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Rezensionen verfasst von
Swistak "swistak" (Berlin)

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Leica Summarit M 75/2,5 mm Schwarz
Leica Summarit M 75/2,5 mm Schwarz
Wird angeboten von kg-computer-AGB-Widerrufsbelehrung
Preis: EUR 139,93

1.0 von 5 Sternen Nach einem Jahr ist es schon eine bewusste Käufertäuschung, 29. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es ist in diesem Falle einfach nur ärgerlich, wenn Amazon bzw. der Verkäufer via Amazon es trotz Falschlieferungen und Rücksendungen innerhalb vieler Monate nicht gebacken bekommt, sowohl das falsche Photo eines Leica-Objektivs als auch die Produktangaben zu korrigieren. Offenbar hat man das neben dem Geldzählen nicht wirklich nötig, ein Interesse dafür zu entwickeln, dass die Informationen zum Produkt einigermaßen korrekt und aktuell sind.

Sicher, der Preis sollte jeden stutzig werden lassen, denn ein Leica-M-Objektiv ist für einen solchen Preis nun einmal nicht zu bekommen, diese Selbstverständlichkeit entbindet aber den Verkäufer beileibe nicht davon, für die Korrektheit seiner Angaben zu sorgen.


Lowepro Flipside Sport AW 10L Blue, LP36421 (Capacity: D-SLR, 2-3 lenses + accessories. Size (int.): 18,5x13,5x35cm)
Lowepro Flipside Sport AW 10L Blue, LP36421 (Capacity: D-SLR, 2-3 lenses + accessories. Size (int.): 18,5x13,5x35cm)
Wird angeboten von allmedia-dinslaken
Preis: EUR 92,95

4.0 von 5 Sternen Solider mobiler Rucksack mit netten Details, 11. Juni 2014
Der Rucksack ist sehr funktional, wenn man sich kein Raumwunder verspricht, sondern lediglich eine kleine oder kompakte Ausrüstung transportieren möchte -- im vorliegenden Falle eine Leica M mit einigen Objektiven, also nichts Vergleichbares mit großen DSLR-Boliden von Canon oder Nikon. Eine persönliche Anschauung vom Packpotenzial ist natürlich immer gut.
Die Details wie Stativhalterung, Innenaufteilung, aber auch das angenehme Tragesystem, das man auch den ganzen Tag über sehr angenehm trägt, sind sehr gut. Für Städtetouren etwa ideal geeignet, wenn etwa der Partner dann das übrige Gedöns wie Essen, Trinken etc. dabei hat -- das passt hier nämlich definitiv nicht hinein -- oder wenn man per Fahrrad noch eine Fahrradtasche mitführt.

Das einzig wirklich Ärgerliche ist die unausgeborene Seitentasche für ein Trinksystem. Damit steht Lowepro allerdings nicht alleine da, dass nämlich die Hersteller nicht für ein bestimmtes System konstruieren oder versuchen, das kompatibel zu machen. Insofern ist die Seitentasche viel zu klein selbst für die kleinste Grüße des Source-Systems, das ja nun wirklich sehr verbreitet ist. Ok, alternativ kann man Schlüssel usw. hineinstopfen, aber der eigentliche Sinn dieser Seitentasche ist damit verloren.

Der Zgriff auf der Rückseite wie bei anderen Flipside-Rucksäcken ist sehr gut, zumal man wegen der Größe des Rucksacks auch nicht 10 Kilo dabei hat. Mit an Bord das praktische Regencape, allerdings sollte man bei wirklichem Starkregen bedenken, dass das Cape dort endet, wo die Reißverschlüsse für den rückwärtigen Zugang verlaufen -- eine Trockenheitsgarantie würde ich darauf nicht geben bzw. es gar nicht erst ausprobieren.


