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Rezensionen verfasst von
Chamillionaire (Lüneburg, Niedersachsen)

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In a Perfect World
In a Perfect World

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen In A Perfect World..., 30. April 2009
Rezension bezieht sich auf: In a Perfect World (Audio CD)
Nach wirklich unzähligen Verschiebungen steht nun endlich Keri Hilsons erstes Album "In A Perfect World..." in den Läden. Auf unbekanntere Features verzichtete die Sängerin und holte mit Lil Wayne, Keyshia Cole, Trina, Timbaland, Kanye West, Ne-Yo und Akon ein paar klasse Leute mit dazu.
Das Intro ist sehr unspektakulär und weiß nicht wirklich zu gefallen. Nun folgt mit "Turnin Me On" eine der Singles. Mit von der Partie ist hier Lil Wayne. Dieser folgt ja seit geraumer Zeit auch dem Trend mit verzerrter Stimme zu singen/rappen. Bei Lil Wayne klingt das leider alles andere als gut, so auch hier. Die Hey Rufe und der Beat nerven ebenfalls nach geraumer Zeit. Geballte Frauenpower gibt es nun auf "Get Your Money Up" zu hören. Denn Keyshia Cole und Trina sind hier mit dabei. Der Beat ist zwar nur Durchschnittlich, doch der Refrain ist sehr gut gelungen, der Part von Trina bleibt einem auch positiv in Erinnerung. Mit einer Timbaland Produktion geht es weiter. Das die beiden ein wirklich gutes Duo sind, haben sie ja schon öfters mal gezeigt. Aber was sie hier zeigen ist einfach nur noch große Klasse. Die beiden wechseln sich ab im Refrain, was sich mehr als nur genial anhört. Einfach mal ein Ohrwurm vom aller feinsten. Ein Genuss für alle Fans von Timbaland. "Knock You Down", so ist der Titel des nächsten Songs. Auch hier gibt es wieder zwei Gäste, dieses mal sind es Kanye West & Ne-Yo. Die Hook ist überragend, Ne-Yos längerer Solo Part ergänzt sich perfekt zu Keris Gesang. Kanye West macht aus seinen doch recht begrenzten Möglichkeiten das Beste und fügt sich gut ein. Der Song hat einfach einen unglaublichen Wiedererkennungswert und ist mit Abstand der beste der ganzen Platte, ja, sogar einer der besten Songs in diesem Jahr überhaupt. "Slow Dance" ist dann leider leicht langweillig, doch das wunderschöne "Mak Love" macht das wieder ganz schnell vergessen. Die Melodie ist beruhigend und gefühlvoll, Keri Hilsons Gesang wunderschön. "Intuition" lässt Sommerstimmung aufkommen, was wohl die etwas außergewöhnlichen Töne verursachen. "How Does It Feel" lässt am Anfang etwas Down South Flavour aufkommen, doch dann geht es etwas sanfter zur Sache, wenn auch schwunghaft. Nach dem guten "Alienated" kommt mit "Tell Him The Truth" wieder eine sehr langsame Nummer. Leider fehlt diesem Song ein richtiger Höhepunkt, sodass die schöne Melodie etwas "unverwertet" bleibt. Da kommt "Change Me" mit Akon gerade recht. Zum Teil singen die beiden im Duett - große Klasse! Besonders die wieder mal sehr gefühlvolle Melodie untermalt gut die Stimmung des Tracks. Keri Hilsons Solo Parts sind hier auch wieder überragend, die Frau hat einfach Talent. Eine sehr schöne Ballade stellt nochmal die Single "Energy" da. Eine schöne Klaviermelodie ertönt hier und Keri Hilson singt mit unglaublich viel Power, sodass das ganze noch emotionaler wirkt. Mit dem mehr als nur guten "Where Did He Go" endet das Album.
"In A Perfect World..." ist ein super Debut geworden. Zwar hat das Album auch 2-3 schwächere Songs, doch Songs wie "Change Me" oder "Knock You Down" machen das leicht wieder wett. Ohne Frage, eines der RnB Highlights, auch wenn es für den Thron für das beste Rnb Album in diesem Jahr noch nicht ganz reichen wird.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 8, 2009 7:20 AM MEST


