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Beiträge von Marius Goppelt
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Rezensionen verfasst von
Marius Goppelt (Karlsruhe, Deutschland)
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   

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Tefal CB6718 Tischgrill Silvermania mit 900 cm² Grillfläche, 1600 W, schwarz / silber
Tefal CB6718 Tischgrill Silvermania mit 900 cm² Grillfläche, 1600 W, schwarz / silber
Preis: EUR 46,12

4.0 von 5 Sternen Technik super, Ziel verfehlt?, 3. Oktober 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich hatte bereits einen Tischgrill - aber da der an Altersschwäche leidet, wurde es mal Zeit für was neues.

Um es vorweg zu nehmen: der Tischgrill hält was er verspricht - ist nur die Frage ob dieses Versprechen einem ausreicht.

Die Antihaftbeschichtung ist wirklich gut - so gut dass mir die Würstchen fast ein paar mal vom Grill geflutscht wären, und die Maiskolben gerne mal aufgrund der Schräge runtergerutscht sind.

Die Platte wird relativ schnell heiß, und reagiert auf Änderungen am Regler auch relativ prompt. Rein gefühlt musste ich allerdings schon sehr weit aufdrehen, um die gewünschte Grillleistung zu erreichen. Viel mehr 1600 Watt kann man aber wohl zu Hause nicht von einem offenen Elektrogerät erwarten.

Die Fettpfanne ist eigentlich eine klevere Idee. Das Fett läuft seitlich ab, und sammelt sich dort in einer kleinen Box die sich relativ gut reinigen lässt. Dazu ist die Heizfläche leicht schräg angeordnet. Schräg genug um wie gesagt das Fleisch zum Rutschen und Kugeln bringen zu können, aber zumindest im Selbstversuch nicht schräg genug um das Fett ordentlich sauber ablaufen zu lassen. Am Ende des Grillens war auf dem Grill auf jeden Fall deutlich mehr Fett zu finden als in der Fettwanne.

Der für mich vielleicht wichtigste und durchschlagendste Punkt: der Grill ist tatsächlich spülmaschinengeeignet. Zwar passte in meine schmale 60er Spülmaschine unten nichts anderes mehr rein, aber dafür lässt er sich in einem Stück reinigen. Der Thermostat lässt sich abziehen, und ist über sehr großzügig grob dimensionierte Anschlüsse verbunden. Dass dort über Feuchtigkeit Kurzschlüsse, Rost o.ä. zu Problemen führen kann, ist fast ausgeschlossen. Die Grilloberfläche ist damit anschließend hygienisch sauber, nur beim abtropfen und abtrocknen muss man noch etwas nachhelfen.

Damit stehe ich vor einem Dilemma. Der Grill tut genau was er bewirbt, er ist technisch ordentlich designt und sehr robust... er holt vermutlich im Bereich "Elektro Tischgrill" so viel raus wie das heute möglich ist. Wie sieht es aber mit dem Geschmack aus?

Grillen ist nicht das selbe wie braten. Eigentlich ist dies hier kein Grill, sondern eine "Freiluft Bratpfanne". Ein Grill gart die Speisen mit Heißluft, und ermöglicht es dem Fett frei abzutropfen. Mein alter Tischgrill (der nicht mehr produziert wird) hat dies durch eine Wasserwanne und Heizstäbe erreicht, kam aber damit ganz klar an seine Leistungsgrenzen. Die Gretchenfrage ist: wie viel kann man von einem Elektrogrill überhaupt erwarten? Andererseits ist Teppan-Yaki Grillen ja gerade modern, ist vielleicht nur meine Vorstellung von Grillen überholt?

Wer einfach nur auf dem Balkon ein paar Schnitzel braten will, ist mit dem Tischgrill hervorragend bedient. Er hat eine ziemlich kompakte Bauform, er ist gut verarbeitet, leicht zu reinigen und sehr simpel zu bedienen. Er kann aber mit einem ordentlichen Gas- oder Kohlegrill natürlich bei weitem nicht mithalten, ist aber im Vergleich zu anderen Elektrogrills ganz schön teuer. Da auch sein implizites Versprechen eines ordentlichen Fettablaufs nur halb funktioniert, gebe ich dem Grill vier Sterne, und ziehe für mich in Gedanken einen halben Stern nochmal ab.