Auf Försters Wegen 2: Neue Berliner Waldwanderungen
Auf Försters Wegen 2: Neue Berliner Waldwanderungen
von Thorsten Wiehle
  Broschiert

5.0 von 5 Sternen Sehr praktikables Wanderbuch, 10. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Auswahl der Wandertouren im ersten und zweiten Band ist außerordentlich gelungen, davon habe ich schon -- mit Familie, teils sogar allein -- einen recht beachtlichen Teil abgearbeitet. Neben praktischen Tipps ist vor allem hervorzuheben, dass die Karten trotz ihrer mitunter geringen Größe völlig ausreichen, es also nicht erforderlich nicht, noch weitere Karten mitzunehmen. An dieser Stelle aber wäre es schön, wenn der Verlag -- vielleicht im Zuge einer Neuauflage -- es möglich machen könnte, die Touren als downloadfähige Tracks (z.B. im *.gpx-Format) zur Verfügung zu stellen. Das würde die Bücher bzw. die Idee als solche noch attraktiver machen, etwa für die wachsende Zahl von Geocachern und andere, die nicht ganz auf Technik im Wald verzichten möchten. Aber nichtsdestotrotz ein uneingeschränktes "strong buy", was im Übrigen auch für eine Reihe anderer Bücher des Verlages für die Fahrt ins Grüne gilt!


Lowepro CompuDay Photo 250 SLR-Kamerarucksack (mit Notebook-Fach) schwarz
Lowepro CompuDay Photo 250 SLR-Kamerarucksack (mit Notebook-Fach) schwarz
Preis: EUR 61,72

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Rucksack-Idee mit Schwächen im Detail, 23. August 2013
Vom Prinzip her ist dies ein wirklich guter Rucksack, der tut, was er soll, und das eigentlich auch sehr gut. Insofern kann ich mich nicht beklagen, da ich ihn regelmäßig verwende, bestückt nur sporadisch mit einem Laptop (häufiger mit einem dicken Stapel Papiere im Format A4). Kameratechnisch findet Platz eine Leica M6 oder M9 mit Objektiv in der Seitentasche, manchmal stecke ich da noch ein weiteres Wechselobjektiv in Neoprenzylinder mit hinein. Nun sind das recht kompakte Kameras und ebenso kleine Objektive, so weit so gut. Mir ist dagegen vollkommen schleierhaft, wie man dort allen Ernstes eine ernst zu nehmende Spiegelreflexkamera mit anständigem Zoomobjektiv hineinbekommen soll. Das lässt sich zwar passend machen, aber dann ist vom Innenraum auch wirklich so gut wie nichts mehr übrig. Kurzum: für kleine Kameras, Bridgekameras bis hin zu Messsucherkameras alles sehr schön, für größere Klopper kann man den Rucksack aber definitiv nicht empfehlen, wenn man noch etwas anderes dabei hat, und sei es eben ein Laptop und sonstiges Equipment.

Weitere Punkte auf einem imaginären Wunschzettel wären ein Regenschutz, eine Kunststoff-/Gummiunterseite sowie ein Rucksackdesign, das es ermöglichst, dass der Rucksack selbstständig steht.

Eigentlich schwanke ich zwischen drei und vier Sternen, für meinen eigenen Bedarf sind es vier, aber nicht allen, die eine Kamera hiermit tragen und schnell griffbereit haben möchten, wird dieser Rucksack gefallen. Eine CompuDay Photo 350-Variante wäre vielleicht die Lösung...


Fenix- Hochleistungs LED-Taschenlampe LD41
Fenix- Hochleistungs LED-Taschenlampe LD41
Wird angeboten von AKKUPILOT - Versand aus Deutschland vom Fachhändler
Preis: EUR 69,58