Already Platinum
Already Platinum
Wird angeboten von mivendo UG
Preis: EUR 12,99

4.0 von 5 Sternen Gelungenes South Album mit Luft nach oben, 5. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Already Platinum (Audio CD)
Spätestens seit der Hitsingle "Still Tippin'" von Mike Jones, dürfte Slim Thug den South Liebhabern ein Begriff sein. Der Rapper aus Corpus Christi, Texas, mit der außergewöhnlichen Stimme brachte 2005 dann sein Debut "Already Platinum" auf den Markt. Es erschien unter Star Trak, dem Label der Neptunes. Die Neptunes sind wohl absolut Geschmackssache, wobei ich sagen muss, das ich sie absolut schlecht finde. Zum Glück griffen sie in dieses Album nur zum Teil an.
Mit Song zwei, "Like A Boss" beginnt das Album richtig. Produziert wurde das Stück von den Neptunes, doch eigentlich stimmt hier alles. Einzig und allein wirkt das ganze ziemlich roh, etwas melodischer wäre hier wohl eher angebracht gewesen. Slim Thug rappt in Ordnung, kann aber mehr. Es folgt "3 Kings", der erste richtige Leckerbissen. Bun B und T.I. geben sich hier übrigens die Ehre. Zusammen mit einigen Blasinstrumenten, bringen die drei hier einfach einen coolen Song. Auch wenn T.I. nicht der beste Rapper ist, er beweist hier das er seine Stimme sehr gut einsetzen kann. Auch "Boyz N Blue" kann Features aufweisen und diese wären seine Boss Hogg Outlawz Homies Killa Kyleon, Sir Daily, PJ und Chris Ward. Von der Melodie her ist diese Nummer einwandfrei, denn diese wirkt dunkel, hat an der ein oder anderen Stelle auch etwas helles an sich. Die Parts der Boss Hogg Outlawz gehen ebenfalls in Ordnung, doch Slim Thug bleibt der Boss. Die Neptunes Produktion "Ain't Heard Of That (Remix)" weiß dagegen absolut nicht zu gefallen. Was eben an der Neptunes Produktion liegt. Langweillig und einfallslos. UGK Legende Bun B verbucht mit seinem Part das einzig positive an diesem Lied. Wesentlich besser gelungen ist "Click Clack", da die Neptunes hier auf ein agressiveres Instrumental setzen. Der glänzend aufgelegte Pusha ist ebenfalls mit von der Partie. Gleich in den ersten 5 Sekunden von "Everybody Loves A Pimp" wird klar, welche Person diesen Song produziert hat: Jazze Pha. Zur Abwechslung geht es hier sehr chillig zu Sache, was ja nichts ungewöhnliches im H-Town Rap ist. Jazze Phas leicht schräger Gesang kommt auch gar nicht mal so schlecht rüber. "Ashy To Classy" setzt ebenfalls auf die sanften und leichten Töne, was dem Album sehr gut tut. Das Highlight für mich ist ganz klar "Miss Mary", was teilweise schon leicht emotional rüber kommt. Einfach ein schlichtweg genialer Track, das ganze untermalt die wunderschöne Melodie. Slim Thug hält sich mit seiner sehr ausdrucksstarken Stimme ein bisschen zurück und das passt perfekt ins Gesamtbild des Songs. "This Is My Life" ist mysteriös, besonders das ab und zu einsetzende Geschreie kommt sehr düster rüber. Zum krönenden Abschluss gibt es mit "Dedicate" wieder einen Song mit einem ruhigen Instrumental.
Das Debut von Slim Thug ist gelungen, doch es hätte besser sein können. Das Album hat 4-5 langweillige Songs, das einzige richtige Highlight ist "Miss Mary". Auf einem anderen Label wäre Slim Thug damals wohl besser aufgehoben gewesen. Für einen South Fan dennoch ein Muss!


Master P Presents Cognito
Master P Presents Cognito
Preis: EUR 14,73

4.0 von 5 Sternen Master Ps Schützling, 11. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Master P Presents Cognito (Audio CD)
2006 durfte Westcoast Rapper Cognito sein Album "Recognition" über Master Ps Label Guttar Music veröffentlichen. Als Executive Producer kann Cognito hier neben Darien D-Buck Smith auch Altmeister und Chef Master P vorweisen. Alles deutet nun auf ein gutes Album hin. Auch die Gäste lässen viel versprechen, es sind sogar einige große Namen zu finden, wie Cee Lo oder B-Legit.
Einen ganz starken Auftritt hat Cognito gleich am Anfang, denn auf "I Rep" zeigt er das er mit ordentlich Feuer rappt und die ein oder andere Rap Größe in den Schatten stellen kann. Leider dauert das Vergnügen nicht viel mehr als eine Minute. Das erste Highlight lässt nun auch nicht lange auf sich warten. "Recognition" beginnt mit einer traurigen Klaviermelodie und man denkt, man kriegt einen unglaublich emotionalen Song auf die Ohren. Doch nach etwa einer halben Minute wendet sich das Blatt. Der Beat ist ausdrucksstark, dazu rhymt Cognito wunderbar und flüssig. Auch der aggressive Refrain hat eine glatte eins verdient. Auch das sommerliche "They Want To Know My Name" überzeugt. Die Raps sind hier zum Teil schon leicht abgedreht. Richtung South steuert "No Problems", was wohl dem gescrewten Refrain zu verdanken ist. Auch absolut verrückte und abgedrehte Raps gibt es bei "Swamper". In Verbindung mit der E-Gitarre klingen diese einzigartig und auf eine gewisse Weise auch genial. Der Gesang könnte dennoch besser sein. Ernster klingt "The Music", das Instrumental ist eher etwas bedrückender, aber schön. Gleich zu Anfang fällt eines besonders auf: Cognito hat keine Lust auf Einheitsbrei und versucht dem Hörer Abwechslung pur zu bieten. "Something Wrong" ist auch ein starkes Stück, Cee Los Gesang verleiht dem Song eine ganz besondere Note, B-Legit zeigt ebenfalls was er am Mic draufhat. Erstaunlich, dass Cognito gegen solche Größen nicht untergeht. Dieser rappt auf "Talkin To You" hart und es kommt immer mehr Freude auf. "2 Shots" wird leider viel zu sehr von dem grottenschlechten Beat beherrscht, dennoch gibt es hier einen Lichtblick: der Part von Andre Nickatina. Nach dem coolen "Radio Song", folgt mit "Can't Do It Like I Do" eine Nummer, welches durch seine total simple Melodie einen guten Eindruck hinterlässt. Das asiatisch angehauchte "Do A Lil Sumptin" geht dann eher wieder in Richtung Durchschnitt. Absolut genial ist dagegen "My Lil Girl". Sei es der sanft gesungene Refrain oder die soliden Raps. Das geht einfach unter die Haut, Gänsehaut Feeling garantiert! Genau das gleiche trifft im großen und ganzen auf "You Got What I Need" zu. "One Nite" und "What They Out Fo" haben auch mehr positives als negatives an sich, der letzte Track "I Need A Freak" ist im oberen Durchschnittsbereich anzusiedeln.
Nach dem Album kann man eines sagen: Cognito ist ein sehr guter und vielseitiger Rapper. Manchmal rappt er aggressiv, manchmal ernst oder auch abgedreht. Das Album ist auch super gelungen, aber der ein oder andere durchschnittliche Song zieht die Gesamtwertung runter. Besonders für den Sommer absolut gelungen. Die Abwechslung die der wohl beste weiße Rapper neben Paul Wall hier abliefert, ist auch nicht zuverachten.