Future Sex: Offenbarung
Future Sex: Offenbarung
Preis: EUR 1,49

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schmarrn, 13. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Future Sex: Offenbarung (Kindle Edition)
Niemand erwartet bei so einem Titel und Preis hochwertige Literatur, aber selbst als erotische Kurzgeschichte passt hier einfach so viel nicht zusammen. Angefangen beim Umfang: viele Schulaufsätze sind länger, und trotzdem verliert sich der Autor noch in Details. Der Sci-Fi Aspekt beschränkt sich darauf, dass wahllos die Silben "Holo-" oder "Cyber-" eingestreut werden, davon abgesehen passt die Geschichte besser ins 19te Jahrhundert.

Auch inhaltlich passt vieles nicht zusammen. Soll man den Erklärungsversuch für die Dystopie ernst nehmen? Dann wirkt er eigenartig ungelenk, und wirft ein eigenartiges Bild auf das Menschenbild des Autors. Dient er nur als Ankerpunkt für die Geschichte? Wozu dann so bemüht konstruierte Argumentationen?

Achja, der Sex. Gähn. Ganz nett.


Orphan Black - Staffel 1 [Blu-ray]
Orphan Black - Staffel 1 [Blu-ray]
DVD ~ Tatiana Maslany
Preis: EUR 16,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschungshit, 8. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Orphan Black - Staffel 1 [Blu-ray] (Blu-ray)
Gute britische Serien sind ja jetzt keine Seltenheit, aber diese hier hat mich doch sehr positiv überrascht. Das Thema war weniger düster als erwartet, die Hauptdarstellerin leistet ganz hervorragende Arbeit. Die Staffel fängt in einem fulminanten Tempo an, hält aber leider das selbst gesetzte Tempo nicht ganz bis zum Schluss durch.

Die Story spielt klug mit der Frage nach der eigenen Identität und dem (genetisch bestimmten) Schicksal, hebt sich aber nur gerade so viel von der Gegenwart ab wie notwendig. Zu verkopft wird es aber auch nie, Action und Tempo bestimmen im wesentlichen jede Folge.
Mehr davon!


What If?: Serious Scientific Answers to Absurd Hypothetical Questions (English Edition)
What If?: Serious Scientific Answers to Absurd Hypothetical Questions (English Edition)
Preis: EUR 7,49

5.0 von 5 Sternen Schreiend komische Absurditäten, 8. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Obwohl ich nur was zwischendrin für die Bahnfahrten wollte, und auch manche Geschichten mir aus der gleichnamigen Website bereits bekannt sind: ich konnte die Woche das Buch einfach nicht aus der Hand legen.

Mit einer oft absurden wissenschaftlichen Ernsthaftigkeit (der Quellennachweis am Ende verschlingt fast ein fünftel des Buches) werden wildeste physikalische Ideen aus dem Internet verarbeitet. Könnte man mit Lego eine Brücke zwischen London und New York bauen? Was würde passieren wenn man einen Baseball nahezu mit Lichtgeschwindigkeit wirft? Kann man ein Steak durch Luftreibung braten?

Dabei geht es nur am Rande um die korrekte Antwort, sondern vor allem um den Gedankenweg dorthin, inklusive aller Wirrungen, Abzweigungen und Sackgassen.
Oft sind die Antworten überraschend, manchmal lehrreich, und fast immer getränkt mit tiefschwarzem Humor. Habe es allerdings nur in englisch gelesen, kann nicht beurteilen wie viel Wortwitz auf deutsch noch ankommt.

Tolles Buch, gerne mehr davon!


AEG Trockenbügeleisen Perfect LB 1300 / INOX Edelstahl-Bügelsohle / 1300 Watt  / schnell aufheizend | Rot
AEG Trockenbügeleisen Perfect LB 1300 / INOX Edelstahl-Bügelsohle / 1300 Watt / schnell aufheizend | Rot
Preis: EUR 21,00

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leichtes und einfach zu handhabendes Trockenbügeleisen, 18. Juli 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Temperatureinstellung ist für Synthetik, Wolle und Baumwolle möglich. Baumwolle ist die heißeste einstellbare Möglichkeit, damit bekommt man auch Falten aus Hemden raus.
Der Trockenbügler heizt schnell auf. Man beachte, dass die Hitze nicht so gut zu spüren ist, auch wenn man die Hand nah an die heiße Platte hält, somit ist Vorsicht geboten. Dass es heiß ist, merkt man beim Bügeln und dass die Wäsche glatt wird. Der Rest des Trockenbüglers ist nicht heiß und man kann sehr gut damit umgehen. Man bügelt mit dem Trockenbügler sehr einfach, er gleitet angenehm und leicht über die Bügelwäsche.