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hell, praktisch und stabil, 21. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es ist nicht ehrenrührig, sich anderen Rezensionen anzuschließen. Diese Lampe tut, was sie soll, und das ziemlich hell. Erforderlich sind dafür lediglich AA-Zellen, ich verwende sie mit Akkus, umkomplizierter geht es nicht, zumal die Reichweite einer Akkuladung schon sehr gut ist. Aus beruflichen Gründen komme ich immer erst spät am Abend zum Joggen, dafür benötige ich im Wald eine Lampe, Kopflampen mag ich nicht, da ist es praktisch, eine Lampe in der Hand zu halten. Dafür ist sie ideal, normalerweise reicht die zweitniedrigste Stufe, die hellste Stufe ist in der Tat wie Fernlicht eines Autos. SOS- und Strobofunktion sind für mich unwichtig, stören ja aber auch nicht. Alles in allem eine sehr funktionale Lampe, die auch einiges vertragen kann. Bei Stürzen habe ich sie schon zweimal in die Erde gerammt, ohne sichtbare Spuren zu hinterlassen. Meine Hände und Knie sahen entsprechend aus, die Lampe hat zwei Kratzerchen, das war es auch schon...


Reisefotografie: 20 Tipps für bessere Bilder
Reisefotografie: 20 Tipps für bessere Bilder
von Sandra Petrowitz
  Broschiert
Preis: EUR 16,95

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Praktische Tips für Nicht-mehr-ganz-Anfänger, 21. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sehr gut geschriebenes und auch ansehnlich bebildertes Büchlein zur Verbesserung der eigenen Reiseaufnahmen. In der Tat sollte man die technischen Grundkenntnisse mitbringen. Wer ohnehin nur mit einer Point-and-shoot-Kamera unterwegs, d.h. Automatiken hilflos ausgeliefert ist, wird vieles gar nicht umsetzen können, beispielsweise eine selektiv eingesetzte Schärfentiefe.

Andererseits: Wer mit der Photographie schon so weit ist (was auch nicht allzu schwer zu erreichen ist), sich bei einer Aufnahme mit einem 24-er Weitwinkel nach einem wirkungsvollen Vordergrund umzusehen, auch mal in die Hocke geht oder sogar -- horribile dictu -- hin und wieder Hochformataufnahmen macht, dem wird sich bei vielen Kapiteln ein déjà vu aufdrängen. Wer also schon mal etwas zu Komposition gelesen hat oder Erfahrungen auf Reisen hat sammeln können, den wird das Buch vermutlich unterfordern.

Schön sind allerdings die Bilder, aus zumeist etwas realistischeren Gefilden übrigens als einige andere Bände zur Reisephotographie, die den einen oder die andere enttäuscht zurücklassen, weil die Chance eher gering ist, morgen mal bei Düne 37 in der Südsahara oder auf diesem entzückenden Atoll in Mikronesien vorbeizukommen... Reisephotographie beginnt mit einem Tagesausflug in einen weniger bekannten Stadtteil des eigenen Wohnortes...

Der Preis des Bändchens ist m.E. etwas überzogen, aber wenn der Groschen gefallen ist, kann man das Buch ja auch wieder verkaufen...


Lowepro Scope Photo Travel 350 AW, LP36358-PEU
Lowepro Scope Photo Travel 350 AW, LP36358-PEU
Wird angeboten von Camera Centre UK
Preis: EUR 109,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Praktischer Rucksack für Spektivfans, 6. April 2013
Diesen Rucksack von Lowepro hatte ich mit großer Skepsis gekauft und war beinahe sicher davon ausgegangen, dass er ohnehin wieder zurückgehen würde.