From a Boy to a Man
From a Boy to a Man
Preis: EUR 18,73

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen From A Boy To A Man, 3. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: From a Boy to a Man (Audio CD)
Die Westcoast ist seit einiger Zeit wieder im Aufwind. Immer wieder kommen gute bis sehr gute Alben raus. Leider ohne den verdienten Charterfolg. Diese Alben kommen von Leuten wie Jacka, Messy Marv oder eben San Quinn. Für sein 2008er Werk ließ sich Herr Quinn nicht lumpen und holte sich Leute wie P.S.D. Tha Drivah, Bailey, Mistah F.A.B., Too Short, seinen Sohn Lil' Quinn und einige mehr mit ins Studio. Das San Quinn gar keine Unterstützung benötigt, beweist er auf dem Intro eindrucksvoll, dannach geht es mit "They're All Waitin' On Me" weiter. San Quinns einzigartige Stimme klingt in Verbindung mit dem schönen Klavierstück einfach toll, der recht flotte Beat weiß auch zu überzeugen. Der einzige kleine Wehrmutstropfen an dieser doch recht düsteren Nummer, ist der Refrain, welcher doch recht lustlos wirkt. Gut für eine kleine Tour mit dem Auto eignet sich "Wind It Up". Der Beat reißt einen sofort mit, der Refrain ist überragend gesungen und prägt sich sofort im Kopf des Hörers ein. Und schon ist ein waschechter Ohrwurm erschaffen worden. Auch "Double Dose Of Gangsta" löst Begeisterung aus. Besonders der überragende Beat in Verbindung mit Quinns Raps ist wunderbar. "Rockin' Up Work" ist ebenfallls nicht von schlechten Eltern, doch kann mit den Songs davor nicht so ganz mithalten. Da kommt "Reinforced Steel" ganz recht. Zusammen mit P.S.D. Tha Drivah und Cozmo liefert San Quinn ein Meisterwerk ab. Die Nummer klingt ernst, zum Teil auch sehr nachdenklich. Die Melodie ist eigentlich recht simpel, ist dennoch genial. Auf "We All Gone Eat" rappt Quinn fast aggressiv und dieser beweist hier einmal mehr seine Vielfältigkeit. "My Brother" wirkt wie so einige Nummern auf diesem Album nachdenklich. Zusammen mit Bailey harmoniert "Gastgeber" Quinn gut, das absolute Highlight ist dennoch der gefühlvoll gesungene Refrain. Genau wie bei "My Brother" ist auch das Highlight bei "Upside Down" der Refrain. Dieser ist leicht mit Autotune unterlegt, was hier mal klasse klingt. Aber auch sonst ist der Song toll - besonders von den Produktionen her. "3rd Eye" kann leider nicht so überzeugen, denn die Reggae Stimme in der Hook passt ganz und gar nicht zum Konzept des Songs. Zusammen mit All City Kollege Boo Banga geht es an "Catch A Body" ran. Ein Song auf gewohnt gutem Niveau, auch Boo Banga hat einen guten Part. Raptechnisch ist er Kollege Quinn aber ganz klar unterlegen. Für "Billionaire (What We Call Livin')" hat sich SQ einen ganz besonderen Gast ausgesucht. Nämlich seinen Sohn, Lil' Quinn. Über eine sanfte und fröhlich klingende Klaviermelodie rappen die beiden zusammen. Und das klingt unfassbar gut, besonders was der kleinere der "Quinns" abliefert ist schon sehr sehr beeindruckend. Nach dem Hyphy angehauchten "Ready To Go" und dem knallharten "One Of Them Gangstas" folgt mit "My Zone" ein Song, der vor Frische nur so strotzt. Sei es der super Beat, die Raps von Quinn oder der doch recht eingängige Refrain. Hier passt einfach fast alles. "Devotion" verspricht vieles, denn hier stehen noch Mistah F.A.B.. Too Short und Chops am Mic. Die vier liefern hier einen mehr als nur guten Song, die Piepsstimme verleiht dem Track das gewisse etwas. Das von Traxamillion produzierte "Do Ya' Thizzle" gefällt mir nicht so gut. Hyphy Fans werden hier dennoch Freudensprünge machen. Der letzte Song "Kill The Connect" ist nicht weiter erwähnenswert.
"From A Boy To A Man" ist ein fast perfektes Werk, besonders San Francisco Freunde werden Freude am hören haben. San Quinn beweist hier, das er mehr als nur ein guter Rapper ist. Er gehört mit seiner unverwechselbaren Stimme ganz klar zur Elite des Westcoastraps. Man darf sich auf weitere Werke von ihm freuen. Auch gespannt darf man auf das Debut seines Sohnes sein.