Ein Dampfbügeleisen würde ich nach wie vor vorziehen, durch den Dampf gehen auch wirklich starke Falten leichter raus.
Andererseits ist das Bügeleisen im Vergleich ungewohnt leicht und man stellt es doch lieber in die Vorrichtung des Bügeleisen - nur auf dem Bügelbrett abgestellt hat es keinen ganz sicheren Stand. Durch seine Leichtigkeit kann es hingegen bei Bedarf auch auf eine Reise mitgenommen werden.
Die Kabellänge ist ausreichend, wenn direkt eine Steckdose in der Nähe ist, ein etwas längeres Kabel wäre wünschenswert. Der Kabelansatz ist praktisch, da drehbar und flexibel.
Großer Vorteil: Es ist einfach und leicht verständlich zu bedienen, damit können sich auch mal die Frauen auf die Couch setzen und den Mann bügeln lassen. ;-)


adeVital Pressure - Blutdruckmessgerät BPM 1401 - Bluetooth - passende App für Android und iOS
adeVital Pressure - Blutdruckmessgerät BPM 1401 - Bluetooth - passende App für Android und iOS
Preis: EUR 68,45

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Aufs Wesentliche reduziert, 9. Juli 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Erstmal zum negativen: die Bedienungsanleitung ist grauslich. Kleine Schrift, kontrastarm, einige Rechtschreibfehler. Das Gerät ist doch sicher auch für ältere Menschen gedacht, wer soll sich sowas antun?

Zum Glück ist das für den eigentlichen Betrieb relativ irrelevant. Das blau-weiße Display verwendet eine große Schrift, hat einen guten Kontrast, und konzentriert sich aufs Wesentliche. Die Bedienung ist so simpel wie es geht: Manschette anlegen, Knopf drücken, Ergebnis ablesen, nochmals Knopf drücken zum ausschalten. Zwei Knöpfe für zwei Anwender und somit getrennte Datenreihen sind vorgesehen.

Die Manschette ist selbst für einen Erwachsenen relativ groß. Wer das für Kinder verwenden will, sollte sich gleich nach einer Ersatzmanschette umschauen. Das Anlegen der Manschette ist ausreichend deutlich mit entsprechenden Symbolen visualisiert, da kann man kaum was falsch machen.
Gemessen wird am Oberarm während des Aufpumpens. Das ist zuverlässig und relativ schnell, und bieten längst nicht alle Geräte.

Die letzten Ergebnisse können per Knopfdruck durchrotiert werden, es gibt aber keinerlei diagnostische (zu hoher/zu niedriger Blutdruck) oder statistische Aussagen (monatlicher Durchschnitt, Spitzenwert o.ä.).
Genau dazu sollte ja eigentlich die App gut sein. Die ist aber leider auf Android nach wie vor nicht vorhanden, deshalb kann ich dazu leider nichts sagen.

Kurzum: ein technisch hochwertiges, robustes und leicht bedienbares Blutdruckmessgerät. Allerdings auch ein hoher Preis, wenn man nicht gerade die App mit einrechnet. Und das die nach wie vor nur für iOS verfügbar ist, ist schon eine fragwürdige Einschränkung.
Deshalb ein Stern Abzug, bis sich mal im Bereich Software was bewegt.


Dirt Devil M608 Saugroboter Navigator
Dirt Devil M608 Saugroboter Navigator
Preis: EUR 149,99

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schönwetter-Putzer, 27. Mai 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Auf einen Blick:

+ kommt erstaunlich gut unter Schränken und Tischen zurecht
- ... wenn er denn dort hin findet
+ Sammelt einiges an Dreck auf
- aber nicht flächendeckend
+ macht lustige Geräusche
- Ist ganz schön schrill laut
- Verheddert sich gerne in Kabeln
- rennt minutenlang vergeblich gegen Schwellen an
- fährt Türschwellen runter, kommt aber auf selbem Weg nicht wieder hoch
- verheddert sich gerne an Haaren und den eigenen Reinigungsborsten

Diesem Putzroboter beim putzen zuzusehen hat definitiv Unterhaltungswert. Und man lernt auch einiges dabei wie man seine Wohnung "putzfreundlicher" gestalten kann - aber abgesehen davon löst der Dirt Devil bei mir eher Kopfschütteln aus. Es mag Wohnungen geben wo er problemlos seinen Job vollrichten kann - meine gehört nicht dazu.