Allein ich habe ihn nicht nur behalten, sondern finde ihn auch richtig praktisch, denn er tut zunächst einmal sehr gut das, was er soll. Meine Skepsis beruhte darauf, dass das Format meines Televid-Spektivs mit 82mm Linsendurchmesser nach Herstellerangaben nicht mehr passen soll, aber siehe da: Wenn man die Klettbänder, die insgesamt eine ausgesprochen individuelle Innenenteilung ermöglichen, ein wenig zurechtrückt, dann geht das durchaus, sogar -- wie in meinem Falle -- mit einem Okular mit 45°-Schrägeinblick inkl. Bereitschaftstasche. Das fand ich schon recht eindrucksvoll. Mein übliches Trekking-Equipment besteht aus einem Stativ (1,5 kg), dem Spektiv, zwei Kameras mit Optik, einem Digitaladapter sowie einem Fernglas 10x42 plus ein oder zwei Bestimmungsbücher. Verwendet man ein 82er-Spektiv, dann schlägt das aber auf die maximale Tiefe des Rucksacks durch, d.h. dann passt kein 17-Zoll-Laptop mehr in die rückwärtige Tasche -- bei etwas kleineren Spektiven sehr wohl; alternativ lässt sich ein Tablet natürlich immer noch unterbringen. Insgesamt aber sind die vier einzeln verschließbare Taschen, die sich neben dem Spektiv in den Rucksack einbauen lassen, schon sehr praktisch, weil beim Öffnen nichts zu leicht herausfällt, etwa Wechselobjektive oder Ähnliches. Zugleich kann man diese Taschen, d.h. nicht nur Fachteiler, auch einzeln herausnehmen, hin und wieder packe ich das Stativ auch direkt in den Rucksack und muss dieses dann nicht außen in den dafür vorgesehenen Halterungen placieren.

Das ganze Zeug wiegt natürlich schon eine Kleinigkeit, aber der Tragekomfort ist insgesamt sehr gut. Selbst wenn ich den Hüftgurt nicht verwende, komme ich mit der oben genannten Ausrüstung ein paar Stunden locker durch, mit Hüftgurt sollten sechs bis acht Stunden eigentlich kein Problem sein, auch wenn sich der Spaß dann zum Schluss in Grenzen hält. Allerdings: knochentrocken bleibt der Rücken damit im Sommer nicht, was aber mit geeigneter Funktionskleidung wohl das geringere Übel ist.

Hinzu kommen dann einige kluge Lösungen im Detail, wie man es von Lowepro kennt, bis hin zur versteckt untergebrachten Regenhülle, die mir schon gute Dienste geleistet hat -- weniger für das ohnehin wasserdichte Spektiv, aber wegen der Kameras und der Bücher... Alles in allem ein sehr praktischer Rucksack, den ich für meine Touren nicht mehr missen möchte und der zugleich auch die nötige Flexibilität hat, auf das Spektiv auch mal zugunsten eines 300er- oder 400er-Teles zu verzichten. Wenn man ein bisschen experimentiert, wie das eigene Equipment am besten hineinpasst, dann ist das auch ein idealer Reiserucksack: Die Technik ist sicher verpackt, und für das übrige Zeug dann halt eine Allerweltstasche...

Nachtrag vom 24. April 2014:
Zuletzt bin ich recht häufig ohne Spektiv, aber mit Kamera, 2,8/300 und Konverter unterwegs gewesen. Für einen Frontlinsendurchmesser von 120mm passt der Rucksack noch gut, da bekomme ich also alles Equipment hinein, d.h. mehrere "normale" Objektive (für den Laptop wird es dann aber zu eng) und weiteres Zubehör. Ein 400er würde auch passen, aber definitiv keines mit Lichtstärker 2,8, lediglich die Objektive ab 3,5 (Nikon AIS) oder 4.0 bzw. 4,5.


Kaiser Drahtauslöser-Adapter 6154
Kaiser Drahtauslöser-Adapter 6154
Wird angeboten von foto-koester-muenster (Preise inkl. MwSt. Widerrufsbelehrung unter "Verkäuferinformationen")
Preis: EUR 20,23

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Stinkender Plastikmüll, 6. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Drahtauslöser-Adapter Nr. 6154 der Firma Kaiser ist ein so dermaßen unausgegorenes Produkt, dass man sich schon wundern muss, wie groß das Fremdschäm-Potenzial eines Käufers ist, wenn eine Firma es schafft, so etwas allen Ernstes auf den Markt zu bringen.

Das Problem ist bekannt: Viele Kompaktkameras bieten mittlerweile eine Aufnahmequalität an, die beachtlich ist, die aber in bestimmten Aufnahmesituation -- etwa auf dem Stativ etc. -- die Verwendung eines Drahtauslösers nahelegt. Die meisten dieser Kameras bieten aber keine Möglichkeit, einen solchen Drahtauslöser anzuschließen.