Dipset Christmas
Dipset Christmas
Preis: EUR 16,43

4.0 von 5 Sternen Ballin' On Xmas, 22. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Dipset Christmas (Audio CD)
Pünktlich zu Weihnachten, brachte Diplomats Rapper Jim Jones sein Album "A Dipset X-Mas" raus. Neben Jim Jones befinden sich auf dem 10 Track starken Longplayer noch Auftritte von Leuten wie Mel Matrix, Stack Bundles, J.R. Writer, Rell, Max B, 40 Cal, Noe, T.I., Diddy, JD, Baby und Young Dro. Also viele Leute aus dem Dipset Umfeld, sowie einige Leute aus dem dreckigen Süden.
Die oben schon erwähnten Mel Matrix und Stack Bundles stehen neben Jim Jones bei "Dipset X-Mas Time" am Mikro. Durch den warmen Gesang und den Glockenklängen kommt gleich eine weihnachtliche Stimmung auf und man kriegt sofort Lust auf mehr. "Have A Happy Christmas" wirkt auf Dauer etwas eintönig, doch die Melodie hat irgendwie Klasse. Insgesamt ist die Nummer guter Durchschnitt und kommt lange nicht an den voherigen Song ran. Ganz anders als die beiden ruhigen Nummern ist "Wish List". Von der ersten Sekunde an, bestimmt ein düsterer Beat, sowie eine dunkle Melodie das Geschehen. Wieder mit dabei sind hier Mel Matrix und Stack Bundles, welche auf dem Album fast dauerhaft zum Einsatz kommen. Alles in allem ein guter Track, vielleicht sogar etwas zu düster für ein Weihnachtsalbum. Eine fröhliche Atmosphäre bringt "Ballin' on Xmas" mit. Das liegt wohl vor allem an der schnellen Melodie liegt. Das Ganze kommt durch diverse Instrumente schon fast wie eine Bar Nummer rüber. Das Highlight auf "Ballin' on Xmas" dürfte der Auftritt von J.R. Writer sein. Chorgesang ist auf "If Everyday Was Xmas" zuhören. Dadurch steigt eine mystische Atmosphäre auf, volledelt wird der Song durch einige hellen Töne, welche gut zu Weihnachten passen. Der gesungene Refrain ist auch alles andere als schlecht. "We Got Money" ist dann wieder etwas schneller und härter. Ein paar elektrische Töne vermischen sich hier mit einem genialen Beat. Das Ganze hat schon etwas South Einfluss. Die Hook kann mit dem Rest des Songs dann nicht ganz mithalten: ganz schön eintönig und einfallslos! Genau wie bei "We Get Money" ist auch bei "Too High" Max B mit von der Partie. Als zweites Feature gibt sich 40 Cal die Ehre. Auch "Too High" ist knallhart, besonders die Raps kommen hier gut rüber. Nicht ganz so toll ist da "City Boys". Relativ langweillig das Ganze. Als nächstes kommt der Remix zu Jim Joness Hitsingle "We Fly High". Jimmy präsentiert auf diesem Track eine ordentliche Gästeliste: T.I., Diddy, JD, Baby & Young Dro. Doch der Remix ist so ähnlich zu beschreiben wie das original: Ganz gut, aber nichts besonderes. Den Abschluss des Albums folgt mit "Letter To The Game", einem Solo Track von Max B. Hier passt einfach alles: die schnelle und leicht dramatische Melodie und die ernst klingenden Raps von Max B. Sehr sehr guter Abschluss!
"A Dipset Xmas" ist ein gelungenes Weihnachtsalbum, dennoch hätte ich lieber mehr ruhigere Tracks wie "Dipset X-Mas Time" zuhören bekommen. Die härteren und schnelleren sind zwar gut, passen aber nicht so ganz zur ruhigen und kalten Weihnachtszeit. Dipset Fans können das Album blind kaufen, die anderen sollten erstmal reinhören.

Merry Christmas!


