HDMI Verbindung zum TV/TFT mit MHL Adapter:

Ich habe den HTC 490er MHL Adapter fürs Sensation/EVO 3D mit dem ONE S getestet und er funktioniert wunderbar, sogar ohne extra Stromkabel. Allerdings funktioniert es wirklich nur in 1920x1080er Auflösung, also nur 16:9 = 1080p und NICHT 16:10 = 1920x1200 Auflösung. Man kann die Auflösung auch nicht umschalten, aber das sollte für 90% aller Anwender ja auch kein Problem sein. Wenn man es angeschlossen hat läuft es im Landscape Modus und man kann damit alles spielen und anschauen wie auf dem Gerät selber ohne ruckler, wirklich sehr toll.

+++ Neutral +++

Display:

Hier gibt es wohl das einzige kleine Manko mit dem man sich eben entweder arrangieren kann oder nicht. Zum einen hat das Amoled Display wunderbare Kontraste und Farben, ist wirklich sehr gut lesbar bei Sonnenlicht (relativ gesehen!) aufgrund der guten Helligkeitswerte und dann gibt es da diese Pentile Matrix. Meine Eltern können das gar nicht erkennen und viele Menschen deren Augen nicht mehr so super gut sind werden das auch niemals wahrnehmen können, ich hingegen kann sehr gut sehen und wenn ich genau hinschaue sehe ich die leichte Verpixelung bei kleiner Schrift schon, aber ich muss schon sehr genau hinschauen und beim normalen verwenden und browsen des Telefons fällt mir das gar nicht auf. Die Vorteile der Kontraste, Schwarzwerte und brillianten Farben überwiegen hier bei weitem und ich meckere daher nicht über das Display rum.

Speicher:

Bisher hatte ich im Desire auch nur eine 8GB SD Karte mit etwas weniger freiem Speicher aufgrund der ext4 Partition für den ROM, aber auch das hat mir gereicht. Mit den erweiterten DNLA oder HDMI Möglichkeiten des ONE S bietet sich mehr Speicher an, das Gerät hat etwa 10GB frei für Filme und so sonderlich viele MKVs wird man da nicht drauf speichern können wenn man auch noch ein bisschen Musik möchte. Die 23GB Dropbox Speicher sind zwar ganz nett, aber erstens Datenschutzmässig natürlich sehr bedenklich für manche und zweitens bei intensiver Nutzung natürlich nur im W-Lan verwendbar. Außerdem sind aktuelle Datenübertragungsraten noch ein großer Flaschenhals. Wenn man wie ich z.b. im Zug von Leipzig nach Erfurt durchs Thüringer Land fährt wird man keinen Spaß dabei haben einen Film oder auch Fotos mal eben über die Edge oder gar GSM Verbindung anschauen zu wollen die auch noch aller 5 Minuten abbricht weil der nächste Sendemast in Reichweite ist. Alles in allem wäre ein SD Kartenslot echt toll gewesen und wenn das Gerät dafür 1mm dicker wäre, würde mich das auch nicht stören oder HTC hätte gleich 32GB einbauen sollen.

Was beim Speicher noch positiv ist, ist der vollkommen ausreichende Platz des sogenannten Internen Speichers, der mit etwa 2GB ausreichend groß ist für alles, so dass man nichtmal etwas auf die "SD Karten" Partition auslagern muss. Viele Leute wundern sich nun sicher wieso ich sowas extra erwähne, denn nur Besitzer des HTC Desire werden wirklich verstehen wie grausam es ist, wenn der Hersteller zu wenig Speicher einbaut und man TROTZ APP2SD nichtmal genug Platz für Anwendungen hat, weil sogar die kleinen Reste von 1MB insgesamt zuviel sind. Jeder Desire Besitzer wird das kennen und ist deswegen eigentlich noch sehr sauer auf HTC. Mit dem ONE S ist das wieder gut gemacht, jedenfalls für mich.

+++ Negativ +++

Auch nach intensivem Nachdenken fällt mir dazu nichts ein, ich gebe dem Gerät daher 5/5 Sternen, da es für mich echt wunderbar ist.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 9, 2012 4:21 PM MEST


HTC PO S740 Slip Case für One S schwarz
HTC PO S740 Slip Case für One S schwarz
Wird angeboten von Crazy Bee
Preis: EUR 4,95

5.0 von 5 Sternen Passt genau und hat gute Qualität, 29. April 2012
Ich hatte bereits ein HTC Desire mit ähnlicher HTC Ledertasche und habe daher auch für das ONE S diese HTC Tasche erworben, allerdings nicht von Amazon, sondern von einem günstigeren Ebay Händler aus England.

Jedenfalls passt das ONE S genau rein, es ist auch nicht zu eng oder sowas, vielleicht haben die anderen Händler Fake Taschen verkauft oder es gibt mal wieder Produktionspannen.