Der Adapter von Kaiser soll sich -- reine Theorie -- als flexibles Band mit Klettverschluss um die Kamera legen lassen, die Drahtauslöser-Buchse positioniert man über dem Auslöser und den High-End-Photos steht nichts mehr im Wege.

Die Praxis sieht leider anders aus: Das Band ist aus einem Gummi/Kunststoff, dessen impertinenter Gestank an eine Reifenfabrik erinnert: Man muss kein Migräne-Kandidat sein, um davon sofort Kopfschmerzen zu bekommen. Das Ganze geht durchaus in die Richtung nachzusinnen, ob nicht eine Strafanzeige wegen versuchter Körperverletzung die angemessenste Reaktion wäre.

Aber selbst wenn man sich im Freien bei leichter Brise befindet und den Gestank dieses Adapters nicht so wahrnimmt, wer wird so ein widerliches Plastikteil guten Gewissens versuchen, um seine Kamera zu winden -- beispielsweise um eine Leica X2? Richtig, niemand.

Sollte sich nun aber doch eine Kamera finden, um die es nicht schade ist, stellt sich rasch heraus, dass das Teil nicht nur eklig ist, sondern auch definitiv nicht tut, was es soll: Das Stück aus der Reifenfabrik ist nämlich viel zu steif, um sich auch nur annähernd so an einer Kamera zu fixieren, dass man den Adapter tatsächlich als Auslöser verwenden kann. Um das Gesamtkunstwerk perfekt zu machen, ist auch das Element, das in der Theorie auf den Auslöser drücken soll, aus Metall: viel Spaß also beim Zerkratzen Eurer Kameras.

Alles in allem bleibt man angesichts solchen "Zubehörs" ziemlich ratlos zurück. Ich habe das Teil entsorgt und kann nur jedem empfehlen, der nach einem solchen Adapter sucht, die Finger davon zu lassen. Es gibt auch ähnliche Teile von anderen Anbietern. Die mögen weniger geruchsintensiv sein, aber die Funktionsweise ist ähnlich mangelhaft, wenn man nach den dortigen Rezensionen urteilt. Wer perfekte Drahtauslöser-Adapter sucht, möge einmal nach "Richard Franiec's Camera Assessories" suchen ([...]), auch wenn es die leider nur für eine begrenzte Zahl von Modellen gibt.

UPDATE vom 3. Mai 2014:
Ich sehe gerade, dass erstens dieses unsägliche Teil noch immer verkauft wird und zweitens dass es im Preis ganz erheblich zugelegt hat. Das scheint zu funktionieren nach dem Motto: Wenn Du eine wirklich schlechte Ware hast, erhöhe am besten den Preis, dann wird sie sich besser verkaufen. Die Herstellungskosten dürften bei sehr wohlwollender Überlegung bei max. 50 Eurocent liegen, über die Differenz zum tatsächlichen Verkaufspreis dürfte man in der Herstellerfirma vermutlich mehr als einmal Tränen gelacht haben...


Steiner Fernglas SkyHawk Pro 10x42
Steiner Fernglas SkyHawk Pro 10x42

16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein gutes Glas für "fast immer dabei", 15. November 2012
Das SkyHawk Pro 10x42 ist bei mir nun seit dem Frühjahr in Benutzung gewesen. Mit den bislang gemachten Erfahrungen kann ich mich den vorangegangenen Rezensionen nur anschließen, dass man es hier mit einem soliden Fernglas zu tun hat, das eigentlich keine Wünsche offen lässt und ein durchaus attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis aufweist. Nun ist die Fernglasgröße 10x42 ohnehin sehr dankbar und deshalb im Programm zahlreicher Hersteller vertreten, weil sich hier ein sehr guter Kompromiss zwischen Lichtstärke und Gewicht erzielen lässt.