Authentic
Authentic
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 18,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Authentic - Ordentlicher Dallas Rap, 10. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Authentic (Audio CD)
Wenn es um Rap aus Texas geht, denkt man immer sofort an Leute wie Z-Ro, Trae, Pimp C oder Bun B. Alle diese Rapper kommen aus Houston, der vielleicht besten Rap Stadt. Doch auch aus Dallas kommt guter Rap. Einer der bekannteren Dallas Rapper dürfte wohl Kottonmouth sein. Sein Album "Authentic" weist unter anderem Features von Lil C, Big Tuck, Lil O, Big Hawk und Yung Payne vor.
Nach dem eher durchschnittlichen Intro, kommt mit "Authentic (So Real)" gleich das erste kleine Highlight. Diese Nummer ist der einzige Solo Track der Platte und besticht durch eine bekannte Melodie, Kottonmouth rappt hart und stellt somit eine gute Harmonie mit dem Beat her. "Whoa Now" kann durch seine Melodie glänzen, mit dabei ist Yung Payne. Ein ordentlicher Song, allerdings nichts bahnbrechendes. Da kann das leisere und zurückhaltende "Ain't Nuthin'" schon mehr punkten. Besonders der schön hervorstechende Beat weiß zu überzeugen. Mit "Sign & Sealed" und "Let's Go! Let's Go!" kommen zwei eher langweillige Stücke, die gleich mal das Gesamtbild etwas runterziehen. Bei "Crunk Texas" könnte man feinsten Crunk erwarten, doch das Lied ist eher hektisch. Trotz des knallharten Beat und der starken Melodie fehlt hier der letzte Schliff. "That's Real" ist da ganz anders. Hier fehlt nicht der letzte Schliff. Der Refrain ist ein echter Traum, die Raps in Verbindung mit der chilligen Melodie ebenfalls. Zudem bekommt der Song durch die frischen Töne im Refrain etwas fröhliches. "Schlicht und einfach langweillig". So könnte man "Get Yah Money" beschreiben. Die Hook ist leicht schief gesungen, das Instrumental absolut monoton. Nach einem Klick auf die Skip Taste gelangt man zu "G-Strang". Hier kann ruhig jeder hohe Erwartungen haben. Denn neben Big "G" ist hier Big Hawk gefeatured. Wie zu erwarten ist "G-Strang" eine Nummer der ruhigeren Sorte und kann die hohen Erwartungen auch größtenteils erfüllen. Der vielleicht beste Track, erwartet einen bei "Fly Niggas". Durch die sehr traurige Melodie kommt eine ganz besondere Atmosphäre zum Vorschein. Gast Yung Pigg macht seine Sache auch mehr als gut, auch wenn seine Stimme etwas eintönig ist, hier passt sie perfekt über die Melodie. Eher im Houston Style gehalten ist "On Everything". Natürlich besticht dieses durch die typischen H-Town Elemente und man kriegt sofort Lust sich hinzulegen und einfach nur vor sich hinzu träumen. Den recht guten Abschluss beschert "Good Weed", welches allerdings auch kein Banger ist, sondern einfach nur die Note "Gut Hörbar" verschreibt bekommt. Das Outro ist dann unspektakulär, es wird nur geredet.
Insgesamt ist "Authentic" ein durchaus gelungenes Werk. "Fly Niggas" ist der mit Abstand beste Track, die anderen hinken da etwas hinterher. Vielleicht hätte auch der ein oder andere Solo Track mehr gut getan. Dennoch machen die Gäste ihre Sache größtenteils sehr ordentlich. Leider fehlt bei den meisten Songs der letzte Schliff, Tracks wie "Get Yah Money" hätte man gar nicht aufs Album mit raufnehmen müssen. Der typische Down South Fan wird gefallen an den Tracks finden, Dallas Fans wohl auch.

R.I.P. Big Hawk


The Frank and Jess Story
The Frank and Jess Story
Preis: EUR 17,20

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Westcoast Highlight, 7. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: The Frank and Jess Story (Audio CD)
Endlich steht nun auch das Kollabo Album "The Frank And Jess Story" von Kurupt und Roscoe in den Regalen. Die beiden gehören heutzutage zu den wenigen Artisten an der Westcoast, die konstant gute Alben bringen. Leute wie Snoop Dogg sind ja mittlerweile im Mittelmaß versunken. Die beiden Brüder holten sich Unterstützung von Kokane, Too Short, Daz Dillinger, Gail Gotti, Francci, Rob Quest und T-Mac. Ein Mix aus gestandenen Westcoastrappern und eher unbekannteren Musikern. Executive Producer der Platte ist John Silva. Mit "Hate On Me" beginnt das Album sehr gut. Der abgedrehte Gesang kommt klasse zur Geltung. Alles wirkt leicht funkig, besonders der Beat ist sehr gelungen. Kokane ist hier als Feature aufgeführt. Bei "Break It Down Like" stehen nur Kurupt und Too Short am Mikro. Leider ist dieser Track eine ziemliche Enttäuschung. Langweilliger Refrain und der Beat fängt schnell an zu nerven. Eine echte Bombe kriegt man mit "Game Been Missin'" vorgesetzt. Gast Daz Dillinger macht seine Sache gut, auch die anderen beiden können überzeugen. Der Refrain ist ein echter Ohrwurm und bietet sich zum mitgrölen an. "All I Need" featured ebenfalls Daz. Der Track beinhaltet eine bekannte Melodie, der ganze Song ist ein einziger Traum. Der sanfte Beat, die ernst klingenden Raps - hier passt einfach alles. Das nächste Highlight ist "Where Ya Gonna Go", welches ebenfalls ruhig gehalten ist. Die Genialität von "All I Need" wird hier zwar nicht geboten, dennoch schlicht und einfach eine super Nummer. Eine düstere Atmosphäre verschafft "Bustin", welches von Streicherinstrumenten begleitet wird und somit eine gewisse Dramatik beinhaltet. Wie der Titelname verpricht, ist "I Miss U" eine ruhige Nummer. Mit an Bord sind diesmal Gail Gotti und Francci. Die Melodie ist ein echtes Meisterstück, dazu kommt dann der weibliche Gesang, der regelrecht verschmilzt mit der Melodie. Ein ausdrucksstarker Beat begleitet "Smashin'". Doch ansonsten hat der Track nicht viel zu bieten. Nicht schlecht, auch nicht gut, also Durchschnitt. Perfekt für den Sommer eignet sich "Lap Dance", denn statt harten Beats und schnellen Raps, kriegt man hier wieder mal eine Nummer zum relaxen. Für den Winter sicherlich nicht der passende Song, doch wie oben erwähnt: für den Sommer perfekt. "No Time To Waste" überzeugt durch solide Raps und coolen Tönen, sowie durch eine gelungene Melodie. "Gone From The Ghetto" ist dann mal wieder komplett langweillig, gleiches gilt für den Kurupted G-Mix zu "Break It Down Like". Mit "I Got U" wurde dann doch noch ein versöhnlicher Abschluss erschaffen, die nachdenkliche Klaviermelodie kann von vorne bis hinten überzeugen.
"The Frank And Jess Story" ist ein gelungenes Album, doch zu den 5 Sternen fehlt noch einiges. Die ruhigen Songs sind alle wunderschön, doch es gibt leider auch einige Totalausfälle wie "Break It Down Like". Dennoch ein super Westcoast Album. Locker 4 Sterne!