Ich kann die Tasche jedenfalls empfehlen, sie ist sehr stabil gebaut.


So viel Hitler war selten: Die Banalisierung des Bösen oder Warum der Mann mit dem kleinen Bart nicht totzukriegen ist
So viel Hitler war selten: Die Banalisierung des Bösen oder Warum der Mann mit dem kleinen Bart nicht totzukriegen ist
von Daniel Erk
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

16 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein Herz für Hitler, 22. März 2012
Ich bin schon lange ein treuer Leser vom Hitlerblog, allerdings habe ich es bisher immer nur gelesen um so richtig herzhaft lachen zu können, was in vielen Fällen durchaus möglich ist. Was ich noch nie verstanden habe ist die verklemmte Haltung des Autors der nun dieses Buch geschrieben hat.

Zunächst möchte ich betonen, dass ich in den 90ern selbst als Kind und Jugendlicher im Leipziger Ghetto vor Neonazis (Faschos) weggerannt bin und einige Male erwischt wurde, ich hatte wohl zu lange Haare. Einen Schneidezahn schuldet mir einer davon bis heute. Ich war in mehreren Konzentrationslagern, hatte Geschichte Leistungskurs am Gymnasium und mir verschlagen diverse Dokus oder Filme wie Schindlers Liste die Sprache. Ich bin ein moderner Mensch, aufgewachsen im vereinigten Deutschland und habe trotzdem ein gutes Geschichtswissen und bin sehr aufmerksam was reale Nazis angeht. Ja und ich glaube gegen Daniel Erk müsste ich erstmal so weit ausholen.

Denn: Ich finde das alles so super lustig. Ein Bild von einem Penis-Hitler? Was könnte es witzigeres geben! Die Tatsache, dass ich darüber lachen kann (und ich bin sicher Herr Erk ebenso) zeigt doch nicht automatisch, dass ich Hitler, den Holocaust und das dritte Reich in irgendeiner Weise banalisiere. Ich bin mir darüber sehr im Klaren, dass es Tot-ernst war und trotzdem freue ich mich darüber dass Hitler in der Hölle, direkt neben Stalin und dem Teufel sitzend, wütend seine Hand gegen mich erhebt und schimpft, weil ich ihn durch mein endloses Gelächter so verhöhne wie es zu seiner Zeit kaum jemand konnte.

Mit diesem Buch werden nicht die Menschen angeprangert die tatsächlich latente Nazis oder einfach ungebildete Trottel sind und daher ihre Restaurants mit Nazi Symbolen schmücken usw, sondern die Leute die genau Bescheid wissen und genau darum darüber lachen können und müssen. Niemand kann sowas verarbeiten, indem er immer bedächtig und mit schlechtem Gewissen nach unten schaut und blos nichts drüber erzählt. Ich finde Mein Kampf sollte dringend in Schulen behandelt werden, wenn man das wissen der heutigen Generation weiter vermitteln will, aber sie müssen auch drüber lachen dürfen und über Erich Honecker Witze machen war mal ein Zeichen des Widerstandes und der Rebellion im Kleinen. So etwas versteht man wohl nicht, wenn man aus Stuttgart kommt.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 26, 2012 7:11 PM MEST


LG KP130 Handy (Dualband, Kamera) silber / schwarz
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69 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Handy zum Super Preis mit allem was man braucht!, 28. August 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Handy richtet sich klar an Leute, die nicht sinnlos viel Geld für teuren Schnickschnack ausgeben wollen, den man eh niemals braucht - und dabei macht es alles richtig.

Man kann damit in wunderbarer Qualität telefonieren, SMS schreiben und etwas Surfen (was man aber auch schon nie macht). Das Menu ist sehr übersichtlich und reagiert schnell, es ist alles sehr logisch aufgebaut und mir sind bisher keine nervigen Designmängel begegnet. Bedienung ist also TOP!

Es gibt auch Kontakte, verschiedene Klingeltöne, ein paar Hintergrundbilder und sogar eine kleine Kamera, die natürlich keine Wunder vollbringt, aber auch nicht muss. Die 1MB Speicher reichen für erstaunlich viele Bilder. Ausserdem hat das Handy noch einen Voice Recorder, Alarm Funktion, Kalender, Notizblock, To Do Liste, Taschenrechner, Stoppuhr, Währungsumrechner und Weltuhr.

Die technische Verarbeitung ist absolut Spitze, kein billiges Plastik oder sowas, es ist sehr Stabil.

Das Display ist auch am Tag sehr gut lesbar und leuchtet kräftig, geht zum Stromsparen aber schnell aus (kann man alles einstellen).

Der Akku hält sehr lange, fast eine Woche wenn man es normal Benutzt!

Fazit: Absolut Super Handy zum Hammer Preis +++++
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 4, 2008 2:21 AM CET


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