Das erste was er nach Drücken des Einschaltknopfes bei mir gemacht hat, war über das Kopfhörerkabel an meinem Rechner drüber zu fahren und ihn erstmal runter zu reißen. Gut, meine Schuld, was lasse ich das auch auf dem Boden liegen. Dann fährt er in Richtung seiner eigenen Ladestation, und verheddert sich erstmal in dessen Ladekabel. Mit etwas Mühe kriege ich das so weit an die Wand drapiert, dass ihn das nicht mehr so stört. Als nächstes schiebt er erstmal putzenderweise seine eigene Ladestation an die Wand , und macht sich dann auf Richtung Flur. Das Parkett im Flur ist etwas abgesetzt, ca. 2cm ist die Schwelle hoch. Tapfer, aber erfolgreich rettet er sich darüber. Der Gang wird in der Tat gründlich geputzt, ich lass ihn erstmal alleine. Weiter geht es ins Bad - die 3cm Schwelle überwindet er abwärts mühelos, ist aber anschließend im Bad gefangen weil den selben Weg nicht wieder hoch kommt.

Gut, nehmen wir als mal das Bad vom Putzen aus. Ins Schlafzimmer lasse ich ihn erst gar nicht rein, bevor er sich in die weichen Unterbetttaschen reingraben kann. In der Küche höre ich Gepolter - okay, nur ein paar leere Flaschen umgestoßen. Im Wohnzimmer bockt er erst auf einem etwas breiteren Kabel auf was hinter dem Fernsehschrank liegt, und anschließend auf den Lautsprecherständern. Minutenlang müht er sich ab nach vorne zu fahren, bis ich ihm einen kleinen Klaps vorne auf den Sensor gebe und er es sich anders überlegt.

Zugegeben, meine Wohnung war vorher nicht die sauberste. In der Anleitung steht explizit dran dass man die Wohnung erstmal mit einem normalen Staubsauger vorreinigen sollte, bevor man ihm die tägliche Routine überlässt. Spätestens im Wohnzimmer hat er aber alle Reinungskraft eingebüßt: die Bürste hat sich so mit langen Haaren eingewickelt, dass nur mit einer Schere sie befreit werden kann. Die seitlichen Pinsel haben sich in ihrem eigenen Rotor verklemmt, und müssen erstmal mühsam rausgezogen werden.

Ich reinige ihn sorgfältig, und lasse ihn nochmal auf mein Wohnzimmer los. Ich verfolge welche Wege er nimmt, und welche Putzstrategien er anwendet. Auffällig finde ich, dass er den ca. 2m breiten Weg neben dem Esstisch vorbei zur zweiten Raumhälfte offenbar geflissentlich ignoriert, aber seine Lieblingsecke mittlerweile zum fünften Mal reinigt. Die kleine Bürste schleudert dabei die selbe Staubfluse mal von Links nach Rechts und dann wieder nach links.

Ich weiß nicht wie es bei den anderen Putzrobotern aussieht, aber meiner Meinung nach ist der Mix aus Kontaktsensor, Absturzsensor, Infrarotdetektor und einer fixen Anzahl an Putzmustern ohne sonstiges Verständnis der Raumgeometrie zum Scheitern verurteilt. Er wiederholt immer wieder die selben Muster: bei Kontakt mit einem Gegenstand um ca. 30° drehen, weiterfahren, wieder drehen, nach bestimmten Kontakten das Putzmuster von gerade auf geschwenkt umschalten etc. pp. . Daraus ergibt sich gefühlt eigentlich zwangsläufig dass bestimmte Strecken überproportional oft angefahren werden, und andere überhaupt nicht. Oder dass eben der Rückwärtsgang nicht eingelegt wird, obwohl trotz laufendem Antrieb keine Bewegung stattfindet. Das würde ein adaptives Vorgehen, ein "Gedächtnis" oder zumindest ein besseres Verständnis des Raumes erfordern - was in Zeiten von Kinect, Wii & Co. eigentlich auch möglich sein sollte.