Thr33 Ringz
Thr33 Ringz
Preis: EUR 7,33

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unerwartet gut, 5. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Thr33 Ringz (Audio CD)
Nach einigen Verschiebungen, beglückt uns auch T-Pain mit einem neuen Album. Dieses trägt den Namen "Thr33 Ringz". Natürlich ließen es sich Größen wie Ludacris, Akon, Chris Brown oder Mary J. Blige nicht nehmen, einen Beitrag zu dem dritten Solo Album von T-Pain herbeizusteuern. Meine Erwartungen waren nicht sehr hoch. Einerseits mag ich T-Pains Art mit verzerrter Stimme zu singen, anderseits kann er manchmal ganz schön nerven.
Nach einem unspektakulären Intro, kommt mit "Ringleader Man" der erste Track. Hier versucht es T-Pain auf eigene Faust, kein Gast war mit im Studio. Der Refrain ist im wahrsten Sinne des Wortes unbeschreiblich. Mystisch, fröhlich oder traurig? Man weiß es nicht, doch genau diese sozusagen Unwissenheit, macht den Song zu einem guten Einstand. Weiter geht es mit der sehr chilligen Single "Chopped N Skrewed". Mit dabei ist Atlanta Rapper Ludacris, besonders die Hook ist große Klasse. Auch ansonsten singt T-Pain schön über die entspannte Melodie, Ludacris bringt dann etwas Power mit. Sehr gespannt durfte man auch auf die Kollabo mit Chris Brown sein, denn das die beiden ein gutes Duo sind, bewiesen sie bereits auf Chris Browns Album "Exclusive". Damals hieß der Song "Kiss Kiss", die neuere Kollabo trägt den Namen "Freeze". Das Chris Brown mit seinen jungen Jahren schon ein ganz großer ist, beweist er auch hier wieder mal. Denn auch hier zeigt er mal wieder seine Klasse und seine Stimme kommt sowas von super rüber, die beiden sind einfach ein Traumduo. Absoluter Anspieltipp! Weibliche Unterstützung kriegt T-Pain bei "Blowing Up". Diesesmal ist Ciara mit von der Partie. T-Pain benutzt hier vergleichsweise relativ wenig Autotune, was auch sehr gut rüberkommt. Die 23 jährige Sängerin macht ihren Job ebenfalls perfekt. Die Single "Can't Believe It" mit Lil Wayne dürfte wohl mittlerweile jeder kennen. Besonders in Verbindung mit dem sehr genialen Video, kommt "Can't Believe It" sehr schön rüber. Die Melodie ist sehr sanft, T-Pain singt sehr besonnen, nur der Part von Lil Wayne ist nicht das gelbe vom Ei. Sehr viel schwungvoller geht es bei "It Ain't Me" her, was vor allem an dem Beat liegen dürfte. Akons Part ist große Klasse, jeder der seine Art zu singen mag, wird sich in den Song verlieben. Auch der zweite Gast, T.I., macht seine Sache recht ordentlich, sodass auch dieser Track gelungen ist, auch wenn es weitaus bessere auf diesem Longplayer gibt. Bei "Therapy" setzt manchmal ein Pfeifen ein, was der Nummer ordentlich frische und Fröhlichkeit verleiht. Kanye West macht hier aus seinen doch eher begrenzten Möglichkeiten das Beste, auch wenn seine Stimme nach kurzer Zeit etwas zu nerven beginnt. Ebenfalls perfekt zum relaxen eignet sich "Long Lap Dance", der Beat trumpft hier zwar ab und zu etwas lauter auf, doch T-Pain stellt diese "Lautstärke" mit seinem Gesang in den Hintergrund. Ein bisschen Soul Flavor kommt bei "Reality Show" auf. Kein Wunder, denn Musiq Soulchild, Raheem DeVaughn, sowie Jay Lyriq sind hier als Gäste vertreten. Begleitet werden sie von einer schönen Klaviermelodie und alle vier machen diesen Track zu einem weiteren Highlight. Eher traurig und nachdenklich klingt "Keep Going", welches mit seinen 2:14 Minuten doch leider eher kurz geraten ist. Schade, denn die Melodie reißt einen von der ersten Sekunde an mit. Nach dem coolen "Superstar Lady", kommt das Highlight der Platte: "Change" mit Akon, Diddy und Mary J. Blige. Das Beste an dem Song ist wohl der wunderbare Refrain, doch der Rest ist auch nahezu perfekt. Akon fügt sich toll ein und Mary J. Blige gibt ebenfalls alles. Ein echtes Meisterstück! Um etwas Abwechslung reinzubringen folgt mit "Digital" nun ein etwas schnellerer Track, dieser wird durch den Part von Tay Dizm perfekt abgerundet, besonders Tays Stimme kommt hier mehr als nur gut rüber. Es folgt der vielleicht "merkwürdigste" Song des Albums: "Karaoke". Mit einer unheimlichen Melodie geht es los, es folgen Rufe von DJ Khaled, dann fängt T-Pain an zu rappen und macht dieses nicht mal schlecht. Doch insgesamt gefällt mir der Track nicht so, weil er einfach nicht zum Konzept des Albums passt. Auf "Naked On The Dance Floor" präsentiert uns T-Pain nochmal, dass er auch schnelle Tracks beherrscht. Der anschließende Remix zu "Can't Believe It", ist sicherlich Geschmackssache.
Zum Abschluss kann man nur eins sagen: Klasse! Was T-Pain hier abliefert ist einfach toll, besonders die Features sind super gewählt, aber auch auf den wenigen Solo Songs kann T-Pain absolut überzeugen. Besonders für die kalte Weihnachtszeit ist "Thr33 Ringz" perfekt und wird sicherlich viel in den Anlagen rotieren.