Die Robustheit der Steinerschen Produkte steht außer Zweifel, auch dieses hier wird man nicht so schnell kaputt bekommen, so lange man es nicht an die Wand wirft (einen stundenlangen Dauerregen hat es bei mir völlig klaglos überstanden). Die Ergonomie ist von der Lage in der Hand über praktische Lösungen etwa der unverlierbaren Abdeckungen bis zu den Augenmuscheln ebenfalls sehr angenehm, so dass man es -- ein zugegebenermaßen "weiches", aber dennoch wichtiges Kriterium -- einfach auch gerne dabei hat (da liegt die "Hemmschwelle" bei meinen anderen Geräten deutlich höher: ein Fernglas 15x56 und ein Spektiv). Das Fokussieren geht sehr rasch, die Verfolgung bewegter (fliegender) Objekte mit Nachfokussieren ist schnell eingeübt. Das Sichtfeld könnte noch ein wenig größer sein, aber dennoch behält man bei 10facher Vergrößerung doch gut den Überblick und findet auch schnell das Objekt des Interesses -- schon von daher würde ich den Outdoor-Freunden und Vogelbeobachtern durchaus nicht zu achtfacher Vergrößerung raten.

Alles in allem also ein sehr guter Kompromiss in optischer und auch preislicher Hinsicht: sicher, die Brillanz und Schärfe ließen sich noch steigern, aber anstelle eines Leica Ultravid zum fünffachen Preis, das dann bei den meisten ohnehin nur in der Vitrine herumsteht, ist man mit dem Skyhawk gut beraten und kann von der Preisdifferenz gleich einen Urlaub mit bird watching anschließen... Wer also bereit ist, 400,- € für ein Fernglas auszugeben (weniger sollte es aber nach Möglichkeit auch nicht sein, alternativ käme allenfalls die Wildlife XP-Serie ebenfalls von Steiner in Frage, die ebenfalls einen guten Eindruck macht, sogar mit 30jähriger Garantie aufwartet, deren Ferngläser aber weniger hell sind), bekommt dafür etwas wirklich Anständiges, mit dem er bzw. sie lange Jahre schöne Entdeckungen wird machen können.


Tchibo Fernglas 16x32 zusammenfaltbar inkl. Gürteltasche
Tchibo Fernglas 16x32 zusammenfaltbar inkl. Gürteltasche

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Geldverschwendung noch bei 9,99 €, 23. August 2012
Von diesem Fernglas ist eigentlich in nur jeder denkbaren Hinsicht abzuraten: die Optik hat eine grottenschlechte Qualität, es lässt sich bei Tag nur mit Mühe einigermaßen scharf stellen, was aber nicht das Verdienst des Fernglases ist, sondern das der Adaptionsfähigkeit der Augen. Wird es ein wenig schummrig, kann man es ganz vergessen. Es ist mir schleierhaft, für welchen Markt ein solches Produkt konzipiert wird, aber die Absicht, etwas Entferntes ein wenig näher zu betrachten, und das bei zumindest akzeptabler Bildqualität, verträgt sich nicht damit, dass man maximal bereit ist, 10 Euro dafür auszugeben. Man könnte das Fernglas dem eigenen Kind zum Spielen geben, wenn man nicht sofort Angst haben müsste, dass es sich die Augen verdirbt.

Im Übrigen ist sogar der Vergrößerungsfaktor eine reine Mogelpackung: bei einem Vergleich mit einem Referenzfernglas (ok, eines von Zeiss) liegt der Vergrößerungsfaktor knapp unter 12 (Faktor 16 wäre aus der Hand auch so gut wie gar nicht mehr ruhig zu halten). Es geht freilich nicht darum, hier Leica, Zeiss oder Steiner zu predigen, aber für ein wenig mehr Geld bekommt man schon ein ganz passables Fernglas für den anspruchslosen Freizeitspaß -- das Fernglas von TCM ist leider schon im Moment seiner Herstellung schlicht und ergreifend Schrott. Wer aber "scharf" ist auf Kopfschmerzen und herbe Enttäuschungen, der möge hierfür 10 Euro investieren; mehr bekommt er oder sie aber nicht dafür.


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