Wer eine ausreichend gesicherte Wohnung hat, kann diesen Roboter vielleicht sinnvoll zur Unterstützung einsetzen. Auch ich sage mir: ein Raum den er selbstständig putzt, ist immer noch besser als kein Raum. Er hat immerhin auch ein paar Ecken ausgeputzt die ich selber schon lange vernachlässigt habe. Aber insgesamt war ich trotz niedrig gestellter Erwartungen und einiger Geduld doch herzlich enttäuscht. Ich muss mehr Arbeit reinstecken um ihn laufen zu lassen als er mir spart.


LG L40 Smartphone (8,9 cm (3,5 Zoll) Touchscreen, 1,2 GHz Dual-Core-Prozessor, 3 Megapixel Kamera, Android 4.4) schwarz
LG L40 Smartphone (8,9 cm (3,5 Zoll) Touchscreen, 1,2 GHz Dual-Core-Prozessor, 3 Megapixel Kamera, Android 4.4) schwarz

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragendes Einsteiger-Smartphone, 27. Mai 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Pros & Contras:
+ Klein, schmal und schlank
- Displaygröße und Auflösung gerade noch ausreichend
+ Relativ lange Akkulaufzeit
- ... es sei denn man spielt ausgiebig
- nur ca. 1,5GB Speicher, davon 800 frei
+/- Flüssige Bedienung, Spiele ruckelfrei, aber mittlere Ladezeiten
+/- leicht rauschige, ansonsten aber ausreichende Kamera
+ problemlose Synchronisation z.B. mit Microsoft Exchange Server
+ viele nützliche Infos und Einstellmöglichkeiten
+ ziemlich schneller W-LAN Aufbau

Ich habe mich jahrelang gegen Smartphones gewehrt, weil mich immer die schwache Akkuleistung abgeschreckt hat. Jetzt war es halt doch mal soweit, und mich hat dieses kleine Telefon sehr positiv überrascht.

Erstmal zu den Schwächen: mein größter Kritikpunkt ist das Display. Sobald man die Bildschirmtastatur aufblendet, sieht man von der geschriebenen Nachricht kaum noch was. Die Auflösung ist dafür schlicht zu gering. Standardmäßig ist aber auch kein anderes gescheites Eingabeschema dabei, die kleinen Buchstabentasten mit den Fingern zu erwischen funktioniert noch am besten horizontal gedreht.
Das zweite ist die Speichergröße. Von den 1,5GB belegen die vielen Google Apps bereits ab Werk ungefähr die Hälfte. Exzessiv Fotos schießen oder sich Multimedia drauf laden geht also ohne zusätzliche SD Karte nicht. Zwar kann man vorinstallierte Apps nicht deinstallieren, aber manche zumindest auf eine Minimalinstallation zurückfahren.
Auch ein kleiner Wermutstropfen: die rückseitige Hülle wirkt billig aufgeklipst, wer weiß wie lange die hält bevor sie ausleiert. Die integrierte Kamera ist so là-là, aber viel darf man sich da derzeit eh von keinem Smartphone erwarten. Außerdem fehlt eine Kamera an der Vorderseite, "Selfies" sind also so eher inpraktikabel.

Eine reduzierte Hardware hat allerdings auch ihre Vorteile. Sowohl Prozessor als auch Display brauchen offenbar deutlich weniger Strom. In der ersten Woche, als ich nur die Grundfunktionalitäten genutzt habe und eher selten WLAN und den Datenkanal aktiv hatte, war nach 6 Tagen Nutzungszeit der Akku immer noch nicht leer. Es sei denn man spielt regelmäßig: selbst kleine Spiele wie Quizduell oder "Cut the Rope" lassen über den Tag hinweg verteilt den Akkustatus rapide sinken. Andere Hintergrunddienste wie z.B. der Facebook Chat o.ä. scheinen mir dagegen nicht nennenswert an der Leistung zu nagen.