Gutta
Gutta
Preis: EUR 14,72

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der pure Wahnsinn..., 30. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Gutta (Audio CD)
Miami Rap ist spätestens seit dem Debut von Rick Ross dick im Geschäft. Viele andere Künstler aus Miami droppten nach diesem Erfolg ihre Alben, doch nur wenige konnten überzeugen. In diesem November kam dann auch das erste Album von Ace Hood in die Läden. Kann Ace Hood die doch recht hohen Erwartungen erfüllen?
Mit dem total düsteren "I Don't Give A Fuck" beginnt "Gutta". Produktionstechnisch ein echtes Meisterwerk, auch Ace Hood kann gleich mal voll überzeugen. Weiter geht es mit "Can't Stop". Akon ist hier mit dabei und somit der erste Gast auf dem Album. Dieser übernimmt natürlich den Refrain und macht seinen Job wieder grandios. Ace Hood rappt schnell über die doch zum Teil sehr hektische Melodie. "Get Em Up" verbreitet von Anfang an eine aggressive Atmosphäre. Besonders der Refrain bietet sich zum mitgrölen an. Etwas chilliger, aber mit harten Beats ist "Gutta" ausgestattet. Besonders gut kommen die "Gutta" Rufe rüber. Mit dabei ist Trick Daddy. Dieser macht seine Sache sehr gut und die beiden Rapper aus Miami wirken wie ein eingespieltes Duo. Nun folgt mit "Guns High" der vielleicht bis dato beste Track. Der Refrain ist eine klasse für sich, gesungen wird das Ganze von R.City. Die Melodie kommt schon leicht majestätisch rüber, Ace Hood holt wie immer alles aus sich heraus - was will man mehr? Am Anfang von "Cash Flow" hört man leider etwas nervige DJ Khaled Rufe, dannach gehts aber nur noch ab: Der Refrain wird gesungen von T-Pain, dieser singt einer seiner besten Refrains überhaupt, dazu hat Rick Ross noch einen Part. Insgesamt weiß man nicht ganz wie man diesen Song einordnen soll, denn auf der einen Seite ist dieser eher ruhig, auf der anderen aber auch irgendwie hart. RnB Star Trey Songz gibt sich nun auf "Ride" die Ehre. Eine sehr chillige Nummer, Trey Songz verleiht dem Song den letzten Schliff und das Ace Hood auch entspannter rappen kann beweist er hier eindrucksvoll. Nach dem ebenfalls vollends gelungenen "Fed Bound", kommt mit "Stressin'" das nächste richtige Highlight. Von diesem Track erwartete ich eigentich nicht allzuviel, denn Plies ist hier gefeatured und dieser gehört nicht gerade zu meinen Lieblingsrappern. Aber die beiden liefern hier ein unglaublich geniales Meisterwerk. Sei es die leise Gitarre im Hintergrund, der tolle Part von Ace Hood oder der ebenfalls leise Beat - hier stimmt einfach alles, sogar der Part von Plies ist unerwartet gut, so sollte er auf seinen Solo Alben rappen! Im typischen Down South Style ist dann wieder "Can't See Y'all". Zusammen mit Kollege Brisco liefern uns die beiden einen sehr schnellen Song, der Refrain ist der pure Wahnsinn. Briscos leicht verrückter und aufgedrehter Rapstyle liefert eine gute Abwechslung. Das chillige "Call Me", sowie "Ghetto" können beide durch ihre gesungenen Refrains glänzen, das Singen übernehmen in diesem Fall Lloyd, sowie Dre. Eine absolute Wahnsinns Nummer ist auch "Top Of The World". Begleitet von einer schönen Klaviermelodie rappt Ace Hood mal wieder einfach nur toll, dazu kommt die Hook, die von Kindern gesungen ist und somit wird eine angenehme Atmosphäre verschafft. Zum krönenden Abschluss gibt es den "Ride (Remix)", welcher ein bisschen härter als das orginal ist, zudem kommen hier noch Parts von Rick Ross und Juelz Santana dazu.
Ich bin völlig begeistert von Ace Hoods erstem Solo Album. Perfekt gewählte Gäste, tolle Produktionen, sowie ein überragender Ace Hood machen dieses Album zu einer regelrechten Bombe! Seit Chamillionaires "Ultimate Victory" war ich von keinem South Album so begeistert, wie von diesem hier. Für mich momentan das "Album Of The Year", auch wenn sich daran natürlich noch was ändern kann.


It Is What It Is
It Is What It Is
Preis: EUR 20,82

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen It Is What It Is, 27. November 2008
Rezension bezieht sich auf: It Is What It Is (Audio CD)
Nach etwas längerer Wartezeit bescheren uns die beiden H-Town Größen Z-Ro und Trae ihr Kollabo Album "It Is What It Is". Während Z-Ro Solo weiterhin ein Meisterwerk nach dem anderen droppt, rudert Kollege Trae mittlerweile etwas mehr in Richtung Charts. Doch zum Glück verzichteten die Cousins hier auf Chartorientierte Leute und holten lediglich Jayton, Lil Boss, Hawk und Bulletproof dazu.
Ungewohnt rockig lassen es die beiden auf "Umm Hmm" angehen. Die düstere Melodie ist unterlegt mit einer E-Gitarre. Z-Ro steuert im Hintergrund den immer wieder aufkommenden "Umm Hmm" Gesang bei. Trae rappt gleich am Anfang des Tracks alles in Grund und Boden. Die beiden klingen hier schon wie ein perfekt eingespieltes Duo. Die nächste Überraschung gibt es gleich bei "Still Throwed", denn auch hier wird wieder auf Unterstützung von einer E-Gitarre gesetzt. Dennoch ist der Track besonnener, diesmal stellt sich Z-Ro durch Gesang und Rap in den Vordergrund. "Who's The Man" ist ein typischer H-Town Track, der gescrewte Refrain ist dann das Sahnehäubchen. Jeder Houston Fan wird hier garantiert gefallen dran finden. "Whoa" wirkt besonders durch den Frauenchor der immer wieder leise ertönt, sehr düster. Mit an Bord sind hier Jayton und Lil Boss, welche aber keine besonders spektakulären Auftritte hinzusteuern können. Mit einer perfekten Mischung aus Schnelligkeit und Relaxtheit ist "Rain" ausgestattet. Die beiden MCs bringen wieder eine Glanzleistung, besonders Trae überzeugt hier, nachdem er in letzter Zeit immer monotoner geworden ist. Einfach nur genial! Genial, dieses Wort beschreibt auch das seit länger bekanntem "Miss My Dawg". Mit einer unglaublichen Gelassenheit lassen es die beiden hier angehen. Beide rappen ihre Textzeilen runter und man fällt regelrecht in Trance - einfach nur Hammer. Auch in Ordnung geht "I Wanna Get High", doch wenn man diesen Song mit den voherigen vergleicht, ist dieser hier eher Durchschnitt. Eine kleine Sauerei ist es, dass "No Help" auf dem Album zu finden ist. An dem Track gibt es zwar nichts zu meckern, im Gegenteil, er ist ein kleines Meisterwerk, doch "No Help" war bereits auf Traes Solo Album "Restless" zu finden und dieses erschien im Juni 2006! Da hätte man lieber einen neueres Lied raufpacken sollen, genug Zeit eines aufzunehmen war allemal da. Mit dem verstorbenen Hawk geht es an den nächsten Track "Down In Texas". Dieser besticht nicht etwa durch die typischen Houston Elemente, sondern durch Keyboard Töne im Refrain und eine insgesamt härtere Melodie. Klasse Track mit viel Abwechslung. Leider handelt es sich bei dem von Nitti produzierten "SOS" um eine echte Katastrophe. Mit einer absolut monoten Hook und einem ebenso monoten Beat versuchen die drei hier zu überzeugen. Doch Nitti zeigt einmal mehr, dass er kein besonders talentierter Produzent ist und Trae und Z-Ro kommen mit dem Beat mal null zu recht. Schade schade, das Album hätte perfekt werden können. Nach dem die nächsten Tracks zum Glück wieder gelungen sind und der Abschlusstrack "Keep On" ein sehr schöner, nachdenklicher Song ist, fängt sich "It Is What It Is" doch ganz schnell wieder.
Insgesamt ist "It Is What It Is" ein kleines Meisterwerk und eine weitere H-Town Bombe aus diesem Jahr, dennoch gebe ich nur 4 Sterne, denn zu einem perfekten Album fehlt das gewisse etwas, zudem kommt das schlechte "SOS", welches das Album doch etwas schlechter darstehen lässt. Dennoch gehört dieses Werk zu den besten Down South Alben 2008.

R.I.P. Hawk


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