Zu Android (aktuell 4.4.2) möchte ich mich hier nur begrenzt äußern, schließlich ändert sich da alle paar Monate wieder einiges. Besonders gut gefällt mir, wie reibungslos die Konfiguration lief. Innerhalb der ersten viertel Stunde hatte ich Mailkonto, Kontakte und Kalender mit meinem Microsoft Konto synchronisiert, ich hatte vorab befürchtet dass Google da nur eigene Produkte vernünftig unterstützen könnte.
Auch sehr positiv finde ich, wieviel Optimierungsmöglichkeiten ich habe. Ich kann genau erkennen welche Apps den meisten Strom ziehen und Speicher verbrauchen, und kann z.B. erzwingen dass deren Hintergrunddienste nicht dauerhaft laufen. Mit etwas Sorgfalt schützt man sich so vor Benachrichtigungsspam, und hält die Akkulaufzeit auf einem hohen Niveau.

Summa summarum: ich bin sehr zufrieden, und ehrlich positiv überrascht dass es in der Preisklasse bereits so komfortabel zugeht.


Primitivo "Casato di Melzi" Salento Mabis 2013 trocken (6 x 0.75 l)
Primitivo "Casato di Melzi" Salento Mabis 2013 trocken (6 x 0.75 l)

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fruchtig und trocken - wie versprochen, 5. Mai 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Meine Freundin empfand den Wein als zu trocken und bitter, ich dagegen finde ihn super. So sind Geschmäcker halt.
Ich versuche mal ein paar Eindrücke zusammenzufassen:

Der Wein hat eine tiefrote Farbe. Ich kann keine Ablagerungen erkennen, und auch die bläulichen Rückstände die man bei trockenen Weinen manchmal sieht fehlen.

Dies ist ein Wein der definitiv viel Luft braucht. Zu Anfang ist er in der Tat ziemlich trocken. Auf der Zungenspitze wirkt er erstmal süß, schwer und fruchtig, hinten Richtung spürt man dann eine intensive Fruchtsäure. Gibt man ihm ein paar Sekunden Zeit im Mund, wird er im Abgang plötzlich sehr milde und warm. Nachwirkungen habe ich keine gemerkt, weder Kopf noch Magen zeigten irgendwelche Anzeichen von Verstimmung.

Anders als eben ein Burgunder ist der Zinfandel eben ein relativ leichter Rotwein. An sich würde die recht trockene Note ja gut zum Essen passen, aber das starke Eigenaroma und das säuerliche mittendrin hält mich davon ab ihn jetzt einfach so zur Hauptspeise zu nehmen. Wozu er ganz hervorragend passt, sind Süßspeisen wie z.B. Nachtisch oder Kuchen - und man muss sich halt einiges an Zeit für ihn nehmen.

Wie beschrieben: geschmacklich empfinde ich den Wein als relativ komplex, und mit einem ganz eigenen Charakter. Das muss man mögen, oder halt nicht. Das hier ist kein Tafelwein, und auch keiner von dem man mal so nebenbei eine Flasche am Abend wegschlürft. So rein qualitativ glaube ich dass dies ein einwandfreier Wein ist, deshalb auch volle fünf Sterne. Und er hat meine Sympathie, weil er mal was anderes ist.
Ein schöner Wein, der das hergibt was auf dem Etikett steht.


Max Factor 2000 Calorie Curved Brush Volume & Curl Mascara Black, 1er Pack (1 x 9 ml)
Max Factor 2000 Calorie Curved Brush Volume & Curl Mascara Black, 1er Pack (1 x 9 ml)
Preis: EUR 5,99

4.0 von 5 Sternen Dezentes, formgebendes Mascara, 1. Mai 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Pro:
Der Mascara hat eine schöne schwarze, dezente Farbe.
Das Auftragen ist leicht und den Wimpern wird Volumen verliehen, sie werden rund nach oben geformt und verkleben nicht.
Das gute Ergebnis hält ein paar Stunden - allerdings ist das Mascara nicht wasserfest.

Contra:
Nach längerem Gebrauch können die Wimpern teilweise doch verkleben.
Das geschwungene Bürstchen soll die Volumengebung unterstützen - nutzt man das Bürstchen wie vorgesehen, ist das Auftragen doch nicht so leicht, man dreht es automatisch etwas zur Seite.
Die Farbe selbst ist schön, aber 2-3maliges Auftragen ist zu empfehlen.
Volumen und Farbe lassen schneller nach als bei anderen gewohnten Mascara.


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